AT90203B - Umsteuerbarer Gleichstromwendepolmotor. - Google Patents

Umsteuerbarer Gleichstromwendepolmotor.

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AT90203B
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reversing
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
    rmstenerbarer   Gleichstromwendepolmotor. 
 EMI1.1 
 tisierend auf   das Hauptfeld wirken und schliesslich Labilität   der Maschine   herbeiführen. Um   diesen   Ubelstand   zu vermeiden, hat   man   bei Motoren, die nur in einer Drehrichtung arbeiten, die Bürsten in der Drehrichtung gegen die neutrale Zone verschoben, um so eine   magnetisierende   Komponente für das Hauptfeld zu gewinnen. Die Bürsten wurden in dieser verschobenen Stellung dauernd befestigt. 



   Handelt es sich nun um Motoren, die im Betriebe häufig umgesteuert werden müssen, so ist diese 
 EMI1.2 
 



   Der   Erfindung gemäss   können nun die geschilderten   Übelstände   bei Gleichstrommotoren mit Wendepolen, die im Betriebe   umgesteuert   werden sollen, vermieden werden, indem man in für andere Zwecke bekannter Weise den   Feldmagnetkörper durch   die Gegenkraft des Ankers entgegen der Drehrichtung des Motors gegen die feststehenden Bürsten verstellt, u. zw. um ein Mass, das innerhalb der Breite des Wendepoles liegt. Durch die hiedurch erzielte Verschiebung zwischen Bürstenstellung und neutraler Zone wird eine genügend starke magnetisierende Komponente für das Hauptfeld erzeugt. 



  Diese Anordnung ist vor der andern. ebenfalls für andere Zwecke bekannten Anordnung vorzuziehen, bei der die Reibungskraft des Kollektors dazu dient, die   Bürstenbrücke   zu verschieben. Die letztere Anordnung bedingt nämlich eine solche Lagerung des gesamten   Bürstenträgers,   dass die Reibung der Bürste auf dem Kollektoi ausreicht, den   Bürstenträger im gewünschten Sinne   in Bewegung zu setzen. Lagert man aber den Bürstenträgerring so leicht, wie dies für die beschriebene Anordnung erforderlich ist, so ist eine zuverlässige Stromabnahme nicht   möglich,   da der Auflagedruck der Bürsten auf dem Kollektor überhaupt nicht mehr beherrschbar ist. 
 EMI1.3 
 kehrbewegung das Magnetsystem kräftig in die Endlage gebracht.

   Etwa hiebei auftretende Stösse können durch elastische Puffereinrichtungen vermieden werden. In der Endlage selbst ist eine weitere Sicherung des Magnetsystems nicht erforderlich, da das Drehmoment, das vom Anker auf das Magnetsystem ausgeübt wird, ausreicht, den   Feldmagnetkoiper   in seiner Lage zu halten. 



   In der   zeichnung it   ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, a bedeutet den Anker der Maschine, b zeigt die Bürste in der der neutralen Zone entsprechenden Stellung. Bei Belastung des Motors ist eine Verschiebung der Biirste aus dieser Stellung um den Winkel y. erforderlich. Diese Verstellung der Bürsten gegen den Feldmagneten   bzv.   dem Wendepol w wird dadurch erreicht, 
 EMI1.4 
 gelagerte Rollen r, die in geeigneten Entfernungen auf dem Umfange des Gehäuses angebracht sind. Zur Begrenzung des Ausschlages dienen   Ansehläge t.   Diese   Anschläge   bestehen bei dem veranschaulichten 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



    Man ist nicht darauf angewiesen, als Übersetzung, über die Magnetsystem und Brüstenträger miteinander gekuppelt werden, einen Exzenterhebel zu verwenden, es können auch audere Übersetzungs-   
 EMI3.1 
 Mittel treten, von denen eines an späterer Stelle beschrieben werden soll. 



     Die Übersetzung selbst kann   je   nachdem   es die Verhältnisse erfordern, konstant oder veränderlich gewählt werden, sie kann nach Bedarf auch zu Anfang oder Ende der Bewegung je nach dem in Frage konumenden Verwendungszweck ausgeschaltet werden. Auch ist die Anordnung in solchen Fällen brauchbar, in denen die   Grösse   der Verschiebung   dps   Magnetsystems gegen die feststehenden Bürsten 
 EMI3.2 
 



   In den bisher   behandelten Fällen wurden ais Gegenkraft zur Ankerreaktion   Federn benutzt. 



  Unter Umständen ist es jedoch zweckmässig, als Gegenkraft innere oder äussere Reibungskräfte wie 
 EMI3.3 
 gemäss dieser   Erfindung veranschaulicht. Dort wird die Gegenkraft   in einer Kolbendämpfervorrichtung, dem bekannten   Katarakt,   erzeugt, der ans dem Kolben k besteht, der sich in dem mit der Dämpfungs- flüssigkeit. wie   Öl.   gefüllten Zylinder o mit einigem Spiel bewegt.

   Erfolgt beispielsweise dann   das Um-   steuern der   Maschine mit grosser Kraft, so kann das Magnetsystem infolge   dieser Dämpfung nur langsam folgen, so dass mit Sicherheit die Bewegung des Magnetsystems über den ganzen Steuervorgang aus- gedehnt werden   kann.   Der Katarakt ermöglicht weiter eine genaue Einstellung der auftretenden Kräfte, 
 EMI3.4 
   lichst klein bleiben, indem man zum Beispiel das Magretsystem möglichst leicht in Rollen r lagert, wie   dies die Zeichnung veranschaulicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umsteuerbarer Gleichstromwendepolmotor mit zwischen Anschlägen frei drehbar gelagerten 
 EMI3.5 
 lisierungausreichendeKomponentedesAnkerfeldeszuerzielen.

Claims (1)

  1. 2. Gleichstromwendepolmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Feldmagneten durch einen im Magnetjoch (j) lösbar befestigten Kegel (k) begrenzt wird, der in EMI3.6 tungen zur Begrenzung der Endlage.' 4. Gleichstromwendepolmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Verschiebung des Magnetsystems gegen die feststehenden Bürsten durch Anordnung von ein (iezendreii- EMI3.7 als Übersetzung'zwischen Magnetsystem und Blirstenträger.
    8. Gleichstromwendepolmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenkraft zu der die Feldmagnetverstellung bewirkenden Anker@eaktion Reibungskräfte dienen. EMI3.8 (Kataraktv,k)alsDämpfervorrichtung.
    11. Gleichstromwendepolmotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben- dämpfung mit einem Umgehungsventil (q) verschen ist.
AT90203D 1916-08-03 1917-11-05 Umsteuerbarer Gleichstromwendepolmotor. AT90203B (de)

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DE90203X 1916-08-03

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AT90203B true AT90203B (de) 1922-12-11

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