AT88653B - Aus mehreren Spannbacken bestehende Einspannvorrichtung für Rohre (z. B. für Fahrradrahmen) oder andere dünnwandige Teile, die an ihren Stirnseiten stumpf elektrisch zusammengeschweißt werden sollen. - Google Patents
Aus mehreren Spannbacken bestehende Einspannvorrichtung für Rohre (z. B. für Fahrradrahmen) oder andere dünnwandige Teile, die an ihren Stirnseiten stumpf elektrisch zusammengeschweißt werden sollen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Aus mehreren Spannbacken bestehende Einspannvorrichtung für Rohre (z. B. für Fahrradrahmen) oder andere dünnwandige Teile, die an ihren Stirnseiten stumpf elektrisch zusammengeschweisst werden sollen. Die Erfindung betrifft eine Einspannvorrichtung zur elektrischen Schweissung von schwachwandigen Rohren, Scheiden u. dgl. mit Winkeln, Gehäusen, Gabelköpfen, Hintergabelenden usw. Die elektrische Widerstandsschweissung der Stirnseiten der Rohre usw. ohne Hülsenverstärkung mit den genannten Verbindungsteilen mit Hilfe der Schweissvorrichtung nach vorliegender Erfindung bietet in bezug auf Haltbarkeit und Billigkeit wesentliche Vorteile. Die Verwendung der bisherigen Schweissvorrichtung hat den Nachteil, dass den aneinander- zuschweissenden Rohren Winkeln usw. nur am halben Umfang unmittelbar, also direkter Schweissstrom zugeführt wird, der dann die Rohrwandung als ungeeignete Stromleitung benutzt, um auch zur anderen Rohrhalfte und von dort zur Schweissstelle zu gelangen. Die auf und ab beweglichen Spannbackenhälften bzw. deren Schlitten haben im Schweissmaschinengehäuse nur gleitenden Kontakt, der noch durch Schmierung der Gleitflächen beeinträchtigt wird und als Stromleitung EMI1.1 Strom erst die Aussenhülle passieren muss, um zur Innenverstärkung zu gelangen. Hierbei entsteht zwischen Aussenhülle und Innenverstärkungshülle ein grosser Stromwiderstand, wodurch die äussere Stirnwand früher Schweisshitze erhält als die Stirnwand der Innenhülse. Die Folge davon ist, dass die dickwandigen Innenverstärkungen entsprechend der Stromzuführung aneinanderschweissen, während die Aussenhülle ungenügend schweisst, weil das Schweissmaterial bereits verbrannt ist, wenn die Stirnseiten der Innenverstärkungen die geeignete Schweisshitze aufweisen. Ferner bewirkt die Schweissgratbildung der Innenverstärkung das Aufweiten der äusseren Rohr- EMI1.2 erzielt wird. Fig. i zeigt einen Vorderrahmenwinkel, dessen Stutzenende ausgefräst ist und annähernd mit der Wandung des Rohrendes übereinstimmt. Die senkrechte Linie ist die Schweissnaht bzw. die Stelle, wo der Winkel und das Rohr stumpf zusammenstossen. Die Kupferbacken a und a1 sowie b bol umspannen die zusammenzuschweissenden Teile derart, dass ein Gleiten ausgeschlossen ist, und führen den Schweissstrom zu, der die Stossfuge in etwa einer Sekunde zum Schmelzen bringt. Nunmehr setzt eine kräftige seitliche Pressung der Backenpaare a und a1 oder b und bl ein und presst die Schweissstelle fest zusammen. Während der Pressung wird der Schweissstrom automatisch ausgeschaltet und erfolgt die letzte Pressung ohne Strom. Fig. 2 zeigt eine Stromzuführungsvorrichtung, die das gleichmässige Schweissen der Stirnseiten der Rohre, Winkel usw. gewährleistet, und zwar dadurch, dass den Backenhälften a und a1 sowie den Backenhälften b und b1 die gleiche Strommenge durch je eine starke Kupferlamellenleitung c o. dgl. zugeführt wird. Die Backenhälften a und a1 erhalten mithin gleichgerichteten, z. B. positiven Strom, während im gleichen Zeitraum die Einspannbacken b und negativen Strom erhalten. Die praktischen Versuche ergaben, dass Querschnittsunterschiede der Stromzuleitungen zu den unteren und oberen Backenhälften, z. B. a und al, Einfluss auf die Erhitzung der Schweissstelle und Beschaffenheit der Schweissung haben. Fig. 3 zeigt ein Tretlagergehäuse mit verschieden vorbereitenden Stutzenden. Fi. 4 zeigt einen starkwandigen Sattelklemmwinkel, dessen beide Stutzen abgesetzt sind, und Fig. 5 einen Gabelkopf mit verschieden vorbereiteten Stutz-und Scheidenenden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Aus mehreren Spannbacken bestehende Einspannvorrichtung für Rohre (z. B. für Fahrradrahmen) oder andere dünnwandige Teile, die an ihren Stirnseiten stumpf elektrisch zusammen- geschweisst werden sollen, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Spannbacken durch besondere Leitungen getrennt für si@h mit der Schweissstromhauptleitung verbunden sind, so dass die Schweisshitze am ganzen Umfang der zusammenzuschweissenden Stirnseiten gleichmässig auftritt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE88653X | 1913-04-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT88653B true AT88653B (de) | 1922-06-10 |
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ID=5642387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT88653D AT88653B (de) | 1913-04-23 | 1914-04-20 | Aus mehreren Spannbacken bestehende Einspannvorrichtung für Rohre (z. B. für Fahrradrahmen) oder andere dünnwandige Teile, die an ihren Stirnseiten stumpf elektrisch zusammengeschweißt werden sollen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT88653B (de) |
-
1914
- 1914-04-20 AT AT88653D patent/AT88653B/de active
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