AT87642B - Pelzwerkkompresse. - Google Patents

Pelzwerkkompresse.

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  Pelzwerkkompresse. 



   Der Gegenstand der Erfindung dient in erster Linie zum Ersatz der bisher in der äusserlichen Behandlung körperlicher Übel wie Rheuma angewandten Pflaster und Einreibungen, vor welchen er eine ganze Reihe von Vorzügen aufweist, ohne deren Nachteile zu zeigen. 



   Es ist allgemein bekannt, dass auf den Körper aufgelegte Pflasterpräparate sich sehr leicht verschieben und dadurch ein Beschmutzen der Leibwäsche mehr oder weniger   unsere   meidlich ist, ganz abgesehen davon, dass bei einer Entfernung des aufgelegten Pflasters eine gründliche Reinigung der   Körperstelle   z. B. mit Benzin erforderlich wird, um die anhaftenden Kautschukreste abzulösen. 



   Nicht weniger unangenehm wird die Verwendung von Einreibungen dadurch, dass diese in der Regel öfter wiederholt werden müssen, wobei die eingeriebene Körperstelle jeweils durch einen Verband zu schützen ist, falls eine Wirkung erzielt werden soll, und dass ferner Einreibungen fast immer scharfe, stark riechende (und giftige) Stoffe enthalten, die durch Waschen schwer von den Händen zu entfernen sind. 



   Diese hier angeführten Nachteile sowohl von Pflasterpräparaten als Einreibungen werden für viele Zwecke leicht und sicher beseitigt, wenn man die jeweiligen, äusserlich anzuwendenden Arzneistoffe, wie   Salizylsäure-,   Capsicum-, Senföl-, Kampfer Menthol-Präparate u. a. hierzu geeignetem Pelzwerk einverleibt, so dass dieses-z. B. an Stelle der Pflastermasse oder des Lösungsmittels bei Einreibungen - als Träger für die jeweils zur Anwendung kommenden Arzneistoffe dient. 



   Durch diese Massnahme erreicht man : i. Eine ausserordentlich reinliche und einfache Handhabung des betreffenden äusserlich anzuwendenden Arzneistoffes,
2. erhält man durch Anwendung solcher imprägnierter Pelze gleichzeitig einen einwandfreien und erwärmenden Abschluss neben einem festen Halt für den erkrankten Körperteil (z. B. Fuss), zwei Eigenschaften, von denen jeder ein wesentlicher Anteil an der nachhaltigen Wirkung der betreffenden Arzneistoffe zufällt und diese vorteilhaft unterstützt. 



   Zu diesem Zwecke werden solche Pelze gegebenenfalls gleich mit den geeigneten Be-   festigungsvorrichtungen (Schnallen, Bänder o. dgl. ) versehen.   



   Die Imprägnierung des Pelzwerkes mit Arneistoffen kann z. B. dadurch erfolgen, dass man das Pelzwerk mit einer Lösung der betreffenden Ingredienzien tränkt, das Lösungmittel verdunsten lässt und dann das Pelzwerk durch entsprechende Nacharbeit für den Gebrauch herrichtet. 



   Ferner kann man bei der Herstellung vorstehend beschriebener Pelzkompresse so verfahren, dass man die jeweils in Frage kommenden Arzneistoffe wie z. B. Salicylsäure Kampfer u. a. direkt den zum Garmachen für die betreffenden Pelze bestimmten Gerbstofflösungen zusetzt und die Pelze mit diesen Lösungen behandelt. Auf diese Weise erzielt man sowohl Gerbung als Imprägnierung mit therapeutischen Mitteln in einer Operation, was eine bedeutende Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung solcher imprägnierter Pelzwerkkompressen bedeutet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Pelzwerkkompresse für die äusserliche Behandlung körperlicher Übel wie Rheuma u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass dem Pelzwerk die jeweils zur Anwendung kommenden Arznei- EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT87642D 1914-01-29 1915-01-18 Pelzwerkkompresse. AT87642B (de)

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