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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8571.
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Verfahren zur Herstellung von Ringelware mit farbigen Längsstreifen auf der Rundstrickmaschine.
In Kulirware werden Längsstreifen immer durch Plattieren hergestellt, also dadurch, dass man über einzelne Nadeln ausser dem Kulirfaden noch je einen besonderen Kettenfaden so legt, dass er in der aus beiden Fäden entstehenden zweifachen Masche auf der Warenvorderseite liegt und den Kulirfaden überdeckt. Diese Muster leiden an grosser Unregelmässigkeit, denn der Plattierfaden bleibt nicht immer sicher uaf dem Kulirfaden liegen, und dann ist letzterer auf der Vorderseite zu sehen.
Die vorliegende Neuerung stellt nun die farbigen Längsstreifen aus einfachen Maschen her ; sie leitet dieselben aus der Ringelware ab, aus welcher die ganze Ware besteht, in der die Längsstreifen die Musterung bilden. ringelmuster erhält man aber beaknntlich durch das Verarbeiten mehrerer Fäden von verschiedenen Farben nacheinander, derart, dass jeder Faden eine ganze Maschenreihe oder mehrere Reihen bildet. Das Charakteristische des neuen Verfahrens besteht nun darin, dass hierbei einzelne bestimmte Nadeln in der Fangstellung auf beliebig lange Zeit, meist nur während des Strickens von einer oder zwei Maschenreihen, von der Maschenbildung ausgeschlossen werden.
Sie behalten daher den (andersfarbigen) Faden der vorangegangenen Maschenreihe in ihren Haken, welcher Faden nunmehr auf der Warenvorderseite sichtbar bleibt und als Bestandtheil eines die Ware durchziehenden Längsstreifens dem Auge erscheint.
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sind mit 1, 11, 111, It bezeichnet. Je ein andersfarbiger Längsstreifen III in dieser Ware entsteht, dem Gesagten zufolge, dadurch, dass die Nadel für Ill nicht genau dieselben Bewegungen ! ! zur Maschenbildung macht, wie die übrigen Nadeln für I, II, IV. V: sie verarbeitet nur Maschen von schwarzem Faden und wird am Maschenbilden verhindert, wenn der weisse Faden zur Arbeit kommt.
Das geschieht dadurch, dass sie sich, obwohl in der Fangstellung befindlich, dennoch gegen die Zuführung dieses weissen Fadens stellt, Ro dass derselbe entweder gar nicht auf sie, sondern hinter und unter sie gelangt und auf der Warenrückseite liegt (o in Fig. l hinter der Masche des Fadens 2), oder dass er auf ihr nur als Henkel liegt (o auf dem Maschenverbindungspunkte der Fäden 2 und 5 in Fig. 2) und von der tinthitigen Nadel nicht zur Masche ausgearbeitet, also auch nicht auf die or orderseite gebracht wird.
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Austrian PATENT LETTER No. 8571.
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Process for the production of striped goods with colored vertical stripes on the circular knitting machine.
In Kulirware, longitudinal stripes are always produced by plating, i.e. by laying a special chain thread over individual needles in addition to the Kulir thread so that it lies in the double stitch on the front of the goods and covers the Kulir thread. These patterns suffer from great irregularities, because the plating thread does not always lie securely on the Kulir thread, and then the latter can be seen on the front.
The present innovation now produces the colored vertical stripes from simple meshes; it derives the same from the striped goods from which the entire goods consist, in which the longitudinal stripes form the pattern. Curled patterns can be obtained by processing several threads of different colors one after the other, so that each thread forms a whole row or several rows. The characteristic of the new method is that in this case individual specific needles in the catching position are excluded from loop formation for any length of time, usually only during the knitting of one or two rows of stitches.
They therefore keep the (different colored) thread of the previous row of stitches in their hooks, which thread now remains visible on the front of the goods and appears to the eye as part of a longitudinal strip running through the goods.
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are labeled 1, 11, 111, It. According to what has been said, a different colored vertical stripe III is created in this product because the needle for III does not have exactly the same movements! ! for loop formation, like the other needles for I, II, IV. V: it only processes stitches of black thread and is prevented from looping when the white thread comes to work.
This happens because, although it is in the catching position, it nevertheless stands against the feed of this white thread, so that it either does not get on it, but behind and under it and lies on the back of the goods (o in Fig. 1 behind the stitch of the thread 2), or that it lies on it only as a handle (o on the stitch connection points of the threads 2 and 5 in Fig. 2) and is not worked out by the tinthitigen needle to the mesh, so it is not brought to the or order page .
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