AT8509B - Motorelektricitätszähler. - Google Patents

Motorelektricitätszähler.

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AT8509B
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Austria
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housing
glass
electricity meter
air
vessel
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Wilhelm Mathiesen
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Wilhelm Mathiesen
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Description


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    WILHELM MATHIESEN ix LEUTZSCH-LEIPZK.   



   Motorelektricitätszähler. 



   Der Motor-Elektricitätszähler hat in seinen bekannten Ausführungen bei seinen sonstigen Vorzügen vor anderen, denselben Zwecken dienenden Apparaten den Nachtheil, dass der Reibungswiderstand der   umgehenden Luft,   da dieser mit dem Quadrat der 
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    Ausserdem   kann sich der Reibungswiderstand der Collectorbürsten und der Lagerstellen durch eine Oxydation der betreffenden Theile ändern, wodurch eine dauernde, gleichmässige   Beeinnussung der Angaben entsteht. Eine   solche Herabsetzung der Zuverlässigkeit eines Motorzäblers hat zur Folge, dass er bei dauernd starker Belastung infolge des übermässigenLuftwiderstandes ungenauve Angaben macht, indem er zu wenig zählt und dass es durch din Vermehrung der mechanischen Reibung, namentlich bei Unterbringung in nicht ganz trockenen Räumen vorkommt, dass er bei ursprünglicher Minimalbelastung nicht angeht, so dass eine beständige Energieentnahme, wenn auch nur in geringem Masse, stattfinden kann, ohne dass der Zähler es anzeigt. 



     Man hat bereits nach Mitteln gesucht,   um die im   quadratischen Verhältnis   zur Geschwindigkeit   zunehmende   schädliche   Luftroibung auszugteichen. Das einfachste   und sicherste Mittel aber ist durch die vorliegende Neuerung gegeben. Es besteht darin, die beweglichen   Thoile   des Motor-Elektricitätszählers in ein luftdicht verschlossenes Gefäss. welches z. B. ganz aus Glas bestehen kann, einzuschliessen und dieses Gefäss alsdann luftleer zu machen, während die   Foldmagnete   den Anker von aussen beeinflussen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht durch die Fig.   l   und 2 zwei   Ausführungsbeispiele   eines derartigen Elektricitätszählers, und zwar im Längsschnitt. a und b steilen das luftleere Gehäuse dar, c ist ein rotierender   Anker und d ein Metallcylindor,   der durch seine Drehung unter dem   Einnuss   der   Dauermagneteee f   die magnetische Dämpfung hervorbringt.   /und/ !   sind die Feldmagnete für den Anker, i ist die Zusatzwicklung zur Ausgleichung der mechanischen Reibung und m   das Zählwerk.   



   Durch diese Anordnung wird der Abstand zwischen dem Anker und den Feldmagneten allerdings etwas grösser, als es sonst der Fall ist, doch wird diese   Schwächung   des magnetischen Feldes durch eine   geringe Verstärkung   der   Feldmagnete   erzielt. 



   Ein so eingerichteter   Elektricit ! ltszähler hat   den Vorzug, dass erstens seine Angaben von der Drehgeschwindigkeit des Ankers abhängig sind, da die schädliche Luftreibung gänzlich fehlt, und dass zweitens der Widerstand der mechanischen Reibung infolge des Fehlens der Oxydation ein   unvcränderlicher   ist, so dass die Genauigkeit des Zählers stets dieselbe bleibt, ohne dass es je einer Reinigung des Collectors etc. bedarf. 

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   zu machen. Aber auch diese Verbindung lässt tiich vorher unter Benutzung einer beweglichen Leitung herstellen.

   Die beiden Drähte können auch, wenn das Gehäuse aus Glas     besteht, nahe am   Boden des Fusses eingeschmolzen werden, wodurch die Verbindung mit den Bürsten des Collectors   leicht   zu bewerkstelligen ist. Es wird das Glasgefäss, welches aus mehreren Theilen bestehen kann, nach dem Einbau des Apparates luftleer gepumpt und das Rohr, durch welches die Luft   abgepumpt   wird, nach Erreichung des Vacuums in   bekannter Weise zugoschmolzen.   



   Das Glasgefäss lüsst sich gegen   Erschütterungen   auf dem Transporte etc. durch weiche oder federnde Lagerung schützen. Ebenso kann der innere Theil entsprechend auf Filzunterlagen oder   dergl.,   wie in Fig. 1 angedeutet, gelagert werden, so dass die von aussen übertragenen Erschütterungen dennoch unschädlich verlaufen. 



   Obwohl das   luftleore Gehäuse   auch aus Metall von genügender Dichtigkeit herge-   stellt   worden kann, so verdient doch das Glas, schon der Durchsichtigkeit halber, den Vorzug. Die Herstellung eines Zählers mit   Glasgchäuso bietet   aber insofern Schwierigleiten, ale das Anschmelzen des Bodens nach dem Einsetzen der inneren Theile nicht leicht ausführbar ist. Um dieses Anschmelzen   überflüssig   zu machen und Reparaturen der 
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 Fig. 1 dargestellt, wo das Gefäss aus den beiden Theilen a und b besteht. Der Theil b hat am oberen Ende einen U-förmigen Rand s, der eine   Ringmulde r bildet   und in welche das Fussende des Theiles a eingesetzt wird, nachdem die innere Einrichtung montiert ist.

   Es wird die   Ringmulde   alsdann mit einem Kitt ausgegossen, der geeignet ist, einen luftdichten   Abschluss   zwischen beiden Theilen herzustellen. Damit der Kitt besser an das 
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 einen Sandstrnhl vorher rauh zu machen. Wenn der Kitt erkaltet ist, kann das Gehäuse luftleor gemacht und das Saugrohr   zugeschmolzen   werden. 
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 beiden Glasgefässe herbeigeführt werden, wodurch eine Wiederbenutzung ermöglicht wird, während das Gehäuse, wenn es aus einem einzigen Stück bestände, bei einer Reparatur   zertrümmert   werden müsste. 
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 wie in Fig. 2 dargestellt. Diese Anordnung hat den   Yortheil,   dass die Zerbrechlichkeit des Gehäuses wesentlich vermindert wird. 



     Per Boden 11, der   aus Eisen, Messing   etc. bestehen kann, dient   als Grundplatte für den Aufbau des Apparates. Nachdem der letztere montiert ist, wird das Glasgefäss a über denselben gestülpt. Beide Theile, der Boden sowohl als auch das Gefäss, müssen mit geeigneten Dichtungsflächen versehen sein, damit das ganze   Gehäuse unter Benützung   des Saugstutzens v luftleer gepumpt werden kann. Ist die Luftleere erreicht, dann wird, ohne dass die Vorbindung mit   der Luftpumpe unterbrochen   wird, der Saugstutzen v in solchem Grade erhitzt, dass der Verschlusstheil w, welcher lose auf einem Ringe y aus Loth-   zinu   etc. aufliegt, durch sein Gewicht in das nunmehr geschmolzene Zinn eindringen und einen luftdichten-Abschluss herstellen kann.

   Alsdann wird das Gehäuse in das, zweckmässig ebenfalls aus Metall bestehende Gefäss x eingesetzt, und zwar so, dass die beiden 
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 einer luftdicht   schliessenden   Kittmasso ausgcgossen, so dass diese die   gesammte     Aussen-     näcbo   des Bodens u vollständig umschliesst und sich ferner mit dem unteren Theil der   Aussenwand dos Gefässes   a verbindet. Das Gefäss x hat an der unteren Seite einen Ge- ) windestutzen, auf welchen die Überwurfmutter, z geschraubt wird, damit auch der Saug- stutzen des Bodens   1t   gänzlich von der Kittmasse eingeschlossen werden kann. In diesem Falle bilden Glas und Kitt die einzigen Abschlussmittel für die endgiltige
Abdichtung. 



   Man kann bei dieser Anordnung den   Boden   auch mit einem höheren Rand verschon, damit das Glasgefäss a niedriger werden kann. Die Verwendung von Glas ist aber unerlässlich, wenn das Zählwerk von dem Gehäuse mit eingeschlossen wird, da sonst die
Ziffern nicht sichtbar wären. Wird das Zählwerk hingegen vom Triebwerk getrennt, dann kann man das   Gohäuso auch ganz aus Metall lherstcllen,   das man in bekannter Weise   vor) öthet oder zusammenschwoisst.   



  Die Trennung des Zählwerkes vom Triebwerk lässt sich so ausführen, dass das erstere ausserhalb des luftleeren Gehäuses angebracht wird, wobei die Übertragung der
Bewegung auf magnetischem Wege geschieht, indem z. B. das Triebwerk einen Magneten 
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 sich wieder in einen luftleeren Raum oder sonst beliebig eingeschlossen werden. Ebenso können die Dauermagnete   ef ausserhalb   des luftleeren Gehäuses liegen, da sie auch durch die Glaswand hindurch auf einen Cylinder oder eine Scheibe einwirken können, sofern das Gehäuse die entsprechende Form hat,
Um den   Spurzapfon   der Ankerwelle zu entlasten, was des Transportes wegen erforderlich ist, ist eine besondere Einrichtung vorgesehen, die aus dem Winkelhebel    A.,   der Schraube p und dem Magnetschlüssel q besteht.

   Dieser Schlüssel nimmt bei einer Drehung den Kopf der Schraube p, die einen Eisenkern darstellt, mit, so dass mit Hilfe dieses Schlüssels die Ankerwelle angehoben und wieder freigegeben werden kann, ohne dass es eines nach aussen durchragenden mechanischen Theiles bedarf. 



   Obwohl der Zweck der vorliegenden Neuerung, einen Motorelektricitätszähler voll-   ständig unabhängig   von der Luftroibung zu machen und die Oxydation vollständig auszuschliessen, am   vollkommensten   durch ein absolutes Vacuum erreicht wird, so ist doch auch zu berücksichtigen, dass durch ein weniger vollständiges Vacuum, also durch eine mehr oder weniger hochgradige Vordünnung der Luft der angestrebte Zweck zum Theil erreicht wird. Ebenso wird der Zweck theilweise erreicht, wenn man das Gehäuse mit einem indifferenten Gase anfüllt, welches keine Oxydation hervorbringen kann, und wenn man ein solches Gas noch verdünnt oder wenn man ein indifferentes Gas wählt, welches ein specifisch geringes Gewicht hat. Die Construction des Zählers selbst kann eine beliebige sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Ein   Motor-Etektricitätsxäbter,   dadurch gekennzeichnet, dass   sämmtliche   bewegliche 
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   kommen     luftleeres,   bezw. mit einem verdünnten oder specifisch leichten    Gase,. bezw.   Gasgemische gefülltes Gehäuse aus Glas oder Metall eingeschlossen sind, während die stromdurchflossenen Feldmagnete ausserhalb des Gehäuses liegen. 
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Claims (1)

  1. Zwischenraum zwischen der Aussenfläche des Metallbodens, bezw. dem unteren Gehänserand und dem Mantel mit einer Kittmasse ausgefüllt ist, so dass Glas und itt die einzigen Abschlussmittelbilden.
    ) 4. Bei einem Gehäuse nach den Ansprächen 1-3 ein Saugstutzen, durch welchen die Luft aus dem Gehäuse ausgepumpt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer den Saugstutzen abschliessenden Kappe w, welche auf cinem Ring aus L öthzinn aufliegt und, nachdem die gewünschte Luftverdünnung erreicht ist, nach Erwärmung in das geschmolzene Zinn eindringt, zum Zwecke, einen sicheren Abschluss herstellen zu können.
AT8509D 1901-02-02 1901-02-02 Motorelektricitätszähler. AT8509B (de)

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AT8509B true AT8509B (de) 1902-07-25

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AT8509D AT8509B (de) 1901-02-02 1901-02-02 Motorelektricitätszähler.

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