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Verfahren zur Herstellung des Rotors oder Stators von elektrischen Maschinen.
Das Wickeln in halbgeschlossene Nuten wurde bisher mit der Hand ausgeführt, welche Durchführungsart durch die Erfindung folgendermassen ersetzt'ist. In die zunächst offenen Nuten werden fertige Spulen der Wicklung eingelegt, worauf die Nuten durch maschinelle Zubiegen von für den Verschluss herausgestanzten'Zahnspitzen verschlossen werden, wodurch eine Ersparnis an Arbeit und eine Verbesserung der Güte der Wicklung erzielt wird.
Die Fig. i bezeichnet in ihren verschiedenen Teilen die Gestalt der Nut und der Verschlussspitzen der Zähne am Stator und Rotor sowie auch die einzelnen Phasen des Verschliessungsvorganges.
Die Fig. 2 veranschaulicht eine vergrösserte Nut des Stators mit einer eingesetzten Spule.
Die Fig. g ist eine Abbildung einer Nut des Rotors mit einer eingesetzten Spule.
Die Fig. 4 zeigt grundlegende Teile der maschinellen Einrichtung für das Verschliessen der Nuten des Stators und die Fig. 5 dieselbe Einrichtung für das Verschliessen der Nuten des Rotors.
In der Fig. i ist in dem Teile a a die Gestalt der Nut 1 und des Zahnes. 2 mit Verschlussspitzen 3 derartig gezeichnet, wie sie mittels einer Stanzmaschine ausgestanzt wird.
Angedeutet ist das Einsetzen einer Spule 4 in die Nut sowie auch im weiteren eine eingelegte Spule 5 in den Nuten. Die Spitzen der Zähne sind in dem Zustande vor dem Walzen, die Presswalze hat den Querschnitt 6. In dem Teile b b sind die Spitzen der Zähne 311 nach dem ersten Teile des Umbiegens gezeichnet. Die Spule ist. von einer harten isolierenden und zugleich als eine Stütze für die Spitzen der Zähne beim Umbiegen dienenden Einlage 7 geschützt. Die Presswalze erhält hier die Gestalt 8. In dem Teile ce sind die Spitzen der Zähne nach der zweiten Stufe des Umbiegens gezeichnet. Die Presswalze besitzt die Gestalt 9. Der Teil do zeigt die Zähne nach der dritten Stufe des Umbiegens und dabei
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D ; e Presswalze 10 ist ganz glatt, gegebenenfalls ist sie eine Schleifscheibe.
In dem Teile ee sind einige enge Rotornuten 11 veranschaulicht mit einer im Einlegen befindlichen Spule 12 und einer eingelegten 13 geschützt durch einen isolierenden Schutz 14.
Bei diesen Nuten ist eine nach M/m umgebogene einseitige Verschlussspitze 15 des Zahnes 16 vorhanden.
In der Fig. 2 ist eine grössere Statornut 1 gezeichnet mit einer eingelegten Spule 5, eine : schützenden Isolierung 7 und mit geschlossenen Spitzen 3/ici der Zähne 2.
Die Fig. 3 ist eine Veranschaulichung einer grösseren Nut 11 eines Rotors mit einer eingelegten Spule 13, geschützt durch eine Isolierung 14 und verschlossen mittels der umgebogenen Spitze 15/ici eines Zahnes 16.
In der Fig. 4 bedeutet 17 einen Stator, 18 eine Schaar von Zähnen, 19 drehbare, verstellbare, gerillte, den Stator drehende Walzen, 20 einen Drehzapfen eines einarmigen Gabelhebels 21, der ein Lager 22 einer Presswalze 23 trägt, welche die Spitzen der Zähne an einer Stelle 24 umbiegt infolge eines von einer Schraube am Ende des Hebels an einer Stelle 25 verursachten Druckes.
In der Fig. 5 bedeutet 26 einen Rotor, 27 eine Schaar von Zähnen, 28 ein Lager einer Welle mittels welcher der Rotor die drehende Bewegung bekommt. Die Spitzen der Zähne werden von einer Einrichtung gleich der in der Fig. 4 gezeichneten umgebogen.
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Die Nuten werden in den Eisenblättern mittels einer Durchschlagmaschine ausgestanzt.
De Zähne erhalten hierbei derartig ausgeführte Verschlussspitzen, dass die Nut für das Einlegen der Spule offen bleibt und die Spitzen nach einem maschinellen Zubiegen die ausgefüllte Nut verschliessen. Aus derartig angefertigten Blättern wird der Stator oder der Rotor zusammengesetzt. Die Eisenblätter werden hierauf fest zusammengezogen. Es ist notwendig, die Stirnblätter der einzelnen Blechblöcke stark auszuführen, damit einem seitlichen Ausweichen des Blockes beim Pressen der Verschlussspitzen vorgebeugt wertle.
Die maschinell'gewickelten, isolierten, in die erforderliche Gestalt gebogenen und imprägnierten Spulen werden in die isolierten Nuten eingelegt und durch Einschieben einer festen Schutzeinlage versichert, welche einem unmittelbaren Aufliegen der umgebogenen Verschlussspitzen auf der Isolierung der Spule vorbeugen und den Spitzen als Stütze bei dem Umbiegen dient.
'Der zusammengesetzte Teil wird sodann in eine Pressmaschine eingelegt, welche für das Verschliessen der Stator-und der Rotornuten besonders ausgestattet ist. Die Presswalzen der einzelnen Erzeugungsabschnitte biegen unter wachsendem Drucke langsam die Verschlussspitzen auf dem ganzen Umfange des sich drehenden Stators oder Rotors um. Damit der Obel fläche die erforderliche Glätte gegeben werde, wird die Glättung nachträglich mittels einer glatten Walze durchgeführt, gegebenenfalls wird der Durchmesser durch ein nachträgliches feines trockenes Überschleifen auf einer einfachen Schleifvorrichtung auf ein genaues Mass gebracht.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung des Rotors oder Stators von elektrischen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der aktive Eisenkörper aus Blechen aufgebaut wird, deren Nuten offen und deren Zähne (2) mit Verschlussspitzen (3) : versehen sind, die nach dem Einlegen der Spulen über die Nutenöffnungen gebogen werden.