AT83333B - Lüftungseinrichtung für Rotoren elektrischer Maschinen. - Google Patents

Lüftungseinrichtung für Rotoren elektrischer Maschinen.

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AT83333B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Lüftungseinrichtung für Rotoren elektrischer Maschinen. 



   Um die starken lokalen Erwärmungen, die durch Kraftlinien-Pulsationen in den Oberflächenschichten der massiven Rotoren von Turbogeneratoren entstehen, durch Lüftung un-   schädlich   zu machen, kann man die Wicklungen in den Nuten so tief legen, dass über dem Befestigungskeil noch ein Nutteil verbleibt, der, gegen den Rotorumfang durch dünne Verschlusskeile abgeschlossen, als Lüftungskanal benutzbar bleibt. Die bei der Anordnung erhaltenen breiten Zahnköpfe gestatten die Durchsetzung der Zähne mit axialen Lüftungskanälen von verhältnismässig grossen Durchmesser.

   Werden zwecks Abführung der Wärme aus dem genuteten Teil des Rotors ferner noch radiale Schlitze vorgesehen, so entsteht ein zuhängendes Lüftungssystem, das wohl eine vorteilhafte Freilegung grosser Flächen des Rotorfleisches bewirkt, aber die Kühlung mittels axial zugeführter Kühlluft insofern erschwert, als die den Stirnseiten des Rotors zunächst liegenden Radialschlitze ein Vordringen der Kühlluft bis zur Rotormitte verhindern, die zugeführte Luft vielmehr gleich entweichen lassen. Um dies zu verhindern und eine gleichmässige Abführung der Wärme aus den axialen Kanälen in den Zahnköpfen sowohl wie in den Wicklungsnuten zu gewährleiten, werden gemäss der Erfindung in die Zahnkanäle Rohre eingelegt, die sich gegen die Radialschlitze öffnen. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. i der Zeichnung in einem senkrechten Längsschnitt durch einen Teil der Zähne eines solchen Rotors, in Fig. 2 und 3 in Querschnitten in den Ebenen B-B bzw.   A-A   dargestellt. 



   Auf der längsgenuteten Welle 1 sitzt der aus scheibenförmigen Elementen 2 aufgebaute Rotor. Durch Einfügung von Zwischenstücken sind zwischen den Elementen 2 schmale Zwischenräume 3, 3a gebildet. Die Wicklungsnuten 4 sind in einiger Entfernung vom Umfang durch starke Befestigungskeile 5 verschlossen, der zwischen diesen und dem Umfang verbleibende Teil ist durch dünne Abschlusskeile 6 abgeschlossen und es entstehen auf diese Weise axiale Lüftungskanäle 7 über der Wicklung. Zwischen den Kanälen 7 sind die breiten Zahnköpfe von axialen Lüftungskanälen 8 durchsetzt, unter denen tiefe Lüftungskanäle 9 angeordnet sind.

   Durch die in einer Ebene liegenden Kanäle 8 jeder Zahnreihe ist nun ein Rohr 10 gelegt, das dort, wo es die Zwischenräume (Radialschlitze 3,   3 a)   zwischen den scheibenförmigen Elementen 2 des Rotors überbrückt, Aussparungen 11,   11 a   aufweist. Die Aussparungen 11 sind gegen die Achse, die Aussparungen   11 a,   die mit ihnen abwechseln, gegen den Umfang gerichtet. Die dünnen Verschlusskeile 6 der Wicklungnuten erstrecken sich immer nur über zwei benachbarte Zähne, und die Anordnung ist so getroffen, dass sie jeweils den Radialschlitz 3 überbrücken, in dem das Rohr 10 sich mit einer Aussparung 11 gegen die Achse öffnet oder umgekehrt. 



   Wild jetzt Kühlluft in axialer Richtung zwischen der Welle und der die Wicklungen an den Stirnseiten des Rotors überdeckenden Kappe eingeführt, so dringt ein Teil durch die Wellennuten in die Zwischenräume 3, 3a zwischen den Scheiben (Radialschlitze), ein anderer Teil durch die Lüftungskanäle 9 hindurch. In den Radialschlitzen 3 nun, wo das Rohr sich mit Aussparungen 11 gegen die Achse hin öffnet, wird die Luft gestaut, ein kleiner Teil geht seitlich vorbei nach   aussen..   und dringt, sich an den hier den Schlitz über- 

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 brückenden Keilen 6   stauen,,   in die Nutenkanäle 7 ein, der Hauptteil aber wird in das Rohr 10 gedrückt und tritt erst aus den benachbarten Aussparungen lla des Rohres nach aussen.

   Die durch die Radialschlitze   Ja hindurchniessende   Luft geht zum grössten Teil seitlich an dem gegen die Welle geschlossenen Teil des   Rohres 10 vor bei   und wirkt saugend auf die nach aussen gerichtete   Öffnung 11 a   und die benachbarten Nutenkanäle 7, befördert also den Austritt der bei 11 in das Rohr bzw. die Nutenkanäle gedrückten Luft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Rotor für elektrische Maschinen mit Radialschlitzen, durch die Zahnköpfe gelegten axialen Lüftungskanälen und axialer Luftzuführung, dadurch gekennzeichnet, dass durch die in einer Flucht liegenden Axialkanäle jeder Zahnreihe Rohre   (10)   gelegt sind, die dort, wo 
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Claims (1)

  1. 2. Rotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rohr sich abwechselnd gegen die Achse und gegen den Umfang des Rotors öffnet, zum Zwecke, dass Kühlluft in die Rohre gelangen und aus diesen wieder austreten kann.
    3. Rotor nach Anspruch I, bei dem über den die Wicklungsnuten verschliessenden Keilen axiale Lüftungskanäle vorgesehen sind. die durch dünne Verschlusskeile nach aussen abgeschlossen. sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verschlusskeile (6) die Radialschlitze (3, 3 a) abwechselnd überbrücken oder freilassen.
AT83333D 1917-04-16 1918-03-30 Lüftungseinrichtung für Rotoren elektrischer Maschinen. AT83333B (de)

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DE83333X 1917-04-16

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AT83333B true AT83333B (de) 1921-03-25

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