AT82586B - Verfahren zur Behandlung der von Frischprozessen herrührenden Schlacke. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung der von Frischprozessen herrührenden Schlacke.

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Description


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  Verfahren zur Behandlung der von Frischprozessen herrührenden Schlacke. 



   Die bei Frischprozessen sich ergebende Schlacke wird bisher entweder auf die Halde geführt oder wegen ihres Phosphor-und Mangangehaltes in den Hochofen zurückgebracht. Soll die Schlacke als solche weiter verwendet werden, so muss sie zerkleinert und von dem anhaftenden Eisen befreit werden, was im Verein mit der Überführung und Verladung bedeutende Kosten verursacht und schwierig durchführbar ist. Die zugleich mit dem Stahl abgestochene und nach dem Vergiessen des letzteren in Gruben oder fahrbare Kübel entleerte Schlacke sowie die im Ofen zurückbleibende und mittels Kratzen zu entfernende Schlacke, die in eine andere Grube oder in andere Kübel abgelassen wird, kommt auf die Halde mit einer mehr oder weniger grossen Stahlmenge (ungefähr i bis 3% des Chargengewichtes), die verloren geht. 



   Die Schlackenkuchen aus den Gruben brauchen lange Zeit zur Abkühlung, müssen verführt, auf umständliche Weise zerkleinert und hierauf verladen werden ; die in Kübeln aufgefangene Schlacke wirkt infolge ihrer grossen Hitze sehr nachteilig auf diese Behälter und deren Wagen ein und gibt zu schwer beseitigbaren Beschädigungen Anlass, indem nicht nur durch das Aufschäumen und Überfliessen beim Entleeren, sondern auch durch Risse und Spalten des Behälters Schlacke ausfliesst, welche das Lagermetall des Gestelles ausschmilzt oder andere Übelstände hervorruft. Schliesslich treten beim Entleeren der Kübel wegen der häufig noch flüssigen Schlacke auf der Halde oder in dem Schlagwerk Unglücksfälle infolge von Knallgasexplosionen ein.

   Ferner enthalten die Kübelkuchen auch grössere Mengen metallischen Eisens, welches kaum zurückgewonnen werden kann, von der Schlacke nur schwer zu trennen ist und die Zerkleinerung der letzteren schwierig gestaltet.   .   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung der von Frischprozessen herrührenden Schlacke, durch welches die vorgenannten Übelstände und Nachteile beseitigt werden und das in der Schlacke enthaltene Eisen unter gleichzeitiger Zerkleinerung der ersteren von ihr losgelöst und wiedergewonnen werden kann. 



   Dieses Verfahren besteht darin, dass der aus dem Ofen abfliessende Rest der Charge auf eine schiefe Ebene aus Sand oder Schutf geleitet wird, auf der Schlacke und Eisen rasch zu einem dünnen Kuchen erstarren, und dass dieser Kuchen durch Aufspritzen einer Kühlflüssigkeit abgeschreckt wird, wobei er in kleine Stücke zerspringt und die Schlacke vom Eisen sich loslöst. 



  Die derart zerteilte Schlacke kann nach kurzer Zeit in Kübel gefüllt werden und ist zum Verladen bereit, während das losgelöste Eisen in Stücke zerplatzt oder zerrissen wird und in Chargiermulden gebracht wird, um dem Frischprozess wieder zugeführt zu werden. 



   Die beim Abstechen der Charge über die Pfannenschnauze herausfliessende, grössere Mengen Eisen enthaltende Schlacke und die nach dem Abgiessen der Charge in der Pfanne zurückbleibende Schlacke werden mittels schrägen Rinnen auf ein Kühlbett geleitet, das aus einem Rahmen und einem Bodenbelag von Eisenplatten oder Ziegeln besteht und das einfliessende Eisen in dünner Schicht sich absetzen lässt, die nach Behandlung mit einem Flüssigkeitsstrahl und Entfernen der losgelösten Schlacke nach Zerschlagen derselben wieder in den Ofen gebracht wird, während die in kleine Stücke zerfallene Schlacke zur Verladung bereitgestellt werden kann. 



   Auf diese Weise ist, wie praktische Versuche ergeben haben, gegenüber den bisherigen kostspieligen Methoden der Eisenrückgewinnung ohne Aufwand nennenswerter Kosten und ohne weitere Hilfsmittel ein sehr bedeutender Ertrag für das Eisen und überdies ein entsprechender 

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 Ertrag aus der verkaufsfähig hergestellten Schlacke, die bisnun als wertloser und lästiger Abfall auf die Halde kommt, erzielbar.

Claims (1)

  1. EMI2.1 Verfahren zur Behandlung der von Frischprozessen herrührenden Schlacke zwecks Rückgewinnung des in ihr enthaltenen Eisens unter gleichzeitiger Zerteilung der Schlacke, dadurch gekennzeichnet, dass a) der aus dem Ofen abfliessende Chargenrest auf eine schiefe Ebene aus Sand oder Schutt geleitet und der auf derselben erstarrende, dünne Kuchen aus Schlacke und Eisen durch einen Flüssigkeitsstrahl unter Loslösung der Schlacke vom Eisen in kleine Stücke zersprengt wird, b) die beim Abstechen über die Pfanne herausfliessende, grössere Mengen Eisen enthaltende Schlacke sowie die nach dem Abgiessen der Charge in der Pfanne zurückbleibende Schlacke mittels schräger Rinnen in ein Kühlbett geleitet, daselbst in dünner Schicht ausgebreitet und durch einen Flüssigkeitsstrahl unter gleichzeitiger Trennung des Eisens von der Schlacke zerteilt wird.
AT82586D 1918-06-10 1918-06-10 Verfahren zur Behandlung der von Frischprozessen herrührenden Schlacke. AT82586B (de)

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