AT81064B - Pilotballon. Pilotballon. - Google Patents

Pilotballon. Pilotballon.

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AT81064B
AT81064B AT81064DA AT81064B AT 81064 B AT81064 B AT 81064B AT 81064D A AT81064D A AT 81064DA AT 81064 B AT81064 B AT 81064B
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Heinrich Loewy Dr Heinri Loewy
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Heinrich Loewy Dr Heinri Loewy
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pilotballon. 



   Die Erforschung der höheren Luftschichten durch Pilotballons hat, abgesehen von ihrem unmittelbarem Interesse für den Flieger, grosse Wichtigkeit für die Wettervorhersage. 



   Leider versagt dieses wertvolle Hilfsmittel bei unsichtigem Wetter, was zur Folge hat, dass speziell ein rascher Übergang zu heiterem Wetter sich leicht der Vorhersage entzieht. Dieser Mangel soll durch die vorliegende Erfindung behoben werden. 



   Der Pilotballon wird mit einer akustischen Vorrichtung ausgerüstet, die in bestimmten
Zeitintervallen, etwa in jeder Minute, automatisch ein Schallsignal auslöst. Die Höhe des
Ballons ist einer Steigtabelle zu entnehmen, die auf dieselbe Art, wie die beim Pilot- verfahren benutzten Steigtabellen, nämlich durch optischen Doppelanschnitt ein für allemal angelegt wird. 



   Ein Beobachter auf dem Erdboden notiert die Verspätungen   Tj, T", T."mit   welchen die nach der I., 2., 3.... Minute ausgelösten Signale eintreffen. 



   Die vom Ballon zurückgelegte Bahn wird hieraus durch das folgende Approximations- verfahren gewonnen. 



   Sei Ao (Fig. i) die Stelle am Erdboden 0,   0,   wo der Ballon aufgelassen wird,
Bo der Standort des Beobachters. Eine Minute nach Hochlassen wird das erste Signal ausgelöst und werde mit der Verspätung   ? \   Sek. in Bo wahrgenommen. In dieser Zeit hat der Schall vom bewegten System aus betrachtet eine Strecke von der Länge   c Tl   =   B@C1 zurück-   gelegt, wenn C die Schallgeschwindigkeit bedeutet. Die Linie   1,     1   markiert die als bekannt vorausgesetzte Höhe, die der Ballon nach der ersten Minute erreicht hat. 



   Als Vorrichtung zur Auslösung akustischer Signale in gleichen Zeitintervallen können z. B. mit Zeitzündern versehene Explosionskörper verwendet werden. C1 ist die Stelle, wo sich der Ballon beim Eintreffen des Signals in Bo befinden würde, falls er sich nach Abgabe des Signals mit der, der Luftschichte entsprechenden Geschwindigkeit   W,   nur horizontal weiterbewegen würde, d. h. 
 EMI1.1 
 Wir kennen also die Geschwindigkeit wl der ersten Luftschichte und auch die Lage   BI   
 EMI1.2 
 Schall (im ruhenden System) zurückgelegte Weg. 



   Sei T2 die Verspätung, mit der das in der zweiten Minute abgegebene Signal in Bo (Fig. 2) eintrifft. Man zerlege nun versuchsweise T, in 
 EMI1.3 
 wo   IJ   die Zeit ist, welche das Signal durch die untere Schichte   hindurchläuft,   t2 die entsprechende Zeit für die obere Luftschicht. Dann ist   t     :     jB C/die   Länge des Weges, welche der Schall durch die untere Schicht zurücklegt (vom bewegten System betrachtet) und B1' die Stelle, wo das von oben kommende Signal die Trennungsebene   1, 1   passiert, wenn B1' C1' = w1t1 gesetzt wird. Die Punkte B/und Cl' (Fig. 2) spielen bei der Konstruktion dieselbe Rolle wie B1 und    Cl   in Fig. i, dürfen aber nicht mit diesen verwechselt werden.

   Nun trage man von   B/ die   Strecke   c t2 = Bs'C2   auf. 2,2 bedeutet die 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. EMI2.2
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4112781A1 (de) * 1991-04-19 1992-10-22 Tech Mathematische Studiengese Verfahren und vorrichtung zum messen des windes in bodennahen schichten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4112781A1 (de) * 1991-04-19 1992-10-22 Tech Mathematische Studiengese Verfahren und vorrichtung zum messen des windes in bodennahen schichten

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