AT7955U1 - Sicherungsvorrichtung für feuerwaffen mit anschlagfrei gezündeter munition - Google Patents

Sicherungsvorrichtung für feuerwaffen mit anschlagfrei gezündeter munition Download PDF

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AT7955U1
AT7955U1 AT0084704U AT8472004U AT7955U1 AT 7955 U1 AT7955 U1 AT 7955U1 AT 0084704 U AT0084704 U AT 0084704U AT 8472004 U AT8472004 U AT 8472004U AT 7955 U1 AT7955 U1 AT 7955U1
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trigger
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Gerhard Neumann
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Abstract

Sicherungsvorrichtung für eine Feuerwaffe mit anschlagfreier Munition, umfassend:a) eine Benutzerkontrolleinrichtung, die ein elektrisches Freigabesignal erzeugt, wenn ein Benutzer der Feuerwaffe als berechtigt erkannt wird, wobei zur Eingabe der Daten zur Authentifizierung eines Benutzers sowohl eine elektrische als auch zumindest eine mechanische Eingabevorrichtung vorgesehen ist,b) eine Auslösevorrichtung, die bei Betätigung des Abzugs der Feuerwaffe ein elektrisches Zündsignal zum anschlagfreien Zünden einer in einem Lauf befindlichen Patrone nur dann erzeugt, wenn das Freigabesignal von der Benutzerkontrolleinrichtung an die Auslösevorrichtung übermittelt wurde.

Description

2 AT 007 955 U1
Technisches Gebiet
Sicherungsvorrichtung für Feuerwaffen mit anschlagfrei gezündeter Munition. 5 Stand der Technik
Zur Verbesserung der Sicherheit, der Handhabung und der Zuverlässigkeit von Feuerwaffen werden heutzutage zunehmend Sicherungsvorrichtungen eingesetzt, die elektrische und/oder elektronische Baukomponenten beinhalten. 10
Aus WO 02/06753 A 2 ist beispielsweise eine Sicherungsvorrichtung für eine Schusswaffe bekannt, bei der eine elektronische Steuereinrichtung nur dann die Waffe scharf macht, wenn sich ein Benutzer als zum Abfeuern eines Schusses berechtigt ausweist. Hierzu ist die Eingabe einer Authentifizierungsinformation erforderlich, die durch Eingabe eines Codes an Drucktasten 15 der Waffe erfolgt. Die Waffe verwendet Munition, die nicht durch Anschlag eines Zündbolzen, sondern anschlagfrei mittels einer elektrischen Zündspannung gezündet wird. Verglichen mit elektrisch betriebenen Waffen, bei denen ein Zündbolzen elektromechanisch aktiviert wird, ist der Energieverbrauch zum Zünden einer anschlagfreien Munition geringer. 20 Elektrisch gezündete Patronen sind beispielsweise auch aus der US 5,625,972 bekannt. Die Patentschrift US 5,646,367 offenbart die chemische Zusammensetzung einer Treibladung eines Geschosses, das durch ein elektrisches Zündsignal gezündet werden kann. Aus US 5,272,828 ist eine Pistole bekannt, bei der die Zündung der Patronen berührungslos durch einen Laserstrahl erfolgt. Um eine unberechtigte Entnahme einer Waffe aus einem Waffengürtel, einer 25 Waffentasche oder einem Holster zu verhindern wird in der DE 20310582 U1 ein Impuls oder Codegeber vorgeschlagen, der am Handgelenk oder als Fingerring vom Benutzer getragen wird. Eine mechanische Sicherungseinrichtung ist in WO 02/070978 beschrieben, bei der ein miniaturisiertes Zylinderschloss, das im Griff hinter dem Magazin der Waffe angeordnet ist, eine missbräuchliche Verwendung der Schusswaffe verhindert. 30
All diesen bekannten Sicherungsvorrichtungen ist gemeinsam, dass die Eingabe der Authentifizierungsinformation Zeit benötigt. Dies kann die Verfügbarkeit der Waffe in Notsituationen unzulässig einschränken. 35 Darstellungen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Sicherungsvorrichtung für eine Feuerwaffe anzugeben, welche eine missbräuchliche Verwendung zuverlässig verhindert ohne dass dabei die Verfügbarkeit unzulässig eingeschränkt wird. 40
Diese Aufgabe wird durch Bereitstellung einer Sicherungsvorrichtung für eine Feuerwaffe gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1 gelöst.
Diese erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung arbeitet elektrisch und bezieht sich auf Feuer-45 waffen, deren Munition anschlagfrei gezündet wird. Sie umfasst folgende Merkmale: a) eine Benutzerkontrolleinrichtung, die ein elektrisches Freigabesignal erzeugt, sofern ein Benutzer berechtigt ist, die Feuerwaffe abzufeuern, wobei zur Eingabe der Daten zur Au-thentifizierung eines Benutzers sowohl eine elektrische als auch eine mechanische Einga- 50 bevorrichtung vorgesehen ist, b) eine Auslösevorrichtung, die bei einer Betätigung des Abzugs der Feuerwaffe ein elektrisches Zündsignal zum anschlagfreien Zünden einer in einem Lauf befindlichen Patrone nur dann erzeugt, wenn das Freigabesignal von der Benutzerkontrolleinrichtung an die Auslösevorrichtung übermittelt wurde. 55 3 AT 007 955 U1
Der Hauptaspekt der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung besteht darin, dass neben der elektrischen Eingabe von Authentifizierungsdaten auch zumindest eine weitere, mechanische Eingabevorrichtung vorgesehen ist. Durch eine funkbasierte elektrische Eingabe von Authentifizierungsdaten kann die Waffe in kürzester Zeit scharf gemacht werden. Für den Fall, dass diese 5 elektrische Eingabe versagt, ist eine mechanische Eingabevorrichtung vorgesehen. Die Waffe ist damit auch dann einsatzbereit, wenn der Funkkanal - beispielsweise durch ein starkes elektromagnetisches Störfeld - gestört ist bzw. auch dann, wenn der Codegeber, der die Daten zur Authentifizierung beinhaltet, sich entweder nicht im Erfassungsbereich der elektrischen Schnittstelle, befindet oder - in der Situation eines besonderen Notfalls - überhaupt nicht verfügbar ist. io In derartigen Fällen kann ein Benutzer beispielsweise durch manuelle Eingabe eines Codes an einer Tastatur oder durch einen mechanischen Schlüssel die Waffe betriebsbereit schalten.
Verglichen mit mechanischen Sicherungsvorrichtungen ist die erfindungsgemäße, elektrisch betriebene Sicherungseinrichtung weitgehend unempfindlich gegen Temperatureinflüssen, 15 Feuchtigkeit und Schmutz. Indem ein Schuss nicht elektromechanisch, sondern durch ein elektrisches Zündsignal ausgelöst wird, ist der Bedarf an elektrischer Energie geringer. Eine Batterie, die in der Schusswaffe integriert ist, benötigt dadurch weniger Einbauraum.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Benutzerkontrolleinrichtung eine 20 Abfrageeinheit, welche über einen Funkkanal ein Abfragesignal aussendet, und welche von einem in einem Erfassungsbereich der Abfrageeinheit befindlichen tragbaren Codegeber ein Antwortsignal mit Authentifizierungsdaten eines Benutzers empfängt und welche bei Übereinstimmung der empfangenen Authentifizierungsdaten mit gespeicherten Authentifizierungsdaten ein Freigabesignal erzeugt und dieses der Auslösevorrichtung übermittelt. 25
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, Aspekte und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen 30
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird im nachfolgenden Teil der Beschreibung auf die Zeichnungen Bezug genommen in denen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, Einzelheiten und Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen sind. 35 Es zeigt:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung, dargestellt an einer Pistole;
Figur 2 eine Blockdarstellung der Sicherungsvorrichtung; 40 Figur 3 eine Docking-Station für eine Pistole gemäß der Figur 1.
Ausführung der Erfindung
Die Figur 1 zeigt eine Feuerwaffe 1 mit einem Lauf 3 in welchem sich eine Patrone 2 befindet. 45 Die Patrone 2 besitzt einen anschlagfreien Zünder, der durch eine Zündvorrichtung 13 gezündet wird. Das Zünden der anschlagfreien Patrone 2 kann je nach Ausführung unterschiedlich sein. Bei einer elektrisch zündbaren Patrone wird die Patrone kontaktiert und der Schuss durch eine Zündspannung ausgelöst. Bei einer optisch zündbaren Patrone erzeugt die Zündeinrichtung 13 einen auf die Patrone 2 gerichteten Lichtstrahl, der die Treibladung zündet. Zentrale Baugruppe so der Sicherungsvorrichtung 23 ist eine digitale informationsverarbeitende Einheit 11, die als Mikrokontroller ausgeführt ist. Der Mikrokontroller 11 ist jeweils signalleitend mit der Zündeinrichtung 13, einer Abfrageeinheit 5, einer mechanischen Informations-Eingabevorrichtung 9, einem Sensor 6, einer elektrischen Sperrvorrichtung 15, einer Tastatur 24 und einer Auslöse-signalerzeugungseinrichtung 14 verbunden. 55 4 AT 007 955 U1
Die Auslösung eines Schusses durch die Feuerwaffe 1 erfolgt ausschließlich elektronisch. Eine Batterie 25 versorgt die elektrischen und elektromechanischen Baukomponenten der Feuerwaffe 1 mit elektrischer Energie.
Das Freischalten der Feuerwaffe 1 erfordert den Nachweis der Berechtigung seitens des Benutzers. Der Vorgang der Eingabe der Authentifizierungsinformation wird nachfolgend an Hand der Blockdarstellung in Figur 2 näher erläutert. a) Elektrische Eingabe der Authentifizierungsinformation:
Die Abfrageeinheit 5 ist Teil der elektrischen Eingabevorrichtung 10. In der Schale des Griffs 17 der Feuerwaffe 1 sind Antennen angeordnet. Die Abfrageeinheit 5 erzeugt ein elektromagnetisches Abfragesignal, das über die Antennen in einen Funkkanal 8 und an einen, vom Benutzer mitgeführten tragbaren Codegeber 7 gelangt. Der Codegeber 7 ist als Transponder ausgebildet. Der Transponder 7 beinhaltet einen Speicher in welchem die Daten zur Authentifizierung eines Benutzers abgelegt sind. Auf ein empfangenes Abfragesignal hin, antwortete der Transponder 7 mit einem Antwortsignal. Das Antwortsignal enthält den Code zur Authentifizierung des Benutzers. Stimmt dieser Code mit einem in der Feuerwaffe 1 in einem Speicher 21 gespeicherten Code überein, so wird die Waffe betriebsbereit geschaltet. Eine Betätigung des Abzugs 4 löst ein Zündsignal und damit einen Schuss aus. b) Mechanische Eingabe der Authentifizierungsinformation:
Die mechanische Informations-Eingabevorrichtung 9 ist in Figur 1 durch einen Schlüssel-Schloss-Mechanismus gebildet, der sich in einer Ausnehmung 16 am Griff 17 der Waffe 1 befindet. Das Kodierstück ist im Ausführungsbeispiel ein speziell ausgeführter Fingerring. Dieser Fingerring wird an einem Finger der Schusshand des Benutzers getragen. Das mechanische Entsichern der Waffe erfolgt nun so, dass dieser speziell ausgeführte Fingerring (gegebenenfalls nach einer Drehung) in die Ausnehmung 16 eingeführt wird. Die mechanische Codierung bilden Sacklöcher im Ring mit unterschiedlicher Tiefe in welche griffseitig angeordnete Stifte eingreifen. Stimmt diese mechanische Kodierung zwischen Fingerring und Anordnung der Stifte, so erzeugt eine nachgeschaltete elektrische Baueinheit ein zweites Freigabesignal FS, das ebenfalls der informationsverarbeitenden Einheit 11 zugeführt wird und wie oben dargestellt, die Schusswaffe 1 entsichert.
Eine weitere Möglichkeit der mechanischen Entsicherung besteht darin, dass über die Tastatur 24 manuell vom Benutzer ein PIN Code eingegeben wird.
Wenn in den oben genannten Fällen der eingegebene Code nicht mit den gespeicherten Authentifizierungsdaten übereinstimmt, löst der Mikrokontroller 11 kein Zündsignal ZS aus. Die Nutzung der Waffe 1 ist in diesem Fall gesperrt.
Wie oben dargestellt, können die Authentifizierungsdaten eines Benutzers über mehrere Wege in die Feuerwaffe übermittelt werden: zum einen besteht die Möglichkeit der Eingabe über die elektrische Eingabevorrichtung 10, zum anderen die Eingabemöglichkeit über die mechanische Eingabevorrichtung 9. Da mehrere Übermittlungswege vorhanden sind, erhöht sich die Verfügbarkeit der Feuerwaffe. Über den Sensor 6 überwacht der Mikrokontroller 11 die Handberührung des Benutzers. Legt der Benutzer die Waffe ab, oder wird sie diesem gewaltsam entrissen, so wird die Freigabe der Schusswaffe 1 wieder zurück gesetzt. Die Benutzung ist gesperrt.
Bei der Herstellung der Waffe werden relevante Daten, wie Hersteller, Typ, Herstellungsdatum und eventuell Schussergebnisse über die Funkstrecke 8 in den Speicher 21 des Mikrokontrollers 11 übermittelt.
Beim Waffenkauf wird die Waffe und die Chipkarte auf handelsüblichen RFID (Radio Frequency 5 AT 007 955 U1
Identification Device) Schreib/Lesegeräten personalisiert.
Die Chipkarte 7 dient gleichzeitig als elektronischer Waffenpass, wodurch auch seitens der genehmigenden Behörde die Chipkarte 7 und die Schusswaffe 1 eindeutig einem Benutzer 5 zugeordnet werden kann.
Die Figur 3 zeigt eine Docking-Station 22 mit einem Behältnis 20 in welchen die Feuerwaffe 1 durch Aufstecken auf einen Stab 12 einführbar ist. Die Länge des Stabes ist so gewählt, dass eine Verriegelungsvorrichtung 15 nur dann eingreift, wenn sich keine Patrone im Lauf der io Schusswaffe 1 befindet. Um die Verriegelungsvorrichtung 15 zu lösen und die Schusswaffe aus dem Behälter 20 zu entnehmen ist es erforderlich, die Authentifizierungsdaten in die Waffe zu übermitteln. Erst dann, wenn sich der Benutzer als berechtigt ausgewiesen hat wird vom Mikrokontroller 11 in der Waffe 1 die Entnahme aus dem Behälter 20 ermöglicht. Der Zeitpunkt der Entnahme wird vom Mikroprozessor 11 dokumentiert. 15
Es kann auch vorteilhaft sein, wenn im Behältnis 20 eine mit einer Plombe versehene mechanische Not-Entriegelung vorgesehen ist. Dadurch kann die Waffe in einer Notsituation rasch aus dem Behälter 20 entnommen werden. 20 Die Docking-Station dient gleichzeitig auch zum Laden der Batterie 25 in der Feuerwaffe 1.
Die Docking-Station kann in einem Waffenschrank angeordnet sein, dessen Tür ebenfalls durch die oben genannten Authentifizierungsmittel zugänglich ist. 25 Der Chip, der die Authentifizierungsinformation enthält, kann beispielsweise in einem Armband oder in einem Fingerring des Benutzers untergebracht sein. Es ist auch denkbar, dass ein miniaturisierter und entsprechend ausgeführter Codegeber in der Schusshand des Schützen als Implantat implantiert wird. 30 Liste der verwendeten Bezugszeichen 1 Feuerwaffe 2 Patrone mit anschlagfreien Zünder 3 Lauf 35 4 Abzug 5 Abfrageeinheit 6 Sensor 7 Codegeber 8 Funkkanal 40 9 mechanische Eingabevorrichtung 10 elektrische Eingabevorrichtung 11 informationsverarbeitende Einheit 12 Stab 13 Zündeinrichtung 45 14 Auslösesignalerzeugungseinrichtung 15 Verriegelungsvorrichtung 16 Ausnehmung 17 Griff 18 Auslösevorrichtung 50 19 Benutzerkontrolleinrichtung 20 Behältnis 21 Speicher in 11 22 Docking-Station 23 Sicherungsvorrichtung 55 24 Tastatur

Claims (16)

  1. 6 AT 007 955 U1 25 Batterie AS Auslösesignal FS Freigabesignal 5 ZS Zündsignal Ansprüche: io 1. Sicherungsvorrichtung für eine Feuerwaffe mit anschlagfreier Munition, umfassend: a) eine Benutzerkontrolleinrichtung (19), die ein elektrisches Freigabesignal (FS) erzeugt, wenn ein Benutzer der Feuerwaffe (1) als berechtigt erkannt wird, wobei zur Eingabe der Daten zur Authentifizierung eines Benutzers sowohl eine elektrische (10) als auch zumindest eine mechanische Eingabevorrichtung (9) vorgesehen ist, 15 b) eine Auslösevorrichtung (18), die bei Betätigung des Abzugs (4) der Feuerwaffe ein elektrisches Zündsignal (ZS) zum anschlagfreien Zünden einer in einem Lauf (3) befindlichen Patrone (2) nur dann erzeugt, wenn das Freigabesignal von der Benutzerkontrolleinrichtung (19) an die Auslösevorrichtung (18) übermittelt wurde.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerkon trolleinrichtung (19) eine Abfrageeinheit (5) umfasst, die über einen Funkkanal (8) ein Abfragesignal aussendet und von einem in einem Erfassungsbereich der Abfrageeinheit befindlichen tragbaren Codegeber (7) ein Antwortsignal mit Authentifizierungsdaten eines Benutzers empfängt und welche, bei Übereinstimmung der empfangenen Authentifizie- 25 rungsdaten, mit gespeicherten Authentifizierungsdaten das Freigabesignal (FS) erzeugt und an die Auslösevorrichtung (18) übermittelt.
  3. 3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine mechanische Eingabevorrichtung (9) ein mechanisches Kodierstück umfasst, das 30 in eine Ausnehmung (16) im Griff (17) einführbar ist.
  4. 4. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine mechanische Eingabevorrichtung (9) eine Tastatur (24) umfasst.
  5. 5. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung (18) eine digitale informationsverarbeitende Einheit (11) aufweist, der das Freigabesignal (FS) zugeführt ist.
  6. 6. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevor- 40 richtung (18) zumindest einen im Griffbereich der Feuerwaffe angeordneten, mit der infor mationsverarbeitenden Einheit (11) signalleitend verbundenen Sensor (6) umfasst und nur dann ein Zündsignal (ZS) erzeugt, wenn eine Handberührung des Benutzers im Griffbereich vorhanden ist.
  7. 7. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6) die Handberührung mittels eines optischen Signals erfasst.
  8. 8. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung (18) eine Auslösesignalerzeugungseinrichtung (14) aufweist, wel- 50 che bei einer manuellen Betätigung des Abzugs (4) ein Auslösesignal (AS) erzeugt, das über eine Signalleitung der informationsverarbeitenden Einheit (11) zugeführt ist.
  9. 9. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösesig-nalerzeugungseinrichtung (14) eine Auslösesignal (AS) erzeugt, dessen Größe proportional der mechanischen Krafteinwirkung auf dem Abzug (4) ist. 55 7 AT 007 955 U1
  10. 10. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrichtung (18) eine elektrisch betätigbare Verriegelungsvorrichtung (15) aufeist, durch welche die Feuerwaffe von einer arretierten Stellung in einem Behältnis gelöst und entnommen werden kann.
  11. 11. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Feuerwaffe eine wiederaufladbare Batterie (25) vorhanden ist.
  12. 12. Sicherungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die informationsverarbeitende Einheit (11) einen Speicher (21) aufweist, in welchem herstellerspezifische und nutzerspezifische Daten gespeichert sind.
  13. 13. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Speicher (21) Daten gespeichert sind, die den Zeitpunkt der Entnahme aus einem Behältnis (20) kennzeichnen.
  14. 14. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der tragbaren Codegeber (7) als Transponder ausgebildet ist.
  15. 15. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der Codegeber (7) als Armband, als Chipkarte, als Fingerring oder als Implantat ausgebildet ist.
  16. 16. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Codegeber (7) als elektronischer Waffenschein oder Waffenpass eingerichtet ist. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
AT0084704U 2004-11-19 2004-11-19 Sicherungsvorrichtung für feuerwaffen mit anschlagfrei gezündeter munition AT7955U1 (de)

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