AT7813U1 - Fussmatte - Google Patents
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- AT7813U1 AT7813U1 AT0086404U AT8642004U AT7813U1 AT 7813 U1 AT7813 U1 AT 7813U1 AT 0086404 U AT0086404 U AT 0086404U AT 8642004 U AT8642004 U AT 8642004U AT 7813 U1 AT7813 U1 AT 7813U1
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Abstract
Einrichtung zur Aufnahme von Gegenständen, insbesondere einer Warnweste in einem Fahrgastraum eines Fahrzeuges. Um z.B. eine Warnweste leicht erreichbar verstauen zu können, ist vorgesehen, dass eine Fußmatte (1) eine zwischen deren Ober- und Unterseite (6, 7) verlaufende Ausnehmung (5) aufweist, die an einem Rand (8) der Matte (1) offen ist und sich in das Innere der Matte (1) hineinerstreckt, wobei die Ausnehmung (5) an ihrem offenen Randbereich (8) mit einem Verschluss (13) versehen ist.
Description
2 AT 007 813U1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Einrichtungen in Fahrzeugen zur Aufnahme von Gegenständen sind weit verbreitet. So sind in Fahrzeugen verschiedene Ablagefächer zur Aufnahme verschiedener Gegenstände bekannt. 5
Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen ist es erforderlich Warnwesten mitzuführen, die aufgrund ihrer Zweckbestimmung im Fahrzeug insbesondere im Fahrgastraum leicht erreichbar aufbewahrt werden müssen. Die Westen müssen nämlich in einer Notsituation bereits vor dem Verlassen des Fahrzeuges angezogen werden, um den Träger der Weste für nachfolgende io Fahrzeuge deutlich sichtbar zu machen. Dabei soll auch sichergestellt sein, dass die Warnwesten nicht beschädigt werden, wie dies bei einem losen Herumliegen im Fahrzeug nicht ausgeschlossen werden kann.
Ziel der Erfindung ist es daher eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die 15 ein einfaches und übersichtliches Verstauen einer Warnweste ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art durch die Merkmale des Anspruches 1 erreicht. 20 Durch diese Maßnahmen ist es möglich, Gegenstände, z.B. eine Warnweste, sehr platzsparend und einfach erreichbar zu verstauen und im Bedarfsfall zu entnehmen. Dabei wird durch die Ausnehmung in der Fußmatte zur Aufnahme z.B. für eine Warnweste, der Platz für die Unterbringung von anderen Gegenständen in den bereits vorhandenen Ablagefächem nicht eingeschränkt. 25
Dabei ist es vorteilhaft, die Merkmale des Anspruches 2 vorzusehen.
Durch diese Maßnahmen ist die Ausnehmung sehr leicht erreichbar und es besteht kaum die Gefahr, dass die Öffnung der Aufnahme unzugänglich wird. 30
Alternativ dazu ist es möglich, die Merkmale des Anspruches 3 vorzusehen. Diese Variante bietet den Vorteil, dass die Ausnehmung unmittelbar vor oder unter dem Sitz angeordnet ist und daher visuell nicht in den Vordergrund tritt. 35 Um insbesondere bei Matten im Bereich des Fahrersitzes eines Fahrzeugs eine Beeinträchtigung des Haltes der Füße auf der Fußmatte zu vermeiden, ist es vorteilhaft die Merkmale des Anspruches 4 vorzusehen. Auf diese Weise kann die Ausnehmung auf einen Bereich eingeschränkt werden, in den üblicherweise ein Passagier oder ein Fahrer seine Füße nicht aufstellt. Dies ist z.B. bei Fußmatten von PKWs in der Weise möglich, dass sich die Ausnehmung im 40 Wesentlichen nur über jenen Bereich der Fußmatte erstreckt der an hochgezogenen Bereichen des Fahrzeugbodens anliegt.
Durch die Merkmale des Anspruches 5 ist auf einfache Weise eine Kontrolle möglich, ob und welcher Gegenstand sich in der Ausnehmung der Fußmatte befindet. Dies erleichtert es z.B. 45 auch der Polizei das Vorhandensein einer Warnweste bei einer Fahrzeugkontrolle festzustellen.
Dabei ist es vorteilhaft, die Merkmale des Anspruches 6 vorzusehen. Diese Maßnahmen ermöglichen ein rasches Verschließen und Öffnen der Ausnehmung um z.B. eine Warnweste zu verstauen oder zu entnehmen. 50
Bei den Merkmalen des Anspruches 7 ergibt sich der Vorteil, dass sich ein derartiger Verschluss mit geringem Aufwand herstellen lässt.
Besonders vorteilhaft ist es, als Verschluss für die Ausnehmung einen Klettverschluss vorzuse-55 hen. 3 AT 007 813U1
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Einrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 schematisch eine teilweise Schnittdarstellung nach der Linie ll-ll in der Fig. 1, und 5 Fig. 3 schematisch die Anordnung der Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 in einem Fahrzeug.
Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Einrichtung in Form einer Fußmatte 1 für ein Fahrzeug, die üblicherweise mit einer Ausnehmung 2 für einen Radkasten und einer Ausnehmung 3 für eine Schiene eines Fahrersitzes versehen ist. Dabei ist der Randbereich 4 entsprechend des io Verlaufs einer Mittelkonsole 14 des Fahrzeugs gestaltet. Weiters ist die Fußmatte 1 mit einer Verstärkung 16 im Aufstellbereich der Füße eines Fahrers des Fahrzeuges versehen.
Wesentlich für die erfindungsgemäße Einrichtung ist die Anordnung einer verschließbaren Ausnehmung 5 die sich in einer Hauptebene der Fußmatte 1 zwischen deren Oberseite 6 und 15 deren Unterseite 7 von einem Randbereich 8 aus erstreckt und z.B. zur Aufnahme einer nicht dargestellten Warnweste genützt werden kann. Dabei erstreckt sich diese Ausnehmung 5 nur über einen Teil der Fläche der Matte 1, sodass auch dann, wenn die Ausnehmung 5 zur Aufnahme von Gegenständen genutzt ist, sich in jenem Bereich, in dem die Füße eines Fahrers oder eines Passagiers aufstehen, keinerlei Wülste od. dgl. ergeben. 20
Dabei erstreckt sich die Ausnehmung 5 im wesentlichen über jenen Bereich 9 der Fußmatte 1, der, wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, an einer hochgezogenen zu einer nicht dargestellten Türöffnung führenden Wange 10 des Bodens 11 des Fahrzeugs anliegt. 25 Die Ausnehmung 5 ist in jenem Abschnitt der Fußmatte 1 vorgesehen, der dem Randbereich 8 und damit einer Tür des Fahrzeugs unmittelbar benachbart ist, von einer durchsichtigen oder transparenten Kunststofffolie begrenzt, sodass diese ein Sichtfenster 12 ausbildet, durch das der in der Ausnehmung 5 verstaute Gegenstand, z.B. eine Warnweste sichtbar ist, was z.B. eine allfällige Fahrzeugkontrolle durch die Polizei erleichtert. Aus optischen Gründen ist es 30 natürlich möglich, das Sichtfenster 12 nur auf einen kleinen Bereich von wenigen Zentimetern zu beschränken.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung 5 mit einem Verschluss 13, nämlich einem Reißverschluss verschlossen. Allerdings kann der Verschluss beliebig gestaltet 35 sein und z.B. auch durch Druckknöpfe oder einem Klettverschluss gebildet sein.
In jedem Fall ist durch die Anordnung der Ausnehmung 5 und deren Verschluss sichergestellt, dass stets ein leichter und sicherer Zugang zum Inhalt der Ausnehmung gewährleistet ist. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Ausnehmung im Wesentlichen im Bereich 9, der an einer hochge-40 zogenen Wange 10 des Fahrzeugbodens 11 anliegt, beschränkt ist, da dieser Bereich in der Regel frei von Gepäckstücken gehalten wird.
Wie in der Fig. 3 schematisch angedeutet ist, kann die Fußmatte 1 an ihrer Unterseite 7 mit Vorsprüngen und bzw. oder Vertiefungen 15 versehen sein, die formschlüssig mit gegenglei-45 chen Ausformungen des Bodens 11 des Fahrzeugs Zusammenwirken, um die Lage der Fußmatte 1 in Bezug auf den Boden 11 des Fahrzeugs zu sichern.
Zu diesem Zweck können auch andere Lösungen vorgesehen sein. Beispielsweise können vom Boden 11 des Fahrzeugs Bolzen aufragen, die in Ausnehmungen der Fußmatte 1 eingreifen, so wobei die Fußmatte 1 mit auf die Bolzen aufgeschraubten flachen Hutmuttern gesichert werden kann.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Ausnehmung 2 mit ihrem offenen Randbereich 8 an dem den Sitz zugewandten Randbereich 17 anzuordnen. 55
Claims (7)
- 4 AT 007 813 U1 Ansprüche: 1. Einrichtung zur Aufnahme von Gegenständen, insbesondere einer Warnweste in einem Fahrgastraum eines Fahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fußmatte (1) zwi-5 sehen deren Ober- und Unterseite (6, 7) eine Ausnehmung (5) aufweist, die an einem Randbereich (8) der Matte (1) offen ist und sich in das Innere der Matte (1) hineinerstreckt, wobei die Ausnehmung (5) an ihrem offenen Randbereich (8) mit einem Verschluss (13) versehen ist. io 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Öffnung der Ausnehmung (5) an dem Randbereich (8) der Matte (1) befindet, welcher einer benachbarten Tür des Fahrgastraumes zugekehrt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Öffnung der Aus- 15 nehmung (5) an dem Randbereich (17) der Matte (1) befindet, welcher Randbereich (17) dem zugeordneten Sitz zugekehrt ist.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausnehmung (5) nur über einen Teilbereich der Fußmatte (1) erstreckt. 20
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußmatte (1) im Randbereich (8) der Ausnehmung (5) ein durch einen durchsichtigen oder transparenten Kunststoff gebildetes Sichtfenster (12) aufweist, das einen Einblick in die Ausnehmung (5) ermöglicht. 25
- 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) mit einem Reißverschluss verschließbar ist.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- 30 nehmung (5) mit Druckknöpfen verschließbar ist.
- 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) mit einem Klettverschluss verschließbar ist. 35 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 40 45 50
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