AT76769B - Verfahren und Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art mittels eines gas- oder dampfförmigen Mediums. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art mittels eines gas- oder dampfförmigen Mediums.Info
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Description
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Die Maschine II arbeitet dann als Kompressor und presst die aus der Rohrleitung 14 und dem Behälter 49 gesaugte Luft in die Rohrleitung 11, aus welcher sie, wenn die maximal zulässige Spannung überschritten wird, über das in die Verbindungsleitung 50 eingebaute Ventil 51 iii den Druckbehälter 10 gelangt. Dieser Behälter ist mittels eines Regulierventiles 52 mit dem Ausgleichabebalter 32 in Verbindung gebracht, in welchem dann Luftmenge übertritt, wenn bei fortgesetzter Bremsung der Druck im Druckbehälter 40 über ein bestimmtes Mass hinaus an- steigt.
Letzter Fall kann eintreten, wenn eire kräftige Bremsung unmittelbar nach grösster Kraftleistung des Getriebes eintritt, so dass der grösste Teil der für den Betrieb erforderlichen Luftmenge im Behälter 49 und auf der Druckseite des Getriebes aufgespeichert war.
Diese Betriebsluft muss nach Beendigung des Bremsvorganges nieder dem Kreislauf zu geführt werden und dies geschieht durch dasVentil 33, durch welches die Luft, sobald die Leitung 11 wieder als Saugleitung funktioniert, aus dem Gefäss 32 in die Saugleitung wieder zurückströmt.
Soll das Fahrzeug nach rückwärts bewegt werden, dann wird der Lenkerhebel über die
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Gaszuführung gleichzeitig mit der Einstellung des Haupthahnes für Rückwärtsfahrt vermehrt wurde, in der gleichen Richtung wieder angetrieben wird, presst die Arbeitsluft auch jetzt in die Leitung 14 ; aus dieser gelangt sie jedoch nun durch die Bohrung 53 des Gehäuses 54 in die Bohrung 44 des Hahnes 15 und durch diesen in die Kreuzungsleitung 55, welche in die Saugleitung 14 mündet. Die Druckluft tritt also jetzt von der entgegengesetzten Seite in die Trans- missionsmaschine II und setzt diese in verkehrter Richtung in Drehung.
Die verbrauchte Arbeitstuft gelangt dann durch die Leitung 14, die Kreuzungsleitung 56 in die Bohrung 45 und aus dieser zur Saugleitung 12 des Kompressors f zurück. Soll der Wagen zum Stillstehen gebracht
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zudrehen. Soll dagegen die Fahrt in normaler Richtung fOItge8etz. t werden, dann genügt eine entsprechend rasche Weiterdrehung des Lenkelhebels in die Stellung zwischen a und d, um
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Piessluftwiederanzukurbeln.
Ausser den beschriebenen Hauptleitungen sind in Fig. 1 noch die Leitungen 57, 58 und 59, in Druckluft- oder Kohlensäurebehälter 60 sowie ein Hahn 61 eingezeichnet. Die Leitung 57
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Die Leitung 59 mit dem Hahn 61 und dem Pressluft behälter 60 hat den Zweck, das Übersetzungsverbältnis des Getriebes für mehr oder weniger lange Dauer abzuändern.
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einiger eingebaut,welcher in Fig. 13 in grösserem Massstabe dargestellt ist. Derselbe besteht aus einem Tricterförmigen Gefäss 64, welches an seinem Unterteil durch ein feines Sieb 65 gegen die Verbindungsleitung und das in dieselbe eingebaute Ventil 66 abgeschlossen ist.
Der Trichter 64 ist mit einem filz-oder baumwollartigen oder sonstigen als Filtermasse geeigneten Gewebe oder Gespinste 67 erfüllt, welches durch einen dichtmaschigen und genügend starken Stoff nach oben abgeschlossen ist.
Das Getriebe wird, um den Maximalkompressionsgrad mit verhältnismässig wenig Zellen bzw. mit verhältnismässig geringer Exzentrizität des rasch laufenden Kompressors erreichen zu können, mit viel Öl geschmiert, welches z. B. die durch die Kolben 2 zwischen den Bohrungen 20 und 26 liegende kleinste Zelle nahezu vollständig erfüllt. Das nicht durch das Ventil 16, 20 mit- gerissene bzw, nicht durch die Kolben 2 auf die Saugseite mitgenommene 01 wird nun durch die Bohrung 68 in die Leitung 69 (Fig. 1) gepresst und sammelt sich in dem Raum 70 (Fig. 14) des Olreinigers an, von wo es durch den Druckunterschied und der Grösse desselben entsprechend zu der Leitung 12 allmählich durchsickert und wieder in den Kreislauf der Maschine I gelangt.
Die Schmierung ist also eine um so lebhaftere, je rascher der Kompressor läuft bzw. je grösser der Druckunterschied ist. Ventil 66 soll verhindern, dass Druckluft in verkehrter oder schädlicher Richtung in den Olreiniger gelangt. Als Schmiermittel eignet sich am besten eine Mischung von 01 und einer leicht verdampfbaren Flüssigkeit, wie beispielsweise Chlorkohlenstoff, Kohlensäure, Ammoniak oder dgl., durch welch letztere die Temperatursteigerung während des Kompressionsvorganges heruntergesetzt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art mittels eines gas-oder dampfförmigen Mediums. dadurch gekennzeichnet, dass ein und dieselbe, entsprechend der Geschwindig- keitsübersetzung des Getriebes bemessene Menge des Betriebsmittels in durch Rückschlag-
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um so grösser wird, je dichter das Ubertragungsmitte ! auf der Kompressionsseite und je dünner dementsprechend der Rest dieses Übertragungsmittels auf der Saugseite des Kompressors wird und umgekehrt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den geschlossenen Getriebekreislauf gas-oder dampfförmiges Betriebsmittel zugeführt oder abgelassen wird, so dass der Kompressionsweg bzw. die Kompression vermindert oder vergrössert wird, zum Zwecke, das Übersetzungsverhältnis zwischen Kompressor und Transmissionsmotor zu verkleinern oder zu vergrössern.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l mit zwei durch ein Rohr- EMI4.3 i. Vorrichtung nach Anspruch 3 mit einem in die die Druck-und Saugseite der Maschinen verbindenden Leitungen (13, 14, 11, 12) eingebauten Umkehrhahn (15), dadurch gekennzeichnet, EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5>7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Saugseite des Motors über Rückschlagventile ein Gefässsystem, bestehend aus einem Druckluftbehälter (40) und einem Niederdruckgefäss (32), angeschlossen ist, die miteinander über ein einstellbares Rückschlagventil (52) verbunden sind, zum Zwecke, bei'Überschreiten des Bremsdruckes das Betriebs. mittel in den Druckluftbebälter (40) zu pressen, aus welchem es, sobald der maximal zulässige Betriebsdruck überschritten wird, durch das einstellbare Rückschlagventil (52) in das Niederdruckgefäss (32) entweicht, um aus diesem durch das Rückschlagventil (33) wieder auf die Saugseite zu gelangen, sobald das System wieder normal für Vorwärtsfahrt funktioniert.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die Saugleitung (12) des Kompressors ein durch Federkraft in der Normalstellung gehaltener Hahn (37) mit T-förmiger Bohrung in der Richtung der Saugrohrleitung (12) und einer Verbindungsleitung (41) zum Druckgefäss (40) und darunter liegender zweiter Bohrung (43) für eine Rohrverbindung (N von der Druckseite des Kompressors zu dem Niederdruckgefäss (32) eingebaut ist, zum Zwecke, durch Verdrehung des Hahnes die Verbindung von dem Druckbehälter (40) zur Saugseite des Kompressors und von der Druckrohrleitung (13) zum Niederdruckgefäss (32) herzustellen und derart vermittelst der aus dem Druckgefäss entströmenden Pressluft das Ankurbeln des Motors zu bewirken 9.Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine das Hochdruckgefäss (40) über ein Rückschlagventil (62) mit der Druckseite des Transmissionsmotors verbindende Leitung (57), durch welche das für das Anlassen verbrauchte Betriebsmittel während der Funktion des Getriebes wieder in den DruoIduftbel1älter (40) gelangen kann.10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in das Niederdruckgefäss (32) ein regnlierbares Ventil (31) eingebaut ist, welches über einen Staubfilter (34) die Verbindung zur Aussenluft herstellt, wenn der Druck im Niederdruckgefäss (32) unter den kleinsten, für ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis zulässigen Druck sinkt, zum Zwecke, auf diese Weise etwaige durch Undichtheiten bedingte Gasverluste wieder zu ersetzen.11. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugleitung (12) des Kompressors (1) durch einen Dreiweghahn (61) einerseits mit einem entweder durch eine Pumpe konstant auf dem Maximaldruck erhaltenen Druckluft- hzw. Prcssgasbehälter (60) oder einen Behälter mit verflüssigtem Gase andererseits mit der Aussenluft in Verbindung gesetzt werden kann, zum Zwecke, die in dem System enthaltene Gas- tnenpe vergrössern oder verkleinern zu können.12. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen auf der Saugseite des Kom- EMI5.1 Bohrung (21) der Reihe nach abschliesst, wenn zum Zwecke langsamer Fahrt bei geringer Druckdifferenz zwischen Druch- und Saugseite der Füllungsgrad vermindert werden soll.13. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine den kleinsten Kompression- raum mit der Druckseite verbindende Bohrung (68), welche dem diese Zelle ausfüllenden Schmier- öl vor Erreichung der Grenzlage einen Ausweg freigibt, zum Zwecke, die durch nicht mehr zusammenpressbares Öl verursachten Stösse zu verhindern..11. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Druck- EMI5.2 Rückschlagventil (66) gegen die Druckseite schliessender Ölreiniger (64) eingebaut ist, zum Zwecke, der automatischen Reinigung des Schmierölen.15. Vorrichtung nach Ansprüchen 3,14 und 15, bei welcher als Schmieröl eine Mischung yon 01 und einer leicht verdampfbaren Flüssigkeit (Chlorkohlenston, Kohlensäure. Ammoniak oder dgl.) verwendet wird, zum Zwecke, die Temperatursteigerung während des EMI5.3
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