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Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen des jeweiligen Standes von einer Reihe von
Verbrauchsmessern.
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batterie oder dgl. in Betracht, die von der die Vo'. richtung bedienenden Person mitgeführt und an die Kontaktleitung der Beleuchtungskörper 1 angeschlossen wird.
Aus der Fig. 1 ist die Anordnung der als Lichtquelle dienenden Beleuchtungskörper ersichtlich. Die von ihnen ausgehenden Strahlen S werden in einem Winkel auf die Bildebene geworfen, welcher das Einfallen der von dieser zurückgeworfenen Strahlen S in das Objektiv 2 ausschliesst und welcher bewirkt, dass die äussersten, vom Objektiv ausgehenden und von der Bildebene zurückgeworfenen Strahlen R, R'an den Lichtquellen 1 vorbeigehen.
Durch Druck auf den Knopf 23 des Hebels 17 (Fig. 5) werden die Hemmscheibe 16 und der Regler 22 frei, also von der Laiffwerkfeder 13 mittels der Räderwerk 14, 15 in Bewegung gesetzt. Nach einem Umlauf der Scheibe 16 fällt der Stift 26 des Hebels 17 von der Feder 24 gezogen in die Kerbe 25 und stellt die Scheibe 16 still. Der Regler 22 läuft noch weiter, wird aber zuletzt von dem Stift 27 des Hebels 17 gehemmt. Durch die Drehung des Hebels 17 schliessen die Kontakte 2S den Lichtstrom, so dass die Bildebene und die Zahlen-bzw. Zeigerskala 46 des Verbrauchsmessers 47 in einem Schlitze der Bildebene (Fig. 1 und 7) beleuchtet wird. In derselben Zeit dreht sich die Unrundscheibe 18 (Fig. 3) einmal, öffnet also mittels des lIebe ! s 29 den Objektivverschluss 3 und schliesst ihn wieder.
Die Belichtungsdauer ist durch entsprechende Regelung der Laufwerkgeschwindigkeit so bemessen, dass das durch das Objektiv 2 mittels des Planspiegels 4 auf dem Film 5 geworfene Bild die nötige Schärfe hat. Der Planspiegel 4 dient dabei nur dem Zwecke, die Filmrolle günstig legen zu können.
In der zweiten Hälfte des Laufes der Unrundscheibe 18 kommt das von der Hemmscheibenwelle aus mit gleicher Geschwindigkeit angetriebene Einzahnrad 19 in Bewegung und schaltet in bekannter Weise mittels des Malteserkreuzes 20 die Trommel 21 um etwas mehr als eine Bi1dHi. nge weiter. Die Abrolltrommel 30, die Leitwalze 52 und Auf- rolltrommel 32 mit Antrieb sind ebenfalls bekannter Art, nur dass die Abroll- und Auf- rolltrommel auf den verlängerten Federhauswellen von 6 und 13 lose drehbar angeordnet sind. Diese Wellen durchbrechen die Rückwand 33 der Camera und sind an den Ender mit Vierkanten für den Aufzug versehen.
Nach Vollendung eines Umlaufes der Hemmscheibe 16 kehrt der Hebel 17 in die
Anfangsstellung zurück, das Laufwerk wird gehemmt, der Lichtstrom unterbrochen und das Filmband 4 in einer zur Aufnahme eines neuen Bildes geeigneten Lage festgehalten.
Das seinen Gang ohne Unterbrechung fortsetzende Zeitwerk dreht die Welle 34 in
12 Stunden einmal. Auf der Welle 34 sitzt lose drehbar, durch Reibung mitgenommen die Schneckenscheibe 35. welche mittets Hebel 36 und Welle 37 den Zeiger 9 des Zeit- anzeigers einen Bogen auf dem Zifferblatt 10 beschreiben lasst. Der Zeitanzeiger 9, 10 befindet sich also in der Camera obscura auf der Bildfläche, welche den Schlitz besitzt für die Skala 46 des Verbrauchsmessers 47. L) as Zifferblatt 10 ist in zwölf Teile mit
Unterteilungen eingeteilt (Fig. 7) und den Tagesstunden entsprechend mit 1 bis-X// beziffert.
Nach Vollendung eines Umlaufes der Schneckenscheibe 35 kommt eine am
Hebel 36 angreifende Feder 35 < ur Wirkung und bringt den Zeiger 9 in die Anfangs- stellung zurück. Ein Minutenzeiger ist für den vorliegenden Zweck überflüssig, da nur halbe und Viertelstunden in Betracht kommen, die auch mit dem Zeiger 9 allein hin- reichend genau beobachtet werden können. Es liesse sich jedoch in gleicher Weise ein
Minutenzeiger unschwer anbringen. Das Zeituhrwerk ist von bekannter Bauart mit Spiral- federunruhe 6 und Ankerhemmung 8. Die Tagscheibe 11 ist um einen in der Wand 39 angebrachten Bolzen 40 von Hand drehbar und durch einen Stift 41 feststellbar, der durch diese Wand und eines der Löcher 42 der Scheibe 11 hindurchgesteckt wird. Ein
Ausschnitt 43 macht den eingestellten Monatstag ersichtlich.
Um die Scheibe 22 möglichst klein halten zu können, kann dieselbe auf der einen Seite mit den Zahlen 1 bis 15 und auf der anderen mit den Zahlen 16 bis 31 versehen sein. Sie wird dann nach Verlauf eines halben Monats umgewendet. Der Monatsname ist auf einem Streifen 12 verzeichnet (Fig. 7), der in Falzen gehalten wird, die an der Innenwand 39 angebracht sind. Die
Tagscheibe und der Monatsstreifen sind zweckmässig so gesichert, dass sie von Unberufenen nicht beeinflusst worden können.
44 ist eine Blende zur Begrenzung des photographischen Bildes.
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im Innern der Camerawand 39. Eine Ordnungsnummer des Verbrauchsmessers, eine Nummer und den Namen des Beziehers werden dagegen auf dem Verbrauchsmesser so angeordnet, dass sie durch den Schlitz mit auf die Bildfläche gebracht werden.
Die Schaufläche 47 und somit auch der Schlitz können zwecks richtigen Aufsetzens der Vorrichtung be-i Dunkelheit mit den gleichen Lichtquellen 1 voraus beleuchtet werden, wenn ein zweites, von Hand zu bedienende Kontaktpaar angeordnet wird. Als Licht- {ellen werden zweckmässig Glühlampen mit Parallelschaltung benutzt.