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Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizgerät mit Heizschacht, Abgassammelhaube, Unter- druckkammer mit Abgasrohranschlussstutzen und Gebläse.
Bei derartigen Geräten wird an einem Brenner ein Brenngas-/Luftgemisch verbrannt, das durch einen Heizschacht strömt und in einem Abgaswärmetauscher abgekühlt wird. Die Wärme wird auf einen Heizkreislauf übertragen. Das abgekühlte Abgas gelangt in eine Abgassammelhaube, wird durch ein Gebläse angesaugt und anschliessend über eine Abgasleitung ins Freie befördert.
Bei derartigen Geräten gemäss dem Stand der Technik wird zumeist die Abgassammelhaube auf den Heizschacht positioniert und mit diesem verschraubt. Das Gebläse, das die Abgassam- melhaube mit dem Abgasrohranschluss verbindet, wird ebenfalls mit der Abgassammelhaube verschraubt. Heizgeräte mit Gebläse sind beispielsweise aus der EP 1 241 408 A1, DE 90 15221 U1, EP 1 180 644 A2, DE 25 02 063 A1, DE 36 25 421 A1 und EP 955 190 A1 be- kannt. Hierbei wird das Gebläse in der Regel mit mindestens einer Schraube fixiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fixierungselemente und den Montageaufwand zu minimieren.
Erfindungsgemäss wird dies bei einem Heizgerät der eingangs erwähnten Art durch die kenn- zeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruches erreicht. Das Gebläse dient hierbei der Verspannung zwischen der Abgassammelhaube und der Unterdruckkammer und stellt dabei eine kraft- und formschlüssige Verbindung dar. Hierzu sind Fixierungselemente notwendig, die starr mit dem Gebläse verbunden sind und sowohl zur Fixierung als auch zur Verspannung der miteinander verbundenen Elemente Abgassammelhaube und Unterdruckkammer dienen.
Gemäss Anspruch 2 eignen sich als Fixierungselemente hierfür besonders Bajonette, Rippen und Keile.
Gemäss den Merkmalen des Anspruches 3 ergibt sich der Vorteil, dass die Fixierungselemente bereits im Herstellungsverfahren des Gehäuses Bestandteil des Gehäuses werden und somit nicht in einem weiteren Montage- oder Herstellungsschritt zugefügt werden müssen.
Durch die Merkmale des Anspruches 4 wird eine besonders vorteilhafte Befestigung des Ge- bläses an der Abgassammelhaube beschrieben. Hierbei greifen Bajonettfüsse, die am Gebläse befestigt sind, in entsprechende Aussparungen der Abgassammelhaube ein.
Der Anspruch 5 bezieht sich auf den Anspruch 4. Zur Sicherung des Gebläses an der Abgas- sammelhaube kann eine Schraube dienen. Hierdurch kann das Gebläse nicht durch einfaches Drehen oder Schieben wieder entfernt werden.
Anspruch 6 beschreibt eine vorteilhafte Fixierung des Gebläses an der Unterdruckkammer.
Hierzu befinden sich am Gebläse keilförmige Rippen, die in den Abgasrohranschlussstutzen der Unterdruckkammer eingreifen.
Gemäss den Merkmalen des Anspruchs 7 ergibt sich der Vorteil, dass die Unterdruckkammer eine gewisse Elastizität aufweist. Die Unterdruckkammer, die aus mindestens zwei Teilen besteht, ist somit zunächst etwas elastisch, und das Gebläse kann in die elastische Unterdruckkammer eingesetzt werden ; Wände geben hierbei nach. Ist das Gebläse montiert, so werden die Unter- druckkammerteile miteinander verbunden und mittels Federn verspannt. Hierdurch entsteht eine sehr steife Unterdruckkammer.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen - Fig. 1 ein erfindungsgemässes Heizgerät mit montiertem Gebläse, - Fig. 2 ein Gebläse für ein erfindungsgemässes Heizgerät in der Seitenansicht, - Fig. 3 ein Gebläse für ein erfindungsgemässes Heizgerät in der Vorderansicht, - Fig. 4 die Detailansicht des montierten Gebläses im Abgasrohranschlussstutzen der Unter- druckkammer, - Fig. 5 die Detailansicht des montierten Gebläses im Abgasrohranschlussstutzen der Unter- druckkammer aus einer anderen Perspektive und - Fig. 6 die Abgassammelhaube eines erfindungsgemässen Heizgeräts mit entsprechender
Aussparung.
Figur 1 zeigt ein Heizgerät 1 mit Unterdruckkammer 4 inklusive Abgasrohranschluss 6, in dem sich ein Heizschacht 2 befindet. Der Brenner, die Gasarmatur und die Wasseranschlüsse sind nicht dargestellt. Oberhalb des Heizschachtes 2 befindet sich eine in Fig. 6 detaillierter dargestellte Abgassammelhaube 3 mit Abgasaustritt 13 und Aussparungen 8 am Rande des Abgasaustrittes 13. An der Unterdruckkammer 4 sind Federn 11 angebracht. Ein Gebläse 5 verbindet die Unter-
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druckkammer 4 mit der Abgassammelhaube 3 kraft- und formschlüssig.
Die Figuren 2 und 3 zeigen das Gebläse 5 in der Vorder- und Seitenansicht. Hierbei ist einer- seits zu sehen, dass am Gebläseaustritt 12 keilförmige Rippen 10 angebracht sind. Andererseits sind die Bajonettfüsse 7 zu sehen.
Die Figuren 4 und 5 zeigen das Gebläse 5 im montierten Zustand in der Unterdruckkammer 4.
Der Gebläseaustritt 12 ist zentrisch im Abgasrohranschluss 6 angeordnet. Zur Fixierung und Posi- tionierung dienen die keilförmigen Rippen 10 am Rande des Gebläseaustritts.
In Figur 6 ist die Abgassammelhaube 3 ohne Gebläse 5 zu sehen. Am Rande des Abgasaus- tritts 13 sind Aussparungen 8 erkennbar, in welche die Bajonettfüsse 7 eingesetzt werden können.
Zur Montage wird das Gebläse 5 derart in das Heizgerät eingeführt, dass der Gebläseaustritt 12 durch den Abgasrohranschluss 6 ragt. Anschliessend werden die Bajonettfüsse 7 durch die Aus- sparungen 8 in der Abgassammelhaube geschoben und das Gebläse um einen gewissen Winkel verdreht, so dass das Gebläse fest fixiert ist und als Feder zwischen Abgassammelhaube 3 und Unterdruckkammer 4 dient. Während dieses Montageschrittes wellt sich die Oberseite der Unter- druckkammer 4 ein Stück nach oben, um genügend Platz für den Montageschritt zu schaffen. Das Gebläse 5 verspannt somit die Abgassammelhaube 3 mit der Unterdruckkammer 4. Zwar wird das Gebläse noch mit einer Schraube an der Abgassammelhaube 3 fixiert, doch würde auch ohne Schraube ein stabiler Zustand bestehen.
Auf Grund des Form- und Kraftschlusses ist es nicht mehr notwendig, die Abgassammelhaube 3 anderweitig mit dem Heizschacht 2 zu verbinden. Wird nun der Deckel der Unterdruckkammer 4 auf den fest montierten Teil aufgesetzt und mittels der Federn 11verspannt, so ist auch die Unterdruckkammer 4 steif und die ganze Heizeinrichtung fest mitein- ander fixiert.
Hierdurch werden weitere Befestigungsmittel und vor allem ein wesentlicher Montageaufwand gespart.
ANSPRÜCHE :
1. Heizgerät (1) mit Heizschacht (2), Abgassammelhaube (3), Unterdruckkammer (4) mit Ab- gasrohranschlussstutzen (6) und Gebläse (5), dadurch gekennzeichnet, dass das Geblä- se (5) über starr mit diesem verbundene Fixierelemente verfügt und mittels dieser Fixier- elemente kraft- und formschlüssig zwischen dem Abgasrohranschlussstutzen (6) der Un- terdruckkammer (4) und der Abgassammelhaube (3) positioniert ist.