AT6763U1 - Kontaktiereinrichtung und leseeinheit für kartenförmige informationsträger - Google Patents

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AT6763U1 AT0800503U AT80052003U AT6763U1 AT 6763 U1 AT6763 U1 AT 6763U1 AT 0800503 U AT0800503 U AT 0800503U AT 80052003 U AT80052003 U AT 80052003U AT 6763 U1 AT6763 U1 AT 6763U1
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Kontaktiereinrichtung für kartenförmige Informationsträger mit ei- nem elektronischen Datenspeicherelement sowie eine Leseeinheit mit elektronischen Schaltkrei- sen zumindest zum Lesen von kartenförmigen Informationsträgern, wie dies in den Ansprüchen 
1 und 31angegeben ist. 



  Die US 6,070,797 A beschreibt einen tragbaren Leser für Chipkarten, insbesondere für soge- nannte Smart-Cards. Dieser Leser weist ein blockförmiges Gehäuse auf, an dessen Oberseite eine LCD-Anzeige ausgebildet ist und dessen Rück- bzw. Unterseite einen oder mehrere elektri- sche Kontakte aufweist, welche mit den elektrischen Kontaktstellen auf einer entsprechenden Chipkarte elektrisch verbindbar sind, wenn die Karte gegenüber dem Leser entsprechend ausge- richtet wird. Zur vereinfachten Positionierung dieser Karte, relativ zum blockförmigen Gehäuse des Lesers, ist am Gehäuse zumindest ein begrenzt verstellbar gelagertes Positionierelement aus- gebildet. Zusätzlich zu diesem, gegenüber dem Gehäuse des Lesers verstellbaren Positionierele- ment, kann auch ein fixes Positionierelement in Form einer Anschlagkante für eine auszulesende Karte ausgebildet sein.

   Um mit den Kontaktstellen der Chipkarte kontaktieren zu können, ist der Leser mit seinen elektrischen Kontakten auf die entsprechende Flachseite der Chipkarte aufzule- gen und auszurichten. Nachteilig ist dabei, dass die Kontakte an der Unterseite des Lesers ständig zugreifbar sind und dadurch äusseren Einflüssen, wie z. B. Verschmutzungen, mechanischen Krafteinwirkungen und Berührungen durch den Benutzer ausgesetzt sind, wodurch längerfristig Kontaktierungsprobleme auftreten können. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kontaktiereinrichtung für karten- förmige Informationsträger zu schaffen, die eine hohe Alltagstauglichkeit aufweist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Leseeinheit für kartenförmige Informationsträger zu schaffen, die kompakt aufgebaut ist und den Anforderungen häufigen Gebrauchs gerecht wird. 



  Eine Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die'sich   durch   

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 die Ausgestaltung gemäss Anspruch 1 ergebenden Vorteile liegen darin, dass eine derartige Kon- taktiereinrichtung besonders kompakt aufgebaut werden kann und daher ohne wesentlicher Ein- schränkungen besonders komfortabel getragen bzw. problemlos in Taschen von Kleidungsstük- ken eingesteckt werden kann. Insbesondere ist es dadurch ermöglicht, die Kontaktiereinrichtung ständig bei sich tragen zu können, wodurch die jeweiligen Funktionen bzw. die Nutzungsmög- lichkeiten der jeweiligen Kontaktiereinrichtung jederzeit verfügbar sind. Die verstellbare Be- grenzungsvorrichtung der Kontaktiereinrichtung erleichtert dabei eine exakte Positionierung bzw.

   Ausrichtung eines zu bearbeitenden, insbesondere eines zu lesenden Informationsträgers relativ zu dessen langgestrecktem Gehäuse oder Aufnahmekörper. Die besonderen Längen bzw. 



   Breitenverhältnisse der Kontaktiereinrichtung ermöglichen dabei, dass diese problemlos auf einen entsprechenden Informationsträger aufgeschoben werden kann und dabei mit hoher Zuverlässig- keit und Genauigkeit gegenüber den normierten Kontaktierungsflächen des Informationsträgers positioniert wird. Wesentlich ist weiters, dass trotz der kompakten Abmessungen der Kontaktier- einrichtung keine filigranen Positionierelemente bzw. Begrenzungsvorrichtungen vorliegen, wel- che bei Unachtsamkeit in der Handhabung der Kontaktiereinrichtung leicht beschädigt oder de- formiert werden könnten.

   Darüber hinaus begünstigt die langgestreckte, stabförmige Form der Kontaktiereinrichtung dessen Halterung in Taschen von   Kleidern,   Gepäck oder Koffern.   Wesent-   lich ist auch, dass die elektrischen Kontaktelemente der Kontaktiereinrichtung innerhalb des Durchbruches des Gehäuses angeordnet sind und somit vor äusseren Krafteinwirkungen oder sonstigen Einflüssen geschützt sind. Die Gefahr einer Beschädigung, insbesondere des Zerkrat- zens oder Verbiegens der Kontaktelemente ist also weitgehendst beseitigt. Zudem wird dadurch erreicht, dass die empfindlichen Kontaktelemente vor direktem Zugriff bzw. vor Fingerabdrücken geschützt sind, wodurch längerfristig eine gute Kontaktierung mit den Kontaktierungsflächen eines kartenförmigen Informationsträgers gewährleistet werden kann.

   Weiters ist von Vorteil, dass das gegenüber dem Gehäuse oder Aufnahmekörper verstellbare bzw. ausfahrbare Ausschlag- element der Begrenzungsvorrichtung relativ kurz bzw. kompakt aufgebaut werden kann. Da- durch wird die Bruchgefahr desselben minimiert und auch noch nach häufiger Benutzung eine exakte Positionierung der kartenförmigen Informationsträger sichergestellt. Insbesondere wird durch die Formgebung des Gehäuses oder Aufnahmekörpers und durch den besonderen Verlauf des Durchbruches die freikragende Länge bzw. die auskragende Weite des gegenüber dem Ge- häuse oder Aufnahmekörper ausstellbaren Anschlagelementes für den Informationsträger mini- mal gehalten, sodass das Anschlagelement auch grösseren Belastungen bzw. Krafteinwirkungen standhalten kann.

   Die besonderen baulichen Massnahmen bewirken also eine relativ hohe Ro- 

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 bustheit bzw. Alltagstauglichkeit und gewährleisten eine langfristige Funktionstüchtigkeit und 
Positioniergenauigkeit für zu bearbeitende Informationsträger. 



   Vorteilhafte Detailausgestaltungen bzw. weitere Baumerkmale der erfindungsgemässen Kontak- tiereinrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 11gekennzeichnet. 



   Eine mögliche Weiterbildung der erfindungsgemässen Kontaktiereinrichtung ist in den Ansprü- chen 12 bis 14 gekennzeichnet. Vorteilhaft ist dabei, dass das ausstellbare Anschlagelement der 
Kontaktiereinrichtung automatisch in die eingefahrene Position klappt bzw. zuverlässig in der eingezogenen Stellung gehalten wird, sodass ein ungewolltes Ausklappen verhindert ist. Dadurch wird die Gefahr des Verbiegens oder Abbrechens des Anschlagelementes bzw. der Begrenzungs- vorrichtung infolge Unachtsamkeiten weiter verringert. 



  Bei der möglichen Weiterbildung gemäss Anspruch 15 ist von Vorteil, dass die Kontaktiereinrich- tung sowohl zur Kontaktierung von Informationsträgern im Smart-Card-Format als auch zur Kontaktierung sogenannter SIM-Karten verwendet werden kann. Es ist also mit lediglich einer einzigen Kontaktiereinrichtung ermöglicht, zwei unterschiedliche Grössen von kartenförmigen Informationsträgern wahlweise kontaktieren zu können, wobei mit dieser einen Kontaktierein- richtung die gebräuchlichsten kartenförmigen Informationsträger verarbeitet werden können. 



  Die möglichen Weiterbildungen nach den Ansprüchen 16 bis 20 stellen eine hohe Positionierge- nauigkeit einer SIM-Karte gegenüber der Kontaktiereinrichtung sicher bzw. wird durch die an- gebenden Massnahmen die Handhabung der Kontaktiereinrichtung vereinfacht bzw. komforta- bler. 



  Durch die mögliche Ausgestaltung nach Anspruch 21 kann die Kontaktiereinrichtung jederzeit am Körper des Benutzers getragen werden und sind dadurch die besonderen Funktionalitäten bestimmter elektronischer Einrichtungen jederzeit verfügbar. 



  Von besonderem Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 22, da dadurch neben den durch den kartenförmigen Informationsträger bewirkten Aktionen bzw. freischaltbaren Funktio- nen auch eine Verwendung als herkömmliches Schreibmittel ermöglicht ist. Die elektronischen Funktionalitäten dieses Schreibutensils können dabei unauffällig implementiert werden, sodass auch ästhetischen Gesichtspunkten bzw. einem ansprechenden Design Rechnung getragen ist. 



  Durch die mögliche Ausgestaltung nach Anspruch 23 kann ein multifunktionaleselektromecha- 

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 nisches Werkzeug geschaffen werden. 



   Eine sichere Positionierung und Halterung eines Informationsträgers quer zu seiner Längsrich- tung wird durch die Ausgestaltung nach Anspruch 24 mit einfachen Massnahmen wirkungsvoll erzielt. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 25 können auch geringfügig verformte oder in ihrer 
Stärke bzw. Dicke uneinheitliche Informationsträger problemlos verarbeitet werden. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 26 wird automatisch mit der Zuführbewegung eines entsprechenden Informationsträgers eine Ausschwenkbewegung des Anschlagelementes bewirkt, sodass eine manuelle Verstellung desselben erübrigt ist. 



  Durch die Massnahmen nach einem der Ansprüche 27 bis 29 kann die Länge des   verschwenkba=   ren Anschlagelementes möglichst kurz und kompakt gehalten werden, sodass dessen Stabilität weiter verbessert ist. 



  Durch die Massnahmen nach Anspruch 30 können mit der Kontaktiereinrichtung Lese- und/oder Schreibvorgänge gegenüber dem Datenspeicherelement des Informationsträgers vorgenommen werden, sodass die Kontaktiereinrichtung beispielsweise für Berechtigungsprüfungen, Identifika- tionsprüfungen, Transaktionen oder dgl. genutzt werden kann. 



  Eine eigenständige Lösung einer der Aufgaben der Erfindung ist durch die Ausbildung gemäss Anspruch 31 angegeben. 



  Die sich aus der Merkmalskombination dieses Anspruches ergebenden Vorteile liegen darin, dass durch die angegebene Kontaktiereinrichtung eine robuste und kompakte elektronische Leseein- heit geschaffen werden kann, die für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist und eine langfristige Funktionstauglichkeit gewährleisten kann. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 32 wird trotz des kompakten Aufbaus ein gutes Hand- ling der Leseeinheit erreicht. 



  Durch die Weiterbildung nach Anspruch 33 wird eine praktikable elektronische Leseeinheit ge- schaffen, da damit auch einfache manuelle Schreibtätigkeiten vorgenommen werden können. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 34 können relevante Daten bzw. Betriebszustände di- 

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 rekt am Gehäuse der Leseeinheit ausgegeben und visuell erfasst werden. 



  Durch die Weiterbildung nach Anspruch 35 ist ein einfacher Datenaustausch bzw. Datenabgleich mit einer stationären Recheneinheit ermöglicht. 



  Zufolge der Ausgestaltung nach Anspruch 36 können standardisierte Schnittstellen für eine na- hezu uneingeschränkte Anbindung an eine Vielzahl von Systemen bzw. gebräuchlicher Rechen- einheiten genutzt werden. Darüber hinaus ist eine benötigte Kommunikationsverbindung beson- ders problemlos und komfortabel herstellbar. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 37 oder 38 ist auch während einer aktiven Datenüber- tragung eine uneingeschränkte Mobilität innerhalb der maximalen Reichweite der Funkübertra- gung ermöglicht. Zudem ist der manuelle Aufwand zur Herstellung der Datenübertragungsver- bindung überaus gering und sind keine zusätzlichen Mittel, wie beispielsweise Kabelverbindun- gen, zum Aufbau der Übertragungsstrecke erforderlich. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 39 oder 40 kann das Betriebsverhalten der Leseeinheit den jeweiligen Erfordernissen in einfacher Art und Weise angepasst werden bzw. kann dadurch gezielt aus den zur Verfügung stehenden Funktionalitäten ausgewählt bzw. der interessierende Datensatz abgerufen werden. 



  Durch die mögliche Weiterbildung nach Anspruch 41 kann in einfacher Art und Weise eine per- sonalisierte Leseeinheit geschaffen werden, welche nur durch Kenntnis des entsprechenden Frei- schalt-Codes genutzt werden kann. 



  Die Nützlichkeit der elektronischen Leseeinheit kann durch die Weiterbildung nach Anspruch 42 weiter gesteigert werden. 



  Durch die vorteilhafte Weiterbildung nach Anspruch 43 wird eine Grundlage für.eine gesicherte Aufbewahrung der Leseeinheit in Taschen des Benutzers geschaffen. 



  Die Weiterbildung nach Anspruch 44 oder 45 ermöglicht in Anlehnung an übliche, mechanische Betätigungs- bzw. Funktionselemente eines Kugelschreibers, eine effektvolle Bedienung der Leseeinheit. 



   Durch die vorteilhafte Weiterbildung nach einem oder mehreren -der Ansprüche   46   bis 48 kann eine zuverlässige Prüfung der Nutzungsberechtigung der Leseeinheit bzw. eine Absicherung der 

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 mit der Leseeinheit abrufbaren Funktionen bzw. ausführbaren Aktionen gegenüber unbefugten 
Personen erfolgen. 



   Durch die mögliche Ausgestaltung nach Anspruch 49 oder 50 kann gleichfalls eine Überprüfung der Nutzungsberechtigung bzw. eine Überprüfung der Identität des Benutzers der Leseeinheit vorgenommen werden. 



   Durch die vorteilhafte Weiterbildung nach Anspruch 51 kann das Vorhandensein des Informati- onsträgers zuverlässig detektiert werden und der Energieverbrauch der Leseeinheit im Stand-by- 
Betrieb minimiert werden. 



   Ein unabhängiger, kabelloser Betrieb der Leseeinheit ist durch die Ausgestaltung nach Anspruch 
52 gewährleistet. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 53 oder 54 wird eine Kombination zwischen stationärer 
Haltevorrichtung und Aufladevorrichtung für die Leseeinheit erzielt, wodurch die Gefahr des 
Verlegens der Leseeinheit minimiert wird und eine stets betriebsbereite Leseeinheit zufolge aus- reichend aufgeladener Akkumulatoren erzielt wird. 



   Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 55 kann in einfacher Art und Weise eine Aufnahme bzw. Halterung für die Leseeinheit geschaffen werden, über welche in einfacher Art und Weise auch eine Kommunikationsverbindung zu einer übergeordneten Recheneinheit aufbaubar ist. 



  Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 56 können unterschiedlich aktuelle Datenbestände zwi- schen der Leseeinheit bzw. dessen Informationsträger und der übergeordneten Recheneinheit in einfacher Art und Weise abgeglichen bzw. auf den letztgültigen Stand gebracht werden. 



  Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele näher erläutert. 



  Es zeigen: Fig. 1 eine Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung mit einem zuführbaren, kartenförmi- gen Informationsträger in Draufsicht und vereinfachter Darstellung; Fig. 2 die Kontaktiereinrichtung gemäss Fig. 1 mit einem bis auf Anschlag eingeschobenen und sich in Kontaktposition befindlichen, kartenförmigen Informationsträger; 

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Fig. 3 ein schematisiert dargestelltes Anwendungsbeispiel der Kontaktiereinrichtung für kartenförmige Informationsträger; 
Fig. 4 die Kontaktiereinrichtung als Leseeinheit für kartenförmige Informationsträger in 
Form eines Schreibutensils; 
Fig. 5 die Kontaktiereinrichtung bzw. Leseeinheit gemäss Fig. 4 mit einem eingeschobenen, in Kontaktposition befindlichen kartenförmigen Informationsträger in vereinfachter, schematischer Darstellung; 
Fig. 6 eine Kontaktiereinrichtung bzw.

   Leseeinheit mit zusätzlichen Positioniermitteln zur 
Positionierung von SIM-Karten in vereinfachter, schematischer Darstellung; 
Fig. 7 die Positioniermittel der Leseeinheit gemäss Fig. 6 in vergrössertem Massstab; 
Fig. 8 die zusätzlichen Positioniermittel für eine SIM-Karte in Ansicht durch den Durch- bruch der Leseeinheit gemäss Fig. 6; Fig. 9 eine schubladen- bzw. schlittenartige Begrenzungsvorrichtung als Positioniermittel für kartenförmige Informationsträger gegenüber einem stabförmigen Gehäuse bzw. 



   Aufnahmekörper ; Fig. 10 die Kontaktiereinrichtung gemäss Fig. 9 im Einsatzzustand bei einem grossformatigen 
Informationsträger; Fig. 11 die Kontaktiereinrichtung bzw. Leseeinheit nach Fig. 9 im Einsatzzustand bei einem kleinformatigen Informationsträger, insbesondere-einer SIM-Karte ; Fig. 12 eine weitere Ausführungsform der Kontaktiereinrichtung bzw. Leseeinheit mit einer dieser zugeordneten Basisstation, welche mit einer übergeordneten Recheneinheit verbindbar ist, in stark vereinfachter, schematischer Darstellung. 



  Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen glei- che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. 



  Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. 

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 auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageände- rung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder 
Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungs- beispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen. 



   In den Fig. 1 und 2 ist eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemässen Leseeinheit bzw. 



   Kontaktiereinrichtung 1 für kartenförmige Informationsträger 2 veranschaulicht. Die Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 ist dabei durch ein kompaktes elektronisches Modul bzw. Gerät gebildet, mit welchem übliche Informationsträger 2 in Form von kartenförmigen Datenträgern verarbeitet, d. h. zumindest gelesen oder aber auch mit entsprechenden Daten beschrieben werden können. Unter Informationsträger 2 sind zum einen standardisierte Datenkarten bzw. sogenannte "Smart-Cards" mit darauf angeordnetem bzw. integriertem elektronischen Chip 3 zu verstehen. 



  Dieser elektronische Chip 3 bzw. der dementsprechende Elektronikschaltkreis umfasst einen Mikrorechner und einen diesem Mikrorechner zugeordneten, elektronischen Datenspeicher. Der- artige Informationsträger 2 mit einem elektronischen Chip 3 werden auch als intelligente Daten- karten bzw. Datenträger bezeichnet, da mittels dem Mikrorechner und dem Datenspeicherele- ment Rechen- bzw. Vergleichsoperationen ausgeführt werden können. Hierfür umfasst der Chip 3 bevorzugt einen programmgesteuerten Mikrorechner, welcher entsprechend den Vorgaben im auszuführenden Softwareprogramm arbeitet. 



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 ist eine tragbare, kompakte Lese- einheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 zur Verarbeitung von Informationsträgern 2 bzw. Karten- körpern aus Kunststoff mit Abmessungen von in etwa 85 mm mal in etwa 54 mm bzw. entspre- chend den standardisierten Dimensionen sogenannter Chipkarten, schematisch veranschaulicht. 



  Im Datenspeicherelement des Chip 3 sind im Vergleich zu herkömmlichen Magnetkarten jeden- falls relativ grosse Datenmengen hinterlegbar. Zudem kann durch die rechnerbedingte   "Intelli-   genz" der Chipkarte hohen Sicherheitsanforderungen Rechnung getragen werden. 



  Damit der elektronische Chip 3 des Informationsträgers 2 mit peripheren elektronischen Einhei- ten in Verbindung treten kann, ist - wie an sich bekannt - an wenigstens einer Flachseite des In- formationsträgers 2 ein Kontaktfeld 4 ausgebildet. Dieses Kontaktfeld 4 umfasst mehrere, insbe- sondere wenigstens zwei, üblicherweise aber sechs oder acht Kontaktierungsflächen 5, welche als elektrische Schnittstelle zu peripheren Einheiten des Chips 3 dienen. 

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   Die Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 besteht u. a. aus einem länglichen bzw. stabförmi- gen Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 als Träger für die nachfolgend noch beschriebene Kontakt- vorrichtung und als Haltemittel für einen einzuführenden Informationsträger 2. Eine Länge 7 dieses bevorzugt aus Kunststoff gebildeten Aufnahmekörpers 6 beträgt ein Mehrfaches einer 
Breite 8 des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6. Eine Breite 8 des Aufnahmekörpers 6 kann beispielsweise lediglich in etwa 15 mm bis 25 mm betragen und die Länge 7 des stift- bzw. stab- förmigen Aufnahmekörpers 6 beträgt in der Regel mehr als etwa 70 mm. 



   Im Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 ist wenigstens eine Einführöffnung 9 zum bedarfsweisen 
Einschieben bzw. Einstecken eines kartenförmigen Informationsträgers 2 ausgebildet. Die Ein- führöffnung 9 ist bevorzugt schlitzförmig ausgebildet und derart dimensioniert, dass eine Stirn- seite bzw. eine Breitseite 10 des Informationsträgers 2 zumindest teilweise in die schlitzförmige Einführöffnung 9 bzw. in den Aufnahmekörper 6 eingesteckt werden kann. Die Breiten- und Höhenabmessungen der schlitzförmigen Einführöffnung 9 sind demnach annähernd gleich oder geringfügig grösser als die stirnseitigen Abmessungen des kartenförmigen Informationsträgers 2 an dessen Breitseite 10. Somit weist die Einführöffnung 9 eine Breite von in etwa 55 mm und eine der Kartendicke entsprechende Höhe von mehr als 1,5 mm auf. 



  Vorteilhafterweise verläuft eine Längserstreckung 11 eines zuzuführenden Informationsträgers 2 bzw. eine Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - für einen Informationsträger 2 winkelig, insbeson- dere rechtwinkelig, zur Längserstreckung bzw. Länge 7 des Aufnahmekörpers 6. D. h. die Zu- führrichtung - gemäss Pfeil 12 - des kartenförmigen Informationsträgers 2 ist querverlaufend zur Länge 7 des Aufnahmekörpers 6 bzw. parallelverlaufend zur Breite 8 des Aufnahmekörpers 6 vorgesehen. 



  Damit die Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 mit dem Chip 3 des Informationsträgers 2 in Kommunikationsverbindung treten kann, ist in der Einführöffnung 9 des Aufnahmekörpers 6 eine Kontaktvorrichtung 13 angeordnet. Diese Kontaktvorrichtung 13 besteht aus einer Mehrzahl von block- bzw. matrixartig angeordneten Kontaktelementen 14. Diese Kontaktelemente 14 sind üblicherweise durch eine Mehrzahl federelastisch gelagerter bzw. federelastisch nachgiebiger Kontaktfahnen gebildet, wobei die Kontaktvorrichtung 13 auch als standardmässig verfügbarer, vorgefertigter Kontaktblock ausgeführt sein kann.

   Die Kontaktvorrichtung 13 umfasst wenigstens zwei, üblicherweise sechs oder acht Kontaktelemente 14, welche derart positioniert sind, dass diese mit den jeweiligen Kontaktierungsflächen 5 eines zu bearbeitenden Informationsträgers 2 

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 in elektrische Kontaktverbindung treten können. Die Kontaktvorrichtung 13 stellt also eine kon- taktbehaftete Schnittstelle 15 zum Chip 3 eines zu verarbeitenden Informationsträgers 2 dar. 



   Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung bzw. Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung ist die kontaktbehaftete Schnittstelle 15 bzw. deren Kontaktvorrichtung 13 über mehrere Leitungen 16 mit einem innerhalb des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 angeordneten, elektronischen 
Schaltkreis 17 verbunden. Dieser Schaltkreis 17 kann dabei durch einen Mikrorechner oder durch eine fix programmierte Gatteranordnung mit interner Logik gebildet sein. Bevorzugt ist dieser elektronische Schaltkreis 17 vom Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 allseitig umgeben bzw. in diesem integriert oder eingespritzt, um vor äusseren Einflüssen bestmöglich geschützt zu sein.

   Der Schaltkreis 17 kann dabei eine programmierte Intelligenz aufweisen und selbst be- stimmte Rechenoperationen und/oder kryptographische Verschlüsselungen und/oder Prüfauf- gaben ausführen oder aber auch als einfache Interfacelogik mit vorgegebenen Schaltzustandsab- läufen in Art einer   &num;State-Machine"   ausgeführt sein. 



   Bevorzugt umfasst die elektronische Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 neben der ersten, kontaktbehafteten Schnittstelle 15 zum Chip 3 eines Informationsträgers 2 weiters eine zweite Schnittstelle 18. Diese Schnittstelle   18   kann dabei als   drahtgebundene   oder auch als drahtlose Schnittstelle 18 ausgebildet sein, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Über diese externe, draht- lose Schnittstelle 18 ist die Leseeinheit 1 mit einer übergeordneten Recheneinheit 19, wie z.B. einem Personal Computer, einem Laptop oder einer sonstigen Recheneinheit für allgemeine Ver- wendungszwecke, verbindbar. 



  Zusätzlich oder alternativ zur drahtlosen Schnittstelle 18 ist es selbstverständlich auch möglich, die Schnittstelle 18 als drahtgebundenes Interface auszubilden. Dabei ist ein Kabel 20 vorzuse- hen, über welches die Schnittstelle 18 der Leseeinheit mit einer geeigneten, kontaktbehafteten Schnittstelle 21 einer Recheneinheit 19 verbindbar ist. Die Schnittstelle 21 der Recheneinheit 19 kann beispielsweise durch eine serielle Schnittstelle   (RS232)   oder eine parallele Schnittstelle gebildet sein. 



  Idealerweise ist die Schnittstelle 18 der Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 durch eine Steckverbindungsvorrichtung 22 zur Ankopplung der Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 an eine USB-(Universal Serial Bus) Schnittstelle der Recheneinheit 19 gebildet. Die Steckver- bindungsvorrichtung 22 an der Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 kann dabei zur direkten Ankopplung bzw. zum direkten Einstecken der Leseeinheit bzw. Kontaktiereinrichtung 1 an eine 

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 das USB-Protokoll unterstützende Schnittstelle 21 der Recheneinheit 19 ausgebildet sein und/oder mittels einem USB-fähigen Kabel 20 an die Recheneinheit 16 anschliessbar sein. 



   Sofern die Schnittstelle 18 der Leseeinheit als drahtlose Datenschnittstelle ausgebildet ist, kön- nen Signale bzw. Daten zwischen der Leseeinheit und der übergeordneten Rechnereinheit 19 draht- bzw. kabellos übertragen werden. Eine derartige Schnittstelle 18der Leseeinheit kann dabei zur Aussendung und/oder zum Empfang optischer Signale, insbesondere von Infrarot- 
Signalen, ausgebildet sein. Gemäss einer verbesserten Ausführungsform ist die drahtlose Schnitt- stelle 18 durch wenigstens eine Antenne zur Übertragung und/oder zum Empfang elektromagne- tischer Wellen ausgebildet. In diesem Fall ist der Antenne eine Modulator- und/oder eine Demo- dulator-Schaltung vor- bzw. nachgeordnet. Idealerweise ist die drahtlose Schnittstelle 18 durch eine standardisierte Schnittstelle zur Funkdatenübertragung, beispielsweise durch eine soge- nannte Bluetooth-Schnittstelle, gebildet.

   Vorteilhaft ist dabei, dass diese Technologie die pro- blemlose Anbindung an eine Vielzahl von Recheneinheiten 19, wie z. B. Personal-Computer, 
Handheld-Computer, Organizer, Mobiltelefone oder sonstige elektronische Geräte erlaubt, nach- dem keine Verkabelung erforderlich ist, um die Kommunikationsverbindung zur Leseeinheit aufbauen zu können. 



   Anstelle eines Personal-Computers als Recheneinheit 19 ist die erfindungsgemässe Leseeinheit selbstverständlich auch an jede andere Recheneinheit 19, beispielsweise an einen Laptop, eine Workstation, ein Mobiltelefon, einen mobilen Organizer bzw. einen sonstigen Handheld-PC an- bindbar, sofern diese elektronische Recheneinheit 19 über die jeweiligen Spezifikationen zur Verbindung mit der Leseeinheit verfügt. 



  Im Regelfall ist die Recheneinheit 19 über wenigstens ein Kommunikationsmittel 23 mit einem globalen Kommunikationsnetzwerk 24, beispielsweise mit dem sogenannten Internet, verbind- bar. Das Kommunikationsmittel 23 kann dabei zur Übertragung von Daten und/oder Audio- und/ oder Videosignalen vorgesehen und beispielsweise durch ein sogenanntes Modem 25 gebildet sein. Das Modem 25 kann dabei zur drahtgebundenen und/oder drahtlosen Fernübertragung so- wie zum Empfangen von Daten bzw. Signalen via dem Kommunikationsnetzwerk 24 ausgebildet sein. Die Recheneinheit 19 umfasst bevorzugt wenigstens eine nicht dargestellte Eingabevorrich- tung, beispielsweise eine Tastatur oder ein Touch-Pad und eine der Einfachheit halber nicht dar- gestellte Ausgabevorrichtung, z. B. einen Monitor oder ein Display. 



  Wie in Fig. 1 und Fig. 3 ersichtlich, ist im Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 angeordneter'Schalt- 

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 kreis 17 einerseits mit der Kontaktvorrichtung 13 und andererseits mit einer drahtlosen und/oder drahtgebundenen Schnittstelle 18 zu einer übergeordneten Recheneinheit 19 verbunden. Der 
Schaltkreis 17 stellt insbesondere eine Interfacelogik dar, welche mit der kartenseitigen, kontakt- behafteten Schnittstelle 15 sowie mit der rechnerseitigen Schnittstelle 18 elektrisch verbunden ist und wenigstens als Interpreter zwischen einem für die erste Schnittstelle 15 gültigen Kommuni- kationsprotokoll und einem dazu unterschiedlichen Kommunikationsprotokoll für die zweite 
Schnittstelle 18 dient. Der Schaltkreis 17 ist also wenigstens dazu vorgesehen, die Kompatibilität bzw.

   Verträglichkeit der ersten Schnittstelle 15 zu einem Informationsträger 2 gegenüber der zweiten Schnittstelle 18 zu einer übergeordneten Recheneinheit 19 und umgekehrt herzustellen. 



   Die Ausrichtung bzw. Positionierung der Kontaktvorrichtung 13 relativ zur Einführöffnung 9 ist derart gewählt, dass die Kontaktvorrichtung 13 mit dem Kontaktfeld 4 eines einzuführenden In- formationsträgers 2 fluchtet. Insbesondere ist die Kontaktvorrichtung 13 gegenüber der Einführ- öffnung 9 etwas aussermittig angeordnet, um mit dem bezugnehmend auf die Breitseite 10 eines standardmässigen Informationsträgers 2 gleichfalls etwas aussermittig angeordneten Kontaktfel- des 4 entsprechend kontaktieren zu können. 



  Die Einführöffnung 9 ist bevorzugt als sich durch das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 durchgängig erstreckende Ausnehmung ausgebildet. D. h. eine Länge bzw. Tiefe der schlitzför- migen Einführöffnung 9 für den kartenförmigen Informationsträger 2 erstreckt sich durchgehend über die gesamte Breite 8 der Leseeinheit, sodass die Einführöffnung 9 als Durchgangsschlitz durch das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 bezeichnet werden kann. Ein zu verarbeitender Informationsträger 2 ist also durch die Leseeinheit bzw. den Aufnahmekörper 6 hindurchsteck- bar und ragt somit im Betriebs- bzw. Einsatzzustand gemäss Fig. 2 durch die Leseeinheit bzw. den Aufnahmekörper 6 hindurch. Insbesondere durchquert ein zu bearbeitender, kartenförmiger Informationsträger 2 das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 der Leseeinheit quer zu dessen Länge 7. 



  Um den kartenförmigen Informationsträger 2, dessen elektrische Kontaktierungsflächen 5 in bezug zur Kontaktvorrichtung 13 der Leseeinheit exakt und mühelos positionieren zu können, ist am Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 wenigstens eine Begrenzungsvorrichtung 26 ausgebildet. 



  Diese Begrenzungsvorrichtung 26 begrenzt die Einschubtiefe des kartenförmigen Information- strägers 2 relativ zur Einführöffnung 9 bzw. relativ zur Kontaktvorrichtung 13. Die Begren- zungsvorrichtung 26 ist über dem Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 verstellbar gelagert. Insbe- 

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 sondere ist die Begrenzungsvorrichtung gegenüber einer Aussenumgrenzung bzw. gegenüber einer Mantelfläche der Leseeinheit ausstellbar, sodass die Begrenzungsvorrichtung 26 eine vom 
Gehäuse bzw. Aufnahmekörper vorragende Stellung einnehmen kann. Die Begrenzungsvorrich- tung 26 ist beispielsweise gegenüber dem Gehäuse der Aufnahmekörper ausfahrbar oder aus- klappbar ausgestaltet und kann dabei wechselweise von der in Fig. 1 dargestellten Ruhe- bzw. 



   Ausgangsposition 27 in die in Fig. 2 dargestellte Aktivstellung 28 überführt werden. Während die Begrenzungsvorrichtung 26 bei Einnahme der Ausgangsposition 27 mit dem Gehäuse oder Aufnahmekörper 26 weitgehendst bündig abschliesst, ragt die Begrenzungsvorrichtung 26 in ih- rer Aktivstellung 28 deutlich von der Aussenumgrenzung bzw. von der Längsseite, welche die Länge 7 aufweist, vor. Insbesondere verhindert die wenigstens eine gegenüber dem Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 ausstellbare Begrenzungsvorrichtung ein gänzliches Durchschieben des Informationsträgers 2 durch die Leseeinheit. Insbesondere limitiert die Begrenzungsvorrichtung 26 eine Durchsteckweite 29 für den Informationsträger 2 ausgehend vom Beginn der schlitzför- migen Einführöffnung 9.

   Mit anderen Worten begrenzt die Begrenzungsvorrichtung 26 einen Überstand 30 des kartenförmigen Informationsträgers eines auf die Zuführrichtung bezogenen Austrittsbereiches des Informationsträgers 2 aus der schlitzförmigen Einführöffnung 9. 



  Da die Einführöffnung 9 als Durchgangsschlitz ausgebildet ist, stellt diese an sich selbst keine Begrenzung bzw. einen Anschlag beim Einschieben eines Inforrnationsträgers 2 in die Einführ- öffnung 9 dar, sondern ist hierfür die aufstell- bzw. verstellbare Begrenzungsvorrichtung 26 vor- gesehen. 



  Durch diese verstellbare Begrenzungsvorrichtung 26 ist es möglich, dass eine auf eine   Zuführ-   richtung - Pfeil 12 - eines Informationsträgers 2 bezogene Breite des Gehäuses oder des Auf- nahmekörpers 6 im deaktivierten bzw. inaktiven Zustand der Begrenzungsvorrichtung 26 in etwa der in gleicher Richtung gemessenen Erstreckung 31 der Kontaktvorrichtung 13 oder der feldför- migen Kontaktierungsflächen 5 entspricht. Wesentlich ist, dass durch die Begrenzungsvorrich- tung 26 eine Breite 8 des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 im deaktivierten bzw. eingezoge- nen Zustand der Begrenzungsvorrichtung 26 kleiner bemessen sein kann als ein Abstand 32 zwi- schen dem linken Rand bzw. einer zum Chip 3 nächstliegenden Breitseite 10 des Information- strägers 2 und der dazu abgewandten, rechten Begrenzung 33 der Kontaktierungsfläche 5 des Chip 3. 



  Durch die zuvor erwähnten Mittel bzw. Massnahmen lassen sich-daher besonders kompakte Lese- 

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 einheiten gestalten, welche aufgrund ihrer geringen Abmessungen einfach eingesteckt und durch einen Anwender komfortabel am Körper getragen werden können. 



   Gemäss einer möglichen Ausgestaltungsvariante, wie sie in den Fig. 1 und 2 schematisch veran- schaulicht wurde, ist zur funktionssicheren bzw. ordnungsgemässen und in der Handhabung be- sonders einfachen Positionierung eines zu kontaktierenden Informationsträgers 2 in bezug zur 
Kontaktvorrichtung 13 bzw. Schnittstelle 15 am Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 der Kontak- tiereinrichtung 1 wenigstens ein verstellbar, insbesondere verschwenkbar gelagertes Anschlage- lement 34 ausgebildet. Dieses am Gehäuse bzw. am Aufnahmekörper 6 verschwenkbar gelagerte 
Anschlagelement 34 begrenzt in der in Fig. 2 veranschaulichten, gegenüber dem Gehäuse bzw. dem Aufnahmekörper 6 vorragenden Aktivstellung 28 die Durchsteckweite 29 eines zu kontak- tierenden Informationsträgers 2 in Richtung dessen Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - gegenüber dem länglichen Gehäuse bzw.

   Aufnahmekörper 6. 



   Dieses Anschlagelement 34 ist dabei in Draufsicht L-förmig oder im wesentlichen dreieckförmig ausgebildet und um eine Schwenkachse 35 verdrehbar gelagert. Diese Schwenkachse 35 verläuft dabei vertikal zu einer Kontaktierungsebene bzw. vertikal zur Kontaktierungsfläche 5 oder 
Flachseite eines einführbaren, kartenförmigen Informationsträgers 2. Vorteilhaft ist es, wenn die 
Schwenkachse 35 für das Anschlagelement 34 im randseitigen Bereich des Gehäuses oder Auf- nahmekörpers 6 ausgebildet und dem auf die Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - bezogenen Endbereich der schlitzförmigen Einführöffnung 9 zugeordnet ist. 



  Das Anschlagelement 34 kann dabei als ein den Eckbereich eines zugeführten kartenförmigen Informationsträgers 2 teilweise aufnehmendes Halteorgan 36 ausgebildet sein, welches einen Eck- bzw. Kantenbereich eines zuzuführenden Informationsträgers 2 wenigstens abschnittsweise taschenartig aufnimmt. Dadurch wird neben der exakten Positionierung des Informationsträgers 2 bezugnehmend auf die Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - auch eine Halterung bzw. Positio- nierung des Informationsträgers 2 in den dazu quer verlaufenden Raumrichtungen ermöglicht. 



  Insbesondere kann dadurch ein Informationsträger 2 in Höhen-, Seiten- und Längsrichtung ohne mühseligen, manuelle Ausrichtarbeiten gegenüber dem Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 der Kontaktiereinrichtung 1 positionsgenau zugeführt und ausgerichtet werden. Das in Art einer Haltetasche ausgebildete Halteorgan 36 bzw. Anschlagelement 34 für einen entsprechenden kartenförmigen Informationsträger 2 ist aus-der Darstellung gemäss Fig. 2 klar zu erkennen. 



  Wenigstens Teilbereiche des Anschlagelementes 34 sind innerhalb der Einführöffnung 9 ange- 

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 ordnet. Im Verstellbereich des Anschlagelementes 34 ist - wie in strichlierten Linien schema- tisch dargestellt wurde - die Einführöffnung 9 im Regelfall etwas erweitert, sodass ausreichend 
Freiraum für dessen Verschwenkung gegeben ist. 



   Jedenfalls wird ein zu bearbeitender Informationsträger 2 einerseits via die Wandungen der Ein- führöffnung 9 und/oder mittels innerhalb der Einführöffnung 9 angeordneter Vorsprünge bzw. dementsprechender warzenartiger Erhebungen und andererseits über das Anschlagelement 34 relativ zum Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 exakt in Höhen-, Seiten- und Längsrichtung ge- genüber der Kontaktvorrichtung 13 bzw. gegenüber dem dementsprechenden Kontaktblock po- sitioniert. D. h. ein der Kontaktiereinrichtung 1 zuzuführender Informationsträger 2 ist nicht bloss auf die Kontaktvorrichtung 13 frei aufgelegt, sondern hat im wesentlichen lediglich einen in und entgegen der Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - verlaufenden Freiheitsgrad der Bewegung. 



   Eine Länge 37 des Anschlagelementes 34 ausgehend von der Schwenkachse 35 bis zu einer An- schlagfläche für einen Informationsträger 2 am Anschlagelement 34 entspricht im wesentlichen dem erforderlichen Überstand 30 der Breitseite 10 eines Informationsträgers 2 in Bezug zum 
Endbereich der Einführöffnung 9. 



  Das Anschlagelement 34 der Begrenzungsvorrichtung 26 kann dabei frei drehbar gelagert sein oder aber - wie nachfolgend noch näher beschrieben wird - federelastisch vorgespannt stetig in die in Fig. 1 ersichtliche Ruhe- oder Ausgangsposition 27 gedrängt werden. 



  Die Kontaktiereinrichtung 1 ist jedenfalls derart kompakt aufgebaut, dass eine in Zuführrichtung - Pfeil 12 - eines Informationsträgers 2 gemessene Breite 8 des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 im deaktivierten/inaktiven Zustand der Begrenzungsvorrichtung(en)   26   in.etwa der in gleicher Richtung gemessenen Erstreckung 31 der Kontaktvorrichtung 13 bzw. der Kontaktierungsflä- chen 5 entspricht. Dementsprechend ist dessen Breite 8 kleiner bemessen als ein Abstand 32 zwischen einer Breitseite 10 oder einem linken Rand des kartenförmigen Informationsträgers 2 und der rechten Begrenzung 33 der Kontaktierungsflächen 5. 



  In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausgestaltung der Kontaktiereinrichtung 1 schematisch ver-   einfacht dargestellt. Für vorhergehend bereits beschriebene Teile der Kontaktiereinrichtung ! 1   werden jeweils gleiche Bezugszeichen verwendet und sind vorhergehende Beschreibungsteile sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragbar. 



  Bei dieser Ausgestaltung ist die Kontaktiereinrichtung   1 in   Anlehnung an die Form-eines 

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Schreibutensils 38 ausgebildet. Insbesondere ist die Kontaktiereinrichtung 1 in einem stiftartigen 
Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 integriert und sind zudem elektrische Komponenten zur Ver- wendung als Leseeinheit 39 für den Chip 3 eines zuführbaren Informationsträgers 2 im bzw. am stiftförmigen Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 vorgesehen. Um den Chip 3 entsprechend an- steuern bzw. ansprechen zu können, umfasst die stiftartige Leseeinheit 39 - wie vorhergehend bereits erwähnt - den elektronischen Schaltkreis 17, welcher einerseits mit der Kontaktvorrich- tung 13 in Verbindung steht und andererseits mit wenigstens einer kontaktbehafteten und/oder einer kontaktlosen Schnittstelle 18, wie z.

   B. einer Antenne 40, zu einer peripheren elektroni- schen Recheneinheit verbunden ist. Dieser elektronische Schaltkreis 17 innerhalb des stiftförmi- gen Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 stellt quasi den Interpreter bzw. die Interfacelogik zwi- schen der kontaktbehafteten Schnittstelle 15 zu einem geeigneten Informationsträger 2 und we- nigstens einer beliebig ausgestalteten Schnittstelle 18 zu einer elektronischen Peripherieeinheit dar. Sofern die Leseeinheit 39 eine drahtlose Schnittstelle 18 mit einer Antenne 40 zur Aussen- dung und/oder zum Empfang elektromagnetischer Wellen, beispielsweise gemäss dem Bluetooth- Standard, aufweist, so umfasst der Schaltkreis 17 auch eine elektronische Modulator- und/oder Demodulator-Schaltung.

   Bevorzugt ist dieser Schaltkreis 17 dann durch einen standardmässig verfügbaren   Bluetooth-Chip   gebildet.Die drahtlose   Schnittstelle  18 kann jedenfalls lediglich als unidirektionaler Übertragungskanal und/oder als bidirektionaler Übertragungskanal zum Emp- fangen und Senden von Informationen bzw. Daten gegenüber einer elektronischen Peripherieein- heit, wie z.B. einem Transaktionsterminal, einem Personal-Computer, einem mobilen Organizer oder dgl., vorgesehen sein. Die externe Schnittstelle 18 der Leseeinheit 39 ist dazu vorgesehen, Daten aus dem Chip 3 eines zuführbaren Informationsträgers 2 auszulesen und/oder auf den Chip 3 eines entsprechenden Informationsträgers 2 zu schreiben bzw. vorhandene Daten zu verändern. 



  Derartige Manipulationen des Chip 3 sind allgemein üblich und werden in vielen aus dem Stand der Technik bekannten Einsatzgebieten angewandt, sodass nicht näher darauf eingegangen wird. 



  Zusätzlich oder alternativ zu einer drahtlosen Funkschnittstelle mit einer Antenne 40, welche bevorzugt innerhalb des Gehäuses oder Aufnahmekörpers 6 angeordnet bzw. darin integriert ist, kann eine kontaktbehaftete Schnittstelle 18, bevorzugt in Form einer USB-Schnittstelle 41, aus- gebildet sein. Eine derartige USB-Schnittstelle 41 ist idealerweise in einem stirnseitigen Endbe- reich der als Schreibutensil 38 ausgeführten Leseeinheit 39 angeordnet. Diese USB-Schnittstelle 41 weist einen Steckbereich mit mehreren Kontaktfahnen 42 auf, welche mit einer korrespondie- renden USB-Schnittstelle einer Rechnereinheit oder mit einem geeigneten USB-Kabel gemäss den Spezifikationen für eine USB-Kopplung von elektrischen Komponenten verbindbar ist. 

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   Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltungsform kann die USB-Schnittstelle 41 ähnlich einem 
Betätigungselement 43 eines herkömmlichen Schreibutensils 38, beispielsweise eines Kugel- schreibers, ausgebildet sein. Die USB-Schnittstelle 41 ist in ihrer Form, also mit einem Betäti- gungselement 43, zum Aus- und Einfahren einer Schreibmine 44 gegenüber dem Gehäuse bzw. 



   Aufnahmekörper 6 vergleichbar und weist bevorzugt die Form einer aus dem Video-Bereich bekannten Mini-USB-Schnittstelle auf. Die USB-Schnittstelle 41 kann dabei lediglich eine At- trappe für ein Betätigungselement 43 der Schreibmine 44 darstellen, oder aber auch als funkti- onstüchtiges Betätigungselement 43 des Schreibutensils 38 bzw. der Schreibmine 44 ausgeführt sein. 



   Die externe Schnittstelle 18 zu peripheren elektronischen Einheiten, welche die Daten eines der 
Kontaktiereinrichtung 1 zugeführten Informationsträgers 2 auslesen und/oder verändern können bzw. sollen, kann aber auch als einfache Steckbuchse 45 ausgebildet sein, welche wenigstens zwei elektrische Kontakte umfasst. In diese Steckbuchse 45 am Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 der Leseeinheit 39 ist ein entsprechender Stecker, beispielsweise ein sogenannter Bananenstek- ker, mit Kabelverbindung zu einer übergeordneten elektronischen Auswerteeinheit bedarfsweise ein- und aussteckbar. Über diese als Steckbuchse 45 ausgebildete Schnittstelle 18 kann auch eine Versorgung des Schaltkreises 17 und/oder des Chips 3 eines Informationsträgers 2 mit elektri- scher Energie erfolgen bzw. kann über diese Kontakte eine Kommunikation bzw.

   Datenübertra- gung zwischen dem Chip 3 bzw. dem Schaltkreis 17 und einer übergeordneten Recheneinheit 19 - Fig. 3 - aufgebaut werden. 



  Die Leseeinheit 39 erfüllt bevorzugt auch die Funktionen eines Kugelschreibers, Minenbleistifts oder eines Filzstiftes und ist dabei in seinen Abmessungen und/oder Formen einem derartigen Schreibutensil 38 zumindest ähnlich. Die schlitzförmige Einführöffnung 9 für einen karten- bzw. blattförmigen Informationsträger 2 ist bevorzugt in dem von einer Schreibspitze 46 abgewandten Abschnitt des als elektronische Leseeinheit 39 fungierenden Schreibutensils 38 vorgesehen. Eine Breite 8 bzw. ein dementsprechender Durchmesser des stiftförmigen Aufnahmekörpers 6 für die Kontaktiereinrichtung 1 entspricht in etwa einer Erstreckung 31 des Kontaktfeldes 4 des Chips 3 in Zuführrichtung- gemäss Pfeil 12 - des kartenförmigen Informationsträgers 2. Eine Breite 8 bzw. ein Durchmesser der stiftförmigen Leseeinheit 39 beträgt daher lediglich in etwa 15 bis 20 mm.

   Insbesondere kann die parallel zur Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - gemessene Dimensi- on des stiftförmigen Aufnahmekörpers 6 in etwa der auf die gleiche Richtung bezogenen Abmes- sung der Kontaktvorrichtung 13bzw. des dementsprechenden   Kontaktblockes entsprechen.   Es 

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 können also ähnlich einem Schreibutensil 38 besonders schlanke bzw. kleinformatige Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 zumindest als Kontaktiereinrichtung 1 für kartenförmige Informations- träger 2 eingesetzt werden. 



   Um einen kartenförmigen Informationsträger 2 im ISO-Standardformat gegenüber der Kontakt- vorrichtung 13 der stiftartigen Leseeinheit 39 derart plazieren zu können, dass eine ordnungsge- mässe und mühelose Kontaktierung des Kontaktfeldes 4 des Chips 3 am Informationsträger 2 gegenüber der gehäuseseitigen Kontaktvorrichtung 13 gewährleistet ist, ist am Aufnahmekörper 
6 der Leseeinheit 39 wiederum die Begrenzungsvorrichtung 26 ausgebildet. In diesem Fall ist das über die Mantelfläche des annähernd zylindrischen Aufnahmekörpers 6 ausschwenkbare 
Anschlagelement 34 der Begrenzungsvorrichtung 26 durch wenigstens einen haken- bzw. L-för- migen Schwenkarm 47 gebildet.

   Insbesondere sind zwei Schwenkarme 47 vorgesehen, welche um jeweils eine zugeordnete Schwenkachse 35 verdrehbar gelagert und nahe den seitlichen Be- grenzungswänden der Einführöffnung 9 angeordnet sind. 



  Anstelle der Ausbildung einer bolzenartigen Schwenkachse 35 als Drehachse ist es selbstver-   ständlich auch möglich, das bzw. die Anschlagelement (e) mittels einem sogenannten Film-   scharnier gegenüber dem Aufnahmekörper 6 ausschwenkbar zu gestalten. Das Anschlagelement 34 und die Schwenkachse 35 können dabei aus Kunststoff oder aus einem metallischen Werk- stoff hergestellt sein. Diese Komponenten können somit hohen mechanischen Beanspruchungen standhalten, sodass eine relativ robuste Leseeinheit 39 geschaffen werden kann. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei Schwenkarme 47 ausgebildet, deren An- schlagelemente 34 in der Aktivstellung 28 - gemäss Fig. 5 - an den einander nächstliegenden Eckbereichen eines der Leseeinheit 39 zugeführten Informationsträgers 2 anliegen. 



  Die Begrenzungsvorrichtung 26 bzw. die einzelnen Anschlagelemente 34 oder Schwenkarme 47 werden bevorzugt kontinuierlich in die in Fig. 4 dargestellte, gegenüber den Aussenumgrenzun- gen bzw. Mantelflächen des Aufnahmekörpers 6 zumindest weitgehendst eingezogene, Ruhe- bzw. Ausgangsposition 27 gedrängt. In dieser Ausgangs- bzw. Ruheposition 27 sind wesentliche Abschnitte oder Teilbereiche der Anschlagelemente 34 innerhalb der Einführöffnung 9 im Auf- nahmekörper 6 plaziert. 



  Bevorzugt ist wenigstens ein Federmittel 48 ausgebildet, über welches das wenigstens eine An- schlagelement 34 der Begrenzungsvorrichtung 26 federbelastet in die Ausgangsposition 27 ge- 

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 drückt ist. Das Federmittel 48 kann dabei durch eine sogenannte Teller- oder auch durch eine 
Schraubenfeder gebildet sein. Alternativ dazu ist es auch möglich, als Federmittel 48 einen gummielastischen Block oder dgl. vorzusehen, welcher an einer Widerlagerfläche des Anschlag- elementes 34 bzw. des Schwenkarms 47 anliegt und dabei eine Kraftwirkung ausübt, die das 
Anschlagelement 34 bzw. den Schwenkarm 47 in die eingefahrene Stellung drängt. Es ist aber auch möglich, ein gummielastisches Band vorzusehen, mit welchem das Anschlagelement 34 in die in Fig. 4 gezeigte Stellung gezogen wird. 



  Alternativ oder zusätzlich zu diesen Federmitteln 48 können auch Rastelemente 49 vorgesehen sein, mit welchen die Anschlagelemente 34 gesichert in der Ausgangsposition 27 und/oder in der Aktivstellung 28 gehaltert werden. Im einfachsten Fall sind diese Rastelemente 49 durch warzen- förmige Erhebungen gebildet, welche im Verstellbereich der Schwenkarme 47 bzw. des An- schlagelementes 34 angeordnet sind. Mittels dieser Rastelemente 49 ist gewährleistet, dass das Anschlagelement 34 bzw. der Schwenkarm 47 in der jeweiligen Sollstellung zuverlässig verharrt und erst bei Überschreiten einer vorbestimmten Verstellkraft über das Rastelement 49 hinweg- bewegt wird und in eine andere Position bzw. Stellung überführt werden kann bzw. durch die wirkende Federkraft in eine andere Position verstellt wird. Bei der Ausbildung wenigstens eines Schnapp- bzw.

   Rastelementes 49 ist vorteilhaft, dass die Begrenzungsvorrichtung 26 ausgeklappt werden kann und im ausgeklappten Zustand in der Aktivstellung 28 verharrt, sodass aufeinander- folgend beispielsweise mehrere Informationsträger 2 zugeführt werden können, ohne dass jeweils die Begrenzungsvorrichtung 26 bewegt werden muss. Durch einfaches Um- bzw. Einklappen der Schwenkarme 47 per Fingerdruck kann dann wieder die kompakte und gegebenenfalls ebenso über entsprechende Rastelemente 49 gesicherte Ruhestellung der Begrenzungsvorrichtung 26 eingenommen werden. 



  Die Federmittel 48 und Rastelemente 49 können dabei kombiniert als auch wahlweise eingesetzt werden. Als Rastelement 49 eignen sich warzenförmige Erhebungen und/oder korrespondierende Vertiefungen bzw. Schaltnocken, Federzungen, Raststifte und ähnliche, in vielfältigen Ausfüh- rungen aus dem Stand der Technik bekannte Elemente. 



  Bevorzugt sind die Rastelemente 49 im Schwenkbereich eines Schwenkarmes 47 und zwar nahe dessen Lagerstelle bzw. Schwenkachse 35 ausgebildet. 



  Die Aktivierung der Begrenzungsvorrichtung 26 kann dabei durch Ergreifen der Anschlagele- mente 34 bzw. Schwenkarme 47 manuell durch einen Benutzer erfolgen, oder aber auch mit der 

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 Einführbewegung eines Informationsträgers 2 gekoppelt werden. D.h., dass beim Einführen des entsprechenden Informationsträgers 2 in die Einführöffnung 9 die Begrenzungsvorrichtung 26 automatisch in die Aktivstellung 28 bewegt wird, indem die Schwenkarme 47 gegenüber dem Gehäuse bzw. dem Aufnahmekörper 6 zwangsweise ausklappen oder ausfahren. Die Zuführbe- wegung des Informationsträgers 2 ist dabei also mit der Ausschwenkbewegung der Schwenkar- me 47 bzw. der Anschlagelemente 34 bewegungsgekoppelt.

   Es ist dabei lediglich darauf zu ach- ten, dass die von eventuellen Federmitteln 48 und/oder von Rastelementen 49 auf die Schwenk- arme 47 einwirkenden Haltekräfte durch die Einschiebbewegung eines geeigneten Informations- trägers 2 problemlos überwunden werden können. 



  Hierzu sind die in Draufsicht L- bzw. hakenförmigen Schwenkarme 47 in der Ruhe- oder Aus- gangsposition 27 derart angeordnet, dass deren von den beiden Schenkeln eingeschlossener Be- reich zumindest grossteils innerhalb der Einführöffnung 9 liegt. Ein erforderlicher Schwenkbe- reich für die Anschlagelemente 34 bzw. Schwenkarme 47 kann je nach Anordnung der Schwen- kachse 35 60  bis 120 , im Regelfall in etwa   90 ,   betragen. Die auf die Kartenebene bezogene L-Form des Schwenkarmes 47 mit der Schwenkachse 35 in einem Endbereich eines der beiden Schenkel begünstigt dabei, dass die Zuführbewegung des Informationsträgers 2 mit der Ausstell- bewegung der Begrenzungsvorrichtung 26 bzw. der Schwenkarme einhergeht. 



  Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Begrenzungsvorrichtung 26 kann für kartenförmige Information- sträger 2 mit der Grösse einer Smart-Card bzw. im ISO-Format ausgebildet sein, oder aber für dazu vergleichsweise kleinformatigere Informationsträger 2, insbesondere für sogenannte SIM- Karten, vorgesehen sein. Wesentliche Änderungen sind hierbei nur in der Grösse der Einführöff- nung 9 und hinsichtlich der Dimensionierung und Anordnung der Anschlagelemente 34 vorzu- nehmen. 



  In den Fig. 6 bis 8 ist eine andere Ausgestaltung der Leseeinheit 39 gezeigt. Die vorhergehenden Beschreibungen sind dabei sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragbar. 



  Bei dieser Ausführungsform der Leseeinheit 39 bzw. Kontaktiereinheit 1 ist wesentlich, dass wahlweise grossformatige Informationsträger 2 im standardisierten ISO-Format bzw. sogenannte Smart-Cards als auch vergleichsweise kleinformatigere Informationsträger 2 in Form von soge- nannten SIM-Karten zuführbar sind. 



  Hierfür umfasst die Leseeinheit 39 neben der zuvor beschriebenen Begrenzungsvorrichtung 26 

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 bzw. den demgemässen Anschlagelementen 34 für einen grossformatigen Informationsträger 2 zusätzlich wenigstens ein Positioniermittel 50 für einen kartenförmigen Informationsträger 2 im vergleichsweise kleineren SIM-Format. Dieses Positioniermittel 50 umfasst wenigstens eine Füh- rungsvorrichtung 51und/oder wenigstens ein verstellbar gelagertes Positionierelement 52 für einen vergleichsweise kleinformatigeren Informationsträger 2. 



  Diese Positioniermittel 50 kommen insbesondere dann zur Wirkung, wenn der Leseeinheit 39 ein kleinformatiger Informationsträger 2 zugeführt wird. Sofern jedoch der Leseeinheit 39 ein ver- gleichsweise grossformatiger Informationsträger 2 in Form einer Smart-Card, insbesondere einer sogenannten Chipkarte zugeführt wird, kommen diese im speziellen für eine SIM-Karte vorge- sehenen Positioniermittel 50 nicht zur Geltung. 



  Die Führungsvorrichtung 51 ist durch wenigstens eine, im konkreten Fall durch zwei, im we- sentlichen in einer Breite 53 einer SIM-Karte zueinander beabstandete Führungsleisten 54,55 gebildet. Diese Führungsleisten 54,55 der Führungsvorrichtung 51 gewährleisten, dass die SIM- Karte bzw. der kleinformatige Informationsträger 2 exakt parallel zur Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - zur Kontaktvorrichtung   13  der Leseeinheit 39 zuführbar ist. Insbesondere ermöglicht die Führungsvorrichtung 51 eine lineare, verdrehgesicherte und exakt ausgerichtete Zuführung des kleinformatigen Informationsträgers 2 relativ zu den Kontaktelementen 14 der gehäuseseiti- gen Kontaktvorrichtung 13, obwohl die schlitzförmige Einführöffnung 9 für vergleichsweise grossformatige Informationsträger 2 dimensioniert ist.

   Die Führungsvorrichtung 51 für eine zu verarbeitende SIM-PlugIn-Karte ist dabei innerhalb der schlitzförmigen Einführöffnung 9, wel- che zur Zufuhr eines vergleichsweise grossformatigeren Informationsträgers 2 dimensioniert ist, angeordnet bzw. ausgebildet. 



  Ein die ordnungsgemässe Kontaktierungsposition vorgebendes Positionierelement 52 des Posi- tioniermittels 50 für kleinformatige Informationsträger 2 bzw. für in strichlierten Linien ange- deutete SIM-Karten ist durch wenigstens einen verstellbar gelagerten Anschlagarm 56 gebildet. 



  Insbesondere ist ein derartiger Anschlagarm 56 sowohl in als auch entgegen der Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - verstellbar gelagert und dabei gegenüber der auf die Darstellung gemäss Fig. 



  6 bezogenen linken Begrenzungskante bzw. Aussenbegrenzung 57 des Aufnahmekörpers 6 aus- fahrbar. Wie am besten aus Fig. 7 ersichtlich ist, sind im konkreten Ausführungsbeispiel zwei Anschlagarme 56 mit jeweils einer Anschlagnase für den kleinformatigen Kartenkörper vorgese- hen. Diese Anschlagarme 56 sind in einer Führungsnut 58 gelagert und in als auch entgegen der 

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 Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - , also quer zur Längserstreckung des Aufnahmekörpers 6, verstellbar. 



  Bevorzugt ist den Anschlagarmen 56 wenigstens ein Federelement 59, beispielsweise eine Schraubenfeder, zugeordnet, über welche die Anschlagarme 56 in die in Fig. 6 dargestellte Aus- gangsposition 27 innerhalb der Einführöffnung 9 gedrängt werden. 



  Anstelle zwei linear verstellbare Anschlagarme 56 vorzusehen, ist es selbstverständlich auch möglich, lediglich einen Stell- bzw. Anschlagarm 56 auszubilden, mit welchem die Einschubtie- fe bzw. die maximale Einschubweite des kleinformatigen Informationsträgers 2 bzw. der SIM- Karte relativ zur Einführöffnung 9 bzw. relativ zur Kontaktvorrichtung 13 begrenzt werden kann. 



  Anstelle linear verstellbare Anschlagarme 56 vorzusehen, ist es selbstverständlich auch möglich, verschwenkbare, beispielsweise gegenüber der Einführöffnung 9 ausklappbare bzw. ausdrehbare Positionierelemente 52 vorzusehen, damit der kleinformatige Informationsträger 2 bzw. die SIM- Karte nur bis zur Kontaktposition einschiebbar ist. 



  Bevorzugt ist das Positionierelement 52 bzw. der Anschlagarm 56 via dem kleinformatigen In- formationsträger 2 ausfahr- bzw. ausklappbar, wenn ein solcher Informationsträger 2 der Lese- einheit 39 zugeführt wird. Alternativ zu dieser zwangsgekoppelten Verstellbewegung des Posi- tionierelementes 52 durch die SIM-Karte ist es aber auch möglich, eine manuelle Verstellung bzw. Aktivierung der Positionierelemente 52 vorzusehen. Auch diesen zusätzlichen   Positionier-   elementen 52 für eine SIM-Karte können Rastmittel vorgesehen sein, welche die Positionierele- mente 52 in der Ruhe- bzw. Ausgangsposition 27 halten und/oder in der in Fig. 7 dargestellten, ausgefahrenen Aktivstellung 28 vorübergehend haltern bzw. sichern. 



  Um die Leseeinheit 39 bzw. die Kontaktiereinrichtung 1 wahlweise für SIM-Karten und für Smart-Cards verwenden zu können, ist - wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich ist - wenigstens eines der Positioniermittel 50 in eine inaktive Stellung versetzbar. Insbesondere ist die seitliche Führungsvorrichtung 51 für einen kleinformatigen Informationsträger 2 innerhalb der Einführ- öffnung 9 bezugnehmend auf eine Auflageebene 60 für einen Informationsträger 2 in Vertikal- richtung - gemäss Pfeil 61 - zu dieser Auflageebene 60 verstellbar. D. h. die Führungsleisten 54, 55 sind von der in Fig. 8 dargestellten ausgefahrenen bzw. erhabenen Stellung 62 in eine nicht dargestellte, abgesenkte Stellung überführbar.

   In der abgesenkten Stellung der Führungsvorrich- 

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 tung 51 bzw. der Führungsleisten 54,55 schliessen diese im wesentlichen bündig mit der Aufla- geebene 60 für einen Informationsträger 2 ab. Die Führungsvorrichtung 51bzw. die Führungs- leisten 54,55 ist/sind dabei federbelastet in die in Fig. 8 dargestellte, ausgefahrene Stellung 62 gedrängt. 



   Anlaufschrägen 63 an den Führungsleisten 54,55 gewährleisten, dass ein grossformatiger Infor- mationsträger 2 mühelos in die Einführöffnung 9 eingeschoben bzw. eingesteckt werden kann und dabei die Führungsleisten 54,55 für den kleinformatigen Informationsträger 2 in die abge- senkte, inaktive Stellung überführt werden. 



   Anstelle einer linearen oder verschwenkenden Verstellung der Positionierelemente 52 bzw. der 
Führungsleisten 54,55 ist es auch möglich, eine durch Materialverformung erzielte Deaktivie- rung und nachfolgende Rückstellung der Begrenzungs- bzw. Führungsfunktion der Positionier- mittel 50 für einen kleinformatigen Informationsträger 2 vorzusehen. Insbesondere kann beim Aufbringen einer ausreichend hohen Zuführkraft auf einen grossformatigen Informationsträger 2 das entsprechende Positioniermittel 50 inaktiv geschaltet und daraufhin der grossformatige In- formationsträger 2 bis zur jeweiligen Kontaktposition eingeschoben werden. An der jeweiligen durch die Positioniermittel 50 und/oder durch die Begrenzungvorrichtung 26 definierten End- bzw.

   Sollposition kontaktiert, dann das Kontaktfeld 4 des jeweiligen Informationsträgers 2 exakt mit den entsprechenden Kontaktelementen der Kontaktvorrichtung 13 in der Leseeinheit 39. 



  Beispielsweise kann das Positionierelement 52, welches zur Begrenzung der Einschubweite in die Einführöffnung 9 dient, deaktiviert werden, indem eine Verdrehung desselben um eine in Zu- führrichtung - gemäss Pfeil 12 - verlaufende Achse 64 erfolgt. Hierfür ist der Anschlagarm 56 bevorzugt zylindrisch bzw. wellenförmig ausgebildet, sodass das auf dem Anschlagarm 56 ange- ordnete Positionierelement 52 in die in strichlierten Linien dargestellte inaktive Stellung über- führt werden kann. In dieser inaktiven Stellung des verstellbaren Positionierelementes 52 kann dann ein grossformatiger Informationsträger 2 vergleichsweise weiter durch die Einführöffnung 9 hindurchgesteckt werden, um so mit der Kontaktvorrichtung 13 ordnungsgemäss kontaktieren zu können. 



  Durch die Möglichkeit zur automatischen oder manuellen Verstellung der Positioniermittel 50 für den kleinformatigen Informationsträger 2 in eine inaktive Stellung und/oder zurück ist ge- währleistet, dass sowohl kleinformatige Informationsträger 2 im SIM-Format als auch grossfor- matigere Informationsträger 2 mit Smart-Card-Abmessungen wechselweise von der erfindungs- 

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 gemässen Leseeinheit 39 verarbeitbar sind. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, ist es selbstverständlich auch möglich, eine Art 
Aufnahmeschlitten für einen gross- und/oder kleinformatigen Informationsträger 2 am Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 vorzusehen. Dieser Aufnahmeschlitten ist dabei innerhalb der Einführ- öffnung 9 relativ zum stab- bzw. stiftförmigen Aufnahmekörper 6 verstellbar gelagert und nimmt zumindest teilweise eingebettet bzw. gehaltert den jeweiligen Informationsträger 2 darin auf. Ein derartiges schlittenartiges Positioniermittel 50 vereint quasi die Führungsvorrichtung 51 und das 
Positionierelement 52 in einer Komponente. Ein solches kombiniertes Positioniermittel 50 ist schematisch in den Fig. 9 bis   11  veranschaulicht worden. 



   In den Fig. 9 bis   11  ist eine andere Ausführungsform der Kontaktiereinrichtung 1, welche gleich- falls in einer stiftförmigen, elektronischen Leseeinheit 39 implementiert sein kann, gezeigt. Auch hierbei ist das Gehäuse bzw. der Aufnahmekörper 6 für die Kontaktiereinrichtung 1 durch relativ grosses Längen- zu Breitenverhältnis annähernd profil- bzw. stabförmig ausgebildet. 



  Die Begrenzungsvorrichtung 26 zur Limitierung der Durchsteckweite 29 für einen zu verarbei- tenden Informationsträger 2 gegenüber dem Aufnahmekörper 6 für die Kontaktvorrichtung 13 ist dabei durch einen Aufnahmeschlitten 65 gebildet. Dieser Aufnahmeschlitten 65 ist quer zur Längserstreckung des Aufnahmekörpers 6 verstellbar gelagert, und dazu vorgesehen, zumindest Teilabschnitte eines zu bearbeitenden Informationsträgers 2 aufzunehmen. Insbesondere ist der Aufnahmeschlitten 65 mit einer Vertiefung 66 versehen, in welche die Breitseite 10 des karten- förmigen Informationsträgers 2 weitgehendst spielfrei eingesetzt werden kann. Der Aufnahme- schlitten 65 ist dabei bevorzugt innerhalb der Einführöffnung 9 bzw. innerhalb eines schlitzför- migen Durchbruches durch den Aufnahmekörper 6 angeordnet und gegenüber diesem linear ver- stellbar.

   Insbesondere ist der Aufnahmeschlitten 65 aus diesem schlitzförmigen Durchbruch bzw. der demgemässen Einführöffnung 9 aus- und wieder einführbar. Diese Aus- und Einfahrbewe- gung gegenüber dem Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 kann dabei mit der Zuführung - gemäss Pfeil 12 - eines kartenförmigen Informationsträgers 2 gekoppelt sein und/oder auch durch Er- greifen des Aufnahmeschlittens 65 manuell erfolgen. Der Aufnahmeschlitten 65 kann dabei eine im wesentlichen ebenflächige Auflageplatte 67 umfassen, in dessen Randzonen wenigstens be- reichsweise stegförmige Erhöhungen 68 angeordnet sind, die als Stoss- bzw. Anschlagleisten für die Kantenbereiche eines zuzuführenden, grossformatigen Informationsträgers 2 in Art einer Smart-Card dienen. 

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   Der Aufnahmeschlitten 65 ist jedenfalls im Durchbruch durch den Aufnahmekörper 6 quer zu dessen Längsrichtung verstell-, insbesondere verschiebbar. Dabei können sich Seitenbereiche des 
Aufnahmeschlittens 65 an den Wandungen des Durchbruches bzw. der Einführöffnung 9 gleitbe- weglich abstützen und/oder es kann eine eigene Führungsvorrichtung 69 vorgesehen sein, wel- che die Relativverstellung zwischen dem Aufnahmeschlitten 65 für den Informationsträger 2 gegenüber dem Aufnahmekörper 6 mit der feststehend angeordneten Kontaktvorrichtung 13 er- möglicht. Die Führungsvorrichtung 69 umfasst bevorzugt wenigstens eine Führungsnut 70 und wenigstens einen in dieser Führungsnut 70 verstellbar gelagerten Führungszapfen 71.

   Bevorzugt ist ein Federmittel 72 in Form einer Spiralfeder oder einer Blattfeder vorgesehen, mit welchem der Aufnahmeschlitten 65 in die in Fig. 9 dargestellte Ruhe- bzw. Ausgangsposition 27 gedrängt ist. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, derartige Federkräfte durch Auswahl entspre- chender Materialelastizitäten bzw. durch federnd gelagerte Zungen aus Kunststoff aufzubringen. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, den Aufnahmeschlitten 65 wenigstens teilweise taschen- artig auszubilden und dabei den Stirnendbereich des kartenförmigen Informationsträgers 2 mit dem Datenspeicherelement bzw. Chip 3 exakt geführt in die taschenartige Ausnehmung des Aufnahmeschlittens 65 einzuführen. 



  Wesentlich ist, dass der Aufnahmeschlitten 65 hinsichtlich seiner Ausstellweite gegenüber dem Aufnahmekörper 6 derart begrenzt ist, dass der Chip 3 eines in den Aufnahmeschlitten 65 einge- setzten Informationsträgers 2 in der vollständig ausgefahrenen Position exakt mit der gehäusebzw. aufnahmekörperseitig fixierten Kontaktvorrichtung 13 elektrisch leitend kontaktieren kann. 



  Gemäss einer vorteilhaften, optionalen Weiterbildung kann der Aufnahmeschlitten 65 zudem die Positioniermittel 50 für einen kleinformatigen Informationsträger 2, insbesondere wenigstens ein Positionierorgan 73, beispielsweise in Form einer Leiste bzw. Erhebung, umfassen, mit welchem ein kleinformatiger Informationsträger 2 in Form einer sogenannten SIM-Karte exakt gegenüber dem Aufnahmeschlitten 65 positioniert bzw. darin möglichst spielfrei eingeschoben werden kann.

   Diese Positionierorgane 73 sind dabei derart am Aufnahmeschlitten 65 angeordnet, dass beim Einsetzen eines kleinformatigen Informationsträgers und Zuführen desselben in   das-Ge-   häuse bzw. in den Aufnahmekörper 6 dessen Chip 3 mit der Kontaktvorrichtung 13 kontaktieren kann, welche auch zur Kontaktierung grossformatiger Informationsträger 2 im standardisierten Smart-Card-Format vorgesehen ist. Die Höhe der Positionierorgane 73 ist dabei derart gewählt, dass ein grossformatiger Informationsträger 2 problemlos in den Aufnahmeschlitten 65 eingeführt 

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 werden kann.

   Insbesondere können die von der Auflageplatte 67 vorstehenden Positionierorgane 
73 derart niedrig gehalten werden, dass ein grossformatiger Informationsträger 2 darüber hinweg geschoben werden kann und für vergleichsweise kleinformatigere Informationsträger 2 dennoch ein spürbarer Positionierfortsatz bzw. Anschlag vorliegt. 



   Alternativ ist es selbstverständlich auch möglich, eine an derartigen SIM-Karten ausgebildete 
Abschrägung 74 bzw. Positioniernase zur Sicherstellung der richtigen Zuführung des Informati- onsträgers 2 gegenüber dem Aufnahmeschlitten 65 heranzuziehen. Vorteilhaft ist bei der Ausge- staltung mittels Aufnahmeschlitten 65, dass die Einführöffnung 9 im auf die Zuführrichtung - gemäss Pfeil 12 - bezogenen Endbereich durch Stege bzw. Wandungen des Aufnahmeschlittens 
65 weitgehendst verschlossen werden kann, wenn der Aufnahmeschlitten 65 die in Fig. 9 darge- stellte Ruhe- bzw. Ausgangsposition 27 einnimmt. Dem Eindringen von Fremdkörpern bzw. 



  Schmutz kann dadurch entgegengewirkt werden. 



  Anstelle einer Ausgestaltung des Aufnahmeschlittens 65 zur wahlweisen Verwendung von gross- und kleinformatigen Informationsträgern 2 ist es selbstverständlich auch möglich, den Aufnah- meschlitten 65 nur für ein bestimmtes Format von Informationsträgern 2 zu gestalten. 



  Entscheidend ist, dass der Aufnahmeschlitten 65 der Leseeinheit 39 beim Lesen von grossformati- gen Informationsträgern 2 gegenüber der Aussenbegrenzung 57 bzw. Mantelfläche des Gehäuses bzw. Aufnahmekörpers 6 in etwa gleich weit wie beim Lesen von kleinformatigen Informations- trägern 2 vorragt, wie dies durch eine Zusammenschau der Fig. 10 und 11deutlich erkennbar ist. 



  Dies kann erreicht werden, indem das Positionierorgan 73 in Bezug zum Aufnahmeschlitten 65 in einer zum Chip einer Chipkarte adäquaten Relativposition angeordnet ist. 



  Selbstverständlich ist es auch möglich, wenigstens eine der Erhöhungen 68 am Aufnahmeschlit- ten 65 zusätzlich auch als Anschlag für den kleinformatigen Informationsträger 2 zu nutzen und durch zwei unterschiedliche Verschiebeweiten, welche bevorzugt durch zumindest ein Rastmittel erkenn- bzw. spürbar sind, eine exakte Positionierung der Kontaktflächen 4 des jeweiligen Chip 3 von im Format unterschiedlichen Informationsträgern 2 gegenüber der gehäuseseitig fixierten Kontaktvorrichtung 13 zu erzielen. 



  In Fig. 12 ist eine mögliche Weiterbildung der Leseeinheit 39 mit der Kontaktiereinrichtung 1 für kartenförmige Informationsträger - nicht dargestellt - gezeigt. Die vorhergehenden Beschrei- bungen sind dabei sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen übertragbar. 

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   Auch hierbei ist das Gehäuse bzw. der Aufnahmekörper 6 für die Kontaktiereinrichtung 1 im wesentlichen stift- oder stabförmig ausgebildet und umfasst u. a. die Begrenzungsvorrichtung 26 zur exakten Positionierung der Kontaktierungsflächen eines Informationsträgers relativ zur Tie- fenrichtung des Durchbruches durch das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6. Im Besonderen ist diese Leseeinheit 39 als Schreibutensil 38, beispielsweise in Form eines Kugelschreibers mit einer Schreibmine 44, ausgebildet. 



   Zusätzlich umfasst diese Leseeinheit 39 eine Anzeigeeinheit 75 zur visuell erfassbaren Darstel- lung von Informationen bzw. Daten. Bevorzugt ist diese Anzeigeeinheit 75 durch ein ein- oder mehrzeiliges LCD-Display 76 gebildet. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anzeigeein- heit 75 durch beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte Visualisierungselemente, bei- spielsweise durch Sieben-Segment-Anzeigen, LED-Anordnungen oder dgl. zu bilden. 



  Neben dieser optischen Ausgabevorrichtung ist es auch möglich, akustische Ausgabevorrichtun- gen, beispielsweise in Form von Summern, Lautsprechern oder dgl. an der Leseeinheit 39 vorzu- sehen, um damit akustische Signale, beispielsweise Piepstöne, Sprachinformationen oder dgl. auszugeben. 



  Ebenso umfasst die stiftförmige Leseeinheit 39 eine Schnittstelle 18, insbesondere ein sogenann- tes HOST-Interface zur bedarfsweisen Verbindung mit einer übergeordneten Rechnereinheit. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Schnittstelle 18 drahtlos ausgebildet und zur Übertragung und/oder zum Empfang von Energie und/oder Daten in Bezug zu einer korrespondierenden Ge- genstelle an einer Basisstation 77 vorgesehen. Diese Basisstation 77 bildet eine eigenständige Baueinheit, zu welcher die stiftförmige Leseeinheit 39 körperlich und/oder kommunikativ zuordenbar ist. 



  Zudem umfasst die Leseeinheit 39 wenigstens eine Eingabevorrichtung 78 zur Eingabe von Da- ten und/oder zur Beeinflussung der Betriebszustände oder des Betriebsverhaltens der Leseeinheit 39 bzw. des integrierten Schaltkreises 17. Die Eingabevorrichtung 78 umfasst dabei wenigstens ein von einem Benutzer betätigbares Bedienelement 79. Dieses Bedienelement 79 kann dabei als Schalter, Taster 80 und/oder als Auswahlrad 81 ausgebildet sein. Dieses wenigstens eine Bedien- element 79 in beliebiger Ausgestaltung dient jedenfalls zur Bedienung der Leseeinheit 39 bzw. zur Beeinflussung dessen Betriebszustände. Zusätzlich kann dasjeweilige Bedienelement 79 zur Auswahl, Bestätigung oder zur Eingabe eines Codes, insbesondere eines PIN-Codes, vorgesehen sein. 

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   Bei Ausgabe eines Bedienmenüs über die Anzeigeeinheit 75 können die Bedienelemente 79 zur 
Menüführung bzw. Menüsteuerung herangezogen werden, wodurch auch bei einer Vielzahl möglicher Funktionen der Leseeinheit 39 eine übersichtliche und einfache Bedienung ermöglicht ist. 



   Sofern als Bedienelement 79 ein Auswahlrad 81 ausgebildet ist, ist dieses bevorzugt in dem von der Schreibmine 44 abgewandten Endbereich der stiftförmigen Leseeinheit 39 angeordnet und anstelle des üblichen Betätigungselementes zum Aus- und Einfahren der Schreibmine 44 vorge- sehen. Das Auswahlrad 81 kann dabei neben der durch einen gekrümmten Pfeil angedeuteten 
Drehbeweglichkeit um eine Drehachse 82 auch vertikal zu dessen Drehachse 82 verstellbar gela- gert sein, wie dies durch den Doppelpfeil 83 veranschaulicht ist. Diese Vertikalbeweglichkeit gemäss Doppelpfeil 83 des Auswahlrades 81 wird bevorzugt zur Bestätigung bzw. zur Selektion einer bestimmten Funktion von aus einer Mehrzahl zur Verfügung stehender Auswahlmöglich- keiten genutzt. Dieses verdrehbar gelagerte Auswahlrad 81 hat somit auch die Funktion eines Bestätigungs- bzw.

   Eingabeelementes, wenn es gemäss Doppelpfeil 83 betätigt wird. 



  Unabhängig davon können aber auch Bedienelemente 79 in Form von Pfeil-Tasten angeordnet sein, welche funktional mit Cursor-Tasten vergleichbar sind. 



  Mittels der Anzeigeeinheit 75 und unter eventueller Verwendung der Bedienelemente 79 sind zumindest manche der im Datenspeicherelement eines zugeführten Informationsträgers hinter- legten Daten anzeig- bzw. visualisierbar. Insbesondere können über die Anzeigeeinheit 75 Rest- guthaben, Laufdauerbeschränkungen, Benutzerdaten, Transaktionsdaten, Daten zur Nutzungshi- story oder sonstige für den jeweiligen Verwendungszweck und/oder Anwendungsbereich rele- vante Daten visualisiert werden. 



  Gemäss einer möglichen Weiterbildung der stiftförmigen Leseeinheit 39 ist die Spitze der Schreibmine 44 als Bedienelement 79 ausgebildet, wodurch die Leseeinheit 39 in Art des zuvor beschriebenen Zeigegerätes bzw. Rollballes bzw. als sogenannte "Mouse" verwendbar. 



  Alternativ ist es auch möglich, eine kombinierte optische Ausgabe- und Eingabevorrichtung in Art eines Touch-Screen an der Leseeinheit 39 vorzusehen. Dadurch kann die Zahl der Bedien- elemente 79 in Form von Tasten bzw. Druckknöpfen am Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 redu- ziert werden, sodass diese stiftförmige Leseeinheit 39 besonders kompakt ausgestaltet werden kann. Darüber hinaus kann ein hoher Bedienungskomfort der Leseeinheit 39 erzielt werden. 

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   Zum sicheren Einstecken der als Schreibutensil 38 ausgebildeten Leseeinheit 39 kann am Ge- häuse bzw. Aufnahmekörper 6 ein bei Schreibstiften an sich üblicher Haltebügel 84 zur Befesti- gung an Kleidertaschen von Sakkos oder dgl. angeordnet sein. 



  Gemäss einer möglichen Ausgestaltung der stiftförmigen Leseeinheit 39 kann diese auch wenig- stens einen Sensor 85 zur Erfassung biometrischer Merkmale eines potentiellen Benutzers der Leseeinheit 39 umfassen. Dieser biometrische Sensor 85 kann dabei durch einen Fingerprintsen- sor zur Aufnahme von Fingerabdrücken gebildet sein, oder durch ein Mikrophon und einen nachgeschalteten Auswerteschaltkreis zur Erkennung von Stimmen und/oder zur Erkennung von Sprachtext realisiert sein. Ein derartiger elektronischer Auswerteschaltkreis ist bevorzugt Be- standteil des ebenso vom Gehäuse oder Aufnahmekörper 6 aufgenommenen, elektrischen Schaltkreises 17 der Leseeinheit 39. 



  Mittels diesem biometrischen Sensor 85 ist es ermöglicht zu überprüfen, ob die eine Verwen- dungsabsicht zeigende Person berechtigt ist, die Leseeinheit 39 zu benutzen, um damit verschie- dene Funktionen auszuführen bzw. bestimmte Aktionen einzuleiten. Insbesondere kann über diesen Sensor 85 der jeweilige Benutzer der Leseeinheit 39 identifiziert und/oder authentifiziert werden. Unabhängig davon ist es selbstverständlich auch möglich, einen der Leseeinheit 39 zu- führbaren kartenförmigen Informationsträger zur Identifizierung und/oder Authentifizierung des Anwenders heranzuziehen, und nach positivem Überprüfungsergebnis die Nutzungsberechtigung für die Leseeinheit 39 zu erteilen. 



  Gemäss einer möglichen Ausgestaltung kann auch ein Sicherheitsmodul in Form -eines SAM- Modules in die Leseeinheit 39 integriert sein. Ein derartiges SAM-Modul (Security Access Mo- dule bzw. Security Application Module) ist bevorzugt durch einen in die Leseeinheit 39 fix ein- gebauten Elektronikschaltkreis gebildet, welcher Sicherheitsaufgaben wahrnimmt. 



  Die zuvor beschriebenen elektrischen bzw. elektronischen Komponenten, wie Anzeigeeinheit 75, Eingabevorrichtung 78, Bedienelement 79 und Sensor 85 sind mit dem zentralen, elektrischen Schaltkreis 17, welcher bevorzugt einen Mikrorechner umfasst, leitungsverbunden. Dieser Mikro- rechner kann dabei softwaregesteuert ausgebildet sein und den zentralen Controller der Leseein- heit 39 darstellen. 



  Die kompakte, tragbare Leseeinheit 39 umfasst weiters wenigstens eine elektrochemische Span- nungsquelle 86 in Form von Akkumulatoren 87 bzw. Batterien. Bevorzugt werden jedoch Ak- 

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 kumulatoren 87 eingesetzt, welche über eine geeignete Ladestation, insbesondere via die Basis- station 77, nach- bzw. aufladbar sind. Die elektrochemischen Spannungsquellen 86 sind bevor- zugt auswechselbar im Gehäuse bzw. Aufnahmekörper 6 der Leseeinheit 39 angeordnet und können - wie schematisch dargestellt - durch sogenannte Knopfzellen gebildet sein. Selbstver- ständlich ist es aber auch möglich, handelsübliche, stabförmige Akkumulatoren 87 mit zylinder- förmiger Gestalt zu verwenden. Batterien bzw.

   Akkumulatoren 87 mit zylindrischer Form eignen sich dabei besonders, in das Gehäuse bzw. den Aufnahmekörper 6 der Leseeinheit 39 auswech- selbar integriert zu werden und dabei eine hohe elektrische Leistung zur Verfügung zu stellen. 



   Wie vorhergehend bereits erläutert, kann die Leseeinheit 39 einer baulich eigenständigen, als 
Tischgerät ausgebildeten Basisstation 77 zugeordnet werden. Diese Basisstation 77 weist eine 
Ausnehmung 88 auf, in welche ein Teilbereich der Leseeinheit 39 eingesteckt werden kann. Ins- besondere ist der der Schreibmine 44 zugeordnete End- bzw. Spitzenbereich der stiftförmigen Leseeinheit 39 in die Ausnehmung 88 der Basisstation 77 einsteckbar. Mittels dieser Ausneh- mung 88 wird eine Halterung bzw. Positionierung der Leseeinheit 39 gegenüber der Basisstation 77 erreicht. Die Ausnehmung 88 ist dabei in einem Oberflächenbereich der Basisstation 77 an- geordnet und derart ausgerichtet, dass eine weitgehendst vertikale bzw. stehende Positionierung bzw. Halterung der Leseeinheit 39 gegeben ist. 



  Die draht- bzw. kontaktlose Schnittstelle 18 der Leseeinheit 39, welche durch eine Antenne 40 bzw. eine demgemässe Spule gebildet ist, befindet sich bei der Basisstation 77 zugeordneter Leseeinheit 39 weitgehendst innerhalb der Ausnehmung 88. Zur Übertragung und/oder zum Empfang von Daten und/oder elektrischer Energie zur bzw. von der Basisstation 77 umfasst die Schnittstelle 18 wenigstens eine Sende- und/oder Empfangsvorrichtung 89 in Art einer Spule 90. 



  Dieser Sende- und/oder Empfangsvorrichtung 89 der Leseeinheit 39 ist in der Basisstation 77 eine korrespondierende Sende- und/oder Empfangsvorrichtung 91, insbesondere in Form einer weiteren Spule 92, zugeordnet. Die Sende- und/oder Empfangsvorrichtungen 89, 91 bzw. deren Spulen 90,92 sind zum Empfang und/oder zur Aussendung elektromagnetischer Felder ausge- bildet. Zwischen den Spulen 90, 92 kann dabei eine berührungslose Übertragungsstrecke zur Übertragung von Energie und/oder Daten aufgebaut werden. Die der Basisstation 77 zugeordnete Sende- und/oder Empfangsvorrichtung 91 ist bevorzugt nahe der Ausnehmung 88 plaziert bzw. ist die Ausnehmung 88 von der Spule 92 wenigstens teilweise umgeben. 



  Die in der Basisstation 77 integrierte Sende- und/oder Empfangsvorrichtung 91ist mit einem im 

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Gehäuse der Basisstation 77 angeordneten, elektronischen Schaltkreis 93 verbunden. Dieser elektronische Schaltkreis 93 der Basisstation 77 dient zur Auswertung und/oder Umsetzung der zu übertragenden elektrischen Signale bzw. Daten zwischen der Leseeinheit 39 und einer über- geordneten, elektronischen Recheneinheit 19. Hierzu ist der Schaltkreis 93 bzw. die Basisstation 
77 über das Kabel 20 mit einer geeigneten Schnittstelle 21 der Recheneinheit 19 verbunden, wie dies zuvor bereits erläutert wurde. Die Übertragungsstrecke zwischen der Recheneinheit 19 und der Basisstation 17 ist dabei bevorzugt als bidirektionale Datenübertragungsstrecke aufgebaut. 



   Dieser Schaltkreis 93 kann auch als Interface-Elektronik zwischen der Leseeinheit 39 und der übergeordneten Recheneinheit 19 bezeichnet werden. 



  Weiters umfasst die Basisstation 77 ein Netzteil 94 zur Umsetzung der von einem öffentlichen Energieversorgungsunternehmen bereitgestellten elektrischen Energie auf ein vom Schaltkreis 93 benötigtes Niveau. Das Netzteil 94 ist dabei ausgangsseitig mit dem Schaltkreis 93 verbunden und eingangsseitig über eine Kabelverbindung an ein öffentliches Energieversorgungsnetz an- schaltbar. 



  Um den Energieverbrauch der Leseeinheit 39 reduzieren zu können, kann in der Leseeinheit 39 wenigstens eine Schaltvorrichtung 95 oder ein entsprechender Sensor angeordnet sein, mit wel- cher das Vorhandensein bzw. die ordnungsgemässe Positionierung eines zugeführten Informati- onsträgers 2 erfasst werden kann. Diese Schaltvorrichtung 95 bzw. dieser Sensor ist mit der Span- nungsquelle 86 gekoppelt und leitet erst bei Vorliegen einer exakten Positionierung eines Infor- mationsträgers 2 eine Energieversorgung der elektrischen Komponenten der Leseeinheit 39 ein. 



  Wesentlich ist, dass unter Einbeziehung der Basisstation 77 eine Datenkommunikation zwischen der Leseeinheit 39 bzw. zwischen dem Datenspeicherelement oder Chip eines eingesetzten, kar- tenförmigen Informationsträgers und einer über-geordneten Recheneinheit 19, wie z. B. einem HOST-System bzw. einem PC, erfolgen kann. Zudem kann über die elektromagnetischen Wech- selfelder der Basisstation 77 eine Auf- bzw. Nachladung der Akkumulatoren 87 bewirkt werden. 



  Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Kontaktiereinrichtung 1 und der Leseeinheit 39, diese bzw. deren Bestandteile teil- weise   unmassstäblich   und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden. 



  Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschrei- bung entnommen werden. 

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 Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3 ; 4, 5; 6,7, 8; 9,10, 11 ; 12 gezeigten Ausfüh- rungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbe- züglichen, erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. 

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   Bezugszeichenaufstellung 
1 Kontaktiereinrichtung 36 Halteorgan 
2 Informationsträger 37 Länge 
3 Chip 38 Schreibutensil 
4 Kontaktfeld 39 Leseeinheit 
5 Kontaktierungsfläche 40 Antenne 
6 Aufnahmekörper 41 USB-Schnittstelle 
7 Länge 42 Kontaktfahne 
8 Breite 43 Betätigungselement 
9 Einführöffnung 44 Schreibmine 10 Breitseite (der Karte) 45 Steckbuchse 11 Längserstreckung 46 Schreibspitze 12 Pfeil (Zuführrichtung) 47 Schwenkarm 13 Kontaktvorrichtung 48 Federmittel 14 Kontaktelement 49 Rastelement 15 Schnittstelle 50 Positioniermittel 16 Leitung 51 Führungsvorrichtung 17 Schaltkreis 52 Positionierelement 18 Schnittstelle 53 Breite 19 Recheneinheit 54 Führungsleiste 20 Kabel 55 Führungsleiste 21 Schnittstelle (der Recheneinheit)

   56 Anschlagarm 22 Steckverbindungsvorrichtung 57 Aussenbegrenzung 23 Kommunikationsmittel 58 Führungsnut 24 Kommunikationsnetzwerk 59 Federelement 25 Modem 60 Auflageebene 26 Begrenzungsvorrichtung 61 Pfeil 27 Ausgangsposition 62 Stellung (ausgefahren) 28 Aktivstellung 63 Anlaufschräge 29 Durchsteckweite 64 Achse 30 Überstand 65 Aufnahmeschlitten 31 Erstreckung 66 Vertiefung 32 Abstand 67 Auflageplatte 33 Begrenzung 68 Erhöhung 34 Anschlagelement 69 Führungsvorrichtung 35 Schwenkachse 70 Führungsnut 

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71 Führungszapfen
72 Federmittel
73 Positionierorgan
74 Abschrägung
75 Anzeigeeinheit 
76 LCD-Display
77 Basisstation
78 Eingabevorrichtung
79 Bedienelement
80 Taster 
81 Auswahlrad
82 Drehachse
83 Doppelpfeil
84 Haltebügel
85 Sensor 86 Spannungsquelle 87 Akkumulator 88 Ausnehmung 89 Sende- und/oder
Empfangsvorrichtung 90 Spule 91 Sende- 

  und/oder
Empfangsvorrichtung 92 Spule 93 Schaltkreis 94 Netzteil 95 Schaltvorrichtung

Claims (56)

  1. Ansprüche 1. Kontaktiereinrichtung (1) für kartenförmige Informationsträger (2) mit einem elek- tronischen Datenspeicherelement das eine kontaktbehaftete Schnittstelle mit mehreren elektri- schen Kontaktierungsflächen (5) aufweist, umfassend ein Gehäuse oder einen Aufnahmekörper (6) zur zumindest teilweisen Aufnahme oder Halterung einer Kontaktvorrichtung (13) mit meh- reren block- bzw.
    matrixartig angeordneten Kontaktelementen (14), die mit den Kontaktierungs- flächen (5) eines Informationsträgers (2) in Kontaktverbindung versetzbar sind und wenigstens eine gegenüber dem Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) verstellbare Begrenzungsvorrichtung (26), um die Kontaktierungsflächen (5) eines zuzuführenden Informationsträgers (2) relativ zu den Kontaktelementen (14) kontaktierend positionieren zu können, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (7) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) grösser bemessen ist als eine Breitenab- messung eines zuführbaren, kartenförmigen Informationsträgers (2) im Format einer standardi- sierten Smart-Card und eine schlitzförmige Einführöffnung (9) für einen derartigen Information- sträger (2) als Durchbruch durch das Gehäuse oder den Aufnahmekörper (6) ausgebildet ist,
    wel- cher quer zur Längserstreckung des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) verläuft und eine in Zuführrichtung - Pfeil (12) - eines derartigen Informationsträgers (2) gemessene Breite (8) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) im deaktivierten Zustand der Begrenzungsvorrichtung (26) in etwa der in gleicher Richtung gemessenen Erstreckung (31) der Kontaktvorrichtung (13) oder in etwa der in gleicher Richtung gemessenen Erstreckung (31) der Kontaktierungsflächen (5) eines derartigen Informationsträgers (2) entspricht und die Begrenzungsvorrichtung (26) wenig- stens ein Anschlagelement (34) für Kantenbereiche eines zuführbaren Informationsträgers (2) aufweist, das gegenüber einer Aussenbegrenzung (57) oder Mantelfläche des Gehäuses oder Auf- nahmekörpers (6) in Richtung des Durchbruches im Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) begrenzt verstellbar ist.
  2. 2. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse oder der Aufnahmekörper (6) stiftförmig ausgebildet ist und dessen querverlaufender Durch- bruch als Einführöffnung (9) für die Breitseite (10) eines kartenförmigen Informationsträger (2) mit Smart-Card- bzw. Scheckkarten-Format dimensioniert ist. <Desc/Clms Page number 36>
  3. 3. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführöffnung (9) einen zugeführten Informationsträger (2) quer zu dessen Längserstreckung (11) vollumfänglich umgibt.
  4. 4. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Kontaktierungsposition versetzter Informationsträger (2) das Gehäuse oder den Aufnahmekörper (6) in dessen Querrichtung durchsetzt und im Ausgangsbe- reich des Durchbruches gegenüber der Aussenbegrenzung (57) oder Mantelfläche des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) vorspringt bzw. vorragt.
  5. 5. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite des Durchbruches in etwa der Breite eines Information- strägers (2) im normatisierten Format einer Smart-Card gemäss ISO 7816 entspricht.
  6. 6. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tiefe des Durchbruches durch das Gehäuse oder den Aufnah- mekörper (6) weniger als 20 mm beträgt.
  7. 7. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (8) des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) kleiner bemessen ist als ein Abstand (32) zwischen der Breitseite (10) oder dem linken Rand eines kartenförmigen Informationsträgers (2) im Smart-Card-Format und der rechten Begrenzung (33) seiner Kontaktierungsflächen (5).
  8. 8. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese für eine Zuführung eines Informationsträgers (2) mit jener Breitseite (10) voran, welche dem integrierten Datenspeicherelement oder den Kontaktierungsflächen (5) am nächsten liegt, vorgesehen ist.
  9. 9. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (34) auf einem in Richtung des Durchbruches verstellbaren Aufnahmeschlitten (65) für kartenförmige Informationsträger (2) ausgebildet ist. <Desc/Clms Page number 37>
  10. 10. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnah- meschlitten (65) bei Einnahme der Ruhe- oder Ausgangsposition (27) weitgehendst innerhalb des Durchbruches angeordnet ist und über eine Führungsvorrichtung (69) aus dem Durchbruch ausstell- und wieder rückstellbar ist.
  11. 11. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge des Anschlagelementes (34) weniger als 20 mm be- trägt.
  12. 12. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gegenüber der Mantelfläche des Gehäuses oder Aufnahmekör- pers (6) begrenzt verstellbar gelagerte Anschlagelement (34) der Begrenzungsvorrichtung (26) stetig in eine zum Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) nächst- oder anliegende Stellung gedrängt ist.
  13. 13. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anschlagelement (34) wenigstens ein Federmittel (48; 72) zugeordnet ist, welches das Anschlagelement (34) in eine am Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) anliegende oder zumindest teilweise in die Einführöffnung (9) eingezogene Ausgangsposition (27) drängt.
  14. 14. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Feder- mittel (48; 72) das Anschlagelement (34) in die Ausgangsposition (27) verbringt, sobald ein in die Einführöffnung (9) eingeschobener Informationsträger (2) entfernt ist.
  15. 15. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Auflageebene (60) für einen Informationsträger (2) mit Smart-Card-Format wenigstens ein Positioniermittel (50) zur Positionierung eines vergleichs- weise kleineren kartenförmigen Informationsträgers (2) mit elektronischem Datenspeicherele- ment, beispielsweise im SIM-Plug-In-Format, ausgebildet ist.
  16. 16. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Positio- <Desc/Clms Page number 38> niermittel (50) wenigstens ein Positionierelement (52) zur Positionierung des vergleichsweise kleinformatigen Informationsträgers (2) gegenüber der Kontaktvorrichtung (13) umfasst.
  17. 17. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Positio- nierelement (52) anschlagbegrenzt in eine Aktivstellung (28) verstellbar und in eine Ruhe- oder Ausgangsposition (27) selbsttätig rückstellend ausgebildet ist.
  18. 18. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (52) federelastisch nachgiebig gelagert und beim Einschieben eines grossfor- matigen Informationsträgers (2) und Überschreiten einer vorbestimmten Einschubkraft in eine inaktive Stellung überführbar ist.
  19. 19. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (52) im Ausgangs- bzw. Ruhezustand eine ausgefah- rene oder erhabene Stellung (62) einnimmt und durch Einschieben eines grossformatigen Infor- mationsträgers (2) mit entsprechend hoher Zuführkraft in eine inaktive, eingezogene oder um- gelenkte Stellung überführbar ist.
  20. 20. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (52) zur manuellen und/oder mit der Zuführbewe- gung eines Informationsträgers (2) gekoppelten Verstellung in eine Aktivstellung (28) oder Aus- gangsposition (27) ausgebildet ist.
  21. 21. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse oder der Aufnahmekörper (6) als tragbarer Gegen- stand für den persönlichen oder alltäglichen Gebrauch ausgebildet ist.
  22. 22. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse oder der Aufnahmekörper(6) als Schreibutensil (38), beispielsweise als Kugelschreiber, ausgebildet ist. <Desc/Clms Page number 39>
  23. 23. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Taschenmesser als Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) einge- setzt ist.
  24. 24. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführöffnung (9) oder der Einführschlitz im Gehäuse oder Aufnahmekörper (6) einen zu bearbeitenden Informationsträger (2) in den quer zur Zuführrich- tung - Pfeil (12) - verlaufenden Richtungen begrenzt und gegenüber der Kontaktiervorrichtung (13) im wesentlichen unverschiebbar positioniert.
  25. 25. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Wandung der Einführöffnung (9) warzenför- mige Erhebungen und/oder elastisch nachgiebige Kartenführungen angeordnet sind und die Kontaktelemente (14) federelastisch nachgiebig in die Einführöffnung (9) bzw. in den Durch- bruch ragen.
  26. 26. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (34) haken-, L-, oder dreieckförmig ausge- bildet ist und um eine gehäuseseitige Schwenkachse (35) gegenüber der Aussenbegrenzung (57) des stab- oder stiftförmigen Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) aus- und einschwenkbar ist.
  27. 27. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (35) in einem randseitigen Bereich des Gehäuses oder Aufnahmekörpers (6) aus- gebildet ist.
  28. 28. Kontaktiereinrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (37) des Anschlagelementes (34) ausgehend von der Schwenkachse (35) bis zur einer Anschlagfläche für die Breitseite (10) oder Kante eines Informationsträgers (2) weniger als 15 mm beträgt.
  29. 29. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (35) im Bereich der auf die Zuführrichtung - Pfeil (12) - <Desc/Clms Page number 40> bezogenen Austrittsöffnung des Durchbruches ausgebildet ist.
  30. 30. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese in einer elektronischen Leseeinheit (39) zur Ausführung von Lese- und/oder Schreibvorgängen gegenüber dem elektronischen Datenspeicherelement eines zu verarbeitenden Informationsträgers (2) integriert ist.
  31. 31. Leseeinheit mit elektronischen Schaltkreisen zumindest zum Lesen von kartenför- migen Informationsträgern mit elektronischem Datenspeicherelement, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kontaktiereinrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
  32. 32. Leseeinheit nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass diese stift- oder stab- förmig ausgebildet ist.
  33. 33. Leseeinheit nach Anspruch 31oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass diese als Schreibutensil (38), beispielsweise in Form eines Kugelschreibers, ausgebildet ist.
  34. 34. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Anzeigeeinheit (75), beispielsweise ein LCD-Display (76) umfasst.
  35. 35. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Schnittstelle (18) zu einer übergeordneten Recheneinheit (19), insbesondere ein sogenanntes HOST-Interface, umfasst.
  36. 36. Leseeinheit nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle (18) durch eine kontaktbehaftete Schnittstelle, insbesondere durch eine USB-Schnittstelle (41), gebildet ist.
  37. 37. Leseeinheit nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle (18) durch eine drahtlose Schnittstelle, insbesondere nach dem Bluetooth-Standard, gebildet ist. <Desc/Clms Page number 41>
  38. 38. Leseeinheit nach Anspruch 35 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitt- stelle (18) durch eine Funkübertragungsschnittstelle gebildet ist.
  39. 39. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 38, dadurch gekenn- zeichnet, dass diese wenigstens ein von einem Benutzer betätigbares Bedienelement (79) zur Be- einflussung ihrer Betriebszustände oder ihres Betriebsverhaltens aufweist.
  40. 40. Leseeinheit nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (79) als Schalter, Taster (80) oder als Auswahlrad (81) ausgebildet ist.
  41. 41. Leseeinheit nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedien- element (79) zur Auswahl, Bestätigung und/oder zur Eingabe eines Codes, insbesondere eines PIN-Codes, vorgesehen ist.
  42. 42. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31bis 41, dadurch gekenn- zeichnet, dass diese eine Schreibmine (44) oder einen Filzstift oder einen Schreibtintenbehälter zum Schreiben auf Papier umfasst.
  43. 43. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 42, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie einen Haltebügel (84) zur Befestigung an Kleidertaschen oder dgl. aufweist.
  44. 44. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 43, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein Betätigungselement (43) zum Ein- und Ausfahren der Schreibmine (44) ein zusätzliches oder das einzige Bedienelement (79) zur Beeinflussung des Betriebsverhaltens der Leseeinheit (39) darstellt.
  45. 45. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 36, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Spitze der Schreibmine (44) als Bedienelement (79) in Art eines Zeigegerätes bzw. Rollballes ausgebildet ist.
  46. 46. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 35, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 42> zeichnet, dass sie wenigstens einen Sensor (85) zur Erfassung biometrischer Merkmale umfasst.
  47. 47. Leseeinheit nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass der biometrische Sen- sor (85) durch einen Fingerprintsensor gebildet ist.
  48. 48. Leseeinheit nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass der biometrische Sen- sor (85) durch ein Mikrofon und einen nachgeschalteten Auswerteschaltkreis zur Stimmenerken- nung und/oder Spracherkennung gebildet ist.
  49. 49. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 48, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein zuführbarer Informationsträger (2) zur Identifizierung und/oder Authentifizie- rung eines Benutzers herangezogen ist.
  50. 50. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31bis 49, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein Sicherheitsmodul in Form eines SAM-Modules integriert ist.
  51. 51. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 50, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine Schaltvorrichtung oder ein entsprechender Sensor zur Erfassung des Vorhan- denseins eines Informationsträgers (2) und zur Steuerung der Energieversorgung der Leseeinheit (39) ausgebildet ist.
  52. 52. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 51, dadurch gekenn- zeichnet, dass diese elektrochemische Spannungsquellen (86), insbesondere Akkumulatoren (87) oder Batterien, zur autarken Stromversorgung umfasst.
  53. 53. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31bis 52, dadurch gekenn- zeichnet, dass dieser einer Basisstation (77) zur Aufladung der Akkumulatoren (87) zuordenbar ist.
  54. 54. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 53 dadurch gekenn- zeichnet, dass eine Aufladung der Akkumulatoren (87) durch elektromagnetische Wechselfelder <Desc/Clms Page number 43> einer Sende- und/oder Empfangsvorrichtung (91) einer Basisstation (77) durchführbar ist.
  55. 55. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 54, dadurch gekenn- zeichnet, dass mittels einer Sende- und/oder Empfangsvorrichtung (89) für elektromagnetische Felder in Bezug zu einer stationären Basisstation (77) eine Datenkommunikation zu einer über- geordneten Recheneinheit (19) via einer Verbindung über ein Kabel (20) aufbaubar ist.
  56. 56. Leseeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 31 bis 55, dadurch gekenn- zeichnet, dass unter Verwendung der Basisstation (77) eine Synchronisation und/oder ein Ab- gleich von im Lesegerät (39) und/oder am Informationsträger (2) hinterlegten Daten mit in der übergeordneten Recheneinheit (19) hinterlegten Daten durchführbar ist.
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