AT66797B - Schreibvorrichtung für Schreibtelegraphen. - Google Patents

Schreibvorrichtung für Schreibtelegraphen.

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


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  Schreibvorrichtung für Schreibtelegraphen. 



   Die Schreibvorrichtungen an den Gebern von Schreibtelegraphen sind mit einem Kontakt verbunden, der beim Abheben der Schreibvorrichtung, insbesondere also des Schreibstiftes von der Schreibfläche derart beeinflusst wird, dass das Schreiborgan des Empfängers ausser Wirkung tritt. Der Zweck dieser Anordnung ist der, zu bewirken, dass die auf der   Schreibn & che   des Gebers nicht sichtbar werdenden Bewegungen der Schreibvorrichtung auch nicht auf der Schreibfäche des Empfängers zum Vorschein kommen, dass also beispielsweise beim Übergang von einem Wort zum anderen oder von einem Wort zu einem I-Punkt oder einem Satzzeichen oder dgl. auf der Schreibfläche des Empfängers keine Verbindungsstriche entstehen. 



   Die Kontaktvorrichtung muss demnach unabhängig von der Einstellung der Bleistiftmine stets dann in oder ausser Tätigkeit treten, sobald die Mine des Geberschreibstiftes mit der Schreibfläche des Gebers in   oder ausser Berührung   kommt. Bei einigen Schreibtelegraphen hat man diese Bedingung dadurch erfüllt, dass die Schreibfläche selbst federnd angeordnet wurde, so dass sie durch den Druck des Geberschreibstiftes niedergedrückt wurde und dadurch den Kontakt   beeinflusste,   Diese Anordnung lässt sich aber nur mit einer verhältnismässig kleinen Schreibfläche ausführen, da bei Überschreiten einer gewissen Grösse der Schreibfläche die Hand des Schreibenden auf der Fläche aufliegt und diese deshalb   abwärtsdrückt,   auch wenn der Stift zwischen zwei Worten hochgehoben wird. 



   Deshalb hat man für Apparate mit grösserer   Schreibfläche   die Aufgabe beispielsweise dadurch zu lösen versucht, dass man den Schreibstift an dem Schreibhebel des Gebers gelenkig lagerte und diese gelenkige Beweglichkeit zur Beeinflussung eines Kontaktes benutzte. Auch hat man eine Anordnung versucht, die darin bestand, dass die   äussere   Hülse des Schreibstiftes verschiebbar angeordnet ist, um durch ihre Verschiebung den Kontakt zu bewegen. Die richtige Funktion dieser Vorrichtungen ist aber stets davon abhängig, dass das Ende der Schreibstiftmine um einen bestimmten Betrag aus der Hülse hervorragt und hievon nur in sehr engen Grenzen abweicht. 



   Diejenigen Kontaktvorrichtungen, welche durch die äussere Hülse der Schreibstifte betätigt werden, sind wiederum davon   abhängig.   dass der Schreibstift in ziemlich lotrechter Stellung gehandhabt wird. Nun sollen aber die Schreibtelegraphen auch von Laien bedient werden, und hiebei kommt es vor, dass der eine Schreibende die verstellbare Schreibstiftmine etwas mehr herausschraubt als ein anderer oder den   Schreibstift mehr   oder weniger geneigt handhabt. Infolgedessen wurde der Kontakt mit diesen Vorrichtungen nicht sicher in der richtigen Weise beeinflusst. 



   Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile und erreicht eine vollkommen zuverlässige Beeinflussung des Kontaktes dadurch, dass die Bewegung des Kontaktes lediglich von dem Druck abhängig ist, den die Schreibstiftmine auf das Papier ausübt, gleichgiltig um welche Länge die Mine aus der Hülse des Schreibstiftes herausragt und gleichgiltig ob der Schreibstift senkrecht oder in einer mehr oder weniger geneigten Lage   zur Schreibfläche   gehandhabt wird. Sobald der Schreibstift auf das Papier aufgesetzt wird, nimmt der Kontakt eine solche Stellung ein, dass im   Emplanger   die Bewegungen des   Schreibstiftes   wiederholt werden.

   Hebt man dagegen den Schreibstift von der Schreibfläche ab, so findet sofort eine Verschiebung des Kontaktes in der Weise statt, dass das Schreiborgan des Empfängers   vorübergehend   unwirksam wird. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar ist :
Fig. 1 ein Schnitt durch eine Schreibvorrichtung. 



   Fig. 2 ein Schnitt durch eine abgeänderte Schreibvorrichtung. 



   Fig. 3 ein Grundriss zu Fig. 2. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird auf oder über der   Schreibfiä. che   a die Schreibvorrichtung bewegt, die aus dem den   Schreibstiftkopf A   tragenden   Shreibhebel   C und   dem Halter B   besteht, an dem der weiter unten zu beschreibende Schreibstift in einem solchen Winkel befestigt werden kann, dass bei der Führung des Halters B mit der Hand nach Art des Schreibens der Stift   möglichst senkrecht   auf der Schreibfläche a steht. Der Schreibhebel C ruft durch seine den   ausgeführten   Schriftzügen folgenden Bewegungen in an sich bekannter
Weise im Empfänger gleichsinnige Bewegungen einer   Wiedergabevornchtung,   beispielsweise eines auf eine lichtempfindliche Fläche wirkenden Lichtstrahles hervor. 



   Der eigentliche   Schreibstift   sitzt in einer mit dem Halter B   : fest   verbundenen Hülse   k   und besteht aus der   eigentlichen Schreibstiftmine e,   die unmittelbar umgeben ist von einer Hülse f, die an ihrem unteren Ende zum Halten der Mine e federnd aufgeschnitten sein kann, wie dies   durch punktierte Linien angedeutet ist. Die Hülse f ist mit dem äusseren Rohr x eines Schaftes verbunden, der in den Schalthebel eingesetzt wird und ausser dem Rohr x nach eine mittlere   

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 Stange d enthält, die von dem Rohr x durch eine Isolation y getrennt ist. Mit der mittleren Stange   d   ist das   Gehäc ?" u   des Schreibstiftes verbunden, auf dessen oberem Ende eine Kappe m drehbar ist.

   Die Kappe ist auf dem Gehäuse u durch Schrauben v geführt, die in eine Ringnut des   Gehäuses u   eingreifen. 



   Innerhalb des   Gehäuses u   ist die   Hülse f   von einer Hülse n umgeben, die von dem Gehäuse u durch eine   Isolation r   getrennt ist. Diese Hülse n besitzt eine schraubenförmig gewundene Nut und ist oben mit einem   Kontaktstück     9 fest   verbunden. 



   In die   Schraubennut   der Hülse n greift ein seitlicher Ansatz q eines Stiftes p, der innerhalb der Hülse f hinter der Schreibstiftmine   e   angeordnet ist. Der Ansatz q ragt durch einen achsial verlaufenden Längsschlitz o der   Hülse. f hindurch,   und der Stift. p ist auf diese Weise in achsialer Richtung geradlinig geführt und gegen Drehung gesichert. 



   An der Kappe m sind im Deckel ein Kontaktstück   s   und eine Blattfeder t befestigt. Letztere greift mit ihren Enden in Ausschnitte der mit der Hülse n und dem Kontakt 9 fest verbundenen   Isolationshülse r ein, die somit gezwungen ist, die Drehungen der Kappe in mitzumachen.

   Die Kontaktfläche 9 besteht zweckmässig aus Silber.   
 EMI2.1 
 Der Schreibstift kopf ist dabei so an dem mit achsial drehbarem Griff   ausgerüsteten   Schreib- 
 EMI2.2 
   sich drehen lässt und andererseits   die Achse des Schreibstiftkopfes, damit also die   Minenachse   und die Achse   der Schreibstifthalters einen sotchen Wmkel bi ! den, dass   bei normater Schreiblage des   Schreibstifthaltera   die Mine   immer   möglichst senkrecht auf der   Schreibssäche   steht. 



   Da das mit der   Hülse f verbundene Rohr @ drehbar   in den Schreibhebel C eingesetzt ist, so kann   man   nach Beendigung des Schreibens die ganze Vorrichtung um die Achse der Stange d drehen und auf die Schreibfläche umlegen. 



   Man kann es für zweckmässig halten, den   Schreibstrom,   welcher dafür sorgt, dass die Bewegungen des Schreibstiftes am Empfänger wiederholt werden, während des Lüftens des Schreibstiftes von der   Schrpibfläche   nicht zu unterbrechen, sondern nur den Strom zum Niederdrücken der   Schreibfeder am Empfänger.   zum Aufleuchten und Erlöschen der Lampe bei Lichtpunktschreibern oder ähnlichen Zwecken zu unterbrechen und beim Aufdrücken der Schreibmine wieder zu   schliessen.   Dabei werden   zwei Kontaktpaare erforderlich.   
 EMI2.3 
 in die Schreibstellung 2 gebracht werden bzw. in Ruhe in die Stellung 1. 



   Der Schreibstiftkopf besteht aus der Schreibmine e mit Einstellstift p zum Einstellen der   Schreibminc e, die nur   ein   bestimmtes   Stück aus der Hülse   heraussehell   darf. Der   EÏnst. ellstift 1J   
 EMI2.4 
 



   Die Mine   e   verschiebt sich dabei achsial in der Hülse f, welche im Isolierstück r gelagert ist, das durch Feder t herabgedrückt wird, und vermittelt   Berührung   der Kontakte bei   9   und s, 

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 sobald der   Schreibstift   zum Schreiben angesetzt und auf die   Schreibfächc aufgedrückt   wird. Die Hülse der Mine e steht mit der   Führungsstange a : in   leitender Verbindung, der Kontakt 8 dagegen hat Stromleitung mit Teil   in,     tt   und der isolierten Stange d des Führungsgestänges C. 



   In dem Teil u ist der Schreibstifthalter B drehbar gelagert, so dass derselbe die Stellungen 1 
 EMI3.1 
 Schreibstifthalter B gehoben, so legt sich der Kontaktstift i an das isolierte Rohrstück $h, welches über Feder j mit dem isolierten Stück l am Gstänge C in Verbindung steht. Der Schreibstifthalter B lässt sich ausserdem mit dem Schreibkopf etwas in dem Gestänge C drehen. 



   Auch bei dieser Ausführungsform ist das Führungsgestänge C mit dem   Minenbehälter   oder Schreibstiftkopf   A   starr verbunden, so dass die geringste Bewegung des   Schreibstiftkopfes   auf die Einrichtung im Geber mit Sicherheit und genau übertragen wird. Der   Schreibstifthalter   B dagegen kann mit dem   Minenträger   nach allen Richtungen hin gelenkig verbunden sein, um die Beweglichkeit des ganzen Schreibgerätes zu erhöhen. r, w, z,   z'sind   Isolierstücke, welche die Kontaktstellen voneinander trennen. 



   Die Wirkung ist folgende :
Wird der   Schreibstifthalter B   aus der Ruhelage 1 in die Schreibstellung 2 gebracht (beim 
 EMI3.2 
 Beim NiederdrÜcken der Mine c wird der   Stromschluü   zum Niederdrücken des   Schreibstiftes   am Empfänger usw. von x über q, g,   s, Mi, M   und d herbeigeführt. 
 EMI3.3 
 besseren Kontaktgabe eine Silbermine benutzt werden, sie auf eine mit   Zinkweiss   oder einem sonstigen geeigneten Stoff behandelte   Schreibfläche   schreibt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
 EMI3.4 
 Abheben des   Schreibstiftes   von der   Schreibnäche   das Schreiborgan des Empfängers zeitweilig unwirksam macht, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Schreibstiftkopf eingeschobene Schreibmine (e) den Kontakt dadurch herstellt, dass sie beim Schereiben gegen die Schreibfläche (a) gedrückt und achsial verschoben wird.

Claims (1)

  1. 2. Schreibvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass durch den auf die EMI3.5 entgegen dem Druck einer Feder (t) zeigen ein zweites Konaktstükc (s) verschoben wird, während herm Abheben des Schreibstiftes die Feder (t) die Kontakte voneinander trennt. EMI3.6 gegen einen gegen Drehung gesicherten Stift (p) anliegt, der in eine Schraubennut einer drehbaren lfulse (n) derart eingreift, dass durch Drehung die Schreibmine mehr oder weniger vorgeschoben werden kann.
    EMI3.7 des Schreibstiftkopfes an dem mitachsial drebarem Grilfe ausgerüsteten Schreibstifthalter eine Drehung dieses Halters um die Iinenachse zulässt und ferner die Minenachse sowie die Achse des Schreibstifthlters eine solchen Winkel bilden, dass bei normaler Schreiblage des Schreib- EMI3.8 hergestelit wird für das Aufleuchten bzw. Erlöschen der lichtpunkterzeugender Lampe oder Niederdrücken bzw. Abheben des Schreibstiftes am Empfänger. EMI3.9
AT66797D 1913-08-13 1913-08-13 Schreibvorrichtung für Schreibtelegraphen. AT66797B (de)

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