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engenden Kanal kl, der durch Flanschen der zusammenstossenden Enden der Trommel a und des Trommelbodens b gebildet ist. Dies ist der Austrittskanal für die festen Bestandteile. In ähnlicher Weise ist auch zwischen der Trommel a und Trommeldtckel s (Fig. 1 rechts) ein Ringkanal für den Austritt des abgeschiedenen Wassers gebildet. Beide Ringkanäle bzw. deren Wände
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scheibe l, deren Umfang sich genau dem inneren Umfang des kegelförmigen Trommelbodens anschliesst. Die Abschlussscheibe steht also zu dem Trommelumfang ungefähr in dem Verhältnis wie der Hahnkegel zum Hahngehäuse. Mit der Scheibe 'festverbunden ist noch der kegelförmige Einsatz k mit der darauf befindlichen Austragsschnecke i.
Die Bewegung der Scheibe und der zugehörigen Teile erfolgt durch die Riemenscheibe 1, welche mit der Welle e fest verbunden ist. Die Umdrehungszahl der Riemenscheibe (1 und 1 ist nicht gleich, vielmehr eilt je nach der Gangrichtung der Schnecke eine derselben vor, so dass sich also die Scheibe f mit den zugehörigen Teilen innerhalb der Trommel a langsam dreht. Macht z. B. die äussere Trommel 650 Umdrehungen in der Minute, so dreht sich die Abschlussscheibe mit 750 in der gleichen Zeit.
In der Scheibe f befinden sich nun am Umfange Aussparungen g, deren Anzahl unter normalen Verhältnissen der Anzahl der Auslassöffnungen entspricht. Jedesmal wenn während einer Umdrehung der Scheibe die Aussparungen 9 mit den Auslassöffnungen h korrespondieren, wie dies in Fig. 2 und 5 gezeichnet ist, kann das an dieser Stelle befindliche verdichtete Gut aus der Trommel austreten, wobei sich die Menge des austretenden Gutes nach der Grösse der Austritts- öffnungen und nach der Geschwindigkeit richtet, mit der sich die Scheibe dreht. Unter normalen Verhältnissen dauert die Öffnung nur einige Sekunden, worauf sich die Aussparungen bereits wieder neben den Auslassöffnungen befinden, wie in Fig. 6 dargestellt ; der Austritt der Masse aus der Trommel ist also in dieser Stellung bereits wieder abgeschnitten.
Der Eintritt der zu entmischenden Flüssigkeit erfolgt durch den Emsatz t, der den Zapf.-n/ umgreift und mit dem Gehäuse der Schleudermaschine fest verbunden ist. Der seitlich hegende Eintrittsstutzen ist aus der Zeichnung nicht ersichtlich. Eine auf der unteren Hälfte des Emsatzcb liegende halbkreisförmige Öffnung lässt das Gemisch zunächst in den Trommeldeckel s austreten aus dem es dann durch Öffnungen 81'die aus Fig. 1 ersichtlich sind, in der Richtung der Pfeilt, in den kegelförmigen Einsatz k übergeführt wird, wobei es allmählich die Drehbewegung desselben annimmt.
Infolge der Kegelform des Einsatzes wird die Flüssigkeit weiter nach hinten geführt und tritt schliesslich in der Richtung der gebogenen Pfeile in die eigentliche Schleudertrommel fi über, wobei sie deren Drehbewegung annimmt.
Infolge dei Fliehkraft werden nun die in der Flüssigkeit enthaltenen festen Bestandteil nach dem Trommelumfang geschleudert, und sammeln sich hauptsachiich im rückwärtigen Teil der Trommel a, die durch die Knickung am Umfang x erwertert ist. Durch Einhaltung einer nicht
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Ausslassöfinungen h entweichen kann, wie oben beschrieben.
Der Flüssigkeitsstand in der Trommel ist durch zwei punktierte Linien angedeutet. Kr reguliert sich durch die am Trommelboden 8 ausgebildete Überlaufkante von selbst, wobei das berströmende Wasser fortlaufend in den Ablaufkanal o entweicht. Für den Fall, dass sich nicht alle festen Körper aus dem Wasser sofort im rückwärtigen Ende der Trommel abscheiden, sondern der Rest erst auf dem Wege des Wassers nach vorn ausgeschleudert wird, ist die bereits erwähnte Schnecke i angeordnet, welche die an der Trommelwand abgeschiedenen festen Teile dem Austrittsende zuschiebt.
Diese Schnecke ist demnach zu ihrem überwiegenden Teil nicht integrierend fur die Wirkungsweise der Schleuder, sondern bildet lediglich ein Konstruktionselement, das zur grösseren Sicherheit der Abscheidung aller festen Teile angeordnet ist.
Etwas anders verhält es sich mit dem letzten Ende der Schnecke, das an die Abschlussscheibe f anschliesst. Hiezu ist noch zu bemerken, dass die Anzahl der Schneckengänge stets gleich der Anzahl der in der Scheibe f befindlichen Aussparungen q ist ; der Anschluss der letzten
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einer Aussparung, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Durch diese Anordnung wird ermöglicht, dass das verdichtete Material gegen die Aussparungen hin zusammengeschoben wird, dass sich also stets genügend Material für den Austritt vorfindet, wenn eine Aussparung an einer Austrittsöffnung vorübergeht.
Die Menge des aus den Onnungen A austretenden Schleudergutes hängt ausser von deJl1
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der Austrittsöffnungen ab. Um diese, wenn erforderlich, auch während des Betriebes verändern zu können, ist eine besondere Reguliervorrphtung vorgesehen. Entsprechend den in der Einleitung der vorstphenden Beschreibung angegebenen Grundsätzen darf die Regulierung nicht deran
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sein, dass Zwischenräume entstehen, die eine Verstopfung herbeiführen können, es muss also die Einrichtung so getroffen sein, dass sich lediglich die Grösse der Öffnungen ändert, ohne dass sonst
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liegt.
Diese Stifte schliessen im hereingeschobenen Zustand die Auslassöffnungen 11 vollständig ab, wobei die nach dem Trommelinneren gerichteten Seiten sich genau dem Umfange des kegelförmigen Teiles des Trommelbodens anschliessen, was durch Abdrehen desselben bei eingeschobenen Stiften erreicht wird.
Die Bewegung der Stifte erfolgt auf bekannte Weise unter Vermittlung der Hebel q und eines Doppelhebels r, der durch Handrad und Spindel bewegt wird. Mittels dieser Vorrichtung ist es also möglich, die Auslassöffnungen während des Betriebes beliebig zu verändern bzw. ganz zu verschliessen, so dass man nicht nur der wechselnden Beschaffenheit der zu scheidenden Masse
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bis zur Dickflüssigkeit erreichen kann.
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