<Desc/Clms Page number 1>
Steuerung für flugzeuge.
Wenn ein Flugzeug in die Kurve geht, muss der Innenflügel gesenkt und der Ausscnnügel gehoben werden, um eine Schräglage des Flugzeuges nach innen ! 1 herbeizufÜhren und dadurch der Fliehkraft zu begegnen. Andererseits muss das Flugzeug bei plötzlich auftretenden Böen, die nicht das ganze Flugzeug, sondern nur einen Flügel treffen, ähnlich wie bein Nehmen einer Kurve um seine Längsachse gedreht werden können, d. h. gleichfalls schräggestellt werden können.
Diese Schräglage wird bei den bekannten Antoinette-, Harlan-, Nieuport-oder dgl. Flugzeugen dadurch erreicht, dass bei feststehender Vorderkante beider Flügel deren rückwärtige Kante gegenläufig um die Längsachse des Fahrzeuges derart gedreht wird, dass die eine Querkante hinunter, die andere hinaufgeht. Wenn das Flugzeug eine Kurve nach links nehmen soll, wird der hintere Querholm des linken (inneren) Flügels etwas gehoben, um seinen Auftrieb zu verringern, während der hintere Querholm des rechten (äusseren) Flügels gesenkt wird, um den Anstellwinkel bzw. um damit den Auftrieb zu vergrössern.
EMI1.1
vergrössert und beim imken verkleinert, während er gerade umgekehrt, da der rechte Flügel in der Kurve aussen liegt und daher schneller gehen soll, verringert werden sollte.
Genau dieselben nachteiligen Zustände treten auch bei der Flächenverwindung an den Flugzeugen von Grade und dgl. ein.
Um diesem überstand zu begegnen, muss bekanntlich bei allen Flugzeugen der beschriebenen Art noch das Seitensteuer verstellt werden, um eine neue Zusatzkraft zu schaffen, die die
EMI1.2
Durch diesen Zusatz wird demnach ein Teil der Vortriebskraft lediglich zwecks Erhaltung der Stabilität wieder vernichtet. Ferner wirken die senkrechten Flächen des Seitensteuers bei böigem Wetter naturgemäss an sich sehr ungünstig.
EMI1.3
vergrösserte Auftrieb des einen Flügels nicht gleichzeitig einen nach der flachen Seite hin ver- änderten horizontalen Widerstand ergibt. Wenn z. B. ein Flugzeug nach der vorliegenden Erfindung eine Kurve nach links nehmen soll, so wird der hintere Holm des rechten (äusseren) Flügels nach
EMI1.4
auftritt.
Das Wesen der Ernndung ist auf der Zeichnung in zwei Figuren dargestellt.
Die erste Figur zeigt die bisherigen Flugzeugsteuerungen. Die Flügel 1 sind für die gerade Fahrt mit ausgezogenen Linien dargestellt. Für die Kurvenfahrt nach links ist in punktierten Linien der Querholm 2 des linken Flügels gehoben und der Querholm des rechten Flügels gesenkt gezeichnet, und gleichzeitig das Seitensteuer nach links umgelegt.
Die zweite Figur zeigt die Flugzeugsteuerung gemäss der vorliegenden Erfindung. Die Flügel 1 sind für die gerade Fahrt wieder mit ausgezogenen Linien dargestellt. Für die Kurvenfahrt nach links ist in punktierten Linien der Querholm des linken Flügels wieder gehoben und der Querholm des rechten Flügels wieder gesenkt gezeichnet. Ein Seitensteuer ist hier nicht vorhanden. jedoch
EMI1.5