AT5693U2 - Metallprofil, insbesondere bordwandprofil, sowie verfahren zur herstellung desselben - Google Patents

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Abstract

Bei einem Metallprofil (1) und einem Verfahren zur Herstellung eines Metallprofils, insbesondere Bordwandprofil für Lastkraftwagen, Anhänger oder dgl., wobei in Längsrichtung wenigstens ein Endbereich (5) des im wesentlichen flächigen Profils unter mehrfachem Biegen zu einer Hohlkastenkonstruktion (3) ausgebildet ist und der Endbereich (5) der Kastenkonstruktion (3) mit der Profilfläche (1) verbunden, insbesondere verschweißt ist, ist vorgesehen, daß für die Verbindung des Endbereichs (5) der Kastenkonstruktion (3) des Profils (1) eine Laserverschweißung vorgesehen ist, so daß insbesondere auf nachträgliche, zusätzliche Bearbeitungs- bzw. Behandlungsschritte bei der Herstellung eines derartigen Metallprofils (1) verzichtet werden kann.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Metallprofil, insbesondere Bordwandprofil für Lastkraftwagen, Anhänger oder dgl., wobei in Längsrichtung wenigstens ein Endbereich des im wesentlichen flächigen Profils unter mehrfachem Biegen zu einer Hohlkastenkonstruktion ausgebildet ist und der Endbereich der Ka- stenkonstruktion mit der Profilfläche verbunden, insbesondere ver- schweisst ist, sowie auf eine Verwendung eines derartigen Metall- profils.

   Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiters auf ein Verfahren zur Herstellung eines Metallprofils, insbesondere zur Herstellung von Bordwandprofilen für Lastkraftwagen, Anhänger oder dgl., wobei in Längsrichtung wenigstens ein Endbereich des im wesentlichen flächigen Profils unter mehrfachem Biegen zu einer Hohlkastenkonstruktion ausgebildet wird und der Endbereich der Ka- stenkonstruktion mit der Profilfläche verbunden, insbesondere ver- schweisst wird. 



   Im Zusammenhang mit der Herstellung von Metallprofilen, ins- besondere von Bordwandprofilen bzw. Ladewandprofilen eines Last- kraftwagens, Anhängers oder dgl., ist es bekannt, ausgehend von einem im wesentlichen flächigen Profil an wenigstens einem in Längsrichtung verlaufenden Endbereich unter mehrfachem Biegen des Profils eine Hohlkastenkonstruktion insbesondere zur Erhöhung der Festigkeit, insbesondere Biegesteifigkeit des Profils zu erzielen. 



  Im Bereich des Endbereichs der Hohlkastenkonstruktion erfolgt eine Verbindung zwischen dem Endbereich der Hohlkastenkonstruktion so- wie der verbleibenden Profilfläche, wobei in diesem Zusammenhang derzeit insbesondere eine punktweise Widerstandsverschweissung des Profils vorgesehen ist. Nachteilig bei einer derartigen punkt- weisen Verschweissung ist insbesondere die Tatsache, dass eine nach- trägliche Bearbeitung der Oberfläche des Metallprofils im Bereich der Verschweissung zur Erzielung einer glatten Oberfläche und eines entsprechend ästhetischen Äusseren vorzusehen ist. Darüber hinaus muss in weiteren Behandlungsschritten nach dem Verbinden bzw. Ver- schweissen ein Lackieren oder gegebenenfalls Verzinken des Metall- profils vorgesehen sein. 

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   Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, ein Metallprofil sowie ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend weiter- zubilden, dass bei vereinfachtem Arbeitsaufwand, insbesondere ohne nachträgliche Bearbeitungsschritte, ein derartiges Profil, insbe- sondere ein Bordwandprofil für Lastkraftwagen, Anhänger oder dgl., einfach und kostengünstig herstellbar ist. 



   Zur Lösung dieser Aufgaben ist ein Metallprofil, insbesondere Bordwandprofil für Lastkraftwagen, Anhänger oder dgl., ausgehend von dem Metallprofil der eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass für die Verbindung des Endbereichs der Kastenkonstruktion des Profils eine Laserverschweissung vorgesehen ist. Dadurch, dass für die Verbindung des Endbereichs der Kastenkonstruktion bzw. Hohlkastenkonstruktion des Profils eine Laser- verschweissung vorgesehen ist, entfallen nachträgliche, bei den bisher bekannten Profilen bzw. Verfahrensführungen erforderliche, zusätzliche Behandlungsschritte, insbesondere betreffend eine Oberflächenbehandlung im Bereich der Verschweissung, sowie nach- trägliche Bearbeitungsschritte, wie beispielsweise ein Lackieren, Schleifen, Polieren oder ein Verzinken.

   Durch Vorsehen einer Laserverschweissung wird es möglich, ohne nachteilige Beeinflussung der Optik bzw. des Äusseren der Profilaussenfläche eine sichere und zuverlässige Verbindung im Bereich der Hohlkastenkonstruktion zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich kann auch Vormaterial verwendet werden, welches nach einer Verscheissung beispielsweise lackiert wird. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass der Endbereich der Kastenkonstruktion durchgehend mit der anliegenden Profilfläche durch eine Laserverschweissung verbunden ist. Durch eine derartige durchgehende bzw. kontinuierliche Verschweissung wird es möglich, nicht nur eine erhöhte Fe- stigkeit, insbesondere Biegesteifigkeit des fertiggestellten Me- tallprofils zur Verfügung zu stellen, sondern es kann auch auf jegliche zusätzliche Massnahmen einer Abdichtung im Bereich der Hohlkastenkonstruktion vollkommen verzichtet werden. 

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   Alternativ zu einer durchgehenden bzw. kontinuierlichen Ver- schweissung kann eine diskontinuierliche Verschweissung jeweils über kurze Rand- bzw. Kantenbereiche vorgesehen sein, wodurch zumindest die Vorteile im Hinblick auf einen Wegfall von nachträglichen Be- arbeitungsschritten eines Profils, wie beispielsweise ein Schleifen oder Polieren, erhalten werden können. 



   Für eine besonders zuverlässige Verbindung bzw. Verschweissung im Bereich der Kastenkonstruktion wird gemäss einer weiters bevor- zugten Ausführungsform vorgeschlagen, dass die Laserverschweissung als Kehlnaht ausgebildet ist. Dadurch gelingt es, bei geringem Platzbedarf eine entsprechend zuverlässige Verschweissung zu erzie- len, wobei durch Vorsehen einer Kehlnaht unmittelbar die miteinan- der zu verbindenden, flächigen Bereiche ohne übermässiges Erwärmen von vollständigen Querschnitten von Profilbereichen verbunden bzw. verschweisst werden. 



   Für eine im wesentlichen bündige Aussenkontur auch im Bereich der Verschweissung der Hohlkastenkonstruktion wird gemäss einer wei- ters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, dass im Bereich der Verbindung zwischen dem Endbereich der Kastenkonstruktion und der Profilfläche das Profil einen abgesetzten bzw. vertieften Bereich aufweist, wobei die Tiefe des abgesetzten Bereichs im wesentlichen der Stärke bzw. Dicke des Profils entspricht. Eine wie oben vorge- schlagene, bevorzugte Ausführung der Verschweissung als Kehlnaht lässt sich entsprechend zuverlässig in einem derartigen abgesetzten Teilbereich des Profils ausbilden. 



   Zur Herstellung entsprechender Profile für gegebenenfalls unterschiedliche Einsatzzwecke wird gemäss einer weiters bevorzug- ten Ausführungsform vorgeschlagen, dass das Profil aus Stahl, Edel- stahl, verzinktem Material oder Aluminium gefertigt ist. Wie be- reits oben angedeutet, wird es durch die erfindungsgemäss vorge- sehene Laserverschweissung möglich, bereits entsprechend endbehan- delte Materialien einer Profilierung und Ausbildung der Hohl- kastenkonstruktion zur endgültigen Fertigstellung des Profils zu unterziehen, so dass nachträgliche Bearbeitungs- bzw. Behandlungs- 

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 schritte zur Oberflächenbehandlung, für einen Korrosionsschutz und ähnliches entfallen können. 



   Gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform wird vorge- schlagen, dass das Profil eine Stärke zwischen 0,5 mm und 5,0 mm, insbesondere 0,75 mm bis 3,0 mm, aufweist, wobei sich derartige Profilstärken zuverlässig mittels Laserverschweissung bearbeiten lassen und sich somit die erfindungsgemäss vorgeschlagenen Metall- profile für unterschiedlichste Einsatzzwecke entwickeln und be- reitstellen lassen. 



   Zur Erzielung einer besonders festen bzw. biegesteifen Konst- ruktion wird gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform vor- geschlagen, dass in an sich bekannter Weise in Längsrichtung des Profils an beiden Endseiten eine Hohlkastenkonstruktion vorgesehen ist. 



   Wie oben bereits angedeutet, ist gemäss der Erfindung vorge- sehen, ein derartiges erfindungsgemässes Profil zur Herstellung einer Bordwand bzw. Ladebordwand eines Lastkraftwagens, Anhängers oder dgl. einzusetzen. 



   Zur Erzielung der oben angeführten Aufgaben ist ein erfin- dungsgemässes Verfahren der eingangs genanten Art im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich der Kastenkonstruktion mit der Profilfläche über eine Laserverschweissung verbunden wird. 



  Wie oben bereits angegeben, wird es durch Einsatz der erfindungs- gemäss vorgeschlagenen Laserverschweissung möglich, insbesondere auf nach der Verschweissung üblicherweise erforderliche Bearbeitungs- schritte bei der Herstellung des Metallprofils zu verzichten. 



   Zur Erzielung einer besonders biegesteifen Konstruktion wird gemäss einer bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, dass der Endbereich der Kastenkonstruktion durchgehend mit der anliegenden Profilfläche durch eine Laserverschweissung verbunden wird. Durch eine derartige durchgehende Verschweissung kann insbesondere auf zusätzliche bzw. nachträgliche Dichtungsmassnahmen im Bereich des Hohlkastenprofils verzichtet werden. 

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   Zur Erzielung einer besonders zuverlässigen Verbindung mit geringem Energieeinsatz wird gemäss einer weiters bevorzugten Aus- führungsform vorgeschlagen, dass die Laserverschweissung als Kehl- naht ausgebildet wird. 



   Für unterschiedliche Einsatzgebiete bzw.-zwecke wird gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, dass das Profilmaterial aus Stahl, Edelstahl, verzinktem Material oder Alu- minium gewählt wird, wobei in diesem Zusammenhang weiters bevor- zugt vorgeschlagen wird, dass für das Profil eine Stärke zwischen 0,5 mm und 5,0 mm, insbesondere 0,75 mm bis 3,0 mm, gewählt wird. 



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer ersten Ausführungs- form eines erfindungsgemässen Metallprofils, welches entsprechend dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt wurde; Fig. 2 in einem Schnitt in vergrössertem Massstab einen Teilbereich eines Profils ähnlich dem oberen Teilbereich des in Fig. 1 darge- stellten Metallprofils; Fig. 3 in nochmals vergrössertem Massstab einen Detailschnitt des Bereichs III der Fig. 2 ;   Fig. 4 schematisch eine Ansicht in Richtung des Pfeils IV der Fig.   



  2. 



   In Fig. 1 ist allgemein mit 1 ein Metallprofil bezeichnet, welches beispielsweise zur Herstellung einer Bordwand bzw. Lade- bordwand eines Lastkraftwagens, Anhängers oder dgl. verwendet wird. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist das im wesentlichen flä- chige Metallprofil 1 neben einer Mehrzahl von rippenartigen Profi- lierungen bzw. Erhebungen 2 unterschiedlicher Bemassungen jeweils am oberen und unteren Enden eine allgemein mit 3 bzw. 4 bezeich- nete Hohlkastenkonstruktion auf, wobei die Hohlkastenkonstruktion 3 bzw. 4 durch ein mehrfaches Biegen von Endbereichen des Metall- profils 1 erhalten wird.

   Für ein Verbinden ist im Bereich der Hohlkastenkonstruktionen 3 bzw. 4 eine entsprechende Verbindung 

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 der Endabschnitte mit den verbleibenden, flächigen Profilbereichen vorzusehen, wie dies in den nachfolgenden Figuren noch deutlicher dargestellt wird. 



   In Fig. 2 ist eine Teilschnittansicht durch ein wiederum mit 1 bezeichnetes Profil dargestellt, wobei im Bereich einer wiederum mit 3 bezeichneten Hohlkastenkonstruktion ersichtlich ist, dass ein Endabschnitt 5 der Hohlkastenkonstruktion 3 in Anlage an das flä- chige Profil 1 im Bereich eines abgesetzten Bereichs 6 gelangt, so dass sich bei dem fertiggestellten Metallprofil 1 eine im wesent- lichen bündige Aussenkontur ergibt. Der Endbereich 5 der Hohlka- stenkonstruktion 3 wird in dem abgesetzten Bereich 6 über eine als Kehlnaht 7 ausgebildete Laserverschweissung festgelegt bzw. verbun- den, wie dies in Fig. 3 deutlich ersichtlich ist. Bei der Darstel- lung gemäss Fig. 3 ist erkennbar, dass durch Vorsehen einer Kehlnaht lediglich die aneinander angrenzenden Flächen bzw.

   Seiten 8 und 9 erhitzt und miteinander verbunden werden, während beispielsweise bei derzeit üblichen Punktverschweissungen ein vollständiges Durch- dringen des Endbereichs 5 vorzusehen ist. 



   Bei der schematischen Darstellung gemäss Fig. 4 ist angedeu- tet, dass der Endbereich 5 über diskontinuierliche Schweissbereiche 10 jeweils mit dem Profil 1 verbunden ist. Alternativ kann vorge- sehen sein, dass die Teilbereiche 10 zur Ausbildung einer durch- gehenden Schweissnaht miteinander verbunden werden. 



   Die Profilstärke bzw.-dicke d, wie sie in Fig. 2 angedeutet ist, kann im Bereich zwischen 0,5 mm und 5,0 mm, insbesondere 0,75 mm bis 3,0 mm, liegen. 



   Darüber hinaus ist es aufgrund des Vorsehens der Laserver- schweissung 7 möglich, entsprechend endbearbeitete bzw. oberflä- chenbehandelte Bleche zur Herstellung des Metallprofils 1 einzu- setzen, wobei als Materialien beispielsweise Stahl, Edelstahl, verzinktes Material oder Aluminium für das Profil entsprechend unterschiedlichen Einsatzzwecken und/oder Anforderungen an das fertiggestellte Metallprofil 1 vorgesehen sein können. 

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   Insbesondere bei Vorsehen einer durchgehenden Schweissverbin- dung, bei welcher bei der Ansicht gemäss Fig. 4 eine durchgehende Schweissnaht 10 vorgesehen ist, kann auf zusätzlich erforderliche Dichtungs- bzw. Abdichtmassnahmen im Bereich der Hohlkastenkonst- ruktionen 3 verzichtet werden. 



   Zur Erzielung einer entsprechend biegesteifen Konstruktion trägt nicht nur eine durchgehende Verschweissung 10 bei, sondern es kann auch, wie in Fig. 1 angedeutet, im wesentlichen am oberen und unteren Endbereich in Längsrichtung des Metallprofils 1 eine Ka- stenkonstruktion 3 und 4 vorgesehen sein.

Claims (13)

  1. A n s p r ü c h e 1. Metallprofil, insbesondere Bordwandprofil für Lastkraftwa- gen, Anhänger oder dgl., wobei in Längsrichtung wenigstens ein Endbereich des im wesentlichen flächigen Profils unter mehrfachem Biegen zu einer Hohlkastenkonstruktion ausgebildet ist und der Endbereich der Kastenkonstruktion mit der Profilfläche verbunden, insbesondere verschweisst ist, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verbindung des Endbereichs (5) der Kastenkonstruktion (3,4) des Profils (1) eine Laserverschweissung vorgesehen ist.
  2. 2. Metallprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich (5) der Kastenkonstruktion (3,4) durchgehend mit der anliegenden Profilfläche (1) durch eine Laserverschweissung verbunden ist.
  3. 3. Metallprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, dass die Laserverschweissung (7) als Kehlnaht ausgebildet ist.
  4. 4. Metallprofil nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass im Bereich der Verbindung zwischen dem Endbereich (5) der Kastenkonstruktion (3,4) und der Profilfläche das Profil (1) einen abgesetzten bzw. vertieften Bereich (6) aufweist, wobei die Tiefe des abgesetzten Bereichs im wesentlichen der Stärke bzw.
    Dicke (d) des Profils (1) entspricht.
  5. 5. Metallprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Profil (1) aus Stahl, Edelstahl, verzinktem Material oder Aluminium gefertigt ist.
  6. 6. Metallprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Profil (1) eine Stärke zwischen 0,5 mm und 5,0 mm, insbesondere 0,75 mm bis 3,0 mm, aufweist.
  7. 7. Metallprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise in Längsrichtung des Profils (1) an beiden Endseiten eine Hohlkastenkonstruktion (3,4) vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 9>
  8. 8. Verwendung eines Metallprofils nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Herstellung einer Bordwand bzw. Ladebordwand eines Last- kraftwagens, Anhängers oder dgl.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung eines Metallprofils, insbeson- dere zur Herstellung von Bordwandprofilen für Lastkraftwagen, An- hänger oder dgl., wobei in Längsrichtung wenigstens ein Endbereich des im wesentlichen flächigen Profils unter mehrfachem Biegen zu einer Hohlkastenkonstruktion ausgebildet wird und der Endbereich der Kastenkonstruktion mit der Profilfläche verbunden, insbeson- dere verschweisst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich der Kastenkonstruktion mit der Profilfläche über eine Laserver- schweissung verbunden wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich der Kastenkonstruktion durchgehend mit der anlie- genden Profilfläche durch eine Laserverschweissung verbunden wird.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich- net, dass die Laserverschweissung als Kehlnaht ausgebildet wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 9,10 oder 11, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Profilmaterial aus Stahl, Edelstahl, verzinktem Material oder Aluminium gewählt wird.
  13. 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch ge- kennzeichnet, dass für das Profil eine Stärke zwischen 0,5 mm und 5,0 mm, insbesondere 0,75 mm bis 3,0 mm, gewählt wird.
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