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Magnet-Induktor.
Die Erfindung betrifft einen Magnet-Induktor, dessen Magnetfeld rotiert, während der Anker feststeht, und besteht darin, dass das Feld aus permanenten Hufeisen-Magneten gebildet wird, deren Pole vor den Stirnflächen der feststehenden Ankerspnlen vorbei'-cticreu 'und die mit ihren Jochteilen auf einer umlaufenden Nabe befestigt sind.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung und zeigt dieselbe
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Der Induktor besteht aus einer Grundplatte 1, auf welcher ein Paar Scheiben oder kreisförmige Platten 2 befestigt sind. Diese unterstützen einen ringförmigen Körper 3 aus nicht leitendem Material, wie Fiber oder dg !. Er ist an den Scheiben vermittelst der Schrauben 4,4 befestigt. Im ringförmigen Körper 3 sind in Zwisehenriumf'n Löcher vor-
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sind die Spulen in Reihe geschaltet. Sie können jedoch auch parallel geschaltet oder in gemischter Schaltung angeordnet sein.
Die Scheiben 2, 2, welche vorzugsweise aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung
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keilt, trägt eine Anzahl permanenter Magnete 11, 11, welche darauf mit den Schrauben 12, 12 oder sonstwie befestigt sind. Die Endstücke der Magnete sind nach auswärts gebogen, um auf diese Weise radial vorspringende Polschuhe 13, 13 zu bilden. In dieser Anordnung kommen die gegenüberliegenden Enden der Magnete gegenüber den Spulenenden zu liegen und jeder Magnet hält demnach Polschuhe von entgegengesetzter Polarität den beiden Enden der Spule entgegen, mit welcher er sich gerade in Gegenüberstellung befindet. Die Magneto sind dabei so angeordnet, dass die auf der gleichen Seite des Trägers befindlichen Polschuhe der aufeinander folgenden Magnete in ihrer Polarität abwechseln.
Bei Drehung der Wells 8 werden die je einen zusammenarbeitenden Satz bildenden, gegenüberliegenden Enden der permanenten Magnete 11 in und ausser Induktionsbereich der Spulen 5, 5 gebracht, wobei die Kraftlinienrichtung abwechselnd nach einer Seite, dann nach der anderen hin verläuft, wobei Wechselströme in den Spulen hervorgerufen werden. Die Häufigkeit der Umkehrung dieses Feldes in den Spulen hängt natürlich von der Drehgeschwindigkeit der Maschine ab, so dass der erzeugte Wechselstrom von beliebig vorherbestimmbarer Periodenzahl sein kann.
Durch Änderung der Verbindungen der Spulen untereinander kann die Spannung und Stromstärke nach Wunsch beeinflusst werden. Irgend eine Anzahl von Spulen kann auch aus dem Stromkreis ausgeschaltet werden, ohne die Wirkungsweise und den Wirkungsgrad der Maschine mit Bezug auf die übrigen Spulen zu ändern. Die Induktionsspulen sind unabhängig voneinander. Der Magnet-Induktor gemäss der Erfindung ist infolge der Verwendung der Hufeisenmagnete einfach herzustellen und leicht zu montieren und daher billig ; er benötigt keinen Erregerstrom und hat eine geringe Streuung, daher einen hohen Wirkungsgrad.
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