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Tran8port- und AU8stellungskäfig für Geflügel.
Hühner und andere Geflügelarten, welche die Lebensgewohnheit haben, ihre Ruhe nicht auf dem Boden, sondern auf einer über demselben befindlichen, mit den Füssen zu umfassenden Sitzstange zuzubringen, leiden durch das Fehlen einer solchen Sitzgelegenheit auf dem Transport und während des Aufenthaltes in den Ausstellungsräumen stark in ihrem Wohlbefinden. Es gilt dies besonders für die Tage, welche derartiges Geflügel in den Ausstellungsräumen zubringt. Die ohnehin grosse Erregung, in welcher sich die Tiere fortwährend befinden, macht dieselben doppelt ruhebedürftig, während andererseits das
Fehlen der notwendigen Sitzgelegenheit ein wirkliches Ruhen unmöglich macht.
Man hat zwar schon versucht, eine solche Sitzgelegenheit dadurch zu schaffen, dass man für die Nacht Stäbe quer durch die Käfige steckte, welche in den Maschen der gewöhnlich aus Drahtgeflecht bestehenden Käfigwände ihre Auflage hatten. Aber einerseits erfüllen diese lose liegenden Stäbe den damit beabsichtigten Zweck nur ganz unvoll- kommen, indem die Tiere auf einer solchen Stange sich nicht festhalten können, sondern balancieren müssen, andererseits ist bei der stets grossen Anzahl von Käfigen auf der- artigen Ausstellungen das tägliche Anbringen und Fortschaffen der Sitzstangen mit soviel
Zeit und Umständen verknüpft, dass es eben unterbleibt.
Gemäss vorliegender Erfindung ist die Sitzstange an einer der Innenwände des Käfigs mittels ihrer Tragarme aufklappbar angebracht und ausserdem mit einer Vorrichtung versehen, um die Sitzstange in der Nichtgebrauchslage an der Innenwand festzustellen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Käfig, Fig. 2 einen Querschnitt nach
Linie A-B von Fig. 1. Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform der Befestigung der Sitzstange, zum Zweck des Aufklappen und Arretierens.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 befinden sich an der Innen- wandung des Käfigs Ösen a zur Aufnahme der Scharniere b von Stangen c, an welchen die Sitzstange d befestigt ist. An letzterer sind die Füsse e drehbar angebracht. Die
Stangen können von aussen mittels des Handgriffes y verschwenkt werden. In der Nicht- gebrauchslage wird die Sitzstange durch einen an der Innenwand befestigten Kloben f gehalten, hinter welchen sie dadurch eingelegt werden kann, dass die eine Scharnieröse eine kurze Aufwärtsbewegung der in ihr ruhenden Stange ermöglicht. Hebt man die Sitz- stange aus ihrem Kloben heraus, so kann man sie in die Gebrauchslage aufklappen, wobei die Füsse einen sicheren Stand der Sitzstange gewährleisten.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind die Ösen a und der Kloben f nicht am Gitter des Käfigs befestigt, sondern an einem besonderen Rahmen h, welcher mittels
Haken i in das Gitter eingehängt wird. Die Verstellung der Sitzstange in die Gebrauchs- lage erfolgt dabei durch eine Gleitstütze k, welche an dem Rahmen h drehbar angelenkt ist und sich mit ihrem anderen Ende auf den Stangen c mittels eines daran angebogenen
Auges l verschieben lässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Transport-und Ausstellungskäfng für Geflügel, gekennzeichnet durch eine an einer Seitenwand des Käfigs mittels ihrer Tragarme aufklappbare, mit Füssen (e) versehene Sitz- stange, welche in der einen Scharnieröse anhebbar ist, damit sie in der Nichtgebrauchslage hinter einem Kloben (f) eingehängt werden kann, der ebenfalls an der Innenwand des
Käfigs unmittelbar am Gitterwerk befestigt ist.
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