AT528582B1 - Anordnung - Google Patents
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Abstract
Anordnung mit wenigstens einem Behälter (1) zur Aufnahme von Staugut (2) und wenigstens einem ersten Schubladenbauteil (3), wobei am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) wenigstens eine Schnittstelle (4) vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass der wenigstens eine Behälter (1) lösbar am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) montierbar ist, wobei die Anordnung wenigstens ein weiteres Schubladenbauteil (3) und/oder wenigstens eine außerhalb und gesondert von einer Schublade anzuordnende externe Montagevorrichtung (5) umfasst, wobei das wenigstens eine erste Schubladenbauteil (3) und das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil (3) eine unterschiedliche Bauform aufweisen, und wobei am wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil (3) und/oder an der wenigstens einen externen Montagevorrichtung (5) wenigstens eine weitere Schnittstelle (4) vorgesehen ist, welche im Wesentlichen identisch zu der am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) vorgesehenen Schnittstelle (4) ausgebildet ist, sodass der wenigstens eine Behälter (1) zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil (3) und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung (5) hin- und herwechselbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit wenigstens einem Behälter zur Aufnahme von Staugut und wenigstens einem ersten Schubladenbauteil, wobei am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil wenigstens eine Schnittstelle vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass der wenigstens eine Behälter lösbar am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil montierbar ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Management von Staugut mittels wenigstens einer solchen Anordnung.
[0002] Derartige Anordnungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie dienen im Küchenbereich dazu, Staugut platzsparend in einer Schublade anzuordnen.
[0003] Die CN 218605706 U zeigt in den Fig. 8-10 ein Inneneinteilungssystem für eine Schublade, bei welcher ein Behälter D2, D3 oder D4 an unterschiedlichen Stellen des Rahmens einhängbar ist.
[0004] Nachteilig daran ist, dass die aus dem Stand der Technik bekannten Anordnungen einen spezifischen aber damit gleichzeitig auch eingeschränkten Anwendungszweck erfüllen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Anordnung anzugeben, bei welcher die Nachteile vermieden werden, und welche sich insbesondere durch vielfältigere Anwendungsmöglichkeiten auszeichnet. Weiterhin soll ein Verfahren zum Management von Staugut mittels wenigstens einer solchermaßen verbesserten Anordnung angegeben werden.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 11.
[0007] Somit umfasst die Anordnung wenigstens einen Behälter zur Aufnahme von Staugut und wenigstens ein erstes Schubladenbauteil, wobei am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil wenigstens eine Schnittstelle vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass der wenigstens eine Behälter lösbar am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil montierbar ist. Weiters umfasst die Anordnung wenigstens ein weiteres Schubladenbauteil und/oder wenigstens eine außerhalb und gesondert von einer Schublade anzuordnende externe Montagevorrichtung umfasst, wobei das wenigstens eine erste Schubladenbauteil und das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil eine unterschiedliche Bauform aufweisen, und wobei am wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil und/oder an der wenigstens einen externen Montagevorrichtung wenigstens eine weitere Schnittstelle vorgesehen ist, welche im Wesentlichen identisch zu der am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil vorgesehenen Schnittstelle ausgebildet ist, sodass der wenigstens eine Behälter zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung hin- und herwechselbar ist.
[0008] Auf diese Weise ist es möglich, den wenigstens einen Behälter an unterschiedlichen Orten innerhalb einer Schublade einzusetzen, wenn die Anordnung das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil aufweist.
[0009] Alternativ oder ergänzend ist es möglich, den wenigstens einen Behälter auch außerhalb der Schublade einzusetzen, wenn die Anordnung die wenigstens eine externe Montagevorrichtung aufweist.
[9010] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Anordnung zumindest die wenigstens eine externe Montagevorrichtung auf, wodurch es möglich ist, den wenigstens einen Behälter in Abhängigkeit eines Trocknungszustands eines darin angeordneten Stauguts zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil und der wenigstens einen externen Montagevorrichtung hin- und herzuwechseln. So bietet es sich an, dass Staugut, z.B. in Form von Geschirr und/oder Besteck, nach einem Säuberungsvorgang in einem nassen oder feuchten Zustand im wenigstens einen Behälter angeordnet wird, wobei der wenigstens eine Behälter an der wenigstens einen externen Montagevorrichtung angeordnet ist, und ihn nach einer Zeitspanne, in welcher das Geschirr und/oder Besteck getrocknet ist, von der wenigstens einen externen Montage-
vorrichtung zu lösen und am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil anzuordnen, wodurch es möglich ist, das Staugut schnell und einfach zu verstauen.
[0011] Bevorzugt ist der wenigstens eine Behälter dazu ausgebildet, Staugut aufzunehmen, das in wenigstens zwei unterschiedlichen Trocknungszuständen vorliegen kann, vorzugsweise in Form von Geschirr und/oder Besteck.
[0012] Ein weiterer Anwendungszweck könnte darin bestehen, dass der wenigstens eine Behälter für einen anstehenden Kochvorgang vom wenigstens einen Schubladenbauteil gelöst und an der wenigstens einen externen Montagevorrichtung angeordnet wird und dort für den Kochvorgang bereitsteht. Im Anschluss an den Kochvorgang kann der wenigstens eine Behälter wieder schnell und einfach in der Schublade verstaut werden. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, dass im wenigstens einen Behälter Staugut in Form von wenigstens einer Kochzutat, z.B. wenigstens einem Gewürz, angeordnet ist.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass der wenigstens eine Behälter einen höhenverstellbaren Boden oder Zwischenboden aufweist, um einen Innenraum des wenigstens einen Behälters an unterschiedliche Stauguthöhen anzupassen.
[0014] Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, dass der wenigstens eine Behälter an wenigstens einer Seitenwand wenigstens eine, vorzugsweise mehrere, Öffnung zur Feuchtigkeitsabfuhr aufweist. Beispielsweise können an der wenigstens einen Seitenwand eine Vielzahl an Löchern vorgesehen sein, wobei es sich anbietet, an mehr als einer Seitenwand, vorzugsweise an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden, des wenigstens einen Behälters wenigstens eine Öffnung vorzusehen, um eine Feuchtigkeitsabfuhr zu optimieren.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das wenigstens eine erste Schubladenbauteil und/oder das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil als Schubladenwand, vorzugsweise Schubladenseitenwand, oder als Schubladenrahmenelement ausgebildet.
[0016] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die wenigstens eine externe Montagevorrichtung leistenförmig ausgebildet ist, und/oder wenigstens eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung an einer Wand eines Gebäudes oder eines Möbels aufweist, und/oder wenigstens ein Hakenelement für Handtücher oder dergleichen umfasst. So bietet es sich z.B. an, dass die externe Montagevorrichtung als Wandleiste ausgebildet ist, welche zumindest oberhalb eines Spül- und/oder Kochbereichs angeordnet ist.
[90017] Als technisch und in der Handhabung vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die wenigstens eine Schnittstelle dazu ausgebildet ist, ein am wenigstens einen Behälter angeordnetes oder anordenbares Schnittstellengegenstück formschlüssig zu halten.
[0018] In diesem Zusammenhang bietet es sich an, dass die wenigstens eine Schnittstelle wenigstens eine, vorzugsweise nutförmige, Aufnahme und das wenigstens eine Schnittstellengegenstück wenigstens einen korrespondierenden Vorsprung, aufweist, oder umgekehrt.
[0019] Bevorzugt kann es vorgesehen sein, dass benachbart zur wenigstens einen Schnittstelle oder zur wenigstens einen weiteren Schnittstelle wenigstens eine Rückhaltevorrichtung vorgesehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des wenigstens einen Behälters erschwert, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Rückhaltevorrichtung wenigstens eine Rastverbindung umfasst. Die Rastverbindung kann z.B. einen Rastvorsprung und/oder eine Rastkontur umfassen.
[0020] Schutz wird auch begehrt für ein Verfahren zum Management von Staugut mittels wenigstens einer erfindungsgemäßen Anordnung, wobei der wenigstens eine Behälter zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung hin- und hergewechselt wird.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Verfahrens ist es vorgesehen, dass der wenigstens eine Behälter in Abhängigkeit eines Trocknungszustands eines darin angeordneten Stauguts zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung hinund hergewechselt wird.
2114
[0022] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0023] Fig. 1 eine Küche in einer perspektivischen Ansicht, wobei zwei externe Montagevorrichtungen mitsamt Behältern vergrößert dargestellt sind,
[0024] Fig. 2-4 eine der beiden externen Montagevorrichtungen mitsamt Behältern aus Fig. 1 in einer Seitenansicht (Fig. 2) und in einer Schnittdarstellung entlang der Schnittebene 26 (Fig. 3) mit einem vergrößerten Ausschnitt, wobei der vergrößerte Ausschnitt in der Fig. 4 im montierten Zustand des Behälters dar-
gestellt ist, [0025] Fig. 5 ein Möbel in einer perspektivischen Ansicht mit einer Schublade, [0026] Fig. 6 die Schublade aus Fig. 5 ohne Frontwand,
[0027] Fig. 7, 8 ein Schubladenbauteil der Schublade aus Fig. 5 mitsamt Behältern in einer Seitenansicht (Fig. 7) und in einer Schnittdarstellung entlang der Schnittebene 27 mit zwei vergrößerten Ausschnitten (Fig. 8),
[0028] Fig. 9 ein weiteres Möbel in einer perspektivischen Ansicht mit einer Schublade, [0029] Fig. 10 die Schublade aus Fig. 9 ohne Frontwand,
[0030] Fig. 11, 12 ein Schubladenbauteil der Schublade aus Fig. 9 mitsamt Behältern in einer Draufsichtansicht (Fig. 11) und in einer Schnittdarstellung entlang der Schnittebene 28 mit zwei vergrößerten Ausschnitten (Fig. 12),
[0031] Fig. 13-15 drei verschieden ausgebildete Behälter, jeweils in einer perspektivischen Ansicht, wobei ein Ausschnitt des in der Fig. 15 dargestellten Behälters vergröBert dargestellt ist,
[0032] Fig. 16-19 vier verschieden ausgebildete Schubladenbauteile, jeweils in einer Querschnittsansicht, und
[0033] Fig. 20 eine externe Montagevorrichtung 5 in einer Querschnittsansicht.
[0034] Die Fig. 1 zeigt eine Küche 17, welche eine Küchenzeile mit einem Spülbereich 18 und einem Kochbereich 19 umfasst.
[0035] Die Küche 17 umfasst eine Anordnung mit wenigstens einem Behälter 1 zur Aufnahme von Staugut 2 und wenigstens einem ersten Schubladenbauteil 3, wobei am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil 3 wenigstens eine Schnittstelle 4 vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass der wenigstens eine Behälter 1 lösbar am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil 3 montierbar ist. Die Anordnung umfasst weiters wenigstens ein weiteres Schubladenbauteil 3 und/oder wenigstens eine außerhalb und gesondert von einer Schublade anzuordnende externe Montagevorrichtung 5, wobei am wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil 3 und/oder an der wenigstens einen externen Montagevorrichtung 5 wenigstens eine weitere Schnittstelle 4 vorgesehen ist, welche im Wesentlichen identisch zu der am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil 3 vorgesehenen Schnittstelle 4 ausgebildet ist, sodass der wenigstens eine Behälter 1 zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil 3 und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil 3 und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung 5 hin- und herwechselbar ist.
[0036] In der Schublade 15 des in der Fig. 5 dargestellten Möbels 16 ist exemplarisch Staugut 2 in Form von Besteck und Lebensmitteln dargestellt.
[0037] Bevorzugt ist der wenigstens eine Behälter 1 dazu ausgebildet ist, Staugut 2 aufzunehmen, das in wenigstens zwei unterschiedlichen Trocknungszuständen vorliegen kann, vorzugsweise in Form von Geschirr und/oder Besteck.
[0038] Wie z.B. aus der Fig. 3 hervorgeht, kann der wenigstens eine Behälter 1 einen höhenverstellbaren Boden oder Zwischenboden 23 aufweisen, um einen Innenraum des wenigstens einen
Behälters 1 an unterschiedliche Stauguthöhen anzupassen.
[0039] Im dargestellten Fall sind zwei externe Montagevorrichtungen 5 vorgesehen, wobei einer der beiden externen Montagevorrichtungen 5 an einer Wand 9 eines Gebäudes und die andere der beiden externen Montagevorrichtungen 5 an einer Wand 9 eines Möbels 16 angeordnet ist.
[0040] Die Fig. 2-4 zeigen eine der beiden externen Montagevorrichtungen 5 mitsamt Behältern 1, wobei die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausschnitte einen Montagevorgang eines Behälters 1 zeigen.
[0041] Die wenigstens eine externe Montagevorrichtung 5 kann wie im dargestellten Fall leistenförmig ausgebildet sein.
[0042] Zur Befestigung an einer Wand 9 eines Gebäudes oder eines Möbels 16 kann die wenigstens eine externe Montagevorrichtung 5 wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 8 zur Befestigung aufweisen. Die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 8 kann beispielsweise ein Befestigungsprofil aufweisen.
[0043] Die wenigstens eine externe Montagevorrichtung 5 kann weitere Features aufweisen, wie z.B. wenigstens ein Hakenelement 10 für Handtücher oder dergleichen.
[0044] An der wenigstens einen externen Montagevorrichtung 5 ist wenigstens eine Schnittstelle 4 vorgesehen, welche dazu ausgebildet ist, ein am wenigstens einen Behälter 1 angeordnetes oder anordenbares Schnittstellengegenstück 11 formschlüssig zu halten. Bevorzugt weist die wenigstens eine Schnittstelle 4 wenigstens eine, vorzugsweise nutförmige, Aufnahme 12 und das wenigstens eine Schnittstellengegenstück 11 wenigstens einen korrespondierenden Vorsprung 13, auf, oder umgekehrt.
[0045] Die Schnittstelle 4 und das Schnittstellengegenstück 11 sind im Wesentlichen in identischer Form bei den in den folgenden Figuren dargestellten Schubladenbauteilen 3 vorgesehen.
[0046] Optional kann benachbart zur wenigstens einen Schnittstelle 4 oder zur wenigstens einen weiteren Schnittstelle 4 wenigstens eine Rückhaltevorrichtung 14 vorgesehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des wenigstens einen Behälters 1 erschwert, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Rückhaltevorrichtung 14 wenigstens eine Rastverbindung umfasst. Beispielsweise kann die Rückhaltevorrichtung 14 einen Rastvorsprung 24 und eine damit zusammenwirkende Rastkontur 25 aufweisen.
[0047] Die Fig. 5-8 einerseits und die Fig. 9-12 andererseits zeigen Möbel 16 der Küche 17 mit Schubladen 15, wobei die Schubladen 15 Schubladenbauteile 3 umfassen, an welchen die Behälter 1 anordenbar sind, die auch an den externen Montagevorrichtungen 5 angeordnet werden können.
[0048] Somit umfasst die Anordnung wenigstens ein erstes Schubladenbauteil 3 und wenigstens ein weiteres Schubladenbauteil 3.
[0049] Das wenigstens eine erste Schubladenbauteil 3 und/oder das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil 3 können als Schubladenwand (vgl. Fig. 10), vorzugsweise Schubladenseitenwand, oder als Schubladenrahmenelement (vgl. Fig. 6) ausgebildet sein, und/oder wobei das wenigstens eine erste Schubladenbauteil 3 und das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil 3 eine unterschiedliche Bauform aufweisen.
[0050] Im Falle des in den Fig. 7 und 8 dargestellten Schubladenbauteils 3 handelt es sich um ein Schubladenrahmenelement, das zwischen einer Frontwand 20 und einer Rückwand 21 angeordnet ist und zwei übereinander angeordnete Querträger umfasst, an denen beidseitig Behälter 1 anordenbar sind.
[0051] Wie aus den Fig. 6 und Fig. 9 hervorgeht, können in den Schubladen 15 weitere Inneneinteiler angeordnet sein, wie z.B. Tellerhalter 22 und/oder Abtrennelemente 29.
[0052] Die Fig. 13-15 zeigen drei verschieden ausgebildete Behälter 1. [0053] Wie aus Fig. 15 hervorgeht, kann der wenigstens eine Behälter 1 an wenigstens einer 4114
Seitenwand 6 wenigstens eine, vorzugsweise mehrere, Öffnung 7 zur Feuchtigkeitsabfuhr aufweisen.
[0054] Die Fig. 16-19 zeigen vier verschieden ausgebildete Schubladenbauteile 3 und die Fig. 20 eine externe Montagevorrichtung 5.
[0055] Ein Verfahren zum Management von Staugut 2 mittels wenigstens einer der in den Figuren exemplarisch dargestellten Anordnung kann derart ausgebildet sein, dass der wenigstens eine Behälter 1 zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil 3 und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil 3 und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung 5 hin- und hergewechselt wird.
[0056] Dabei bietet es sich an, dass der wenigstens eine Behälter 1 in Abhängigkeit eines Trocknungszustands eines darin angeordneten Stauguts 2 zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil 3 und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil 3 und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung 5 hin- und hergewechselt wird.
Claims (12)
1. Anordnung mit wenigstens einem Behälter (1) zur Aufnahme von Staugut (2) und wenigstens einem ersten Schubladenbauteil (3), wobei am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) wenigstens eine Schnittstelle (4) vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, dass der wenigstens eine Behälter (1) lösbar am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung wenigstens ein weiteres Schubladenbauteil (3) und/oder wenigstens eine außerhalb und gesondert von einer Schublade anzuordnende externe Montagevorrichtung (5) umfasst, wobei das wenigstens eine erste Schubladenbauteil (3) und das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil (3) eine unterschiedliche Bauform aufweisen, und wobei am wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil (3) und/oder an der wenigstens einen externen Montagevorrichtung (5) wenigstens eine weitere Schnittstelle (4) vorgesehen ist, welche im Wesentlichen identisch zu der am wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) vorgesehenen Schnittstelle (4) ausgebildet ist, sodass der wenigstens eine Behälter (1) zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil (3) und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung (5) hin- und herwechselbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der wenigstens eine Behälter (1) dazu ausgebildet ist, Staugut (2) aufzunehmen, das in wenigstens zwei unterschiedlichen Trocknungszuständen vorliegen kann, vorzugsweise in Form von Geschirr und/oder Besteck.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der wenigstens eine Behälter (1) einen höhenverstellbaren Boden oder Zwischenboden (23) aufweist, um einen Innenraum des wenigstens einen Behälters (1) an unterschiedliche Stauguthöhen anzupassen.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der wenigstens eine Behälter (1) an wenigstens einer Seitenwand (6) wenigstens eine, vorzugsweise mehrere, Öffnung (7) zur Feuchtigkeitsabfuhr aufweist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das wenigstens eine erste Schubladenbauteil (3) und/oder das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil (3) als Schubladenwand, vorzugsweise Schubladenseitenwand, oder als Schubladenrahmenelement ausgebildet ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die wenigstens eine externe Montagevorrichtung (5) leistenförmig ausgebildet ist, und/oder wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (8) zur Befestigung an einer Wand (9) eines Gebäudes oder eines Möbels (16) aufweist, und/oder wenigstens ein Hakenelement (10) für Handtücher oder dergleichen umfasst.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die wenigstens eine Schnittstelle (4) dazu ausgebildet ist, ein am wenigstens einen Behälter (1) angeordnetes oder anordenbares Schnittstellengegenstück (11) formschlüssig zu halten.
8. Anordnung nach Anspruch 7, wobei die wenigstens eine Schnittstelle (4) wenigstens eine, vorzugsweise nutförmige, Aufnahme (12) und das wenigstens eine Schnittstellengegenstück (11) wenigstens einen korrespondierenden Vorsprung (13), aufweist, oder umgekehrt.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei benachbart zur wenigstens einen Schnittstelle (4) oder zur wenigstens einen weiteren Schnittstelle (4) wenigstens eine Rückhaltevorrichtung (14) vorgesehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des wenigstens einen Behälters (1) erschwert, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Rückhaltevorrichtung (14) wenigstens eine Rastverbindung umfasst.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Anordnung wenigstens eine Schublade (15) aufweist, und wobei das wenigstens eine erste Schubladenbauteil (3) und/oder das wenigstens eine weitere Schubladenbauteil (3) Bestandteil der wenigstens einen Schublade (15) ist.
11. Verfahren zum Management von Staugut (2) mittels wenigstens einer Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine Behälter (1) zwischen dem
wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil (3) und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung (5) hin- und hergewechselt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der wenigstens eine Behälter (1) in Abhängigkeit eines Trocknungszustands eines darin angeordneten Stauguts (2) zwischen dem wenigstens einen ersten Schubladenbauteil (3) und dem wenigstens einen weiteren Schubladenbauteil (3) und/oder der wenigstens einen externen Montagevorrichtung (5) hin- und hergewechselt wird.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
7114
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50955/2024A AT528582B1 (de) | 2024-12-04 | 2024-12-04 | Anordnung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50955/2024A AT528582B1 (de) | 2024-12-04 | 2024-12-04 | Anordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT528582B1 true AT528582B1 (de) | 2026-03-15 |
| AT528582A4 AT528582A4 (de) | 2026-03-15 |
Family
ID=98176193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50955/2024A AT528582B1 (de) | 2024-12-04 | 2024-12-04 | Anordnung |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT528582B1 (de) |
-
2024
- 2024-12-04 AT ATA50955/2024A patent/AT528582B1/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT528582A4 (de) | 2026-03-15 |
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