AT528198A4 - Tamper - Google Patents

Tamper

Info

Publication number
AT528198A4
AT528198A4 ATA50724/2024A AT507242024A AT528198A4 AT 528198 A4 AT528198 A4 AT 528198A4 AT 507242024 A AT507242024 A AT 507242024A AT 528198 A4 AT528198 A4 AT 528198A4
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flange plate
vibration device
base
coffee
shaft
Prior art date
Application number
ATA50724/2024A
Other languages
English (en)
Other versions
AT528198B1 (de
Inventor
Hauck Otto
Original Assignee
Hauck Otto
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauck Otto filed Critical Hauck Otto
Priority to ATA50724/2024A priority Critical patent/AT528198B1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT528198A4 publication Critical patent/AT528198A4/de
Publication of AT528198B1 publication Critical patent/AT528198B1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/4403Constructional details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Abstract

Ein Tamper zum manuellen Pressen von Kaffeemehl oder Kaffeepulver umfasst einen Griff (6), einen Schaft (5), der an dem Griff (6) befestigt ist, eine Flanschplatte (14), die an dem Schaft (5) befestigt ist, und eine Basis (4), die mit der Flanschplatte (14) verbunden ist und einen Stempel als Pressfläche für das Kaffeemehl oder Kaffeepulver bildet. Die Basis (4) und die Flanschplatte (14) bilden einen Innenaum, in den eine Vibrationsvorrichtung (3, 11) untergebracht ist, die mit zumindest der Flanschplatte (14) spielfrei verbunden ist und eingerichtet ist, die Pressfläche in Vibration zu versetzen. Die Vibrationsvorrichtung (3, 11) ist spielfrei an der Flanschplatte (14) derart befestigt, dass ein Schwerpunkt der Vibrationsvorrichtung (3, 11) auf einer Mittelachse des Schaftes (5) liegt.

Description

BESCHREIBUNG
TAMPER
Die Erfindung betrifft einen Tamper zum manuellen Pressen von
Kaffeemehl oder Kaffeepulver.
Professionelle Kaffeezubereiter, die als Barista bezeichnet werden, müssen zur Herstellung von qualitativ gut schmeckendem Kaffee vor einem Brühvorgang das Kaffeemehl oder das Kaffeepulver verdichten, wobei es üblicherweise in Scheiben gepresst wird. Kaffeemehl oder Kaffeepulver wird durch das Mahlen von gerösteten Kaffeebohnen erzeugt. Eine Scheibe aus gepresstem, gemahlenem Kaffee wird auch als Puck bezeichnet. Nachfolgend wird der Begriff „Kaffeemehl“ auch stellvertretend
für „Kaffeepulver“ und „gemahlenen Kaffee“ verwendet.
Als Träger für das Kaffeemehl wird ein Kaffeesieb verwendet, in das der gemahlene Kaffee eingefüllt wird, beispielsweise mittels einer Kaffeemühle hineingemahlen wird. Zur einfacheren Handhabung des Siebs findet dieses üblicherweise in einem Siebträger Aufnahme. Ein Siebträger besteht im Wesentlichen aus einer Aufnahmeschale, die bevorzugt in Form eines tassenförmigen Napfs ausgebildet ist, für das Kaffeesieb, seitlich an der Aufnahmeschale vorgesehene Laschen oder Nasen, und einem Handgriff. Unterhalb der Aufnahmeschale für das Kaffeesieb befindet sich eine Öffnung, die mit einem (Einzelbezug, Einzelportion) oder mehreren Ausgießern (üblicherweise zwei, Doppelbezug Doppelportion) in Verbindung
steht.
Um den Puck aus dem Kaffeemehl herzustellen, ist es bekannt, das Kaffeemehl mit einem als Tamper bezeichneten Kaffeestampfer zusammen zu pressen. Ein Tamper besteht im Wesentlichen aus einem Griff und einem Stempel mit einer Oberfläche zum Pressen des Kaffeemehls. Beispielhafte Tamper sind aus den Druckschriften US 00D375233 S oder DE 20 2008 009 380 U1 bekannt.
Nach dem Pressvorgang, der als Tampern bezeichnet wird, führt der Barista den Siebträger mit dem den Puck enthaltenden Sieb in eine Kaffeemaschine ein, um den Brühvorgang durchzuführen. Im Zuge des Brühvorgangs wird heißes Wasser durch den Puck gepresst, das dabei die wohlschmeckenden Inhaltsstoffe des Kaffeemehls aufnimmt und als Kaffee durch die Öffnung und den/die Ausgießer in eine oder mehrere Behälter,
beispielsweise Kaffeetasse(n), dringt.
Um ein qualitativ hervorragendes Ergebnis, d.h. einen wohlschmeckenden Kaffee zu erreichen, muss der Barista während des Tamperns darauf achten, dass eine ausreichende Presskraft auf das Kaffeemehl ausgeübt wird, da der Puck eine gleichmäßige Dicke und Dichte aufweisen soll. Dazu wird beispielsweise mittels des Tampers eine Kraft entsprechend einer Gewichtskraft einer Masse von ca. 15 bis 20 kg auf das
Kaffeemehl aufgebracht.
Für das qualitativ gute Ergebnis ist es aber ebenfalls wichtig, dass die Oberfläche des Pucks in allen Achsen waagrecht ausgebildet ist. Falls die Oberfläche des Pucks schräg ausgebildet wird, führt dies nämlich zu einer unregelmäßigen Dicke des Pucks. In diesem Fall wird das Wasser während des Brühvorgangs nicht gleichmäßig durch den Puck
gedrückt, sondern fließt aufgrund der Gravitation entlang der
schräg ausgebildeten Oberfläche zu einem tiefsten Punkt der Oberfläche des Pucks und sammelt sich dort, bevor es durch den Puck gedrückt wird. Dabei wird der Teil des Kaffeemehls in diesem dünneren Bereich des Pucks übermäßig ausgelaugt, während nur vergleichsweise wenig Wasser durch den dickeren Bereich des Pucks gedrückt wird. Daher kann das in dem dickeren Bereich des Pucks vorhandene Kaffeemehl seine Inhaltsstoffe nicht in der vorgesehenen Weise abgeben. Das
Ergebnis ist ein Kaffee minderer Qualität.
Es ist mithin wichtig, das Kaffeemehl in dem Kaffeesieb/Siebträger in geeigneter Weise durch Andrücken des Tampers zu verdichten, sodass aus dem Kaffeemehl ein geeigneter Kaffeepuck ausgebildet wird. Dabei stellen die Verdichtung bzw. der Strömungswiderstand des Kaffeepucks
wichtige Faktoren dar.
Die DE 10 2019 112 813 B4 beschreibt einen handgeführten Tamper zum Verdichten von in einem Siebträger befindlichen Kaffeemehl, bei dem in einem Handgriff eine Vibrationsvorrichtung zur Erzeugung von Vibrationen, mittels der das Kaffeemehl in dem Siebträger verdichtet werden kann, vorgesehen ist. Mittels der Vibration wird eine Tamperbasis in
Vibration versetzt und so das Kaffeemehl verdichtet.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Tamper zum manuellen Pressen von Kaffeemehl oder Kaffeepulver bereitzustellen, mit dem die Herstellung eines gleichmäßig dichten und dicken
Kaffeepucks in einfacher Weise möglich ist. Die Erfindung wird durch einen Tamper nach Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen werden gemäß den abhängigen
Ansprüchen ausgeführt.
In einer Ausführungsform eines Tampers zum manuellen Pressen von Kaffeemehl oder Kaffeepulver gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Tamper aus einem Griff, einen Schaft, der an dem Griff befestigt ist, und einer Presseinheit aufgebaut, die zumindest eine Flanschplatte, die an dem Schaft befestigt ist, einer Basis, die mit der Flanschplatte verbunden ist und einen Stempel als Pressfläche für das Kaffeemehl oder Kaffeepulver bildet, und eine Vibrationsvorrichtung aufweist. Dabei bilden die Basis und die Flanschplatte einen Innenaum, in den die Vibrationsvorrichtung untergebracht ist. Die Vibrationsvorrichtung ist mit der Flanschplatte spielfrei verbunden, wobei bei Aktivierung der Vibrationsvorrichtung die Pressfläche in Vibration versetzt wird. Die Vibrationsvorrichtung ist an der Flanschplatte derart befestigt, dass ein Schwerpunkt der Vibrationsvorrichtung auf
einer Mittelachse des Schaftes liegt.
Durch ein Verwenden der Vibrationsvorrichtung kann die Verdichtung des Kaffeemehls in dem Siebträger auf effektive Weise stattfinden, ohne dass eine mittels der Hand aufzuwendende Anpresskraft auf das Kaffeemehl nötig ist. Dabei ist es durch die Unterbringung der Vibrationsvorrichtung in dem Bereich der Basis möglich, die Vibration näher an dem Kaffeemehl und somit an dem zu erzeugenden Kaffeepuck zu erzeugen, was es ermöglicht, den Energieverbrauch der Vibrationsvorrichtung effektiv zu gestalten. Hierdurch wird es auch möglich, einen entsprechend ausgelegten Antrieb für die Vibrationsvorrichtung, beispielsweise in Form eines entsprechenden Elektromotors, auszuwählen, der aufgrund einer geringen Leistungsaufnahme einen leisen Betrieb ermöglicht und eine kleinere Größe aufweist. Dies erleichtert eine kompakte
Bauweise und eine geräuscharme Anwendung.
Ferner ist es durch die Positionierung der Vibrationsvorrichtung in derartiger Weise, dass ein Schwerpunkt der Vibrationsvorrichtung auf der Mittelachse des Schafts liegt, die im Regelfall mit der Mitte des Kaffeesiebs übereinstimmt, möglich, eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zu erreichen, sobald die Basis auf dem Kaffeemehl liegt. Bei Aufbringen der Vibration durch die Vibrationsvorrichtung wird so vermieden, dass es zu einer ungleichmäßigen Gewichtsverteilung kommt, die die Oberfläche des Kaffeepucks uneben oder abgeschrägt machen würde und so zu einer unregelmäßigen Dicke des Pucks führen kann. Mithin wird erreicht, dass die Oberfläche des Pucks in allen Achsen
waagrecht ausgebildet ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung wird eine Energieversorgung in dem Griff untergebracht, wobei die Vibrationsvorrichtung mit der Energieversorgung über eine Leitung verbunden ist, die
durch den Schaft geführt ist.
Durch eine Unterbringung der Energieversorgung in dem Griff wird der in dem Bereich der Basis benötigte Platz verkleinert,
was eine kompakte Ausführung des Tampers ermöglicht.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung umfasst der Tamper eine Steuerungsvorrichtung, die in dem Griff untergebracht ist und eine Energieversorgung der Vibrationsvorrichtung steuert, und einen Schalter, der mit der Steuerungsvorrichtung verbunden ist und durch einen Benutzer zur Steuerung der
Vibrationsvorrichtung betätigbar ist.
Durch eine entsprechend eingerichtete Steuerungsvorrichtung,
die beispielsweise eine Elektronik umfasst, kann die
Vibrationsvorrichtung durch einen Benutzer in gewünschter Weise gesteuert werden. Beispiele der Steuerung betreffen beispielsweise in Ein- und Ausschalten der Vibrationsvorrichtung, eine Intensitätssteuerung der
Vibrationsvorrichtung, und dergleichen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung umfasst der Tamper eine Platziervorrichtung, die die Presseinheit, also die Flanschplatte und zumindest teilweise die Basis, außen umgibt. Die Platziervorrichtung wird durch eine Federvorrichtung mit der Flanschplatte in zumindest der Achsenrichtung des Schaftes bewegbar verbunden. Dabei entspricht ein Innendurchmesser der
Platziervorrichtung dem Außendurchmesser der Basis entspricht.
Die außen an der Presseinheit angebrachte Platziervorrichtung ermöglicht ein besseres Platzieren des Tampers bei einem Siebträger. Beispielsweise liegt die Platziervorrichtung oben auf dem Siebträger, in dem sich das zu pressende Kaffemehl befindet, auf, während die Basis in den Siebträger von oben eingebracht wird, um die Verdichtung zu erreichen. Durch die Federvorrichtung ist es dabei möglich, die Basis mittels des Griffs und den Schaft nach unten zu bewegen, während die Platziervorrichtung auf dem Siebträger verbleiben kann. Nach Abschluss der Bewegung, d.h. bei Erreichen einer Position, bei der die Verdichtung mittels der Vibrationsvorrichtung vorgenommen werden soll, kann so der Tamper eine ausgerichtete Position einnehmen und halten, so dass die Oberfläche des
Pucks in allen Achsen waagrecht ausgebildet werden kann.
Weiter sind gemäß einer Ausgestaltung die Basis und die Flanschplatte lösbar aneinander befestigt. Wenn die Basis an die Flanschplatte montiert ist, sind die Basis und die
Vibrationsvorrichtung (oder ein Material, das mit der
Vibrationsvorrichtung verbunden ist, beispielsweise ein Harzüberzug) nach der Befestigung an der Flanschplatte in
Kontakt.
Durch eine 1lösbare Verbindung zwischen Flanschplatte und Basis kann ein Austausch von Komponenten des Tampers erfolgen, beispielsweise zu Reparaturzwecken bei der Vibrationsvorrichtung oder für eine Verwendung einer anderen Ausführungsform der Basis (anderer Durchmesser, tiefere
Bauform, oder dergleichen).
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Vibrationsvorrichtung durch einen elektrischer Motor mit einem Unwucht-Exzenter bereitgestellt. Dabei ist die Energieversorgung eine elektrische Energieversorgung, beispielsweise eine Batterie, ein Kondensator, ein
Stromanschluss, oder dergleichen.
Weitere Vorteile und Gesichtspunkte der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung einer derzeit bevorzugten Ausführungsform mit den anhängenden Figuren ersichtlich. In
den Figuren zeigt:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht und eine
Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Tampers, und
Figur 2 eine Vergrößerung der Schnittansicht aus der Figur 1.
Ein Tamper gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung wird anhand von Figuren 1 und 2 beschrieben.
Der Tamper weist einen Griff 6 und eine Presseinheit auf, die
einen Stempel mit einer Pressfläche mit einer im Wesentlichen
planen Oberfläche für das Kaffeemehl bildet und aus einer Flanschplatte 14 und einer Basis 4 ausgebildet ist. Die Pressfläche gerät bei Einsatz des Tampers mit dem Kaffeemehl in Berührung, um dieses zu verdichten. Die Pressfläche ist eine im Wesentlichen plane Oberfläche der Basis 4, deren Form nicht auf eine exakt plane Oberfläche begrenzt ist, sondern die beispielsweise auch in Form einer gewellten Oberfläche oder einer mit kleinen Vertiefungen und kleinen Vorsprüngen
versehenen Oberfläche ausgebildet sein kann.
Der Griff 6 und die Presseinheit sind mittels eines Schafts 5 fest miteinander verbunden. Der Schaft 5 ist beispielsweise ein Rohr, das mit dem Griff 5 lösbar oder unlösbar derart verbunden ist, dass der Griff 6 bequem durch einen Benutzer gehalten und geführt werden kann. Als Verbindung zwischen Griff 6 und Schaft 5 ist beispielsweise eine Schraubverbindung, eine Schweißverbindung, eine Steckverbindung usw. einsetzbar. Der Schaft ist mit der Presseinheit durch die Flanschplatte 14 fest verbunden, in die der Schaft 5 lösbar oder unlösbar beispielsweise mittels einer Schraubverbindung, einer Schweißverbindung, einer
Steckverbindung usw. einsetzbar ist.
In der Presseinheit ist die Flanschplatte 14 mit der Basis 4 lösbar oder unlösbar beispielsweise mittels einer Schraubverbindung, einer Schweißverbindung, einer Steckverbindung usw. verbunden. Beispielsweise ist die Basis 4 topfförmig ausgelegt und wird an einer oberen Seite mit der Flanschplatte 14 verbunden. Durch die Verbindung der Flanschplatte 14 mit der Basis 4 wird ein Innenraum
ausgebildet, wie es in Figur 1 und 2 ersichtlich ist.
Die Verbindung der Flanschplatte 14 und der Basis 4 ist beispielsweise derart ausgestaltet, dass bei der Verbindungsstelle zwischen Flanschplatte 14 und Basis 4 an der Flanschplatte 14 ein Außengewinde vorgesehen ist, während an der Basis 4 ein entsprechendes Innengewinde vorgesehen ist, so dass durch Einschrauben der Basis 4 die Verbindung hergestellt wird. Andere Verbindungsformen sind ebenso möglich, beispielsweise ein Verschweißen der Flanschplatte 14 und der Basis 4 an der Kontaktstelle, ein Verkleben der Flanschplatte 14 und der Basis 4 an der Kontaktstelle, eine magnetische
Verbindung, usw.
In der Presseinheit ist ferner eine Vibrationsvorrichtung 3, 11 eingebaut. Die Vibrationsvorrichtung 3, 11 ist dabei spielfrei mit zumindest der Flanschplatte 14 verbunden. Beispielsweise wird die Vibrationsvorrichtung 3, 11 an der Flanschplatte 14 durch Verkleben, Schweißen, eine Schraubverbindung, usw. befestigt. Es ist möglich, eine Schutzumhüllung der Vibrationsvorrichtung 3, 11 nach dem Einbau vorzusehen, beispielsweise mittels eines Harzes oder dergleichen, das die Vibrationsvorrichtung 3, 11 ummantelt. Wenn die Basis 4 mit der Flanschplatte 14 verbunden wird, ist es in einer Ausgestaltung möglich, dass ein Kontakt zwischen der Basis 4 und der Vibrationsvorrichtung 3, 11 entsteht, so dass auch eine spielfreie Verbindung zwischen der Basis 4 und der Vibrationsvorrichtung 3, 11 besteht. Alternativ kann ein Abstand zwischen der Basis 4 und der Vibrationsvorrichtung 3, 11 nach der Verbindung der Basis 4 mit der Flanschplatte 14
vorgesehen sein.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die
Vibrationsvorrichtung 3, 11 derart an die Flanschplatte 14
befestigt, dass ein Schwerpunkt der Vibrationsvorrichtung 3,
11 auf einer Verlängerung der Mittelachse des Schafts 5 liegt. Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts erreicht, so dass bei einem Aufliegen der Basis auf dem Kaffeemehl keine Schieflage entsteht, die das Verdichtungsergebnis beeinflusst. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Griff 6 ebenfalls derart an dem Schaft 5 angeordnet, dass ein Schwerpunkt des Griffs 6 (und darin enthaltener Elemente, die nachstehend beschrieben werden) auf einer Verlängerung der Mittelachse des Schafts 5 liegt. Hierdurch wird die gleichmäßige Verteilung des Gewichts und
damit die Unterdrückung einer Schieflage weiter unterstützt.
Zum Betrieb der Vibrationsvorrichtung 3, 11 ist eine Energieversorgung 9 in dem Griff 6 bereitgestellt. Eine Verbindung zur Energieübertragung zwischen der Energieversorgung 9 und der Vibrationsvorrichtung 3, 11 wird über den Schaft 5 bereitgestellt, der beispielsweise eine Leitungsdurchführung aufweist, in der eine Leitung verlegt
werden kann.
Ferner sind eine Bedienungsvorrichtung 8, beispielsweise in Form eines Schalters in dem Griff 6, sowie eine Steuerungsvorrichtung 7 bereitgestellt, die es einem Benutzer ermöglichen, die Vibrationsvorrichtung 3, 11 ein- und auszuschalten und einen Betrieb der Vibrationsvorrichtung 3, 11 zu steuern. Die Steuerungsvorrichtung 7 ist beispielsweise eine integrierte Schaltung, die eine Ansteuerung der Vibrationsvorrichtung 3, 11 und eine Zufuhr von Energie zu der Vibrationsvorrichtung 3, 11 gestattet. Beispielsweise ist es möglich, Intensität, Frequenz oder Dauer einer Vibration durch die Vibrationsvorrichtung 3, 11 über die Steuerungsvorrichtung
7 einzustellen.
Ein Beispiel für die Vibrationsvorrichtung 3, 11 ist ein Elektromotor mit daran angebrachtem Unwucht-Exzenter. In diesem Fall ist die Energieversorgung 9 eine elektrische Energieversorgung, beispielsweise eine wieder aufladbare Batterie, eine Kondensator, oder dergleichen. Auch eine direkte Stromversorgung über ein Stromnetz ist möglich. Andere Arten von Vibrationsvorrichtungen und Energieversorgungen sind ebenfalls möglich, beispielsweise druckluftbetriebene Vorrichtungen oder dergleichen, solange eine Vibration erzeugt werden kann, die über die Basis an das Kaffeemehl übertragen
werden kann.
Eine weitere Ausgestaltung des Tampers umfasst eine Platziervorrichtung 13. Die Platziervorrichtung 13 ist beispielsweise ein glockenartiges Element, das die Flanschplatte 14 und zumindest teilweise die Basis 4 außen umgibt. Die Platziervorrichtung 13 wird beispielweise angebracht, indem der Schaft 5 durch eine Mittelbohrung der Platziervorrichtung 13 eingeführt wird. Eine Federvorrichtung 12, beispielsweise eine entsprechend vorgespannte Spiralfedern, verbindet die Platziervorrichtung 13 mit der Flanschplatte 14, wie es in Fig. 2 ersichtlich ist, wobei die Platziervorrichtung 13 in zumindest der Achsenrichtung des Schaftes 5 bewegbar ist. Ein Innendurchmesser der Platziervorrichtung 13 entspricht dabei im Wesentlichen dem Außendurchmesser der Basis 4, sodass die Basis mittig mit Seitenspiel in der Platziervorrichtung 13 liegt. Bei einem Platzieren des Tampers auf einem Siebträger liegt die Unterseite der Platziervorrichtung 13 auf einem oberen Rand des Siebträgers auf. Somit ermöglicht die Platziervorrichtung 13 eine genaue Auflage des Tampers und unterstützt das ausgerichtete Aufbringen der Basis 4 auf das Kaffeemehl in dem
Siebträger.
Es ist anzumerken, dass in dem Tamper gemäß Ausgestaltungen der Erfindung der Griff 6, der Schaft 5, die Flanschplatte 14 und die Basis 4 eine fest verbundene Einheit bilden, die mittels der Vibrationsvorrichtung 3, 11 in Vibration versetzt wird, um das Kaffeemehl zu verdichten. Die Platziervorrichtung 13 ist gemäß einer Ausgestaltung lediglich mittels der
Federvorrichtung 12 mit Flanschplatte 14 verbunden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfndungsgemäßen
Tampers sind nachstehend beschrieben.
Durch eine lösbare Verbindung zwischen der Basis 4 und der Flanschplatte 14 ist es möglich, unterschiedliche Ausführungen der Basis 4, d.h. beispielsweise unterschiedliche Durchmesser der Auflagefläche der Basis, mit dem Tamper einzusetzen, indem
der gewünschte Typ der Basis 4 eingesetzt wird.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist der Griff 6 starr mit dem Schaft 5 verbunden. Hierbei sind unterschiedliche Winkel des Griffstücks in Bezug auf die Mittelachse des Schafts denkbar. Auch eine drehbare Halterung des Griffs 6 an dem Schaft 5 ist möglich. Vorteilhafterweise ist bei allen Anbringformen der Schwerpunkt des Griffs auf der Verlängerung
der Mittelachse des Schafts 5.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist die Vibrationsvorrichtung durch einen Unwuchtmotor ausgebildet. Dabei wird eine Unwucht (der Unwucht-Exzenter) antreibt, wobei eine Unwucht beispielsweise durch ein nicht konzentrisch um die Rotationsachse angeordnete Gewichtsverteilung, die in Rotation versetzt wird, ausgebildet werden kann. In dem
Innenraum, der durch die Flanschplatte und die Basis
geschaffen wird, ist ausreichend Raum, um die Unwucht anzutreiben und so die Vibration zu erzeugen. Es ist aber auch denkbar, dass die Vibrationsvorrichtung durch einen Ultraschallschwinger oder eine auf einem Piezoeffekt beruhende
Vorrichtung bereitgestellt wird.
Die Energieversorgung, die beispielsweise eine wieder aufladbare Batterie ist, kann so ausgelegt sein, dass die kabellos, zum Beispiel induktiv, aufgeladen werden kann. Eine kabelgebundene Energieversorgung oder Wiederaufladung wird in einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, die beispielsweise
einen Gerätestecker, USB-Stecker usw. verwendet.
Die Vibrationsvorrichtung kann in eine oder mehrere Schwingungsrichtungen eine Vibration aufbringen, die parallel
und/oder quer zur Verdichtungsrichtung orientiert sind.
In einer weiteren Ausführungsform ist ein Sensor bereitgestellt, der einen vorbestimmten Anpressdruck erfasst und ein entsprechendes Signal ausgibt, das einem Benutzer beispielsweise mitteilt, dass ein minimal aufzuwendender Anpressdruck auf das Kaffeemehl vorliegt. Diese Signal ist beispielsweise ebenso als ein Auslöser einsetzbar, um die Vibrationsvorrichtung zu starten oder zu stoppen,
beispielsweise wenn der erfasste Anpressdruck zu hoch ist.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Tamper zum manuellen Pressen von Kaffeemehl oder Kaffeepulver, umfassend:
einen Griff (6),
einen Schaft (5), der an dem Griff (6) befestigt ist,
eine Flanschplatte (14), die an dem Schaft (5) befestigt ist,
eine Basis (4), die mit der Flanschplatte (14) verbunden ist und einen Stempel als Pressfläche für das Kaffeemehl oder Kaffeepulver bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Basis (4) und die Flanschplatte (14) einen Innenaum bilden, in den eine Vibrationsvorrichtung (3, 11) untergebracht ist, die mit zumindest der Flanschplatte (14) spielfrei verbunden ist und eingerichtet ist, die Pressfläche in Vibration zu versetzen, und
die Vibrationsvorrichtung (3, 11) spielfrei an der Flanschplatte (14) derart befestigt ist, dass ein Schwerpunkt der Vibrationsvorrichtung (3, 11) auf einer Mittelachse des
Schaftes (5) Liegt.
2. Tamper nach nach Anspruch 1, ferner umfassend
eine Energieversorgung (9), die in dem Griff (6) untergebracht ist, wobei die Vibrationsvorrichtung (3, 11) mit der Energieversorgung (9) über eine Leitung verbunden ist, die
durch den Schaft (5) geführt ist.
3. Tamper nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend
eine Steuerungsvorrichtung (7), die in dem Griff (6) untergebracht ist und eine Energieversorgung der Vibrationsvorrichtung (3, 11) steuert, und
einen Schalter (8), der mit der Steuerungsvorrichtung (7) verbunden ist und durch einen Benutzer zur Steuerung der
Vibrationsvorrichtung (3, 11) betätigbar ist.
4. Tamper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner umfassend eine Platziervorrichtung (13), die die Flanschplatte (14) und zumindest teilweise die Basis (4) außen umgibt, wobei die Platziervorrichtung (13) durch eine Federvorrichtung (12) mit der Flanschplatte (14) in zumindest der Achsenrichtung des Schaftes (5) bewegbar verbunden ist und wobei ein Innendurchmesser der Platziervorrichtung (13) dem
Außendurchmesser der Basis (4) entspricht..
5. Tamper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
die Basis (4) und die Flanschplatte (14) lösbar aneinander befestigt sind und die Basis die Vibrationsvorrichtung (3, 11) oder ein Material, das mit der Vibrationsvorrichtung (3, 11) verbunden ist, nach der Befestigung an der Flanschplatte
kontaktiert.
6. Tamper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Vibrationsvorrichtung (3, 11) ein elektrischer Motor (3) mit einem Unwucht-Exzenter (11) ist und wobei die
Energieversorgung (9) eine elektrische Energieversorgung ist.
ATA50724/2024A 2024-09-05 2024-09-05 Tamper AT528198B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50724/2024A AT528198B1 (de) 2024-09-05 2024-09-05 Tamper

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50724/2024A AT528198B1 (de) 2024-09-05 2024-09-05 Tamper

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT528198A4 true AT528198A4 (de) 2025-11-15
AT528198B1 AT528198B1 (de) 2025-11-15

Family

ID=98431344

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50724/2024A AT528198B1 (de) 2024-09-05 2024-09-05 Tamper

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT528198B1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT528198B1 (de) 2025-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3158902B1 (de) Wägeeinheit für eine kaffeebohnenmühle, kaffeebohnenmühle mit integrierter wägeeinheit und verfahren zum betreiben einer kaffeebohnenmühle
DE69904745T2 (de) Vorrichtung zum mahlen, portionieren und andrücken von kaffee
DE60300092T2 (de) Mühle für Pfefferkörner, Gewürze, Kaffeebohnen oder ähnliches
US6978682B2 (en) Force-adjustable hand-held coffee/espresso tamping device
EP2811876B1 (de) Kaffeemaschine sowie verfahren zum betrieb einer solchen kaffeemaschine
EP3897308B1 (de) Vorrichtung zum zuführen von kaffeepulver in eine brühkammer einer kaffeemaschine
EP2858539A1 (de) Kaffeemaschine
JP2020528805A (ja) 1回量の粉砕コーヒー粉末をプレスするための装置
EP3801155B1 (de) Kaffeemühle
DE202016008590U1 (de) Tamper
AT528198B1 (de) Tamper
DE102024125480A1 (de) Tamper
AT395520B (de) Verfahren und vorrichtung fuer die dosierung gemahlenen materials
EP3595498A1 (de) Kaffeefiltermaschine und system, welches die kaffeefiltermaschine umfasst
EP4442176A1 (de) Mahleinheit für getränkezubereitungsvorrichtung mit mahlgradverstellung
KR102791849B1 (ko) 포터 필터의 커피 파우더를 균일한 밀도로 형성하는 커피 원액 추출 시스템
AT503495B1 (de) Vorrichtung zum zubereiten von getränken
DE19839421C2 (de) Automatisiertes zeitgesteuertes Sieb
CN114904617A (zh) 一种药材破碎研磨设备
DE102004035459A1 (de) Haushaltskaffeemühle
CN223900656U (zh) 咖啡压粉机构及咖啡设备
DE202006020098U1 (de) Vorrichtung zum Zubereiten von Getränken auf Basis von Pflanzen, Bohnen und/oder Früchten
KR102868932B1 (ko) 레벨링 겸용 탬핑 장치
DE10051980A1 (de) Mahlwerk für Nahrungsmittel
DE2343003C2 (de) Vorrichtung zum Einbringen eines elektrisch leitenden Pulvers in Buchsen eines elektrischen Steckers