AT528194B1 - Finne - Google Patents

Finne

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AT528194B1
AT528194B1 ATA50324/2024A AT503242024A AT528194B1 AT 528194 B1 AT528194 B1 AT 528194B1 AT 503242024 A AT503242024 A AT 503242024A AT 528194 B1 AT528194 B1 AT 528194B1
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ATA50324/2024A
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Pasterniak Niklas
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Jan Vojacek
Way Watersports 121 Flexco
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B32/00Water sports boards; Accessories therefor
    • B63B32/60Board appendages, e.g. fins, hydrofoils or centre boards

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Finne, insbesondere für einen Strömungskörper wie ein Surfboard, wobei die Finne eine Verbindungswand (1) zur Verbindung mit dem Strömungskörper, sowie zumindest zwei Seitenwände (2a, 2b) aufweist, wobei zumindest zwei der Seitenwände (2a, 2b) jeweils im Bereich eines oberen Endes (2g) mit der Verbindungswand (1) verbunden sind und im Bereich eines unteren Endes (2h) über eine Bodenwand (3) miteinander verbunden sind und so durch die Seitenwände, die Bodenwand (3) und vorzugsweise auch die Verbindungswand (1) ein Strömungskanal (4) mit einer Längsachse (L) und mit zumindest einer ersten Öffnung (5) sowie zumindest einer zweiten Öffnung (6) gebildet wird, wobei zumindest eine Seitenwand (2a,2b) ein Tiefen-zu-Längen-Verhältnis kleiner 1 aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (2a, 2b) entlang ihrer gesamten Erstreckung entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise einen stumpfen Innenwinkel (A) zur Verbindungswand (1) aufweist.

Description

Ss N
Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Finne, insbesondere für einen Strömungskörper wie ein Surfboard, wobei die Finne eine Verbindungswand zur Verbindung mit dem Strömungskörper, sowie zumindest zwei Seitenwände aufweist, wobei zumindest zwei der Seitenwände jeweils im Bereich eines oberen Endes mit der Verbindungswand verbunden sind und im Bereich eines unteren Endes über eine Bodenwand miteinander verbunden sind und so durch die Seitenwände, die Bodenwand und vorzugsweise auch die Verbindungswand ein Strömungskanal mit einer Längsachse und mit zumindest einer ersten Öffnung sowie zumindest einer zweiten Öffnung gebildet wird. Finnen dienen der Stabilisierung einer Bewegung von Gegenständen in einer Strömung, insbesondere in Luft- oder Wasserströmungen. Sie finden im Bereich der Flugobjekte, aber auch bei Fahrzeugen und anderen Fortbewegungsmitteln sowie insbesondere Wasserfahrzeugen Anwendung, insbesondere im Sport. Zum Beispiel helfen sie auf Schiffen, Surfbrettern und insbesondere Kite-Surfbrettern bei der Fahrt, indem sie die Strömung des Fluids, also der Luft oder des Wassers, leiten. Der Strömungskörper ist vorzugsweise ein Wasserströmungskörper, also ein Strömungskörper, der zur Strömung im Wasser als Fluid eingesetzt wird.
[0002] Dabei sollten solche Finnen einerseits sehr dünn sein, um geringen Strömungswiderstand aufzuweisen, andererseits auch stabil genug sein, um nicht bei der Handhabung zu brechen. Gleichzeitig sollen sie eine besonders stabile Fahrt ermöglichen.
[0003] Finnen werden üblicherweise auf Oberflächen von Strömungskörpern angeordnet. Dabei ist der Platz auf diesen Oberflächen oft begrenzt, da sie oft Strömungseinrichtungen wie ein Relief, Rillen, Strömungswände oder dergleichen aufweisen. Erstrecken sich Finnen über solche Strömungseinrichtungen, so kann deren Funktion gestört sein, was die Stabilität des Strömungskörpers in der Strömung negativ beeinflusst.
[0004] In der EP 1272 388 A1 wird eine Finne mit zwei Seitenwänden offenbart, wobei eine mittlere Wand zwischen den Seitenwänden im Bereich des Verbindungsabschnitts einen entlang der Längsachse nach hinten versetzten Abschnitt ihrer Vorderkante aufweist. Im Bereich der Bodenwand hingegen ist die Vorderkante auf gleicher Höher angeordnet. Die beiden Seitenwände sind symmetrisch auf gleicher Höhe angeordnet. Das Wasser, das den Kanal, gebildet durch die Seitenwände, durchströmt, wird durch die mittlere Wand aufgeteilt, ansonsten aber keiner wesentlichen Strömungsveränderung ausgesetzt — auch wenn die erste Öffnung des Kanals schräg angeströmt wird. Weiters muss die Finne entweder sehr tief ins Wasser eindringen oder die Verbindungswand sowie die Finne selbst sehr breit ausgeführt sein, damit der Querschnitt des Kanals ausreichend groß ist, um gut zu stabilisieren. Eine derartige Ausführungsform ermöglicht daher eine nur unzureichende Stabilisierung bei großen Anströmwinkeln und okkupiert eine große Fläche am Strömungskörper. Dies kann zu einer Störung von Strömungseinrichtungen am Strömungskörper führen.
[0005] Die WO 2013071329 A1 offenbart eine Finne ebenso mit drei Wänden, wobei die Längen der Wände entlang der Strömungsrichtung ident sind und diese zueinander versetzt sind. Dies hat zur Folge, dass die Öffnung eine größere Anströmfläche aufweist als der Querschnitt des sich bildenden Kanals, insbesondere bei einer schrägen Anströmung. So kommt es zu einer Beschleunigung der Strömung im Kanal. Durch die Gleichheit der Querschnitte wird jedoch bedingt, dass die zweite Öffnung den genau gleichen Versatz aufweist, wodurch der Effekt nur teilweise ausgenutzt werden kann, was insbesondere bei begrenzten Bauteillängen problematisch ist. Darüber hinaus sind die Wände im Wesentlichen parallel zueinander, wodurch sie sehr hoch ausgeführt sein müssen, um große Querschnitte bilden zu können. Dies ermöglicht zwar eine hohe Effizienz, verringert aber die mechanische Stabilität und erhöht die Verletzungsgefahr beim Tragen und bei der Verwendung.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist somit, eine Finne bereitzustellen, die eine besonders effektive, starke Stabilisierung der Fahrt ermöglicht, aber auch robust und einfach aufzubauen ist, und eine möglichst geringe Verletzungsgefahr aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass zumindest eine Seitenwand 1733
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ein Tiefen-zu-Längen-Verhältnis kleiner 1 aufweist und dass zumindest eine Seitenwand entlang ihrer gesamten Erstreckung entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise einen stumpfen Innenwinkel zur Verbindungswand aufweist.
[0008] Durch eine Neigung zumindest einer Seitenwand wird der Querschnitt und auch die Fläche der Öffnungen erweitert, ohne dass die Verbindungswand wesentlich größer ausgeführt werden muss. Dies verbessert einerseits das Strömungsverhalten, behindert andererseits aber auch keine Strömungsreliefs, die auf einer Strömungsfläche vorgesehen sein können, an der die Finne anordenbar ist. Gleichzeitig wird dadurch die notwendige Höhe der Finne vermindert, was zu einer stabileren Ausführungsform und einer geringeren Verletzungsgefahr führt.
[0009] Die Baugröße der Finne ist aufgrund ihrer Anwendung im Kitesurfen stärker begrenzt als bei anderen Wassersportarten. Insbesondere bei Finnen für Kitesurfbretter ist die Erfindung also vorteilhaft, da sie trotz geringen Platzverbrauchs am Brett wegen einer kleiner ausführbaren Verbindungswand eine gute Stabilisierung erreicht.
[0010] Durch den stumpfen Innenwinkel wird eine nicht zu tiefe Finne erreicht, die dennoch ausreichend Grip erzeugt. Darüber hinaus wird durch einen stumpfen Innenwinkel erreicht, dass die Finne tiefer in das Wasser ragt, wenn die Finne verschwenkt wird. Dies verbessert die Wirkung der Finne beim Verschwenken. Insbesondere bei Wasserströmungskörpern wie Surfbrettern ist dies vorteilhaft, da diese üblicherweise verschwenkt genutzt werden.
[0011] Mit stumpfem Innenwinkel ist dabei ein Innenwinkel von größer 90° gemeint. Mit Innenwinkel ist der Winkel gemeint, der im Querschnitt des Strömungskanals angeordnet ist.
[0012] Die Verbindungswand ist vorzugsweise eine einheitliche ununterbrochene Wand. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Verbindungswand in mehrere Teilwände unterteilt ist, welche nicht oder nur teilweise miteinander verbunden sind. Die Verbindungswand dient zur Verbindung mit einem angrenzenden Bauteil wie einem Strömungskörper, beispielsweise einer AuBenwand einer Hülle, wie der Unterseite von einem Surfbrett. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Verbindungswand eine durchgehende oder unterbrochene Verbindungsfläche aufweist oder durch diese Verbindungswand im Wesentlichen gebildet wird. Diese Verbindungsfläche ist auBerhalb des Strömungskanals angeordnet und ist vorzugsweise dazu ausgebildet, an dem Strömungskörper zumindest teilweise anzuliegen.
[0013] Die Verbindungsfläche ist eine, meist flache also ebene, Fläche, entlang derer die Verbindung zum Strömungskörper hergestellt wird. In der Regel wird sie durch eine Oberfläche der Verbindungswand definiert.
[0014] Mit Tiefen-zu-Längenverhältnis einer Seitenwand ist dabei die Tiefenerstreckung der Seitenwand dividiert durch die Länge der Seitenwand entlang der Längsachse gemeint.
[0015] Mit Tiefenerstreckung ist die maximale Erstreckung der Seitenwand von einer Verbindungsebene gemeint, die durch die Verbindungswand definiert wird. Die Verbindungsebene ist die Ebene, entlang der die Verbindungswand an dem Strömungskörper anliegt. Es geht also um die Erstreckung normal zur Verbindungsebene. In der Regel erstreckt sich die Verbindungsebene entlang der Verbindungsfläche soweit vorhanden. Es kann die Verbindungsebene unter Umständen uneben, gebeugt oder gebogen sein. Insbesondere wenn die Oberfläche des Strömungskörpers uneben, beispielsweise gebeugt oder gebogen ist, ist dies vorteilhaft.
[0016] Durch das Tiefen-zu-Längenverhältnis kleiner 1 wird erreicht, dass die Finne nicht zu weit von dem Strömungskörper absteht, aber trotzdem eine ausreichende Wirkung erzielt werden kann. Vorzugsweise sind zumindest zwei der Seitenwände jeweils im Bereich eines oberen Endes beabstandet voneinander mit der Verbindungswand verbunden. Mit „jeweils im Bereich eines oberen Endes beabstandet voneinander mit der Verbindungswand verbunden“ ist dabei gemeint, dass die Seitenwände im Bereich ihrer oberen Enden voneinander beabstandet sind. Die Verbindungswand ist zumindest teilweise zwischen ihnen angeordnet. Dies ermöglicht einen wesentlich größeren Querschnitt des Strömungskanals und ermöglicht gleichzeitig eine möglichst flache Ausführungsform.
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[0017] Vorzugsweise weist die Verbindungswand zumindest ein Verbindungselement und/oder zumindest einen Verbindungsabschnitt für ein Verbindungselement zur Verbindung mit einem angrenzenden Teil auf. Vorzugsweise umfasst zumindest ein Verbindungsabschnitt zumindest eine Öffnung, durch die eine Schraube oder ein ähnliches Verbindungselement durchführbar ist.
[0018] Mit „dass die Vorderkantenbereiche der beiden Seitenwände entlang einer Längsachse des Strömungskanals zueinander versetzt sind“ ist dabei gemeint, dass eine Seitenwand entlang der Längsachse früher beginnt als die andere. Die Vorderkantenbereiche sind also entlang der Längsachse auf unterschiedlicher Höhe angeordnet. Durch den Versatz erstreckt sich eine Seitenwand im vorderen Bereich weiter nach vorn als die andere.
[0019] Wenn die Vorderkantenbereiche einen Winkel zur Längsachse aufweisen, der größer oder kleiner 90° beträgt, so ist mit dem obigen Merkmal gemeint, dass die Vorderkanten der beiden Seitenwände entlang einer Längsachse des Strömungskanals jeweils auf gleicher Höhe entlang einer Hochachse des Strömungskanals zueinander versetzt sind.
[0020] Die Hochachse des Strömungskanals ist dabei eine Achse, die normal zur Längsachse steht und sich von der Verbindungswand in Richtung der Bodenwand erstreckt.
[0021] Der Versatz liegt dabei vorzugsweise entlang der gesamten Länge der Vorderkantenbereiche vor. Alternativ liegt der Versatz im Bereich der oberen Enden, im Bereich der unteren Enden und/oder in den Bereichen zwischen den oberen und unteren Enden der Seitenwände vor.
[0022] Die Längsachse ist dabei eine Achse, die sich entlang des, in der Regel geraden, Strömungskanals erstreckt. Ist der Strömungskanal gebeugt, so kann die Längsachse entsprechend ebenso gebeugt sein.
[0023] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Seitenwände entlang der Längsachse zumindest teilweise auf gleicher Höhe angeordnet sind und/oder dass die Seitenwände Längen entlang der Längsachse aufweisen, die vorzugsweise unterschiedlich groß sind.
[0024] Mit „dass die Seitenwände entlang der Längsachse zumindest teilweise auf gleicher Höhe angeordnet sind“ ist dabei gemeint, dass es entlang der Längsachse zumindest einen Bereich gibt, den beide Seitenwände erreichen. Somit begrenzen auf dieser Höhe beide Seitenwände den Strömungskanal. Dies ermöglicht in Kombination mit dem Versatz bei schräger Anströmung eine beschleunigte und dadurch besonders stabile Strömung in der Finne.
[0025] Neben den Seitenwänden, der Bodenwand und vorzugsweise auch der Verbindungswand können noch weitere Teile an der Abgrenzung des Strömungskanals beteiligt sein. Beispielsweise kann die Finne weitere Teile oder Elemente aufweisen, die an ihr beteiligt sind. Es kann auch sein, dass sich am Strömungskanal Teile oder Elemente erst bei bestimmungsgemäßer Einbaulage der Finne an dem Wassersportgerät beteiligen. Beispielsweise kann die Unterseite eines Surfbretts Teil des Strömungskanals werden und ihn nach oben hin zumindest teilweise abgrenzen.
[0026] Mit Vorderkantenbereichen oder Hinterkantenbereichen sind dabei die stirnseitigen Enden der Seitenwände gemeint. Diese können echte, beispielsweise scharfe Kanten umfassen. Es kann auch sein, dass diese Kantenflächen aufweisen, welche plan oder vorzugsweise gewölbt sind.
[0027] Die unteren Enden der Seitenwände sind miteinander über eine Bodenwand verbunden. Vorzugsweise ist dazu zumindest ein unteres Ende zumindest einer Seitenwand mit der Bodenwand direkt verbunden.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Seitenwand zumindest einen Fortsatz oder Überragteil aufweist, der sich über das obere Ende oder unter das untere Ende hinweg erstreckt. Es kann auch vorgesehen sein, dass in dem Strömungskanal zumindest ein Fortsatz oder Überragteil angeordnet ist. Beispielsweise können diese zumindest einen Leitkörper umfassen. Mit Leitkörper sind dabei Einrichtungen gemeint, welche die Strömung beeinflussen oder leiten können. Beispielsweise können dies Strömungshindernisse, Leitwände oder ähnliches sein.
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[0029] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Seitenwände, die Bodenwand und die Verbindungswand ein Hohlprofil ausbilden, in dem der Strömungskanal angeordnet ist.
[0030] Vorzugsweise ist der Querschnitt des Strömungskanals zumindest abschnittsweise asymmetrisch.
[0031] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Seitenwände im Bereich der ersten Öffnung Vorderkantenbereiche aufweisen und dass die Vorderkantenbereiche der beiden Seitenwände entlang der Längsachse des Strömungskanals zueinander versetzt sind, und dass vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Seitenwände im Bereich der zweiten Öffnung Hinterkantenbereiche aufweisen und die Hinterkantenbereiche der beiden Seitenwände entlang der Längsachse des Strömungskanals zueinander versetzt sind. Durch diesen Versatz der Vorderkantenbereiche wird eine Beschleunigung im Inneren des Strömungskanals insbesondere bei schräger Anströmung erreicht, ohne, dass dazu der Querschnitt verengt werden muss. Gleichzeitig werden die Strömungen außerhalb der Finne vorteilhaft geführt, sodass keine unerwünschten Verwirbelungen auftreten, die bremsen. Dabei wird die Strömung stabilisiert und eine besonders stabile Bewegung in der Strömung erreicht. Der Versatz der Hinterkantenbereiche ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn unter Umständen die Finne auch verkehrt herum angeströmt werden kann. Insbesondere bei Surfboards wie Kite-Surfboards kann dies vorteilhaft sein. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Seitenwände im Bereich der zweiten Öffnung Hinterkantenbereiche aufweisen und dass die Hinterkantenbereiche der beiden Seitenwände entlang der Längsachse des Strömungskanals zueinander nicht versetzt sind.
[0032] Es können Finnen wie in diesem Dokument beschrieben vorgesehen sein, bei denen das Tiefen-zu-Längenverhältnis beider Seitenwände 1 und/oder größer 1 ist. In einem solchen Fall ist besonders vorteilhaft, wenn die Seitenwände im Bereich der ersten Öffnung Vorderkantenbereiche aufweisen und die Vorderkantenbereiche der beiden Seitenwände entlang der Längsachse des Strömungskanals zueinander versetzt sind.
[0033] Die erste Öffnung ist dabei jene Öffnung, bei der das Wasser bei bestimmungsgemäßer Verwendung zumindest teilweise einfließt. Dem entsprechend ist die zweite Öffnung jene Öffnung, bei der das Wasser bei bestimmungsgemäßer Verwendung zumindest teilweise ausfließt. Es kann vorgesehen sein, dass die Finne abhängig von der jeweiligen Situation vorübergehend von der anderen Seite angeströmt wird. In diesem Fall kann es sein, dass eine Öffnung einmal als erste und einmal als zweite Öffnung fungiert und eine andere Öffnung dem entsprechend einmal als zweite und einmal als erste Öffnung. Für die Erfindung ist wesentlich, dass das Wasser bei zumindest einer bestimmungsgemäßen Verwendung zumindest teilweise in die erste Öffnung einfließt.
[0034] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zumindest eine Seitenwand, vorzugsweise beide Seitenwände, ein, vorzugsweise asymmetrisches, Profil aufweisen. Es kann auch oder stattdessen vorgesehen sein, dass die Bodenwand und/oder die Verbindungswand ein, vorzugsweise asymmetrisches, Profil aufweist. Damit das Profil wirkt, muss es entsprechend der Strömung ausgerichtet sein. Mit Profil ist dabei ein aerodynamisches Profil, auf Englisch „airfoil“ genannt, gemeint. Dem entsprechend vorteilhaft ist, wenn sich das Profil entlang der Länge der Seitenwand erstreckt. Vorzugsweise umfasst zumindest ein Profil ein Tragflächenprofil.
[0035] Wenn zumindest eine Wand ein Profil aufweist, dann kann bei der Bestimmung der Länge der jeweiligen Wand die Sehne (engl. „chord line“) herangezogen werden. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, zur Bestimmung der Länge die Skelettlinie (engl. „camber line“) zu verwenden. In diesem Sinne kann vorgesehen sein, dass die Seitenwände Sehnenlängen (chord lines) und/oder Skelettlinienlängen aufweisen, die unterschiedlich groß sind.
[0036] Es kann vorgesehen sein, dass bei der Bestimmung der Länge einer Wand wie einer Seitenwand ein Mittelwert, vorzugsweise ein Mittelwert der Sehne oder der Skelettlinie der Wand herangezogen wird. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn sich die Länge der Wand, deren Sehne oder deren Skelettlinie quer zu deren Erstreckung entlang der Seitenwand ändert. Alternativ kann die maximale Länge der Wand herangezogen werden.
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[0037] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Vorderkantenbereich zumindest einer Seitenwand in Bezug auf die Verbindungswand einen Öffnungswinkel von größer 90° aufweist. Dabei ist der Innenwinkel gemeint, also der Winkel, der zur Finne zeigt. Dies erreicht eine schräge und große Außenfläche der ersten Öffnung. Eine gerade Außenfläche verkleinert den Querschnitt der Öffnung und steigert massiv den Strömungswiderstand, bietet keinen Vorteil in Bezug auf ihre Position in der Strömung beim Ankanten des Bretts und verringert die Festigkeit des Profils bei Stoßbelastungen.
[0038] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Distanz der Seitenwände zueinander entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise im Wesentlichen gleich bleibt. Geringe Distanzunterschiede, welche sich beispielsweise durch eine Dickenänderung einer oder beider Seitenwände ergeben, beispielsweise durch zumindest ein Profil zumindest einer Seitenwand, sind dabei unschädlich. So wird eine Erhöhung des Strömungswiderstands vermieden. Wenn die Seitenwände in einem Winkel zueinander stehen, also nicht parallel zueinander sind, so ist vorteilhaft, wenn die Distanz der Seitenwände zueinander entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise auf zumindest einer Höhe entlang einer Hochachse im Wesentlichen gleich bleibt.
[0039] Es kann auch vorteilhaft sein, dass die gemittelte Distanz der Seitenwände, gemittelt entlang der Hochachse, entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise gleich bleibt.
[0040] Es kann vorgesehen sein, dass die Bodenwand zumindest einen Wandabschnitt aufweist, welcher in einem Winkel zur Verbindungswand steht. Mit „in einem Winkel steht“ ist gemeint, dass der Wandabschnitt der Bodenwand nicht parallel zur Verbindungswand steht.
[0041] Es kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Seitenwand zumindest zwei Wandsegmente aufweist, welche in unterschiedlichen Winkeln zur Verbindungswand stehen. So kann der Querschnitt des Strömungskanals gut eingestellt werden und die Strömung optimiert werden.
[0042] Weiters vorteilhaft ist, wenn eine Querschnittsfläche des Strömungskanals entlang der Längsachse im Wesentlichen gleich groß bleibt. Dies erreicht, dass es zu keiner Erhöhung des Strömungswiderstands kommt. Dabei kann vorgesehen sein, dass sich die Form des Querschnitts des Strömungskanals entlang der Längsachse verändert oder gleich bleibt.
[0043] Besonders vorteilhaft ist, wenn vorgesehen ist, dass das obere Ende zumindest einer Seitenwand und das untere Ende der gleichen Seitenwand entlang der Längsachse zumindest teilweise auf gleicher Höhe angeordnet sind. So wird die Strömung im Strömungskanal optimiert und der Strömungskanal durch die Seitenwand vollständig begrenzt.
[0044] Weiters ist vorteilhaft, wenn vorgesehen ist, dass zumindest eine Seitenwand zumindest abschnittsweise einen stumpfen Innenwinkel zur Verbindungswand aufweist und vorzugsweise einen Innenwinkel zur Verbindungswand zwischen 91° und 140°, besonders vorzugsweise zwischen 100° und 140° aufweist. Dies erweitert den Strömungsquerschnitt des Strömungskanals. Bei einem Strömungskörper ist insbesondere vorteilhaft, wenn diese Seitenwand die Seitenwand ist, die weiter von der Gerätelängsachse entfernt ist.
[0045] Es kann auch vorteilhaft sein, dass zumindest eine Seitenwand zumindest abschnittsweise einen spitzen Innenwinkel zur Verbindungswand aufweist und vorzugsweise einen Innenwinkel zur Verbindungswand zwischen 60° und 89°, besonders vorzugsweise zwischen 60° und 80° aufweist. Insbesondere ist ein solcher Abschnitt im von der Verbindungswand weiter entfernten Bereich der Seitenwand, vorzugsweise am unteren Ende der Seitenwand, vorteilhaft.
[0046] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Entfernung der Seitenwände zueinander zumindest abschnittsweise mit zunehmender Entfernung zur Verbindungswand steigt. Dies erwirkt eine Verbreiterung des Querschnitts in Richtung der Bodenwand. Dies ermöglicht einen größeren Massenstrom und eine größere Kraft durch die Umlenkung der Strömung.
[0047] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Entfernung der Seitenwände zueinander zumindest abschnittsweise mit zunehmender Entfernung zur Verbindungswand sinkt. Dies ist insbesondere im Bereich der Bodenwand vorteilhaft.
[0048] Es kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Kante zwischen zumindest einer Seiten
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wand und der Bodenwand und/oder der Verbindungswand scharfkantig ausgeführt ist. Dann ist die Höhe der Seitenwände klar definiert. Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest eine solche Kante abgerundet und/oder gewöhlbt ist. In diesem Fall ist es meist vorteilhaft, wenn der Scheitelpunkt im Querschnitt als das entsprechende Ende der Seitenwand oder der anderen Wand angesehen wird.
[0049] Um einen ausreichend langen Strömungskanal bereitzustellen, kann vorgesehen sein, dass zumindest eine der Seitenwände ein Längen-zu-Breiten-Verhältnis von größer 1 aufweist.
[0050] Es kann vorgesehen sein, dass die Verbindungswand eine Verbindungsebene definiert und dass das untere Ende einer Seitenwand näher an der Verbindungsebene steht als das untere Ende der anderen Seitenwand. Bei einem Strömungskörper ist besonders vorteilhaft, wenn die Seitenwand des unteren Endes, das näher an der Verbindungsebene steht, näher an der Gerätelängsachse angeordnet ist als die andere Seitenwand. Vorzugsweise ist ein unteres Ende zwischen 5% und 50% weiter von der Verbindungsebene entfernt als das andere untere Ende.
[0051] Vorzugsweise weist zumindest eine Seitenwand im Querschnitt einen Übergangsradius zur Bodenwand auf. Wenn der Radius größer gewählt wird, kann es zu einem Übergehen von der Seitenwand in die Bodenwand kommen. Ein Übergangsradius ist dabei der Radius des Übergangsbereichs zwischen Seitenwand und Bodenwand. Alternativ kann auch zumindest ein Übergang zwischen zumindest einer Seitenwand und der Bodenwand eckig ausgeführt sein.
[0052] Weiters kann vorteilhaft sein, wenn vorgesehen ist, dass das untere Ende einer Seitenwand — vorzugsweise der Seitenwand, deren unteres Ende weiter von der Verbindungsebene steht — über einen geringeren Übergangsradius mit der Bodenwand verbunden ist als das untere Ende der anderen Seitenwand. Dadurch entsteht eine schärfere Kante am geraderen Flügel. Bei einem größeren Radius wird der Strömung das Umströmen dieses Radius erleichtert. Die Führungskräfte sinken.
[0053] Für die Führung der Strömung kann vorteilhaft sein, wenn vorgesehen ist, dass der Querschnitt des Strömungskanals zumindest abschnittsweise zumindest entlang einer Hochachse der Finne asymmetrisch ist.
[0054] Um eine besonders stabile und kostengünstige Ausführungsform zu erreichen kann vorgesehen sein, dass die Verbindungswand, die Seitenwände und die Bodenwand einstückig sind und vorzugsweise additiv gefertigt sind.
[0055] Es kann vorgesehen sein, dass die Bodenwand zumindest einen Wandabschnitt aufweist, der in einem Winkel zur Verbindungswand steht.
[0056] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Bodenwand zumindest zwei Wandabschnitte aufweist, welche in unterschiedlichen Winkeln zur Verbindungswand stehen. Vorzugsweise erstrecken sich die Wandabschnitte im Wesentlichen entlang der gesamten Länge der Bodenwand.
[0057] Die Erfindung betrifft auch einen Wasserströmungskörper, insbesondere ein Wassersportgerät, wie ein Surfbrett oder ein Kite-Surfbrett, mit einer Eintauchfläche zum zumindest teilweisen Eintauchen während der bestimmungsgemäßen Verwendung im Wasser, wobei an der Eintauchfläche zumindest eine erfindungsgemäße Finne angeordnet ist und die Längsachse der Finne vorzugsweise parallel zu einer Gerätelängsachse der Eintauchfläche angeordnet ist. So kann die Strömung entlang der Eintauchfläche stabilisiert werden und eine stabilere Fahrt erreicht werden. Mit Strömungskörper ist dabei ein Körper mit einer Strömungsoberfläche gemeint, wobei der Strömungskörper zur Bewegung in einer Fluidströmung, vorzugsweise Luft- oder Wasserströmung, eingerichtet ist. Zu Strömungskörpern zählen beispielsweise Fahrzeuge, insbesondere Luft- oder Wasserfahrzeuge.
[0058] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Seitenwand, deren Vorderkantenbereich entlang der Längsachse weiter vorn versetzt ist als die der anderen Seitenwand, weiter von der Gerätelängsachse der Eintauchfläche entfernt angeordnet ist als die andere Seitenwand. So wird erreicht, dass bei schräger Anströmrichtung die Anströmung nicht durch die gegenüberliegende Seitenfläche abgedeckt wird.
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[0059] Vorteilhaft ist auch, wenn vorgesehen ist, dass zumindest zwei Finnen an der Eintauchfläche angeordnet sind und dass sie entlang einer Gerätelängsachse der Eintauchfläche auf gleicher Höhe und vorzugsweise spiegelsymmetrisch entlang der Gerätelängsachse angeordnet sind. So können asymmetrische Wirkungen auf die Strömung einer einzelnen Finne ausgeglichen werden.
[0060] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass in zumindest einem Eckbereich der Eintauchfläche zumindest eine Finne angeordnet ist und vorzugsweise an zumindest zwei Eckbereichen auf gegenüberliegenden Seiten der Gerätelängsachse und besonders vorzugsweise an allen Eckbereichen der Eintauchfläche, Finnen angeordnet sind und dass ganz besonders vorzugsweise Finnen, die einander entlang der Gerätelängsachse gegenüberstehen, spiegelsymmetrisch ausgerichtet sind. Dies ermöglicht eine umfassende Wirkung bei unterschiedlichen Strömungsrichtungen und Anströmungswinkeln.
[0061] Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn Finnen, die einander entlang einer normal zur Gerätelängsachse stehenden Breitenachse der Eintauchfläche gegenüberstehen, spiegelsymmetrisch angeordnet sind. So können asymmetrische Strömungen ausgeglichen werden.
[0062] In weiterer Folge wird die Erfindung anhand nicht einschränkender, erfindungsgemäßer Ausführungsformen erläutert. Es zeigen:
[0063] Fig. 1a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer ersten Ausführungsform;
[0064] Fig. 1b eine Draufsicht der ersten Ausführungsform;
[0065] Fig. 2a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer zweiten Ausführungsform;
[0066] Fig. 2b eine Unteransicht der zweiten Ausführungsform;
[0067] Fig. 2c einen Querschnitt der zweiten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0068] Fig. 2d eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform;
[0069] Fig. 3a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer dritten Ausführungsform;
[0070] Fig. 3b eine Unteransicht der dritten Ausführungsform; [0071] Fig. 3c einen Querschnitt der dritten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0072] Fig. 3d eine Seitenansicht der dritten Ausführungsform;
[0073] Fig. 4a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer vierten Ausführungsform;
[0074] Fig. 4b eine Unteransicht der vierten Ausführungsform;
[0075] Fig. 4c einen Querschnitt der vierten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0076] Fig. 4d eine Seitenansicht der vierten Ausführungsform;
[0077] Fig. 5a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer fünften Ausführungsform;
[0078] Fig. 5b einen Querschnitt der fünften Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0079] Fig. 6a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer sechsten Ausführungsform;
[0080] Fig. 6b eine Unteransicht der sechsten Ausführungsform;
[0081] Fig. 6c einen Querschnitt der sechsten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0082] Fig. 7a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer siebten Ausführungsform;
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[0083] Fig. 7b eine Unteransicht der siebten Ausführungsform;
[0084] Fig. 7c einen Querschnitt der siebten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0085] Fig. 7d eine Seitenansicht der siebten Ausführungsform;
[0086] Fig. 8a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer achten Ausführungsform;
[0087] Fig. 8b eine Unteransicht der achten Ausführungsform;
[0088] Fig. 8c einen Querschnitt der achten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0089] Fig. 9a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer neunten Ausführungsform;
[0090] Fig. 9b eine Seitenansicht der neunten Ausführungsform;
[0091] Fig. 9c einen Querschnitt der neunten Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0092] Fig. 10a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer zehnten Ausführungsform;
[0093] Fig. 10b eine Unteransicht der zehnten Ausführungsform; [0094] Fig. 10c einen Querschnitt der zehnten Ausführungsform normal zur Längsachse; [0095] Fig. 10d eine Seitenansicht der zehnten Ausführungsform;
[0096] Fig. 11a eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Finne in einer elften Ausführungsform;
[0097] Fig. 11b einen Querschnitt der elften Ausführungsform normal zur Längsachse;
[0098] Fig. 12a eine Unteransicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Wasserströmungskörpers in Form eines Kitesurfbretts;
[0099] Fig. 12b eine Seitenansicht der Ausführungsform aus Fig. 12a; [00100] Fig. 12c eine Vorderansicht der Ausführungsform aus Figuren 12a und 12b.
[00101] Die gezeigten Ausführungsformen weisen zwei Seitenwände 2a, 2b auf, welche an jeweils einem oberen Ende 2g mit einer Verbindungswand 1 und an jeweils einem unteren Ende 2h mit einer Bodenwand 3 verbunden sind. Somit ergibt sich ein Strömungskanal 4, der durch diese Wände abgegrenzt wird und eine erste Öffnung 5 sowie eine zweite Öffnung 6 aufweist. Die oberen Enden 2g der Seitenwände sind voneinander beabstandet. Auch die unteren Enden 2h sind voneinander beabstandet.
[00102] Die Verbindungswand 1 ist als durchgehende Wand ausgeführt, welche sich insbesondere bei den ersten zehn Ausführungsformen von einer Seitenwand 2a bis zur anderen Seitenwand 2b erstreckt.
[00103] Die Verbindungswand 1 definiert eine Verbindungsebene E, entlang derer die Finne im verbundenen Zustand mit einem Bauteil wie einem Wassersportgerät verbunden ist.
[00104] Die Verbindungswand 1 weist zwei Verbindungsbereiche 1a in Form von Öffnungen auf. Durch diese können Schrauben oder andere Verbindungsmittel geführt werden und so die Verbindungswand 1 an einen Strömungskörper wie ein Wassersportgerät angebracht werden.
[00105] In der ersten Ausführungsform sind die Verbindungsbereiche 1a asymmetrisch zur Längsachse L des Strömungskanals 4 angeordnet. In den Ausführungsformen zwei bis elf sind sie symmetrisch zur Längsachse L angeordnet.
[00106] Die Seitenwände 2a, 2b weisen im Bereich der ersten Öffnung 5 Vorderkantenbereiche 2c, 2d auf, welche entlang der Längsachse L auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Dadurch ergibt sich ein Versatz V entlang der Längsachse L.
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[00107] Beide Seitenwände 2a, 2b der zweiten Ausführungsform stehen in einem stumpfen Innenwinkel zur Verbindungswand 1, wobei deren Höhe sowie der Innenwinkel gleich groß sind. Dadurch ergibt sich eine Tiefenerstreckung T, welche für beide Seitenwände 2a, 2b gleich groß ist. Aufgrund des stumpfen Innenwinkels ist die Höhe der Seitenwände 2a, 2b größer als deren Tiefenerstreckungen T.
[00108] In der ersten Ausführungsform stehen die Seitenwände 2a, 2b parallel zueinander und sie erstrecken sich auch parallel zu einer Hochachse H. Somit ergibt sich eine gleichbleibend große Querschnittsfläche des Strömungskanals 4.
[00109] In der zweiten, dritten, vierten und siebten Ausführungsform stehen die Seitenwände 2a, 2b im Querschnitt in einem Innenwinkel A zur Verbindungswand 1 und/oder der Verbindungsfläche 1a von etwa 105°. Somit verbreitert sich der Abstand der Seitenwände 2a, 2b zueinander entlang der Hochachse H in Richtung der Bodenwand 3.
[00110] Bei der fünften, neunten und zehnten Ausführungsform weist eine Seitenwand 2b zwei Wandsegmente auf, die entlang der Hochachse H hintereinander angeordnet sind. Dabei weist ein Wandsegment, vorzugsweise das der Verbindungswand 1 nähere Wandsegment, einen Innenwinkel A‘ (bei der fünften Ausführungsform von etwa 120°) zur Verbindungswand 1 auf. Das andere Wandsegment, vorzugsweise das der Bodenwand 3 nähere Wandsegment, weist einen Innenwinkel A“ (bei der fünften Ausführungsform von etwa 75°) zur Verbindungswand 1 auf. Bei der fünften und zehnten Ausführungsform ist das die Seitenwand 2b, die entlang der Längsachse L weiter hinten versetzt ist und bei der neunten ist es die Seitenwand 2a, die weiter vorn versetzt ist.
[00111] In der sechsten Ausführungsform stehen die Seitenwände 2a, 2b parallel zueinander, stehen aber in einem Winkel von etwa 80° bzw. 100° Innenwinkel zur Verbindungswand.
[00112] Bei der achten Ausführungsform sind die Seitenwände 2a, 2b entlang ihrer Höhe entlang der Hochachse H geschwungen.
[00113] In Fig. 9c ist dargestellt, dass die neunte Ausführungsform eine im Wesentlichen flache Verbindungswand 1 aufweist, welche an der dem Strömungskanal abgewandten Seite eine Verbindungsfläche 1b aufweist. Diese liegt auf einer Verbindungsebene E.
[00114] Die erste Ausführungsform weist Vorderkantenbereiche 2c, 2d auf, welche parallel zur Hochachse H und normal zur Verbindungsebene E stehen.
[00115] In den Ausführungsformen zwei bis zehn sind die Vorderkantenbereiche 2c, 2d in einem Öffnungswinkel B zur Hochachse H und auch zur Verbindungswand 1, der nicht 90° beträgt. Sie weisen dabei bei der zweiten Ausführungsform einen Öffnungswinkel B von etwa 45° zur Verbindungswand 1 auf. Bei manchen Ausführungsformen wie bei Ausführung sieben weist zumindest ein Vorderkantenbereich 2c, 2d verschiedene Teilbereiche mit unterschiedlichen Öffnungswinkein B zur Verbindungswand 1 und/oder zur Hochachse H auf.
[00116] Bei Ausführungsform acht und zehn ist sie geschwungen ausgeführt.
[00117] Eine zweite Seitenwand 2b der ersten Ausführungsform weist auf jeder Höhe entlang der Hochachse H eine wesentlich geringere Länge 11 entlang der Längsachse L auf, als eine Länge 12 einer ersten Seitenwand 2a. Dabei erstreckt sich die zweite Seitenwand 2b entlang ihrer gesamten Länge 11 auf Höhe der ersten Seitenwand 2a entlang der Längsachse L.
[00118] In der zweiten Ausführungsform weist die erste Seitenwand 2a eine wesentlich kürzere Länge auf als die zweite Seitenwand 2b.
[00119] Vorzugsweise liegt die zweite Öffnung 6 in einer Ebene normal zur Längsachse L. Dies ist beispielsweise bei der ersten Ausführungsform der Fall. Dort weisen die Seitenwände Hinterkantenbereiche 2e, 2f auf, welche ebenso parallel zur Hochachse H ausgerichtet sind. Sie sind entlang der Längsachse L auf gleicher Höhe angeordnet.
[00120] In anderen Ausführungsformen, beispielsweise der vierten, sechsten, achten oder zehnten weisen die Hinterkantenbereiche 2e, 2f ebenso einen Versatz V“ auf.
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[00121] Wie in Fig. 2 dargestellt ergibt sich bei einer schrägen Anströmung der Finne durch eine Fluidströmung 7, dass durch die vergrößerte erste Öffnung 5 mehr Fluid, also beispielsweise Wasser oder Luft, in den Strömungskanal 4 einströmen kann, als in den Querschnitt des Strömungskanals 4 normal zu dessen Längsachse L passt. Dies führt zu einer Beschleunigung der Strömung im Strömungskanal 4, wodurch sich die Ausströmgeschwindigkeit aus der zweite Öffnung 6 erhöht. Dies führt zu einer Stabilisierung der Fahrt. Gleichzeitig wird aber der Querschnitt des Strömungskanals 4 nicht verengt, wodurch der Strömungswiderstand gering gehalten wird.
[00122] In der ersten, fünften und sechsten Ausführungsform ist die Bodenwand 3 plan, also flach ausgeführt.
[00123] In der zweiten, dritten und vierten Ausführungsform weist die Bodenwand 3 zwei Wandabschnitte 3a auf, welche in einem Winkel von etwa 150° zueinander stehen. Dabei erstrecken sie sich entlang der Längsachse gleichmäßig. Somit ergibt sich ein unterer Spitz und der Strömungsquerschnitt wird vergrößert.
[00124] In manchen Ausführungsformen wie beispielsweise Ausführung neun oder elf ist die Bodenwand im Querschnitt leicht gebeugt.
[00125] In manchen Ausführungsformen wie beispielsweise der Ausführung fünf oder elf steht die Bodenwand 3 in einem Winkel zur Verbindungswand 1 und/oder der Verbindungsfläche 1a.
[00126] In Fig. 2b ist sichtbar, dass beide Seitenwände 2a, 2b entlang der Längsachse asymmetrische Profile aufweisen. Dabei sind die Vorderkantenbereiche 2c, 2d als Profilnasen mit Profilradien ausgeführt. Die Hinterkantenbereiche 2e, 2f sind als Profilhinterkanten ausgeführt welche vorzugsweise scharfkantig sind.
[00127] Die dritte Ausführungsform ist der zweiten Ausführungsform sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich jedoch durch die Größe des Versatzes. Während der Versatz V der zweiten Ausführung etwa 25% der Gesamtlänge der Finne ausmacht, ist der Versatz V der dritten Ausführung etwa 10%.
[00128] In der zehnten Ausführungsform steht das untere Ende 2h einer Seitenwand 2b näher an der Verbindungsebene E als das untere Ende 2h der anderen Seitenwand 2a. Dabei weist das tiefere untere Ende 2h einen geringeren Übergangsradius 8a auf als der Übergangsradius 8b des anderen unteren Endes 2h.
[00129] Die elfte Ausführungsform in Figs. 11a, 11b zeigt eine Ausführungsform, bei der der Strömungskanal 4 durch die Seitenwände 2a, 2b und die Bodenwand 3, nicht jedoch durch die Verbindungswand 1 gebildet wird. Die Seitenwände 2a, 2b sind an ihren oberen Enden nicht voneinander beabstandet, sondern laufen zusammen. Die Verbindungswand 1 wird im Wesentlichen durch eine Verbindungsfläche 1b gebildet, welche außerhalb des Strömungskanals 4 liegt. Die Verbindung mittels Schrauben oder anderen Verbindungselementen erfolgt entlang der Richtung angedeutet durch die punkt-strichlierte Linie in Fig. 11b.
[00130] Eine Seitenwand 2a der elften Ausführungsform weist einen Innenwinkel von 90° zur Verbindungsfläche 1a auf. Diese Seitenwand 2a verjüngt sich im Querschnitt in Richtung der Bodenwand 3. So ist sie im Bereich der Verbindungselemente dicker ausgeführt und erreicht ausreichende Stabilität, während sie unten den Strömungswiderstand nicht unnötig vergrößert.
[00131] Die andere Seitenwand 2b weist einen Innenwinkel von etwa 135° zur Verbindungsfläche 1a auf.
[00132] In Figuren 12a-12c wird ein erfindungsgemäßer Wasserströmungskörper gezeigt, der als Kitesurfbrett ausgeführt ist. Dabei weist das Kitesurfbrett einen Brettkörper 20 auf, auf dessen Unterseite eine Eintauchfläche 21 angeordnet ist. An der Eintauchfläche 21 ist zumindest eine, in der gezeigten Ausführungsform vier, erfindungsgemäße Finnen angeordnet. Gezeigt sind Finnen in einer Ausführungsform ähnlich der elften Ausführung.
[00133] Dabei ist zumindest eine Finne, vorzugsweise jede Finne wie in den Figuren gezeigt, in einem Eckbereich des Brettkörpers 20 angeordnet und/oder derart angeordnet, dass sich die
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Längsachse L der Finne im Wesentlichen parallel zu einer Gerätelängsachse 22 ausgerichtet sind.
[00134] Zumindest eine Finne, vorzugsweise jede Finne, weist dabei versetzte Vorderkantenbereiche 2c, 2d auf, wie zuvor diskutiert, wobei die Vorderkantenbereiche 2c, 2d in Richtung der Breitenachse 23 zeigen. Mit anderen Worten zeigen die Vorderkantenbereiche 2c, 2d in Richtung der Stirnkante 24, welche weiter von der Finne entfernt ist.
[00135] Die Seitenwand 2b zumindest einer Finne, deren Vorderkantenbereich 2c entlang der Längsachse L weiter vorn versetzt ist als die der anderen Seitenwand 2a, ist weiter von der Gerätelängsachse 22 der Eintauchfläche 21 entfernt angeordnet. Dies gilt vorzugsweise für alle Finnen, wie in den Figuren gezeigt.
[00136] Die Seitenwand 2b zumindest einer Finne, welche in einem stumpfen Innenwinkel von etwa 135° aufweist, ist weiter von der Gerätelängsachse 22 entfernt als die andere Seitenwand 2a. Dies gilt vorzugsweise für alle Finnen, wie in den Figuren gezeigt.
[00137] Je zwei Finnen sind symmetrisch gespiegelt entlang der Gerätelängsachse 22 angeordnet.
[00138] Je zwei Finnen sind symmetrisch gespiegelt entlang der Breitenachse 23 angeordnet.

Claims (24)

x bes AT 528 194 B1 2025-11-15 Ss N Patentansprüche
1. Finne, insbesondere für einen Strömungskörper wie ein Surfboard, wobei die Finne eine Verbindungswand (1) zur Verbindung mit dem Strömungskörper, sowie zumindest zwei Seitenwände (2a, 2b) aufweist, wobei zumindest zwei der Seitenwände (2a, 2b) jeweils im Bereich eines oberen Endes (2g) mit der Verbindungswand (1) verbunden sind und im Bereich eines unteren Endes (2h) über eine Bodenwand (3) miteinander verbunden sind und so durch die Seitenwände, die Bodenwand (3) und vorzugsweise auch die Verbindungswand (1) ein Strömungskanal (4) mit einer Längsachse (L) und mit zumindest einer ersten Öffnung (5) sowie zumindest einer zweiten Öffnung (6) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (2a,2b) ein Tiefen-zu-Längen-Verhältnis kleiner 1 aufweist, und dass zumindest eine Seitenwand (2a, 2b) entlang ihrer gesamten Erstreckung entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise einen stumpfen Innenwinkel (A) zur Verbindungswand (1) aufweist.
2. Finne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2a, 2b) im Bereich der ersten Öffnung (5) Vorderkantenbereiche (2c, 2d) aufweisen und dass die Vorderkantenbereiche (2c, 2d) der beiden Seitenwände (2a, 2b) entlang der Längsachse (L) des Strömungskanals (4) zueinander versetzt sind, und dass vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Seitenwände (2a, 2b) im Bereich der zweiten Öffnung Hinterkantenbereiche (2e, 2f) aufweisen und die Hinterkantenbereiche (2e, 2f) der beiden Seitenwände (2a, 2b) entlang der Längsachse (L) des Strömungskanals (4) zueinander versetzt sind.
3. Finne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (2a, 2b), vorzugsweise beide Seitenwände (2a, 2b), ein, vorzugsweise asymmetrisches, aerodynamisches Profil aufweisen.
4. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderkantenbereich (2c, 2d) zumindest einer Seitenwand (2a, 2b) in Bezug auf die Verbindungswand (1) einen OÖffnungswinkel von größer 90° aufweist.
5. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz der Seitenwände (2a, 2b) zueinander entlang der Längsachse (L) zumindest abschnittsweise im Wesentlichen gleich bleibt.
6. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querschnittsfläche des Strömungskanals (4) entlang der Längsachse (L) im Wesentlichen gleich groß bleibt.
7. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (2g) zumindest einer Seitenwand (2a, 2b) und das untere Ende (2h) der gleichen Seitenwand (2a, 2b) entlang der Längsachse (L) zumindest teilweise auf gleicher Höhe angeordnet sind.
8. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2a, 2b) entlang der Längsachse (L) zumindest teilweise auf gleicher Höhe angeordnet sind und/oder dass die Seitenwände (2a, 2b) Längen entlang der Längsachse (L) aufweisen, die unterschiedlich groß sind.
9. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (2a, 2b) entlang ihrer gesamten Erstreckung entlang der Längsachse zumindest abschnittsweise einen Innenwinkel (A) zur Verbindungswand (1) zwischen 100° und 140° aufweist.
10. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand (2a, 2b) zumindest abschnittsweise einen spitzen Innenwinkel (A) zur Verbindungswand (1) aufweist und vorzugsweise einen Innenwinkel (A) zur Verbindungswand (1) zwischen 60° und 80° aufweist.
11. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Seitenwände (2a, 2b) zueinander zumindest abschnittsweise mit zunehmender Entfernung zur Verbindungswand (1) steigt.
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12. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Seitenwände (2a, 2b) zueinander zumindest abschnittsweise mit zunehmender Entfernung zur Verbindungswand (1) sinkt.
13. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenwände (2a, 2b) ein Längen-zu-Breiten-Verhältnis von größer 1 aufweist.
14. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungswand (1) eine Verbindungsebene (E) definiert und dass das untere Ende einer Seitenwand (2a, 2b) näher an der Verbindungsebene (E) steht als das untere Ende (2h) der anderen Seitenwand (2a, 2b).
15. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende (2h) einer Seitenwand (2a, 2b) —- vorzugsweise der Seitenwand (2a, 2b), deren unteres Ende (2h) weiter von der Verbindungsebene (E) steht — über einen geringeren Übergangsradius (8a, 8b) mit der Bodenwand (3) verbunden ist als das untere Ende (2h) der anderen Seitenwand (2a, 2b).
16. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Strömungskanals (4) zumindest abschnittsweise zumindest entlang einer Hochachse (H) der Finne asymmetrisch ist.
17. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungswand (1), die Seitenwände (2a, 2b) und die Bodenwand (3) einstückig sind und vorzugsweise additiv gefertigt sind.
18. Finne nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (3) zumindest einen Wandabschnitt (3a) aufweist, welcher in einem Winkel ungleich 0° zur Verbindungswand (1) steht.
19. Wasserströmungskörper, insbesondere Wassersportgerät, wie ein Surfbrett oder ein KiteSurfbrett, mit einer Eintauchfläche (21) zum zumindest teilweisen Eintauchen während der bestimmungsgemäßen Verwendung im Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass an der Eintauchfläche (21) zumindest eine Finne gemäß einem der vorherigen Ansprüche angeordnet ist und dass die Längsachse (L) der Finne vorzugsweise parallel zu einer Gerätelängsachse (22) der Eintauchfläche (21) angeordnet ist.
20. Wasserströmungskörper nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (2a, 2b), die weiter von der Gerätelängsachse (22) der Eintauchfläche (21) entfernt angeordnet ist als die andere Seitenwand (2a, 2b), entlang ihrer gesamten Erstreckung entlang der Längsachse (L) zumindest abschnittsweise einen stumpfen Innenwinkel (A) zur Verbindungswand (1) aufweist.
21. Wasserströmungskörper nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (2a, 2b), deren Vorderkantenbereich (2c, 2d) entlang der Längsachse (L) weiter vorn versetzt ist als der der anderen Seitenwand (2a, 2b), weiter von der Gerätelängsachse (22) der Eintauchfläche (21) entfernt angeordnet ist als die andere Seitenwand (2a, 2b).
22. Wasserströmungskörper nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Finnen an der Eintauchfläche (21) angeordnet sind und dass sie entlang einer Gerätelängsachse (22) der Eintauchfläche (21) auf gleicher Höhe und vorzugsweise spiegelsymmetrisch entlang der Gerätelängsachse (22) angeordnet sind.
23. Wasserströmungskörper nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Eckbereich der Eintauchfläche (21) zumindest eine Finne angeordnet ist und vorzugsweise an zumindest zwei Eckbereichen auf gegenüberliegenden Seiten der Gerätelängsachse (22) und besonders vorzugsweise an allen Eckbereichen der Eintauchfläche (21), Finnen angeordnet sind und dass ganz besonders vorzugsweise Finnen, die einander entlang der Gerätelängsachse (22) gegenüberstehen, spiegelsymmetrisch ausgerichtet sind.
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24. Wasserströmungskörper nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass Finnen, die einander entlang einer normal zur Gerätelängsachse (22) stehenden Breitenachse (23) der Eintauchfläche (21) gegenüberstehen, spiegelsymmetrisch angeordnet sind.
Hierzu 19 Blatt Zeichnungen
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