AT528085B1 - Bohrhülse zum Festlegen einer Bohrtiefe eines Eisbohrers - Google Patents

Bohrhülse zum Festlegen einer Bohrtiefe eines Eisbohrers

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AT528085B1
AT528085B1 ATA8002/2025A AT80022025A AT528085B1 AT 528085 B1 AT528085 B1 AT 528085B1 AT 80022025 A AT80022025 A AT 80022025A AT 528085 B1 AT528085 B1 AT 528085B1
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Abstract

Bohrhülse (100) zum Festlegen einer Bohrtiefe (T) eines Eisbohrers (200) zum Bohren von Bohrlöchern in Eis und/oder Schnee, wobei die Bohrhülse (100) einen Hülsenschaft (101) zum Überschieben der Bohrhülse (100) über den Eisbohrer (200) beinhaltet, wobei der Hülsenschaft (101) aufweist: ein erstes Ende (102), an welchem ein Bohrflächenanschlag (103) zum Abstützen der Bohrhülse (100) auf einer Eis- und/oder Schneefläche ausgebildet ist, ein zweites Ende (104), an welchem ein Vorrichtungsanschlag (105) zur Anlage an einer Bohrvorrichtung für den Eisbohrer (200) ausgebildet ist, eine Hülsenachse (106), entlang welcher im Hülsenschaft (101) ein Tiefenanschlag (107) zum Abstützen am und zum Festlegen einer relativen Lage der Bohrhülse (100) zum Eisbohrer (200) vorgesehen ist, wobei der Hülsenschaft (101) eine Länge (L) und der Tiefenanschlag (107) einen Abstand (A) zum Bohrflächenanschlag (103) so aufweisen, dass mit dem Bohrflächenanschlag (103) relativ zum Eisbohrer (200) eine Bohrtiefe (T) festlegbar ist.

Description

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Beschreibung
BOHRHÜLSE ZUM FESTLEGEN EINER BOHRTIEFE EINES EISBOHRERS
[0001] Die vorliegende Darstellung befasst sich mit einer Bohrhülse zum Festlegen einer Bohrtiefe eines Eisbohrers zum Bohren von Bohrlöchern in Eis und/oder Schnee sowie mit einer Kombination aus einem Eisbohrer und einer Bohrhülse.
[0002] Eisbohrer werden unter anderem zum Bohren von Bohrlöchern für Skistangen eingesetzt. Zur Beschränkung der Eindringtiefe eines Eisbohrers sind sogenannte Distanzringe bekannt. Diese bestehen oft aus zwei Halbringen, die an beliebiger Stelle des Bohrerschafts, d. h. im Wendelbereich des Eisbohrers zum Distanzring verschraubt werden. Der Distanzringe verklemmt sich dabei mit dem Bohrerschaft bzw. mit der Bohrerschaftwendel. Dies ist an sich eine sehr einfache Möglichkeit zum Bereitstellen eines Anschlags für einen Bohrer zum tiefenbegrenzten Bohren.
[0003] Tatsächlich hat sich allerdings diese Art des Bohrtiefen- bzw. Bohrflächenanschlags in der Eisbohrpraxis als nicht einfach bzw. als nicht einfach genug in der Handhabung herausgestellt. Dies liegt unter anderem daran, dass
[0004] ° der Distanzring oft nicht richtig bzw. nicht fest genug an der Bohrerschaftwendel sitzt, [0005] * das Anbringen des Distanzrings nur mit Werkzeug möglich ist und
[0006] ° bei der Befestigung des Distanzrings die Möglichkeit einer fehlerhaften Positionierung des Rings besteht.
[0007] Wird der Distanzringe aber falsch befestigt, kann es dazu kommen, dass zu tief in die Eisdecke gebohrt wird und diese gegebenenfalls sogar durchstoßen wird, wodurch z.B. Fels angebohrt oder in der Skihalle der Unterbau zur Schnee-/Eisdecke beschädigt wird. Dabei kann es z.B. zu einer Beschädigung der unter der Eisdecke laufenden Kühlmittelrohre kommen.
[0008] Eine Aufgabe einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann daher darin gesehen werden, eine Bohrhülse und eine Kombination aus einer Bohrhülse und einem Eisbohrer bereitzustellen, welche in der Handhabung einfach und sicher verwendet werden kann und damit gleichsam zuverlässig und schnell in der Praxis einsetzbar ist.
[0009] Nach einem Aspekt betrifft eine solche Ausführungsform gemäß einem möglichen erfindungsgemäßen Kerngedanken eine Bohrhülse zum Festlegen einer Bohrtiefe eines Eisbohrers zum Bohren von Bohrlöchern in Eis und/oder Schnee, wobei die Bohrhülse einen Hülsenschaft zum Überschieben der Bohrhülse über den Eisbohrer beinhaltet, wobei der Hülsenschaft aufweist: ein erstes Ende, an welchem ein Bohrflächenanschlag zum Abstützen der Bohrhülse auf einer Eis- /oder Schneefläche ausgebildet ist; ein zweites Ende, an welchem ein Vorrichtungsanschlag zu Anlage an einer Bohrvorrichtung für den Eisbohrer ausgebildet ist; eine Hülsenachse, entlang welcher ihm Hülsenschaft ein Tiefenanschlag zum Abstützen am und zum Festlegen einer relativen Lage der Bohrhülse zum Eisbohrer vorgesehen ist; wobei der Hülsenschaft eine Länge und der Tiefenanschlag einen Abstand zum Bohrflächenanschlag so aufweisen, dass mit dem Bohrflächenanschlag relativ zum Eisbohrer eine Bohrtiefe festlegbar ist, wobei der Hülsenschaft einen Durchmesser so aufweist, dass der Hülsenschaft in Bohrrichtung mit Spiel über den Eisbohrer schiebbar ist und gleichsam der Vorrichtungsanschlag und der Tiefenanschlag derart vorgesehen sind, dass die Bohrhülse im mit dem Eisbohrer an einer Bohrvorrichtung angebrachten Zustand frei drehbar ist.
[0010] Indem erfindungsgemäß erstmals eine Bohrhülse mit einem Hülsenschaft bereitgestellt wird, welcher zum Festlegen einer Bohrtiefe auf einfache Art und Weise mit Spiel und damit manuell, d.h. ohne Werkzeug, über einen Eisbohrer geschoben werden kann, wird für einen Eisbohrer eine einfache und zuverlässige, auch unter schwierigen Bedingungen auf einer Piste im Freien oder in der Halle einsetzbare Möglichkeit geschaffen, einen Tiefenanschlag so festzulegen, dass es nicht zu Fehlbohrungen kommt, so dass weder der eingesetzte Eisbohrer durch den Untergrund zur Eis-/Schneefläche noch der Untergrund durch den Eisbohrer beschädigt wird. Letzteres
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ist insbesondere in einer Skihalle wichtig, da entlang des bzw. auf dem Untergrund Kühlmittelrohre und dergleichen verlaufen, die nicht beschädigt werden dürfen. Selbstverständlich empfiehlt sich der erfindungsgemäße Untergrundschutz auch für ein Eisbohren im Freien, damit der Eisbohrer über die Schnee-/Eisdecke hinaus nicht in Geröll oder Stein bohrt oder in die Grasnarbe und diese beschädigt.
[0011] Ferner verhindert die freie Verdrehbarkeit der Bohrhülse, welche vorteilhafterweise erfindungsgemäß durch das Spiel zwischen Hülsenschaft und Eisbohrer sowie eines Vorrichtungsanschlags und einer Bohrvorrichtung als auch den Tiefenanschlag und den Eisbohrer sichergestellt wird, dass durch die auf den Eisbohrer aufgesetzte Bohrhülse in der Bohrvorrichtung bzw. am Eisbohrer selbst keine Unwuchten entstehen, die den Eisbohrer oder die Bohrvorrichtung/das Bohrfutter beschädigen könnten. Letzteres passiert beim Stand der Technik regelmäßig dann, wenn der Distanzringe fehlerhaft bzw. unsymmetrisch auf dem Eisbohrerschaft befestigt wird. Das passiert eben erfindungsgemäß nicht, weil aufgrund der freien Verdrehbarkeit der Bohrhülse sich der Eisbohrer gleichsam frei bzw. nahezu unbeeinflusst unter der Bohrhülse hinweg drehen kann. Darüber hinaus schützt die Bohrhülse auch noch vor einem, womöglich versehentlichen Kontakt zum sich drehenden Eisbohrer.
[0012] Dabei richtet sich das Spiel zwischen Hülsenschaft und Eisbohrer im Maximum insbesondere danach aus, dass zumindest gerade noch ein Verkanten, z.B. durch ein horizontales Kippen der Bohrhülse im Spiel zum Eisbohrer vermieden wird und im Minimum danach, dass zumindest ein Gleitspiel zwischen Bohrhülse und Eisbohrer so verbleibt, dass gerade noch die erfindungsgemäße freie Verdrehbarkeit ohne wesentliche Reibverluste gewährleistbar ist.
[0013] Im Vergleich dazu kann Spiel und freie Verdrehbarkeit mit Blick auf den erfindungsgemäBen Vorrichtungsanschlag bedeuten, dass das Spiel sich im Maximum auf die äußere Toleranzgrenze des Toleranzbereichs bezieht, der im Rahmen der Tiefenbohrung für das Festlegen einer gewünschten Eisbohrereindringtiefe zulässig ist bzw. für zulässig gehalten wird und im Minimum analog zum Hülsenschaft in Bezug auf den Vorrichtungsanschlag und den Tiefenanschlag zumindest ein Gleitspiel derart verbleibt, dass gerade noch die erfindungsgemäße freie Verdrehbarkeit ohne wesentliche Reibverluste gewährleistbar ist.
[0014] In diesem Zusammenhang steht auch eine weitere besonders vorteilhafte erfindungsgemäße Weiterbildung, bei der vorgesehen werden kann, dass entlang des Hülsenschafts, insbesondere im Bereich der Bohrwendeln ein oder mehrere Abfuhröffnungen zur Abfuhr von Eis und/oder Schnee oder anderem vorgesehen wird. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass sich Schnee/Eis und gegebenenfalls Kleinteile, wie z.B. Steine, welche über die Wendel des Eisbohrers aus dem Bohrloch gefördert werden, nicht in der Bohrhülse bzw. in deren Hülsenschaft verfangen oder festsetzen und dabei die freie Beweglichkeit der Bohrhülse auf dem Eisbohrer beschränken oder gar blockieren.
[0015] Im Rahmen einer Weiterbildung kann es auch zweckmäßig und vorteilhaft sein, wenn die erfindungsgemäße Bohrhülse mit unterschiedlichen Schaftlängen für unterschiedliche Bohrtiefen ausgestattet wird.
[0016] Ferner kann eine vorteilhafte Weiterbildung auch darin bestehen, wenn der Tiefenanschlag und der Vorrichtungsanschlag beidseits einer den Hülsenschaft verjüngenden Ringanlage ausgebildet wird. Der Tiefenanschlag befindet sich dann so wie der Vorrichtungsanschlag im Bereich des zweiten Endes des Hülsenschafts und kann sich dort, wenn die Bohrhülse auf den Eisbohrer geschoben wurde, am Eisbohrer in Bohrrichtung abstützen, so dass ein definierter Überlapp/Bohrerschaftüberlapp des Hülsenschafts zum Eisbohrer und insbesondere zum Bereich des Eisbohrers mit den Bohrwendeln entsteht, mit dem der Bohrflächenanschlag gegenüber dem Eisbohrer zum Festlegen einer Bohrtiefe definiert platziert werden kann.
[0017] Anstatt der Verwendung von Bohrhülsen unterschiedlicher Schaftlängen, kann nach einer Weiterbildung die relative Lage des Schafts bzw. des Bohrflächenanschlags erfindungsgemäß auch so angepasst bzw. verändert werden, indem an der Ringanlage ein Ringadapter zum Einstellen der Bohrtiefe bzw. der Bohrtiefenreduktion vorgesehen wird. Der Ringadapter, der in
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Form/Geometrie und Struktur zur Ringanlage angepasst ausgebildet ist, wird dabei entweder der Ringanlage vor-oder nachgeschaltet. Die Verwendung des erfindungsgemäßen Ringadapter kann dabei auch davon abhängen, ob der Eisbohrer ein Einsteckende zum Einstecken in eine Bohrvorrichtung aufweist, das veränderbar, d. h. insbesondere austauschbar und dabei verkürzbar oder verlängerbar ist.
[0018] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung kann erfindungsgemäß auch darin bestehen, dass dem Bohrflächenanschlag ein den Hülsenschaft verbreiternder Ringanschlag zugeordnet wird. Der Ringanschlag hat dabei den besonderen Vorteil, dass mit ihm beim Bohren in Schnee und Eis am Bohrlochrand eine ringtellerförmige Bohrlochrandvertiefung erzeugt werden kann. Diese Bohrlochrandvertiefung ist insbesondere dann wichtig, wenn Bohrlöcher für z.B. Skislalomstangen in Schnee oder Eis gebohrt werden sollen. Denn unter anderem solche Slalomstangen weisen unterhalb des Kippgelenks der Slalomstange einen Auflageteller auf, der, wenn das Loch mit einer erfindungsgemäßen Bohrhülse gebohrt wird, in die durch den erfindungsgemäßen Ringanschlag erzeugbare Bohrlochrandvertiefung versenkbar eingesetzt werden kann und so beim Umfahren der Slalomstangen nicht mehr störend aus dem Schnee hervorsteht.
[0019] Damit die Bohrlochrandvertiefung gut gelingt, kann nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Ringanschlag mit einem Winkel kleiner 90° zum Hülsenschaft am Bohrflächenanschlag ausgebildet sein. Der Ringanschlag verläuft dann quasi konusförmig, wobei sich der Durchmesser des Bohrflächenanschlags entgegen Bohrrichtung nach außen erweitert/vergröBert, wodurch der Bohrflächenanschlag in die Schneebohrung drückbar ist und dabei die Bohrlochrandvertiefung schafft/erzeugt.
[0020] Vorzugsweise liegt die Größe des Winkels in einem Bereich von kleiner als 90° und größer gleich 50°. Weiter bevorzugt kann zum Erzeugen einer Bohrlochrandvertiefung der Wert auch in einem Bereich zwischen 80° bis 55° oder des Weiteren bevorzugt in einem Bereich zwischen 80° und 60° oder besonders bevorzugt in einem Bereich zwischen 80° und 65° liegen.
[0021] Neben einem konischen Verlauf des Bohrflächenanschlags sind natürlich auch noch andere Ausbildungen denkbar. So kann der Ringanschlag mit oder ohne Winkel z.B. auch mit einer Stufe am ersten Ende des Hülsenschafts ausgebildet sein.
[0022] Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung besteht die erfindungsgemäße Bohrhülse aus einem Kunststoff. Dies macht nicht nur die Herstellung einfach, sondern die Bohrhülse weist dadurch auch ein geringes Gewicht auf, was ihre Handhabung erleichtert. Die Bohrhülse wird dabei vorteilhafterweise einstückig aus dem Kunststoff hergestellt. Die Herstellung kann z.B. in einem Spritzgussverfahren oder durch einen 3-D Drucker erfolgen. Als ein möglicher vorteilhafter Kunststoff hat sich Polyamid 12 als herausgestellt.
[0023] Eine vorteilhafte Weiterbildung kann auch darin bestehen, die erfindungsgemäße Bohrhülse mit einer Kontrastfarbe, z.B. leuchtend grün, zum Schnee und/oder Eis herzustellen bzw. zu versehen. Dies erleichtert die Auffindbarkeit und damit die Nutzbarkeit der Bohrhülse bei ihrem Einsatz auf der weißen Schnee-/Eispiste.
[0024] Eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bohrhülse kann auch dergestalt sein, dass der Hülsenschaft unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist. Dies kann sich z.B. dann anbieten, wenn der Bohrerschaft gleichsam unterschiedliche Durchmesser hat. Der Hülsenschaft kann dabei z.B. einen maximalen Durchmesser im Bereich der Bohrerschaftwendel aufweisen und in einem Bohrerschafthalsbereich bzw. in einem Zwischenbereich zwischen Bohrerschaftwendel und dem Einsteckende des Eisbohrers einen gegenüber dem Bereich der Wendel reduzierten Durchmesser aufweisen. Mit einer derartigen Durchmesserverjüngung des Hülsenschafts kann die Stabilität der Bohrhülse verbessert werden.
[0025] Mit der so gewonnenen verbesserten intrinsischen bzw. strukturellen Stabilität des Hülsenschafts kann z.B. auch eine Materialeinsparung einhergehen, so dass der Hülsenschaft in den unterschiedlichen Hülsenbereichen ein oder mehrere unterschiedliche Wandstärken aufweisen kann. Werden, wie z.B. zuvor genannt, zwei unterschiedliche Schaftdurchmesser verwendet, so kann z.B. im Bereich des Bohrhülsenschafts, der der Wendel zugeordnet ist, eine geringere
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Wandstärke aufweisen als der Schaftbereich, der dem Bohrerschafthalsbereich zugeordnet ist.
[0026] Die erfindungsgemäße Bohrhülse kann sich daher auch dadurch auszeichnen, dass der Hülsenschaft eine Hülsenwandung beinhaltet, welche entlang der Bohrerachse eine oder mehrere unterschiedliche Wandstärken aufweist.
[0027] Nach einem weiteren Aspekt betrifft eine erfindungsgemäße Ausführungsform auch eine Bohrer-Bohrhülsen-Kombination zum Festlegen einer Bohrtiefe eines Eisbohrers zum Bohren von Bohrlöchern in Eis und/oder Schnee unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Bohrhülse.
[0028] Die Kombination beinhaltet insoweit in vorteilhafter Weiterbildung einen Eisbohrer, welcher einem Bohrerkopf zum Bearbeiten von Eis und/oder Schnee und/oder gegebenenfalls auch Geröll umfasst, einen Bohrerschaft zum Abtransport von Eis und/oder Schnee und/oder gegebenenfalls Geröll aufweist und ein Einsteckende zum Einsetzen des Bohrers in eine Bohrvorrichtung beinhaltet, wobei in vorteilhafter Ausführung das Einsteckende und/oder der Bohrerschaft eine Stützschulter ausbilden, wobei bei Anlage des Tiefenanschlags auf der Stützschulter ein Bohrerschaftüberlapp zwischen dem Hülsenschaft und dem Bohrerschaft zum Ausbilden der Bohrtiefe entsteht.
[0029] Des Weiteren besteht ein erfindungsgemäßer Aspekt auch aus einer Kombination aus einer Bohrvorrichtung und einer erfindungsgemäßen Bohrer-Bohrhülsen-Kombination, bei der u.a. die freien Verdrehbarkeit der erfindungsgemäßen Bohrhülse im hierin beschriebenen Sinne gewährleistbar ist.
[0030] Dabei liegt der Tiefenanschlag zum Gewährleisten der freien Drehbarkeit der erfindungsgemäßen Hülse in Gleitanlage auf der Stützschulter und die Bohrvorrichtung umgreift das Einsteckende derart, dass zwischen Bohrvorrichtung und Vorrichtungsanschlag der Bohrhülse, wie bereits beschrieben, im Minimum zumindest ein Gleitspiel derart verbleibt, dass gerade noch die erfindungsgemäße freie Verdrehbarkeit ohne wesentliche Reibverluste zwischen Bohrvorrichtung und Vorrichtungsanschlag der Bohrhülse gewährleistbar ist.
[0031] Weitere Merkmale, Vorteile, Wirkungen und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der - gegebenenfalls unter Bezug auf eine oder mehrerer Zeichnungen - zumindest ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Beschriebene und/oder bildlich dargestellte Merkmale bilden für sich oder in beliebiger, sinnvoller Kombination den Gegenstand, gegebenenfalls auch unabhängig von den Ansprüchen, und können insbesondere zusätzlich auch Gegenstand einer oder mehrerer separater Anmeldung/en sein. Gleiche, ähnliche und/oder funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0032] Dabei zeigen schematisch:
[0033] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf die erfindungsgemäße Bohrhülse; [0034] Fig. 2 eine seitliche Schnittansicht der Bohrhülse von Fig. 1;
[0035] Fig. 3 einen Eisbohrer;
[0036] Fig. 4 den Eisbohrer nach Fig. 3. mit aufgeschobener bzw. aufgesetzter Bohrhülse und angeschlossener Bohrvorrichtung.
[0037] Aus Fig. 1 ist in schematisch perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Bohrhülse 100 zu entnehmen. Fig. 2 zeigt die Bohrhülse 100 nach Fig. 1 im seitlichen Schnitt durch die Hülsenachse 106 parallel zu den Abfuhröffnungen 109.
[0038] Die Bohrhülse 100 weist einen Hülsenschaft bzw. Bohrhülsenschaft 101 mit einem ersten Ende 102 und einem zweiten Ende 104 auf.
[0039] Ausgehend vom zweiten Ende 104 umfasst der Bohrhülsenschaft 101 eine Ringanlage 108, einen querschnittsreduzierten Hülsenschaftbereich 101”, einen querschnittserweiterten Hülsenschaftbereich 101’ einen Übergangsbereich 110 zwischen dem reduzierten Hülsenschaftbereich 101’ und erweiterten Hülsenschaftbereich 101”, einen Bohrflächenanschlag 103 am ersten Ende 102 des Hülsenschafts 101, einen Ringanschlag 111 als Teil des Bohrflächenanschlags
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103, welcher die Anschlagsfläche des Bohrflächenanschlags 103 ringförmig, konisch erweitert.
[0040] Die Ringanlage 108 weist den Vorrichtungsanschlag 105 auf. Die Ringanlage 108 gleichsam reduziert den Querschnitt des Hülsenschafts 101 im Bereich des bereits reduzierten Hülsenschaft 101’. Die Querschnittsreduktion der Ringanlage 108 ist auf das Einsteckende 203 des Eisbohrers 200 (Fig. 3 und Fig. 4) bzw. dessen Querschnitt/Durchmesser ausgerichtet/abgestimmt, wobei die freie Drehbarkeit der Bohrhülse 100 erhalten bleibt.
[0041] Mit der Querschnittsreduktion verbleibt eine Ringanlagenöffnung 108”, durch die die Ringanlage 108 auf das Einsteckende 203 des Eisbohrers 200 in Bohrrichtung gesteckt wird. Zwischen Einsteckende 203 und Ringanlage 108 verbleibt zumindest ein Gleitspiel, welches die freie Verdrehbarkeit der Bohrhülse 100 auf dem Eisbohrer 200 sicherstellt bzw. diese nicht wesentlich beeinträchtigt.
[0042] Der Übergangsbereich 110 ist konisch ringförmig ausgebildet.
[0043] Im erweiterten Hülsenschaftbereich 101°” des Hülsenschafts 101 befinden sich zwei einander gegenüber liegende Abfuhröffnungen 109, von denen in Fig. 1 und Fig. 2 nur eine zu sehen ist. Im mit dem Eisbohrer 200 verbundenen Zustand überlappt der erweiterte Hülsenschaftbereich 101” den Schaftbereich des Bohrers 200 mit Wendel (siehe Fig. 4)
[0044] In Fig. 2 ist deutlicher als in Fig. 1 der Winkel a zwischen Hülsenschaft 101 und Ringanschlag 111 zu erkennen. Der Ringanschlag 111 nimmt mit dem Schaft 101 bzw. mit dem erweiterten Hülsenschaftbereich 101” bzw. mit der Hülsenachse 106 einen Winkel a von ca. 74° ein.
[0045] Des Weiteren ist in Fig. 2 der Tiefenanschlag 107 zu sehen. Der Tiefenanschlag 107 wird innenseitig der Ringanlage 108 durch den Verjüngungsbereich zum querschnittreduzierten Hülsenschaftbereich 101” gebildet. Der Tiefenanschlag 107 kann sich im mit dem Bohrer 200 verbundenen und auf der Bohrvorrichtung bzw. Bohrmaschine 300 aufgesteckten Zustand in Bohrrichtung an einer Stützschulter 204 im Übergang des Bohrerschafts 201 zum Einsteckende des Bohrers 203 anlehnen bzw. abstützen (Fig. 4).
[0046] Aus Fig. 2 ist ferner zu erkennen, dass die Bohrhülse 100 bzw. deren Hülsenschaft 101 unterschiedliche Wandstärken aufweist, nämlich die Wandstärke W1 und die Wandstärke W2. Die Wandstärke W2 befindet sich im reduzierten Hülsenschaftbereich 101’. Die Wandstärke W1 befindet sich im erweiterten Hülsenschaftbereich 101”. Die Wandstärke W2 ist größer als die Wandstärke W1. Die Wandstärken können sich in einem Bereich von 3 mm bis 6 mm befinden. Nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt die Wandstärke W2 bei ca. 5,8 mm und die Wandstärke W1 im Bereich von 3,8 mm. Mit dem Übergang zwischen den zwei Hülsenschaftbereichen 101° und 101” mit unterschiedlichen Wandstärken und Durchmessern/Querschnitten wird zur erfindungsgemäßen Bohrhülse 100 eine intrinsische strukturelle Stabilität geschaffen, mit der gleichsam eine Materialeinsparung einhergeht.
[0047] Fig. 3 zeigt eine mögliche Eisbohrervariante 200 mit der die erfindungsgemäße Bohrhülse 100 zum Einsatz kommen kann. Der Eisbohrer umfasst einen Bohrerkopf 202, einen Bohrerschaft 201 und ein Einsteckende 203.
[0048] Der Bohrerschaft 201 weist einen Wendelbereich 201°” und einen Halsbereich 201” auf. Der Wendelbereich 201” dient dem Abtransport des Schnees, Eis oder Gerölls, welches durch den Bohrerkopf 202 aus der Schnee-/Eis-/Geröllschicht gelöst wird. Der Übergang zwischen dem Wendelbereich 201’ und dem Halsbereich 201’ verläuft konisch. Der Übergangsbereich 110 der Bohrhülse 100 passt sich in seiner Konizität vorzugsweise diesem konischen Verlauf am Eisbohrer 200 an, ohne dabei im Übergangsbereich 110 den Eisbohrer 200 zu berühren. Das Einsteckende 203 des Eisbohrers 200 weist einen gegenüber dem Halsbereich 201’ geringeren Durchmesser auf. Dadurch entsteht zwischen Einsteckende 203 und Halsbereich 201” eine Stufe bzw. Stützschulter 204, an der sich der Tiefenanschlag 107 der Bohrhülse 100 anlehnen bzw. abstützen kann.
[0049] Das Einsteckende 203 des Eisbohrers 200 ist regelmäßig austauschbar. Deshalb können oftmals mit dem gleichen Eisbohrer 200 unterschiedliche, insbesondere unterschiedlich lange
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Einsteckenden verwendet werden.
[0050] Aus Fig. 4 ist eine Kombination aus der erfindungsgemäßen Bohrhülse 100, einem Eisbohrer 200 sowie einer Bohrvorrichtung 300 zu entnehmen. Der Eisbohrer 200 klemmt mit dem Einsteckende 203 im Bohrfutter 301 der Bohrvorrichtung 300. Dabei ist vorgesehen, dass die Ringanlage 108 zwischen Bohrfutter 301 und Stützschulter 204 mit zumindest Gleitspiel frei drehbar gelagert ist. Aus Fig. 4 geht der Bohrerschaftüberlapp Ü hervor. Mit dem Bohrerschaftüberlapp Ü wird die Bohrtiefe T festgelegt. Dabei bezeichnet F die Bohrrichtung. Die freie Drehbarkeit der erfindungsgemäßen Bohrhülse 100 soll auch beim Bohrvorgang sichergestellt sein. Dies hat u.a. den Vorteil, dass in Bezug auf den Bohr 200 und dem Bohrfutter 301 keine schädigenden Unwuchten entstehen.
[0051] Auch deshalb weist der Hülsenschaft 101, insbesondere im erweiterten Hülsenschaftbereich 101”, der einen Überlapp mit den fördernden Wendeln des Eisbohrers 200 ausbildet, die Abfuhröffnungen 109 auf, über die das in die Bohrhülse 200 geförderte Eis, der geförderte Schnee oder das geförderte Geröll abgeleitet bzw. ausgeführt werden kann. Eis, Schnee oder Geröll können so die freie Verdrehbarkeit der Bohrhülse 100 auf dem Eisbohrer 200 nicht oder zumindest nicht erheblich beeinflussen.
[0052] Es versteht sich, dass die obige detaillierte Beschreibung und die Zeichnungen zwar bestimmte exemplarische Ausgestaltungen der Erfindung darstellen, dass sie aber nur zur Veranschaulichung gedacht sind und nicht als den Umfang der Erfindung einschränkend ausgelegt werden sollen. Diverse Abwandlungen der beschriebenen Ausgestaltungen sind möglich, ohne den Rahmen der nachfolgenden Ansprüche und deren Äquivalenzbereich zu verlassen. Insbesondere gehen aus dieser Beschreibung und den Figuren auch Merkmale der Ausführungsbeispiele hervor, die nicht in den Ansprüchen erwähnt sind. Solche Merkmale können auch in anderen als den hier spezifisch offenbarten Kombinationen auftreten. Die Tatsache, dass mehrere solche Merkmale in einem gleichen Satz oder in einer anderen Art von Textzusammenhang miteinander erwähnt sind, rechtfertigt daher nicht den Schluss, dass sie nur in der spezifisch offenbarten Kombination auftreten können; stattdessen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass von mehreren solchen Merkmalen auch einzelne weggelassen oder abgewandelt werden können, sofern dies die Funktionsfähigkeit der Erfindung nicht in Frage stellt.
[0053] Für die gesamte Beschreibung und die Ansprüche gilt, dass der Ausdruck „ein” als unbestimmter Artikel benutzt wird und die Anzahl von Teilen nicht auf ein einziges beschränkt. Sollte „ein” die Bedeutung von „nur ein” haben, so ist dies für den Fachmann aus dem Kontext zu verstehen oder wird durch die Verwendung geeigneter Ausdrücke wie zum Beispiel „ein einziger” eineindeutig offenbart.
A ‚hes AT 528 085 B1 2025-12-15
BEZUGSZEICHENLISTE
100 Bohrhülse
101 Hülsenschaft; Bohrhülsenschaft 101° reduzierter Hülsenschaftbereich 101” erweiterter Hülsenschaftbereich 102 erstes Ende des Hülsenschafts
103 Bohrflächenanschlag
104 zweites Ende des Hülsenschafts 105 Vorrichtungsanschlag 106 Hülsenachse
107 Tiefenanschlag
108 Ringanlage
108°‘ Ringanlagenöffnung 109 Abfuhröffnungen 110 Übergangsbereich
111 Ringanschlag
200 Eisbohrer
201 Bohrerschaft
201’ Halsbereich
201” Wendelbereich
202 Bohrerkopf
203 Einsteckende des Eisbohrers
204 Stützschulter am Eisbohrer
300 Bohrvorrichtung; Bohrmaschine
301 Bohrfutter
T Bohrtiefe, Bohrereindringtiefe
L Länge des Hülsenschafts
A Abstand des Tiefenanschlags zum Bohrflächenanschlag F Bohrrichtung
a Winkel zwischen Hülsenachse und Ringteller
D1, D2 Durchmesser des Hülsenschafts W1, W2 Wandstärken des Hülsenschafts Ü Bohrerschaftüberlapp
71711

Claims (16)

A ‚hes AT 528 085 B1 2025-12-15 Ss N Patentansprüche
1. Bohrhülse (100) zum Festlegen einer Bohrtiefe (T) eines Eisbohrers (200) zum Bohren von Bohrlöchern in Eis und/oder Schnee,
wobei die Bohrhülse (100) einen Hülsenschaft (101) zum Überschieben der Bohrhülse (100) über den Eisbohrer (200) beinhaltet, wobei der Hülsenschaft (101) aufweist:
* einerstes Ende (102), an welchem ein Bohrflächenanschlag (103) zum Abstützen der Bohrhülse (100) auf einer Eis- und/oder Schneefläche ausgebildet ist,
* ein zweites Ende (104), an welchem ein Vorrichtungsanschlag (105) zur Anlage an einer Bohrvorrichtung für den Eisbohrer (200) ausgebildet ist,
* eine Hülsenachse (106), entlang welcher im Hülsenschaft (101) ein Tiefenanschlag (107) zum Abstützen am und zum Festlegen einer relativen Lage der Bohrhülse (100) zum Eisbohrer (200) vorgesehen ist,
wobei der Hülsenschaft (101) eine Länge (L) und der Tiefenanschlag (107) einen Abstand (A) zum Bohrflächenanschlag (103) so aufweisen, dass mit dem Bohrflächenanschlag (103) relativ zum Eisbohrer (200) eine Bohrtiefe (T) festlegbar ist,
wobei der Hülsenschaft (101) einen Durchmesser (D1, D2) so aufweist, dass der Hülsenschaft (101) in Bohrrichtung mit Spiel über den Eisbohrer (200) schiebbar ist und gleichsam der Vorrichtungsanschlag (105) und der Tiefenanschlag (107) derart vorgesehen und ausgebildet sind, dass die Bohrhülse (100) im mit dem Eisbohrer (200) an einer Bohrvorrichtung (300) angebrachten Zustand frei drehbar ist.
2. Bohrhülse (100) nach Anspruch 1, wobei am Hülsenschaft (101) ein oder mehrere AbfuhrÖffnungen (109) zur Abfuhr von Eis und/oder Schnee vorgesehen sind.
3. Bohrhülse (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Tiefenanschlag (107) und der Vorrichtungsanschlag (105) beidseits einer den Hülsenschaft (101) verjüngenden Ringanlage (108) ausgebildet sind.
4. Bohrhülse (100) nach Anspruch 3, wobei der Ringanlage (108) ein Ringadapter zum Einstellen der Bohrtiefe (T) vor- oder nachschaltbar ist.
5. Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bohrflächenanschlag (103) einen den Hülsenschaft (101) verbreiternden Ringanschlag (111) beinhaltet.
6. Bohrhülse (100) nach Anspruch 5, wobei der Ringanschlag (111) mit der Hülsenachse (106) einen Winkel (a) von größer 90° bis 50° einschließt.
7. Bohrhülse (100) nach Anspruch 6, wobei der Winkel (a) einen Wert von 80° bis 55’ oder einen Wert von 80° bis 60’ oder einen Wert von 80° bis 65° aufweist.
8. Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen dem ersten Ende (102) und dem Ringanschlag (111) eine Stufe ausbildbar ist.
9. Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bohrhülse (100) einstückig aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
10. Bohrhülse (100) nach Anspruch 9, wobei der Kunststoff Polyamid (12) beinhaltet.
11. Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bohrhülse (100) zur Sichtbarkeit eine Kontrastfarbe aufweist.
12. Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hülsenschaft (101) einen durchmesserreduzierten Hülsenschaftbereich (101”) aufweist.
13. Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hülsenschaft (101) eine Hülsenwandung beinhaltet, welche entlang der Bohrerachse eine oder mehrere unterschiedliche Wandstärken (W1, W2) aufweist.
A ‚hes AT 528 085 B1 2025-12-15
Ss N
14. Bohrer-Bohrhülsen-Kombination zum Festlegen einer Bohrtiefe (T) eines Eisbohrers (200) zum Bohren von Bohrlöchern in Eis und/oder Schnee unter Verwendung einer Bohrhülse (100) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
15. Kombination nach Anspruch 14, wobei der Eisbohrer (200) aufweist: * einen Bohrerkopf (202) zum Bearbeiten von Eis und/oder Schnee, * einen Bohrerschaft (201) zum Abtransport von Eis und/oder Schnee und * ein Einsteckende (203) zum Einsetzen des Bohrers (200) in eine Bohrvorrichtung (300),
wobei das Einsteckende (203) und/oder der Bohrerschaft (201) eine Stützschulter (204) ausbilden,
wobei bei Anlage des Tiefenanschlags (107) auf der Stützschulter (204) ein Bohrerschaftüberlapp (U) zwischen Hülsenschaft (101) und Bohrerschaft (201) zum Ausbilden der Bohrtiefe (T) entsteht.
16. Kombination nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Kombination die Bohrvorrichtung (300) umfasst, wobei die Bohrvorrichtung (300) das Einsteckende (203) umgreift.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA8002/2025A 2022-11-29 2023-11-27 Bohrhülse zum Festlegen einer Bohrtiefe eines Eisbohrers AT528085B1 (de)

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