AT5271U1 - Manipulationssichere schachtel aus wellpappe - Google Patents

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Mosburger Ges M B H
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Abstract

Die Schachtel dienst insbesondere zum Verpacken von harten Gegenständen. Sie weist einen Unterteil und einen Oberteil auf, wobei der Unterteil aus einem Boden (11) und Seitenwänden (12-15) und der Oberteil aus einer Deckfläche (21) und Seitenwänden (22-24) besteht. Oberteil und Unterteil sind ineinander steckbar, so daß die Seitenwände (12-15) des Unterteils innerhalb der Seitenwände (22-24) des Oberteils liegen oder umgekehrt. Erfindungsgemäß weist eine innere Seitenwand (24) eine nach außen vorgespannte Lasche (24) auf, die in eine von außen abgedeckte Ausnehmung (14) der entsprechenden äußeren Seitenwand (14) einrastet. Die Lasche (24) kann am freien Ende der entsprechenden Seitenwand (24) anschließen und mit dieser über eine Faltrille verbunden sein, und die Ausnehmung (14) kann dadurch gebildet werden, daß am freien Ende der entsprechenden Seitenwand (14) eine weitere, nach innen gebogene Lasche (14) anschließt, die um die Höhe der Ausnehmung (14) kürzer ist als die entsprechende Seitenwand (14).

Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine manipulationssichere Schachtel aus Wellpappe, insbesondere zum Verpacken von harten Gegenständen, mit einem Unterteil und einem Oberteil, wobei der Unterteil aus einem Boden und Seitenwänden und der Oberteil aus einer Deckfläche und Seitenwänden besteht, wobei Oberteil und Unterteil ineinander steckbar sind, so dass die Seitenwände des Unterteils innerhalb der Seitenwände des Oberteils liegen oder umgekehrt. 



   Derartige Schachteln sind seit langer Zeit bekannt. Um sie manipulationssicher zu machen, werden Schleifen, Siegel oder dergleichen angebracht. Dies erfordert natürlich stets zusätzliche Handgriffe. 



   Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schachtel zu schaffen, bei der eine nachträgliche Manipulation, sobald sie einmal geschlossen wurde, unmöglich ist. 



   Diese Aufgabe wird durch eine Schachtel der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine innere Seitenwand eine nach aussen vorgespannte Lasche aufweist, die in eine von aussen abgedeckte Ausnehmung der entsprechenden äusseren Seitenwand einrastet. 



   Wenn man die Schachtel schliesst, rastet die Lasche in die Ausnehmung ein, sodass sich die Schachtel nicht mehr öffnen lässt. Wenn die Schachtel mit harten Gegenständen, ausgefüllt ist, ist es auch nicht möglich, die Lasche oder die entsprechende innere Seitenwand nach innen zu drücken, um die Lasche ausser Eingriff zu bringen. Ein Öffnen der Schachtel ist daher nur noch durch Aufreissen möglich. 



   Eine besonders einfache Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche am freien Ende der entsprechenden Seitenwand anschliesst und mit dieser über eine Faltrille verbunden ist, und dass die Ausnehmung dadurch gebildet ist, dass am freien Ende der entsprechenden Seitenwand eine weitere, nach innen gebogene Lasche anschliesst, die um die Höhe der Ausnehmung kürzer ist als die entsprechende Seitenwand. 



  Der zusätzliche Herstellungsaufwand ist somit äusserst gering : 

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 es ist lediglich ein etwas grösserer Zuschnitt erforderlich, an dem einige zusätzliche Faltrillen angebracht werden. 



   Vorzugsweise sind Oberteil und Unterteil über eine Faltrille miteinander gelenkig verbunden, wobei Lasche und Ausnehmung an den dieser Faltrille gegenüberliegenden Seitenwänden vorgesehen sind. Solch eine Faltschachtel kann aus einem einzigen Zuschnitt hergestellt werden und ist auch sehr einfach handzuhaben, weil der Oberteil bereits angelenkt ist. 



  Man braucht die Schachtel also nur noch zu befüllen und zu verschliessen. 



   Es ist aber auch möglich, dass Oberteil und Unterteil voneinander getrennt sind und dass jeweils zwei verschiedene Seitenwände von Oberteil und Unterteil eine Lasche bzw. eine Ausnehmung aufweisen. Wenn Oberteil und Unterteil voneinander getrennt sind, sollte die Schachtel an zwei verschiedenen Seitenwänden verriegelt sein, weil sonst die Schachtel auf Grund der Nachgiebigkeit von Wellpappe an der der Lasche und der Ausnehmung gegenuberliegenden Seite geöffnet werden könnte. 



   Damit die erfindungsgemässe Schachtel leicht geöffnet werden kann, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass in der Deckfläche zumindest eine Aufreisslinie eingestanzt ist. 



   Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 einen Zuschnitt für eine erfindungsgemässe Faltschachtel ; und Fig. 2 einen Schnitt durch eine erfindungsgemasse Schachtel in verriegelter Stellung. 



   Der Zuschnitt für die erfindungsgemässe Schachtel besteht aus einem Stück. Der Unterteil besteht im Wesentlichen aus dem Boden 11 und den Seitenwänden 12,13, 14 und 15. Die Seitenwände 12 bis 15 sind vom Boden 11 jeweils durch eine Faltrille getrennt. An die beiden einander gegenüberliegenden Seitenwände 12,13   schliessen-jeweils   durch zwei knapp nebeneinander liegende Faltrillen getrennt-zwei Laschen 12', 13'an. An die beiden Seitenwände 14 und 15 schliessen seit- 

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 lich - jeweils durch eine Faltrille getrennt - Laschen 16 und 17 bzw. 18 und 19 an. An die Seitenwand 14   schliesst-durch   zwei knapp nebeneinander liegende Faltrillen getrennt-eine Lasche 14'an, deren Breite etwas geringer ist als die Breite der Seitenwand 14.

   (Der Ausdruck "Breite" bezieht sich auf den Zuschnitt ; bei der fertigen Schachtel entspricht dies der Höhe. )
An die Seitenwand 15   schliesst-durch   eine Faltrille 28 getrennt-der Oberteil an. Dieser besteht aus einer Deckfläche 21, an den seitlich zwei Seitenwände 22,23 anschliessen. An der letzten Seite   schliesst-durch   eine Faltrille getrenntdie Seitenwand 24 an. Diese weist an ihrem freien Ende - wiederum durch eine Faltrille getrennt-eine Lasche 24'auf. In der Deckfläche 21 sind schräge Einschnitte vorgesehen, durch die zwei Aufreisslinien 26,27 gebildet werden, so dass dazwischen ein Aufreissband 25 entsteht. Durch die Schrägstellung der Einschnitte wird die Stabilität der Schachtel kaum beeinträchtigt, dennoch lässt sie sich leicht aufreissen. 



   Die Schachtel wird wie folgt aufgefaltet : zunächst klappt man die Laschen 16 und 17 sowie 18 und 19 um 90  nach oben, dann richtet man die beiden Seitenwände 14 und 15 auf. Die Laschen 16 bis 19 stehen nun auf den Faltlinien, die die Seitenwände 12,13 vom Boden 11 trennen. Nun klappt man die Seitenwände 12,13 nach oben, so dass sie an den Laschen 16 und 18 bzw. 17 und 19 anliegen. Danach schlägt man die Laschen 
 EMI3.1 
 der aufgerichteten Lage verriegelt. Zuletzt klappt man auch die Lasche   14'um 180  nach uncen.   Unterhalb dieser Lasche   14'bleibt   eine Ausnehmung 14" (siehe Fig. 2) frei. 



   Nun kann man die Schachtel befüllen. Wenn sie voll ist, 
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 und 23 - wie aus Fig. 1   ersichtlich-abgeschrägt   sein. ) Wenn die Schachtel ganz geschlossen ist, biegt sich die Lasche 24' auf Grund der Elastizität der Wellpappe nach aussen (s. Fig. 



  2), so dass sie in die Ausnehmung 14" ragt und dort wegen der Lasche 14'verriegelt ist. Wenn die Schachtel mit einem harten Gegenstand gefüllt ist, lässt sich die Seitenwand 24 nicht nach innen drücken, so dass die Schachtel nur durch Aufreissen des Aufreissbandes 25 zu öffnen ist. 



   Möchte man weiche Gegenstände verpacken, so kann man diese natürlich zunächst in einer anderen Schachtel verpacken, die genau in die erfindungsgemässe Schachtel passt. Die innere Schachtel wirkt dann wie ein harter Gegenstand, so dass auch in diesem Fall die Manipulationssicherheit gegeben ist. 



   Selbstverständlich ist es auch bei der erfindungsgemässen Schachtel möglich, weitere Sicherheitsmassnahmen anzuwenden, wie Siegel, Schleifen und dergleichen, um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen.

Claims (6)

  1. Ansprüche : 1. Manipulationssichere Schachtel aus Wellpappe, insbeson- dere zum Verpacken von harten Gegenständen, mit einem Unterteil und einem Oberteil, wobei der Unterteil aus einem Boden (11) und Seitenwänden (12-15) und der Oberteil aus einer Deckfläche (21) und Seitenwänden (22- 24) besteht, wobei Oberteil und Unterteil ineinander steckbar sind, so dass die Seitenwände (12-15) des Unterteils innerhalb der Seitenwände (22-24) des Ober- teils liegen oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, dass eine innere Seitenwand (24) eine nach aussen vorgespannte Lasche (24') aufweist, die in eine von aussen abgedeckte Ausnehmung (14") der entsprechenden äusseren Seitenwand (14) einrastet.
  2. 2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (24') am freien Ende der entsprechenden Sei- tenwand (24) anschliesst und mit dieser über eine Falt- rille verbunden ist.
  3. 3. Schachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (14") dadurch gebildet ist, dass am freien Ende der entsprechenden Seitenwand (14) eine wei- tere, nach innen gebogene Lasche (14') anschliesst, die um die Höhe der Ausnehmung (14") kürzer ist als die entspre- chende Seitenwand (14).
  4. 4. Schachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass Oberteil und Unterteil über eine Falt- rille (28) miteinander gelenkig verbunden sind und dass Lasche (24') und Ausnehmung (14") an den dieser Faltrille (28) gegenüberliegenden Seitenwänden (24,14) vorgesehen sind. <Desc/Clms Page number 6>
  5. 5. Schachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass Oberteil und Unterteil voneinander ge- trennt sind und dass jeweils zwei verschiedene Seiten- wände von Oberteil und Unterteil eine Lasche bzw. eine Ausnehmung aufweisen.
  6. 6. Schachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass in der Deckfläche (21) zumindest eine Aufreisslinie (26,27) eingestanzt ist.
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