AT525439B1 - Brennkraftmaschine mit Fremdzündung - Google Patents
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Abstract
Eine Brennkraftmaschine (100) mit Fremdzündung umfasst einen Zylinderkopf (20) und mindestens einen Zylinder (30) mit einem Brennraum (40). Im Zylinderkopf (20) ist pro Zylinder (30) eine in den Brennraum (40) mündende Vorkammer (50) mit einer Zündeinrichtung (60) angeordnet. In einem Kanal (70), der einen Einlasskanal (80) bzw. Ansaugtrakt und die Vorkammer (50) verbindet, ist ein Rückschlagventil (1) angeordnet. Das Rückschlagventil (1) ist von einem Medium, insbesondere von einem Luft-Kraftstoff-Gemisch, von einer ersten (3) in Richtung einer zweiten Durchflussöffnung (4) durchströmbar und umfasst ein Gehäuse (2), ein Federelement (5) und eine Schließeinrichtung (6) mit einem Tellerelement (7). Die Schließeinrichtung (6) ist an einem ersten Ende mit dem Federelement (5) verbunden. Das Tellerelement (7) ist an einem zweiten Ende der Schließeinrichtung (6) angeordnet. Das Tellerelement (7) gibt die zweite Durchflussöffnung (4) ab einem definierten Druck frei. Die Schließeinrichtung (6) umfasst außerdem eine Stauscheibe (8), die stromaufwärts des Tellerelementes (7) angeordnet ist. Die Stauscheibe (8) sperrt in einer geschlossenen Stellung den Durchfluss des Mediums durch das Rückschlagventil (1) und gibt den Durchfluss des Mediums ab einer definierten Druckdifferenz frei. Die Druckdifferenz zur Öffnung der Stauscheibe (8) ist kleiner als die Druckdifferenz zur Öffnung des Tellerelementes (7).
Description
BRENNKRAFTMASCHINE MIT FREMDZÜNDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit Fremdzündung, umfassend einen Zylinderkopf, zumindest einen Zylinder mit einem Brennraum, wobei im Zylinderkopf pro Zylinder eine in den Brennraum mündende Vorkammer mit einer Zündeinrichtung angeordnet ist, wobei ein Kanal vorgesehen ist, wobei im Kanal ein Rückschlagventil mit einem Gehäuse mit zwei Durchflussöffnungen vorgesehen ist, wobei das Rückschlagventil von einem Medium von einer ersten Durchflussöffnung in Richtung einer zweiten Durchflussöffnung durchströmbar ist, umfassend ein Federelement und eine Schließeinrichtung mit einem Tellerelement, wobei die Schließeinrichtung an einem ersten Ende mit dem Federelement verbunden und das Tellerelement an einem zweiten Ende der Schließeinrichtung angeordnet ist, wobei das Tellerelement die zweite Durchflussöffnung ab einem definierten Druck freigibt, wobei die Schließeinrichtung eine Stauscheibe umfasst, wobei die Stauscheibe stromaufwärts des Tellerelementes angeordnet ist.
[0002] Rückschlagventile und deren Verwendung in Brennkraftmaschinen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Derartige Rückschlagventile sind beispielsweise in Kraftstoff und/oder Luftleitungen eines Zylinderkopfes angeordnet, um eine Strömung eines entsprechenden Fluids nur in eine definierte Richtung zuzulassen.
[0003] Beispielsweise sind Rückschlagventile bzw. Brennkraftmaschinen mit Rückschlagventilen aus der DE 499937 C, der EP 2372135 A1, der EP 2977583 A1, der US 2991767 A und der DE 19525095 A1 bekannt.
[0004] Nachteilig dabei ist jedoch, dass Rückschlagventile nur ab einem definierten Minimaldruck Öffnen. Das heißt, ein Rückschlagventil im Zylinderkopf, welches in einer Leitung angeordnet ist, in welches üblicherweise ein Medium mit einem geringen Druck strömt, nicht oder nicht zuverlässig öffnet. Um diese Problem zu lösen werden im Stand der Technik diese Rückschlagventile durch andere Ventile wie beispielsweise Drosselventile ersetzt, welche allerdings ein Rückströmen eines Mediums nicht ausreichend verhindern.
[0005] Hier setzt die Erfindung an. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rückströmen eines Mediums in einem Kanal einer Brennkraftmaschine effizient zu vermieden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einer Brennkraftmaschine der eingangs genannten Art die Stauscheibe in einer geschlossenen Stellung einen Durchfluss des Mediums durch das Rückschlagventil sperrt und den Durchfluss des Mediums ab einer definierten Druckdifferenz freigibt, wobei die Druckdifferenz zur Offnung der Stauscheibe kleiner als die Druckdifferenz zur Öffnung des Tellerelementes ist.
[0007] Ein damit erzielter Vorteil ist insbesondere darin zu sehen, dass durch die Stauscheibe ein Minimaldruck, bei welcher das Tellerelement einen Durchfluss für das Medium durch das Rückschlagventil freigibt, herabgesetzt ist. Ein Rückfluss in die entgegengesetzte ist dabei weiterhin vermieden. Es ist weiter sichergestellt, dass die Schließeinrichtung auch bei geringen Druckänderungen öffnet und somit das Rückschlagventil zum Durchfluss in die gewünschte und einzige Richtung frei gibt.
[0008] Das Rückschlagventil lässt grundsätzlich eine Strömung des Mediums nur in eine Richtung zu, wobei das Medium über die erste Durchflussöffnung in das Rückschlagventil eintritt und bei einer offenen Stellung des Tellerelementes über die zweite Durchflussöffnung aus dem Rückschlagventil austritt. Das Tellerelement ist insbesondere Teil der Schließeinrichtung bzw. einteilig mit derselben ausgebildet oder ortsfest mit dieser verbunden. Auch die Stauscheibe ist insbesondere an der Schließeinrichtung fixiert, wobei die Schließeinrichtung straomabwärts der Stauscheibe eine Verdickung aufweist. Die Schließeinrichtung ist stromaufwärts des Tellerelementes länglich und außer im Bereich der Verdickung mit einem konstanten Durchmesser ausgebildet. Im Bereich der Verdickung weist das Schließelement einen größeren Durchmesser auf, sodass die Stauscheibe auf dieser Verdickung aufliegt. Ist der Druck auf die Stauscheibe genügend groß
bewegt sich diese, wodurch sich der Druck der Stauscheibe auf das Tellerelement überträgt. Das heißt, das Tellerelement wird insbesondere mit der Stauscheibe mitgeöffnet, wenn der Druck des Mediums auf die Stauscheibe ausreichend groß ist. Der notwendige Druck des Mediums, um die Stauscheibe und somit die gesamte Schließeinrichtung in Richtung einer Strömungsrichtung des Mediums zu bewegen, ist vorab definiert.
[0009] Durch das Federelement, welches insbesondere ortsfest an der Schließeinrichtung angeordnet ist, ist die Schließeinrichtung wieder in eine geschlossene Stellung bringbar, wenn kein Medium durch das Rückschlagventil strömt oder ein Druck des Mediums zu gering ist, um die Schließeinrichtung zu öffnen.
[0010] Die Schließeinrichtung öffnet ab einem vorbestimmten Druck mit welchem das Medium auf die Elemente (Tellerelement oder Stauscheibe) derselben trifft. Die Schließeinrichtung kann die Durchflussöffnung auch ab einer definierten Druckdifferenz freigeben, wobei unter einer Druckdifferenz im Rahmen der Erfindung eine vorbestimmte Erhöhung des Druckes des Mediums auf die Schließeinrichtung zu verstehen ist. Dieser kann sich beispielsweise auch von 0 auf einen bestimmten Wert ändern, wenn zuerst kein Medium fließt oder strömt und dann ein Medium durch die erste Durchflussöffnung in das Rückschlagventil eintritt.
[0011] Das Tellerelement ist insbesondere stromabwärts der zweiten Durchflussöffnung angeordnet und wird zur Öffnung durch den Druck des Mediums in Strömungsrichtung von der zweiten Durchflussöffnung weg bewegt.
[0012] Die Stauscheibe ist insbesondere scheibenförmig ausgebildet, das heißt dieses weist im Wesentlichen eine Zylinderform auf, wobei ein Durchmesser insbesondere um ein Vielfaches größer ist als eine Höhe der Stauscheibe. Das Tellerelement ist tellerförmig ausgebildet, wobei auch hier ein Durchmesser des Tellerelementes insbesondere größer ist als die größte Höhe desselben. Die Höhe des Tellerelementes ist aufgrund dessen geometrischer Form nicht konstant, wobei das Tellerelement am Anschlusspunkt an die restliche Schließeinrichtung die größte Höhe aufweist.
[0013] Innerhalb des Gehäuses ist dasselbe mit einer Öffnung zum Durchfluss des Mediums ausgebildet, wobei im Bereich der zweiten Durchflussöffnung insbesondere eine Verengung ausgebildet ist, auf welcher das Tellerelement aufliegt, wenn kein Druck auf dieses wirkt. Die Verengung ist insbesondere durch mehr Gehäusematerial an dieser Stelle ausgebildet und bildet einen Sitz für die Stauscheibe.
[0014] Das Rückschlagventil ist zum Durchfluss eines gasförmigen oder flüssigen Mediums oder eines Gemischs daraus ausgebildet. Beispielsweise kann das Medium ein Gemisch aus flüssigem Kraftstoff und Luft sein.
[0015] Es ist von Vorteil, wenn ein Durchmesser der Stauscheibe größer als ein Durchmesser des Tellerelementes ist. Das heißt, die Stauscheibe erstreckt sich im Rückschlagventil weiter radial nach außen als das Tellerelement. Dadurch ist sichergestellt, dass die Stauscheibe auch bei geringem Druck in Strömungsrichtung bewegt wird.
[0016] Weiter ist vorteilhaft, wenn das Tellerelement in einer geschlossenen Stellung auf einem Sitz des Gehäuses zumindest annähernd aufliegt. Dadurch ist das gesamte Rückschlagventil geschlossen und es kann kein Medium durch dieses strömen. Der Sitz stellt auch sicher, dass das Rückschlagventil in die andere Richtung stets geschlossen ist. Beim Aufliegen am Sitz kann es insbesondere sein, dass das Tellerelement nicht vollständig oder exakt aufliegt. Das Tellerelement liegt also bevorzugt so am Sitz auf, dass dieses insbesondere nie steckt, jedoch die zweite Durchflussöffnung verschließt. Alternativ kann das Tellerelement auch mit geringem Spiel eintauchen. Grundsätzlich kann das Tellerelement jedoch auch vollständig am Sitz aufliegen.
[0017] Von Vorteil ist es, wenn die Stauscheibe in einer geschlossenen Stellung an einem weiteren Sitz des Gehäuses zumindest annähernd aufliegt. Dieser weitere Sitz hat die entsprechend gleichen Vorteile wie der Sitz des Tellerelementes und verhindert mit diesem zusammen, dass das Schließelement gegen die Strömungsrichtung verschoben werden kann. Beim Aufliegen am
weiteren Sitz ist es wichtig, dass die Stauscheibe nicht vollständig oder exakt aufliegt, damit keine Doppelpassung vorgesehen ist. Die Stauscheibe liegt also bevorzugt annährend am Sitz auf, sodass diese insbesondere nie steckt, jedoch die zweite Durchflussöffnung verschließt. Alternativ kann die Stauscheibe auch mit geringem Spiel eintauchen.
[0018] Zweckmäßig ist es, wenn zwischen dem Tellerelement und der Stauscheibe eine Kammer ausgebildet ist. Bei einer offenen Stellung des Schließelementes strömt bzw. fließt das Medium durch diese Kammer durch in Richtung der zweiten Durchflussöffnung. Der längliche Teil der Schließeinrichtung verläuft etwa mittig durch die Kammer.
[0019] Das Rückschlagventil ist insbesondere zumindest größtenteils aus verschleißfestem Stahl hergestellt. Dieses kann bevorzugt auch über ein 3-D-Druck-Verfahren hergestellt werden.
[0020] Eine Verwendung des Rückschlagventils erfolgt mit Vorteil in einem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine in einem Verbindungskanal, in welchem ein Kraftstoff-Luft-Gemisch strömt.
[0021] Günstig ist es, wenn ein Einlasskanal vorgesehen ist und der Kanal als Verbindungskanal ausgebildet ist, wobei der Verbindungskanal den Einlasskanal und die Vorkammer strömungsverbindet. Durch diese Ausbildung der Brennkraftmaschine ist Restgas aus der Vorkammer entfernbar ist, wodurch ein zündfähiges Gemisch darin bereitgestellt und eine Zündfähigkeit desselben verbessert werden kann. Ein Teil der Luft, welche vom Einlasskanal in den Brennraum gelangt, wird durch den Verbindungskanal in die Vorkammer geführt, wodurch diese gespült und von darin vorhandenen Restgas gereinigt wird. Durch das Rückschlagventil ist ein Öffnen und Schließen des Verbindungskanal regel- und/oder steuerbar, um eine Strömungsmenge vom Einlasskanal in die Vorkammer zu steuern und/oder auch gänzlich zu unterbinden. Es ist durch den Verbindungskanal eine insbesondere medienführende Verbindung zwischen dem Einlasskanal und der Vorkammer vorgesehen. Es ist folglich eine gespülte Vorkammer gebildet. Durch das Steuerventil ist ein Übertritt von der Vorkammer zurück in den Einlasskanal unterbunden. Das Rückschlagventil kann dabei weiter über die gesamte Länge des Verbindungskanals reichen oder nur in einem Teil desselben angeordnet sein. Dabei ist die Vorkammer selbst insbesondere frei von einer Einspritzvorrichtung. Es ist also in der Vorkammer selbst keine Einspritzvorrichtung wie insbesondere ein Injektor vorgesehen.
[0022] Alternativ kann es auch günstig sein, wenn ein Ansaugtrakt vorgesehen ist und der Kanal zum Einbringen von zumindest Luft in die Vorkammer ausgebildet ist, wobei der Kanal vom Ansaugtrakt abzweigt. Diese Brennkraftmaschine umfasst also einen Ansaugtrakt, über welchen Luft in Richtung des Brennraums geleitet wird. Der Kanal zweigt vom Ansaugtrakt ab und verbindet diesen somit mit der Vorkammer. Dadurch ist also der ohnehin vorhandene Ansaugtakt, über welchen Luft in den Brennraum geführt wird, zur Bereitstellung von Luft in der Vorkammer nutzbar. Der Ansaugtrakt umfasst dabei alle Elemente, in bzw. durch Luft in Richtung Brennraum geleitet und geführt wird. Bei der Herstellung eines Zylinderkopfes der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine wird der Kanal insbesondere mit den übrigen Bauteilen gleich mitgegossen. Es kann allerdings auch vorgesehen sein, dass der Zylinderkopf nach einem Gießvorgang derart bearbeitet wird, dass der Kanal gebildet wird.
[0023] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen ergeben sich aus dem nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiel. In den Figuren, auf die dabei Bezug genommen wird, zeigt:
[0024] Fig. 1 Schnitt durch ein Rückschlagventil; [0025] Fig. 2 Schnitt durch einen Teil einer erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine.
[0026] In Fig. 1 ist ein Schnitt durch ein Rückschlagventil 1 gezeigt. Dieses umfasst ein Gehäuse 2, an dessen Ende jeweils eine Durchflussöffnung 3, 4, vorgesehen ist. Uber die Durchflussöffnungen 3, 4 ist das Rückschlagventil 1 von einem gasförmigen und/oder flüssigen Medium von einer ersten Durchflussöffnung 3 in Richtung einer zweiten Durchflussöffnung 4 durchströmbar ist. Weiter umfasst das Rückschlagventil 1 ein Federelement 5 und eine Schließeinrichtung 6 mit einem Tellerelement 7. Die Schließeinrichtung 6 ist derart an einem ersten Ende mit dem Federelement 5 verbunden, dass das an einem zweiten Ende der Schließeinrichtung 6 angeordnete
Tellerelement 7 in eine geschlossene Position bringbar ist. Weiter umfasst die Schließeinrichtung 1 stromaufwärts des Tellerelementes 7 und stromabwärts des Federelementes 5 eine Stauscheibe 8.
[0027] Das Rückschlagventil 1 ist, so ausgebildet, dass dieses einen Durchfluss des Mediums nur in eine Richtung erlaubt. Hierfür ist im Bereich der zweiten Durchlassöffnung 4 ein Sitz 9 vorgesehen, wobei das Tellerelement 7 stromabwärts des Sitzes 9 in einer das Ruckschlagventil 1 verschließenden Position auf dem Sitz aufliegt. Auch die Stauscheibe 8 liegt in einer geschlossenen Stellung auf einem weiteren Sitz 10 auf. Diese Ausbildung des Rückschlagventils 1 verhindert, dass eine Strömung des Mediums in eine entgegengesetzte Richtung möglich ist. Beide Sitze 9, 10 sind durch eine Materialanhäufung des Gehäuses 2 ausgebildet.
[0028] Das Tellerelement 7 ist Teil der Schließeinrichtung 6, welche im Wesentlichen länglich ausgebildet ist, wobei am zweiten Ende das Tellerelement 7 angeordnet ist. Etwa mittig ist die Stauscheibe 8 an der Schließeinrichtung 6 angeordnet. Zwischen dem Tellerelement 7 und der Stauscheibe 8 ist eine Kammer 11 ausgebildet, durch welche das Medium fließt, wenn die SchlieBeinrichtung 6 einen Durchfluss freigibt.
[0029] Trifft ein Medium mit genügend Druck auf die Stauscheibe 8 wird diese in Strömungsrichtung gedrückt und öffnet auch das Tellerelement 7 und somit die gesamte Schließeinrichtung 6: Das Medium kann nun durch das Rückschlagventil 1 strömen. Nimmt der Druck wieder ab bzw. fällt dieser unter einen vorbestimmten Wert, wird die Schließeinrichtung 6 durch das Federelement 5 wieder in eine geschlossene Position gebracht.
[0030] Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt durch eine erfindungsgemäße Brennkraftmaschine 100 in einem Längsschnitt. Fig 2 zeigt eine Einzylinder-Brennkraftmaschine bzw. einen Zylinder 30 mit einem oberhalb davon angeordneten Zylinderkopf 20. Die erfindungsgemäße Brennkraftmaschine 100 kann bevorzugt allerdings auch mehr als einen Zylinder 30, beispielsweise 3 oder 4 oder mehr Zylinder 30 aufweisen.
[0031] Die Brennkraftmaschine 100 umfasst einen Zylinderkopf 20 und einen Zylinder 30, wobei im Zylinder 30 ein Brennraum 40 angeordnet ist. Es ist weiter eine Vorkammer 50 vorgesehen, welche etwa senkrecht an den Brennraum 40 anschließt und in diesen mündet. Die Vorkammer 50 umfasst eine Zündeinrichtung 60 zum Zünden eines brennbaren Gemisches, insbesondere aus Brennstoff und Luft.
[0032] Im Zylinderkopf 20 ist weiter ein Einlasskanal 80 zum Einbringen von Luft und ein Wassermantel zum Kühlen des Zylinderkopfes 20 vorgesehen.
[0033] Der Einlasskanal 80 ist über einen als Verbindungskanal ausgebildeten Kanal 70 mit der Vorkammer 50 strömungsverbunden, sodass Luft vom Einlasskanal 80 in die Vorkammer 50 strömen kann. Zur Steuerung der Strömung zwischen dem Einlasskanal 80 und der Vorkammer 50 ist im Kanal 70 das Rückschlagventil 1 angeordnet, welches eine Rückströmung aus der Vorkammer 50 in Richtung des Einlasskanals 80 vermeidet. In einem solchen Kanal 70 sind die Drücke der Luft bzw. des Luft-Kraftstoff-Gemisches meistens so gering, dass ein herkömmliches Rückschlagventil nicht öffnet. Durch die erfindungsgemäße oben beschriebene Ausbildung des Rückschlagventils 1 ist dieser Problematik Rechnung getragen.
[0034] Der Einlasskanal 80 trennt sich stromabwärts des Verbindungskanals in zwei Teileinlasskanäle auf, welche in den Brennraum 40 münden. Der Verbindungskanal zweigt somit stromaufwärts dieser Teilung in Teileinlasskanäle vom Einlasskanal 80 ab. Um eine optimale PackagingAnordnung zu schaffen, mündet der Verbindungskanal in einer Kanaltrennwand der beiden Teileinlasskanäle in die Vorkammer 50.
[0035] Im Einlasskanal 80 ist weiter eine als Multi Point Injektor ausgebildete Einspritzvorrichtung angeordnet, durch welche Kraftstoff in den Einlasskanal 80 und von dort als Luft-Kraftstoff-Gemisch in den Brennraum 40 gelangt, wobei im Brennraum eine weitere Zündeinrichtung angeordnet ist.
[0036] Über den Kanal 70 gelangt dieses Luft-Kraftstoff-Gemisch auch in die Vorkammer 50, in welcher dieses durch die Zündeinrichtung 60 gezündet wird. Für die Bereitstellung eines zündfähigen Gemisches in der Vorkammer 50 wird also die ohnehin im Einlasskanal 80 vorhandene Einspritzvorrichtung verwendet.
Claims (7)
1. Brennkraftmaschine (100) mit Fremdzündung, umfassend einen Zylinderkopf (20), zumindest einen Zylinder (30) mit einem Brennraum (40), wobei im Zylinderkopf (20) pro Zylinder eine in den Brennraum (40) mündende Vorkammer (50) mit einer Zündeinrichtung (60) angeordnet ist, wobei ein Kanal (70) vorgesehen ist, wobei im Kanal (70) ein Rückschlagventil (1) mit einem Gehäuse (2) mit zwei Durchflussöffnungen (3, 4) angeordnet ist, wobei das Rückschlagventil (1) von einem Medium von einer ersten Durchflussöffnung (3) in Richtung einer zweiten Durchflussöffnung (4) durchströmbar ist, umfassend ein Federelement (5) und eine Schließeinrichtung (6) mit einem Tellerelement (7), wobei die Schließeinrichtung (6) an einem ersten Ende mit dem Federelement (5) verbunden und das Tellerelement (7) an einem zweiten Ende der Schließeinrichtung (6) angeordnet ist, wobei das Tellerelement (7) die zweite Durchflussöffnung (4) ab einem definierten Druck freigibt, wobei die Schließeinrichtung (6) eine Stauscheibe (8) umfasst, wobei die Stauscheibe (8) stromaufwärts des Tellerelementes (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauscheibe (8) in einer geschlossenen Stellung einen Durchfluss des Mediums durch das Rückschlagventil (1) sperrt und den Durchfluss des Mediums ab einer definierten Druckdifferenz freigibt, wobei die Druckdifferenz zur Öffnung der Stauscheibe (8) kleiner als die Druckdifferenz zur Offnung des Tellerelementes (7) ist.
2. Brennkraftmaschine (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser der Stauscheibe (8) des Rückschlagventils (1) größer als ein Durchmesser des Tellerelementes (7) ist.
3. Brennkraftmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tellerelement (7) des Rückschlagventils (1) in einer geschlossenen Stellung auf einem Sitz (9) des Gehäuses (2) zumindest annähernd aufliegt.
4. Brennkraftmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauscheibe (8) des Rückschlagventils (1) in einer geschlossenen Stellung an einem weiteren Sitz (10) des Gehäuses (2) zumindest annähernd aufliegt.
5. Brennkraftmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tellerelement (7) und der Stauscheibe (8) des Rückschlagventils (1) eine Kammer (11) ausgebildet ist.
6. Brennkraftmaschine (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einlasskanal (80) vorgesehen ist und der Kanal (70) als Verbindungskanal ausgebildet ist, wobei der Verbindungskanal den Einlasskanal (80) und die Vorkammer (50) strömungsverbindet.
7. Brennkraftmaschine (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ansaugtrakt vorgesehen ist und der Kanal (70) zum Einbringen von zumindest Luft in die Vorkammer (50) ausgebildet ist, wobei der Kanal (70) vom Ansaugtrakt abzweigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (5)
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2021
- 2021-10-14 AT ATA50820/2021A patent/AT525439B1/de active
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|---|---|
| AT525439A4 (de) | 2023-04-15 |
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