AT52172B - Verfahren zum Verkleiden zylindrischer Gegenstände mit Blei, Zinn oder dgl. - Google Patents

Verfahren zum Verkleiden zylindrischer Gegenstände mit Blei, Zinn oder dgl.

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  Verfahren zum Verkleiden zylindrischer   Gegenstände   mit Blei, Zinn oder dgl. 



   Um Metallrohre, z.   B.   aus Kupfer, mit einem Mantel aus Blei, Zinn oder dgl. zu versehen, hat man die verschiedensten Verfahren angewendet. Dabei ist man vielfach wieder auf die Verwendung der leichter schmelzbaren   Metalle in flüssiger   Form   zurückgekommen   und hat das flüssige Metall einfach in einen durch Mantel oder Kern gebildeten Zwischenraum gefüllt oder man hat bei   zylindrischen Körpern ein Schleuderverfahren angewendet.   Für Rohre in Längen von mindestens 3 bis 6 m können diese   Verfahren naturgemäss   keine Verwendung finden, denn es ist dabei   vollkommen   ausgeschlossen, dass an allen Stellen eine gleichmässige Verbindung der Metalle eintritt ;

   das Schleuderverfahren ist für die hier in Frage kommenden Rohre, die in vielen Fällen nur einen Durchmesser von    etwa 5 cm haben.   ebenfalls nicht durchführbar. Aussen- 
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 kleidende Rohr feststeht, in Fig. 3 und 4 für Aussenverkleidung und in Fig. 5 für die Innenverkleidung dargestellt sind. 



   Beim Verkleiden am Aussenumfang wird ein etwa einen Meter langes Rohr a als Mantel lotrecht befestigt. Das aussen zu verkleidende Rohr b wird am unteren Ende mit einem im Rohr a dichtgehend verschiebbaren Bund c versehen und wird genau lotrecht mitten im Rohr a   geführt   
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 ein   Hilfarohr     nachgeschoben : es   kann aber   auch daa nächste   zu verkleidende Rohr sofort an- geschlossen werden. Das Bestreichen des Rohres b mit Lotwasser kann selbsttätig erfolgen, wenn. wie auf der Zeichnung dargestellt ist, das Rohr b durch eine Rundbürste e. die fortgesetzt aus 
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 Bei der Innenverbleiung gestaltet sich das Verfahren wie folgt : Der Kern a steht fest und steht mit einem Zuflussrohr a1 in Verbindung, welches gleichzeitig den Kern a trägt.

   An der Stelle. 
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 aussen über den Kern laufen muss. Das innen zu verkleidende Rohr b steht bei Beginn des Verfahrens hoch, so dass der das Rohr nach unten abschliessende Bund c nahe dem   Metallausfluss h   ist. Entsprechend der Menge flüssigen Metalles i, welches einfliesst, wird das zu verkleidende Rohr   b allmählich gleichmässig   tief geschoben, wodurch die Innenfläche gleichmässig mit Metall verkleidet wird. Nach erfolgter   Abkühlung bei   schiebt sich das fertige Rohr b über den Kern a hinunter. 



   Bei dem neuen Verfahren hat man noch den Vorteil, dass man das fertige Rohr nicht erst abzuziehen braucht, dasselbe kommt vielmehr fertig aus der Form ; ferner erfordert das Weiterschieben wenig Kraft, weil es fortlaufend von Anfang bis Ende erfolgt. 



   Bei längeren Rohren wird dadurch, dass diese Rohre während der Verbleiung oder Verzinnung verschoben werden, viel Raum gebraucht ; denn beim Verbleien oder Verzinnen eines Rohres von 4 m Länge sind bis 8 m Raum erforderlich, weil das zu verbleiende Rohr 4   m.   über den Mantel bzw. Kern steht und das fertige Rohr 4 m unter diesem Mantel oder Kern herausragt. 



  Um diesem   Ubelstande   zu begegnen, wird, wie in Fig. 3,4 und 5 dargestellt, das zu verbleiende oder sonst zu verkleidende Rohr b feststehend angeordnet und der Mantel oder Kern a ist beweglich, so dass derselbe an einer oder mehreren Führungen h hochgleitet, während die Verbleiung vorgenommen wird. Beim Hochbewegen des Mantels oder Kernes   a,   das mittels Spindel oder auf andere Weise bewirkt wird, wird vorteilhaft das das flüssige Metall enthaltende Gefäss c, welches auf dem Tragarm k Platz findet, mit hochbewegt. Das Blei oder sonstige Verkleidungsmaterial i legt sich auch hier von unten nach und nach an das zu verbleiende Rohr an und bindet vollkommen gleichmässig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Verkleiden zylindrischer Gegenstände mit Blei, Zinn oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das aussen oder innen zu verkleidende Rohr (b) mit einem feststehenden Mantel oder Kern   (a)   versehen wird, der einen Bund (c) als Abschluss nach unten trägt, und dann das Metall in flüssigem Zustande so in den auszufüllenden Zwischenraum eingegossen wird, dass es zunächst das Unterende des Rohres verkleidet und durch allmähliches Abwärtsbewegen des zu verkleidenden Rohres (b) nach und nach an der gesamten Innen-oder Aussenwand gleich- mässig bindet. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Verkleiden zylindrischer Gegenstände mit Blei, Zinn oder dgl. nach An- aspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aussen oder innen zu verkleidende Rohr (b) fest- stehend angeordnet wird, und der Mantel (auch Kern), während das flüssige Verkleidungsmaterial eingebracht wird, sich gleichmässig hochbewegt, zum Zweck, an Raum bei Ausführung der Ver- kleidung an langen Rohren zu sparen und eine sichere. einfache Führung zu ermöglichen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT52172D 1910-04-14 1911-01-07 Verfahren zum Verkleiden zylindrischer Gegenstände mit Blei, Zinn oder dgl. AT52172B (de)

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