AT51639B - Brenner für mit flüssigen Brennstoffen und Rückständen betriebene Dampfkesselfeuerungen. - Google Patents

Brenner für mit flüssigen Brennstoffen und Rückständen betriebene Dampfkesselfeuerungen.

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AT51639B
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Robert Lucien D Espujols
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Robert Lucien D Espujols
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 durch die   strahlende Wärme   der in q1 brennenden Flamme so hoch erhitzt, dass es beim Passieren der Verengung pl bereits vollständig vergast ist und die   Verbrennungstomperatur erreicht   hat. Durch die   Zugöffnungon rl   tritt schliesslich die für   die vollständige Entflammbarkeit   und Verbrennung noch nötige Menge Luft ein. Die erste   Zündung   erfolgt durch die Zündkerze z, kann aber auch auf beliebige andere Weise geschehen, da das Gemisch an dieser Stelle ebenso leicht entflammbar ist wie Leuchtgas. 



   Die Regelung der Feuerstärke während des Betriebes vollzieht sich in einfacher Weise. 



  Durch den Druck, unter dem der Brennstoff in den Zerstäuber gelangt, wird der Konus   b1   von seinem Sitz abgehoben und lässt den Brennstoff durchtreten0 In gleichem Sinne wirkt auf den Konus auch der aus der Kammer J 1 kommende Luftstrom. Diesen beiden Kräften wirkt jedoch die Verbrennung selbst entgegen, indem sie einen Druck erzeugt, welcher den Konus auf seinen Sitz   zurückzufüliren   bestrebt ist. Dieser Gegendruck ist proportional der Intensität der Verbrennung. 



  Die Feder   s'hat   nun die Aufgabe, das von den genannten Druckkräften erzeugte Gleichgewicht zu regeln. Dieses Gleichgewicht ist ein sehr instabiles ; es muss auch die Feder s1 für eine sehr genaue Einstellung empfindlich sein, weshalb zu ihrer Regulierung die Mikrometerschraube ab vorgesehen ist. Wenn aus irgend einem Grunde die Brennstoffzufuhr   abnimmt,   hat dies augenblicklich eine Abnahme der Feuerstärke zur Folge ; dadurch nimmt auch der durch den Ver-   brcnnungsvorgang   auf den Konus ausgeübte Gegendruck ab, so dass sich der Konus weiter von seinem Sitz entfernt und mehr Brennstoff durchtreten lässt, wodurch die   Feuerstarke wieder   zunimmt.

   Umgekehrt wird durch jede Steigerung der Verbrennung der Konus seinem Sitz genähert, wodurch die   Brennstoff zufuhr wieder sinkt.   So spielt also der Zerstäuberkegel ständig in achsialer
Richtung und wirkt als äusserst empfindlicher Regler für die   Feuerstärke,   wie auch immer die
Speisung sei, für welche die Nadel y eingestellt ist. Letztere spielt eine umso wichtigere Rolle, je strengfüssiger und   ungleichmässiger   der benützte Brennstoff ist. 



   Der Zerstäuber wirkt gleichzeitig auch als   Sehmutttänger   und Reiniger. Die im Brennstoff enthaltenen   Fremdkörper   würden die   Austrittskanäle   des Zerstäubers verlegen und so eine 
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 Schmutzteilchen kann auch von Hand aus veranlasst werden,   indem   man den Stift al so weit hineindrückt, dass die Fremdkörper über den Sitz des   Zerstäuberkegels hinausgebracht werden,   wo sie dann teils durch den Brennstoff selbst, teils durch die Saugwirkung des Druckluftstromes   hinausgeschleudert werden.   



   Für die   Kiemstellung   der Feuerung ist die Sitzfläche des Zerstäuberkegels mit einer gewissen Anzahl von Kanälen von solcher Tiefe versehen, dass gerade die für das Kleinfeuer nötige Brennstoffmenge durchtreten kann. Es ist dann nur nötig, den Konus mittelst des Stiftes a1 fest an seinen Sitz zu pressen und den Stift in   dieser Stellung einzuhaken.   Dank der günstigen Form des Zerstäuberkegels b1 erfolgt dieser Übergang auch bei vollem Feuer augenblicklich und ohne Störung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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AT51639D 1909-04-29 1909-04-29 Brenner für mit flüssigen Brennstoffen und Rückständen betriebene Dampfkesselfeuerungen. AT51639B (de)

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