AT513483B1 - Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel - Google Patents

Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel Download PDF

Info

Publication number
AT513483B1
AT513483B1 ATA50447/2013A AT504472013A AT513483B1 AT 513483 B1 AT513483 B1 AT 513483B1 AT 504472013 A AT504472013 A AT 504472013A AT 513483 B1 AT513483 B1 AT 513483B1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guide
cutlery
handle
shaft part
web
Prior art date
Application number
ATA50447/2013A
Other languages
English (en)
Other versions
AT513483A4 (de
Original Assignee
Rundpack Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rundpack Ag filed Critical Rundpack Ag
Priority to ATA50447/2013A priority Critical patent/AT513483B1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT513483B1 publication Critical patent/AT513483B1/de
Publication of AT513483A4 publication Critical patent/AT513483A4/de
Priority to EP14739745.9A priority patent/EP3019054B1/de
Priority to PCT/EP2014/064570 priority patent/WO2015004118A1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/02Forks; Forks with ejectors; Combined forks and spoons; Salad servers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G2021/002Table-ware collapsible

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Besteckteil (1) mit einem Besteckteilkopf (2), einem aus einem Schaftteil (4) sowie einem Griffstück (5) gebildeten Stiel (3) sowie einer Führungsvorrichtung (6) mit Führungselementen (8, 10), mittels welcher der Stiel (3) in seiner Längserstreckung von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung längenveränderbar ausgebildet ist. Weiters ist zwischen dem Griffstück (5) und dem Schaftteil (4) eine Rastvorrichtung (7) mit zusammenwirkenden Rastelementen (15, 27, 28) vorgesehen. Ein erstes Führungselement (8) der Führungsvorrichtung (6) ist durch eine am Schaftteil (4) ausgebildete erste Führungsfläche (9) und ein zweites Führungselement (10) durch einen ersten Führungssteg (11) gebildet. Dieser ist in senkrechter Richtung bezüglich der ersten Führungsfläche (9) distanziert von der Führungsfläche (9) angeordnet und randseitig im Bereich von Längsstirnseiten (12) des Griffstücks (5) zur Bildung eines Führungskanals (13) mit dem Schaftteil (4) verbunden. Die Führungsvorrichtung (6) ist an einem vom Besteckteilkopf (2) abgewendeten Ende (14) des Schaftteils (4) angeordnet, wobei der erste Führungssteg (11) weiters auch ein erstes Rastelement (15) der Rastvorrichtung (7) bildet.

Description

österreichisches pstentamt AT513 483 B1 2014-05-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Besteckteil, insbesondere Löffel, Gabel oder Messer, wie dieser im Anspruch 1 beschrieben ist.
[0002] Die DE 20 2009 008 022 U1 beschreibt einen als Löffel ausgebildeten Besteckteil mit einem Besteckteil köpf und einem Stiel, wobei der Stiel aus einem Schaftteil sowie zumindest einem Griffstück gebildet ist. Der Schaftteil ist mit dem Besteckteil köpf verbunden. Am Schaftteil ist eine Führungsvorrichtung zur Längsführung des Griffstücks ausgebildet, wobei diese im Querschnitt gesehen durch ein in etwa C-förmiges Profil gebildet ist. Die Längsführungsteile des Schaftteils umgreifen das Griffstück an seinen beiden Längsrandbereichen. Damit kann das Griffstück bezüglich des Schaftteils von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung verstellt werden. Weiters ist zwischen dem Griffstück und dem Schaftteil zumindest eine Rastvorrichtung vorgesehen.
[0003] Aus der US 2009/0178284 A1 ist ein Besteckteil in Form eines Löffels bekannt geworden, der einen Besteckteil köpf sowie einen aus einem Schaftteil sowie einem Griffstück gebildeten Stiel umfasst. Der Schaftteil ist über eine eigene Kupplungsvorrichtung mit dem Besteckteilkopf verbunden. Das Griffstück ist im Querschnitt gesehen C-förmig ausgebildet und umgreift randseitig den Schaftteil zur Bildung der Führungsvorrichtung. Damit ist auch hier der Stiel durch eine Relativverlagerung des Griffstücks bezüglich des Schaftteils von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung längenveränderbar ausgebildet.
[0004] Die JP 50-118190 U beschreibt einen Besteckteil mit einem Besteckteilkopf und einem daran verlängerbar ausgebildeten Stiel. Dabei ist der Stiel aus einem mit dem Besteckteil köpf verbundenen Schaftteil sowie einem damit um eine senkrecht bezüglich des Schaftteils ausgerichtete Schwenkachse verschwenkbaren Griffstück gebildet. So kann das Griffstück bezüglich des Schaftteils um die Schwenkachse von einer verlängerten Gebrauchsstellung in eine dazu verkürzte Lagerstellung verschwenkt werden.
[0005] Die JP 51-99681 U beschreibt einen weiteren Besteckteil mit einem Besteckteilkopf sowie einem längenveränderbar ausgebildeten Stiel. Der Stiel umfasst einen Schaftteil, welcher mit dem Besteckteil köpf verbunden ist, sowie ein Griffstück.
[0006] Das Griffstück weist einen C-förmigen Querschnitt auf und umgreift die beiden Längsrandbereiche des Schaftteils und bildet damit die Führungsvorrichtung aus. Mittels eines Stellknopfes kann die relative Lage des Griffstücks am Schaftteil festgelegt werden. Damit kann das Griffstück bezüglich des Schaftteils von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung verstellt werden.
[0007] Die CN 202312647 U beschreibt einen weiteren Besteckteil mit einem Besteckteil köpf und einem längenveränderbar ausgebildeten Stiel, bei dem der Schaftteil mit dem Besteckteilkopf verbunden ist. Das Griffstück weist in seiner Längserstreckung mehrere hintereinander angeordnete Rastpunkte auf und ist über einen dieser Rastpunkte mit dem Schaftteil zur Ausbildung des Stiels verbindbar.
[0008] Aus dem DE 90 03 606 U1 ist Besteckteil, wie ein Löffel oder eine Gabel bekannt geworden, welcher einen Besteckteilkopf sowie einen Stiel, der aus einem Schaftteil sowie zumindest einem Griffstück gebildet ist, umfasst. Der Schaftteil ist mit dem Besteckteilkopf verbunden. Weiters umfasst der Besteckteil eine Führungsvorrichtung mit Führungselementen, mittels welcher der Stiel in seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung des Griffstücks bezüglich des Schaftteils von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung teleskopierbar ausgebildet ist. Zwischen dem Griffstück und dem Schaftteil ist weiters eine Rastvorrichtung mit zusammenwirkenden Rastelementen vorgesehen, mittels welcher das Griffstück in der verlängerten Gebrauchsstellung relativ bezüglich des Schaftteils arretiert gehalten ist. Der Stiel ist dabei hohlprofilförmig ausgebildet und nimmt den Schaftteils in sich auf.
[0009] Einen ähnlich ausgebildeten Besteckteil beschreibt auch die US 2009/0144991 A1, bei 1 /15 österreichisches pstentamt AT513 483 B1 2014-05-15 welchem zusätzlich noch der Besteckteil köpf über eine Gelenkanordnung schwenkbar mit dem Schaftteil verbunden ist.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Besteckteil zu schaffen, der trotz seiner Längenveränderbarkeit einfach und kostengünstig herstellbar ist und welcher in der Gebrauchsstellung bzw. Einsatzstellung eine ausreichende Festigkeit trotz seiner Längsverstellbarkeit in seinem Stielbereich aufweist.
[0011] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0012] Der sich durch die Merkmale des Anspruches 1 ergebende Vorteil liegt darin, dass durch die Anordnung der Führungsvorrichtung mit dem oder den Führungselementen an dem mit dem Besteckteilkopf verbundenen Schaftteil ein einfach herzustellender Bauteil geschaffen wird, welcher zusätzlich noch eine ausreichende Stabilität bei gleichzeitig guten Führungseigenschaften für das Griffstück bietet. Damit wird gerade im Nahbereich des Besteckteilkopfes durch das Vorsehen des Führungskanals mit seiner tunnelförmigen Führungsstruktur zur Aufnahme des Griffstücks in Verbindung mit dem Schaftteil eine stabile Baueinheit geschaffen, in welche je nach Bedarf das entsprechende Griffstück damit verbunden sowie daran geführt werden kann. So kann das Griffstück als flachprofilartiger, länglicher Bauteil ausgebildet werden, welcher insbesondere in einem einfachen Spritzgussprozess kostengünstig herstellbar ist. Durch eine entsprechende Verrippung durch die unterschiedlichsten Stege kann darüber hinaus auch noch ein hohes Ausmaß an Werkstoff eingespart werden und trotzdem eine ausreichende Stabilität erzielt werden. Dadurch, dass die Führungsanordnung für das Griffstück im Bereich des Schaftteils angeordnet ist, kann der Schaftteil gemeinsam mit dem Besteckteilkopf einen stabilen Aufbau aufweisen. Das Griffstück hingegen kann dadurch schlanker und dimensionsmäßig kleiner ausgebildet werden, da bei einer höheren Kraftaufbringung auf den Besteckteil köpf die Krafteinleitung auch eher im Schaftteil erfolgt, welcher durch die Führungsvorrichtung und dem dort ausgebildeten Führungskanal eine hohe Eigensteifigkeit bzw. Festigkeit aufweist. Darüber hinaus dient gleichzeitig eines der Führungselemente der Führungsvorrichtung auch als Rastelement im Zusammenwirken mit den am Griffstück angeordneten, weiteren Rastelementen der Rastvorrichtungen. Damit kann durch das durch den Führungssteg gebildete Führungselement auch gleichzeitig die Funktion eines Rastelements übernehmen und es kann auf zusätzliche Bauteile zur Bildung von Rastelementen der Rastvorrichtung verzichtet werden.
[0013] Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch die Führungsgenauigkeit und die Stabilität der Führungsvorrichtung zusätzlich noch erhöht bzw. verbessert werden kann.
[0014] Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da dadurch für das Griffstück in der Gebrauchsstellung des Besteckteils eine noch bessere Kraftübertragung, ausgehend vom Griffstück über die Führungsvorrichtung hin auf den Schaftteil und weiter auf den damit verbunden Besteckteil köpf erzielt werden kann. Darüber hinaus wird auch noch die Stabilität der gesamten Führungsvorrichtung erhöht.
[0015] Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 ist es möglich, im Gebrauch des Besteckteils insbesondere im Bereich der Unterseite des Schaftteils eine noch bessere Abstützung des Griffstücks in der Führungsvorrichtung zu erzielen.
[0016] Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäß Anspruch 5 oder 6 wird die Möglichkeit geschaffen, die Führungsvorrichtung in einem einfacher aufgebauten Spritzgusswerkzeug in einem Spritzgussvorgang mit den restlichen Bauteilen ausbilden zu können, ohne dass dazu kompliziert aufgebaute Schieberwerkzeuge eingesetzt werden müssen. Damit können Werkzeugkosten eingespart sowie der Betrieb des Spritzgusswerkzeuges einfacher und kostengünstiger gestaltet werden.
[0017] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ist von Vorteil, dass durch das Vorsehen weiterer Führungsstege der Führungskanal in seiner Längserstreckung und damit seiner zur Verfügung stehenden Führungslänge verlängert wird, wodurch sich eine noch bessere Längsführung für das Griffstück erzielen lässt. Damit kann ein Verkanten des Griffstücks während dessen 2/15 österreichisches Patentamt AT513 483B1 2014-05-15 Längsverstellung leichter vermieden werden. Darüber hinaus wird aber auch die gesamte Führungsvorrichtung noch stabiler ausgebildet, wodurch auch bei einer erhöhten Krafteinleitung, ausgehend vom Griffstück über die Führungsvorrichtung hin auf den Schaftteil ein Versagen des Besteckteils durch Bruch nahezu vermieden werden kann. Weiters können der dritte Führungssteg sowie der vierte Führungssteg ebenfalls zueinander in Richtung der Längserstreckung des Führungskanals zueinander versetzt angeordnet sein.
[0018] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird erreicht, dass so ein kompakter Schaftteil geschaffen werden kann, der durch den ersten Führungssteg und/oder den zweiten Führungssteg auf der dem Benutzer zugewandten Oberseite überragt wird. Damit kann bei entsprechender Ausbildung des Besteckteilkopfs ein ausreichend langes Griffstück geschaffen werden, welches ohne Kollision mit dem Besteckteilkopf zwischen den beiden Endstellungen längs verschoben werden kann.
[0019] Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 oder 10 kann wiederum eine einfache Formgebung der Führungsvorrichtung in einem Spritzgusswerkzeug erfolgen und die Ausformung der einzelnen Führungsstege ohne zusätzliche, bewegte Bauteile im Spritzgusswerkzeug durchgeführt werden.
[0020] Gemäß einer Ausbildung, wie im Anspruch 11 beschrieben, wird eine plan ausgerichtete Auflagefläche bzw. Führungsfläche für das Griffstück im Bereich des Schaftteils geschaffen. Damit wird, insbesondere im Bereich der Führungsvorrichtung eine relativ große Führungslänge erzielt, wodurch auch in der Gebrauchsstellung eine hohe Gesamtstabilität des Griffs erzielt wird.
[0021] Dabei erweist sich eine Ausgestaltung nach Anspruch 12 vorteilhaft, da so bei geringerem Materialaufwand trotzdem eine bessere Abstützwirkung und damit verbunden eine erhöhte Führungsgenauigkeit für das Griffstück in der Führungsvorrichtung erzielt werden kann.
[0022] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 13 wird auch noch eine bessere Längsführung des Griffstücks erzielt. Darüber hinaus kann aber auch noch die Eigensteifigkeit des Schaftteils gleichzeitig damit erhöht werden.
[0023] Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 14, da dadurch im Zusammenwirken mit dem ersten Führungssteg eine arretierte Position des Griffstücks relativ bezüglich des Schaftteils erzielt werden kann. Bei entsprechender Ausbildung der zweiten und dritten Rastelemente mit den entsprechenden Rastflächen kann eine Rückverstellung des Griffstücks in die Lagerstellung nahezu bzw. vollständig verhindert werden, um so auch bei einer höheren bzw. größeren Krafteinbringung, wie dies z.B. bei einer Stichbewegung auftreten kann, ein Zusammenschieben des Besteckteils vermieden werden.
[0024] Schließlich ist aber auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 15 beschrieben möglich, da dadurch bereits in der Lagerstellung bzw. Ausgangsstellung eine gewisse gegenseitige Fixierung zwischen dem Griffstück und dem Schaftteil erfolgen kann. So kann ein unbeabsichtigtes Trennen der Bauteile voneinander vor dem bestimmungsgemäßen Einsatz vermieden werden.
[0025] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0026] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0027] Fig. 1 ein erstes Besteckteil in dessen Gebrauchsstellung, in einer schaubildlichen
Darstellung von oben; [0028] Fig. 2 den Besteckteil nach Fig. 1 in dessen Gebrauchsstellung, in einer schaubildli chen Darstellung von unten; [0029] Fig. 3 den Besteckteil nach den Fig. 1 und 2 in dessen Gebrauchsstellung, im Axial schnitt; [0030] Fig. 4 den Besteckteil nach den Fig. 1 bis 3 in dessen verkürzten Lagerstellung, im Axialschnitt; 3/15
österreichisches Patentamt [0031] Fig. [0032] Fig. [0033] Fig. [0034] Fig. [0035] Fig. 8 AT513 483B1 2014-05-15 die Führungs- und Rastvorrichtung des Besteckteils, im Axialschnitt sowie vergrößerter Darstellung; den Besteckteil nach den Fig. 1 bis 5, in Draufsicht sowie voneinander getrennter Stellung des Griffstücks vom Schaftteil; eine andere Ausführungsform des Besteckteils in dessen Gebrauchsstellung, in einer schaubildlichen Darstellung von oben; den Besteckteil nach Fig. 7 in dessen Gebrauchsstellung, in einer schaubildlichen Darstellung von unten; den Besteckteil nach den Fig. 7 und 8 in dessen verkürzten Lagerstellung, im Axialschnitt.
[0036] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0037] In den Fig. 1 bis 6 ist eine erste mögliche Ausführungsform eines Besteckteils 1 gezeigt, welcher im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form eines Löffels ausgebildet ist. Dabei sei erwähnt, dass unter Besteckteil alle möglichen Ausführungsformen wie Löffel, Gabel oder Messer verstanden werden können, wobei die Raumform zur Ausbildung des Löffels, der Gabel oder des Messers im Bereich von dessen Verwendungsabschnitts formmäßig bzw. raummäßig unterschiedlichst ausgebildet sein kann. Dies hängt vom jeweiligen Einsatzzweck ab und kann frei gewählt werden.
[0038] Der hier beispielhaft beschriebene Besteckteil 1 soll derart ausgebildet sein, dass dieser längenveränderbar, insbesondere teleskopierbar, ausgebildet ist, um so in Richtung der Längserstreckung durch eine Relativverlagerung ausgehend von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung umkonfiguriert zu werden. Die verkürzte Lagerstellung dient dazu, ein minimiertes bzw. verkleinertes Packvolumen in Richtung der gesamten Längserstreckung zu erzielen, um so auch bei abmessungsmäßig kleineren Verpackungseinheiten den Besteckteil 1 mit an oder mit in der Verpackung integrieren zu können. Die gezeigten Abmessungen sind nur beispielhaft gewählt, wobei die tatsächlichen Abmessungen und Proportionen zueinander davon abweichen können.
[0039] Der hier gezeigte Besteckteil 1 ist aus mehreren Bauteilkomponenten zusammengesetzt und kann einen Besteckteilkopf 2 und einen Stiel 3 umfassen. Der Stiel 3 kann aus einem Schaftteil 4 sowie zumindest einem Griffstück 5 gebildet sein. Der Schaftteil 4 ist bei diesem Ausführungsbeispiel mit dem Besteckteil köpf 2 feststehend verbunden. Bevorzugt bildet der Schaftteil 4 mit dem Besteckteilkopf 2 einen einstückigen Bauteil aus. Zumeist wird der Besteckteil 2 aus einem Kunststoff material in einem Spritzgussprozess gefertigt und dient überwiegend als Einwegartikel für den Verzehr von Lebensmitteln, welche in der nicht gezeigten Verpackung bevorratet sind. So kann es sich dabei beispielsweise um einen Joghurtlöffel, Eislöffel, Gabel oder Messer handeln.
[0040] Weiters umfasst der Besteckteil 1 zumindest eine Führungsvorrichtung 6, mittels welcher der Stiel 3 in seiner Längserstreckung durch eine Verlagerung seines Griffstücks 5 relativ bezüglich des Schaftteils 4 von einer verkürzten Lagerstellung bzw. Speicherstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung bzw. Einsatzstellung längenveränderbar, insbesondere teleskopierbar, ausgebildet ist. Des Weiteren kann auch noch zumindest eine Rastvorrichtung 7 vorgesehen sein, welche bevorzugt zwischen dem Griffstück 5 und dem Schaftteil 4 angeordnet bzw. ausgebildet ist. Damit wird es möglich, das Griffstück 5 zumindest in den beiden Endstellungen, nämlich der Lagerstellung und/oder der Gebrauchsstellung, zueinander in einer verrasteten bzw. arretierten Stellung zueinander positioniert halten zu können. 4/15 österreichisches pstentamt AT513 483B1 2014-05-15 [0041] Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Griffstück 5 als länglicher, flachprofilartig ausgebildeter Bauteil ausgebildet, welcher in seiner Lage zum Besteckteil köpf 2 bzw. dessen Schaftteil 4 in seiner relativen Position dazu verstellbar ausgebildet ist. Diese Längenveränderung erfolgt durch einen in Längserstreckung des Schaftteils 4 bzw. Griffstücks 5 ausgerichteten Verstellweg. Darunter wird eine geradlinige Bewegungsrichtung verstanden.
[0042] Dazu ist ein erstes Führungselement 8 der Führungsvorrichtung 6 durch eine am Schaftteil 4 ausgebildete, erste Führungsfläche 9 und ein zweites Führungselement 10 durch einen ersten Führungssteg 11 gebildet. Dabei ist der erste Führungssteg 11 in senkrechter Richtung bezüglich der ersten Führungsfläche 9 distanziert von dieser angeordnet. Zusätzlich ist der erste Führungssteg 11 randseitig jeweils im Bereich von Längsstirnseiten 12 des Griffstücks 5 zur Bildung eines Führungskanals 13 mit dem Schaftteil 4 verbunden. Damit wird ein im Querschnitt bezüglich der Längserstreckung des Griffstücks 5 gesehen rundum geschlossen ausgebildeter Führungskanal 13 ausgebildet, welcher für die Aufnahme und die Längsverstellung des Griffstücks 5 dient. Dieser Führungskanal 13 kann auch als tunnelförmige Aufnahme bezeichnet werden, wobei jedoch der Querschnitt des Tunnels in etwa rechteckig ausgebildet ist. Weiters ist die Führungsvorrichtung 6 an einem vom Besteckteilkopf 2 abgewendeten Ende 14 des Schaftteils 4 angeordnet bzw. ausgebildet. Gleichzeitig bildet aber auch der erste Führungssteg 11 auch noch ein erstes Rastelement 15 der Rastvorrichtung 7 aus. Diese Ausbildung stellt eine hier nicht näher dargestellte Minimalvariante einer Führungsvorrichtung 6 für das Griffstück 5 dar. Weitere Führungs- sowie Rastelemente werden nachfolgend noch in Ergänzung zu dieser Minimalvariante beschrieben.
[0043] Bevorzugt umfasst jedoch die Führungsvorrichtung 6 zumindest einen zweiten Führungssteg 16. Dieser zweite Führungssteg 16 ist dem ersten Führungssteg 11 bezüglich des Führungskanals 13 gegenüberliegend sowie vom Schaftteil 4 auf der vom Besteckteil köpf 2 abgewendeten Seite distanziert davon angeordnet. Damit befindet sich ein Teil der Führungsvorrichtung 6 an dem dem Besteckteilkopf 2 gegenüberliegenden Ende des Schaftteils 4.
[0044] Das verschiebbare Griffstück 5 weist im Querschnitt gesehen eine in etwa rechteckige Außenform auf, wobei zumindest an den Umfangsrändern bzw. Umfangsrandabschnitten die Abstützung an den Teilen der Führungsvorrichtung 6 des Schaftteils 4 erfolgt.
[0045] Wie nun besser aus den Fig. 3 bis 5 zu ersehen ist, ist der erste Führungssteg 11 bezüglich des zweiten Führungsstegs 16 in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 versetzt zu diesem angeordnet. So ist es vorteilhaft, wenn der erste Führungssteg 11 in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 gesehen dem Besteckteil köpf 2 näherliegend angeordnet ist als der zweite Führungssteg 16.
[0046] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Schaftteil 4 an seiner dem ersten Führungssteg 11 gegenüberliegenden Seite des Führungskanals 13 einen ersten Durchbruch 17 aufweist, durch welchen der zweite Führungssteg 16 in Längserstreckung des Schaftteils 4 distanziert von diesem angeordnet ist.
[0047] Durch das Vorsehen des ersten Durchbruchs 17 wird es beispielsweise ermöglicht, das erste Führungselement 8, welches hier durch den ersten Führungssteg 11 gebildet ist, im Zuge eines Spritzgussvorganges einfach an seiner dem Führungskanal 13 zugewendeten Seite ausformen zu können, ohne dass dazu komplizierte Schiebenwerkzeuge benötigt werden. Dies kann beispielsweise dann erreicht werden, wenn eine Querschnittsfläche des ersten Durchbruchs 17 einer Projektionsfläche des ersten Führungsstegs 11 in einer senkrechten Richtung auf die Flachseite des Griffstücks 5 entspricht.
[0048] Um eine noch bessere Führungswirkung des Griffstücks 5 in der Führungsvorrichtung 6 zu erzielen, kann die Führungsvorrichtung 6 weiters auch noch mindestens einen dritten Führungssteg 18 sowie einen vierten Führungssteg 19 umfassen. Dabei können die dritten und vierten Führungsstege 18, 19 bezüglich des Führungskanals 13 einander gegenüberliegend sowie in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 gesehen jeweils distanziert auf der vom Besteckteil köpf 2 abgewendeten Seite des ersten sowie zweiten Führungsstegs 11,16 5/15 österreichisches pstentamt AT513 483 B1 2014-05-15 angeordnet sein.
[0049] Zumeist bzw. bevorzugt ist der erste Führungssteg 11 und/oder der dritte Führungssteg 18 bei sich in der Gebrauchsstellung befindlichen Position an einer einem Benutzer zugewendeten Oberseite des Schaftteils 4 angeordnet.
[0050] Weiters ist es auch möglich, so wie dies bereits für den zweiten Führungssteg 16 beschrieben worden ist, dass auch zwischen dem ersten Führungssteg 11 und dem dritten Führungssteg 18 ein zweiter Durchbruch 20 ausgebildet bzw. angeordnet ist. Damit ist auch der dritte Führungssteg 18 vom ersten Führungssteg 11 in Längsrichtung des Schaftteils 4 gesehen von diesem distanziert angeordnet. Dabei kann eine zweite Querschnittsfläche des zweiten Durchbruchs 20 einer Projektionsfläche des zweiten Führungsstegs 16 einer senkrechten Richtung auf die Flachseite des Griffstücks 5 entsprechen. So ist wiederum ein einfacher Formgebungsvorgang zur Ausbildung der Führungsvorrichtung 6 und/oder Rastvorrichtung 7 möglich.
[0051] Weiters kann auch noch zwischen dem zweiten Führungssteg 16 und dem vierten Führungssteg 19 ein dritter Durchbruch 21 angeordnet bzw. vorgesehen sein. Eine dritte Querschnittsfläche des dritten Durchbruchs 21 kann bevorzugt einer Projektionsfläche des dritten Führungsstegs 18 in einer senkrechten Richtung auf die Flachseite des Griffstücks 5 entsprechen.
[0052] Wie nun weiter aus der Fig. 5 zu ersehen ist, ist am zweiten Führungssteg 16 eine zweite Führungsfläche 22 und bei Vorhandensein eines vierten Führungsstegs 19 eine dritte Führungsfläche 23 daran ausgebildet. Dabei bilden die beiden Führungsstege 16 bzw. 19 mit deren Führungsflächen 22 und/oder 23 weitere Führungselemente 24, 25 der Führungsvorrichtung 6 aus. Bezüglich der ersten, am Schaftteil 4 ausgebildeten Führungsfläche 9 sind dazu die zweite Führungsfläche 22 und/oder dritte Führungsfläche 23 parallel sowie fluchtend zu dieser ausgerichtet. Damit kann über die Längserstreckung des Führungskanals 13 gesehen, eine ausreichend gute und stabile Führung des Griffstücks 5 am Schaftteil 4 erfolgen.
[0053] Weiters ist es möglich, dass zumindest einer der Führungsstege 11, 16, 18 und /oder 19 einen gekrümmt ausgebildeten Längsverlauf aufweist. Damit kann bei geringerem Materialeinsatz zusätzlich noch das Abstützverhalten des Griffstücks 5 im Bereich der Führungsvorrichtung 6 verbessert werden.
[0054] Um auch eine ausreichende Parallelführung des Griffstücks 5 in senkrechter Richtung bezüglich von dessen Längsstirnseiten 12 zu erreichen, kann am Schaftteil 4 zumindest ein Längsführungselement 26 angeordnet bzw. vorgesehen sein. Dieses dient zur Führung zumindest einer der Längsstirnseiten 12 des Griffstücks 5. Bevorzugt werden jedoch beidseitig im Bereich der Längsstirnseiten 12 zu deren Abstützung entsprechende Längsführungselemente 26 vorgesehen. So kann bzw. können die Längsführungselemente 26, beispielsweise durch einen Längssteg gebildet sein, zwischen welchen das Griffstück 5 aufgenommen und daran abstützbar ist.
[0055] In den Fig. 4 und 5 ist zu ersehen, dass das Griffstück 5 auf seiner dem Besteckteilkopf 2 zugewendeten Seite sowie an seiner dem ersten Führungssteg 11 zugewendeten Flachseite (Oberseite) über diese Flachseite in senkrechter Richtung vorragende sowie in Richtung der Längserstreckung des Griffstücks 5 voneinander distanziert angeordnete zweite und dritte Rastelemente 27, 28 aufweist. Die beiden Rastelemente 27 und 28 bilden zwischen sich eine Rastausnehmung 29 aus, in welcher zum Beispiel in der Gebrauchsstellung das durch den ersten Führungssteg 11 gebildete erste Rastelement 15 einrastend aufgenommen ist. Wie bereits zuvor beschrieben, wird das erste Rastelement 15 im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch das durch den ersten Führungssteg 11 gebildete, zweite Führungselement 10 gebildet.
[0056] Um auch in der verkürzten Lager- bzw. Aufbewahrungsstellung eine gewisse Arretierung bzw. Halterung des Griffstücks 5 relativ gegenüber dem Schaftteil 4 zu erreichen, kann das Griffstück 5 auch noch auf seiner vom Besteckteilkopf 2 abgewendeten Seite an seiner dem zweiten Führungssteg 16 zugewendeten Flachseite (Unterseite) zumindest ein über diese Flachseite in senkrechter Richtung vorragendes, viertes Rastelement 30 aufweisen. Je nach 6/15 österreichisches pstentamt AT513 483 B1 2014-05-15 gewählter, verkürzter Lager- bzw. Aufbewahrungsstellung kann das vierte Rastelement 30 entweder in den zwischen dem Schaftteil 4 und dem zweiten Führungssteg 16 angeordneten, ersten Durchbruch 17 oder in den zwischen dem zweiten Führungssteg 16 und dem vierten Führungssteg 19 angeordneten dritten Durchbruch 21 rastend eingreifen. Dabei können jeweils die den ersten Durchbruch 17 und/oder die den dritten Durchbruch 21 in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 begrenzenden Teile weitere Rastelemente 31, 32 der Rastvorrichtung 7 ausbilden.
[0057] In den Fig. 7 bis 9 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform des Besteckteils 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0058] Der hier gezeigte Besteckteil 1 ist ebenfalls als löffelförmiges Hilfsinstrument ausgebildet und kann beispielsweise zum Verzehr von Eis verwendet werden. Grundsätzlich umfasst der Besteckteil 1 wiederum den Besteckteil köpf 2 und den Stiel 3, der aus dem Schaftteil 4 sowie zumindest einem Griffstück 5 gebildet ist. Der Schaftteil 4 ist bevorzugt wiederum mit dem Besteckteilkopf 2 feststehend verbunden. Das Griffstück 5 ist hier ebenfalls flachprofilartig ausgebildet und in der Führungsvorrichtung 6 längenveränderbar, insbesondere teleskopierbar, relativ bezüglich des Schaftteils 4 verstellbar geführt.
[0059] Die Ausbildung der Führungsvorrichtung 6 sowie der Rastvorrichtung 7 mit den zuvor beschriebenen Führungselementen kann analog erfolgen, wie dies bereits detailliert in den Fig. 1 bis 6 beschrieben worden ist.
[0060] Da bei diesem Ausführungsbeispiel das Griffstück 5 gegenüber dem zuvor in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Griffstücks 5 dazu kürzer ausgebildet ist, greift in der verkürzten Lagerstellung bzw. Aufbewahrungsstellung das am Griffstück 5 angeordnete, vierte Rastelement 30 hier in den ersten Durchbruch 17, welcher zwischen dem Schaftteil 4 und dem zweiten Führungssteg 16 angeordnet bzw. ausgebildet ist, ein. Es wäre aber auch möglich, dass das vierte Rastelement 30 in den zwischen dem zweiten Führungssteg 16 und dem vierten Führungssteg 19 ausgebildeten dritten Durchbruch 21 einrastend eingreift.
[0061] Ansonsten können die weiteren nicht näher beschriebenen Bauteile analog ausgebildet sein, wie dies bereits zuvor in den Fig. 1 bis 6 detailliert beschrieben worden sind. Deshalb wird, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, hier nicht mehr näher darauf eingegangen.
[0062] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Besteckteils 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0063] Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[0064] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
[0065] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Besteckteils 1 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden. 7/15 österreichisches pstentamt AT513 483 B1 2014-05-15
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Besteckteil 31 weiteres Rastelement 2 Besteckteil köpf 32 weiteres Rastelement 3 Stiel 4 Schaftteil 5 Griffstück 6 Führungsvorrichtung 7 Rastvorrichtung 8 erstes Führungselement 9 erste Führungsfläche 10 zweites Führungselement 11 erster Führungssteg 12 Längsstirnseite 13 Führungskanal 14 Ende 15 erstes Rastelement 16 zweiter Führungssteg 17 erster Durchbruch 18 dritter Führungssteg 19 vierten Führungssteg 20 zweiter Durchbruch 21 dritter Durchbruch 22 zweite Führungsfläche 23 dritte Führungsfläche 24 weiteres Führungselement 25 weiteres Führungselement 26 Längsführungselement 27 zweites Rastelement 28 drittes Rastelement 29 Rastausnehmung Viertes Rastelement 8/15 30

Claims (15)

  1. österreichisches Patentamt AT513 483 B1 2014-05-15 Patentansprüche 1. Besteckteil (1), insbesondere Löffel, Gabel oder Messer, mit einem Besteckteilkopf (2), einem Stiel (3), der aus einem Schaftteil (4) sowie zumindest einem Griffstück (5) gebildet ist, wobei der Schaftteil (4) mit dem Besteckteilkopf (2) verbunden ist, sowie einer Führungsvorrichtung (6) mit Führungselementen (8, 10, 24, 25), mittels welcher der Stiel (3) in seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung des Griffstücks (5) bezüglich des Schaftteils (4) von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung längenveränderbar, insbesondere teleskopierbar, ausgebildet ist, sowie mit zumindest einer zwischen dem Griffstück (5) und dem Schaftteil (4) angeordneten Rastvorrichtung (7) mit in zumindest einer der Stellungen (Lagerstellung, Gebrauchsstellung) zusammenwirkenden Rastelementen (15, 27, 28, 30, 31,32), dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Führungselement (8) der Führungsvorrichtung (6) durch eine am Schaftteil (4) ausgebildete erste Führungsfläche (9) und ein zweites Führungselement (10) durch einen ersten Führungssteg (11) gebildet ist, welcher erste Führungssteg (11) in senkrechter Richtung bezüglich der ersten Führungsfläche (9) distanziert von dieser angeordnet ist und randseitig im Bereich von Längsstirnseiten (12) des Griffstücks (5) zur Bildung eines Führungskanals (13) für das Griffstück (5) mit dem Schaftteil (4) verbunden ist, wobei die Führungsvorrichtung (6) an einem vom Besteckteilkopf (2) abgewendeten Ende (14) des Schaftteils (4) angeordnet ist, und der erste Führungssteg (11) weiters auch ein erstes Rastelement (15) der Rastvorrichtung (7) bildet.
  2. 2. Besteckteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (6) einen zweiten Führungssteg (16) umfasst, der dem ersten Führungssteg (11) bezüglich des Führungskanals (13) gegenüberliegend sowie vom Schaftteil (4) auf der vom Besteckteilkopf (2) abgewendete Seite distanziert angeordnet ist.
  3. 3. Besteckteil (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Führungssteg (11) bezüglich des zweiten Führungsstegs (16) in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils (4) versetzt zu diesem angeordnet ist.
  4. 4. Besteckteil (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Führungssteg (11) in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils (4) dem Besteckteilkopf (2) näher liegend angeordnet ist als der zweite Führungssteg (16).
  5. 5. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftteil (4) an seiner dem ersten Führungssteg (11) gegenüberliegenden Seite des Führungskanals (13) einen ersten Durchbruch (17) aufweist, durch welchen der zweite Führungssteg (16) in Längserstreckung des Schaftteils (4) distanziert davon angeordnet ist.
  6. 6. Besteckteil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querschnittsfläche des ersten Durchbruchs (17) einer Projektionsfläche des ersten Führungsstegs (11) in einer senkrechten Richtung auf die Flachseite des Griffstücks (5) entspricht.
  7. 7. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (6) weiters einen dritten Führungssteg (18) sowie einen vierten Führungssteg (19) umfasst, wobei die dritten und vierten Führungsstege (18,19) bezüglich des Führungskanals (13) einander gegenüberliegend sowie in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils (4) jeweils distanziert auf der vom Besteckteil köpf (2) abgewendeten Seite des ersten sowie zweiten Führungsstegs (11, 16) angeordnet sind.
  8. 8. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Führungssteg (11) und/oder der zweite Führungssteg (16) an einer bei sich in der Gebrauchsstellung einem Benutzer zugewendeten Oberseite des Schaftteils (4) angeordnet ist bzw. sind. 9/15 österreichisches pstentamt AT513 483 B1 2014-05-15
  9. 9. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Führungssteg (11) und dem dritten Führungssteg (18) ein zweiter Durchbruch (20) ausgebildet ist, wobei eine zweite Querschnittsfläche des zweiten Durchbruchs (20) einer Projektionsfläche des zweiten Führungsstegs (16) in einer senkrechten Richtung auf die Flachseite des Griffstücks (5) entspricht.
  10. 10. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zweiten Führungssteg (16) und dem vierten Führungssteg (19) ein dritter Durchbruch (21) ausgebildet ist, wobei eine dritte Querschnittsfläche des dritten Durchbruchs (21) einer Projektionsfläche des dritten Führungsstegs (18) in einer senkrechten Richtung auf die Flachseite des Griffstücks (5) entspricht.
  11. 11. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Führungssteg (16) eine zweite Führungsfläche (22) und/oder am vierten Führungssteg (19) eine dritte Führungsfläche (23) ausgebildet ist bzw. sind, welche weitere Führungselemente (24, 25) der Führungsvorrichtung (6) bilden, und die zweite Führungsfläche (22) und/oder dritte Führungsfläche (23) parallel sowie fluchtend bezüglich der ersten, am Schaftteil (4) ausgebildeten Führungsfläche (9) ausgerichtet ist bzw. sind.
  12. 12. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 7, 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Führungsstege (11, 16, 18, 19) einen gekrümmt ausgebildeten Längsverlauf aufweist.
  13. 13. Besteckteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schaftteil (4) zumindest ein Längsführungselement (26) angeordnet ist, welches zur Führung zumindest einer der Längsstirnseiten (12) des Griffstücks (5) ausgebildet ist.
  14. 14. Besteckteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) auf seiner dem Besteckteilkopf (2) zugewendeten Seite sowie an seiner dem ersten Führungssteg (11) zugewendeten Flachseite über diese Flachseite in senkrechter Richtung vorragende sowie in Richtung der Längserstreckung des Griffstücks (5) voneinander distanzierte zweite Rastelemente (27) und dritte Rastelemente (28) aufweist, zwischen denen eine Rastausnehmung (29) ausgebildet ist, in welcher in der Gebrauchsstellung das durch den ersten Führungssteg (11) gebildete erste Rastelement (15) einrastend aufgenommen ist.
  15. 15. Besteckteil (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 10 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) auf seiner vom Besteckteil köpf (2) abgewendeten Seite an seiner dem zweiten Führungssteg (16) zugewendeten Flachseite zumindest ein über diese Flachseite in senkrechter Richtung vorragendes viertes Rastelement (30) aufweist, welches in der verkürzten Lagerstellung entweder in den zwischen dem Schaftteil (4) und dem zweiten Führungssteg (16) angeordneten ersten Durchbruch (17) oder in den zwischen dem zweiten Führungssteg (16) und dem vierten Führungssteg (19) angeordneten dritten Durchbruch (21) rastend eingreift und dabei jeweils die den ersten Durchbruch (17) oder die den zweiten Durchbruch (20) in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils (4) begrenzenden Teile weitere Rastelemente (31,32) bilden. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 10/15
ATA50447/2013A 2013-07-10 2013-07-10 Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel AT513483B1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50447/2013A AT513483B1 (de) 2013-07-10 2013-07-10 Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel
EP14739745.9A EP3019054B1 (de) 2013-07-10 2014-07-08 Besteckteil mit längenveränderbarem stiel
PCT/EP2014/064570 WO2015004118A1 (de) 2013-07-10 2014-07-08 Besteckteil mit längenveränderbarem stiel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50447/2013A AT513483B1 (de) 2013-07-10 2013-07-10 Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT513483B1 true AT513483B1 (de) 2014-05-15
AT513483A4 AT513483A4 (de) 2014-05-15

Family

ID=50686300

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50447/2013A AT513483B1 (de) 2013-07-10 2013-07-10 Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP3019054B1 (de)
AT (1) AT513483B1 (de)
WO (1) WO2015004118A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT522461A4 (de) * 2019-09-18 2020-11-15 Greiner Packaging Int Gmbh Besteckteil mit variabler Besteckteillänge

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN209499392U (zh) * 2017-03-23 2019-10-18 歌乐电磁(深圳)有限公司 一种餐具手柄
CN110269481B (zh) * 2019-04-25 2020-09-01 永康市美明达工贸有限公司 一种可调节长度的咖啡勺
US11109700B2 (en) * 2019-08-02 2021-09-07 Skip Hop, Inc. Utensil having self-storage handle
AT523843B1 (de) 2020-12-09 2021-12-15 Cardbox Packaging Holding GmbH Längenveränderbar ausgebildeter Besteckteil

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS50118190U (de) * 1974-03-09 1975-09-26
JPS5199681U (de) * 1975-02-08 1976-08-10
US20090178284A1 (en) * 2008-01-11 2009-07-16 Marvin Lane Telescoping eating utensil
DE202009008022U1 (de) * 2009-06-09 2010-11-04 Abt-Meyer, Johannes Besteck für das Handhaben von Lebensmitteln und Lebensmittelbehälter für das Transportieren und Lagern von Lebensmitteln mit einem abnehmbaren Besteck
CN202312647U (zh) * 2011-11-29 2012-07-11 钱迪 一种可调调羹

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5152548Y2 (de) * 1974-07-12 1976-12-15
US5735050A (en) * 1997-04-14 1998-04-07 Hsieh; Cheng-Yi Spoon consisting of a bowl and an extendable handle
US20090144991A1 (en) * 2007-12-07 2009-06-11 Innatech, Llc Multi-Component Eating Utensil

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS50118190U (de) * 1974-03-09 1975-09-26
JPS5199681U (de) * 1975-02-08 1976-08-10
US20090178284A1 (en) * 2008-01-11 2009-07-16 Marvin Lane Telescoping eating utensil
DE202009008022U1 (de) * 2009-06-09 2010-11-04 Abt-Meyer, Johannes Besteck für das Handhaben von Lebensmitteln und Lebensmittelbehälter für das Transportieren und Lagern von Lebensmitteln mit einem abnehmbaren Besteck
CN202312647U (zh) * 2011-11-29 2012-07-11 钱迪 一种可调调羹

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT522461A4 (de) * 2019-09-18 2020-11-15 Greiner Packaging Int Gmbh Besteckteil mit variabler Besteckteillänge
AT522461B1 (de) * 2019-09-18 2020-11-15 Greiner Packaging Int Gmbh Besteckteil mit variabler Besteckteillänge

Also Published As

Publication number Publication date
EP3019054A1 (de) 2016-05-18
EP3019054B1 (de) 2017-08-16
WO2015004118A1 (de) 2015-01-15
AT513483A4 (de) 2014-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4110830C1 (de)
AT513483B1 (de) Besteckteil mit längenveränderbarem Stiel
DE202016103376U1 (de) Gartenschere mit verschiedenen Betriebsmodi
DE2749936B2 (de) Elektrisches Trockenrasiergerät
EP2594210A1 (de) Medizinisches Instrument
EP2774509B1 (de) Vorrichtung zur Lageausrichtung einer Front eines bewegbaren Möbelteils
EP3653821A1 (de) Führungsvorrichtung
DE102009056099B4 (de) Chirurgisches Instrument
EP2245963A1 (de) Verbindungsvorrichtung
DE29718969U1 (de) Zerlegbare Knochenstanze
EP3742931A1 (de) Ausziehführung für einen schubkasten und verfahren zum ausrichten eines schubkastens an einer ausziehführung
WO1993008965A1 (de) Locher mit verstellbaren locheinheiten
DE10214758B4 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Bodenbelägen
AT522461B1 (de) Besteckteil mit variabler Besteckteillänge
DE3341168A1 (de) Haushaltsschneidemaschine, insbesondere mit elektromotorischem antrieb
EP4146041B1 (de) Ausziehführung für ein bewegbares möbelteil
EP2845693B1 (de) Adapterverbindung für ein Werkzeug
EP1987751A1 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln
DE102010030613B4 (de) Schneidgerät zum Schmelzschneiden von Dämmplatten
EP3912936A1 (de) Führungseinrichtung sowie greif- und transportvorrichtung zum greifen, halten, führen und transportieren von flaschenartigen behältern
DE69210573T2 (de) Abschneidescherenmechanismus für eine Glasformmaschine
DE10228620C1 (de) Kamm, insbesondere Aufsteckkamm für eine Haarschneidemaschine
DE2521855B2 (de) Geraet zum einbringen von zwischengliedern zwischen zwei sich kreuzenden saiten einer tennisschlaegerbespannung
DE8525568U1 (de) Schere, insbesondere Gartenschere
DE2616025C3 (de) Gartenschere

Legal Events

Date Code Title Description
PC Change of the owner

Owner name: GREINER PACKAGING AG, CH

Effective date: 20180626

MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20180710