AT510793B1 - Batterie - Google Patents

Batterie Download PDF

Info

Publication number
AT510793B1
AT510793B1 ATA1899/2010A AT18992010A AT510793B1 AT 510793 B1 AT510793 B1 AT 510793B1 AT 18992010 A AT18992010 A AT 18992010A AT 510793 B1 AT510793 B1 AT 510793B1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
battery
end plate
clamping element
stack
clamping
Prior art date
Application number
ATA1899/2010A
Other languages
English (en)
Other versions
AT510793A1 (de
Original Assignee
Avl List Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Avl List Gmbh filed Critical Avl List Gmbh
Priority to ATA1899/2010A priority Critical patent/AT510793B1/de
Priority to PCT/EP2011/069710 priority patent/WO2012065890A1/de
Publication of AT510793A1 publication Critical patent/AT510793A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT510793B1 publication Critical patent/AT510793B1/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/02Details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/20Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders
    • H01M50/262Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders with fastening means, e.g. locks
    • H01M50/264Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders with fastening means, e.g. locks for cells or batteries, e.g. straps, tie rods or peripheral frames
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/04Construction or manufacture in general
    • H01M10/0486Frames for plates or membranes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/20Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders
    • H01M50/204Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells
    • H01M50/207Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells characterised by their shape
    • H01M50/209Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells characterised by their shape adapted for prismatic or rectangular cells
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Batterie (1), insbesondere für ein Elektrofahrzeug, mit zumindest einem Stapel (2) von nebeneinander oder übereinander angeordneten Batteriezellen (3), welche über zumindest ein Spannelement (7, 8) aneinander gepresst sind, wobei an jedem Ende des Stapels (2) jeweils eine Endplatte (5, 6) angeordnet ist, wobei zumindest ein Spannelement (7,8) an zumindest einem Ende (7a, 7b, 8a, 8b) zumindest ein Formschlusselement (9a, lOa) zumindest einer Formschlussverbindung (9, 10) aufweist, und mit zumindest einem Ende (7a, 7b; 8a, 8b) über die Formschlussverbindung (9, 10) mit zumindest einer Endplatte (5, 6) lösbar verbunden ist, und wobei die Formschlussverbindung (9, 10) neben dem ersten Formschlusselement (9a, 10a) am Spannelement (7, 8) zumindest ein zweites Formschlusselement (9b, 10b) auf der Endplatte (5, 6) aufweist, wobei erste und zweite Formschlusselemente (9, 10) ineinandergreifend ausgebildet sind, und wobei vorzugsweise erste und zweite Formschlusselemente (9, 10) zueinander reziproke Formen aufweisen. Um mit geringem Montageaufwand und geringem Gewicht, sowie geringem Bauraum eine zuverlässige Verbindung der Batteriezellen in einem Stapel zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass das Spannelement (7, 8) an zumindest einem Ende zwei an gegenüberliegenden Längskanten des Spannelementes (7, 8) angeordnete erste Formschlusselemente (9a, 10a) aufweist, welche mit korrespondierenden zweiten Formschlusselementen (9b, 10b) einer Endplatte (5, 6) zusammenwirken.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Batterie, insbesondere für ein Elektrofahrzeug, mit zumindesteinem Stapel von nebeneinander oder übereinander angeordneten Batteriezellen, welche überzumindest ein Spannelement aneinander gepresst sind, wobei an jedem Ende des Stapelsjeweils eine Endplatte angeordnet ist, wobei zumindest ein Spannelement an zumindest einemEnde zumindest ein Formschlusselement zumindest einer Formschlussverbindung aufweist,und mit zumindest einem Ende über die Formschlussverbindung mit zumindest einer Endplattelösbar verbunden ist, und wobei die Formschlussverbindung neben dem ersten Formschlus¬selement am Spannelement zumindest ein zweites Formschlusselement auf der Endplatteaufweist, wobei erste und zweite Formschlusselemente ineinandergreifend ausgebildet sind,und wobei vorzugsweise erste und zweite Formschlusselemente zueinander reziproke Formenaufweisen.
[0002] Die EP 1 760 806 A2 beschreibt einen Batteriemodul mit einem Stapel von nebeneinan¬der angeordneten Batteriezellen, wobei an jedem Ende des Stapels jeweils eine Endplatteangeordnet ist. Die Batteriezellen werden durch Spannbänder zusammengespannt, wobei diebeiden Enden jedes Spannbandes über eine Kupplungseinheit mit Schraubverbindungen ver¬spannt sind. Die Endplatte weist dabei eine Nut zur Aufnahme der Kupplungseinheit auf.
[0003] Die DE 10 2008 010 825 A1 offenbart eine Batterie mit einer Wärmeleitplatte und mehre¬ren Einzelzellen, die zu einem Zellverbund zusammengefasst sind, wobei der Zellverbund unddie Wärmeleitplatte von einem Spannelement vollständig umschlossen sind und wobei zwi¬schen der ersten Einzelzelle und den Spannelementen sowie stirnseitig zwischen den letztenEinzelzellen und den Spannelementen jeweils eine Andruckplatte angeordnet ist. Auch hier sinddie Spannbänder in sich selbst verspannt.
[0004] Die US 4,317,497 A offenbart eine Batteriezellenpackung für ein Fahrzeug, wobei dieZellen zwischen zwei Endplatten durch die Zellen umfassende Stahlbänder aneinander gebun¬den sind. Eine ähnliche Lösung ist aus der US 4,020,244 A bekannt, wobei die Enden der dieZellen umfassenden Stahlbänder überlappend ausgeführt und punktverschweißt sind.
[0005] Die US 7,125,628 B beschreibt eine Batteriepackung mit einer Mehrzahl an quaderför¬mig geformten Batterien, wobei die Batterien nebeneinander in Dickenrichtung angeordnet undmittels Druckplatten über Zugschrauben miteinander verspannt sind. Eine ähnliche Lösung füreinen Batteriemodul ist aus der EP 732 759 A1 bekannt. Durch die mit konstantem Druck ver¬spannten Batteriezellen kann die Wärmekapazität gesteigert werden und die Anzahl der La-de/Entladezyklen erhöht werden.
[0006] Nachteilig ist, dass die bekannten Lösungen zum Spannen von Batteriezellen relativ vielMontageaufwand und Montagezeit erfordern. Lösungen mit Zugschrauben sind zwar sehr ro¬bust, erfordern aber relativ viel Bauraum und wirken sich nachteilig auf das Gesamtgewicht aus.Spannbänder, welche an den Enden miteinander verschweißt sind, haben zwar den Vorteileines geringen Gewichtes, allerdings kann es im Laufe der Lebenszeit der Batterie zu Schädenin Folge von Temperaturschwankungen und mechanischen Wechselbelastungen kommen.
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden und auf möglichst einfa¬che, aber dauerhafte Weise ein Zusammenfassen von Batteriezellen bei einer Batterie zu er¬möglichen, wobei das Gesamtgewicht möglichst klein gehalten werden soll.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass das Spannelement an zumindesteinem Ende zwei an gegenüberliegenden Längskanten des Spannelementes angeordnete ersteFormschlusselemente aufweist, welche mit korrespondierenden zweiten Formschlusselementeneiner Endplatte Zusammenwirken, wobei vorzugsweise zumindest ein Spannelement mit zu¬mindest einem ersten Ende mit einer ersten Endplatte lösbar verbunden ist.
[0009] Dabei kann das Spannelement mit einem zweiten Ende mit einer Endplatte lösbar ver¬bunden sein. Bei einer ersten Ausführungsvariante mit geringem Materialeinsatz ist vorgese¬hen, dass das Spannelement sowohl mit seinem ersten Ende, als auch mit seinem zweiten
Ende mit der ersten Endplatte formschlüssig verbunden ist, wobei das Spannelement ausge¬hend von der ersten Endplatte, um eine erste Stirnseite des Stapels, die zweite Endplatte undeine zweite Stirnseite zur ersten Endplatte geführt ist, und wobei das Spannelement an gegen¬überliegenden Stirnseiten mit der ersten Endplatte verbunden ist. Die Batterie kann dabei durchdas Spannelement u-förmig umschlungen sein. Die Länge des Spannelementes im Wesentli¬chen der Summe aus der in Stapelrichtung der Batteriezellen gemessenen zweifachen Höheder Batterie und der Länge einer Batteriezelle entspricht. Dabei kann eine minimale Anzahl anTeilen erzielt werden, wenn pro Stapel nur ein einziges Spannelement eingesetzt wird.
[0010] In einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass zumin¬dest ein Spannelement mit einem ersten Ende mit der ersten Endplatte und mit einem zweitenEnde mit der zweiten Endplatte verbunden ist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn zumin¬dest ein erstes Spannelement mit seinem ersten Ende mit der ersten Endplatte und mit einemzweiten Ende mit der zweiten Endplatte im Bereich einer ersten Seite des Stapels verbundenist, und dass zumindest ein zweites Spannelement mit einem ersten Ende mit der ersten End¬platte und mit einem zweiten Ende mit der zweiten Endplatte im Bereich einer zweiten Seite desStapels verbunden ist. Um eine gleichmäßige Haltekräfte zu erreichen ist es vorteilhaft, wenndas erste und das zweite Spannelement an gegenüberliegenden Seiten, vorzugsweise angegenüberliegenden Stirnseiten, des Stapels angeordnet sind. Die Länge des Spannelementesentspricht in diesem Falle im Wesentlichen der in Stapelrichtung der Batteriezellen gemessenenHöhe der Batterie. Pro Stapel werden somit die Batteriezellen durch zwei Spannelemente anei¬nandergepresst.
[0011] Die Formschlussverbindung kann zumindest ein erstes Formschlusselement am Spann¬element und ein zweites Formschlusselement auf der Endplatte aufweisen, wobei vorzugsweisedie beiden Formschlusselement zueinander reziproke Formen aufweisen können.
[0012] Eine besonders dauerhafte Befestigung lässt sich erzielen, wenn das erste bzw. zweiteFormschlusselement durch einen vorzugsweise vom Spannelement vorstehenden Schlüsselbe¬reich und das zweite bzw. erste Formschlusselement durch einen vorzugsweise in der Endplat¬te versenkten Schlossbereich gebildet ist, wobei vorzugsweise der Schlüsselbereich durcheinen besonders vorzugsweise kugelartigen Vorsprung oder Zapfen, und der Schlossbereichdurch eine Nut oder Vertiefung gebildet ist.
[0013] In einer zur Übertragung von großen Haltekräften geeigneten Ausführung der Erfindungist vorgesehen, dass das Spannelement an zumindest einem Ende zwei an gegenüberliegen¬den Längskanten des Spannelementes angeordnete erste Formschlusselemente aufweist,welche mit korrespondierenden zweiten Formschlusselementen einer Endplatte Zusammenwir¬ken.
[0014] Eine rasche und dauerhafte Montage lässt sich erzielen, wenn das Spannelement anjedem Ende zumindest ein, vorzugsweise zwei, erste Formschlusselemente aufweist.
[0015] Die Spannbänder können aus Aluminium oder Stahlblech oder auch aus Kunststoffbestehen. Um die Zahl der Einzelteile möglichst gering zu halten, ist es von Vorteil, wenn daserste Formschlusselement einstückig mit dem Spannelement ausgebildet ist. Prinzipiell ist es ansich möglich, die Spannelemente durch einzelne in Zugrichtung hintereinander angeordneteGlieder zusammenzufügen. Eine einfachere Fertigung und Montage lässt sich aber erreichen,wenn jedes Spannelement zwischen den Formschlusselementen nur aus einem Stück besteht.
[0016] Um Gewicht, Baugröße und Kosten zu sparen ist vorzugsweise vorgesehen, dass dasSpannelement durch ein, vorzugsweise flexibles und/oder elastisches, Spannband gebildet ist.
[0017] Ein besonders einfacher Zusammenbau lässt sich erzielen, wenn zwischen zumindestzwei gestapelten Batteriezellen und/oder zwischen zumindest einer Batteriezellen und/odereiner Endplatte zumindest eine elastisch verformbare Zwischenschicht, vorzugsweise eineMatte, aus einem elektrisch isolierenden, wärmeleitenden Material, angeordnet ist. Derartigeelektrisch isolierende wärmeleitende Matten sind beispielsweise unter dem Handelsnamen Sil-Pad® bekannt. Dabei werden die Batteriezellen durch externe Druckaufbringung an den End¬ platten zusammengepresst, wobei die Zwischenschichten elastisch komprimiert werden. Indiesem Zustand werden die Spannelemente über die Formschlussverbindungen an den End¬platten eingehängt. Nach Lösen der externen Druckkraft erfährt der Stapel durch die elastischeVerformung der Zwischenschicht eine Höhenzunahme, welche schließlich durch die auf Zugbeanspruchten Spannelemente begrenzt wird. Damit sind die Batteriezellen dauerhaft durch dieSpannelemente mit definerten Druck zusammengehalten.
[0018] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Fig. näher erläutert.
[0019] Es zeigen [0020] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Batterie in einer Schrägansicht, [0021] Fig. 2 einen Stapel von Batteriezellen einer erfindungsgemäßen Batterie in einer Vor¬ deransicht in einer ersten Ausführungsvariante und [0022] Fig. 3 einen Stapel von Batteriezellen einer erfindungsgemäßen Batterie in einer Vor¬ deransicht in einer zweiten Ausführungsvariante.
[0023] Die erfindungsgemäße Batterie 1 weist mehrere Stapel 2 von übereinander angeordne¬ten Batteriezellen 3 auf.
[0024] Jeder Stapel 2 von Batteriezellen 3 ist über eine Spanneinrichtung 4 zusammenge¬presst, wobei an jedem Ende 2', 2" des Stapels 2 jeweils eine Endplatte 5, 6 angeordnet ist.
[0025] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführung, bei der die Batteriezellen 3 durch ein einzigesdurch ein Spannband gebildetes Spannelement 7 aneinandergepresst sind, wobei das Spann¬element 7 jeweils einen Stapel 2 u-förmig umfasst. Das Spannelement 7 ist dabei - ausgehendvon der ersten Endplatte 5 - um eine erste Stirnseite 2a des Stapels 2, die zweite Endplatte 6und eine zweite Stirnseite 2b zur ersten Endplatte 5 geführt, wobei das Spannelement 7 angegenüberliegenden Stirnseiten 2a, 2b mit der ersten Endplatte 5 über Formschlussverbindun¬gen 9, 10 verbunden ist. Die Länge des Spannelementes 7 entspricht dabei Summe aus derzweifachen Höhe H der Batterie 1 und der Länge L der Batteriezelle 3.
[0026] Im in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel dagegen weist die Spanneinrichtung 4 proStapel 2 ein durch ein Spannband gebildetes erstes Spannelement 7 und ein durch ein Spann¬band gebildetes zweites Spannelement 8 auf, wobei jedes Ende 7a, 7b mit einer ersten bzw.zweiten Formschlussverbindung 9, 10 an gegenüberliegenden ersten bzw. zweiten Endplatten5, 6 lösbar verbunden ist. Die Länge jedes Spannelementes entspricht dabei im Wesentlichender Höhe H der Batterie 1.
[0027] Jede Formschlussverbindung 9,10 besteht dabei aus einem ersten Formschlusselement9a, 10a am Spannelement 7, 8 und einem zweiten Formschlusselement 9b, 10b an der End¬platte 5. Das erste Formschlusselement 9a, 10a ist dabei durch einen schlüsselartigen Bereich,etwa einen Vorsprung, Zapfen oder Haken, des Spannelementes 7 ausgebildet, das zweiteFormschlusselement 9b wird durch einen entsprechend geformten schlossartigen Bereich, etwaeine Nut, eine Öse oder eine Vertiefung, in oder an der jeweiligen Endplatte 5, 6 gebildet. DieNut des zweiten Formschlusselements 9b, 10b ist dabei so gestaltet, dass das erste Form¬schlusselement 9a, 10a eingreifen kann. Wie aus der Fig. ersichtlich ist, ist im Bereich jederLängskante bzw. an jeder Ecke E des Spannelementes 7 eine Formschlussverbindung 9 vor¬gesehen, so dass das Spannelement 7 beidseits in die Endplatte 5 eingehängt werden kann.
[0028] Die zweite Formschlussverbindung 10 ist analog zur ersten Formschlussverbindung 9ausgebildet.
[0029] Die Spannbänder 7, 8 bestehen aus Aluminium, Stahlblech, Kunststoff oder einemanderen Bandmaterial. Die ersten Formschlusselemente 9a können dabei einstückig mit demSpannelement 7, 8 ausgebildet sein. Beispielsweise können kugel- oder quaderförmige ersteFormschlusselemente 9a mit dem Spannelement 7, 8 verschweißt sein.
[0030] Wie ersichtlich ist, können pro Stapel jeweils zwei Spannbänder 7, 8 vorgesehen sein.Die Spannbänder 7, 8 weisen eine vordefinierte Länge auf, um in allen Betriebsbereichen und auch nach längerer Lebensdauer der Batterie eine ausreichende Spannkraft zum Zusammen¬halten der Zellen 3 zur Verfügung zu stellen.
[0031] Die Spannbänder 7, 8 sind lösbar, aber dennoch unverlierbar mit den Endplatten 5, 6verbunden und haben den Vorteil, dass bei sehr geringer Baugröße und sehr geringem Gewichtder Montageaufwand und somit die Kosten sehr gering gehalten werden können.

Claims (20)

  1. Patentansprüche 1. Batterie (1), insbesondere für ein Elektrofahrzeug, mit zumindest einem Stapel (2) vonnebeneinander oder übereinander angeordneten Batteriezellen (3), welche über zumindestein Spannelement (7, 8) aneinander gepresst sind, wobei an jedem Ende des Stapels (2)jeweils eine Endplatte (5, 6) angeordnet ist, wobei zumindest ein Spannelement (7, 8) anzumindest einem Ende (7a, 7b, 8a, 8b) zumindest ein erstes Formschlusselement (9a,10a) zumindest einer Formschlussverbindung (9, 10) aufweist, und mit zumindest einemEnde (7a, 7b; 8a, 8b) über die Formschlussverbindung (9, 10) mit zumindest einer Endplat¬te (5, 6) lösbar verbunden ist, und wobei die Formschlussverbindung (9, 10) neben demersten Formschlusselement (9a, 10a) am Spannelement (7, 8) zumindest ein zweitesFormschlusselement (9b, 10b) auf der Endplatte (5, 6) aufweist, wobei erste und zweiteFormschlusselemente (9, 10) ineinandergreifend ausgebildet sind, und wobei vorzugswei¬se erste und zweite Formschlusselemente (9, 10) zueinander reziproke Formen aufweisen,dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (7, 8) an zumindest einem Ende zweian gegenüberliegenden Längskanten des Spannelementes (7, 8) angeordnete erste Form¬schlusselemente (9a, 10a) aufweist, welche mit korrespondierenden zweiten Formschlus¬selementen (9b, 10b) einer Endplatte (5, 6) Zusammenwirken.
  2. 2. Batterie (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Spannele¬ment (7, 8) mit einem ersten Ende (7a, 8a) mit einer ersten Endplatte (5) lösbar verbundenist.
  3. 3. Batterie (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement(7, 8) mit einem zweiten Ende (7b, 8b) mit einer Endplatte (5, 6) lösbar verbunden ist.
  4. 4. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Span¬nelement (7) sowohl mit dem ersten Ende (7a) als auch mit dem zweiten Ende (7b) mit derersten Endplatte (5) formschlüssig verbunden ist, wobei das Spannelement (7) ausgehendvon der ersten Endplatte (5), um eine erste Stirnseite (2a) des Stapels (2), die zweite End¬platte (6) und eine zweite Stirnseite (2b) zur ersten Endplatte (5) geführt ist, und wobei dasSpannelement (7) an gegenüberliegenden Stirnseiten (2a, 2b) mit der ersten Endplatte (5)verbunden ist.
  5. 5. Batterie (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet dass das Spannelement (7) denStapel (2) im Wesentlichen u-förmig umschlingt.
  6. 6. Batterie (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge desSpannelementes (7) im Wesentlichen der Summe aus der in Stapelrichtung der Batterie¬zellen (3) gemessenen zweifachen Höhe (H) der Batterie (1) und der Länge (L) einer Batte¬riezelle (3) entspricht.
  7. 7. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Batte¬riezellen (3) jedes Stapels (2) jeweils durch ein einziges Spannelement (7) aneinander ge¬presst sind.
  8. 8. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindestein Spannelement (7, 8) mit einem ersten Ende (7a, 8a) mit der ersten Endplatte (5) undmit einem zweiten Ende (7b, 8b) mit der zweiten Endplatte (6) verbunden ist.
  9. 9. Batterie (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erstes Span¬nelement (7) mit seinem ersten Ende (7a) mit der ersten Endplatte (5) und mit einem zwei¬ten Ende 7(b) mit der zweiten Endplatte (6) im Bereich einer ersten Seite des Stapels (2)verbunden ist, und dass zumindest ein zweites Spannelement (8) mit einem ersten Ende(8a) mit der ersten Endplatte (5) und mit einem zweiten Ende (8b) mit der zweiten Endplat¬te (6) im Bereich einer zweiten Seite des Stapels (2) verbunden ist.
  10. 10. Batterie (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweiteSpannelement (7, 8) an gegenüberliegenden Seiten, vorzugsweise an gegenüberliegendenStirnseiten (2a, 2b), des Stapels (2) angeordnet sind.
  11. 11. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Län¬ge des Spannelementes (7, 8) im Wesentlichen der in Stapelrichtung der Batteriezellen (2)gemessenen Höhe (H) der Batterie (1) entspricht.
  12. 12. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Batte¬riezellen (3) jedes Stapels (2) jeweils durch zwei Spannelemente (7, 8) aneinander ge¬presst sind.
  13. 13. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erstebzw. zweite Formschlusselement (9a, 10a; 9b, 10b) durch einen vorzugsweise vom Span¬nelement (7, 8) vorstehenden schlüsselartigen Bereich und das zweite bzw. erste Form¬schlusselement (9b, 10b; 9a, 10a) durch einen vorzugsweise in der Endplatte (5, 6) einge¬formten schlossartigen Bereich gebildet ist, wobei vorzugsweise der schlüsselartige Be¬reich durch einen besonders vorzugsweise kugelartigen Vorsprung, Zapfen oder Haken,und der schlossartige Bereich durch eine Nut, Vertiefung, oder Ose gebildet ist.
  14. 14. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass dasSpannelement (7, 8) zumindest teilweise aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium oderStahlblech besteht.
  15. 15. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass dasSpannelement (7, 8) zumindest teilweise aus Kunststoff besteht.
  16. 16. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das ersteFormschlusselement (9a, 10a) einstückig mit dem Spannelement (7, 8) ausgebildet ist.
  17. 17. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass dasSpannelement (7, 8) an jedem Ende (7a, 7b; 8a, 8b) zumindest ein, vorzugsweise zwei,erste Formschlusselemente (9a, 10a) aufweist.
  18. 18. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass dasSpannelement (7, 8) aus einem Stück besteht.
  19. 19. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass dasSpannelement (7, 8) durch ein, vorzugsweise flexibles und/oder elastisches, Spannbandgebildet ist.
  20. 20. Batterie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zwischenzumindest zwei gestapelten Batteriezellen (2) und/oder zwischen zumindest einer Batterie¬zellen (2) und einer Endplatte (5, 6) zumindest eine elastisch verformbare Zwischenschicht (11), vorzugsweise eine Matte, aus einem elektrisch isolierenden, wärmeleitenden Material,angeordnet ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ATA1899/2010A 2010-11-17 2010-11-17 Batterie AT510793B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA1899/2010A AT510793B1 (de) 2010-11-17 2010-11-17 Batterie
PCT/EP2011/069710 WO2012065890A1 (de) 2010-11-17 2011-11-09 Batterie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA1899/2010A AT510793B1 (de) 2010-11-17 2010-11-17 Batterie

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT510793A1 AT510793A1 (de) 2012-06-15
AT510793B1 true AT510793B1 (de) 2015-04-15

Family

ID=44983515

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA1899/2010A AT510793B1 (de) 2010-11-17 2010-11-17 Batterie

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT510793B1 (de)
WO (1) WO2012065890A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013010472A1 (de) 2013-06-24 2014-12-24 Kme Germany Gmbh & Co. Kg Verbindungsstück zum Verbinden von Polen zweier Batterien oder Batteriezellen und Herstellungsverfahren für ein Verbindungsstück zum Verbinden von Polen zweier Batterien oder Batteriezellen
CN107834099B (zh) * 2017-11-30 2024-03-29 常州华数锦明智能装备技术研究院有限公司 动力电池模组自动钢带打包机
CN108417742B (zh) * 2017-12-01 2022-12-09 广东天劲新能源科技股份有限公司 一种具有防水功能的锂电池外壳
DE102018210181A1 (de) 2018-06-22 2019-12-24 Audi Ag Brennstoffzellenstapel
DE102018210176A1 (de) 2018-06-22 2019-12-24 Audi Ag Brennstoffzellenstapel

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR20040043432A (ko) * 2002-11-18 2004-05-24 현대자동차주식회사 연료전지 스택의 체결 구조
EP1760806A2 (de) * 2005-09-05 2007-03-07 Samsung SDI Co., Ltd. Batterienmodul mit einer verbesserter Kupplungstruktur der Batterieneinheitsanordnung
DE102008010825A1 (de) * 2008-02-23 2009-08-27 Daimler Ag Batterie mit einer Wärmeleitplatte und mehreren Einzelzellen

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4020244A (en) 1975-02-18 1977-04-26 Motorola, Inc. Clamping structure for battery cells
US4317497A (en) 1980-07-28 1982-03-02 General Motors Corporation Battery tray for electric vehicle
JPH08250151A (ja) 1995-03-14 1996-09-27 Matsushita Electric Ind Co Ltd 密閉形アルカリ蓄電池の単位電池
JP4127985B2 (ja) 2001-07-23 2008-07-30 松下電器産業株式会社 電池パック
JP4593057B2 (ja) * 2002-05-07 2010-12-08 富士重工業株式会社 板状電池の組付構造
JP2008282582A (ja) * 2007-05-08 2008-11-20 Sanyo Electric Co Ltd 組電池
DE102008034874B4 (de) * 2008-07-26 2011-06-30 Daimler AG, 70327 Batterie und Verwendung einer Batterie
KR101108190B1 (ko) * 2009-12-23 2012-01-31 에스비리모티브 주식회사 엔드플레이트의 고정 구조가 개선된 배터리모듈 및 그 고정 방법

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR20040043432A (ko) * 2002-11-18 2004-05-24 현대자동차주식회사 연료전지 스택의 체결 구조
EP1760806A2 (de) * 2005-09-05 2007-03-07 Samsung SDI Co., Ltd. Batterienmodul mit einer verbesserter Kupplungstruktur der Batterieneinheitsanordnung
DE102008010825A1 (de) * 2008-02-23 2009-08-27 Daimler Ag Batterie mit einer Wärmeleitplatte und mehreren Einzelzellen

Also Published As

Publication number Publication date
AT510793A1 (de) 2012-06-15
WO2012065890A1 (de) 2012-05-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112015001897B4 (de) Zellenmodul
AT510793B1 (de) Batterie
EP2885827B1 (de) Verspannen von batteriezellen durch eine bombierte ausgestaltung des batteriegehäuses
DE10135025B4 (de) Brennstoffzellengerät
EP2517284B1 (de) Akkumulator mit spannungserzeugenden zellen und dazwischen liegenden ausgleichsplatten
DE102010031641A1 (de) Batteriemodul mit einer federnden Anpressplatte
EP2593982B1 (de) Batteriezellenmodul, batterie und kraftfahrzeug
EP1870953A1 (de) Brennstoffzellenstapel
AT512028A1 (de) Elektrischer energiespeicher
DE112013004881T5 (de) Zellenmodul und Zellenpack
DE102012220393A1 (de) Batteriemodul mit zwei Zugplatten und zwei Spannplatten
DE102020133658A1 (de) Brennstoffzellenmodul
DE102006028439B4 (de) Brennstoffzellenstapel und Verfahren zur Herstellung eines Brennstoffzellenstapels
DE112014004792B4 (de) Brennstoffzellenstapel mit erhöhter Eigenfreguenz
EP1691431A1 (de) Verbindungselement zur Verbindung von Zellen zu Akkumulatoren
DE102020203335A1 (de) Batterie-modul
DE102021103629A1 (de) Batteriemodul und Batteriezelle
DE102010041709B4 (de) Verfahren zum Verspannen eines Lithium-Ionen-Akkumulators, ein Lithium-Ionen-Akkumulator sowie ein Kraftfahrzeug mit einem Lithium-Ionen-Akkumulator
AT511118B1 (de) Elektrischer energiespeicher
EP1870951A1 (de) Brennstoffzellenstapel
DE102019210197A1 (de) Energiespeicherzellenstapel
DE102017005328B4 (de) Energiespeicheranordnung und Kraftfahrzeug
WO2012168178A1 (de) Batteriemodul, batterie mit diesem batteriemodul und kraftfahrzeug mit dieser batterie
DE102009029019A1 (de) Vorspannkonzept für Lithium-Ionen-Batteriesysteme
DE102013002877B4 (de) Batterie mit Zellstapel und Verwendung der Batterie in einem Kraftfahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20181117