AT504718A2 - Gaumenabdeckung-/platte zum zwecke der gewichtreduzierung/appetitreduzierung - Google Patents

Gaumenabdeckung-/platte zum zwecke der gewichtreduzierung/appetitreduzierung Download PDF

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AT504718A2 AT5262008A AT5262008A AT504718A2 AT 504718 A2 AT504718 A2 AT 504718A2 AT 5262008 A AT5262008 A AT 5262008A AT 5262008 A AT5262008 A AT 5262008A AT 504718 A2 AT504718 A2 AT 504718A2
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Description

·· ··♦· ···· ·· ♦ t · · · · · ·· • ο · · · · · • t · · ··· · • · · · · ♦ · ·· ·· · ·· ··· -j- BESCHREIBUNG— I) Beschreibungseinleitung
Die Erfindung/Pat. betrifft eine Gaumenabdeckung-/Platte (GA) zum Zwecke der Appetitreduzierung (zukfinft. Bez.: “GAUMI-Appetitblocker”).
Der technische Stand auf diesem Gebiet sind zJB. Zahnprothesen (“Gebiss”) IQr den Oberkiefer, die mit Gewichtsreduzierang jedoch nichts zu tun haben. Diese herkömmlichen Zahnprothesen decken nicht nur den Gaumen sondern in der Regel den gesamten oberen Zahnbereich mit ab. Also ein typisches technisches Dental-Produkt - eine Prothese - ein Gebiss.
In diesem Fall, also der Gaumenabdeckung-ZPlatte (GA), ist eine Abdeckung der Zähne nicht notwendig, sondern eben nur ausschließlich der Gaumenbereich als Geschmacksorgan.
Der Gaumenbereich (Palatum), beginnend am Zahnbogen des Oberkiefers, also hinter den oberen Schneidezähnen, bezeichnet sich als harter Gaumen. Weiterführend endet der Gaumen hinter den letzten Backenzähnen und endet hier im Teil weicher Gaumen. Zunge, Gaumen und Kehldeckel besitzen zwischen 2.000 bis 5.000 Geschmacksknospen. In der Medizin ist der Ort der Geschmacksorgane verschiedentlich angegeben. Wobei die Zunge einen nicht unerheblichen Anteil als Geschmacksorgan - mit vielen Geschmacksknospen und Papillen inne hat, stellt jedoch der harte und weiche Gaumen mit seinen Geschmacksnerven einen wichtigen ergänzenden Teil dar(“Gaumenfreuden”) Die Medizin besagt: ...Erregung der Geschmacksnerven sind die Geschmacksempfindungen, die sich der Intensität und dem Charakter nach unterscheiden. Die Intensität des Geschmacks durch eine schmeckende Substanz, hängt ab von der Dauer, der Erregung, der Anzahl der erregten Fasern und von der GRÖSSE der FLÄCHE der Geschmacksorgane. nach Erkenntnis der Medizin scheint die Erregbarkeit der Geschmacksnerven im Rachen, durch Reiben erhöht zu werden. Insbesondere durch Reiben von Zunge am Gaumen. Auch die sogenannte Ruheposition der Zunge ist am Gaumen, mit der Zungenspitze am vorderen Zahnbogen (harter Gaumen). Durch die Gaumenabdeckung-ZPlatte (GA) und auch die hierdurch herbeigeführte Trennung zwischen den Geschmacksorganen Gaumen-Zunge, kann also ein erheblicher Anteil der Geschmacksknospen/Papillen stillgelegt werden. Auch die geschmacksintensivierende Reibung zwischen Zunge und Gaumen wird durch diese Trennung und Isolierung -mittels Gaumenabdeckung (GA) - unterbunden. Die allgemein bekannten “Gaumenfreuden” und der Appetit werden somit erheblich reduziert.
Dies führt bei übergewichtigen und gewichtreduktionswilligen-/interessierten Personen dazu, wesentlich leichter abnehmen zu können.
Die Gaumenabdeckung-/Platte (GA) stellt also keine herkömmliche Dental- oder Zahnprothese dar oder gar eine Art Gebiss oder JÜrnliches.
Es handelt sich hier um eine reine Abdeckung des Gaumens (GA), die indi -viduell dem Gaumenbereich einer Person angepasst wird.
Zum Zwecke der Flankierung und Erleichterung eines gewichtreduzierenden Prozesses dient diese “Gaumenprothese” somit ebenso als gesundheitsförder-l|$jie Maßnahme. Die Gaumenabdeckung ist temporär einzusetzen, also j?#gleitend in der Zeit des Gewichtreduktionsprozesses. Das Tragen der ·· ·· ···· ···· ·· ···· · ···· ···· · ··· ···· ·· ··· ······· · ·· ·· ·· · ·· · -2-
Gaumenprothese wird mit der Person jeweils individuell zeitlich abgestimmt und festgelegt. -3 - -H) Fiicfntlifhf Ffflthrfihnng A) Aufstellung - Skizzen gern. Anlage
Figurl = Obere Zahnreihe und Gaumen (Oberkiefer)
Figur2 = Gaumenabdeckung-ZPlatte (GA), vertikale Draufsicht (untere Seite, zungenseitig).
Figur 2a-d = Drahtklammern (insges. 4) zur Befestigung an den Zähnen (ähnlich wie Zahnspange, jedoch nicht sichtbar).
Figur3 = Die Gaumenabdeckung-ZPlatte (gern. Fig.2) eingepasst auf den
Gaumen (gern. Fig.l).
Figur 3a-d = Wie 2a-d
Figur4 = Gaumenabdeckung-/Platte(GA), horizontal gesehen aus der Per - spektive vom Weichgaumen (Zäpfchen) aus - Richtung nach vorn/Schneidezähne.
Figur 4a-d = Wie 2 und 3a-d
Figur5 = Gaumenabdeckung-ZPlatte, horizontal gesehen aus der Perspek tive von Vorder- (Schneide)- Zähne (Hartgaumen) aus- Richtung nach hinten (Zäpfchen).
Figur 5a-d = Wie 2,3 und 4a-d (Befestigungshalterungen)
Figur6 = Der Teil der Halterungen, die in der Kunststoffplatte fest eingegossen sind (in allen Skizzen ersichtlich). B) Allgemeines (Gaumenabdeckung-ZPlatte)
Es handelt sich um eine Kunststoffabdeckung, die vorwiegend den Hartgaumen Z Oberkiefer bedeckt. Die Befestigung erfolgt mittels Drahtklammern an den vorhandenen Zähnen (Ähnlich Drahtspange). Die Drahtklammern sind so platziert, dass diese nicht sichtbar sind. Die Anzahl der Klammern richtet sich nach der Zahnsituation, ln der Regel genügen 4 Klammern bzw. Halterungen. Die Halterungen können unterschiedliche Konstruktionsmerkmale aufweisen. Das Material der Gaumenabdeckung-ZPlatte ist ein kieferorthopädischer Kunststoff, wie auch in der Zahnheilkunde Üblich. Dieser kann - je nach Wunsch transparent oder farbig gewählt werden. Das Kunststoffprodukt ist Orthocryl, wobei jedoch auch andere Kunststoffe aus der Zahnheilkunde verwendet werden können.
Die Gaumenabdeckung-ZPlatte ist nicht für den Dauergebrauch vorgesehen und sollte mindestens alle 12 Std. aus dem Mund entnommen und gereinigt werden. Bei Veränderungen im oberen Kiefer-ZZahnbereich während der Nutzung, ist voraussichtlich eine AnpassungZNeuanfertigung erforderlich.
Die Anfertigung der Gaumenabdeckung-ZPlatte wird durch fachkundiges Per -sonal vorgenommen.
C) Fortsetzung - Details/Ausführung * Gaumenabdeckung-Z = GA S. Anlage Platte • · • ο • ο • · ··
• · t ··· • · · · · ·· ·· · ·· ··· -Η - C) Fortsetzung - Details/ Herstellung (Gaumenabdeckung-ZPlatte)
Die federharten Haltedrähte, hier 4 Stück (Fig. 2a-d, 3a-d, 4a-d, 5a-d) werden mit Dentaldrahtbiegezange in die erforderliche Form gebracht Zur Vorlage für die jeweilige Drahtform dient der Gipsabdruck des Oberkiefers bzw. der oberen Zahnreihe (Fig.l) der entsprechenden Person.
Durch eine ausgebildete Fachkraft wird sodann der Orthokunststoff in einem Gummigefäß zubereitet. Bestehend ans den beiden Komponenten Polymer und Monomer wird dann durch Mischen eine homogene Verbindung gebildet inform einer Paste. Die Paste wird sodann auf den Gipsabdruck (Fig.l) gedrückt Im gleichen Zuge werden auch die vorbereiteten Haltedrähte an den ent -sprechenden Steßen in den weichen Kunststoff eingefügt. Dies ist in allen Skizzen inform der Fig.2,3,4 und 5a-d dargestellt, sowie Fig.6, der Teil innerhalb des Kunststoffes.
Sodann erfolgt unter Druck und heißem Wasser der Härteprozess. Dies geschieht in einem eigens hierfür vorhandenen Drucktopf, der mit Wasser gefüllt ist. Nach dem Härtungsprozess wird das Gaumenkunststoffteil (FIG.2) vom Modell (FIG.l) gehoben und mittels kreuzverzahnter Fräsen beschliffen (in die Form gebracht).
Anschließend erfolgt eine Politur anhand Bimsstein und Polierrädera, bis eine Glatte glänzende Oberfläche erreicht ist.
Das fertige Produkt, die Gaumenabdeckung-/Platte ist gemäß Fig.2 und Fig3 (bereits eingepasst) aus der Skizze ersichtlich.

Claims (1)

  1. ·· • Φ ···# ···· ·· ···· · ···· — i—' ΠΙ) Ansprüche Im Vergleich oder Gegensatz zu Zahnprothesen (“Gebiss”) im Oberkiefer, ist die GaumenAbdeckung-/Platte, im folgenden GA genannt, dadurch gekenn -zeichnet, dass diese nicht für zahnmedizinische Zwecke, sondern zum Zwecke der Appetitreduzierung eingesetzt wird. Appetitreduzierung und gemäßigte Nahrungsaufnahme führt erfahrungsgemäß zur Gewichtreduktion in Folge. Angemessene und gesunde Gewichtreduktion fördert Wohlbefinden und Gesundheit der Zielperson, insbesondere bei Übergewicht. Die GA ist auch dadurch gekennzeichnet, dass sie keine zahn- oder zahnfleischüberdeckende Teile beinhaltet. Das heißt die GA ist dadurch gekennzeichnet, dass sie ausschließlich die Gaumenfläche, das Geschmacksorganteil, bedeckt. Detailausiührung bezüglich dieser Thematik (Geschmacksnerven, Papillen, Knospen) sind in der Beschreibung ersichtlich. Auf diese wird hier Bezug ge -nommen und in die Ansprüche eingeschlossen. Weiterhin ist die GA gekennzeichnet durch die Halterungen. In der Regel sind 4 Halterungen vorgesehen, wobei dies jedoch auch - bedarfsgemäß - differieren kann (s. Fig.2,3,4,5a-d und 6). Die federharten Haltedrähte in entsprechend gebogener, vorbereiteter Form, werden - diskret - an den passenden Zähnen be -festigt /eingerastet Sie können die verschiedensten Konstruktionsmerkmale aufweisen. Somit erübrigt sich - wie z.B. im Dentalbereich - eine zahn- oder zahnfleischüberdeckende Vorrichtung (z.B. wie Gebiss). Die GA ist ebenso dadurch gekennzeichnet, dass grundsätzlich keine Haftcreme für die Gaumenhaftung erforderlich ist Die GA ist eingepasst beginnend an der oberen Zahnreihe und der Grenze zwischen Gaumen und Zähne. Dennoch ist es möglich ergänzend für die GA eine Haftcreme zu verwenden. Die ergänzende Verwendung einer Haftcreme ist in den Ansprüchen eingeschlossen. Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der GA ist dass mit den “eigenen Originalzähnen” oder vorhandenen Kronen/Brücken gekaut werden kann, ohne eine prothesenartige Abdeckung der Zähne durch die GA. Die GA kennzeichnet sich dadurch, dass diese ausschließlich den Gaumen abdeckt Viele Menschen haben eine Abneigung gegenüber Zahnprothesen, auch wegen der typischen “Gebißfarbe” die eben... wie ein Gebiss aussieht Die GA ist da -durch gekennzeichnet dass sie transparent angefertigt werden kann (die Natur-Hautfarbe “scheint” durch). Ebenso ist jedoch die Herstellung in verschiedenen Farben, wie z.B. gelb, blau, hautfarben oder Anderen möglich. Die Heiftethrog erfolgt aus kieferorthopädischem Kunststoff. Es wird Bezug ge -nommen auf “I)Beschreibung “ und “ II)Eigentliche Beschreibung” (A3 und C). Es können verschiedene Orthokunststoffe verwendet werden. Beispielhaft sei nur ein Kunststoff wie Orthocryl/Polymethylmettacryl (Autopolymerisat) ge -nannt Die Komponenten (s. auch Beschreibung C) sind Polymer und Manomer, die eine homogene Verbindung ergeben. Die beispielhafte Verwendung dieser Stoffe schließt jedoch die Ansprüche auf andere, ähnliche Herstellungsstoffe/ Produkte/Hersteller und deren Einsatz und Verwendung, nicht aus. Auch bei Verwendung anderer Stoffe oder Herstellungsmethoden, die zum gleichen Ergebnis wie bei dem beschriebenen Patent Gaumenabdeckung zum
    Zwecke der Appetit - u. Gewichtreduzierung und dessen Einsatz und Verwendungszweck führen, berührt dies die Ansprüche nicht. jy2^ * Dies bezieht sich ebenso auf die Haltedrfthte Figur 2a-d, 3a-d, 4a-d, 5a-d und Fig. 6, als Teil der GA, die als Halterung/Befestigung dienen. Diese Haltevorrichtungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese auch mit alternativen Materialien hergestellt werden können. D.h. zum Beispiel andere Drahtmaterialien mit anderer Legierung, Hartkunststoffhalterungen, Nylon oder weiteren Materialien, die für eine Halterung der GA notwendig sind. Auch die erweiterte Halterungsmöglichkeit mittels zahnfiberdeckender Materialien zwecks Befestigung der GA, sind in den Ansprüchen eingeschlossen, wenn diese der gleichen Zielerreichung und dem Zwecke dieses Patentes dienen. Die Vorbereitung zur Herstellung der GA ist dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein Alginate-Abdruck(Masse) des Oberkiefers genommen wird (Negativ-Abdruck). Die Kennzeichnung des weiteren Arbeitsschrittes stellt die Anfertigung eines Gips-Abdruckes (Positiv-Abdruck) gern. FIG.l dar, aufgrund des gefestigten Alginate-Negativabdruckes. Dieser Gips-Abdruck dient sodann als Grundlage zur Anfertigung (Ausgießen) der GA in Orthokunststoff. Der Herstellungs - und Härteprozess des Kunststoffes für die GA erfolgt unter Druck in heißem Wasser (Drucktopf mit Wasser gefüllt) wie auch unter II) Eigentliche Beschreibung/C ausführt - als Bestandteil der Ansprüche. Auch andere oder alternative Herstellungsmethoden zum Zwecke der Herstellung der GA, sind in den Ansprüchen eingeschlossen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2564931A (en) * 2017-05-26 2019-01-30 Sebl Group Ltd Oral devices and methods

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