AT503186B1 - Rohrverbindung - Google Patents

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AT503186B1
AT503186B1 AT1532006A AT1532006A AT503186B1 AT 503186 B1 AT503186 B1 AT 503186B1 AT 1532006 A AT1532006 A AT 1532006A AT 1532006 A AT1532006 A AT 1532006A AT 503186 B1 AT503186 B1 AT 503186B1
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Johannes Bichler
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Johannes Bichler
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Description

2 AT 503 186 B1
Die Erfindung betrifft eine Rohrklemmverbindungsvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, Rohrverbindungen durch Verschrauben, Verpressen, Aufweiten und Aufbringen einer Schiebehülse, Löten oder Schweißen herzustellen. Maßgeblich wird der Durchflußquerschnitt der Verbindung, deren Dichtigkeit durch radiales Verformen des Rohres in Richtung eines rohrinnenseitig gelegenen Stützkörpers, der mit einem oder mehreren Dichtelementen bestückt ist, erreicht wird, durch die Summe der Dichtelementdicke und der benötigten Wandstärke unter dem Dichtelement beeinflußt. Auch besteht bei Systemen, bei denen das Rohr während der Montage über oder unter den Dichtkörper geschoben wird, die Möglichkeit bei scharfen Kanten oder Ecken des Rohres die Dichtung zu verletzen oder aus der für die Dichtung vorgesehene Nut zu heben, wodurch eine dichte Verbindung verhindert wird. Weiters muß bei Preßverbindungen für jede Dimension ein spezielles Werkzeug, die sogenannte Preßbacke oder Preßzange verwendet werden.
In der US 4 043 576 A ist eine Rohrgewindekupplung für Plastikrohre beschrieben, bei der eine Verbindungsüberwurfhülse auf ein Gewinde eines Rohrbauteils geschraubt wird und dabei eine Klemmhülse gegen ein zu verbindendes Rohr anpreßt. Zugleich mit der Axialbewegung der Verbindungsüberwurfhülse und in deren Richtung wird ein Dichtring in einen Hohlraum zwischen dem Rohrbauteil und dem zu verbindenden Rohr gedrückt, wodurch die Dichtwirkung zustande kommt. Aufgrund von Fertigungstoleranzen beim Rohr wird die Abdichtung in manchen Fällen nicht ausreichend vorgenommen.
Bei der Rohrverbindung gemäß FR 2 584 474 A erfolgt die Verbindung eines Rohrbauteils und eines Rohres durch Einstecken des Rohres in einen ringförmigen Hohlraum des Rohrbauteils, wobei das Rohr auf einen inneren Fortsatz aufgeschoben wird und mit der Stirnseite gegen einen elastischen Ring im Inneren des Hohlraumes gedrückt wird, wodurch das Rohr in die Gegenrichtung vorgespannt ist und so mit einer Haltekralle des Rohrbauteils in Eingriff gelangt. Durch das Einschieben des Rohres in den Rohrbauteil wird im ringförmigen Hohlraum eine Ringdichtung dichtend zwischen Rohr und Rohrbauteil zusammengedrückt. Es kommt dabei keine Klemmhülse zum Einsatz, mit der die Rohrverbindung gesichert werden kann, weshalb diese entsprechend geringe Haltbarkeit hat. Weiters wird das eingeschobene Rohr durch die Haltekralle eingekerbt, wodurch ein Versagen leicht hervorgerufen wird.
In der in der GB 1 479 499 A beschriebenen Rohrverbindung wird beim Verbindungsvorgang eine Klemmhülse über eine Überwurfmutter auf ein Rohr gepreßt, ein separates Dichtelement ist dabei aber nicht vorgesehen und wird somit nicht bewegt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rohrklemmverbindungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die den Durchflußquerschnitt im Übergangsbereich vom Rohr auf das Rohrleitungsbauteil nicht oder nur kaum verengt, wobei das benötigte Dichtungselement durch das Auf- bzw. Einschieben des Rohres in den Anschlußbereich nicht verletzt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Rohrklemmverbindungsvorrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Dadurch, daß der Rohrleitungswiderstand durch die spezielle Ausgestaltung der Verbindung gering gehalten wird, kann ein kleinerer Rohrquerschnitt für die Anlage, z.B. Heizungsinstallation in einem Gebäude, gewählt werden, was sich vorteilhaft auf die Gesamtkosten der Anlage auswirkt.
Weiters ist es auch von Vorteil, daß das Rohr durch das axiale Auf- oder Einschieben in die Anschlußvorrichtung das Dichtelement nicht beschädigen kann.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die Verbindung je nach Erfordernis der technischen Regeln oder nach Verwendungszweck als lösbare oder unlösbare Verbindung ausgeführt werden kann. 3 AT 503 186 B1
In Abhängigkeit vom verwendeten Rohr bezüglich der Formstabilität kann durch den Wegfall der Notwendigkeit, das Rohr im Rohrinnenbereich abzudichten auch eine Rohrinnenhülse (sogenannte Stützhülse oder Stützkörper) entfallen.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den angeschlossenen Unteransprüchen beansprucht.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels eingehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Klemmhülse einer in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrklemmverbindungsvorrichtung als Vorderansicht, als Schnittansicht, sowie in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 2 zeigt einen Dichtungsträger der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform als Vorderansicht, als Schnittansicht, sowie in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 3 zeigt ein Dichtungselement der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform als Vorderansicht, als Schnittansicht, sowie in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 4 zeigt eine Verbindungsüberwurfhülse der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform als Vorderansicht, als Schnittansicht, sowie in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 5 zeigt ein Rohrleitungsbauteil der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform als Vorderansicht, als Schnittansicht, sowie in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrklemmverbindungsvorrichtung vor der Montage als Vorderansicht und als Schnittansicht.
Fig. 7 zeigt die Ausführungsform gemäß Fig. 6 nach erfolgter Montage als Vorderansicht und als Schnittansicht.
Fig. 1 zeigt eine hohlzylindrisch ausgebildete Klemmhülse 35, bei der in Rohrlängsrichtung an der Umfangsfläche Längsschlitze vorgesehen sind, vorzugsweise in einem Verhältnis 1:1 von diesen Längsschlitzen zu den dazwischen sich erstreckenden Längsstegen 1. Die Klemmhülse 35 weist im vorderen rohrseitig gelegenen Bereich an den Längsstegen 1 eine bzw. mehrere umlaufende Querrillen 2 auf, die dazu dienen, ein Rohr 40 (Fig. 6, 7) form- und/oder kraftschlüssig zu greifen.
Weiters ist im hinteren Bereich, der bei Gebrauch an der Seite eines Rohrleitungsbauteils 39 zu liegen kommt, an der Klemmhülse 35 eine Nut 3 angebracht, die ausgestaltet ist, um mit einer Nut 30 des Rohrleitungsbauteils 39 einen Haltering 42 aufzunehmen. Weiters weist die Klemmhülse 35 an der Außenfläche eine von den Längsschlitzen unterbrochene konische Fläche 4 auf. Diese konische Fläche 4 wird bei der Montage einer Verbindungsüberwurfhülse 38 (Fig. 4) durch eine ebenfalls in der Verbindungsüberwurfhülse 38 vorhandenen Teilbereich der Innenkontur 22 nach unten, d.h. in Richtung Rohrachse, gepreßt, wodurch sich die Querrillen 2 der Längsstege 1 die Klemmhülse 35 in das Rohr 40 drücken und somit eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung herstellen. Auf einem weiter hinten gelegenen Bereich weisen die Längsstege 1 eine Fangnut 6 auf, die ausgeführt ist, um einen Positionier-Federring 41 bzw. den Querschnitt des Positionier-Federrings 41 ganz oder teilweise aufnehmen zu können.
Weiters kann ein Kragen 5 die Klemmhülse 35 zylindrisch oder aber derart ausgeführt werden, um an diesen ein Montagewerkzeug, vorzugsweise einen Maulschlüssel während der Montage ansetzen zu können. 4 AT 503 186 B1
Weiters kann aber auch ein Teil der Innenfläche 7 ausgebildet sein, um zusammen mit einer Rohrleitungsbauteilfläche eine rotatorische Bewegung der Klemmhülse 35 relativ zum Rohrleitungsbauteil 39 zu verhindern. Eine oder mehrere Längsstege 1 können an der zum Rohr 40 offenen Seite ausgeführt sein, um das Rohr 40 nach dem Einschieben in die erfindungsgemäße Rohrverbindungsvorrichung axial in seiner Position zu halten.
Fig. 2 zeigt einen ringförmigen Dichtungsträger 36 mit parallel zur Rohrlängsachse abstehenden Führungselementen 9, die derart ausgeführt sind, daß sie in den Längsschlitzen zwischen den Längsstegen 1 der Klemmhülse 35 Platz finden. Die Innenkontur 10 des Dichtungsträgers 36 ist ausgestaltet, um eine Schnappverbindung mit einer Fläche 18 eines Dichtungselements 37 (Fig. 3) herstellen zu können. An den abstehenden Führungselementen 9 des Dichtungsträgers 36 kann ein Gewinde 11 vorgesehen sein, dessen Kerndurchmesser über dem Außendurchmesser der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 liegt. Weiters weisen die Führungselemente 9 eine konische Fläche 12 auf, die während eines Teils des Montagevorganges durch den Positionier-Federring 41 blockiert ist, und somit den Dichtungsträger 36 und das Dichtungselement 37 in seiner Position hält. Erst nachdem die Verbindungsüberwurfhülse 38 mit ihrer Ausdehnnut 27 deckungsgleich über der Fangnut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 steht, kann der Positionier-Federring 41 durch die konische Fläche 12 des Dichtungsträgers 36 angehoben werden, wodurch eine axiale Bewegung des Dichtungsträgers 36 möglich gemacht wird. Für die Ausführung als lösbare Verbindung weist der Dichtungsträger 36 an seinen abstehenden Führungselementen 9 nur eine zylindrische Fläche 13 nach der konischen Fläche 12 auf, auf der der Positionier-Federring 41 nach Beendigung des Montagevorgangs zu liegen kommt.
Vorzugsweise entspricht der Durchmesser dieser zylindrischen Fläche 13 dem Außendurchmesser der Längsstege 1 der Klemmhülse 35. Falls aber die Verbindungsüberwurfhülse 38 während der Montage axial gesichert sein soll, d.h. die Hülse 38 nach dem Erreichen ihrer axial festgelegten Position, kann der Durchmesser der zylindrischen Fläche 13 des Dichtungsträgers 36 etwas kleiner als der Außendurchmesser der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 ausgeführt werden, um den Positionier-Federring 41 nicht komplett aus der Fangnut 6 der Längsstege 1 des Dichtungselements 37 zu heben, und so diese axiale Sicherung über die Fangnut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35, den Positionier-Federring 41 und die Ausdehnnut 27 der Verbindungsüberwurfhülse 38 herzustellen. Für die unlösbare Verbindung ist wie aus Fig. 2 ersichtlich noch ein abgesetzter Zylinder 14 angeordnet. Während der axialen Bewegung des Dichtungsträgers 36 wird der Positionier-Federring 41 angehoben, gleitet über die zylindrische Fläche 13 und kommt danach in einem dementsprechend abgesetzten Zylinder 14 für den Positionier-Federring 41 zu liegen. Der Dichtungsträger 36 kann auch derart ausgeführt sein, daß die abstehenden Führungselemente 9 einen stabilen zylindrischen Bund, der über dem Außendurchmesser der Längstege 1 der Klemmhülse 35 liegt, auf der rohrabgewandten Seite bzw. Stirnfläche 15 aufweist, derart ausgeführt, um hier eine Angriffsfläche für ein Montagewerkzeug, beispielsweise eine Schiebezange zu bieten. Die Innenfläche 10a der abstehenden Führungselemente 9 des Dichtungsträgers 36 kann derart gestaltete Noppen oder Erhebungen aufweisen, um das Rohr 40 vor der mechanischen Montage an der Rohraußenfläche 34 zu sichern.
Fig. 3 zeigt das Dichtungselement 37, welches ringförmig ausgebildet ist. An der Richtung Rohr 40 liegenden Seite ist ein Konus 17 angebracht, dessen Anfangsdurchmesser etwas kleiner als der Rohrinnendurchmesser ausgebildet ist. Die Fläche 18 des Dichtungselementes 37 ist z.B. so ausgeführt, daß eine Schnappverbindung mit der Fläche 10 des Dichtungsträgers 36 entsteht.
Weiters kann das Dichtungselement 37 auf der rohrabgewandten Seite eine Bohrung 19 aufweisen, die zusammen mit einer Fläche 16 des Dichtungsträgers 36 eine geschlossene Nut bildet. In dieser Nut kann ein O-Ring 43 als zusätzliche Dichtung angebracht werden. Vorzugsweise wird das Dichtungselement 37 aus elastisch verformbarem Material, z.B. Gummi oder 5 AT 503 186 B1 PTFE, hergestellt.
Fig. 4 zeigt die Verbindungsüberwurfhülse 38. Ein Teilbereich der Innenkontur 22 der Verbindungsüberwurfhülse 38 ist ausgebildet, um hier während der Montage die Längsstege 1 der Klemmhülse 35 an das Rohr 40 zu pressen und einen Form- und/oder Kraftschluss zwischen Rohraussenfläche 34 und Querrillen 2 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 zu bilden. Weiters besitzt die Verbindungsüberwurfhülse 38 eine zylindrische Innenfläche 23, an der vor der Montage der Positionier-Federring 41 radial nach innen gedrückt wird. Nach Beginn des Montagevorgangs gleitet diese zylindrische Innenfläche 23 über die Berührungsfläche mit dem Positionier-Federring 41. Ist die axiale Bewegungsmöglichkeit der Verbindungsüberwurfhülse 38 erschöpft, sei es durch einen in der Verbindungsüberwurfhülse 38 angebrachte Anschlagfläche, die an der Stirnfläche 1a der Längsstege 1 anliegt oder die Stirnfläche 24 der Verbindungsüberwurfhülse 38 am Kragen 5 der Klemmhülse 35 anschlägt oder nur durch die Ausgestaltung der Innenkontur 22 und der Außenfläche der Klemmhülse 35, so kann der Positionier-Federring 41 durch die konische Fläche 12 des Dichtungsträgers 36 nach oben ganz oder teilweise in die Ausdehnnut 27 der Verbindungsüberwurfhülse 38 gehoben werden und der Dichtungsträger 36 kann sich in Richtung Rohr 40 bewegen. Hat nun der Dichtungsträger 36 seine vorgegebene Position erreicht, kann bei entsprechender Ausführung des Dichtungsträgers 36 der Positionier-Federring 41 durch sein elastisches Verhalten radial einwärts mit dem zylindrischen Absatz 14 des Dichtungsträgers 36, der Nut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 und der Ausdehnnut 27 der Verbindungsüberwurfhülse 38 verrasten und so ohne Zerstörung der Verbindung nicht wieder gelöst werden kann.
Die Verbindungsüberwurfhülse 38 kann auch auf der zylindrischen Innenfläche 23 ein Gewinde 26 aufweisen, sowie damit zugehörig eine so gestaltete Außenfläche 25, um ein Montagewerkzeug, vorzugsweise einen Maulschlüssel aufzunehmen, um mit dem Gewinde 11 der abstehenden Führungselemente 9 des Dichtungsträgers 36 verschraubt zu werden. Weiters sind am Umfang im Bereich der Ausdehnnut 27 Sichtöffnungen 28 angebracht, um die Positionen des Dichtungsträgers 36 bzw. des Positionier-Federrings 41 zu kontrollieren. Weiters kann die Verbindungsüberwurfhülse 38 an dem zur Rohraußenfläche 34 nächstliegendem Durchmesser Noppen oder Ausstülpungen aufweisen, die derart ausgeführt sind, um das Rohr 40 vor dem mechanischen Montagebeginn axial an seiner Position zu sichern. Auch kann an der zylindrischen Innenfläche 23 die Verbindungsüberwurfhülse 38 einen sogenannten Sägezahn aufweisen, der bei der Montage der Verbindungsüberwurfhülse 38 den in der Fangnut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 befindlichen Positionier-Federring 41 radial Richtung Nutgrund der Fangnut 6 verformt und nach dem Überschieben des Positionier-Federrings 41 diesen wieder radial expandieren läßt, sodaß die Verbindungsüberwurfhülse 38 nun nicht mehr von der Verbindung getrennt werden kann.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform des Rohrleitungsbauteils 39, hier mit integrierter Stützhülse 29. Diese Stützhülse 29 kann in Abhängigkeit vom verwendeten Rohrmaterial oder der Technischen Regeln vorhanden oder aber auch nicht vorhanden sein. Weiters kann die Stützhülse 29 auch derart ausgestaltet sein, um mit der Rohrinnenfläche 33 eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung, z.B. durch umlaufende Rillen oder Sägezähne, eingehen zu können um auftretende mechanische Kräfte übertragen zu können. Um eine Verbindung zwischen der Klemmhülse 35 und dem Rohrleitungsbauteil 39, die mechanische Kräfte überträgt, herstellen zu können, weist das Rohrleitungsbauteil 39 die Nut 30 zur Aufnahme des Halterings 42 auf. Beidseitig oder nur auf einer Seite der durch die Nut 30 des Rohrleitungsbauteils 39 unterbrochene Fläche 32 kann diese Fläche 32 derart ausgeführt werden, z.B. als 6-Kant, um zusammen mit einem als Negativ ausgeführten Teilbereich der Fläche 7 der Klemmhülse 35, die sich im montiertem Zustand über der Fläche 32 des Rohrleitungsbauteils 39 befindet, eine relative rotatorische Bewegung des Rohrleitungsbauteils 39 zur Klemmhülse 35 zu verhindern. Das Rohrleitungsbauteil 39 besitzt eine weitere Umfangsfläche 31 auf der die axiale Bewegung des Dichtungselements 37 und des Dichtungsträgers 36 ausgeführt wird. Diese Umfangsfläche 31 kann auch eine Neigung zur Achse aufweisen, sodaß wenn das Dichtungselement 37 Richtung Rohr 6 AT 503 186 B1 40 verschoben wird, der Durchmesser dieser Umfangsfläche 31 zunimmt und dadurch ebenfalls eine Dichtwirkung zwischen Umfangsfläche 31 und Innenfläche 20 des Dichtungselements 37 erreicht wird.
Der Positionier-Federring 41 und der Haltering 42 sind aus elastischem Material, vorzugsweise Federstahl auszuführen. Der Positionier-Federring 41 ist in seiner Ausgangsform derart ausgeführt, daß er ca. zur Hälfte aus der Fangnut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 ragt. Der Haltering 42 ist in seiner Ausgangsform derart ausgeführt, daß er ca. zur Hälfte aus der Nut 3 der Klemmhülse 35 bzw. zur Hälfte aus der Nut 30 des Rohrleitungsbauteils 39 herausragt. Diese Ringe 41, 42 sind am Umfang derart ausgeschnitten, um während der Montage die notwendigen Durchmesseränderungen ausführen zu können. Die Querschnitte der Ringe 41, 42 können den jeweiligen Anforderungen entsprechend sowohl kreisrund wie auch rechteckig oder wie in gezeigter Ausführung des Positionier-Federrings 41 speziell auf die notwendigen Funktionen (rechteckiger Querschnitt mit einer innenliegenden Fase, die auf der konischen Fläche 12 des Dichtungsträgers 36 gleitet) ausgeführt werden.
Erfindungsgemäß sind das ringförmige Dichtungselement 37 und der ringförmige Dichtungsträger 36 zur Halterung des ringförmigen Dichtungselements innerhalb der Klemmhülse 35 und das Rohrleitungsbauteil 39 umschließend so axial bewegbar angeordnet, daß der Dichtungsträger 36 bei Einsetzen der kraftschlüssigen Verbindung des Rohres 40 mit dem Rohrleitungsbauteil 39 in Richtung des Rohrendes des Rohres 40 bewegbar ist, um das ringförmige Dichtungselement 37 dichtend gegen das Rohrende 40 zu drücken, wobei die Dichtheit der Verbindung zwischen dem Dichtungselement 37 und dem Rohr 40 vorzugsweise durch Aufkelchen oder Aufspreizen des Rohres 40 und /oder durch elastisches Verformen des Dichtungselements 37 eintritt.
Figur 6 und 7 zeigen die Verbindung vor und nach der Montage. Die Klemmhülse 35 ist mit ihrer Nut 3 über den Haltering 42 mit dem Rohrleitungsbauteil 39 über dessen Nut 30 mechanisch verbunden. In der Klemmhülse 35 sitzt der Dichtungsträger 36, verbunden mit dem Dichtungselement 37, an seiner konischen Fläche 12 gesichert gegen axiales Verschieben durch den Positionier-Federring 41, der in der Fangnut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 sitzt. Der Positionier-Federring 41 wird radial durch die zylindrische Innenfläche 23 der Verbindungsüberwurfhülse 38 in die Fangnut 6 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 gedrückt. Die Verbindungsüberwurfhülse 38 berührt in dieser Stellung mit ihrer Innenkontur 22 nur leicht, d.h. ohne Verformung, die konische Außenfläche 4 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35.
Bei der Montage wird nun das Rohr 40 in den Anschlußbereich auf- oder eingeschoben bis es die Dichtfläche 21 des Dichtungselements 37 erreicht hat. Die axiale Position des Rohres 40 kann jetzt über die Klemmhülse 35 und/oder über den Dichtungsträger 36 und/oder die Verbindungsüberwurfhülse 38 gesichert werden.
Wenn nun der Montagevorgang beginnt, d.h. die Verbindungsüberwurfhülse 38 in Richtung Kragen 5 der Klemmhülse 35 bewegt wird, sei es durch axiales Schieben oder Schrauben der Verbindungsüberwurfhülse 38, werden die Längsstege 1 der Klemmhülse 35 durch die Innenkontur 22 der Verbindungsüberwurfhülse 38 Richtung Rohraußenfläche 34 verformt und fassen das Rohr 40 am Umfang und eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung entsteht. Während der axialen Bewegung gleitet die Verbindungsüberwurfhüise 38 und deren zylindrische Innenfläche 23 über den Positionierring 41 hinweg. Hat die Verbindungsüberwurfhüise 38 nun ihre axiale Position, festgelegt durch im vorher beschriebenen Abschnitt über die Verbindungsüberwurfhüise 38, erreicht, wird eine radial elastische Verformung des Positionier-Federrings 41 durch die in der Verbindungsüberwurfhüise 38 befindliche Ausdehnnut 27 freigegeben.
Durch die nun mögliche axiale Bewegung des Dichtungsträgers 36 wird der Positionier-Federring 41 durch die konische Fläche 12 des Dichtungsträgers 36 weiter angehoben und das mit dem Dichtungsträger 36 verbundene Dichtungselement 37 mit seiner zum Rohr 40 gerichte-

Claims (24)

  1. 7 AT 503 186 B1 ten Dichtungsfläche 21 in das Rohr 40 eingeschoben. Durch diese konische bzw. ballige Dichtungsfläche 21 wird das Rohr 40 bzw. der Rohranfang oder -ende aufgekelcht. Da das Rohr 40 diesem Vorgang einen Widerstand entgegensetzt bzw. durch das Einspannen des Rohrs 40 an der Innenseite 7 der Längsstege 1 der Klemmhülse 35 und der Innenseite 10a des Dichtungsträgers 36 ein weiteres Verformen des Rohrs 40 verhindert wird, wird hier eine Dichtwirkung erzielt. Zum Rohrleitungsbauteil 39 hin wird die Dichtheit durch die auch auf der Dichtkörperinnenfläche 20 wirkende Kraft bzw. wie im vorhergehenden Abschnitt über das Dichtungselement 37 und/oder den vorhergehenden Abschnitt über das Rohrleitungsbauteil 39 hergestellt. Die endgültige Position des Dichtungselements 37 und des Dichtungsträgers 36 wird durch die Sichtöffnungen 28 in der Verbindungsüberwurfhülse 38 ersichtlich, wenn der Dichtungsträger 36 unter dem Positionierring 41 verschwindet bzw. wenn der Positionierring 41 auf dem für den Positionierring 41 auf dem Dichtungsträger 36 vorgesehenen, abgesetzten Zylinder 14 einrastet. Patentansprüche: 1. Rohrklemmverbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Rohres (40) mit einem Rohrleitungsbauteil (39), umfassend eine Klemmhülse (35) sowie eine Verbindungsüberwurfhülse (38), die während des Verbindungsvorgangs in axialer Richtung derart gegen die Klemmhülse (35) bewegbar ist, daß es an der Verbindungsstelle unter Verformung des Rohrs (40) zu einer form- und kraftschlüssigen Verbindung mit dem Rohrleitungsbauteil (39) kommt, wobei ein Dichtungselement (37) zur Abdichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, - daß das Rohrleitungsbauteil (39) einen nippelartigen Fortsatz aufweist, - daß das Dichtungselement durch ein ringförmiges Dichtungselement (37) gebildet ist, wobei ein ringförmiger Dichtungsträger (36) zur Halterung des ringförmigen Dichtungselements vorgesehen ist, - daß zwischen dem nippelartigen Fortsatz, der einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner als der Innendurchmesser der Klemmhülse (35) ist, und der Klemmhülse (35) ein ringförmiger Zwischenraum ausgebildet ist, in dem das ringförmige Dichtungselement (37) und der ringförmige Dichtungsträger (36) auf dem nippelartigen Fortsatz axial bewegbar sind, wobei erst nach dem Herstellen der durch die axiale Bewegung der Verbindungsüberwurfhülse (38) hervorgerufenen form- und kraftschlüssigen Verbindung des Rohres (40) mit dem Rohrleitungsbauteil (39) eine axial gegenläufige Bewegung des Dichtungsträgers (36) in Richtung des Rohrendes des Rohres (40) bewirkt wird, um das ringförmige Dichtungselement (37) mit Hilfe des Dichtungsträgers (36) dichtend gegen das Rohrende (40) zu drücken, wobei die Dichtheit der Verbindung zwischen dem ringförmigen Dichtungselement (37) und dem Rohr (40) vorzugsweise durch Aufkelchen oder Aufspreizen des Rohres (40) und /oder durch elastisches Verformen des Dichtungselements (37) eintritt.
  2. 2. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Dichtungselement (37) an seinem vom Rohrende abgewandten Ende eine Innenumfangserweiterung aufweist, in die ein O-Ring (43) aufnehmbar ist, der eine Dichtwirkung zwischen dem nippelartigen Fortsatz des Rohrleitungsbauteile (39) und dem Dichtungselement (37) herstellt.
  3. 3. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Dichtungselement (37) form- und/oder kraftschlüssig, insbesondere durch eine Schnappverbindung mit dem ringförmigen Dichtungsträger (36) verbindbar ist.
  4. 4. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, 8 AT 503 186 B1 daß der ringförmige Dichtungsträger (36) eine Anschlagfläche (16) aufweist, an der das ringförmige Dichtungselement (37) in Anlage bringbar ist, um es axial zu verschieben.
  5. 5. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhülse (35) an ihrem Innenumfang eine Nut (3) aufweist, welche mit einem in einer Nut (30) des Rohrleitungsbauteils (39) gehaltenen Haltering (42) ver-rastbar ist um die Klemmhülse (35) gegen eine axiale Bewegung gegenüber dem Rohrleitungsbauteil (39) zu sichern.
  6. 6. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhülse (35) mehrere entlang ihres Umfanges voneinander beabstandete Längsschlitze aufweist, und daß auf der Klemmhülse (35) an der der Rohraußenseite zugewandten Innenseite Querrillen (2) und auf der gegenüberliegenden Außenseite eine konische Fläche (1a) vorgesehen sind, durch welche die Querrillen (2) über eine gegengleiche Innenkontur (22) der Verbindungsüberwurfhülse (38) gegen das in die Rohrverbindungsvorrichtung eingeschobene Rohr (40) drückbar sind, wobei sich die Bereiche mit den Querrillen (2) verformen und eine kraft- und formschlüssige Verbindung mit dem Rohr (40) eingehen.
  7. 7. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrillen (2) auf einem separaten Bauteil vorgesehen sind, der in Form eines Klemmringes mit einem durchgehenden achsparallelen oder zur Achse geneigten Schlitz auf der Umfangsfläche ausgebildet ist.
  8. 8. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrillen (2) auf den zwischen den Längsschlitzen jeweils dazwischen liegenden, achsparallelen Längsstegen (1) ausgebildet sind, wobei sich die Längsstege (1) verformen und eine kraft- und formschlüssige Verbindung mit dem Rohr (40) eingehen.
  9. 9. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstege (1) der Klemmhülse (35) so ausgebildet sind, daß sie ein derartiges axiales Widerstandsmoment aufweisen, welches die Verformung durch die Innenkontur (22) der Verbindungsüberwurfhülse (38) ermöglicht.
  10. 10. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem ringförmigen Dichtungsträger (36) entlang seines Umfanges voneinander beabstandete, achsparallele Führungselemente (9) ausgebildet sind, welche innerhalb der Längsschlitze der Klemmhülse (35) gleitend aufnehmbar sind, sodaß der ringförmige Dichtungsträger (36) gegenüber der Klemmhülse (35) axial bewegbar ist.
  11. 11. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Längsschlitze und die Breite der Längsstege (1) gleich groß ist, und daß entlang des Umfangs der Klemmhülse (35) zumindest je drei Längsschlitze und drei Längsstege (1) abwechselnd angeordnet sind.
  12. 12. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungselementen (9) des ringförmigen Dichtungsträgers (36) eine konische Fläche (12) ausgebildet ist, die bei in die Klemmhülse (35) eingesetztem Dichtungsträger (36) in axialer Richtung gegen einen Positionier-Federring (41) anliegt, der in einer am Außenumfang der achsparallelen Längsstege (1) der Klemmhülse (35) ausgenommenen Fangnut (6) aufnehmbar ist, und daß im Innenumfang der Verbindungsüberwurfhülse (38) eine Ausdehnnut (27) ausgebildet ist, in die der Positionier-Federring (41) sich radial ausdehnen kann, sobald die Ausdehnnut (27) der Verbindungsüberwurfhülse (38) während der axialen Bewegung im Verlauf des Verbindungsvorganges mit der Fangnut (6) in einander gegenüberliegende Lage gelangt, wodurch die axiale Bewegbarkeit des ringförmigen Dich- 9 AT 503 186 B1 tungsträgers (36) innerhalb der Klemmhülse (35) freigegeben ist.
  13. 13. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Dichtungsträger (36) an der Innenseite (10a) seiner Führungselemente (9) Noppen oder Erhebungen aufweist, um das Rohr (40) vor der kraftschlüssigen Verbindung mit der Klemmhülse (35) axial in seiner Position zu sichern.
  14. 14. Rohrklemmverbindungselement nach einem der vorhergegangenen Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (9) des ringförmigen Dichtungsträgers (36) an dem dem Rohrleitungsbauteil (39) zugewandten Ende einen Kragen aufweisen, der einen größeren Durchmesser als der Außendurchmesser der achsparallelen Längsstege (1) der Klemmhülse (35) hat, um ein Montagewerkzeug, beispielsweise eine Schiebezange anzulegen, um die axiale Bewegung des ringförmigen Dichtungsträgers (36) in der Klemmhülse (35) ausführen zu können.
  15. 15. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Dichtungsträger (36) an seiner Außenseite ein Außengewinde (11) aufweist, welches einem Innengewinde an der Innenseite der Verbindungsüberwurfhülse (38) entspricht, um bei Drehen der Verbindungsüberwurfhülse (38) zunächst eine axiale Bewegung der Verbindungsüberwurfhülse (38) gegen die Klemmhülse (35) auszuführen, und nachdem der Positionier-Federring (41) sich radial ausgedehnt hat und somit die Verbindungsüberwurfhülse (38) gegenüber der Klemmhülse (35) festgelegt sowie die axiale Bewegbarkeit des ringförmigen Dichtungsträgers (36) freigegeben wird, wodurch sich der ringförmige Dichtungsträger (36) zusammen mit dem ringförmigen Dichtungselement (37) gegen das Rohrende bewegt.
  16. 16. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß am ringförmigen Dichtungsträger (36) ein zylindrischer Ansatz (14) ausgebildet ist, der wenn er durch das Drehen der Verbindungsüberwurfhülse (38) in eine Position bewegt wird, in der er mit der Fangnut (6) fluchtend angeordnet ist, den Positionier-Federring (41) aufnehmen kann und somit ein Lösen der Verbindung unmöglich macht.
  17. 17. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach Anspruch 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsüberwurfhülse (38) eine Innenumfangsfläche (23) aufweist, entlang der ein axiales Gleiten der Verbindungsüberwurfhülse (38) über den Positionier-Federring (41) hinweg ausführbar ist.
  18. 18. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsüberwurfhülse (38) radial einwärts ragende Sägezahnsegmente aufweist, um bei der Montage der Verbindungsüberwurfhülse (38) an der Klemmhülse (35) durch das Aufschieben der Verbindungsüberwurfhülse (38) und damit Überschieben der Sägezahnelemente über den Positionier-Federring (41) hinweg, der in der Fangnut (6) der Klemmhülse (35) gehalten ist, unverlierbar zu verbinden.
  19. 19. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsüberwurfhülse (38) im Bereich der Ausdehnnut (27) an der Außenfläche Sichtöffnungen (28) ausgenommen hat, die ein Verrasten des Positio-nier-Federringes (41) mit dem Dichtungselement (37) und der Fangnut (6) der Längsstege (1) der Klemmhülse (35) sowie der Ausdehnnut (27) der Verbindungsüberwurfhülse (38) und die axiale Position des Dichtungsträgers (36) visuell erkennbar macht.
  20. 20. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsüberwurfhülse (38) an ihrer Innenkontur (22) derart gestaltet ist, um das Rohr (40) an seinem Außenumfang axial in seiner Position zu sichern. 1 ο ΑΤ 503 186 Β1
  21. 21. Rohrklemmverbindungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrleitungsbauteil (39) als Verlängerung des nippelartigen Fortsatzes eine Stützhülse (29) aufweist, die im Verbindungszustand in das Rohr (40) bis in den Bereich vorragt, der außerhalb des Rohres während des Verbindungsvorganges einer Verformung unterworfen ist, und insbesondere radial unter den Querrillen (2) der Längsstege (1) der Klemmhülse (35) liegt.
  22. 22. Rohrklemmverbindungsvorrichtung Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhülse (29) an ihrem Außenumfang eine strukturierte Oberfläche aufweist, um an der Berührungsfläche zwischen der Innenseite des Rohrs (40) und des Außenumfangs der Stützhülse (29) zusätzlich eine mechanisch belastbare Verbindung zu schaffen.
  23. 23. Rohrverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der zum Rohrleitungsbauteil (39) zugewandten Innenfläche (7) der Klemmhülse (35) im Bereich der Nut (3) und das Rohrleitungsbauteil (39) auf der durch die Nut (30) unterbrochene Fläche (32) einen derart gestalteten Bereich, z.B. einen n-Kant aufweisen, daß rotatorische Relativbewegungen der Klemmhülse (35) zum Rohrleitungsbauteil (36) verhindert werden.
  24. 24. Rohrverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsüberwurfhülse gegenüber der Klemmhülse in axialer Richtung gleitbar gelagert ist. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen
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GB1479499A (en) * 1974-07-29 1977-07-13 Progar F Pipe fittings
US4043576A (en) * 1975-08-27 1977-08-23 Georg Fischer Aktiengesellschaft Threaded pipe coupling for smooth plastic joints
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