AT47785B - Einrichtung zum telegraphischen Kopieren von Autotypien, Handschriften oder dergl. - Google Patents

Einrichtung zum telegraphischen Kopieren von Autotypien, Handschriften oder dergl.

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AT47785B
AT47785B AT47785DA AT47785B AT 47785 B AT47785 B AT 47785B AT 47785D A AT47785D A AT 47785DA AT 47785 B AT47785 B AT 47785B
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Ludwig Tschoerner
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Ludwig Tschoerner
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  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description


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  Einrichtung zum telegraphischen Kopieren von Autotypien, Handschriften oder dergl. 



   Es ist bekannt, Photographien. Handschriften oder dergl. auf die Weise telegraphisch zu übertragen, dass durch vom Absender aus bewirktes, abwechselndes Schliessen und Öffnen des Stromkreises ein Schreibstift oder ein Lichtschieber am   Empfänger   verschieden lange Zeit in Tätigkeit gesetzt wird, wodurch infolge der steten Bewegung des Trägers am Empfänger je nach der Dauer der Einwirkung des Schreibstiftes bezw. des Lichtstrahles kürzere oder längere Striche auf der   Schreibflfi, ehe   bezw. auf der Tichtempfindlichcn Schichte erzeugt werden.

   Vorliegende 
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 von Autotypien als Original das durch die Autotypie bewirkte Schliessen und () ffnen des Stromkreises zum Schalten des Trägers benützt wird und zwar in der Weise, dass die Walze oder Platte des Empfängers bei betätigtem Lichtschieber oder Schreibstift stillsteht und erst nach Beendigung 
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 EmpfängerAutotypienhergestelltwerden. 



   Zur   Ausführung   dieses Verfahrens kann beispielsweise am Empfänger ein Elektromagnet 
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 Anker derart mit dem   Schaltwerk   in Verbindung steht. dass bei Unterbrechung des Stromkreises die Schaltung erfolgt. 
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 und zwar ist derselbe zur Herstellung von Autotypicn, Handschriften und dergl. als Bildwiedergabe bestimmt. Fig. 1 und 2 zeigen die Draufsicht und eine Stirnansicht des   Gebeapparates. während   die Fig. 3 und 4 : die Draufsicht und eine Stirnansicht des   Empfangsapparates     darstelen   ; Fig. 5 ist eine Einzelheit. 



   Nach dem vorliegenden   Ausführungsbeispiele besitzen der Absender und der Empfänger   Walzen als   Bildträger.   Auf die Walze a des Absenders, welche aus leitendem Material besteht. wird das zu übertragende Bild, im vorliegenden Falle eine autotypische Leimkopie, aufgebracht.   Die Walze wird ständig   von einem Uhrwerk d in Umdrehung versetzt.

   Hiebei gleitet ein federnder   Kontaktstift b über   das Bild und der Strom wird   durch die nichtleitenden, ver-hicd.-n Krossen   Bildpunkte kürzere oder längere Zeit unterbrochen, bezw. durch die verschieden grossen leitenden 
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   Metallstelle schleift, geht   der Strom von der Batterie aus durch den Stift b äber die   Walze a zu   dem Kontaktstift e und von hier aus zur   Empfangsstation. (Fig.   3 und 4). Hier beeinflusst   der   Strom einen Elektromagneten f, dessen Anker mit einem Schieber g einer Belichtungsvorrichtung 
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 dieser Art, wie z.

   B. jener von Korn dadurch, dass, während bei letzterer der   Lichtstrahl nur durch     eine Ön'nung auf   die   lichtemphndliche Schichte   fällt und   demgemäss   auf dieser als scharf   abgegrenzter Lichtpunkt   bezw.   Liohtstrioh   erscheint, die vorliegende Belichtungsvorrichtung 
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   Nach jeder Umdrehung der Walze des Absenders, als auch jener des Empfängers wird durch an den Walzen vorgesehenen Nasen o ein Sterrhebel p ausgelöst, wodurch eine mit dem Federgehäuse   2 :   in Verbindung stehende Zahnscheibe y freigegeben wird, so dass die Scheibe bis zum   Wiedereingrin   des Sperrhebels eine Umdrehung ausführen kann, wobei sie unter Vermittlung eines Schaltwerkes diesen Kontakt bezw. die Belichtungsvorrichtung tragende Schraubenspindel z um ein bestimmtes Mass verdreht, wodurch der Kontakt und die Belichtungsvorrichtung um   ein der Entfernung der Punktzentren der Autotypie entsprechendes Mass in der horizontalen Richtung verschoben wird.

   Nun gleitet die nächste Punktreihe unter dem Kontaktstift hinweg ;   nach vollendeter Umdrehung der Walzen wird der Stift und zugleich auch die Belichtungvorrichtung zur nächsten Punktreihe verschoben und das Spiel wiederholt sich. Hiebei sei bemerkt, dass, um ein genaues Zusammeutreffen des Kontaktstiftes mit den Punktzentren der Autotypie zu erzielen, der die Walze tragende Lagerbock an seinem Ende in Körner c gelagert ist, sodass das Bild bezw. dessen Punktreihen mittels einer am anderen Ende des Lagerbockes vorgesehenen Stellschraube parallel zur Bewegungsrichtung des Kontaktstiftes eingestellt werden können. 



   Bei dem vorbeschriebenen Apparat werden also vom Absender aus Ströme von verschiedener Dauer in verschieden langen Pausen in die Leitung geschickt, die auf der lichtempfindlichen Schichte des Empfängers durch die Belichtungsvorricutung in Punkte verschiedener Grösse, wie bei einer Autotypie, umgesetzt werden. 



   Nachdem, wie   bereits erläuternd, die synchrone Bewegung   der   Empfängerwalze   1 mit der Absenderwalze durch die von den leitenden und nichtleitenden Stellen der Autotypie bewirkten Stromschliessung bezw. Unterbrechung herbeigeführt wird, so könnte der Fall eintreten, 
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 zurückbleiben und so ein   störender Feiner   in der Bildwiedergabe entstehen. Um nun solche Fehler zu verhindern, schleift der Kontaktstift e auf einer mit der Walze leitend und fest verbundenen Scheibe s, die mit den   Bildpunkten genau korrespondierende   Vertiefungen oder nichtleitende Stellen aufweist. Es wird daher auf jeden Fall, also wenn auch einzelne Bildpunkte in der Autotypie fehlen, der Strom in entsprechendem Zeitpunkte unterbrochen.

   Die nichtleitenden Stellen der Scheibe sind jedoch so scbmat bemessen, dass zwar durch die   8tromunterbrechnng   der Anker 
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 der   Lichtschieber   derart rasch bewegt wird, dass die Lichteinwirkung auf die Schicht nicht beeinflusst wird. Der Fehler in der Autotypie könnte aber auch darin bestehen, dass grössere Bild-   stellen   nicht leitend gedeckt sind. In diesem Falle würde kein   Stromschluss   erfolgen, was ebenfalls zur Folge hätte, dass, da der Elektromagnet nicht erregt, werden würde, auch die   Schaltung   der Walze unterbleiben würde. Um auch diesen Fehler zu verhüten, ist ein zweiter Stromzuleitungsstift r vorgesehen, der am Rande der Stirnwand der Scheibe gleitet.

   An dieser Stelle der Scheibe wechseln umgekehrt grössere nicht leitende Stellen mit schmalen leitenden Stellen ab, die mit den Zwischenräumen der Bildpunkte korrespondieren. Fehlen daher auch leitende Zwischenräume auf der Autotypie, so wird trotzdem unter Vermittlung des Kontaktstiftes r und der Scheibe s der Strom auf einen Moment geschlossen, der genügt, um   den Elektromagneten M für   die   Schaltung   der Walze zu betätigen. Durch diese Einrichtung ist daher eine vollständige über-   einstimmende   Bewegung der beiden Walzen a und   l   gesichert.

   Dies ist auch der Fall, wenn der Vorschub der Walze   l   und der   Belichtungsvorrichtung   am Empfänger   gegeniiber   jenem der Walze a und dem Kontaktstift b am Absender vergrössert oder verkleinert würde, was nun zur Folge hatte, dass das Bild   vergrössert   oder verkleinert wiedergegeben erscheint. 



   Wie bereits eingangs erwähnt, kann anstelle der Belichtungsvorrichtung auch ein z. B.   durch einen Elektromagneten betätigter, an sich bekannter Schreibhebei verwendet werden, der beim Ofnen oder Schliessen des Stromes auf ein auf die Walze l aufgespanntes Papier auf-   

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 versetzte Scheibe in eine anschwellende Vibration versetzt wird, während bei Unterbrechung ,   de"   Stromes die Scheibe durch Federwirkung oder dergl. wieder in ihre Anfangsstellung zurück- bewegt wird. 



   Sollen Handschriften, Federzeichnungen oder dergl. telegraphisch übertragen werden, so geschieht dies Zweckmässig derart, dass dieselben als negative   Leimkopian   oder dergl. auf den
Bildträger a aufgebracht werden. In diesem Falle bilden also die Striche leitende Stellen, während die übrige Flache nichtleitend gedeckt ist. Bei Rotation der Walze a besorgt beim Schleifen des
Kontaktatiftes b über die nichtleitenden Flächen die   StroD1schaltvorrichtung S,   e, r den regel-   mässigen Styomsohluss, so dass die synchrone Bewegung der Empfängerwalze mit der Absenderwalze gesichert ist. Der Belichtungsschieber wird dabei so rasch bewegt, dass eine Lichteinwirkung   auf die Schichte nicht erfolgt.

   Es werden daher nur die Striche des Originals und zwar in einer 
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 fläche   vor-oder zurückbewegt wird,   kann nach einem positiven Original eine positive oder negative oder aber nach einem negativen Original eine negative oder positive Kopie erzielt werden. 



   Es ist selbstverständlich, dass anstelle der Walzen als   Bild-oder Schichtträger   auch flache Unterlagen, z. B. Platten, sowohl bei dem Absender als auch bei dem Empfänger in Anwendung kommen können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum telegraphischen Kopieren von Autotypien,   Handschriften   oder dergl., bei welchem ein beim Absender abwechselnd geschlossener und   geöHneter Stromkreis   zur Betätigung 
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Claims (1)

  1. 3. Belichtungsvorrichtullg für den Apparat nach Anspruch 1, bei welcher ein Licbtschieber zur Anwendung kommt, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht beim Öffnen des Schiebers durch zwei verschieden grosse, in bestimmten Verhältnis zueinander stehenden Öffnungen / < , einer Kammer (j) als vignettierter Strahl nbüschel auf die lichtempfindliche Schicht fällt und auf dieser einen vignettierten Lichtpunkt bildet, so dass, je nach der Belichtungsdauer, verschieden grosse Punkte entstehen.
    4. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger (a) des Absenders mit einem Stromschalter (s, e, r) verbunden ist, der unabhängig von dem über die Bildfläche EMI3.4 Zwecke, die zur übereinstimmenden Bewegung des Bildträgers am Empfänger mit dem Bildträger des Absenders notwendige Schliessung und OHnung des Stromes auch bei fehlerhaften Original oder bei Handschriftenübermittlung und dergl. zu sichern.
    5. Apparat nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromschalter aus zwei mit dem walzenförmigen Bildträger (a) verbundenen, mit versetzt zueinander an- EMI3.5 denen der eine Stift (e) bei grösseren leitenden Stellen des Bildes den Strom im richtigen Zeit- punkt unterbricht, während der Kontaktstift (r) mit dem'Stift (e) bei grösseren niehtleitenden Stellen des Bildes den Strom schliesst. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT47785D 1909-06-30 1909-06-30 Einrichtung zum telegraphischen Kopieren von Autotypien, Handschriften oder dergl. AT47785B (de)

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