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Zentralheizkörper.
Die Regelung von Zentralheizungskörpern ist im allgemeinen aus dem Grunde eine sehr unvollkommene, weil sie auf der teilweisen Verengung des betreffenden Rohrleitungsquerschnittes durch das Reglerorgan (Ventil, Hahn oder Schieber) beruht und die aus dieser Verengung sich
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zum Mass der Verengung steht. Demzufolge wird ein Heizkörper bei halb geöffnetem Reglerbezw. Einlal30rgan keineswegs nur halb so warm als bei voller Eröffnung des genannten Organs. sondern unter Umständen ebenso warm, und ebenso verhält es sich bei den anderen Mittelstellungen des Einlassorgans.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Regelungseinrichtung für derartige Heizkörper, die es ermöglicht, durch entsprechende Stellung des vorteilhaft mit mehreren Einlal3kanälen versehenen Reglerorganes Teile des Heizkörpers ganz ein-oder auszuschalten, so dal. ! die Wärme- abgabe entsprechend der Grösse des ein-und ausgeschalteten Teiles geregelt wird.
Dies wird dadurch erreicht, dass die Elemente des Heizkörpers durch eine innere Trennung des letzteren vermittels in die Verbindungsstutzen der Elemente oder zwischen dieselben oder aber in die Anschlusskästen eingebauter Scheidewände in zwei oder mehrere Gruppen geteilt werden, von welchen nach Bedarf die eine oder die andere oder alle durch entsprechende Einstellung des Mehrwege-Einlassorgans mit der das Wärmemittel liefernden Leitung in Verbindung gesetzt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht als Beispiele zwei mit solchen Reglereinrichtungen aus-
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Detail und Fig. G uud Fig. 4 einen Rohrregister in Ansicht mit wagrechtem Schnitt.
Bei der ersteren Ausführung, bei welcher die einzelnen Elemente a des Heizkörpers an den oberen und unteren Verbindungsstellen durch Nippel b (Fig. 2) miteinander kommunizieren und die Endelemente oben durch Rohre c und (1 an die Zuleitung f des Wärmemittels angeschlossen sind, während sie unten mit einem oder zwei Auslässen g versehen sind. erfolgt die innere Trennung des Heizkörpers beispielsweise in zwei Gruppen längs der Linie A-B durch Einsetzen von Blind- nippeln bl. deren Durehgangsöffnung durch eine Scheidewand unterbrochen ist. Um die so ge- trennten, ungleich grossen Elementgruppen nach Bedarf einzeln oder gemeinsam an die Zuleitung. ! anschliessen zu können, ist zwischen diese und die Rohre c, d ein Dreiweghahn heingeschaltet.
Je nach dessen Stellung wird demnach im vorliegenden Beispiel ein Drittel. zwei Drittel oder drei Drittel des Heizkörpers und zwar jeder Teil desselben stets vollständig mit dem Wärme- mittel sich füllen, so dass tatsächlich ein. zwei oder drei Drittel der Wärmeabgabsfähigkeit des
Heizkörpers zur Geltung kommen.
Der eine Blindnippel 'kann auch wegbleiben, da es je nach Art und Spannung des Heiz- mittels unter Umständen auch genügt, an Stelle der beiden Blindnippel nur einen zu verwenden, in welchem Falle die in der nicht geheizten Elementgruppe vorhandene, am Entweichen ver- hinderte Luft den Eintritt des Wärmemittels in diese Gruppe verhindert.
Alsdann ist auch nur ein Auslass g erforderlich.'
Bei der anderen dargestellten Ausführung (Fig. 3 und Fig. 4) sind die Anschlusskästen i des Rohrregisters durch Scheidewände k geteilt, wodurch die innere Trennung des Heizkörpers.
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wird die Zahl der'Einlasskanäle im Reglerorgan, sowie die Zahl der Anschlussrohre entsprechend vermehrt, so dass es in allen Fällen möglich ist, mittels eines einzigen Reglerorganes die einzelnen Gruppen von Heizkörperelementen oder den ganzen Heizkörper in Tätigkeit zu setzen-Unter Umständen kann aber. auch jede Elementgruppe mit einem besonderen Einlass organ versehen werden.
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Zentralheizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinandergereihten Heizelemente durch innenliegende Scheidewände in Gruppen geteilt sind, so dass entweder der ganze Heizkörper oder je nach Bedarf die eine oder die andere dieser Gruppen zur Wärmeabgabe verwendet werden kann.
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