AT42860B - Verfahren zur Herstellung von Material mit hohem elektrischen Widerstand. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Material mit hohem elektrischen Widerstand.

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AT42860B
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William Ansyl Phillips
Frank Rogers Bacon
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William Ansyl Phillips
Frank Rogers Bacon
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  Verfahren zur Herstellung von Material mit hohem elektrischen Widerstand. 



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Material, das als Leiter mit hohem elektrischen Widerstand dienen soll. 



   Zweck der Erfindung ist, einen nicht leitenden feuerbeständigen Körper teilweise oder vollständig mit einem metallischen Leiter zu verbinden. Das auf diese Weise erhaltene Produkt ist innerhalb der in der Technik gebräuchlichen Grenzen gesichert gegen Zerstörung durch den elektrischen Strom und wird selbst bei wechselnden Temperaturen ein durchaus gleichmässiges Widerstandsvermögen aufweisen. 



   Die Verengung von Leitern mit feuerfestem Ton ist bereits bekannt. Als Leiter wurden Schwefelblei oder Schwefeleisen oder ein Gemisch dieser chemischen Verbindungen gebraucht. In vorliegender Erfindung wird die Innigkeit der Beimischung verstärkt. 



   Feuerfester Ton, der mit irgendeinem zweckmässigen Bindemittel, z. B. Portlandzement oder einer Calcium verbindung gemischt wird, bildet den Grundkörper des Materials, welches den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Dieser wird hierauf in passende Formen   gepresst   und unter Anwendung   einer genügend hoben Temperatur   gebrannt. Dann wird er in ein Bad getaucht, welches aus   cmem   geschmolzenen, metallischen   Leiter besteht   der hierbei mit ihm vereinigt wird, so dass auf diese Weise ein dauerhaftes Produkt ge- wonnen wird. Der Grundkörper wird jedoch aus dem Bade entfernt, ehe er seine einheitliche
Form oder Gestalt verliert.

   Da dieses metallische Element ein Elektrizitätsleiter ist, über- trägt er natürlich auf den mit ihm imprägnierten Körper die Eigenschaften eines elektrischen
Leiters, der auf Grund   t1I'S hohen   Widerstandes des Trägers besonders dort zur Anwendung des Trägers geeignet ist, wo Leiter mit hohem Widerstand erforderlich sind. Der metallische
Leiter, welcher in dem Verfahren zur Verwendung gelangt, ist, wie in den bereits bekannten
Verfahren, geschmolzenes Schwefeleisen oder Schwefelblei oder ein Gemisch der beiden. 



   Die   Gewichtsverhältnisse   der beiden Leitermassen können sich innerhalb sehr weiter
Grenzen bewegen ; ein Verhältnis von 28 Gewichtsteilen Blei zu einem Gewichtsteil Eisen wurde am zweckmässigsten gefunden. Für die Leistungsfähigkeit des Produktes ist auch die Menge des im Grundkörper vorhandenen Calciums, der darin enthaltenen Calciumsalze oder des   Kalks massgebend.   



   Es wird betont, dass durch Veränderung des Verhältnisses von Eisen und Blei der
Widerstand bei Erwärmung zunehmend gemacht worden kann, da der Widerstand dos
Eisens in   stärkerem   Masse abnimmt wie der des Bleies zunimmt. 



   Der nicht leitende Träger oder Körper wird, nachdem er in der anfangs beschriebenen
Weise vorbereitet ist, erwärmt, ohne ihn jedoch zu schmelzen und dann in die geschmolzene metallische Mischung eingetaucht, wobei die   Erwärmung   genügend weit fortgesetzt wird, um zu veranlassen, dass das nicht leitende Material den flüssigen Leiter in sich aufnimmt. 



   Durch Regulierung des Hitzegrades kann die Menge des von dem Träger absorbierten, metallischen Elementes nach Belieben geändert worden und entweder das metallische
Element zum   vollständigen Durchdringen   des Trägers veranlasst werden, um eine gleich- mässige   Imprägnierung   zu erzeugen, oder die Imprägnierung kann aufgehalten werden, wenn das metallische Element erst in einen Teil des Trägers eingedrungen ist, so dass ein 

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 dessen eine Rinde gebildet, welche aus den   durch   Zusammenschmelzen verbundenen nicht. leitenden und metallischen Elementen besteht. Durch Veränderung des Imprägnierungsgrades kann natürlich auch der Widerstandsgrad verändert werden. 



   Die Verbindungen aus der Gruppe der alkalischen Erden beschleunigen die Imprägnierung des nicht leitenden Grundkörpers mit dem leitenden Material und dienen als Flussmittel zwischen dem Grundkörper und dem Schwefeleisen oder   Scbwefelblei.   In der Abwesenheit dieser   Metal ! Verbindungen würden   das Schwefeleisen und Schwefel weder in den nicht leitenden   Grundkörper   eintreten, noch sich mit ihm verbinden. 



   Das metallische Element oder leitende Material besteht vorzugsweise aus einer Mischung von   Schwefeleisen   und Schwefelkies ; es hat sich jedoch herausgestellt, dass viele der gewöhnlichen Metalle, wie Eisen, Blei, Kupfer, Zinn, Zink und dergl. in der Form von Oxyden, Sulfiden, Phosphiden,   Tellurides,     Seleniden,   Arseniden oder anderen Salzen, einzeln oder zusammen, einen gewissen Wert für den genannten Zweck besitzen.

   Tatsächlich hat sich herausgestellt, dass irgendein Metall oder Verbindung dieses Metalles, welches mit einem Zusatz von Schwefel, Phosphor, Tellur, Selen, Arsen ein elektrisch leitendes Oxyd, Sulfid, Phosphid, Tollurid, Selenid, Arsenid oder anderes Salz dieses Metalles bildet, in Verbindung mit dem vorher beschriebenen nicht leitenden Träger und Flussmittel verwandt werden kann, und dass dadurch ein Material erzeugt wird, welches in einem gewissen Grade wenigstens die Vorteile der vorliegenden Erfindung aufweist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Material mit hohem elektrischen Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dass ein feuerbeständiger, nicht leitender Grundkörper, z. B. feuerfester Ton, welcher ein Flussmittel in Form von Caleiumsulphat oder in Form irgendeiner Metallverbindung aus der Gruppe der alkalischen Erden enthält, in ein Bad aus geschmolzenen Schwefeleisen oder Schwefelblei eingetaucht wird, so dass bei Anwendung genügend hoher Temperatur die Aussenseite des Grundkörpers mit den genannten Verbindungen des Bades vereinigt wird, worauf schliesslich der Grundkörper aus dem Bade entfernt wird, ehe. er seine einheitliche Form oder Gestalt verliert oder vollständig zu zerschmelzen beginnt.
AT42860D 1908-08-17 1908-08-17 Verfahren zur Herstellung von Material mit hohem elektrischen Widerstand. AT42860B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757999C (de) * 1938-03-06 1953-02-16 Siemens & Halske A G Verfahren zur Erzielung geringer Streuungen des spezifischen Widerstandswertes von Halbleiterwiderstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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