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Die Erfindung bezieht sich auf ein Wand- oder Deckenelement, bestehend aus einem plattenförmigen, vorzugsweise aus wärmeisolierendem Material gefertigten Grundkörper mit an dessen raumzugewandter Seite vorgesehenen, vorzugsweise mit dem Grundkörper einstückig ausgebildeten Distanzhaltern, an welchen eine die Decken- oder Wandfläche bildende Platte, vorzugsweise eine Gipskartonplatte, festgelegt ist und zwischen dem Grundkörper und der Platte ein elektrischer Flächenheizleiter angeordnet ist.
Beheizbare Wandelemente sind bekannt, beispielsweise aus der DE 44 39 089 A1 Dieses Wandelement umfasst einen Grundkörper mit Distanzhaltern, an welchem eine die Wandfläche bildende Platte angeordnet ist. Im Bereich der unteren Kante der Wandverkleidungsplatte ist ein sich über deren Bereich horizontal erstreckendes Heizelement vorgesehen.
Elektrische Flächenheizleiter sind bekannt und werden im Handel feilgeboten. Als Basis für einen solchen Flächenheizleiter dient ein Glasgewebe, das mit elektrisch leitendem Kunststoff beschichtet ist. Um den Strom gleichmässig über die gesamte Heizleiterfläche zu verteilen, sind zu beiden Seiten des bahnförmigen Flächenheizleiters Kupferstreifen angeordnet. Diese metallischen, elektrisch leitenden Streifen dienen auch zur Verbindung des Heizleiters mit dem Versorgungsnetz.
Beim Anschluss an die Netzspannung fliesst der Strom in praktisch unendlich vielen Stromfäden zwischen den beiden Kupferstreifen. Zur elektrischen Isolation ist dieser Flächenheizleiter in eine Kunststoffolie eingepackt. Solche Flachenheizleiter haben sich bewährt, und sie können auf die gewünschte Heizleistung dadurch eingestellt werden, dass ein vorgegebener, bahnförmiger Heizleiter bestimmter Länge und bestimmter Heizleistung pro Meter einfach gekürzt wird, ein Teil also abgeschnitten wird, wodurch die spezifische Heizleistung pro Meter nicht beeinträchtigt wird. Bei der Verlegung solcher Flächenheizleiter ist darauf Bedacht zu nehmen, dass die als elektrische Isolation dienende, den Heizleiter allseits umschliessende Kunststoffolie nicht beschädigt wird. Aus diesem Grund wurden solche Flächenheizleiter bislang nur für Decken- oder Fussbodenheizungen eingesetzt.
An der Unterseite einer Rohdecke werden parallel verlaufende Latten angebracht Zwischen die Latten wird ein Wärmedämmfilz angeordnet, dessen Höhe der Höhe der Latten entspricht. An den Unterseiten der Latten werden die Rander des Flächenheizleiters festgelegt, und dann werden die so angeordneten Flächenheizleiter durch eine Deckenverkleidung abgedeckt, beispielsweise durch Gipskartonplatten, die mit ihrer Rückseite direkt an den Flächenheizleitern anliegen. Da in eine Decke in der Regel weder Nägel eingeschlagen noch Schrauben eingedreht werden, ist diese Montage des Flächenheizleiters durchaus berechtigt und zulässig. Bei der Verwendung im Zusammenhang mit einer Bodenheizung wird auf einem mit einer Ausgleichsschichte versehenen Rohboden eine Wärmedämmung aufgebracht, auf der Wärmedämmung werden die Heizleiter verlegt.
Diese werden mit einer Folie abgedeckt, auf welche dann der Betonestrich aufgetragen wird. Weist der Rohboden eine Lattung auf, so werden an der Oberseite der Latten die Flächenheizleiter festgemacht und anschliessend mit einer Bodenverkleidung, beispielsweise in Form von grossformatigen Platten, überdeckt Zwischen den Latten, der Oberseite des Rohbodens und der Unterseite der Flächenheizleiter wird eine Wärmedämmung eingebracht. Die hier eingesetzten Flächenheizleiter sind in der Regel bahnförmig gestaltet.
Aus der DE 28 33 025 A1 ist weiters ein plattenartiges Bauelement bekannt, bei dem an der der zu beheizenden Aussenfläche gegenüberliegenden Innenfläche eines wannenförmigen Plattenkörperteils ein flächenförmiges Heizorgan angeordnet ist. Dieses Heizorgan wird von einer Heizlackschicht gebildet, die mit Elektrodenstreifen in Kontakt steht. An das Heizorgan schliesst eine Polyurethan-Hartschaumschicht an, die den Innenraum des wannenförmigen Plattenkörperteils ausfüllt. Das Bauelement wird an der Rückseite von einem das wannenförmige Plattenkörperteil überdeckenden, deckelartigen Plattenkörperteil abgeschlossen.
Vom Einsatz der bekannten Flächenheizleiter bei Wänden wurde in der Praxis bisher abgesehen, da in der Regel in Wände Nägel eingeschlagen oder Schrauben eingedreht werden, um irgendwelche Gegenstände zu befestigen oder aufzuhängen. Auch Auslässe von Installationen jeglicher Art werden an den Wänden befestigt. Die Erfindung, die von diesem Stand der Technik ausgeht, zeigt nun einen Weg, diese Flächenheizleiter auch für Wandheizungen einzusetzen. Vorschlagsgemäss gelingt dies dadurch, dass der Flächenheizleiter zwischen den Distanzhaltern am Grundkörper mit Abstand von der Rückseite der Platte festgelegt ist.
Nach einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Distanzhalter in an sich bekannter Weise aus parallel zueinander verlaufenden und voneinander distanzierten
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Leisten gebildet sind, die sich über die Breite oder Länge des Wand- oder Deckenelementes erstrecken, und die Flächenheizleiter die von diesen Leisten begrenzten Flächen des Grundkörpers zumindest zum Teil bedecken und an diesen anliegen. Diese Wand- oder Deckenelemente können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein, beispielsweise kann der Grundkörper aus einem harten, geschäumten Kunststoff bestehen, sofern das entsprechende Wand- oder Deckenelement keine statischen Aufgaben zu erfüllen hat.
Es ist aber auch denkbar, diesen Grundkörper aus einem Material herzustellen, das erhebliche Kräfte aufnehmen und übertragen kann, das also auch zur Übernahme statischer Aufgaben dient.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung. Sie zeigt die Stirnansicht eines Wandelementes in Schrägsicht. Das Wandelement 1 besteht aus einem grossflächigen, geschosshohen Grundkörper 2, beispielsweise aus Leichtbeton oder geschäumtem, hartem Kunststoff. An der raumzugewandten Seite dieses Grundkörpers 2 sind in horizontalen Abständen voneinander über die Höhe H des Grundkörpers 2 sich erstreckende Leisten 3 vorgesehen, die parallel zueinander verlaufen und die zweckmässigerweise mit dem Grundkörper einstückig ausgebildet sind. An der Oberseite dieser Leisten 3 liegt eine die Wandfläche bildende Platte 5 auf, beispielsweise eine Gipskartonplatte, die mit diesen Leisten 3 in geeigneter Weise fest verbunden ist.
Diese Leisten 3 begrenzen zusammen mit dem Grundkörper 2 im Querschnitt U-förmige Kanäle 4 von einer Tiefe h, die durch die Höhe der Leisten 3 gegeben ist. Diese parallel zueinander verlaufenden Kanäle sind von der bereits erwähnten Platte 5 abgedeckt. Die Höhe h dieser Leisten 3 bzw. die Tiefe dieser Kanäle 4 beträgt einige Zentimeter. Am Grunde dieser Kanäle 4, also direkt am Grundkörper 2, sind nun die streifenförmigen Flächenheizleiter 6 befestigt, deren Anschlusskabel mit je einem Stecker bestückt sind. An einem Grundkörper 2 der hier geschilderten Art können in allen U-förmigen Kanälen 4 Heizleiter angeordnet sein oder nur in einzelnen dieser Kanäle.
Diese streifenförmigen Heizleiter 6 können sich über die gesamte Höhe H des Wandelementes erstrecken oder nur über einen Teil dieser Höhe. Das Wandelement, wie in der Zeichnung dargestellt, kann so aufgestellt werden, dass die Anschlusskabel 7 bodenseitig oder wandseitig liegen. An einer steckerbestückten Ringleitung werden die einzelnen Heizleiter 6 über ihre Stecker 8 angeschlossen, so dass alle Heizleiter 6 zueinander parallel geschaltet sind. Ein solches Element der beschriebenen Art kann auch als Deckenelement verwendet werden. Ist der Grundkörper 2 des Elementes aus einem wärmeisolierendem Material gefertigt, so werden die Heizleiter 6 direkt am Grund der Kanäle 4 aufliegen.
Ist der Grundkörper 2 aus einem Material gefertigt, das geringere Wärmeisoliereigenschaften besitzt, so können die Bodenflächen der Kanäle 4 vor dem Einbringen der Flächenheizleiter 6 mit einer wärmeisolierenden Schichte ausgekleidet werden.
Dank des erfindungsgemässen Vorschlages sind die unter elektrischer Spannung stehenden Flächenheizleiter 6 von der die Wand- oder Deckenfläche bildenden Platte 5 relativ weit distanziert, nämlich um einen Abstand, der annähernd der Höhe h der Leisten 3 entspricht. Anstelle von Leisten 3, die über die Höhe bzw. Breite eines solchen Grundkörpers 2 durchlaufen, könnten Distanzhalter vorgesehen sein, die klotz- oder würfelartig ausgebildet sind und die über die Oberfläche des Grundkörpers 2 in Reihen und Spalten angeordnet sind. Aufgrund der erwähnten Distanz des Flächenheizleiters 6 von der Rückseite der Platte 5 können in dieser letzterwähnten Platte herkömmliche Befestigungsmittel ohne Bedenken angebracht werden.
Durch die hier beschriebene distanzierte Anordnung des Flächenheizleiters von der Rückseite der die Wand oder Decke bildenden Platte besteht für den unter Spannung stehenden Heizleiter keine Gefahr, dass er verletzt wird, wenn herkömmliche Befestigungsmittel an der Wand oder an der Decke angeordnet werden.
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The invention relates to a wall or ceiling element, consisting of a plate-shaped base body, preferably made of heat-insulating material, with spacers provided on its side facing the space, preferably formed integrally with the base body, on which a plate forming the ceiling or wall surface, preferably a Gypsum plasterboard, is fixed and an electrical flat heating conductor is arranged between the base body and the plate.
Heated wall elements are known, for example from DE 44 39 089 A1. This wall element comprises a base body with spacers, on which a plate forming the wall surface is arranged. In the area of the lower edge of the wall cladding panel, a heating element extending horizontally over its area is provided.
Electrical surface heating conductors are known and are sold for sale. A glass fabric that is coated with electrically conductive plastic serves as the basis for such a surface heating conductor. In order to distribute the current evenly over the entire heating conductor surface, copper strips are arranged on both sides of the web-shaped surface heating conductor. These metallic, electrically conductive strips also serve to connect the heating conductor to the supply network.
When connected to the mains voltage, the current flows in practically an infinite number of current threads between the two copper strips. This electrical heating element is packed in a plastic film for electrical insulation. Such flat heating conductors have proven themselves, and they can be adjusted to the desired heating output by simply shortening a predetermined, web-shaped heating conductor of a certain length and certain heating output per meter, that is to say cutting off a part, which does not impair the specific heating output per meter. When laying such surface heating conductors, care must be taken to ensure that the plastic film that serves as electrical insulation and surrounds the heating conductor on all sides is not damaged. For this reason, such surface heating conductors have so far only been used for ceiling or floor heating.
Parallel battens are attached to the underside of a bare ceiling. A thermal insulation felt is placed between the battens, the height of which corresponds to the height of the battens. The edges of the surface heating conductor are fixed on the undersides of the slats, and then the surface heating conductors arranged in this way are covered by a ceiling cladding, for example plasterboard panels, the back of which lies directly against the surface heating conductors. Since neither nails are hammered into a ceiling nor screws are screwed in, this installation of the surface heating element is entirely justified and permissible. When used in conjunction with floor heating, thermal insulation is applied to a bare floor provided with a leveling layer, and the heating conductors are laid on the thermal insulation.
These are covered with a film, on which the concrete screed is then applied. If the bare floor has battens, the surface heating conductors are attached to the top of the slats and then covered with a floor covering, for example in the form of large-format panels, and thermal insulation is introduced between the slats, the top of the bare floor and the underside of the surface heating conductors. The surface heating conductors used here are usually designed in the form of a web.
From DE 28 33 025 A1, a plate-like component is also known, in which a flat heating element is arranged on the inner surface of a trough-shaped plate body part opposite the outer surface to be heated. This heating element is formed by a layer of heating lacquer which is in contact with electrode strips. A rigid polyurethane foam layer connects to the heating element and fills the interior of the trough-shaped plate body part. The component is closed at the rear by a cover-like plate body part covering the trough-shaped plate body part.
The use of the known surface heating conductors on walls has so far been avoided in practice, since nails are usually hammered into walls or screws are screwed in to fasten or hang up any objects. Outlets from installations of all kinds are also attached to the walls. The invention, which is based on this prior art, now shows a way to use these surface heating conductors for wall heating. According to the proposal, this is achieved by fixing the surface heating conductor between the spacers on the base body at a distance from the rear of the plate.
According to an expedient embodiment of the invention, it is provided that the spacers are made in a manner known per se from mutually parallel and spaced apart
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Moldings are formed, which extend over the width or length of the wall or ceiling element, and the surface heating conductors at least partially cover the surfaces of the base body delimited by these moldings and rest against them. These wall or ceiling elements can be made of different materials, for example the base body can consist of a hard, foamed plastic, provided that the corresponding wall or ceiling element does not have to perform any static tasks.
However, it is also conceivable to manufacture this base body from a material that can absorb and transmit considerable forces, and which therefore also serves to take on static tasks.
The drawing illustrates the invention. It shows the front view of a wall element in an oblique view. The wall element 1 consists of a large, storey-high base body 2, for example made of lightweight concrete or foamed, hard plastic. On the space-facing side of this base body 2, strips 3 are provided at horizontal distances from one another and extend parallel to one another over the height H of the base body 2 and are expediently formed in one piece with the base body. On the top of these strips 3 is a plate 5 forming the wall surface, for example a plasterboard, which is firmly connected to these strips 3 in a suitable manner.
These strips 3, together with the base body 2, delimit U-shaped channels 4 in cross section from a depth h, which is given by the height of the strips 3. These channels running parallel to one another are covered by the plate 5 already mentioned. The height h of these strips 3 and the depth of these channels 4 is a few centimeters. At the bottom of these channels 4, that is to say directly on the base body 2, the strip-shaped surface heating conductors 6 are now fastened, the connecting cables of which are each equipped with a plug. On a base body 2 of the type described here, 4 heating conductors can be arranged in all U-shaped channels or only in some of these channels.
These strip-shaped heating conductors 6 can extend over the entire height H of the wall element or only over part of this height. The wall element, as shown in the drawing, can be set up in such a way that the connecting cables 7 are on the floor or wall side. The individual heating conductors 6 are connected via their plug 8 to a ring circuit equipped with a plug, so that all heating conductors 6 are connected in parallel with one another. Such an element of the type described can also be used as a ceiling element. If the base body 2 of the element is made of a heat-insulating material, the heating conductors 6 will rest directly on the base of the channels 4.
If the base body 2 is made of a material which has lower thermal insulation properties, the bottom surfaces of the channels 4 can be lined with a heat-insulating layer before the surface heating conductors 6 are introduced.
Thanks to the proposal according to the invention, the surface heating conductors 6, which are under electrical voltage, are relatively far away from the plate 5 forming the wall or ceiling surface, namely by a distance which corresponds approximately to the height h of the strips 3. Instead of strips 3, which run over the height or width of such a base body 2, spacers could be provided, which are block-like or cube-shaped and which are arranged over the surface of the base body 2 in rows and columns. Due to the aforementioned distance of the surface heating conductor 6 from the back of the plate 5, conventional fastening means can be attached in this latter plate without hesitation.
Due to the spaced arrangement of the surface heating conductor described here from the rear of the plate forming the wall or ceiling, there is no danger for the live heating conductor that it will be injured if conventional fastening means are arranged on the wall or on the ceiling.
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