AT408122B - Scharnier - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F1/00—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
- E05F1/08—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
- E05F1/10—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
- E05F1/12—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs
- E05F1/1207—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a coil spring parallel with the pivot axis
- E05F1/1215—Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a coil spring parallel with the pivot axis with a canted-coil torsion spring
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
- E05D3/06—Hinges with pins with two or more pins
- E05D3/14—Hinges with pins with two or more pins with four parallel pins and two arms
- E05D3/142—Hinges with pins with two or more pins with four parallel pins and two arms with at least one of the hinge parts having a cup-shaped fixing part, e.g. for attachment to cabinets or furniture
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier mit einem Scharnierarm, der mittels eines inneren und eines äusseren Gelenkhebels, die zusammen mit vier Gelenkachsen ein Gelenkviereck bilden, mit einem Scharniertopf verbunden ist, wobei auf der scharnierarmseitigen Gelenkachse des äusse- ren Gelenkhebels eine Schenkelfeder mit zwei sich überkreuzenden Schenkeln lagert, die den inneren Gelenkhebel in die Schliessstellung drückt. Derartige Scharniere mit einem von einer Feder gebildeten Zuhaltemechanismus bieten den Vorteil, dass eine nur unachtsam geschlossene Türe sicher in die Schliessstellung gezogen wird. Des weiteren kann auf ein eigenes Türschloss oder einen Türschnapper verzichtet werden. Ein Beispiel eines derartigen Scharnieres, bei dem der Zuhaltemechanismus von einer Schenkelfeder gebildet wird, ist der AT 392 996 8 zu entnehmen. Die DE 42 17 640 A1 zeigt ein Scharnier mit einem Schliessmechanismus mit Feder, bei dem mehr als ein Federschenkel wirksam ist. Es handelt sich dabei jedoch um zwei Randschenkel einer Schraubendrehfeder, deren Mittelschenkel an einem Scharnierarm abgestützt ist. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Scharnier der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, dass die Zuhaltekraft der Schenkelfeder besser ausgenützt wird. Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass beide Schenkel der Schenkelfeder auf den inneren Gelenkhebel drücken und dass in der Schliessstellung des Scharnieres die Kräfte- vektoren der beiden Schenkel ausserhalb des Querschnittes der scharnierarmseitigen Achse des inneren Gelenkhebels verlaufen. Während bei einem Scharnier nach der AT 392 996 in der Schliessstellung nur einer der Schen- kel ein Drehmoment auf den inneren Gelenkhebel ausübt und der zweite Schenkel auf die Schar- nierachse drückt, beaufschlagen bei einem erfindungsgemässen Scharnier beide Schenkel den inneren Gelenkhebel in der Schliessrichtung des Scharnieres. Vorteilhaft ist vorgesehen, dass bei einem Öffnungswinkel von zwischen 0 und 25 die Kräfte- vektoren der beiden Schenkel ausserhalb des Querschnittes der scharnierarmseitigen Achse des inneren Gelenkhebels verlaufen. Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des Scharnieres sieht vor, dass die Schenkelfeder zwei Rollungen aufweist, die durch einen U-förmigen umgebogenen Doppelsteg, der den einen Schen- kel der Schenkelfeder bildet, miteinander verbunden sind und von denen zwei seitliche Federen- den abstehen, die den zweiten Schenkel der Schenkelfeder bilden, wobei weiters vorgesehen ist, dass der innere Gelenkhebel bei seiner scharnierarmseitigen Achse mindestens einen senkrecht zur Achse ausgerichteten Flügel mit einem gekrümmten Rand aufweist, auf den die Schenkelfeder drückt. Um eine gute Abstützung der Schenkelfeder am inneren Gelenkhebel zu erreichen, ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass der innere Gelenkhebel bei seiner scharnierarmseitigen Achse zwei senkrecht zur Achse ausgerichtete Flügel aufweist, an deren Ränder die seitlichen Federenden der Schenkelfeder anliegen. Um einen kompakten Aufbau des Scharnieres zu erreichen, ist vorteilhaft weiters vorgesehen, dass der innere Gelenkhebel als flacher Steg ausgeführt ist, der um eine Gelenkachse des Schar- nierkopfes gebogen ist. Die Ränder der Flügel sind vorteilhaft zueinander gebogen. Um eine bessere Überleitung der Federkraft zu erzielen, ist in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass der innere Gelenkhebel an seinem am Scharnierarm gelagerten Ende, eine abgeschrägte Flache aufweist, an der der vom Doppelsteg gebildete Schenkel der Schenkel- feder anliegt, wobei vorteilhaft die abgeschrägte Fläche neben einer stirnseitigen Aussparung des inneren Gelenkhebels angeordnet ist. Erfindungsgemäss ist weiters vorteilhaft vorgesehen, dass die Flügel des inneren Gelenkhebels ausschliesslich an der vom äusseren Gelenkhebel abgewendeten Seite des inneren Gelenkhebels angeordnet sind. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben Die Fig 1 zeigt ein schematisch gehaltenes Schaubild eines Möbelkorpusses mit erfindungs- gemässen Scharnieren, die Fig. 2 zeigt schaubildlich und auseinandergezogen ein erfindungsge- mässes Scharnier ; Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemässes Scharnier in der Schliessstellung; die Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemässes Scharnier, <Desc/Clms Page number 2> eine Möbelseitenwand und eine Möbeltüre, wobei die Möbeltüre in der Schliessstellung gezeigt ist; die Fig. 5 zeigt die gleiche Ansicht wie die Fig. 4, wobei die Möbeltüre in der halboffenen Stellung gezeigt ist ; die Fig. 6 zeigt dieselbe Ansicht wie die Fig. 4 und 5 wobei die Möbeltüre in der vollständig geöffneten Stellung gezeigt ist ; Fig. 7 zeigt einen Schnitt senkrecht zu den Schar- nierachsen des Scharnierarmes und im Bereich des vorderen Endes des Scharnierarmes durch ein erfindungsgemässes Scharnier, wobei sich das Scharnier in der Schliessstellung befindet ; und die Fig. 8 zeigt ein gleichen Schnitt, wobei die Gelenkhebel in der Offenstellung gezeigt sind. Wie aus den Figuren der Zeichnungen ersichtlich, ist der Scharnierarm 2 mittels einer Grund- platte 14 an einer Möbelseitenwand 10 befestigt, während der Scharniertopf 7 in eine Bohrung einer Möbeltüre 15 eingesetzt ist. Der Scharnierarm 2 und der Scharniertopf 7 sind über einen inneren Gelenkhebel 5 und einen äusseren Gelenkhebel 8 miteinander verbunden. Der innere Gelenkhebel 5 ist mittels einer Achse 3 am Scharnierarm 2 angelenkt und der äusse- re Gelenkhebel 8 mittels einer Achse 4. Scharniertopfseitig lagern beide Gelenkhebel 5,8 auf Scharnierachsen, die von einem U-Bügel 6 gebildet werden. Der Scharnierarm 2 ist mittels einer Klemmschraube 16 und einer Fugenverstellschraube 1 auf der Grundplatte 14, die unmittelbar an der Möbelseitenwand 10 befestigt ist, verankert. Der Schliessmechanismus des Scharnieres wird von einer Schenkelfeder 9 gebildet, die auf der Gelenksachse 4 des Scharnierarmes 2 für den äusseren Gelenkhebel 8 lagert. Der äussere Gelenk- hebel 8 ist im wesentlichen mit U-Profil ausgeführt und die Schenkelfeder 9 ist im U-Profil des äusseren Gelenkhebels 8 aufgenommen. Der innere Gelenkhebel 5 ist blattförmig ausgeführt und weist scharniertopfseitig eine Rollung 17 auf, mittels der er auf dem U-Bügel 6, d. h. der scharniertopfseitigen Scharnierachse lagert. Scharnierarmseitig ist der innere Gelenkhebel 5 mit zwei Flügeln 18 versehen, die senkrecht zu den Scharnierachsen 3, 4 ausgerichtet sind und die Bohrungen oder Stanzlöcher 19 aufweisen, durch die die Scharnierachse 3 des Scharnierarmes 2 ragt, wodurch der innere Gelenkhebel 5 am Scharnierarm 2 gelagert ist Die Schenkelfeder 9 weist zwei Schenkel 20,21 auf, wobei sich die beiden Schenkel 20, 21 überkreuzen. Die Schenkelfeder 9 ist weiters mit zwei Rollungen 22 versehen, die von je zwei Wicklungen 23 gebildet werden. Die Rollungen 22 sind durch den als Doppelsteg ausgebildeten Schenkel 20 der Schenkelfeder 9 verbunden. Der zweite Schenkel 21 der Schenkelfeder 9 wird von zwei seitlichen Federenden 24 der Schenkelfeder 9 gebildet. Der als Doppelsteg ausgeführte Schenkel 20 der Schenkelfeder 9 liegt am flachen Steg des inneren Gelenkhebels 5 auf, und zwar unmittelbar auf einer Schrägfläche 25, die neben einer stirn- seitigen Aussparung 26 im Steg des inneren Gelenkhebels 5 ausgebildet ist. Die Flügel 18 des inneren Gelenkhebels 5 weisen nach innen gebogene Ränder 27 auf, auf denen die Federenden 24 bzw. der Schenkel 21 der Schenkelfeder 9 aufliegen. Die Ränder 27 sind derart gekrümmt, dass der Schenkel 21 der Schenkelfeder 9 in der Offenstellung des Scharnie- res kein Drehmoment auf den inneren Gelenkhebel 5 ausübt. Die Ränder 27 der Flügel 18 sind nach innen gebogen und weisen zum Steg des inneren Gelenkhebels 5. Sie befinden sich jedoch zur Gänze an der vom äusseren Gelenkhebel 8 abgewen- deten Seite des inneren Gelenkhebels 5, sodass der innere Gelenkhebel 5 an seiner von der Mobelseitenwand 10 abgewendeten Seite flach und ohne Vorsprünge, wie Noppen, Winkel od.dgl. ausgeführt ist. In der Offenstellung des Scharnieres liegt der Schenkel 20 der Schenkelfeder 9 flach am Steg des inneren Gelenkhebels 5 an. In der Schliessstellung des Scharnieres bzw. der Möbeltüre 15 drückt er auf eine Kante 28, mit der die Schrägfläche 25 abschliesst. Die Federenden 24 der Schenkelfedern 9, die den Schenkel 21 bilden, kreuzen in der Offen- stellung des Scharnieres den inneren Gelenkhebel 5 (siehe Fig. 5 und 6), ragen jedoch in der Schliessstellung des Scharnieres nicht seitlich am inneren Gelenkhebel 5 vorbei (Fig. 4). Die Grundplatte 14 des Scharnieres ist mittels Schrauben oder Dübel an der Möbelseitenwand 10 befestigt und der Scharniertopf 7 weist einen Flansch auf, der mit Stanzlöchern 13 versehen ist, durch die nicht gezeigte Schrauben ragen, die den Halt des Scharniertopfes 7 in der Möbeltüre 15 verbessern.
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Scharnier mit einem Scharnierarm, der mittels eines inneren und eines äusseren Gelenk- hebels, die zusammen mit vier Gelenkachsen ein Gelenkviereck bilden, mit einem Schar- niertopf verbunden ist, wobei auf der scharnierarmseitigen Gelenkachse des äusseren Gelenkhebels eine Schenkelfeder mit zwei sich überkreuzenden Schenkeln lagert, die den inneren Gelenkhebel in die Schliessstellung drückt, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schenkel (20,21) der Schenkelfeder (9) auf den inneren Gelenkhebel (5) drücken und dass in der Schliessstellung des Scharnieres die Kräftevektoren der beiden Schenkel (20, 21) ausserhalb des Querschnittes der scharnierarmseitigen Achse (3) des inneren Gelenkhe- bels (5) verlaufen.
- 2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Öffnungswinkel zwi- schen 0 und 25 die Kräftevektoren der beiden Schenkel (20,21) ausserhalb des Quer- schnittes der scharnierarmseitigen Achse (3) des inneren Gelenkhebels (5) verlaufen.
- 3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelfeder (9) zwei Rollungen (22) aufweist, die durch einen U-förmigen umgebogenen Doppelsteg, der den einen Schenkel (20) der Schenkelfeder (9) bildet, miteinander verbunden sind und von denen zwei seitliche Federenden (24) abstehen, die den zweiten Schenkel (21) der Schenkelfeder (9) bilden.
- 4. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gelenkhebel (5) bei seiner scharnierarmseitigen Achse (3) mindestens einen senkrecht zur Achse ausgerichteten Flügel (18) mit einem gekrümmten Rand (27) aufweist, auf den die Schenkelfeder (9) drückt.
- 5. Scharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gelenkhebel (5) bei seiner scharnierarmseitigen Achse (3) zwei senkrecht zur Achse (3) ausgerichtete Flügel (18) aufweist, auf deren Ränder (27) die seitlichen Federenden (24) der Schenkelfeder (9) aufliegen.
- 6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gelenkhebel (5) als flacher Steg ausgeführt ist, der um eine Gelenkachse des Scharnier- topfes (7) gebogen ist
- 7. Scharnier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (27) der Flügel (18) zueinander gebogen sind
- 8. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gelenkhebel (5) an seinem am Scharnierarm (2) gelagerten Ende, eine abgeschrägte Flä- che (25) aufweist, an der der vom Doppelsteg gebildete Schenkel (20) der Schenkelfeder (9) anliegt.
- 9. Scharnier nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschrägte Fläche (25) neben einer stirnseitigen Aussparung (26) des inneren Gelenkhebels (5) angeordnet ist.
- 10. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schliess- stellung des Scharnieres einer der Schenkel (20) der Schenkelfeder (9) an einer Stirnkante (28) des von einem flachen Steg gebildeten inneren Gelenkhebels (5) anliegt.
- 11 Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (18) des inneren Gelenkhebels (5) ausschliesslich an der vom äusseren Gelenkhebel (8) abgewendeten Seite des inneren Gelenkhebels (5) angeordnet sind.
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