AT405883B - Füllstands-, verpuffungs- und kaminzugsensor - Google Patents

Füllstands-, verpuffungs- und kaminzugsensor Download PDF

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AT405883B
AT405883B AT42798A AT42798A AT405883B AT 405883 B AT405883 B AT 405883B AT 42798 A AT42798 A AT 42798A AT 42798 A AT42798 A AT 42798A AT 405883 B AT405883 B AT 405883B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Füllstands-, Verpuffungs-, und Zugsensor beispielsweise für Hackschnitzelheizungen bestehend aus einem Gebläse mit angeschlossenem Rohr welches einen Luftstrom erzeugt Aufgabe : Erkennen des optimalen Füllstandes in automatischen Feuerungsanlagen sowie das Erfassen des Kaminzuges ; Bisher bekannt ist folgende Konstruktion : Österr.

   Patent   Nr. : 402. 976- FranzFoissner  
Dieses Patent zeigt einen Füllstandssensor, der aus einem Gehäuse mit angeschlossenem Rohr besteht, einem darin eingebauten Gebläse, welches einen permanenten Luftstrom erzeugt, einer Klappe, die durch den erzeugten Luftstrom angehoben wird und weiters aus einem Detektor, welcher das Schliessen der Klappe (Klappenschwenkwinkel) detektiert, sobald sich der   Füllstand   dem Rohr nähert und den vom Gebläse erzeugten Luftstrom behindert oder sobald dieser Luftstrom auf Grund einer Verpuffung in der Brennkammer behindert wird. 



   Die Aufgabe besteht darin, einen Füllstandsmesser zu konstruieren, der den idealen Füllstand kontaktlos ermitteln kann und der darüberhinaus auch kleinste Verpuffungen erfasst, die ein Abschalten der Förderung schon vor Erreichen des maximalen Füllstandes nötig machen. Weiters soll dieser Sensor auch zur Erfassung des Kaminzuges einsetzbar sein. 



  Die Erfüllung dieser Kriterien soll ohne zusätzliche Komponenten, wie Klappe, Druckaufnehmer, Laufrad usw. möglich sein. 



  Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Sensor aus einem Gebläse mit angeschlossenem Rohr besteht welches einen permanenten Luftstrom erzeugt und einer Elektronik, welche die Strom-, Spannungs-, oder Drehzahländerung am Gebläse erkennt und auswertet, sobald sich der Füllstand dem Rohr nähert und den vom Gebläse erzeugten Luftstrom behindert oder sobald dieser Luftstrom auf Grund einer Verpuffung in der Brennkammer behindert wird oder wenn eine Kaminzug änderung eintritt. Beim Einsatz des Sensors zum Erfassen des Kaminzuges bewirkt der Unterdruck des Kaminzuges eine Drehzahl-   , Spannung-,   bzw. Stromänderung am Gebläse
Funktionsbeschreibung : Der Sensor besteht aus einem Gebläse mit angeschlossenem Rohr, welches einen permanenten Luftstrom erzeugt und einer Elektronik, welche die Strom-,   Spannungs- bzw.

   Drehzahl-   änderungen am Gebläse erkennt die durch die Schwankungen dieses Luftstromes (ausgelöst durch kleinste Verpuffungen, erreichen des Füllstandes schon vor dem Berühren des Sensorrohres, verändern des Kaminzuges) ausgelöst werden. Die   Empfindlichkeitseinstellung   erfolgt durch die Elektronik. 



     Beispfe ! 1 Nähert   sich das   Heizmaterial   In der Brennkammer dem Sensorrohr, so wird der Luftstrom gebremst, die Leistungsaufnahme sowie die Drehzahl des Gebläses verändert, diese Änderung durch die Elektronik ausgewertet und der Fördervorgang gestoppt. 



   Beispiel 2 : Fmdet die optimale Verbrennung schon vor dem eingestellten Füllstand statt (verschiede- nes Heizmaterial, unterschiedlicher Trockenheitsgrad usw :), so entstehen kleinste Verpuf- fungen die der Sensorluft entgegenwirken und ebenfalls einen Förderstopp bewirken. 



   Beispiel 3 : Beim Einsatz als Zugerfassungssensor wird das Sensorrohr entweder in die Brennkammer oder in das Rauchrohr geführt, der veränderte Kaminzug bewirkt ebenfalls eine Änderung der Stromaufnahme bzw. der Drehzahl des Gebläses. Diese Änderung kann zur Steue- rung der   Primär- und Sekundärluft   bzw. der Heizmaterialforderung verwendet werden. 



     Beispiel 4 : Bel   entsprechender Dimensionierung des Sensorbläses kann der Sensor auch als Primär-, oder Sekundärluftlieferant verwendet werden. 



   Vorteile : Es sind keinezusätzlichen Komponenten zur Auswertung des Sensorluftstromes notwen- dig, da die Erfassung des Füllstandes, des Kaminzuges bzw. der Verpuffungen direkt über das Gebläse und zwar über dessen Strom-, Spannungs-, bzw. Drehzahländerung erkannt wird. 

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Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Füllstands-, Verpuffungs- und Kaminzugsensor für beispielsweise Hackschnitzelheizungen, bestehend aus einem Gebläse mit angeschlossenem Rohr welches einen Luftstrom erzeugt gekennzeichnet dadurch, dass eine Elektronikvorgesehen ist welche die Strom-, Spannungs-, bzw. Drehzahländerungen am Gebläse erkennt, die durch die erzeugten Luftstromänderungen ausgelöst werden, sobald sich der Füllstand dem Rohr (Luftaustrittsöffnung) nähert und den vom Gebläse erzeugten Luftstrom behindert oder sobald dieser Luftstrom aufgrund einer Verpuffung in der Brennkammer behindert wird oder wenn eine Kammzugänderung eintritt. <Desc/Clms Page number 2> 2.
    Füllstands-, Verpuffungs- und Kamin- Zugsensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertung in an sich bekannter Weise mittels einer Elektronik digital und/oder analog erfolgen kann.
AT42798A 1998-03-11 1998-03-11 Füllstands-, verpuffungs- und kaminzugsensor AT405883B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4241606A (en) * 1979-05-14 1980-12-30 Vandenhoeck J Particulate level measuring method and apparatus
DE3143708A1 (de) * 1981-11-04 1983-05-19 Claudius Peters Ag, 2000 Hamburg Trichterklappensteuerung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4241606A (en) * 1979-05-14 1980-12-30 Vandenhoeck J Particulate level measuring method and apparatus
DE3143708A1 (de) * 1981-11-04 1983-05-19 Claudius Peters Ag, 2000 Hamburg Trichterklappensteuerung

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