AT404788B - Magazin für eine mehrzahl stapelbarer verbrauchseinheiten - Google Patents
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Description
AT 404 788 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Magazin für eine Mehrzahl stapelbarer Verbrauchseinheiten, wie kleinteilbestückte Paletten, die einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß und entlang den Rechteckseiten vorkragende Halteränder bilden, mit einem an den Grundriß der Verbrauchseinheiten angepaßten quaderförmigen Schachtgehäuse und einer Ausgabevorrichtung zur vereinzelten Abgabe der Verbrauchseinheiten durch den geöffneten Gehäuseboden.
Ein Warenausgabegerät ist aus der DE 15 54 664 A für mit einem Stapel von mit Gegenständen belegten Paletten bekannt geworden, bei welchem jeweils die unterste Palette mit den darauf angeordneten Gegenständen von den darüber angeordneten Paletten vereinzelt wird. Die Rückhaltung bzw. Vereinzelung der untersten Palette erfolgt durch einzelne Schiebe- bzw. Rückhaltemechanismen, welche mittels Kulissenführungen in wahlweisen Eingriff und damit verbunden in unterschiedlichen Stellungen mit einzelnen Paletten des Stapels in bzw. außer Eingriff mit dem Stapel verbringbar sind. Dabei dient ein Mechanismus zum Vereinzeln der untersten Palette und eine weiterer Mechanismus in Verbindung mit einem Programmschaltwerk zur Zurückhaltung des weiteren Stapels an Paletten.
Eine weitere Ausgabevorrichtung insbesondere zur Ausgabe von Nahrungsmittel oder Warenbehältern ist aus der DE 18 17 547 A bekannt geworden, wobei die Vorrichtung zum Abstützen des Stapels der einzelnen Behälter ein Gehäuse für diesen Stapel, sowie eine eigene Einrichtung zum Abstützen des Stapels in dem Gehäuse umfaßt. An den gegengesetzten Seiten des Gehäuses bilden eigene Stützteile die Einrichtung zum Abstützen des Stapels dadurch, daß durch den Eingriff von eigenen Stützteilen sowie Hebeeinrichtungen abwechselnd ein Zurückhalten bzw. Freigeben des gesamten Stapels bzw. des untersten Behälters möglich ist. Dabei greift eine Hebeeinrichtung oberhalb des untersten Behälters in den Behälterstapel ein und trennt mittels einer Aufwärtsbewegung den Rest des Stapels vom untersten Behälter in Zusammenwirken mit einer Abhebebewegung, wobei die Stützteile für den unteren Behälter in einer seitlichen Richtung zurückziehbar sind und so den untersten Behälter freigeben. Damit erfolgt die vereinzelte Ausgabe des jeweils untersten Behälters.
Eine weitere Vorrichtung zum selbsttätigen Ausgeben von mit einem Rand versehen, stapelbaren Gegenständen ist aus DE 19 18 629 A bekannt geworden, bei welcher die zu vereinzelnden Gegenständen in einer Aufnahmeeinheit ohne Boden angeordnet sind, wobei die Aufnahmeeinheit mit mindestens zwei Lamellensätzen zum Festhalten des Stapels der Gegenstände versehen ist. Die Lamellensätze bestehen aus zueinander quer zur Ausgaberichtung verschiebbaren Lamellen, wobei diese derart gegeneinander verschiebbar sind, daß diese jeweils einen unteren Rand zumindest eines der stapelbaren Gegenstände untergreifen. Die einzelnen Lamellen eines Lamellensatzes sind dabei in einem vertikalen Abstand zueinander angeordnet, welcher dem maximalen Stapelabstand der Gegenstände voneinander entspricht. Um ein vereinzeltes Abgeben und ein gesichertes Rückhalten der einzelnen Gegenstände zu erzielen, sind die zusammengehörigen Lamellen eines Lamellensatzes derart miteinander verbunden, daß bei einem Zurückziehen der einen Lamelle ein Vorschieben der anderen Lamelle erfolgt, wodurch ein abwechselndes Zurückhalten bzw. Freigeben der übereinander angeordneten stapelbaren Gegenstände erfolgt.
Derartige Magazine dienen zur Aufnahme eines Verbrauchseinheitenstapels, wobei unter Verbrauchseinheiten die verschiedensten stapelbaren Gegenstände, insbesondere aber mit Kleinteilen bestückte Paletten, beispielsweise in Lochplatten eingesetzte Pipettenspitzen u. dgl., verstanden werden sollen, welche Verbrauchseinheiten sorgfältig gehandhabt und meist auch wie die Pipettenspitzen sauber verpackt werden sollen. Wird das Schachtgehäuse als Verpackungsbehälter verwendet, bietet sich daher die Möglichkeit einer einwandfreien und auch sterilen Verpackung mehrerer Verbrauchseinheiten, wobei dann aber für die vereinzelte Abgabe der verpackten Verbrauchseinheiten zu sorgen ist. Bisher müssen dazu allerdings die Verbrauchseinheiten dem Gehäuse händisch entnommen und auf einen Untersatz od. dgl. aufgelegt werden, was verhältnismäßig umständlich und mühsam ist und die Sterilität der Verpackung im nachhinein wieder in Frage stellt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Magazin der eingangs geschilderten Art zu schaffen, das sich durch seine Einfachheit, seine Funktionssicherheit und leichte Handhabbarkeit auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Schachtgehäuse an allen vier Seitenwänden in gleicher bodennaher Höhenlage Eingriffsöffnungen besitzt und als Ausgabevorrichtung eine bedarfsweise auf das Schachtgehäuse aufschiebbare Mantelhülse vorgesehen ist, die an allen vier Hülsenseiten im unteren Randbereich bodenwärts gerichtete biegeelastische Haltezungen mit einwärts abgewinkelten, den Eingriffsöffnungen zugeordneten Hakenschenkeln aufweist, wobei die paarweise einander gegenüberliegenden Hakenschenkel gleich hoch und die beiden Paare der Hakenschenkel gegeneinander höhenversetzt liegen und der Höhenversatz der Paare der Hakenschenkel Kleiner als der Höhenabstand der Halteränder zweier aufeinandergestapelter Verbrauchseinheiten und Kleiner als die Höhe der Eingriffsöffnungen bemessen ist. 2
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Das Schachtgehäuse kann einen durch die Gehäusehöhe vorgegebenen Stapel von Verbrauchseinheiten einwandfrei aufnehmen, wobei durch das bodenseitige und auch deckelseitige Einführen des Stapels in das Gehäuse bzw. ein Aufsetzen des Gehäuses auf einen Stapel ein automatisierbares und damit auch steriles Verpacken möglich ist. Zum Entnehmen einzelner Verbrauchseinheiten wird dann auf das Schachtgehäuse die zugehörige Manteihülse aufgeschoben, die als Ausgabevorrichtung dient und durch ein Hin-und Herschieben relativ zum Schachtgehäuse nach dem Öffnen bzw. Entfernen des Gehäusebodens das vereinzelte Abgeben der Verbrauchseinheiten von der Unterseite des Stapels her erlaubt. Durch das Hinund Herschieben der Mantelhülse kommen nämlich abwechselnd die einen oder anderen Haltezungen zur Wirkung, deren gegeneinander höhenversetzte Hakenschenkel je nach Verschiebung des Mantelhülse gegenüber dem Gehäuse in die zugeordneten Eingriffsöffnungen eingreifen oder herausgedrückt werden, so daß einmal die eingreifenden Hakenschenkel die Halteränder der einzelnen Verbrauchseinheiten untergreifen und halten und einmal die aus den Eingriffsöffnungen herausgedrückten Hakenschenkel die entsprechenden Halteränder freigeben und damit die zugehörigen Verbrauchseinheiten schwergewichtsbedingt abfallen lassen. Durch den Höhenversatz der Hakenschenkelpaare werden so die Verbrauchseinheiten eine nach der anderen von den höherliegenden Hakenschenkeln den tieferliegenden Hakenschenkeln übergeben und die tieferliegenden Hakenschenkel lassen die jeweils unteren Verbrauchseinheiten einzeln durch die Gehäuseboden abfallen. Schachtgehäuse und Mantelhülse sind auf Grund ihrer einfachen Form rationell und auch aus verschiedensten Materialien, vorzugsweise auch das Gehäuse aus Karton und die Mantelhülse aus Kunststoff, herstellbar, wobei die Mantelhülse als Ausgabevorrichtung selbstverständlich auch für mehrere Schachtgehäuse eingesetzt werden kann und nicht jedes Schachtgehäuse mit einer eigenen Mantelhülse versehen zu werden braucht. Es entsteht ein leicht handhabbares und funktionssicheres Magazin, das sich zur Aufnahme und zum Abgeben verschiedenster Verbrauchseinheiten, insbesondere auch heikler und steril zu verpackender Einheiten eignet.
Um bei einem Material mit geringeren Federungseigenschaften eine ausreichende Federungswirkung für die Federzungen sicherzustellen, bilden die Hakenschenkel einen gegenüber den Eingriffsöffnungen verbreiterten Auflageteil und einen vorstehenden, in die Eingriffsöffnungen eingreifenden Halteteil. Dadurch kann im Bereich der Eingriffsöffnungen jeweils nur der Halteteil in die Eingriffsöffnung eingreifen und die Haltezunge bleibt durch den an der Gehäusewand sich abstützenden Auflageteil in etwas aufgebogener Stellung, was zu einer ständigen Vorspannung der Haltezunge führt und die Wirkung der nutzbaren Federkräfte erhöht.
Vorteilhaft ist es, wenn für die Mantelhülse ein unterer und ein oberer Anschlag vorgesehen sind, wobei der untere Anschlag die Verschiebbarkeit der Mantelhülse gegenüber dem Schachtgehäuse spätestens beim Anlegen des oberen Hakenschenkelpaares an den unteren Rändern der zugehörenden Eingriffsöffnungen und der obere Anschlag diese Verschiebbarkeit spätestens beim Anlegen des unteren Hakenschenkelpaares an den oberen Rändern der zugehörenden Eingriffsöffnungen begrenzen. Diese Anschläge verhindern ein zu weites Verschieben der Mantelhülse mit der Gefahr, daß beide Hakenschenkelpaare aus den Eingriffsöffnungen herausgedrückt werden und damit der Stapel der Verbrauchseinheiten innerhalb des Gehäuses haltlos wird und insgesamt abfällt.
Damit das Schachtgehäuse als Vorratsbehälter oder als Verpackung für einen Verbrauchseinheitenstapel bei einwandfreier Halterung des Stapels im Gehäuseinneren verwendet werden kann, ist das Schachtgehäuse mit einem abnehmbaren Bodeneinsatz versehen, der im Gehäuseinneren bis zumindest in den Bereich der Eingriffsöffnungen hochragende Stützwände zur Abstützung des Verbrauchseinheitenstapels aufweist. Mit den Stützwänden können die Verbrauchseinheiten ordnungsgemäß durch Auflage ihrer Halteränder abgestützt werden, auch wenn die Verbrauchseinheiten abwärtsragende Losteile od. dgl. umfassen, wobei lediglich die Höhe der Stützwände an den für diese ordnungsgemäße Abstützung erforderlichen Freiraum anzupassen sind. Der Halterand der im Stapel untersten Verbrauchseinheil darf dabei nicht unterhalb der Eingriffsöffnungen liegen, damit beim Aufschieben der Mantelhülse das unten liegende Hakenschenkelpaar diesen Halterand noch untergreifen kann und der Bodeneinsatz zum Öffnen des Gehäuses alleine abnehmbar ist. Sobald die Magazinhülse auf das Schachtgehäuse aufgeschoben ist und die Haltezungen im Bereich der Eingriffsöffnungen liegen, kann der Bodeneinsatz abgezogen werden und die in die Eingriffsöffnungen eingreifenden Hakenschenkel übernehmen die Stützfunktion der Stützwände des Bodeneinsatzes.
In der Zeichnung ist die Erfindung rein schematisch an Hand eines Ausführungsbeispieles naher veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. 1 ein Schachtgehäuse eines erfindungsgemäßen Magazins in teilgeschnittener Vorderansicht;
Fig. 2 eine zugehörige Mantelhülse in teilgeschnittener Vorderansicht;
Fig. 3 die Mantelhülse nach Fig. 2 in einer Ansicht von unten;
Fig. 4 das erfindungsgemäße Magazin mit der Ausgabevorrichtung in einer ersten Stellung der 3
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Mantelhülse in Bezug zum Schachtgehäuse;
Fig. 5 das Magazin nach Fig. 4 in einer weiteren Stellung der Mantelhülse in Bezug zum Schachtgehäuse;
Fig. 6 das Magazin nach den Fig. 4 u. 5 in einer dritten Stellung der Mantelhülse in Bezug zum 5 Schachtgehäuse.
Um stapelbare Verbrauchseinheiten V, beispielsweise mit Kleinteilen K bestückte Lochpaletten P, die einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß besitzen und entlang der Rechteckseiten vorkragende Halteränder H bilden, in Stapelform verpacken zu können, gibt es einen an den Grundriß der Verbrauchseinheiten V angepaßtes quaderförmiges Schachtgehäuse 1 mit einem abnehmbaren Bodeneinsatz 2, der hochragen-io de Stützwände 3 zur Abstützung des Verbrauchseinheitenstapels innerhalb des Schachtgehäuses 1 aufweist. Das Schachtgehäuse 1 ist mit einem Deckel 4 verschlossen und mit einem Sichtfenster 5 zur Inhaltskontrolle versehen. An allen vier Seitenwänden 6, 7 sind in einem an den erforderlichen Freiraum unterhalb der Halteränder H der Verbrauchseinheiten V angepaßten Abstand vom Bodenrand 8 des Schachtgehäuses 1 Eingriffsöffnungen 9, 10 vorgesehen, um für eine Ausgabevorrichtung Zugang in das ;5 Gehäuseinnere zu bieten.
Als Ausgabevorrichtung zum vereinzelten Abgeben der Verbrauchseinheiten V durch den geöffneten Gehäuseboden ist eine auf das Schachtgehäuse 1 aufschiebbare Mantelhülse 11 vorgesehen, die an allen vier Hülsenseiten 12, 13 im unteren Randbereich bodenwärts gerichtete biegeelastische Haltezungen 14, 15 mit einwärts abgewinkelten Hakenschenkeln 16, 17 bildet. Diese Hakenschenkel 16, 17 weisen einen 20 vorstehenden, in ihrer Breite an die Eingriffsöffnungen 9, 10 angepaßten Halteteil 161, 171 und einen gegenüber den Eingriffsöffnungen verbreiterten Auflageteil 162, 172 auf, so daß bei auf das Schachtgehäuse 1 aufgeschobener Mantelhülse 11 in Abhängigkeit von der jeweiligen relativen Höhenlage zu den Eingriffsöffnungen 9, 10 einmal die Hakenschenkel 16, 17 mit ihren Halteteilen 161, 171 in die Eingriffsöffnungen 9, 10 eingreifen und sich mit den Auflageteilen 162, 172 an den Seitenwänden 6, 7 des 25 Schachtgehäuses 1 abstützen, das andere mal ober- oder unterhalb der Eingriffsöffnungen 9, 10 die Halteteile 161, 171 aus den Eingriffsöffnungen 9, 10 herausgerutscht sind, und sich an den Seitenwänden 6, 7 des Schachtgehäuses 1 abstützen.
Die Hakenschenkel 16, 17 liegen sich paarweise entsprechend den vier Wänden der Hülsenseiten 12, 13 gegenüber, wobei die gegenüberliegenden Hakenschenkel 16, 17 gleich hoch und die beiden Paare der 30 Hakenschenkel 16, 17 gegeneinander höhenversetzt sind, wobei der Höhenversatz A kleiner als die Höhe B der Eingriffsöffnungen 9, 10 und auch kleiner als der Höhenabstand C der Halteränder H zweier aufeinan-dergestapelter Verbrauchseinheiten V bemessen ist (Fig 1; 2).
Zur Begrenzung der Relativverschiebbarkeit zwischen Schachtgehäuse 1 und Mantelhülse 11 gibt es einen unteren Anschlag 18 und einen oberen Anschlag 19, wobei der untere Anschlag 18 aus abwärts 35 vorragenden Hülsenlappen 181 der Mantelhülse 11 und der obere Anschlag 19 aus Seitenlappen 191 des Schachtgehäuses 1 bestehen.
Wird das Schachtgehäuse 1 als Verpackung verwendet, nimmt es, wie in Fig. 1 angedeutet, einen Stapel Verbrauchseinheiten V auf und ist mit dem Bodeneinsatz 2 verschlossen, wobei dieser Bodeneinsatz 2 mit seinen Stützwänden 3 den Verbrauchseinheitenstapel innerhalb des Schachtgehäuses 1 ordnungsge-40 mäß stützt und lagesichert und auch die Eingriffsöffnungen 9, 10 abdeckt.
Sollen nun aus dem Schachtgehäuse 1 Verbrauchseinheiten V einzeln abgegeben werden, wird als Ausgabevorrichtung die Mantelhülse 11 von unten auf das Schachtgehäuse 1 bis zum oberen Anschlag 19 aufgeschoben, so daß die Hakenschenkel 17 der Haltezungen 15 im Bereich der Eingriffsöffnungen 10 liegen, die noch durch die hochragenden Stützwände 3 des Bodeneinsatzes 2 abgedeckt sind. Wird nun 45 zum Öffnen des Schachtgehäuses 1 der Bodeneinsatz 2 nach unten abgezogen, geben die Stützwände 3 die Eingriffsöffnungen 9, 10 frei und die einwärts ragenden Hakenschenkel 17 schnappen federnd in die Eingriffsöffnungen 10 ein, wo sie die Haiteränder H der im Stapel untersten Verbrauchseinheit untergreifen und die Stützfunktion des Bodeneinsatzes 2 übernehmen, so daß dieser nun frei abgenommen werden kann. Damit ist auch der Schachtboden vollkommen offen und das Magazin läßt sich zur Übergabe der so einzelnen Verbrauchseinheiten V auf einen passenden Untersatz U aufsetzen, der die einzelnen durch den offenen Gehäuseboden abgegebenen Verbrauchseinheiten V übernimmt. Dazu wird nach Aufsetzen des Schachtgehäuses 1 auf den Untersatz U die Mantelhülse 11 relativ zum Schachtgehäuse 1 abwärts geschoben, bis das untere Paar der Hakenschenkel 17 und auch das obere Paar der Hakenschenkel 16 in die Eingriffsöffnungen 9, 10 eingreifen, so daß dadurch die unterste letzte Verbrauchseinheit V vom 55 untersten Paar der Hakenschenkel 17 und die vorletzte Verbrauchseinheit V vom oberen Paar der Hakenschenkel 16 durch Untergreifen deren Halteränder H gehalten werden (Fig. 4). Wird nun die Mantelhülse 11 weiter abwärts geschoben, schlägt das untere Paar der Hakenschenkel 17 am unteren Öffnungsrand 102 der Eingriffsöffnungen 10 an und wird beim Weiterverschieben auswärts gedrückt, so 4
Claims (5)
- AT 404 788 B daß sie außen auf die Seitenwände 7 des Schachtgehäuses 1 aufgleiten und den Halterand H der letzten Verbrauchseinheit V freigeben. Diese fällt daher schwerkraftsbedingt in den Untersatz U ab, wo es eine entsprechende Aufnahme und Abstützung gibt (Fig. 5). Dabei verhindert der untere Anschlag 18 durch sein Anschlägen am Untersatz U ein weiteres Abwärtsschieben der Mantelhülse 11 gegenüber dem Schachtgehäuse 1, womit auch ein Herausdrücken der oberen Hakenschenkel 16 aus den Eingriffsöffnungen 9 verhindert wird. Ein Hochschieben der Mantelhülse 11 hebt anschließend die im Gehäuseinneren des Schachtgehäuses 1 verbliebenen Verbrauchseinheiten V, die am oberen Paar der Hakenschenkel 16 hängen, mit nach oben, bis die oberen Hakenschenkel 16 am oberen Öffnungsrand 91 der Eingriffsöffnung 9 anliegen und beim Weiterschieben auswärts gedrückt werden, womit diese oberen Hakenschenkel 16 den Verbrauchseinheitenstapel freigeben, der dadurch schwerkraftsbedingt abrutscht, bis die unteren Hakenschenkel 17, die beim Hochschieben der Mantelhülse 11 wieder in die Eingriffsöffnungen 10 eingeschnappt sind, den Halterand H der untersten Verbrauchseinheit V unterfassen (Fig. 6). Der Stapel hängt nun statt am oberen Paar der Hakenschenkel 16 am unteren Paar der Hakenschenkel 17, wobei der obere Anschlag 19 ein weiteres Hochschieben der Mantelhülse 11 gegenüber dem Schachtgehäuse 1 und damit auch ein Herausdrücken der unteren Hakenschenkel 17 aus den zugehörigen Eingriffsöffnungen 10 verhindert. Der Untersatz U.mit der einzeln abgegebenen Verbrauchseinheit V kann vom Magazin abgenommen und die Verbrauchseinheit V weggebracht werden. Zur neuerlichen Abgabe einer Verbrauchseinheit V wird wiederum der oder ein anderer Untersatz U am Boden des Schachtgehäuses 1 angesetzt, sodaß bei einem erneuten Ab-wästsschieben der Mantelhülse 11 wiederum auch die oberen Hakenschenkel 16 in die Eingriffsöffnung 9 einrasten und die nun vorletzte Verbrauchseinheit an deren Halterand H unterfassen (Fig. 4), sodaß der Ausgabevorgang erneut durchführbar ist. Das erfindungsgemäße Magazin zeichnet sich durch seine Einfachheit, rationelle Herstellbarkeit und funktionssichere und leichte Hantierbarkeit aus. Patentansprüche 1. Magazin für eine Mehrzahl stapelbarer Verbrauchseinheiten, wie kleinteilbestückte Paletten, die einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß und entlang den Rechteckseiten vorkragende Halteränder bilden, mit einem an den Grundriß der Verbrauchseinheiten angepaßten quaderförmigen Schachtgehäuse und einer Ausgabevorrichtung zur vereinzelten Abgabe der Verbrauchseinheiten durch den geöffneten Gehäuseboden, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtgehäuse (1) an allen vier Seitenwan-den (6, 7) in gleicher bodennaher Höhenlage Eingriffsöffnungen (9, 10) besitzt und als Ausgabevorrichtung eine bedarfsweise auf das Schachtgehäuse (1) aufschiebbare Mantelhülse (11) vorgesehen ist, die an allen vier Hülsenseiten (12, 13) im unteren Randbereich bodenwärts gerichtete biegeelastische Haltezungen (14, 15) mit einwärts abgewinkelten, den Eingriffsöffnungen (9, 10) zugeordneten Hakenschenkeln (16, 17) aufweist, wobei die paarweise einander gegenüberliegenden Hakenschenkel (16; 17) gleich hoch und die beiden Paare der Hakenschenkel (16; 17) gegeneinander höhenversetzt liegen und der Höhenversatz (A) der Paare der Hakenschenkel (16; 17) Kleiner als der Höhenabstand (C) der Halteränder (H) zweier aufeinandergestapelter Verbrauchseinheiten (V) und Kleiner als die Höhe (B) der Eingriffsöffnungen (9, 10) bemessen ist.
- 2. Magazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenschenkel (16, 17) einen gegenüber den Eingriffsöffnungen (9, 10) verbreiterten Auflageteil (162, 172) und einen vorstehenden, in die Eingriffsöffnungen (9, 10) eingreifenden Halteteil (161, 171) bilden.
- 3. Magazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Mantelhülse (11) ein unterer und ein oberer Anschlag (18, 19) vorgesehen sind, wobei der untere Anschlag (18) die Verschiebbarkeit der Mantelhülse (11) gegenüber dem Schachtgehäuse (1) spätestens beim Anlegen des oberen Paares der Hakenschenkel (16) an den unteren Öffnungsrändern (92) der zugehörenden Eingriffsöffnungen (9) und der obere Anschlag (19) diese Verschiebbarkeit spätestens beim Anlegen des unteren Paares der Hakenschenkel (17) an den oberen Öffnungsrändern (101) der zugehörenden Eingriffsöffnungen (10) begrenzen.
- 4. Magazin nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schachtgehäuse (1) mit einem abnehmbaren Bodeneinsatz (2) versehen ist, der im Gehäuseinneren bis über die Eingriffsöffnungen (9, 10) hochragende Stützwände (3) zur Abstützung des Verbrauchseinheitenstapels aufweist.
- 5 AT 404 788 B Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 6
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