AT401835B - Umschalter für unterbrechungsfreie stromversorgung - Google Patents

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AT401835B
AT401835B AT50295A AT50295A AT401835B AT 401835 B AT401835 B AT 401835B AT 50295 A AT50295 A AT 50295A AT 50295 A AT50295 A AT 50295A AT 401835 B AT401835 B AT 401835B
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Rafetseder Josef Michael Ing
Izzak Martin
Mery Robert
Petertill Markus
Schmid Robert
Wolf Andreas
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich aufeinen Umschalter für unterbrechungsfreie Stromversorgung, mit Eingängen für zwei Versorgungsquellen, einem Ausgang zur Speisung eines Verbrauchers, sowie mit einem, die Umschaltung bewirkenden Schaltglied. Ein derartiger Umschalter ist beispielsweise aus der   DE-PS   3429572 bekannt und dient zur unterbrechungsfreien Stromversorgung von EDV-Einrichtungen. Als Schaltglied fungiert dabei ein Leistungs-FET mit integrierter Reverse-Diode. Bei den Versorgungsquellen handelt es sich um zwei Spannungsquellen, die gut geglättete bzw stabilisierte Spannungen liefern, um Datenverlust beim Umschalten zu vermeiden. Beide Spannungsquellen stehen galvanisch In Verbindung, wobei durch den Umschalter Jener Spannungsquelle der Vorrang gegeben wird, welche gerade die höhere Spannung aufweist.

   Eine grundsätzliche Bevorrangung einer der   beiden Versorgungsquellen ist bei   dem bekannten Umschalter weder   möglich   noch angestrebt. 



   Aus der EP-A2-0402834 ist weiters eine Schaltung zum Überwachen der Spannung einer ausgewählten   Gleichstromversorgungseinrichtung   in einer aus mehreren solcher Einrichtungen bestehenden Stromversorgungssystems bekannt. Bei Unterschreiten einer vorgegebenen Spannung der   Pnmärstromquelle   wird die Stromversorgung unterbrechungsfrei auf eine Reservestromquelle umgeschaltet. Als Schaltelement fungiert hiebei eine Dioden-Reihenschaltung, zu der bei Ausfall der Primärstromquelle ein zum Durchsteuern eines elektronischen Umschalters ausreichender Spannungsabfall aufritt. Auch bei dieser Schaltung wird keine der Stromversorgungsquellen grundsätzlich bevorrangt
Da in   jüngster   Zeit der Trend in Richtung   Alternativ- bzw.

   Additivenergiequellen   geht, liegt der Erfindung das Ziel vor Augen, einen Umschalter zu entwickeln, der bei Vorhandensein zweier Versorgungsquellen, etwa einer konventionellen Netzversorgung und einer Alternativstromquelle, stets eine der belden, in der Regel die Alternativstromquelle, bevorrangt Auf diese Weise   soll z. B.   konventionelle Energie gespart und durch Alternativenergie ersetzt werden. 



   Dieses Ziel wird mit einem Umschalter der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass eine der beiden Versorgungsquellen vom Schaltglied mit Hilfe eines Optokopplers galvanisch getrennt ist, indem die Leuchtdiode dieses Optokopplers im Stromkreis dieser Versorgungsquelle liegt, wogegen der 
 EMI1.1 
 Phototransistor am Gate eines als   Schaltglied fungierenden Tnacs   liegt. 



   Durch die erfindungsgemässe Wahl und Anordnung der Schaltungselemente ist gewährleistet, dass eine der beiden Versorgungsquellen stets bevorrangt wird, und zwar im wesentlichen unabhängig von der Höhe der angebotenen Spannung. 



   Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung in Form einer Schaltungsskizze veranschaulichten   Ausführungsbeispiels   näher erläutert. Es handelt sich dabei um den Umschalter für ein   Batteneladegerät,   das gleichzeitig sowohl an eine Netzstromversorgung als auch an einer   Alternativspan-   
 EMI1.2 
 bei aktivierter Alternativstromquelle die Versorgung durch die Netzstromquelle unterbrochen wird. 



   Der in der Zeichnung veranschaulichte, erfindungsgemässe Umschalter weist einen Eingang mit zwei Eingangsklemmen KL1 und KL2 für eine erste Versorgungsquelle U1, sowie einen Eingang mit zwei Eingangsklemmen KL3 und KL4 für eine zweite Versorgungsquelle U2 auf. Im gegenständlichen Ausführungsbeispiel stellt die Versorgungsquelle U1 die Netzstromversorgung mit Wechselstrom nach vorangegangener Transformierung dar, weshalb eine Gleichrichterschaltung GLR1 mit Glättungskondensator C1 vorgesehen ist. Bei der Versorgungsquelle U2 handelt es sich dagegen um eine Gleichstromversorgung (etwa durch ein   Solarpanel),   die im Hinblick auf die gewünschte Verbrauchergleichspannung (zum Aufladen von Batterien) nicht mehr gleichgerichtet werden braucht.

   Die Versorgungsquelle U1 liegt-abgesehen von der Gleichrichtung durch GLR1 und C1 - über ein Schaltglied in Form eines Tnacs TH1 am Ausgang zur Speisung des Verbrauchers (hier : wiederaufladbare Batterien), und zwar an den Klemmen KL5 und KL6. Die Versorgungsquelle U2 steht dagegen bloss über eine Diode D3 mit den Klemmen KL5 und KL6 in Verbindung, wobei die Diode D3 lediglich einen Rückstrom bzw. falsche Polung verhindert. 



   Kernstück des Umschalters sind zwei parallelgeschaltete Optokoppler OK1 und OK2, deren Arbeitpunkte bzw. Versorgungsspannungen von den Eingangsklemmen KL1 und KL2 der Versorgungsquelle U1 über eine Diode   01   einen Glättungskondensator C2, eine Zenerdiode Z1, sowie über vier Vorwiderstände   R1,   R2, R3, R4 abgeleitet wird. Die Leuchtdiode des Optokopplers OK2 steht über einen Vorwiderstand R5 und eine, den Stromfluss anzeigende Leuchtdiode D2, mit der Eingangsklemme KL4 der Versorgungsquelle U2 in Verbindung Der Phototransistor des Optokopplers OK1 ist dagegen parallel zur Leuchtdiode des Optokopplers OK1 geschaltet, der seinerseits am Gate des Triacs THI liegt. 



   Die Funktion des erfindungsgemässen Umschalters läuft   folgendermassen ab :   Sobald die Versorgungsquelle U2 eine Spannung oberhalb eines vorbestimmten Mindestwertes liefert, wird die Leuchtdiode des Optokopplers OK1 kurzgeschlossen, sodass dessen Phototransistor keinen Gatestrom zulässt, der Triac THI somit gelöscht und dadurch die Versorgungsquelle U1 gesperrt wird.

   Sinkt dagegen die Spannung der 

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 Versorgungsquelle U2 unter den Mindestwert (bzw. hegt gar keine Versorgungsquelle U2   an),   so   fliesst   durch die Leuchtdiode des Optokopplers OK1 über den Vorwiderstand R4 ein Strom, sodass der Phototransistor   dieses Optokopplers OK1   leitend wird, was zu einem permanenten Gatestrom und zu einem Zünden des Triacs   THI führt ;   auf diese Weise werden die Ausgangsklemmen KL5 und KL6 über die Versorgungsquelle U1 versorgt. Durch die getroffenen Schaltungsmassnahmen wird also die Versorgungsquelle U2 bevorrangt, die   Versorgungsquelle U1   dagegen (abgesehen von den, von Ihr abgeleiteten Hilfsspannungen) nur subsidiär herangezogen. 



  Patentansprüche 1. Umschalter für unterbrechungsfreie Stromversorgung, mit Eingängen für zwei Versorgungsquellen, einem Ausgang zur Speisung eines Verbrauchers, sowie mit einem, die Umschaltung bewirkenden
Schaltglied, dadurch gekennzeichnet, dass eine der   bel den Versorgungsquellen   (U2) vom Schaltglied (THI) mit Hilfe eines Optokopplers (OK2) galvanisch getrennt   ist, indem   die Leuchtdiode eines
Optokopplers (OK2) im Stromkreis dieser Versorgungsquelle (U2) liegt, wogegen der zugehönge
Phototransistor parallel zur Leuchtdiode eines weiteren Optokopplers   (OKI) geschaltet 1St,   dessen
Phototransistor am Gate eines als Schaltglied fungierenden Triacs (THI) liegt. 

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0402834A2 (de) * 1989-06-16 1990-12-19 Siemens Aktiengesellschaft Schaltung zum Überwachen der Spannung einer ausgewählten Gleichstromversorgungseinrichtung in einem redundanten Stromversorgungssystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0402834A2 (de) * 1989-06-16 1990-12-19 Siemens Aktiengesellschaft Schaltung zum Überwachen der Spannung einer ausgewählten Gleichstromversorgungseinrichtung in einem redundanten Stromversorgungssystem

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