AT401756B - Vorrichtung zum aufbringen von bahnabschnitten oder zetteln auf werkstücke - Google Patents
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Description
AT 401 756 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von vorzugsweise beleimten Bahnabschnitten oder Zetteln auf flachliegend geförderte Werkstücke, vorzugsweise von Bodendeckblättern auf aufgezogene oder zugelegte Böden von Säcken, mit einem die Bahnabschnitte übernehmenden rotierend angetriebenen Transportzylinder, der diese an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke bzw. Böden abgibt, und mit einer Übergabeeinrichtung, die fallweise, insbesondere bei Ausbleiben eines Werkstückes oder Bodens, den Bahnabschnitt an einen Ausscheideförderer abgibt.
In Produktionsanlagen ist es häufig erforderlich, Bahnabschnitte oder Zettel als Teile anderen Werkstük-ken während des Herstellungsprozesses in gesteuerter Form zuzuführen, wobei die Bahnabschnitte und/oder die Werkstücke mit Leimaufträgen versehen sein können, um eine Verbindung herzustellen. Beispielsweise werden bei der Herstellung von Säcken aus Schlauchabschnitten aus ein- oder mehrlagigem Papier oder Kunststoff dem durch Aufziehen und Einfalten der dadurch entstandenen Seiteneinschläge gebildeten Böden einseitig beleimte Bahnabschnitte oder Zettel zugeführt, die als Bodendeckblätter die Böden zulegen und verkleben. Während bei Säcken aus Papier die Bodendeckblätter mit einem Auftrag von wasserlöslichem Leim versehen werden, werden Bodendeckblätter von Kunststoffsäcken mit lösungsmittelhaltigen Klebern verklebt. Hiezu werden die einzelnen Bodendeckblätter von einer Bahn abgeschnitten oder längs Perforationslinien von dieser abgerissen, wobei die Beleimung kontinuierlich erfolgen kann, da das Lösungsmittel innerhalb kurzer Zeit soweit abdunstet, daß das vorauslaufende Deckblatt durch Zangen ergriffen und von der Deckblattbahn abgerissen oder abgetrennt werden kann. Das beleimte Deckblatt wird dann über einen übergabezylinder, der ebenfalls mit Zangen besetzt ist, dem gegebenenfalls ebenfalls mit einem Leimauftrag versehenen Boden zugeführt und an diesen angedrückt, so daß die Verklebung erfolgt.
Um die Umgebung nicht mit Lösungsmitteldämpfen zu belasten, ist es ein Bestreben, lösungsmittelfreie Kleber zu verwenden. Derartige Kleber binden jedoch erst nach längerer Zeit ab, so daß die mit Leimaufträgen versehenen Seiten der Bahnabschnitte berührungsfrei gefördert und auf die offenen Sackböden aufgebracht werden müssen. Sollte während des Herstellungsprozesses ein mit einem Bodendeckblatt zu versehender Sack ausbleiben, muß das bereits mit einem Leimauftrag versehene Bodendeckblatt abgefördert werden, um Betriebsstörungen zu vermeiden, wobei auch eine derartige Abförderung des Bahnabschnittes in der Weise erfolgen muß, daß der Leimauftrag keine Vorrichtungsteile verschmutzen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, mit der sich gezielt Bahnabschnitte oder Zettel auf Werkstücke in der Weise aufbringen lassen bzw. beim Ausbleiben von Werkstücken in der Weise abtransportieren lassen, daß eine gegebenenfalls mit einem Leimauftrag versehene Seite nicht mit verschmutzungsempfindlichen Vorrichtungsteilen in Berührung kommt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß der Transportzylinder als Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur gesteuerte Segmente herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnitte an den an den Transportzylinder angestellten Ausscheideförderer abgeben. Die Verwendung von Saugzylindern für den Transport von Bändern od.dgl. ist bereits bekannt. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der aufzubringende oder anzudrückende Bahnabschnitt auf seinem Transportweg vom Zubringerförderer zu seiner Aufbringstelle auf dem Werkstück durch Saugluft an dem Transportzylinder gehalten, so daß eine Seite, die mit einem Leimauftrag versehen sein kann, nicht mit verschmutzungsempfindlichen Vorrichtungsteilen in Berührung kommt. Muß ein Bahnabschnitt beispielsweise wegen Ausbleiben eines Werkstückes abgefördert werden, wird der Zettel durch gesteuerte Segmente, die diese von den Saugbohrungen des Transportzylinders ablösen, an einen Ausscheideförderer übergeben, der an den Transportzylinder angestellt ist.
Um eine sichere Übergabe der auszuscheidenden Bahnabschnitte an den Ausscheideförderer zu gewährleisten, sind die Segmentezweckmäßigerweise gabelförmig angeordnet und durchsetzen im ausgeschwenkten oder ausgefahrenen Zustand kammartig entsprechend versetzte gabelartige Vorsprünge des Aufgabeendes des Ausscheideförderers. Die gegabelten Vorsprünge des Ausscheideförderers können durch die vorderen, über Umlenkrollen laufenden Enden von parallel und im Abstand zueinander umlaufenden geteilten Förderbändern gebildet sein. Um eine sichere Übergabe der auszuscheidenden Bahnabschnitte zu gewährleisten, können die Förderbänder des Ausscheideförderers als Saugbänder ausgebildet sein und demgemäß über Saugkästen laufen.
Um ein sicheres und störungsfreies Abheben der auszuscheidenden Bahnabschnitte von den Säugöffnungen des Transportzylinders zu gewährleisten, bestehen die Segmente in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aus mit Saugluft beaufschlagten fingerartigen Rohren, deren in der Zylinderhüllfläche des Transportzylinders liegenden Bereiche mit Säugöffnungen versehen sind.
Um ein sicheres und verschiebungsfreies Abheben der auszuscheidenden Zettel oder Bahnabschnitte von dem Transportzylinder sicherzustellen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Unterdrück an 2
AT 401 756 B den Säugöffnungen der Segmente größer als der an den Saugbohrungen des Transportzylinders. Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, daß die zum Zwecke des Ausscheidens ausgeschwenkten oder ausgefahrenen Segmente den abzufördernden Bahnabschnitt von den Saugbohrungen des Transportzylinders ablösen.
Zweckmäßigerweise sind zwischen auf Umfangslinien liegenden Saugbohrungen des Transportzylinders Nuten vorgesehen, in denen die kammartigen Segmente schwenkbar gelagert sind, so daß diese im Normalbetrieb in der Hüllfläche des Transportzylinders liegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die kammartigen Segmente etwa radial mit schwenkbar in dem Transportzylinder gelagerten, die Saugluft zuführenden Hülsen verbunden sind und daß die Hülsen mit diese verschwenkenden Steuerhebeln verbunden sind, deren freie Enden auf gestellfesten Steuerkurven laufende Laufrollen oder Gleitsteine tragen. Auf diese Weise lassen sich bedarfsweise die kammartigen Segmente zum Zwecke des Ausscheidens eines oder mehrerer Bahnabschnitte betätigen. Die die kammartigen Segmente tragenden Hülsen können auf diese halternden Rohren gelagert sein, die entsprechend in ihrem Mantel mit Bohrungen oder Langlöcher zum Durchtritt der Saugluft versehen sind.
Eine einfache Steuerung wird dadurch erreicht, daß die Hülsen durch Federn in Richtung der eingeschwenkten Stellung der kammartigen Segmente beaufschlagt sind. Die Federn bestehen zweckmäßigerweise aus gewendelten Schenkelfedern, die die Hülsen einfassen.
Um die kammartigen Segmente bedarfsweise ausschwenken zu können, weist die Steuerkurve einen durch einen Antrieb bewegbaren, insbesondere verschwenkbaren Überbrückungsteil auf, der im inaktiven Zustand ein die kammartigen Segmente ausschwenkendes Kurvenstück überbrückt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung übernehmen die kammartigen Segmente auch den Andruck der Bahnabschnitte oder Zettel an das Werkstück. Zu diesem Zwecke weist die Steuerkurve ein zweites Kurvenstück auf, das die kammartigen Segmente zum Zwecke der Übergabe und des Andrucks der Bahnabschnitte an die Werkstücke ausschwenkt. Dabei erfolgt der Andruck unter der Wirkung der die Segmente ausschwenkenden Federn, deren Wirkung aufgehoben ist, wenn die Laufrollen oder Gleitsteine der Steuerhebel auf den konzentrischen Teilen der Steuerkurve laufen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Transportzylinder aus einem Ring besteht, der drehbar auf einem die Saugluftzufuhr steuernden zylindrischen Steuerkörper gelagert ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht in einfacher Weise eine gesteuerte Zufuhr der Saugluft von dem Steuerkörper zu dem Transportzylinder, dessen innere Wandung mit Öffnungen versehen ist, die durch Öffnungen bzw. Schlitze des zylindrischen Steuerkörpers auf- und zugesteuert werden, so daß der zylindrische Ring des Transportzylinders gleichsam die Funktion eines Steuerschiebers hat.
Zweckmäßigerweise weist der Steuerkörper zwei durch Wände unterteilte Räume auf, die mit getrennten Saugluftzuführungen versehen sind, über die in diesen Räumen unterschiedlich große Unterdrücke aufrechterhalten werden. Dabei ist der Steuerkörper durch axial verlaufende Wandungen in zwei Räume unterteilt, so daß über den Umfang des Steuerkörpers von diesem unterschiedlich große Unterdrücke abgenommen werden können, so daß die gesteuert ausschwenkbaren Segmente mit einem stärkeren Vakuum beaufschlagt werden können. Der sektorförmige Raum des Steuerkörpers mit geringerem Unterdrück ist dabei dem Bereich des Ausscheideförderers zugeordnet, so daß in diesem Bereich die ausschwenkbaren Segmente im Falle ihrer Aktivierung mit Saugluft höheren Unterdrucks versorgt werden.
Um eine einfache gesteuerte Zufuhr der Saugluft zu ermöglichen, ist der Steuerkörper mit beide Räume anschneidenden Schlitzen versehen, die die Saugluftkanäle des Transportzylinders gesteuert mit Saugluft versorgen. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Steuerkörper im Bereich des im Querschnitt sektorförmigen Raumes geringeren Unterdruckes mit einer in dessen Mantel vorgesehenen Einziehung versehen ist, die mit dem Raum höheren Drucks in Verbindung steht und den kammartigen Segmenten Saugluft zuführt. Durch diese Ausgestaltung ist gewährleistet, daß die kammartigen Segmente gegenüber den Saugluftbohrungen des Transportzylinders mit Saugluft höheren Unterdruk-kes versorgt werden. Da die kammartigen Segmente durch die Einziehung mit Saugluft versehen werden, ist diese im Bereich des Raumes höheren Drucks durch diese öffnende Schlitze fortgesetzt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in der inneren Wandung des ringförmigen Transportzylinders Durchgangsbohrungen angeordnet sind, die in die die kammartigen Segmente tragenden Rohre münden und die durch die Einziehung und die an diese angrenzenden Schlitze aufgesteuert werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Durchgangsbohrungen in einem relativ zu dem ringförmigen Transportzylinder verdrehbaren und feststellbaren Ring angeordnet sind und daß mit dem Ring das die gabelförmigen Segmente lagernde Rohr verbunden ist. Durch einfaches Verdrehen und Feststellen des Ringes kann somit eine Einstellung auf unterschiedlich große Formate der Zettel oder Bahnabschnitte erfolgen, wobei die Einstellung jeweils so vorzunehmen ist, daß die vorderen Enden der kammförmigen Segmente mit den vorderen Rändern der an den Transportzylinder übergebenen 3 ΑΤ 401 756 Β
Zettel oder Bahnabschnitte fluchten.
Werden die Bahnabschnitte von einer Zettelbahn abgetrennt, ist der Transportzylinder in weiterer Ausgestaltung der Erfindung mit axial verlaufenden Messerbalken versehen, die mit Messerkörpern eines an den Transportzylinder angestellten rotierenden Trägerkörpers Zusammenwirken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Aufbringen von Bodendeckblättern auf die geöffneten Böden von Säcken, Fig.2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig.1, Fig.3 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig.1, wobei der Schnitt zur Darstellung möglichst vieler Elemente der Vorrichtung versetzt gezeichnet ist, Fig.4 den Steuerkörper des den Transportzylinder lagernden Teils in perspektivischer Darstellung, Fig.5 einen Schnitt durch den Steuerkörper nach Fig.4, Fig.6 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der Linie VI, VII in Fig.3, wobei die aus der linken Seite der Fig.3 ersichtlichen Segmente mit fingerartigen Rohren dargestellt sind, und Fig.7 einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie VI, VII in Fig.3, wobei der umlaufende zylindrische Ring mit Saugkanälen und den drei gleichmäßig über den Umfang verteilten Messern dargestellt ist.
Mit dem Gehäuse 1 ist etwa mittig ein zylindrischer Körper 2 fest verbunden. Dieser zylindrische Körper 2 ist in seinem unteren Teil als Tragkörper und in seinem oberen Teil als Steuerkörper 3 in Form eines Saugkörpers ausgebildet, der unten anhand der Fig.4 und 5 näher beschrieben wird.
Der zylindrische Körper 2 trägt über ein Kugellager 4 ein Antriebszahnrad 5, welches mit einem Ritzel 6 kämmt. Dieses Ritzel 6 ist auf einer Welle 7 aufgekeilt, die über Kugellager 8 und 9 im Gehäuse 1 drehbar gelagert ist. Mit der Welle 7 ist über einen Spannring 10 ein Tragkörper 11 fest verbunden, der gleichmäßig am Umfang verteilt drei Messerkörper 12 aufweist. Diese Messerkörper 12 wirken mit Gegenmessern 13 zusammen, welche mit einem Transportzylinder 14 fest verbunden sind, wobei der Transportzylinder 14 in seinem unteren Bereich mit dem Antriebszahnrad 5 verschraubt ist und in seinem oberen Bereich über ein Kugellager 15 auf dem Saug- bzw. Steuerkörper 3, der den oberen Teil des zylindrischen Körpers 2 bildet, gelagert ist.
Wie aus Fig.7 zu erkennen ist, sind mit dem Transportzylinder 14 einem jeden Messer 13 zugeordnete segmentförmige Saugkanäle 16 verbunden, die über im Transportzylinder 14 vorgesehene Bohrungen 17 mit Saugluft beaufschlagt werden können und mit Saugbohrungen 16 versehen sind. Etwa in der Mitte des Transportzylinders 14 weist dieser eine umlaufende Ausnehmung auf, die von einem umlaufenden Ring 18 ausgefüllt ist. Dieser Ring 18 kann gegenüber dem Transportzylinder 14 verdreht werden, ist jedoch im Normalfall mit diesem über die Stellschraube 19 verspannt. Dies bedeutet, daß sich der Ring 18 zusammen mit dem Transportzylinder 14 um den zylindrischen Saugkörper 3 dreht. Der Ring 18 weist Durchgangsboh-runen 20 auf, in die ebenfalls mit Bohrungen 21 versehene Flansche 22 eingesetzt sind. Jeder Flansch 22 trägt ein zylindrisches Rohr 23, wobei, wie Fig. 6 ausweist, dieses Rohr 23 dreimal am Umfang verteilt vorhanden ist.
Jedes Rohr 23 ist von einer Hülse 24 umgeben, die gegenüber dem Rohr 23 verdrehbar ist. Mit Abstand übereinander sind an jeder Hülse 24 mehrere gabelförmig angeordnete Segmente 25 befestigt, welche hohl ausgebildet sind und über im zylindrischen Rohr 23 angeordnete Bohrungen 26 mit Saugluft beaufschlagt werden können. An ihrer äußeren Peripherie sind die Segmente 25 mit Säugöffnungen 27 versehen. Wie Fig.3 erkennen läßt, sind die oberen Enden der Hülsen 24 abgestuft, wobei auf das abgestufte Ende jeweils ein Sicherungsring 28 fest aufgeschraubt ist, der einen kurzen Hebel 29 aufweist. Am Ende dieses kurzen Hebels 29 sind Laufrollen 30 frei drehbar angeordnet. Diese Laufrollen 30 stützen sich an einer Kurvenscheibe 31 ab, die über Rohre 32 und 33 fest mit dem oberen Teil des Gehäuses 1 verbunden ist. Die Kurvenscheibe 31 weist, wie Fig.2 erkennen läßt, eine nach innen weisende Ausnehmung 34 auf. Um zu verhindern, daß die Rollen 30 beim störungsfreien Lauf über die nach innen verlegte Ausnehmung 34 laufen, ist ein Überbrückungsteil 35 vorgesehen, welcher drehbar mit dem Gehäuse 1 über eine Schraube 36 verbunden ist. An diesen Überbrückungsteil 35 greift ein senkrecht nach unten ragender Zapfen 37 an, der am Ende einer Kolbenstange 38 einer Kolbenzylindereinheit 39 befestigt ist. Der Zylinder 40 dieser Kolbenzylindereinheit 39 ist von oben auf dem Gehäuse 1 drehbar befestigt, wobei der senkrecht nach unten ragende Zapfen 37 durch ein Langloch 41 hindurchgeführt ist.
Wie die Figuren 4 und 5 erkennen lassen, ist der zylindrische Saugkörper 3 durch einen oberen Deckel 43 abgeschlossen und in nicht näher dargestellter Weise mit dem unteren Teil des zylindrischen Körpers 2 verbunden. Durch eine abgewinkelte Zwischenwand 44 ist der Saugkörper 3 in zwei sektorförmige Saugräume 45 und 46 unterteilt, wobei der Saugraum 45 über ein Rohr 32 (siehe Fig.3) und der Saugraum 46 über ein Rohr 33 an eine Vakuumquelle angeschlossen ist. Der äußere Mantel 47 des Saugkörpers 3 weist eine mittige Einziehung 48 auf, deren Umfangslänge etwa ein Drittel des Gesamtumfanges des Saugkörpers beträgt. Der äußere Mantel weist Schlitze 49 auf, über die der Saugraum 46 Luft ansaugen kann. Der Saugraum 45 kann über im Mantel 47 angeordnete Schlitze 51 Luft ansaugen. Die Schlitze 51 4
AT 401 756 B sind in der aus Fig.4 ersichtlichen Weise auf drei Umfangsabschnitten vorgesehen und sie beginnen jeweils an der den Saugraum 46 begrenzenden Zwischenwand 44 und erstrecken sich über den Saugraum 45 bis zu dem aus Fig.7 ersichtlichen durchgehenden Mantel 47. Die jeweils paarweise vorgesehenen oberen und unteren Schlitze 51 versorgen die Saugbohrungen 16' des Transportzylinders 14 mit Saugluft, während die mittleren Schlitze 51, die seitlich in die durch die mittige Einziehung 48 gebildete Nut münden, der gesteuerten Zuführung von Saugluft höheren Unterdrucks zu den fingerartigen Segmenten 25 dienen.
Aus Fig.2 ist zu erkennen, daß einzelne Säcke über ein Bänderpaar 52 mit senkrecht stehendem Boden 53 am Zettelauftragsaggregat vorbeigeführt werden. Auf diesen offenstehenden Boden 53 werden dann Bodendeckblätter angedrückt. Zu diesem Zweck wird eine Bodendeckblattbahn 54 über ein Bändersystem 55 herangeführt, wobei von der Bahn 54 über die einzelnen Messerkörper 12 im Zusammenwirken mit den Gegenmessern 13 einzelne Deckblätter gewünschter Länge abgeschnitten werden. Es soll davon ausgegangen werden, daß das vorlaufende Ende der Bodendeckblattbahn 54 bis zum Messer 13 gemäß Fig.2 voranbewegt ist, also noch nicht geschnitten wird. Dieses vorlaufende Ende wird dann sowohl von den Säugöffnungen 27 der Segmente 25 wie auch von den Saugbohrungen 16' der Saugkanäle 16 ergriffen und gehalten. Während der weiteren Drehbewegung des Transportzylinders 14 und des Ringes 18 legt sich die Bodendeckplattbahn 54, die kontinuierlich zugeführt wird, an die die Saugkanäle 16 begrenzende Wand des Transportzylinders 14 an. Im weiteren Verlauf der Drehung gelangt dann das Gegenmesser 13' in Kontakt mit einem der Messerkörper 12, wodurch von der Bodendeckblattbahn 54 ein Deckblatt entsprechender Länge abgetrennt wird. Je nachdem, wie lang das Bodendeckblatt sein soll, wird die aus Fig.3 ersichtliche Stellschraube 19 gelöst und der Ring 18 gegenüber dem Transportzylinder 14 verdreht und wieder verriegelt. Dieses Verdrehen bewirkt, daß der Abstand einer übereinander angeordneten Gruppe von Segmenten 25 von dem jeweils nachlaufenden, zugehörigen Gegenmesser 13 verändert wird, so daß immer gewährleistet ist, daß das vorauslaufende Ende der Bodendeckplattbahn 54 von den Säugöffnungen 27 einer Gruppe von Segmenten 25 ergriffen wird.
Bei fehlerfreier Zufuhr von Säcken mit senkrecht stehenden Böden 53, laufen die den Segmenten 25 zugeordneten Laufrollen 30 auf der Kurvenscheibe 31 ab, wobei die Ausnehmung 34 dieser Kurvenscheibe durch den Überbrückungsteil 35 derart abgedeckt ist, daß sich die Laufrollen 30 auf einem Kreisbogen bewegen. Sobald jedoch festgestellt wird, daß kein Boden 53 herangeführt ist, muß das diesem Boden zugedachte Deckblatt abgeführt werden. Zu diesem Zweck wird die Kolbenzylindereinheit 39 angesteuert, derart, daß der Überbrückungsteil 35 um die eine Schwenkachse bildende Schraube 36 im Gegenuhrzeigersinn weggeschwenkt wird, so daß dann die Laufrollen 30 durch die Ausnehmung 34 hindurchlaufen und die Segmente 25 um das zylindrische Rohr 23 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden, derart, daß das von den entsprechenden Segmenten 25 transportierte Blatt an einen Ausscheideförderer 56 übergeben werden kann, welcher aus mehreren parallel zueinanderverlaufenden Bändern besteht, durch welche die Segmente 25 kammartig hindurchgreifen.
Da es für die Betätigung der als Ausschußweiche dienenden Segmente 25 wichtig ist, daß die Saugkraft der Segmente 25 größer ist als die Saugkraft der Saugkanäle 16, ist im Saugraum 46 stets ein höherer Unterdrück vorhanden als im Saugraum 45. bemerkt:
Aus den Fig.3, 6 und 7 ist zu erkennen, daß der äußere Mantel 47 des Saugkörpers 3 auf seiner in den Fig.6 und 7 dargestellten linken Seite lediglich über einen Winkelbereich von etwa 110 Grad von oben nach unten durchgehend verläuft. Das bedeutet, daß die in diesem Bereich an dem äußeren Mantel 47 vorbei laufenden Bohrungen 17, die für die Luftversorgung der Saugkanäle 16 zuständig sind, wie auch die Durchgangsbohrungen 20, die für die Luftversorgung der Finger 25 verantwortlich sind, nur über die Umfangslängen der Schlitze 49 bis 51 bzw. der Einziehung 48 mit Vakuum beaufschlagt werden können. Der zwischen den Schlitzen 51 liegende Winkelbereich des Mantels 47 ist der Bereich, in dem kein Blatt transportiert werden darf, und zwar der Bereich, in Drehrichtung betrachtet, kurz hinter der Abgabe eines Deckblattes an einen Boden 53 bis zur Aufnahme eines neuen Deckblattes im Bereich der Zufuhr der Bodendeckblattbahn 54.
In der Fig.7 ist die Situation dargestellt, in der das vorlaufende Ende einer Bodendeckblattbahn 54 gerade von den Saugbohrungen 16’ der Saugkanäle 16 ergriffen wird, die über Bohrungen 17 mit dem
Saugraum 45 höheren Unterdrucks in Verbindung stehen. Die zwischen den übereinander angeordneten Saugkanälen 16 befindlichen Segmente 25 sind, wie Fig.6 erkennen läßt, noch nicht mit Vakuum beaufschlagt, da die entsprechende Durchgangsbohrung 20 noch vom äußeren Mantel 47 abgedeckt ist.
Allerdings werden auch diese Durchgangsbohrungen 20 nach einem kurzen Drehweg mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks in Verbindung gebracht, so daß das vorlaufende Ende der Bodendeckblattbahn 54 sowohl von den Saugkanälen 16 wie auch von den Segmenten 25 angesaugt und mitgenommen wird. Während der weiteren Drehung verbleiben die Segmente 25 stets in Verbindung mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks, weil nämlich der aus Fig.3 zu erkennende Ring 18 etwa mittig den Saugkörper 3 5
Claims (21)
- AT 401 756 B umschließt, in jenem Bereich nämlich, in welchem der Saugkörper 3 die mittige Einziehung 48 aufweist wodurch ermöglicht ist, daß die Durchgangsbohrungen 20 ständig mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks in Verbindung stehen, und zwar bis auf den Bereich, in dem der äußere Mantel 47 ohne Unterbrechungen von oben nach unten durchgehend verläuft. Im Gegensatz zu den Segmenten 25 stehen die Bohrungen 17 für die Saugkanäle 16 je nach Drehstellung einmal mit dem Saugraum 45 und einmal mit dem Saugraum 46 in Verbindung. Dies ist darauf zurückzuführen, daß im Transportzylinder 14 oben und unten jeweils Bohrungen 17 vorgesehen sind, die während des Ablaufs sowohl an den Schlitzen 51 wie auch an den Schlitzen 49 und 50 vorbei geführt werden (siehe Fig.4). Hiedurch wird bewirkt, daß die Bohrungen 17 über die Schlitze 51 einmal mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks und einmal über die Schlitze 49 und 50 mit dem Saugraum 46 niedrigeren Unterdrucks verbunden sind. Aus den Fig.2 und 3 ist zu erkennen, daß die Kurvenscheibe 31 außer der Ausnehmung 34 noch ein weiteres Kurvenstück 57 aufweist, wodurch bewirkt wird, daß die Laufrolle 30 einer jeden Gruppe von Segmenten 25 in diesem Bereich die entsprechende Gruppe von Segmenten 25 aus der Peripherie nach außen bewegen, wodurch der von der Gruppe von Segmenten 25 getragene Deckblattabschnitt an den jeweils vorbeigeführten offenen Boden 53 angedrückt wird. Die Anhangskraft des Deckblattes am offenen Boden ist dabei so groß, daß sich das Deckblatt in jedem Fall von den Segmenten 25 und den Saugkanälen 16 abschält, obwohl in diesem Bereich sowohl die Segmente 25 wie auch die Saugkanäle 16 noch mit Vakuum beaufschlagt sind. Dies ist erforderlich, um eine absolut sichere Übergabe zu erreichen und ein Versetzen des Deckblattes im Moment des Aufklebens zu vermeiden. Es soll noch erwähnt werden, daß den einzelnen Messerkörpern eine mit Silikon getränkte Filzwalze 58 zugeordnet ist, durch die die Messerkörper 12 beim jeweiligen Vorbeilauf gereinigt werden. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Aufbringen von vorzugsweise beleimten Bahnabschnitten oder Zetteln auf flachliegend geförderte Werkstücke, vorzugsweise von Bodendeckblättern auf aufgezogene oder zugelegte Böden (53) von Säcken mit einem die Bahnabschnitte übernehmenden rotierend angetriebenen Transportzylinder (14) der diese an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke bzw. Böden (53) abgibt und mit einer Übergabeeinrichtung, die fallweise, insbesondere bei Ausbleiben eines Werkstückes oder Bodens (53), den Bahnabschnitt an einen Ausscheideförderer (56) abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) als Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur gesteuerte Segmente (25) herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnitte an den an den Transportzylinder (14) angestellten Ausscheideförderer (56) abgeben.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (25) gabelförmig angeordnet sind und im ausgeschwenkten Zustand kammartig entsprechend versetzte gabelartige Vorsprünge des Aufgabeendes des Ausscheideförderers (56) durchsetzen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegabelten Vorsprünge des Ausscheideförderers (56) durch die vorderen über Umlenkrollen laufenden Enden von parallel und im Abstand zueinander umlaufenden geteilten Förderbändern gebildet sind.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Förderbänder des Ausscheideförderers (56) über Saugkästen laufen.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (25) aus mit Saugluft beaufschlagten fingerartigen Rohren bestehen, deren in der zylindrischen Hüllfläche des Transportzylinders (14) liegenden Bereiche mit Säugöffnungen (27) versehen sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdrück an den Säugöffnungen (27) der Segmente (25) größer ist als der an den Saugbohrungen (16') des Transportzylinders (14).
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen auf Umfangslinien liegenden Saugbohrungen (16') des Transportzylinders (14) Nuten gebildet sind, in denen die kammartigen Segmente (25) einschwenkbar gelagert sind. 6 ΑΤ 401 756 Β
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kammartigen Segmente (25) etwa radial mit schwenkbar in dem Transportzylinder (14) gelagerten, die Saugluft zuführenden Hülsen (24) verbunden sind und daß die Hülsen (24) mit diese verschwenkenden Steuerhebeln verbunden sind, deren freie Enden auf gestellfesten Steuerkurven (31) laufende Laufrollen (30) oder Gleitsteine tragen.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die kammartigen Segmente (25) tragenden Hülsen (24) auf diese halternden Rohren (23) gelagert sind.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Segmente (25) tragenden Hülsen (24) durch Federn in Richtung der eingeschwenkten Stellung der kammartigen Segmente (25) beaufschlagt sind.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (31) einen durch einen Antrieb bewegbaren, insbesondere verschwenkbaren Überbrückungsteil (35) aufweist, der im inaktiven Zustand ein die kammartigen Segmente (25) ausschwenkendes Kurvenstück (34) überbrückt.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (31) ein zweites Kurvenstück (57) aufweist, das die kammartigen Segmente (25) zum Zwecke der Übergabe und des Andrückens der Bahnabschnitte an die Werkstücke bzw. die Böden (53) ausschwenkt.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) aus einem zylindrischen Ring besteht, der drehbar auf einem die Saugluftzufuhr steuernden zylindrischen Steuerkörper (3) gelagert ist-
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) durch zwei Wände unterteilte im Querschnitt sektorförmige Räume (45,46) aufweist, die mit getrennten Saugluftzuführungen versehen sind, über die in diesen Räumen unterschiedlich große Unterdrücke aufrechterhalten werden.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der sektorförmige Raum (46) mit geringerem Unterdrück der Versorgung der Saugbohrungen (16') des Transportzylinders (14) im Bereich des Ausscheideförderers (56) zugeordnet ist.
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) mit beide Räume (45,46) anschneidenden Schlitzen (49,50) versehen ist, die die Saugluftkanäle (16) des Transportzylinders (14) gesteuert mit Saugluft versorgen.
- 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) im Bereich des im Querschnitt sektorförmigen Raumes (46) geringeren Unterdrucks mit einer in dessen Mantel (47) vorgesehenen Einziehung (48) versehen ist, die mit dem Raum (45) höheren Drucks in Verbindung steht und den kammartigen Segmenten (25) Saugluft zuführt.
- 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß die Einziehung (48) im Bereich des Raumes (46) höheren Drucks durch diese öffnende Schlitze (51) fortgesetzt ist.
- 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Wandung des ringförmigen Transportzylinders (14) Durchgangsbohrungen (20) angeordnet sind, die in die die kammartigen Segmente (25) tragenden Rohre (23) münden und die durch die Einziehung (48) und die an diese angrenzenden Schlitze (51) aufgesteuert werden.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsbohrungen (20) in einem relativ zu dem ringförmigen Transportzylinder (14) verdrehbaren und feststellbaren Ring (18) angeordnet sind und daß mit dem Ring (18) das die gabelförmigen Segmente (25) lagernde Rohr (23) verbunden ist. 7 AT 401 756 B
- 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) mit axial verlaufenden Messerbalken (13,13') versehen ist, die mit Messerkörpern (12) eines an den Transportzylinder (14) angestellten rotierenden Tragkörpers (11) Zusammenwirken. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 8
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