<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckregler gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei solchen Druckreglern Ist es, um diese universell einsetzen zu können, erforderlich, einen über die Serienfertigung konstanten Reglerdruck, bzw. einen konstanten Widerstand des Gasventiles sicherzustellen.
Dabei spielen die Toleranzen der Lagegenauigkeiten der Steuer- und der Servomembrane eine wesentliche Rolle.
Bei den bekannten Druckreglern der eingangs erwähnten Art sind die Servo- und die Steuermembrane in entsprechend bearbeiteten Aufnahmen in einem Gehäuse gehalten. Dadurch ist es aber bei einem üblichen Herstellungsaufwand bei der Herstellung der Einzelteile und der Montage derselben kaum möglich, die erforderliche Genauigkeit der gegenseitigen Lage dieser beiden Membranen sicherzustellen.
Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Druckregler der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem auf einfache Weise die erforderliche Genauigkeit der gegenseitigen Lagen der Servo- und der Steuermembrane sichergestellt werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies bei einem Druckregler der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen wird es ermöglicht, den sehr wesentlichen Abstand der beiden Membranen sicherzustellen, durch den ein optimaler Betrieb des Druckreglers erreichbar ist.
Die Lage der Membranen zueinander ist deshalb so wichtig, da es je nach Form- und Lagetoleranz zu Abweichungen in der wirksamen Membranfläche der Steuer- und Servomembrane kommt. Dies hat zur Folge, dass sich bei angelegter Führungsgrösse Abweichungen in der Kraftwirkung der Membranen ergeben (Kraft = Druck. wirksame Membranfläche), Somit hat dies auch Auswirkungen auf den sich einstellenden Reglerdruck, der das Kräftegleichgewicht an der Servomembrane herstellen muss.
Die Justage des Abstandes zwischen Steuer- und Servomembrane dient also effektiv zur Erreichung der richtigen wirksamen Membranfläche.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen :
Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemässen Druckregler und
Fig. 2 einen an eine Heizeinrichtung angeschlossenen Druckregler.
Gleiche Bezugszeichen bedeuten in allen Figuren gleiche Einzelheiten.
In einem Gehäuse 28 eines erfindungsgemässen Druckreglers 29 ist ein mit einem Gassieb 1 versehener Gaseinlass 30 vorgesehen, der zu einem von einem Gasventilkörper 2, der mittels einer Druckfeder 3 gegen seine geschlossene, an einem Ventilsitz 31 anliegende Stellung vorgespannt und mit einer Dichtkörper 7 versehen ist, führt. Dabei ist der Ventilkörper 2 aus einem magnetisierbaren Material hergestellt und von einer an eine elektrische Spannung legbaren Spule 4 steuerbar.
Der Ventilsitz 31 begrenzt eine Einlasskammer 32, die über eine von einem weiteren Ventilsitz 31 umgebene Öffnung 33 mit einem Überströmraum 34 verbunden ist, wobei der weitere Ventilsitz 31 mit einem weiteren Gasventilkörper 2 mit einem weiteren Dichtkörper 7 zusammenwirkt, der von einer weiteren Spule 4 gesteuert ist.
Der Überströmraum 34 ist über ein Gasregelventil 5 mit Ausströmkanal 35 verbindbar, der über eine Hauptmengendrossel 18 mit einer Gasdüse 19 verbunden ist, die im Bereich einer Anschlusskonsole 22 in ein Koaxialrohr 26 mündet (Fig. 2).
Dabei ist im Bereich eines Verbindungsrohres 36 des Gasregelventiles 5 mit einer Regelmembrane 8 eine Dämpfungsdüse 6 angeordnet, wobei das Verbindungsrohr 36 in einer Führung 37 einer Trennwand 38 geführt ist
Der Ausströmkanal 35 ist über eine Überströmöffnung 39 mit einem Raum 40 verbunden, der von der Regelmembrane 8 begrenzt ist. die mit dem Verbindungsrohr 36 verbunden ist. Ein unter der Regelmembrane 8 befindlicher Raum 41 ist über ein Kugelventil 9, das von einer Druckfeder 12 gegen dessen Offenstellung vorgespannt ist, mit einem Raum 42 verbindbar. Dabei ist das Kugelventil 9 an einer Servomembrane 11 abgestützt
Die Servomembrane 11 begrenzt mit einer Steuermembrane 10 einen Raum 43, der über eine Leitung 44 mit dem hinter einer Luftblende 20 (Fig. 2) herrschenden Druck PK beaufschlagt ist.
In der Steuermembrane 10 ist ein Steuermembraneteller 13 gehalten, in dem ein Halteteil 15 eingepresst ist der mit einem Innengewinde 49 versehen ist. In diesem Halteteil 15 ist eine Reglerdruckelnstellschraube
EMI1.1
der unter der Steuermembrane 10 liegende Raum 45 über eine Öffnung 47 mit einem Druck PL beaufschlagt, der einem Druck in der geschlossenen Kammer 23 entspricht, in der die Luftblende 20 angeordnet ist.
<Desc/Clms Page number 2>
Wie aus der Fig. 2 zu ersehen 1St. Ist an der Anschlusskonsole 22 eine handelsübliche Gasregelarmatur
27 angeschlossen, die den justierbaren Druckregler 29 enthält.
Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist. gelangen Gas und Luft über das Innere des Koaxialrohres 26 und die
Luftblende 20 zu einem Gebläse 21, das in der Unterdruckkammer 23 angeordnet ist. Dabei mündet die
Druckseite des Gebläses 21 Im Bereich einer Gemischverteilhaube 24, wobei eine Verteileinrichtung 25 für einen Gasbrenner eines Wasserheizers vorgesehen ist.
Das aus dem Druckregler 29 und der Konsole 27, sowie der Gasdüse 19, dem Koaxialrohr 26, der
Luftblende 20 und dem Gebläse 21 bestehende Gas-Luft-Verbundsystem versorgt den nicht dargestellten
Brenner des Heizgerätes mit einem dem jeweiligen Lastzustand entsprechend benötigten Gas-Luftgemisch in einem definierten Mischungsverhältnis. Dabei wird das Gas mit der Luft auf der Saugseite des Gebläses
21 gemischt und druckseitig in die Gemischverteilhaube 24 geblasen. Das Gebläse 21 und die Verteilhaube
24 befinden sich In der Unterdruckkammer 23, an die die Anschlusskonsole 22 mit dem Gasdruckregel 29 angeflanscht ist. Das Gas wird durch den Innneren Teil des Koaxialrohres in den Saugeinlass des Gebläses
21 geleitet.
Die Gasdruckregeler 29 wird über den Differenzdruck PK - Pl gesteuert, der durch den
Verbrennungsluftstrom über die Luftblende in Abhängigkeit von der Gebläsedrehzahl erzeugt wird. Die
Drücke PL und PK werden über die Anschlusskonsole 22 bzw über das Koaxialrohr zum Gasdruckregeler geführt.
An der Steuermembrane 10 des Im wesentlichen aus der Steuermembrane 10. der Servomembrane 11 und der Regelmembrane 8 sowie dem Gasregelventil 5 gebildete Druckreglers 29 liegt als Führungsgrösse der Differenzdruck A pL = PK - PL an. wobei pL den Luftdruck In der Unterdruckkammer 23 und PK den
Druck stromab der Luftblende 20 bedeuten. Dabei übt der Differenzdruck A PL eine Kraft auf die Steuermembrane 10 aus, wobei die Steuermembrane 10 ihrerseits eine Kraft auf die Servomembrane 11 ausübt.
Das Kugelventil 9 gibt dabei einen Regelspalt 48 frei, der so gross ist, dass sich oberhalb der Servomembrane 11 ein Druck einstellt. der die Kraft der Steuermembrane 10 im Gleichgewicht hält. Die Kugelrückstellfeder 12 bewirkt dabei, dass die Kugel 9 immer Im festen Kontakt mit der Servomembrane 11 gehalten wird.
Dieser sich einstellende Regelspalt 48 bewirkt dann einen Druck unterhalb der Regelmembrane 8, die wieder das Regelventil 5 in eine Stellung bringt, bel der die Kräfte an der Regelmembrane 8 im Gleichgewicht stehen. Stromab des Regelventils 5 stellt sich somit ein, bel festem Membranflächenverhält- nis nur von der Führungsgrösse abhängiger Reglerdruck ein. Dieser Zusammenhang zwischen Führungsgrö- sse und Gasdruck ist daher auch unabhängig von der Geräteleistung und der Gasart. Erst durch die nachgeschaltete Gasdüse 19 wird bestimmt. welcher Volumenstrom diesem geregelten Druck zugeordnet wird.
Das Gasregelventil 5 öffnet und schliesst stufenlos den Gasweg in Abhängigkeit von der angelegten Führungsgrösse A Pl Das Gasregelventil 5 ist durchgehend durchbohrt, sodass sich ein mit dem Gaseingangsdruck korrelierender Druck unterhalb der Regelmembrane 8 ausbilden kann.
Steigt z. B. der Eingangsdruck an. so steigt auch der Druck unterhalb der Regelmembrane 8 und oberhalb der Servomembrane 11 Um bel schnellen Druckwechsel. wie z. B. Stössen, starkes Überschwingen zu vermeiden, ist In die Bohrung Im Gasregelventil 5 eine Dämpfungsdüse 6 eingesetzt.
Da nun die Kraft der Steuermembrane 10 gleich bleibt. d h die Führungsgrösse bleibt konstant. stellt sich ein grösserer Regelspalt 48 beim Kugelventil 9 ein Der Druck fällt ab und das Gasregelventil 5 bewegt sich In Richtung "Schliessen" bis sich wiederum ein Gleichgewicht einstellt. das dann erreicht ist, wenn sich hinter dem Gasregelventil 5 der gleiche Druck. wie vor der Etngangsdruckerhöhung eingestellt hat.
EMI2.1
und LagetoleranzenRegierdruck pR einstellt
Die daraus resultierende Durchsatzabweichung kann nach der Fertigung des Gasdruckreglers durch Justage der nachgeschalteten Hauptmengendrossei 18 kompensiert werden. jedoch wird dadurch nur die Toleranz für einen bestimmten Durcnsatz eliminiert.
bzw für das Gashetzgerät, das den gleichen maxima-
EMI2.2
er Immer gleich und unabhängig, In welchem Gerätetyp die Gasarmatur zum Einsatz kommt Bel einem Wechsel einer Gasdüse 19 wirkt die Justage nicht mehr voll.
Dies lässt sich wie folgt erklären : Betrachtet man die einmal Justierte Hauptmengendrossel 18 als fix, so handelt es sich In Kombination mit der Gasdüse 19 um zwei In Reihe geschaltete Widerstände Liegt z. B der Reglerdruck pR bel einer Gasarmatur 27 niedriger als der Sollwert so wird bel der Justage nach der Fertigung der Gasarmatur 27 die
<Desc/Clms Page number 3>
Hauptmengendrossel 18 weiter geöffnet. Wird diese Gasarmatur 27 mit einer anderen Gasdüse 19 kombiniert, so stellt sich wegen der weiter geöffneten Hauptmengendrossel 18 vor der Gasdüse 19 ein anderer Vordruck ein als mit einer Armatur 27 mit korrektem Reglerdruck PR.
Durch den In den Steuermembraneteller 13 eingepressten Halteteil 15 und der in diesen Halteteil 15 eingesetzten Schraube 14 kann der Abstand der Servomembrane 11 von der Steuermembrane 10 und somit die wirksame Membranflächen eingestellt werden. Die Schraube 14 nimmt dabei auch die Nullpunktfeder 16 auf.
Durch die Einstellung des Abstandes zwischen der Steuermembrane 10 und der Servomembrane 11 können die oben erwähnten Lagetoleranzen der Membranen 10 und 11 zueinander ausgeglichen werden, wodurch sich ein konstanter Regierdruck PR erreichen lässt und die Hauptmengendrossel immer den gleichen Widerstand ergibt, wodurch sich beim Wechsel einer Gasdüse 19 eine Nachjustierung der Gasarmatur erübrigt und diese universell eingesetzt werden kann.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.