AT397826B - Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung - Google Patents

Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung Download PDF

Info

Publication number
AT397826B
AT397826B AT82989A AT82989A AT397826B AT 397826 B AT397826 B AT 397826B AT 82989 A AT82989 A AT 82989A AT 82989 A AT82989 A AT 82989A AT 397826 B AT397826 B AT 397826B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mounting
frame
snow
mounting frame
bearing
Prior art date
Application number
AT82989A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA82989A (de
Original Assignee
Kahlbacher Anton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kahlbacher Anton filed Critical Kahlbacher Anton
Priority to AT82989A priority Critical patent/AT397826B/de
Publication of ATA82989A publication Critical patent/ATA82989A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT397826B publication Critical patent/AT397826B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/08Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements
    • E01H5/09Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels
    • E01H5/096Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels about axes parallel or substantially parallel to the direction of clearing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/08Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements
    • E01H5/09Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels
    • E01H5/098Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels about horizontal or substantially horizontal axises perpendicular or substantially perpendicular to the direction of clearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

AT 397 826 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine an ein handelsübliches Motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen Führerhaus frontseitig ankuppelbare Schneeräumeinrichtung, insbesondere eine Schneeschleuder, mit einem am Motorfahrzeug befestigbaren Anbaurahmen, an dem die Schneeräumeinrichtung über wenigstens zwei Hebelpaare heb- und senkbar angelenkt ist.
Bei Hochgeschwindigkeits-Frässchleudern, wie sie bei der Flugplatz-Schneeräumung eingesetzt werden, wird in der Regel ein serienmäßiger Lastkraftwagen eingesetzt, welcher unterhalb des Führerhauses den Antriebsmotor für das Fahrzeug selbst aufweist, und bei dem auf dem hinteren Fahrgestellteil ein leistungsstarker Antriebsmotor für die Frässchleuder angeordnet wird. Der Antrieb der Frässchleuder durch den auf dem hinteren Fahrgestellteil angeordneten Antriebsmotor erfolgt über Gelenkwellen, wobei eine mehrfache Umlenkung erforderlich ist, um den unterhalb des Führerhauses angeordneten Antriebsmotor für das Fahrzeug selbst umgehen zu können. Außerdem ist es bei diesen bekannten Ausführungen nachteilig, daß die Anbauvorrichtung für die Frässchleuder an der Frontseite des Fahrzeuges befestigt ist und daher relativ weit dem Fahrzeug vorgebaut ist. Bei angehobener Frässchleuder darf die Vorderachsbelastung aber eine Grenze von 10 t nicht überschreiten. Es war deshalb erforderlich, den auf dem hinteren Fahrgestellteil angeordneten Antriebsmotor für die Frässchleuder relativ weit nach hinten zu verlegen, also relativ ausladend über die Fahrzeughinterachse greifend, um dadurch ein Gegengewicht zu erhalten. Dies bedingte aber wieder Probleme in der Einsatzstellung der Frässchleuder, da durch die abgesenkte, auf der Fahrbahn aufliegende Frässchleuder die Vorderachsbelastung wiederum zu gering wurde. Dies erschwert einen ordnungsgemäßen Lenkvorgang, wobei zusätzlich auch die Antriebskraft der Vorderräder kaum auf die Fahrbahn übertragen werden kann. Es war deshalb in der Regel notwendig, den Vorderachsbereich des Fahrzeuges vorzubelasten, indem die Frässchleuder nicht völlig gegenüber dem Fahrzeug entlastet wurde, damit durch das Gewicht der Frässchleuder das Fahrzeug im Vorderachsbereich nach unten gezogen wurde. Bei dieser Maßnahme sind aber die Hebelpaare zwischen der Frässchleuder und dem Anbaurahmen bereits derart vorgespannt, daß extreme Schwingungen beim Schleudereinsatz auf das Fahrzeug übertragen wurden.
In diesem Zusammenhang sind die aus den US-PSen 3 241 253 und 3 766 586 bekannten Schnee-räumfahrzeuge zu erwähnen. Es handelt sich hier um Spezialkonstruktionen, die nach Art von Ladefahrzeugen ausgebildet sind. Auf einem selbstfahrenden Chassis ist an der Frontseite ein hochgelegener Führerstand, unter welchem die der Schneeräumung dienenden Geräte angeordnet sind, wobei unmittelbar hinter dem Führerstand (US-PS 3 241 253) bzw. neben demselben (US-PS 3 766 586) ein Auswurfschacht nach oben und hinten führt, dessen Auswurföffnung in einen, auf dem Chassis angeordneten, großräumigen Behälter gerichtet ist. Diese beiden Vorveröffentlichungen beinhalten keine näheren Angaben darüber, wo und wie die für eine effiziente Schneeräumung erforderlichen, leistungsstarken Antriebsaggregate angeordnet sind. Der grundsätzliche Aufbau des Chassis weicht von dem eines handelsüblichen Lastkraftwagens ganz erheblich ab, denn hier bei diesen vorbekannten Konstruktionen erstreckt sich der eigentliche Fahrzeugrahmen nur über jene Länge, die durch den Abstand der vorderen und hinteren Radachse vorgegeben ist. Am jeweiligen vorderen Stirnende des Fahrzeugrahmens, das unmittelbar vor der vorderen Radachse liegt, ist ein vom Fahrzeugrahmen nach oben auskragendes Tragwerk vorgesehen, an welches die der Schneeräumung dienenden Geräte angelenkt sind, und auf welchem der Führerstand befestigt ist.
Die EP-PS 210 347 zeigt und beschreibt eine Schneekehrwalze für den kombinierten Einsatz mit einem Schneepflug oder mit einer Salzstreuung. Solche Schneekehrwalzen werden für die sogenannte Schwarzräumung von verschneiten Verkehrsflächen eingesetzt, und zwar im Nachlauf mit einem anderen Schneeräumgerät. An dem hier in dieser Vorveröffentlichung gezeigten Fahrzeug ist diese Schneekehrwalze unmittelbar vor der hinteren Radachse montiert. Eine solche Schneekehrwalze ist, was ihren Aufbau betrifft, gegenüber einer Hochleistungsschneeräumeinrichtung sehr einfach ausgestaltet und auch von sehr geringem Gewicht, so daß ihre Anordnung vor der hinteren Radachse eines mit einem Schneepflug bestückten Lastkraftwagens an sich keine besonderen Probleme für den einschlägigen Konstrukteur stellt.
Die Schneeräummaschine nach der DE-PS 1 023 063 Ist ebenfalls eine Spezial- und Sonderkonstruktion, und ihr Aufbau entspricht im wesentlichen jener Einrichtung, die aus der eingangs erwähnten US-PS 3 241 253 bekannt ist, wobei hier jedoch der wegzuräumende Schnee seitlich ausgeworfen wird und hinter dem, hinter dem Führerstand angeordneten Auswurfkamin, der Triebwerkkasten für den Antriebsmotor vorgesehen ist. Der Räummechanismus ist bei dieser Konstruktion ebenfalls direkt unter dem Führerstand des Fahrzeuges angeordnet, doch gibt diese Veröffentlichung keine näheren Angaben darüber, in welcher konkreten Weise die dafür notwendige Konstruktion ausgestaltet sein könnte.
Die gegenständliche Erfindung geht von anderen Überlegungen aus: Die an sich vor dem Führerstand des Lastkraftwagens angeordnete Hochleistungsschneeräumeinrichtung soll möglichst nahe dem Führerstand bzw. der Frontseite des Fahrzeuges liegen, und als Fahrzeug sollen handelsübliche Konstruktionen eingesetzt werden, wobei danach getrachtet werden soll, die Baulänge der gesamten Einheit möglichst kurz 2
AT 397 826 B zu halten, um dabei eine günstige Achslastverteilung zu erzielen und darüberhinaus das für die Schneeräumung erforderliche Hochleistungsantriebsaggregat auch als Antrieb für das Fahrzeug selbst zu nutzen, so daß auf den bei solchen handelsüblichen Lastkraftwagen normalerweise vorgesehenen, frontseitig angeordneten Motor verzichtet werden kann, und der dadurch freigewordene Raum für die Lagerung und Aufhängung der eigentlichen Schneeräumeinrichtung nutzbar wird. Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß der aus zwei seitlichen Tragschienen und wenigstens zwei Querstreben gebildete Anbaurahmen unterhalb des Führerhauses in dem üblicherweise für den Antriebsmotor des Motorfahrzeuges vorgesehenen Bereich angeordnet ist, wobei die Rahmenebene im wesentlichen senkrecht steht und die Antriebswelle, die die Schneeräumeinrichtung mit einem in an sich bekannter Weise im Bereich der Hinterachse des Motorfahrzeuges angeordneten Antriebsaggregat verbindet, durch den Anbaurahmen hindurchgeführt ist.
Dank dieser Maßnahme kann die Frässchleuder praktisch unmittelbar frontseitig an das Fahrzeug anschließen, liegt also nahe der vorderen Radachse, was sich nicht nur auf die Achsbelastung bei angehobener Frässchleuder positiv auswirkt, sondern auch auf die Schwingungsdämpfung, da die Frässchleuder unmittelbar dem Fahrzeug selbst zugeordnet ist. Der auf dem hinteren Fahrgestellteil des Kraftfahrzeuges aufgesetzte Antriebsmotor kann dadurch weiter nach vorne gesetzt werden, so daß dieser unmittelbar über der Hinterachse des Fahrzeuges liegt. Es bedarf keines Gegengewichtes mehr, um die Vorderachsbelastung bei angehobener Frässchleuder zu vermindern. Es wird daher das gesamte Fahrzeug einschließlich der angebauten Frässchleuder wesentlich kürzer und daher auch wendiger. Durch die Anordnung des Anbaurahmens in dem durch den Ausbau des Antriebsmotors beim Fahrzeug freiwerdenden Raum ist auch eine wesentlich einfachere Antriebsverbindung zwischen dem Antriebsmotor und der Frässchleuder gegeben. Es ist daher eine unkomplizierte Leistungsübertragung ohne Kraftumlenkung und ohne zusätzliche Getriebe möglich. Da nur mehr ein Antriebsmotor vorgesehen ist, der sowohl Schleuder als auch Fahrzeug antreibt, ist für den Antrieb des Fahrzeuges der Einsatz eines lastschaltbaren Achsvertei-lergetriebes in Verbindung mit einem hydrostatischen Antrieb möglich, so daß ein stufenloser Fahrantrieb bis ca. 60 km/h erreicht werden kann. Durch die lastschaltbare Abstufung in drei Geschwindigkeitsbereiche steht bei relativ geringem hydrostatischem Aufwand bei jeder Geschwindigkeit die maximale Zugkraft zur Verfügung.
Bezüglich der Schwingungen bei der bisherigen weiten Ausladung der Frässchieuder vor dem Fahrzeug ergibt sich durch die erfindungsgemäße Maßnahme eine wesentliche Verbesserung. Wenn man bedenkt, daß mit solchen Hochgeschwindigkeits-Frässchleudern eine Räumleistung von 8.000 t/h erreicht werden soll, dann ist dies eine Schneemasse von 2.220 kg/s, die durch das Wurfradgehäuse durchgesetzt und weggeschleudert werden muß. Die Schneemassen müssen dabei von 0 auf ca. 20 m/s beschleunigt werden. Dies verursacht erhebliche Belastungen, welche auf die gesamte Anbauvorrichtung einwirken. Die damit verbundenen Vibrationen wurden durch die bisher notwendige Verspannung zwischen dem Fahrzeug und dem Schleudervorbau auf den LKW-Rahmen und das Führerhaus übertragen.
Dank der Erfindung kann ein serienmäßiger Lastkraftwagen eingesetzt werden, bei welchem lediglich der übliche Fahrzeugantriebsmotor unterhalb des Führerhauses ausgebaut ist. Ein Serien-Fahrgestell mit allen Anbauteilen ist aufgrund der Großserienfertigung jeder Sonderkonstruktion überlegen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Anbaurahmen mittels zweier an den beiden seitlichen Rahmenenden angeordneter Lagerbolzen bzw. Lagerhülsen mit parallel zur Rahmenebene und horizontal ausgerichteter Achse am Fahrgestell aufgehängt ist, und mittels Stützstreben, welche einerseits gegenüber den Lagerbolzen bzw. Lagerhülsen höhenmäßig versetzt am Anbaurahmen und andererseits gegenüber den Lagerbolzen bzw. Lagerhülsen nach hinten versetzt am Fahrgestell angreifen, in dessen annähernd vertikaler Ausrichtung fixiert ist. Dies ermöglicht den Einbau des Anbaurahmens mit relativ geringem konstruktivem Aufwand, und darüberhinaus können die an diesem Einbaurahmen angreifenden Kräfte insbesondere die auf ihn einwirkenden Kraftmomente in den hinteren Teil des Fahrgestelles eingeleitet werden.
Ist darüberhinaus vorgesehen, daß eine Querstrebe des Anbaurahmens oberhalb und eine Querstrebe unterhalb der Längsträger des Fahrgestells angeordnet sind, so läßt sich der Einbaurahmen in statisch günstiger Weise gegenüber dem Fahrgestell abstützen, was auch für die Dämpfung der Schwingungen zweckmäßig ist. Eine weitere Maßnahme, die dazu dient, die Konstruktion als solche einfach zu gestalten, liegt darin, daß an den annähernd vertikal ausgerichteten Tragschienen des Anbaurahmens nach hinten gerichtete Lagerlaschen vorgesehen sind und der Anbaurahmen durch einsteckbare Bolzen an den Längsträgern des Fahrgestells aufgehängt ist, wodurch die Kräfte aufnehmenden Teile miteinander nicht starr verbunden sind, so daß statisch einwandfreie Verhältnisse vorliegen.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die einen Enden der Stützstreben mit Abstand unterhalb der Lagerbolzen bzw. Lagerhülsen an den Tragschienen oder der unteren Querstrebe des Anbaurahmens und die anderen Enden der Stützstreben im Bereich hinter der Vorderachse des Fahrzeuges an den Längsträgern bzw. 3
AT 397 826 B einem Quersteg des Fahrgestells abgestützt sind, so stehen für die Übertragung der auf den Einbaurahmen einwirkenden Kraftmomente in den hinteren Teil des Fahrgestelles lange Hebelarme zur Verfügung, so daß diese Kraftmomente hiedurch übersetzt werden, was sich auf die Dimensionierung der Übertragungselemente positiv auswirkt. Derselben Überlegung dient jene Maßnahme, wonach der Abstand der Angriffssteile des einen Endes der Stützstreben von einer durch die Vorderachse des Fahrzeuges gelegten Vertikalebene kleiner ist als der Abstand der Abstützstelle des anderen Endes der Stützstreben an den Längsträgern von dieser Ebene.
Da beim betriebsmäßigen Einsatz der Schneeschleuder erhebliche Vibrationen auftreten, ist zu deren Dämpfung vorgesehen, daß alle Aufhängungen, Lagerbolzen bzw. Lagerhülsen der Hebelpaare, des Anbaurahmens und der Stützstreben mit zumindest einlagigen, elastischen Lagerringen ausgestattet sind.
Um die Antriebswelle vom hinten liegenden Antriebsaggregat zur Schneeschleuder auf möglichst direktem Weg und ohne Umlenkung zu führen, ist vorgesehen, daß die obere Querstrebe des Anbaurahmens in deren Mittelbereich eine fensterartige Öffnung aufweist, wobei ein umfangsgeschlossener Rahmenteil vorgesehen ist, von dem nach beiden Seiten zu den Tragschienen gerichtete Arme abstehen, wodurch die Querstrebe und damit der Anbaurahmen darüberhinaus noch versteift werden. Dabei überragen die als Arme ausgebildeten Enden der oberen Querstrebe die seitlichen Tragschienen, wobei am freien Ende derselben Lagerlaschen bzw. -bolzen zur Befestigung der einen Enden des oberen Hebelpaares der Aufhängung der Schneeräumeinrichtung vorgesehen sind, so daß ein Teil der von der Schneeräumeinrichtung ausgeübten Kräfte auf den oberen Teil des Anbaurahmens übertragen werden kann, und zwar in einem Bereich, der oberhalb der Aufhängung dieses Anbaurahmens am Fahrgestell liegt. Andererseits ist vorgesehen, daß an den unteren, freien Enden der Tragschienen oder den seitlichen freien Enden der unteren Querstrebe des Anbaurahmens Lagerlaschen bzw. -bolzen zur Befestigung der einen Enden des unteren Hebelpaares der Aufhängung der Schneeräumeinrichtung vorgesehen sind, so daß die die Schneeräumeinrichtung tragenden Hebelpaare zu beiden Seiten der Verbindungsstelle zwischen Anbaurahmen und Fahrgestell an jenem angreifen, wodurch wiederum günstige Beanspruchungsverhältnisse erzielbar sind.
Um den stabilen Anbaurahmen aufgrund der doch beengten Einbaumöglichkeiten für eine weitere Funktion auszustatten, ist vorgesehen, daß an den seitlichen Tragschienen des Anbaurahmens nach vorne abstehende Tragteile zum Abstützen des einen Endes von zum Anheben und Absenken der Schneeräumeinrichtung vorgesehenen Hydraulikzylindern angeordnet sind, so daß die beim Heben und Senken auftretenden Widerlagerkräfte auf diesen Anbaurahmen einleitbar sind.
Schlußendlich ist es zweckmäßig, daß die vorderen freien Enden der Tragteile über einen parallel zum Anbaurahmen geführten Querträger miteinander verbunden sind, wobei im Mittelbereich des Querträgers bezogen auf dessen Länge zwei mit Abstand parallel zueinander vertikal ausgerichtete Führungsplatten angeordnet sind, zwischen welche von der Schneeräumeinrichtung abstehende Gleitschuhe eingreifen und vorzugsweise die Gleitschuhe und/oder die Führungsplatten an ihrer einander zugewandten Oberfläche elastische Auflagen aufweisen, wodurch der Anbaurahmen zusätzlich versteift und gleichzeitig die Schneeräumeinrichtung seitlich geführt werden kann, was wiederum der Entlastung der Lager dient.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Fahrzeuges mit angebauter Frässchleuder (teilweise aufgeschnitten dargestellt); Fig. 2 eine Vorderansicht der Anordnung gemäß Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab; Fig. 3 gegenüber Fig. 1 vergrößert dargestellt die gesamte Anbauvorrichtung in Seitenansicht; Fig. 4 die Anbauvorrichtung in Draufsicht und Fig. 5 die Anbauvorrichtung in Vorderansicht; Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI - VI in Fig. 3; Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII - VII in Fig. 3.
Die Erfindung wird im Zusammenhang mit einer Frässchleuder 2 erläutert. Die Erfindung kann aber auch bei allen anderen Schneeräumeinrichtungen angewendet werden, z.B. bei Schneefräsen oder bei Schneepflügen bzw. bei Kombinationen verschiedenster Schneeräumeinrichtungen.
Eine Anbauvorrichtung 1 dient zum frontseitigen Ankuppeln einer Schneeräumeinrichtung 2 an einem Motorfahrzeug 3. Die Schneeräumeinrichtungung 2 ist mit zwei Hebelpaaren 4 und 5 gegenüber dem Motorfahrzeug 3 heb- und senkbar. Zum Anheben und Absenken sind Hydraulikzylinder 6 vorgesehen.
Den wesentlichen Teil dieser Anbauvorrichtung 1 bildet ein Anbaurahmen 7, der mit einem Abstand A hinter der Frontseite des Fahrzeuges 3 angeordnet ist, und zwar in jenem Bereich unterhalb des Führerhauses 8, in dem üblicherweise der Antriebsmotor vorgesehen ist.
Es wird hier also ein serienmäßiges Fahrzeug (Lastkraftwagen) eingesetzt, bei dem jedoch der üblicherweise unter dem Führerhaus 8 angeordnete Antriebsmotor für die Fahrbewegung ausgebaut ist. Der Fahrantrieb selbst und der Antrieb der Schneeräumeinrichtung 2 wird nachfolgend näher erläutert werden.
Der Anbaurahmen 7 ist aus zwei seitlichen Tragschienen 9 und 10 und wenigstens zwei Querstreben 11, 12 gebildet. Die Querstreben 11, 12 durchsetzen im Bereich zwischen der Radachse 13 der Vorderräder 14 des Fahrzeuges 3 und dem Führerhaus 8 den unterhalb des Führerhauses 8 vorhandenen Freiraum 4
AT 397 826 B 15 in annähernd horizontaler Richtung. Durch die Tragschienen 9, 10 und die Querstreben 11, 12 wird ein in sich stabiler, praktisch verwindungsfreier Anbaurahmen 7 geschaffen, der die erforderliche Stabilität zum Anbau der Schneeräumeinrichtung 2 aufweist.
Der Anbaurahmen 7 ist in einer annähernd vertikalen Ebene ausgerichtet. Es wäre aber auch denkbar, z.B. die Tragschienen 9, 10 und/oder die Querstreben 11, 12 geknickt oder gebogen auszuführen, um dadurch den Freiraum 15 je nach Konstruktionsart des Fahrzeuges 3 optimal auszunutzen.
Der Anbaurahmen 7 ist mittels zweier, an den beiden seitlichen Rahmenenden, also an den Tragschienen 9,10, angeordneter Lagerbolzen 17 bzw. Lagerhülsen 18 mit parallel zur Rahmenebene und horizontal ausgerichteten Achsen 19 am Fahrgestell 16 aufgehängt. Werden dazu ein- oder mehrlagig elastische Lagerringe 20 eingesetzt, dann können Schwingungen optimal gedämpft werden.
An den annähernd vertikalen Tragschienen 9 und 10 des Anbaurahmens 7 sind nach hinten gerichtete Lageriaschen 21 vorgesehen, welche die Lagerhülsen 18 tragen. Ein eingesetzter Lagerboizen 19 stellt die Verbindung mit den Längsträgern 22 des Fahrgestells 16 her. An den Längsträgern 22 sind Anbauteiie 23 mit Verstärkungsstegen 24 angeordnet.
Damit der Anbaurahmen 7 in der annähernd vertikalen Ausrichtung fixiert ist, sind zusätzlich Stützstreben 25, 26 vorgesehen, welche einerseits am Anbaurahmen 7 gegenüber den Lagerbolzen 19 bzw. den Lagerhülsen 18 höhenmäßig versetzt angreifen und andererseits gegenüber den Lagerbolzen 19 nach hinten versetzt am Fahrgestell 16 abgestützt sind.
An der unteren Querstrebe 11 des Anbaurahmens 7 sind Lagerlaschen 27 vorgesehen, durch welche Lagerbolzen in die an den freien Enden der Stützstreben 25, 26 vorgesehenen Lagerhülsen 28 eingesetzt sind. Die anderen Enden der Stützstreben 25, 26 greifen an den einander zugewandten Innenseiten der Längsträger 22 des Fahrgestells 16 an, auch hier über Lagerhülsen 29 und Lagerbolzen 30. Zweckmäßigerweise greifen die Enden der Stützstreben 25, 26 nicht unmittelbar an den Längsträgern 22 des Fahrgestells 16 an, sondern an einem, zwischen den beiden Längsträgern 22 verlaufenden Quersteg 31, dies aus Platzgründen. Die Lagerbolzen 30 und 32 sind von Lagerhülsen 29 bzw. 33 mit ein- oder mehrlagig elastischen Lagerringen 34, aufgenommen, die zur Schwingungsdämpfung beim Arbeitseinsatz der Schneeräumeinrichtung beitragen. Auch die Lager der die Schneeräumeinrichtung 2 mit dem Anbaurahmen 7 verbindenden Hebelpaare 4, 5 sind elastisch abgestützt.
Beim gezeigten Beispiel greifen die einen Enden der Stützstreben 25 und 26 an der Querstrebe 11 des Anbaurahmens 7 an. Es wäre auch denkbar, den Angriffsbereich der Stützstreben 25, 26 weiter nach außen zu verlegen, also beispielsweise in den Bereich der annähernd vertikal verlaufenden Tragschienen 9,10. Je nach Konstruktion verlaufen dabei die Stützstreben 25, 26 parallel zueinander oder winkelig.
Es ist die zweckmäßigste Lösung, wenn die Stützstreben 25, 26 unterhalb der Lagerbolzen 17 an den Tragschienen 9, 10 bzw. an der unteren Querstrebe 11 angreifen und wenn sie mit ihren anderen Enden hinter der Vorderachse 13 des Fahrgestells 16 angelenkt sind.
Bezüglich der Kräfteverteilung bei angehobener Schneeräumeinrichtung 2 und auch im Hinblick auf die Schwingungsdämpfung ist es vorteilhaft, wenn der Abstand B der Angriffsstelle des einen Endes der Stützstreben 25, 26 von einer durch die Vorderachse 13 gelegten vertikalen Ebene kleiner ist als der Abstand C der Abstützstelle des anderen Endes der Stützstreben 25, 26 an den Längsträgern 22 bzw. dem Quersteg 31 von dieser Vertikalebene. Je größer dieses Abstandsverhältnis ist, umso weiter nach hinten können, bezogen auf die Radachse 13, die Kräfte bei angehobene Schneeräumeinrichtung 2 geleitet werden.
Die obere Querstrebe 12 weist in ihrem Mitteibereich eine fensterartige Öffnung 35 auf, die durch einen umfangsgeschlossenen Rahmen 36 gebildet ist, von dem nach beiden Seiten zu den Tragschienen 9, 10 gerichtete Arme 37 und 38 abstehen. Die vom Rahmen 36 gebildete, fensterartige Öffnung 35 dient als Durchtrittsöffnung für die höhenverstellbar gelagerte Antriebswelle 68 der Schneeräumeinrichtung. Diese Antriebswelle 68 wird so unmittelbar und auf kürzestem Wege durch den Anbaurahmen 7 hindurch von dem auf dem hinteren Fahrgestellteil des Fahrzeuges 3 angeordneten Antriebsmotor 39 zur Schneeräumeinrichtung 2 geführt.
Die als Arme 37, 38 ausgeführten Enden der oberen Querstrebe 12 überragen die seitlichen Tragschienen 9, 10, wobei am freien Ende derselben Lagerlaschen 40, 41 zur Befestigung der einen Enden des oberen Hebelpaares 4 der Aufhängung der Schneeräumeinrichtung vorgesehen sind. Die einen Enden des unteren Hebelpaares 5 greifen an Lagerlaschen 42, 43 des Anbaurahmens 7 an, wobei diese Lageriaschen 42, 43 zweckmäßig an Verlängerungen der unteren Querstrebe 11 vorgesehen sind. Diese Lagerlaschen 42, 43 könnten aber auch an den annähernd vertikal verlaufenden Tragschienen 9,10 angeordnet werden.
An den seitlichen Tragschienen 9, 10 des Anbaurahmens 7 sind nach vorne abstehende Tragteile 44 zum Abstützen des einen Endes der Hydraulikzylinder 6 vorgesehen, welche zum Anheben und Absenken der Schneeräumeinrichtung 2 gegenüber dem Fahrzeug 3 dienen mit ihren anderen Enden hingegen an 5
AT 397 826 B
Laschen 45 des Vorbaues der Schneeräumeinrichtung 2 angreifen. Der Anbaurahmen 7 dient somit nicht nur zum Anhängen und Befestigen der Schneeräumeinrichtung 2, sondern auch als Abstützung für den Hydraulikzylinder 6.
Die vorderen freien Enden der Tragteile 44 sind über einen parallel zum Anbaurahmen 7 geführten Querträger 60 zur Stabilisierung der gesamten Anbauvorrichtung miteinander verbunden. Im Mittelbereich des Querträgers 60, bezogen auf dessen Länge, sind zwei mit Abstand voneinander vertikal ausgerichtete zueinander parallele Führungsplatten 61 angeordnet, zwischen welche von der Schneeräumeinrichtung 2 abstehende Gleitschuhe 62 zur Seitenführung der Schneeräumeinrichtung eingreifen, so daß zusätzliche Schwingungen abgefangen werden können. Die Gleitschuhe 62 und/oder die Führungspiatten 61 weisen an ihrer einander zugewandten Oberfläche elastische Auflagen auf.
Durch die erfindungsgemäße Anbauvorrichtung ist es möglich, das Schneeräumfahrzeug nur mehr mit einem leistungsstarken Antriebsmotor 39 auszustatten, der sowohl die Schneeräumeinrichtung 2 als auch das Fahrzeug 3 antreibt. Es können dadurch der ansonsten serienmäßig eingesetzte LKW-Antriebsmotor, die Kupplung, das Schaltgetriebe, die Ansaugung, der Kühler, die Abgasanlage usw. entfallen. Durch die Installierung eines vollhydrostatischen Fahrantriebes kann weiters eine automatisch leistungsabhängige Vorschubregelung erfolgen.
Bisher konnten im wesentlichen vollhydrostatische Fahrantriebe mit Allradantrieb für die Schneeräumung nur durch die Entwicklung und den Bau von aufwendigen Sonderfahrgestellen berücksichtigt werden. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung werden jedoch als Trägerfahrzeuge serienmäßige LKWs ohne Motor und Getriebe, jedoch mit allen Vorteilen gegenüber den sogenannten "selbstgestrickten" Fahrzeugen, verwendet.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird auch das Gesamtkonzept einer solchen Schneeräumeinrichtung wesentlich verbessert. Es ist eine automatisch leistungsabhängige Vorschubregelung möglich. Diese funktioniert so, daß bei erhöhter Leistungsabgabe des Antriebsmotors 39 (Dieselmotor) durch die Drehzahldrückung auf einem bestimmten vorgegebenen Bereich die Vorschubgeschwindigkeit automatisch und unabhängig von der Stellung des Fahrpedals zurückgenommen wird. Dadurch kann stets, auch bei wechselnden Schneehöhen oder -breiten, die volle Leistung des Antriebsmotors 39 genutzt werden.
Unabhängig davon wird der Vorschub ebenfalls von den zwei seitlichen Zuführspiralen 46, 47 über deren Drehmomentaufnahme geregelt. Diese beiden Zuführspiralen 46 und 47 haben einen hydraulischen Antrieb, wobei diese beiden seitlichen Zuführspiralen 46, 47 nur einen relativ geringen Anteil der Gesamtleistung aufnehmen. Würde z.B. bei einem zu schnellen seitlichen Anfahren eines hohen Schneewalles die Drehzahl des Antriebsmotors und damit eine Vorschubminderung nicht verringert, wäre bereits zumindest eine dieser Zuführspiralen 46, 47 überlastet. Daher wird auch bei Überlastung von einer der beiden Zuführspiralen 46, 47 der Vorschub des Fahrzeuges 3 automatisch zurückgenommen. Außerdem ist die Drehzahl und damit die Zuförderung der beiden Zuführspiralen stufenlos (in der Praxis eventuell mit Rastierung in drei Stellungen) verstellbar, so daß diese an die jeweiligen Schneeverhältnisse und vor allem auch Schneemengen optimal angepaßt werden kann. Dadurch wird die Leistungsaufnahme optimiert und auch ein eventuelles Vorwerfen durch die Drehzahlanpassung entscheidend vermindert.
Ferner kann eine Grundeinstellung vorgenommen werden, die beispielsweise die rechte Zuführspirale etwas schneller drehen und damit mehr fördern läßt, da ja durch die Drehrichtung des mittig angeordneten Schleuderrades 48 nach rechts erfahrungsgemäß mehr Förderleistung für diese Zuführspirale 46 benötigt wird. Um dem dauernd wechselnden Bedienpersonal die Einstellungen zu erleichtern, werden diese differenzierten Einstellungen bereits in der Rastierung vorgegeben. Die Grundwerte sind jedoch über Trimmpotentiometer jederzeit veränderbar.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann ein in der Regel überdimensionierter LKW-Motor für den Fahrantrieb entfallen, da die meist vorgesehenen, mindestens 400 PS bei weitem nicht allein für den Vorschub benötigt werden. Besonders wesentlich ist aber, daß die sehr hohe Vorderachsbelastung durch den schweren Motor und die schweren Getriebe wegfällt, denn die Vorderachsbelastung darf nicht über 10 t ansteigen. Es ist daher durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen auch nicht mehr notwendig, den auf dem hinteren Fahrgestellteil montierten Antriebsmotor 39 für die Schneeräumeinrichtung 2 so weit hinter die Hinterachse 49 zu setzen, daß dadurch ein Ausgleichsgewicht geschaffen wird. Ein Vorspannen bei abgesenkter Schneeräumeinrichtung ist nicht mehr erforderlich, so daß allein schon dadurch wesentlich weniger Schwingungen von der Schneeräumeinrichtung 2 auf das Fahrzeug 3 und somit auch auf das Führerhaus 8 übertragen werden.
Der Antriebsmotor 39 hat beispielsweise eine Antriebsleistung von 760 PS, wobei die Schneeräumeinrichtung mechanisch auf direktem Wege mit Vollast angetrieben wird. Die Kraftübertragung zur Schneeräumeinrichtung 2 erfolgt mechanisch über ein Pumpenverteilergetriebe 50 am Antriebsmotor 39 mit direktem Durchtrieb am Antriebsmotor über einen Gelenkwellenstrang zum 3-Gang-Schaltgetriebe 51 mit 6

Claims (12)

  1. AT 397 826 B direkt angebauter Lamellenkupplung 52. Am Ausgang der Lamellenkupplung 52 ist eine Überlastsicherung eingebaut. Für den Fahrantrieb ist ein vollhydrostatischer Antrieb über Axialkolben-Verstellpumpen und einen Axialkolben-Verstellmotor 53 vorgesehen. Direkt an diesen Versteilmotor 53 angebaut ist ein lastschaltbares Achsverteilergetriebe 54, von welchem aus über Gelenkwellen 55, 56 die Antriebskraft zur serienmäßigen Vorderachse 57 bzw. Hinterachse 58 übertragen wird. Es ist somit ein permanenter Allradantrieb vorhanden. Patentansprüche 1. Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches Motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen Führerhaus frontseitig ankuppelbare Schneeräumeinrichtung, insbesondere eine Schneeschleuder, mit einem am Motorfahrzeug befestigbaren Anbaurahmen, an dem die Schneeräumeinrichtung über wenigstens zwei Hebeipaare heb- und senkbar angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der aus zwei seitlichen Tragschienen (9, 10) und wenigstens zwei Querstreben (11, 12) gebildete Anbaurahmen (7) unterhalb des Führerhauses (8) in dem üblicherweise für den Antriebsmotor des Motorfahrzeuges vorgesehenen Bereich angeordnet ist, wobei die Rahmenebene im wesentlichen senkrecht steht und die Antriebswelle (68), die die Schneeräumeinrichtung (2) mit einem in an sich bekannter Weise im Bereich der Hinterachse des Motorfahrzeuges angeordneten Antriebsaggregat (39) verbindet, durch den Anbaurahmen (7) hindurchgeführt ist.
  2. 2. Anbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anbaurahmen (7) mittels zweier an den beiden seitlichen Rahmenenden angeordneter Lagerbolzen (17) bzw. Lagerhülsen (18) mit parallel zur Rahmenebene und horizontal ausgerichteter Achse (19) am Fahrgestell (16) aufgehängt ist, und mittels Stützstreben (25, 26), welche einerseits gegenüber den Lagerbolzen (17) bzw. Lagerhülsen (18) höhenmäßig versetzt am Anbaurahmen (7) und andererseits gegenüber den Lagerbolzen (17) bzw. Lagerhülsen (18) nach hinten versetzt am Fahrgestell (16) angreifen, in dessen annähernd vertikaler Ausrichtung fixiert ist.
  3. 3. Anbauvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Querstrebe (12) des Anbaurahmens (7) oberhalb und eine Querstrebe (11) unterhalb der Längsträger (22) des Fahrgestells (16) angeordnet sind.
  4. 4. Anbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den annähernd vertikal ausgerichteten Tragschienen (9, 10) des Anbaurahmens (7) nach hinten gerichtete Lagerlaschen (21) vorgesehen sind und der Anbaurahmen (7) durch einsteckbare Bolzen (17) an den Längsträgern (22) des Fahrgestells (16) aufgehängt ist.
  5. 5. Anbauvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Enden der Stützstreben (25, 26) mit Abstand unterhalb der Lagerbolzen (17) bzw. Lagerhülsen (18) an den Tragschienen (9,10) oder der unteren Querstrebe (11) des Anbaurahmens (7) und die anderen Enden der Stützstreben (25, 26) im Bereich hinter der Vorderachse (13) des Fahrzeuges (3) an den Längsträgern (22) bzw. einem Quersteg (31) des Fahrgestells (16) abgestützt sind.
  6. 6. Anbauvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (B) der Angriffsstelle des einen Endes der Stützstreben (25, 26) von einer durch die Vorderachse (13) des Fahrzeuges (3) gelegten Vertikalebene kleiner ist als der Abstand (C) der Abstützstelle des anderen Endes der Stützstreben (25, 26) an den Längsträgern (22) von dieser Ebene.
  7. 7. Anbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Aufhängungen, Lagerbolzen bzw. Lagerhülsen der Hebelpaare (4, 5), des Anbaurahmens (7) und der Stützstreben (25, 26) mit zumindest einlagigen, elastischen Lagerringen ausgestattet sind.
  8. 8. Anbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Querstrebe (12) des Anbaurahmens (7) in deren Mittelbereich eine fensterartige Öffnung (35) aufweist, wobei ein umfangsgeschlossener Rahmenteil (36) vorgesehen ist, von dem nach beiden Seiten zu den Tragschienen (9,10) gerichtete Arme (37, 38) abstehen. 7 AT 397 826 B
  9. 9. Anbauvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 8 dadurch gekennzeichnet, daß die als Arme (37, 38) ausgebildeten Enden der oberen Querstrebe (12) die seitlichen Tragschienen (9, 10) überragen, wobei am freien Ende derselben Lagerlaschen (40, 41) bzw. -bolzen zur Befestigung der einen Enden des oberen Hebelpaares (4) der Aufhängung der Schneeräumeinrichtung (2) vorgesehen sind.
  10. 10. Anbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den unteren, freien Enden der Tragschienen (9, 10) oder den seitlichen freien Enden der unteren Querstrebe (11) des Anbaurahmens (7) Lagerlaschen (42, 43) bzw. -bolzen zur Befestigung der einen Enden des unteren Hebelpaares (5) der Aufhängung der Schneeräumeinrichtung (2) vorgesehen sind.
  11. 11. Anbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Tragschienen (9, 10) des Anbaurahmens (7) nach vorne abstehende Tragteile (44) zum Abstützen des einen Endes von zum Anheben und Absenken der Schneeräumeinrichtung (2) vorgesehenen Hydraulikzylindern (6) angeordnet sind.
  12. 12. Anbauvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen freien Enden der Tragteile (44) über einen parallel zum Anbaurahmen (7) geführten Querträger (60) miteinander verbunden sind, wobei im Mittelbereich des Querträgers (60) bezogen auf dessen Länge zwei mit Abstand parallel zueinander vertikal ausgerichtete Führungsplatten (61) angeordnet sind, zwischen welche von der Schneeräumeinrichtung (2) abstehende Gleitschuhe (62) eingreifen und vorzugsweise die Gleitschuhe (62) und/oder die Führungsplatten (61) an ihrer einander zugewandten Oberfläche elastische Auflagen aufweisen. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 8
AT82989A 1989-04-10 1989-04-10 Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung AT397826B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT82989A AT397826B (de) 1989-04-10 1989-04-10 Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT82989A AT397826B (de) 1989-04-10 1989-04-10 Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA82989A ATA82989A (de) 1993-11-15
AT397826B true AT397826B (de) 1994-07-25

Family

ID=3500730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT82989A AT397826B (de) 1989-04-10 1989-04-10 Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT397826B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005017754A1 (de) * 2005-04-15 2006-10-19 Wirtgen Gmbh Baumaschine insbesondere Strassenfräsmaschine, Recycler oder Stabilisierer, sowie Antriebsstrang für derartige Baumaschinen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023063B (de) * 1954-01-30 1958-01-23 Snow Boy A G Schneeraeummaschine
US3241253A (en) * 1963-08-26 1966-03-22 Frank A Mckee Snow removal units
US3766586A (en) * 1972-03-02 1973-10-23 E Krickovich Snow removal and vacuum sweeper with slurry disposal
EP0210347B1 (de) * 1985-07-26 1989-12-06 Ing. Alfred Schmidt Gmbh Schneekehrwalze

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023063B (de) * 1954-01-30 1958-01-23 Snow Boy A G Schneeraeummaschine
US3241253A (en) * 1963-08-26 1966-03-22 Frank A Mckee Snow removal units
US3766586A (en) * 1972-03-02 1973-10-23 E Krickovich Snow removal and vacuum sweeper with slurry disposal
EP0210347B1 (de) * 1985-07-26 1989-12-06 Ing. Alfred Schmidt Gmbh Schneekehrwalze

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005017754A1 (de) * 2005-04-15 2006-10-19 Wirtgen Gmbh Baumaschine insbesondere Strassenfräsmaschine, Recycler oder Stabilisierer, sowie Antriebsstrang für derartige Baumaschinen
USRE48268E1 (en) 2005-04-15 2020-10-20 Wirtgen Gmbh Construction machine, in particular road milling machine, recycler or stabilizer, as well as drive train for construction machines of this type

Also Published As

Publication number Publication date
ATA82989A (de) 1993-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2145524B1 (de) Landwirtschaftliche Erntemaschine
DE2361786A1 (de) Traktor bzw. motorschlepper mit unterrahmen zum hantieren von material
CH668042A5 (de) Antriebsanordnung fuer ein einsatzfahrzeug, insbesondere feuerwehrfahrzeug.
DE10317816A1 (de) Feldhäcksler mit positionierbarer Fahrerkabine
DE3403988A1 (de) Nutzfahrzeug, insbesondere schlepper fuer die landwirtschaft
EP0648664B1 (de) Gleiskettenlaufwerk
DE3137806C2 (de)
DE2410453A1 (de) Heuwerbungsmaschine
DE19534695C2 (de) An einem Schlepper ansetzbares Heckmähwerk
EP1260129B1 (de) Trägerfahrzeug mit einem zapfwellengetriebenen Anbaugerät
AT397826B (de) Anbauvorrichtung für eine an ein handelsübliches motorfahrzeug mit einem stirnseitig vorgesehenen führerhaus ankuppelbare schneeräumeinrichtung
AT406337B (de) Feuerwehrfahrzeug, insbesondere flughafenlöschfahrzeug, mit mindestens zwei beidseits einer längsachse angeordneten antriebsmotoren
EP0584541B1 (de) Chassis für Lkw
EP0025848B1 (de) Selbstfahrende Maschine mit Arbeitsgeräten, insbesondere Landmaschine
DE69908852T2 (de) Handhabungsfahrzeug für Material
DE102005016789A1 (de) Anordnung einer Lenksäule
DE19802915C2 (de) Systemfahrzeug
EP3305632B1 (de) Landwirtschaftliches fahrzeug
DE3818200A1 (de) Landwirtschaftliches mehrzweckfahrzeug
EP3085566A1 (de) Traktor
WO2022262953A1 (de) Bogieachse für ein fahrzeug mit einer vorzugsfahrtrichtung und fahrzeug mit wenigstens einer solchen bogieachse
DE9414597U1 (de) Gezogene Mähmaschine
EP0646676A2 (de) Pflegegerät mit höhenverstellbarem Walzenträger
DE2225415A1 (de) Antrieb, isbesondere fuer fahrzeuge
DE102006040106A1 (de) Landwirtschaftliches Trägerfahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
UEP Publication of translation of european patent specification
REN Ceased due to non-payment of the annual fee
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee