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Photographisches Expoelmeter.
Von den bestehenden Expositions-Hilfsmitteln gebührt der Goerz'schen Tafel und der Schlumprecht'schen Scheibe unstreitig der erste Rang.
Nach dem Princip dieser Einrichtungen wurde nun im Wesen ein Exposimeter nach Art der bekannten Rechenschieber construiert.
Auf der einen Seite des flachen, rechteckigen Lineales (Fig. 1) ist eine Tabelle aufgetragen, aus welcher der dem Datum, der Tageszeit und dem Wetter entsprechende Factor zu entnehmen ist. Auf der anderen Seite des Lineales (Fig. 2) sind am Längsrande arabische und römische Ziffern vermerkt, die ersteren Sekunden, die letzteren Minuten bedeutend.
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werden. Zwischen beiden Rändern verschiebt sich in einer Nut ein grösserer Schieber a, Fig. 2 Schnitt, Fig. 3, der gegenüber der Zeitskala in unregelmässigen Längen die verschiedenen photographischen Objekte aufgetragen enthält, während am anderen Rande die Skala der Lichtempfindlichkeit der Platten nach Warnerke und Scheiner aufgetragen ist.
Zwischen diesen beiden Rändern verschiebt sich in einer Nut wiederum ein kleinerer Schieber b, dessen an der Skala der photographischen Objektive anliegender Rand die verschiedenen
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. Auf der ersten Seite des Schiebers sucht man den Factor, der dem Datum, der Tageszeit und dem Wetter entspricht, auf ; dann verschiebt man den kleineren Schieber auf den Grad der Lichtempfindlichkeit der verwendeten Platte ; den grösseren Schieber verschiebt man derart, dass das photographische Objekt gegenüber der schon aufgesuchten arabischen Ziffer zu stehen kommt und liest an der oberen Ziffernreihe, die dem betreffenden Blendenpfeil gegenübersteht, die richtige Expositionszeit ab.
Der Vorteil des Instrumentes liegt darin, dass nichts ausgerechnet zu werden braucht.
Was das Datum anbelangt, so wurde absichtlich am Solstitium festgehalten, da dies als richtiger erkannt wurde. Hinsichtlich der Bezeichnung der Tageszeit, des Wetters, des photographischen Objektes. der Platte und der Blende wurde teilweise die Tabelle von Goerz, hinsichtlich der Expositionszeit und der verschiebbaren Schieber teilweise Schlumprecht's Universal-Tabelle benützt.
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Photographic expo meter.
Of the existing exposure aids, the Goerz table and Schlumprecht disk undoubtedly deserve the first place.
According to the principle of these facilities, an exposimeter was essentially constructed in the manner of the known slide rule.
On one side of the flat, rectangular ruler (FIG. 1) a table is plotted from which the factor corresponding to the date, time of day and weather can be taken. On the other side of the ruler (Fig. 2) there are Arabic and Roman numerals on the long edge, the former meaning seconds and the latter minutes.
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will. Between the two edges there is a larger slide a, Fig. 2, section, Fig. 3, which contains the various photographic objects plotted against the time scale in irregular lengths, while on the other edge the scale of the light sensitivity of the plates according to Warnerke and Scheiner is applied.
Between these two edges, a smaller slide b moves in a groove, the edge of which lies against the scale of the photographic lenses and the different ones
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. On the first page of the slide, look for the factor that corresponds to the date, time of day and weather; then move the smaller slider to the level of light sensitivity of the plate used; The larger slider is moved so that the photographic object comes to a stop opposite the Arabic number that has already been visited, and the correct exposure time is read from the upper row of numbers, which is opposite the relevant aperture arrow.
The advantage of the instrument is that nothing needs to be calculated.
As for the date, the solstice was deliberately kept as it was recognized as more correct. With regard to the designation of the time of day, the weather, the photographic object. The table by Goerz was partly used for the plate and the diaphragm, and partly by Schlumprecht's universal table for the exposure time and the sliding slider.
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