AT39528B - Verfahren und Einrichtung zum Mischen von Kalisalzen, Zucker, Mehl, Farben und dgl. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Mischen von Kalisalzen, Zucker, Mehl, Farben und dgl.

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AT39528B
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Gerd Beug
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Gerd Beug
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
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  Verfahren und Einrichtung zum Mischen von   Kalisalzen, Zucker ; Mehl,   Farben und dgl. 



   In allen denjenigen Industriezweigen, welche mit der Verarbeitung von Rohstoffen zu tun haben, die trotz   Gewinnung   an einem Fundort eine wechselnde Beschaffenheit zeigen, oder in 
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   stimmtem Verhältnis   zu   mischen   sind, hat es sich als Bedürfnis herausgestellt, Mischvorrichtungen anzuwenden. So weisen z. B. in Kalibergwerken die Kalisalze oft schon am selben Fundort ganz verschiedene mehr oder minder gute Eigenschaften auf und deshalb ist ein Durchmischen der 
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Auch in solchen Betrieben, wo mehrere Stoffe in bestimmtem Verhältnis gemischt werden müssen, zeigen die Erzeugnisse zu verschiedenen Zeiträumen schon infolge von Abwiegefehlern derart schwankende Eigenschaften, dass die Güte des   Enderzeugnisses   stark beeinträchtigt, ja in Frage gestellt werden kann. 



   In allen diesen Fällen lehrt die Erfahrung, dass ein vorzügliches   Ergebnis entsteht, wenn   
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  Da nun in einem voll beschäftigten Bet1 iebe die Arbeitsmaschinen ständig gespeist werden   müssen.   so ist man gezwungen, mehrere solcher   Mischsilos   aufzustellen ; während in dem einen sich der Mischvorgang vollzieht,   entnimmt   man dem anderen das fertige Gemisch. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren   schafft dagegen einen ununter-   brochenen Zu- und Ablauf, indem das stetig zuströmende Gut mit bereits behandeltem Gut   laufend gemischt und Mischgut   in nicht unterbrochenem Strome abgezogen wird. vorzugsweise derart. dass die in kleineren Zeiträumen geförderte bezw, erzeugte Menge des Gutes laufend mit den in anderen grösseren   Zeiträumen   geförderten bezw. erzeugten Mengen gemischt wird, sodass   ununterbrochen ein ein Mehrfaches   des zu-bezw. ablaufenden Gutes führender Strom umläuft und sich mit dem   eintretenden   frischen Gut vermischt. 



   Hiedurch wird erreicht, dass ein, in einem bestimmten Zeitabschnitt herzugeförderter Teil des Gutes eine ganze Reihe von Umläufen mitzumachen gezwungen ist, bevor er gänzlich zur Abführung gelangt, wodurch die Ausgleichmöglichkeit der Eigenschaften des Gutes verschiedener Erzeugungs- oder Beschickungsperioden eine grosse wird. 



   Eine zur Ausführung des neuen Verfahrens geeignete Anlage ist auf der Zeichnung beispiels- 
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Das durch die Förderschnecke a berangebrachte Gut gelangt durch Rohr b und   Förder-   schnecke c in das aus mehreren   Kammern   bestehende Mischsilo   A. Durch Anordnung von   Schiebern d1 in den von der Schnecke c nach den einzelnen Silokammern führenden Abzugsrohren d ist   man   in den Stand gesetzt, die   Durchnussquerschnitte   der einzelnen Rohre d zu verändern und   somit   die einzelnen   Kammern   nach Belieben zu füllen. Das   Fassungsvermögen   des Silos   kann   je nach dem Bedarf des Betriebes der Leistung mehrerer Stunden oder Tage entsprechen. 



     Durch Abzugsschnecken ss wird   dem Silo ununterbrochen ein Vielfaches   desjenigell   Gutes entommen. welches ihm durch die Transportschnecke a zugeführt wird. Dieses Gut wird durch 
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 dieses Gemisches durch Hinzufügung eines geringen Prozentsatzes von frisch gefördertem Gut, auch wenn das letztere fehlerhaft ist, nicht wesentlich   beeinflusst   werden kann.

   Infolge Entnahme eines Gemisches des in den einzelnen Kammern des Silos befindlichen Gutes und vermöge der durch den ständigen Umlauf erzielten gründlichen Durcharbeitung der den verschiedensten Förderperioden entstammenden Teile des Siloinhaltes unter sich und mit dem neu ankommenden Gut wird erreicht, dass durch die Schnecke h ein Mittelgut von praktisch völlig gleichmässiger Beschaffenheit fortgeleitet wird. 



   Durch Veränderung der Umlaufzahlen der Schnecken und des Elevators kann man die Mischarbeit beliebig regeln. 



   Die dargestellte Einrichtung kann verschiedene Änderungen erfahren. So können beispielsweise das Rohr und die Schnecke h wegfallen, dafür aber die Schnecke c über das dem Beschauer zugekehrte Ende hinaus verlängert werden, um ihrerseits einen Teil des fertigen Gemisches abzuführen. Ferner lässt sich das Silo auch mit einer einzigen Kammer ausführen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Mischen von Kalisalzen, Zucker, Mehl, Farben und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das in stetigem Strome   zugeführte   Gut mit schon behandeltem Gut laufend gemischt und Mischgut in nicht unterbrochenem Strome abgezogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter beständigem Zu-und Ablauf sowie einem teilweisen, den Zu-und Ablauf hinsichtlich der geförderten Menge um ein Vielfaches übertreffenden Umlauf von Mischgut, die in kleineren Zeiträumen zugeführten Mengen von Mischgut laufend mit immer anderen während grösserer Zeiträume zu- gcführten Mengen zur Mischung kommen, so dass ein Ausgleich der Eigenschaften des in den ver- schiedenen Beschickungsperioden zugeführten Gutes und damit ein gutes Endprodukt erzielt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ströme des stetig zugeführten frischen und des gemischten umlaufenden Gutes zusammentreffen, wobei der Ablauf des gemischten Gutes dem zum Behälter zurückkchrenden Umlaufstrom vor oder nach Vermischung mit dem Strom frischen Gutes entnommen wird.
    4. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen l und 2, gekennzeichnet durch eine ein-oder mehrkammerige Siloanlage mit einer das frische Gut stetig zuführenden sowie einer ein Mehrfaches hiervon an gemischtem Gut unten stetig abziehenden und im Umlauf wieder oben zuleitenden Fördervorrichtung.
AT39528D 1907-12-06 1909-01-14 Verfahren und Einrichtung zum Mischen von Kalisalzen, Zucker, Mehl, Farben und dgl. AT39528B (de)

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