AT391175B - Sanitaeres absperrventil-oberteil - Google Patents

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AT391175B
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Hermann Ing Kress
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Hansa Metallwerke Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
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    • F16K3/08Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages with circular plates rotatable around their centres

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Description

Nr. 391175
Die Erfindung betrifft ein sanitäres Absperrventil-Oberteil mit einem Gehäuse, mit einer feststehenden Steuerscheibe, welche mindestens eine Wasser-Durchlaßöffnung enthält, mit einer verdrehbaren Steuerscheibe, welche mindestens eine Wasser-Durchlaßöffnung oder -Durchströmungsausnehmung umfaßt, die in unterschiedliche Überlappung mit der Wasser-Durchlaßöffnung der feststehenden Steuerscheibe gebracht werden kann, mit einer Ventilspindel, über welche die verdrehbare Steuerscheibe verdreht werden kann.
Derartige Steuerscheiben-Absperrventil-Oberteile erfreuen sich in jüngster Zeit zunehmender Beliebtheit, da sie als weitgehend wartungsfrei gelten, zumindest im Neuzustand leichtgängig sind und praktisch "aus dem Handgelenk", also ohne umzusetzen, aus der vollen Offen- in die Schließstellung gedreht werden können. Bei bekannten derartigen Absperrventil-Oberteilen hat sich allerdings nach einer gewissen Nutzungsdauer herausgestellt, daß die Leichtgängigkeit nachläßt; in manchen Fällen wird auch bei der Verdrehung der beweglichen Steuerscheibe eine Geräuschentwicklung beobachtet. Diese Erscheinungen werden u. a. darauf zurückgeführt, daß die Fettschicht, mit welcher die Berührungsflächen der Steuerscheiben werksseitig ausgestattet werden, im Laufe der Zeit ausgewaschen wird oder sich in sonstiger Weise verbraucht. Aus der US-PS 3,456.677 ist eine Schmiereinrichtung für Sanitärventile bekannt, welche als Steuerelement einen Kolben benutzen. Diese Schmiereinrichtung ist jedoch für Absperrventil-Oberteile der eingangs genannten Art nicht geeignet
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein sanitäres Absperrventil-Oberteil derart auszugestalten, daß es dauerhaft leichtgängig ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit der Ventilspindel antriebsmäßig eine Schmiermittelpumpe verbunden ist, die an ein mit einem fließfähigen, schmierenden Medium gefülltes Kanalsystem angeschlossen ist das in den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben führt
Erfindungsgemäß wird also eine aktive Schmierung der Berührungsflächen der beiden Steuerscheiben eingesetzt, bei welcher jede Drehbewegung der Ventilspindel zu einem Einpressen von fließfähigem, schmierendem Medium in den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben führt Auf diese Weise wird das dort befindliche Schmiermittel laufend regeneriert ergänzt und ausgetauscht.
Zweckmäßigerweise umfaßt das Kanalsystem eine Radialbohrung und eine Axialbohrung der Ventilspindel. Da letztere in der Achse des Ventils angeordnet ist und sich um sich selbst dreht, ist durch sie hindurch ein problemloser Transport des fließfähigen, schmierenden Mediums möglich.
Wenn die Axialbohrung eine Durchgangsbohrung und am oberen, außerhalb des Gehäuses liegenden Ende der Ventilspindel verschließbar ist kann verbrauchtes fließfähiges, schmierendes Medium ggfs, nachgefüllt werden.
Sofern dies nicht erforderlich ist, reicht es aus, wenn die Axialbohrung eine nach oben verschlossene Blindbohrung ist
Bei vielen bekannten Absperrventil-Oberteilen der eingangs genannten Art wird die Drehbewegung von der Ventilspindel auf die verdrehbare Steuerscheibe über ein Führungsteil übertragen, welches eine Mitnahmeöffnung zur Aufnahme eines Mitnahmekopfes der Ventilspindel aufweist und in drehschlüssiger Verbindung mit der verdrehbaren Steuerscheibe steht In diesen Fällen empfiehlt es sich, daß das Kanalsystem mindestens einen Kanal umfaßt, der von der Mitnahmeöffnung zur unteren Stirnseite des Führungsteils verläuft
Die Übergabe des fließfähigen, schmierenden Mediums von der Ventilspindel auf das Führungsteil erfolgt also an der Mitnahmeöffnung. Das Führungsteil übernimmt mit seinen Kanälen die Funktion eines Verteilers, welches das Schmiermittel zu denjenigen Stellen der Scheibe führt, die einer besonders gründlichen Schmierung unterzogen werden sollen.
Im allgemeinen reicht es aus, wenn das Kanalsystem zwei Kanäle umfaßt welche von der Mitnahmeöffnung ausgehend und divergierend zur unteren Stirnseite des Führungsteils verlaufen. In diesem Falle umfaßt das Kanalsystem außerdem zwei Durchgangsbohrungen im radial äußeren Bereich der verdrehbaren Steuerscheibe, welche mit den beiden Kanälen des Führungsteiles kommunizieren. Bei dieser Ausgestaltung wird erreicht, daß das fließfähige, schmierende Medium an zwei Stellen im äußeren Bereich zwischen den beiden Steuerscheiben aufgebracht wird, wo die Erstreckung und die Geschwindigkeit der Bewegung besonders groß und eine Schmierung besonders wünschenswert ist.
In diesem Falle muß verhindert werden, daß die Wasser-Durchlaßöffnungen in der Schließstellung der Steuerscheiben in die Wasser-Durchlaßöffnungen der feststehenden Steuerscheibe einmünden. Gleichzeitig soll aber der Querschnitt der Wasser-Durchlaßöffnungen beider Scheiben weiterhin möglichst groß sein. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, daß die Form der Wasser-Durchlaßöffnung in mindestens einer Steuerscheibe von der Form eines Kreisringsegments durch eine Einbuchtung abweicht. Diese Einbuchtung steht dann in der Schließstellung der Steuerscheiben der unteren Mündungsstelle einer Durchgangsbohrung in der verdrehbaren Steuerscheibe gegenüber.
Die Schmiermittelpumpe umfaßt vorteilhafterweise einen Kolben, der in einem im wesentlichen geschlossenen, mit dem fließfähigen, schmierenden Medium angefüllten Raum angeordnet ist, den er in zwei Teilräume unterteilt, von denen mindestens einer mit dem Kanalsystem verbunden ist, wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, welche die Drehbewegung in der Ventilspindel in eine Bewegung des Kolbens umsetzt
Geometrisch besonders günstig ist eine Ausbildung, bei der der im wesentlichen geschlossene Raum ein die Ventilspindel umgebender Ringraum ist, wobei der Kolben ein die Ventilspindel umgebender Ringkolben ist, wobei ferner der Kolben auf einem Außengewinde der Ventilspindel verschraubbar ist und eine Einrichtung vorgesehen ist, welche eine Verdrehung des Kolbens gegenüber dem Gehäuse verhindert. Bei dieser Ausgestaltung -2-
Nr. 391 175 wird die Drehbewegung der Ventilspindel in eine Axialbewegung des Kolbens umgesetzt.
Die Einrichtung, welche die Verdrehung des Kolbens gegenüber Gehäuse verhindert, kann eine radial vorstehende Rippe des Kolbens umfassen, welche in eine axial verlaufende Nut des Gehäuses eingreift.
Der geschlossene Raum läßt sich besonders leicht füllen, wenn das Gehäuse ein oberes, im wesentlichen glockenförmiges Gehäuseteil und ein unteres Gehäuseteil umfaßt, wobei das untere Gehäuseteil eine obere Blindbohrung, innerhalb welcher der im wesentlichen geschlossene Raum ausgebildet ist, und eine untere Blindbohrung, innerhalb welcher die beiden Steuerscheiben angeordnet sind, umfaßt.
Geometrisch günstig ist auch eine Ausbildung, bei welcher der im wesentlichen geschlossene Raum mindestens ein Ringraumsegment umfaßt, das in Umfangsrichtung durch zwei nach innen ragende Rippen des Gehäuses begrenzt ist und die Ventilspindel teilweise umgibt, wobei der Kolben mindestens einen Kolbenflügel umfaßt, der von der Ventilspindel radial nach außen in das Ringraum-Segment ragt. Bei dieser Ausgestaltung ist keine besondere Einrichtung erforderlich, welche die Drehbewegung der Ventilspindel in die Kolbenbewegung umsetzt. In beiden Fällen handelt es sich um eine reine Drehbewegung.
Zweckmäßigerweise ist der Kolbenflügel mit der Ventilspindel einstückig.
Als fließfähiges, schmierendes Medium wird vorzugsweise ein Silikonöl gewählt, welches in den verschiedensten Viskositäten erhältlich und gesundheitlich unbedenklich ist
Zur Verstärkung der Pumpenwirkung der Schmiermittelpumpe kann in das Kanalsystem eine als Rückschlagventil arbeitende Einrichtung eingefügt sein, welche eine Förderbewegung des fließfähigen, schmierenden Mediums in Richtung auf den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben bevorzugt.
Diese Maßnahme kann dadurch ergänzt werden, daß in das Kanalsystem eine als Rückschlagventil arbeitende Einrichtung eingefügt ist, welche eine Förderbewegung des fließfähigen, schmierenden Mediums aus einem Reservoir zur Schmiermittelpumpe bevorzugt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
Fig. 1: einen Axialschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Absperrventil-Oberteils;
Fig. 2: einen Schnitt durch ein beim Ausführungsbeispiel von Fig. 1 verwendetes Führungsteil gemäß Linie (ΙΙ-Π) von Fig. 3;
Fig. 3: die Unteransicht des Führungsteil von Fig. 2;
Fig. 4: die Draufsicht auf die übereinanderliegenden Steuerscheiben des Oberteils von Fig. 1 in der Offenstellung;
Fig. 5: die Draufsicht auf die übereinanderliegenden Steuerscheiben des Oberteils von Fig. 1 in der Schließstellung;
Fig. 6: einen Axialschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Absperrventil-Oberteils gemäß Linie (VI-VI) von Fig. 7;
Fig. 7: einen Schnitt gemäß Linie (VII-VII) von Fig. 6.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Absperrventils umfaßt ein aus zwei Teilen (la) und (lb) zusammengesetztes Gehäuse (1). Am oberen, glockenförmigen Gehäuseteil (la) sind ein radialer Anschlagflansch (2) sowie ein Außengewinde (3) ausgebildet, die in bekannter Weise beim Einschrauben des Oberteils in einen Batteriekörper (nicht gezeigt) Verwendung finden. Das untere Gehäuseteil (lb) ist mit einem im Durchmesser geringfügig reduzierten Hals (4), der eine axiale Riffelung (5) trägt, in leichtem Preßsitz in den Innenraum des oberen Gehäuseteils (la) eingeführt.
Im unteren, im wesentlichen hohlzylindrischen Gehäuseteil (lb) sind eine obere Blindbohrung (6) und eine untere Blindbohrung (7) ausgebildet, die durch eine Wand (8) voneinander getrennt sind. Von der unteren Blindbohrung (7) führen radiale Auslauföffnungen (9), (10) nach außen.
Durch eine axiale Durchgangsbohrung (11) des oberen Gehäuseteils (la) sowie eine axiale Durchgangsbohrung (12) in der Wand (8) des unteren Gehäuseteils (lb) erstreckt sich eine Ventilspindel (13). Sie ist am außerhalb des Gehäuses (1) liegenden Ende mit einem geriffelten Kopf (14) versehen, auf dem in bekannter Weise ein (nicht dargestellter) Drehgriff befestigt werden kann. Die Ventilspindel (13) ist in der einen Richtung durch einen Seegerring (15), in der anderen Richtung durch einen Bund (16) axial gesichert.
Die Ventilspindel (13) trägt in dem Bereich, der innerhalb der oberen Blindbohrung (6) des unteren Gehäuseteils (lb) verläuft, ein Außengewinde (17). Auf diesem Außengewinde (17) läßt sich ein mit einem komplementären Innengewinde versehener Ringkolben (18) axial verschrauben. Er ragt mit einer seitlichen Rippe (19) in eine axiale Nut (20) der oberen Blindbohrung (6) des unteren Gehäuseteils (lb), so daß er sich gegenüber dem unteren Gehäuseteil (lb) nicht verdrehen kann. Die Anordnung ist offensichtlich derart, daß der Ringkolben (18) innerhalb der oberen Blindbohrung (6) des unteren Gehäuseteiles (lb) - je nach Drehrichtung -axial nach oben oder unten wandert.
Eine axiale Durchgangsbohrung (35) durchzieht die gesamte Ventilspindel (13). Sie steht über eine radiale Bohrung (36) mit der oberen Blindbohrung (6) des unteren Gehäuseteils (lb) in Verbindung. Das obere Ende der Durchgangsbohrung (35) ist durch eine Schraube (50) verschlossen.
Die Ventilspindel (13) ist an dem Ende, welches in die untere Blindbohrung (7) des unteren Gehäuseteils (lb) hineinragt, mit einem im Querschnitt viereckigen Mitnahmekopf (23) ausgestattet. Dieser greift formschlüssig in eine komplementäre Mitnahmeöffnung (24) in der oberen Stirnfläche eines drehbaren Führungsteils (25) ein. Zwei nach unten divergierende Kanäle (31), (32) verbinden die Mitnahmeöffnung (24) -3-
Nr. 391 175 mit der unteren Stirnfläche des Führungsteils (25) (Fig. 2). Winkelmäßig gegenüber den Kanälen (31), (32) versetzt, sind in das Führungsteil (25) zwei Durchströmungs-Ausnehmungen (33), (34) eingeformt, welche zumindest in der Offenstellung des Absperrventils mit den Auslauföffnungen (9), (10) des unteren Gehäuseteils (lb) in Verbindung stehen (Fig. 1, 3). An der unteren Stirnfläche des Führungsteils (25) befinden sich zwei Vorsprünge (26), (27), die in komplementäre Mitnahmeöffnungen (28), (29) an der oberen Stirnseite einer drehbaren Steuerscheibe (30) formschlüssig eingreifen.
Die Steuerscheibe (30) weist zwei Wasser-Durchlaßöffnungen (37), (38) auf, die punktsymmetrisch zum Scheibenmittelpunkt angeordnet und geformt sind. Außerdem erstrecken sich zwei Durchgangsbohrungen (39), (40) kleinen Querschnittes, die mit den Kanälen (31), (32) des Führungsteils (25) kommunizieren, von der oberen zur unteren Stirnfläche der drehbaren Steuerscheibe (30).
Letztere besteht aus Keramik und ist an der nach unten weisenden Stirnseite auf hohe Güte und Ebene poliert. Sie liegt hier an der in gleicher Weise behandelten, nach oben zeigenden Stirnfläche einer zweiten, feststehenden Steuerscheibe (41) an.
Die feststehende Steuerscheibe (41) ist ebenfalls mit zwei Wasser-Durchlaßöffnungen (42), (43) versehen, deren Lage und Form der Lage und Form der Wasser-Durchlaßöffnungen (37), (38) der verdrehbaren Steuerscheibe (30) entspricht. Die feststehende Steuerscheibe (41) ist jedoch mit keinen zusätzlichen Durchgangsbohrungen, vergleichbar den Durchgangsbohrungen (39), (40) der verdrehbaren Steuerscheibe (30), ausgestattet. Anstelle von Mitnahmeöffnungen weist sie radiale Vorsprünge (44), (45) auf, die in Schlitze (46), (47) an dem unteren Ende des unteren Gehäuseteils (lb) eingreifen (Fig. 1) und so eine Verdrehung der Steuerscheibe (41) verhindern.
Als unterstes Teil ist in der unteren Blindbohrung (7) des unteren Gehäuseteils (lb) eine Dichtung (48) vorgesehen, die an der nach unten weisenden Stirnfläche der feststehenden Steuerscheibe (41) anliegt.
Der im wesentlichen geschlossene Raum (49), in welchem der Ringkolben (18) läuft und der durch die Wände der oberen Blindbohrung (6) des unteren Gehäuseteils (lb), durch das obere Gehäuseteil (la) und die Ventilspindel (13) begrenzt wird, ist ebenso wie die Durchgangsbohrung (35) und die radiale Bohrung (36) der Ventilspindel (13), die Kanäle (31), (32) im Führungsteil (25) sowie die Durchgangsbohrungen (39), (40) der verdrehbaren Steuerscheibe (30) mit einem viskosen, fließfähigen und gleichzeitig schmierenden Medium, vorzugsweise einem Silikonöl, gefüllt.
Das beschriebene Absperrventil-Oberteil wird in bekannter Weise in einen Batteriekörper eingeschraubt, bis sein Anschlagflansch (2) an einer entsprechenden Fläche des Batteriekörpers und die Dichtung (48) an einem Ventilsitz anliegt, der am Grunde des Aufnahmeraumes des Batteriekörpers ausgebildet isL
Hinsichtlich der Wasserführung selbst unterscheidet sich das beschriebene Oberteil nicht von bekannten Absperrventilen.
Das Wasser tritt aus der Zulaufleitung des Batteriekörpers innerhalb der Dichtung (48) in die untere Blindbohrung (7) des unteren Gehäuseteils (lb) ein. In der Offenstellung des Absperrventils, in welcher die Wasser-Durchlaßiöffnungen (37), (38) der verdrehbaren Steuerscheibe (30) mit den Wasser-Durchlaßöffnungen (42), (43) der feststehenden Steuerscheibe (41) fluchten, durchfließt das Wasser diese Öffnungen sowie die Durchströmungs-Ausnehmungen (33), (34) des Führungsteils (25) und gelangt über die Auslauföffnungen (9), (10) im unteren Gehäuseteil (lb) in einen Kanal des nicht dargestellten Batteriekörpers, der zum Auslauf der Armatur führt.
Das Absperrventil-Oberteil wird dadurch geschlossen, daß die verdrehbare Steuerscheibe (30) mittels der Ventilspindel (13) unter Mitwirkung des Führungsteils (25) in der Sicht der Fig. 4 um 90° im Uhrzeigersinn verdreht wird. Die Relativposition der beiden Steuerscheiben (30), (41) in der Schließstellung, in welcher die Wasser-Durchlaßöffnungen (37), (38) der verdrehbaren Steuerscheiben (30) nicht mit den Wasserdurchlaßöffnungen (42), (43) der feststehenden Steuerscheibe (41) überlappen, ist in Fig. 5 dargestellt.
Mit dem Ringkolben (18) hat es folgende Bewandtnis:
Je nach der Richtung des Außengewindes (17) der Ventilspindel (13) bewegt sich der Ringkolben (18) innerhalb des geschlossenen Raumes (49) bei der Schließbewegung der Ventilspindel (13) von oben nach unten oder von unten nach oben. Dabei muß das fließfähige, schmierende Medium aus demjenigen Teil des Raumes (49), der in Bewegungsrichtung vor dem Ringkolben (18) liegt, über die kleine Bohrung (22) des Ringkolbens (18) in denjenigen Teil des Raumes (49) verdrängt werden, der in Bewegungsrichtung hinter dem Ringkolben (18) liegt Dies fuhrt zu einer sich der Ventilspindelbewegung widersetzenden Bremskraft deren Größe durch die Wahl der Viskosität des fließfähigen, schmierenden Mediums und des Querschnittes der als Verdrängungsweg fungierenden Bohrung (22) in weiten Grenzen nach Wunsch eingestellt werden kann. Diese Bremskraft verhindert, daß das Absperrventil-Oberteil zu rasch geschlossen wird, was zu Wasserschlägen im angeschlossenen Leitungssystem führen könnte.
Bei der axialen Bewegung des Ringkolbens (18) in dem geschlossenen Raum (49) entsteht darüber hinaus in dem das fließfähige, schmierende Medium enthaltenden System (dem Raum (49) selbst den Bohrungen (35) und (36) der Ventilspindel (13), den Kanälen (31), (32) im Führungsteil (25) und den Durchgangsbohrungen (39), (40) der verdrehbaren Steuerscheibe (30)) ein erhöhter Druck. Das fließiähige, schmierende Medium wird dabei aus den Durchgangsbohrungen (39), (40) der verdrehbaren Steuerscheibe (30) in den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben (30), (41) gepreßt und ergänzt so laufend das dort vorhandene, sich langsam -4-
Nr. 391175 verbrauchende Schmiermittel.
Der Ringkolben (18) dient also als Bewegungsbremse und Schmiermittelpumpe zugleich. Eine dritte Funktion besteht darin, daß der Ringkolben (18) durch Anstoßen am oberen Gehäuseteil (la) bzw. an dem in geeigneter Position an der Ventilspindel (13) angebrachten Seegerring (21) als Endanschlag für die Drehbewegung dient
Eventuell verbrauchtes fließfähiges, schmierendes Medium kann nach Abnahme der Schraube (50) über die Durchgangsbohrung (35) der Ventilspindel (13) ergänzt werden.
Wie aus den Fig. 4 und 5 zu entnehmen ist, weicht die Form der Wasser-Durchlaßöffnungen (37), (38), (42), (43) der Steuerscheiben (30), (41) von der bekannten Form eines Kreisringsegments ab: an einem radial außen liegenden "Eck" sind die Wasser-Durchlaßöffnungen (37), (38), (42), (43) durch eine etwa viertelkreisförmige Einbuchtung (51) verkleinert. Hierdurch wird erreicht, daß auch in der Schließstellung des Absperrventils die Durchgangsbohrungen (39), (40) der verdrehbaren Steuerscheibe (30) nicht direkt in die Wasser-Durchlaßöffnungen (42), (43) der feststehenden Steuerscheibe (41) münden.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 entspricht weitgehend demjenigen nach den Fig.l bis 5. Entsprechende Elemente sind daher mit denselben Bezugszeichen, zuzüglich (100), gekennzeichnet
Das diesmal einstückig ausgebildete, glockenförmige Gehäuse (101) weist einen Anschlagflansch (102), ein Außengewinde (103), eine untere, abgestufte Blindbohrung (107), Auslauföffnungen (109), (110) im Bereich der Blindbohrung (107), Schlitze (146), (147) am unteren Ende sowie eine Durchgangsbohrung (111) in der oberen Stirnwand auf. In die untere Blindbohrung (107) des Gehäuses (101) sind der Reihe nach eine Ventilspindel (113), ein Führungsteil (125), eine verdrehbare Steuerscheibe (130), eine feststehende Steuerscheibe (141) sowie eine Dichtung (148) eingeschoben.
Die Dichtung (148) sowie die beiden Steuerscheiben (130), (141) mit ihren Wasser-Durchlaßöffnungen (137), (138), (142), (143) stimmen völlig mit den entsprechenden Elementen des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels überein. So durchsetzen Durchgangsbohrungen (139), (140) die verdrehbare Steuerscheibe (130); die feststehende Steuerscheibe (141) ist wiederum durch radiale Vorsprünge (144), (145), welche in die Schlitze (146), (147) des Gehäuses (101) hineinragen, gegen Verdrehung gesichert.
Das Führungsteil (125) stimmt hinsichtlich der (nicht dargestellten) formschlüssigen Verbindung mit der verdrehbaren Steuerscheibe (130), der Durchströmungs-Ausnehmungen (133), (134), der Mitnahmeöffnung (124) und der Kanäle (131), (132), welche die Mitnahmeöffnung (124) der unteren Stirnseite des Führungsteils (125) verbinden, vollständig mit dem entsprechenden Führungsteil (25) des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels überein. Im oberen, äußeren Bereich ergibt sich eine geringfügige Formabweichung des Führungsteils (125) gegenüber dem Führungsteil (25) aufgrund der geometrischen Anpassung an das geänderte Gehäuse (101). Außerdem ist das Führungsteil (125) durch eine Dichtung (151) gegen das Gehäuse (101) abgedichtet.
Die Ventilspindel (113) stimmt hinsichtlich des Mitnahmekopfes (123) und der axialen Festlegung durch einen Seegerring (115) mit der Ventilspindel des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels überein. Die sich axial durch die Ventilspindel (113) erstreckende Bohrung (135) ist diesmal als nach oben verschlossene Blindbohrung ausgebildet, die über eine radiale Bohrung (136) mit dem obersten Bereich der Gehäuse-Blindbohrung (107) in Verbindung steht.
Im Bereich oberhalb des Führungsteils (125) ragen zwei Rippen (152), (153) (Fig. 7) aus der Wand der Blindbohrung (107) radial nach innen. Im selben Bereich sind an die Ventilspindel (113) radial nach außen, zwischen die Rippen (152), (153) ragende Kolbenflügel (118a), (118b) angeformt, die mit ihrem Außenumfang in verhältnismäßig kleinem Abstand an der Innenwand der Blindbohrung (107) vorbeistreichen. Diese Kolbenflügel (118a), (118b) legen gleichzeitig die Ventilspindel in der zweiten axialen Richtung fest.
In den obersten Bereich der Mantelwand der Blindbohrung (107) des Gehäuses (101) ist eine Nut (154) eingeformt.
Die beiden im wesentlichen geschlossenen Räume (149a), (149b) (Fig. 7), die vom Gehäuse (101), der Ventilspindel (113) und dem Führungsteil (125) begrenzt werden und in denen sich die Kolbenflügel (118a), (118b) bewegen können, sind ebenso wie die Bohrungen (135), (136) der Ventilspindel (113), die Kanäle (131), (132) des Führungsteils (125) und die Durchgangsbohrungen (139), (140) der verdrehbaren Steuerscheibe (130) mit einem viskosen, fließfähigen und schmierenden Medium, vorzugsweise einem Silikonöl, angefüllt.
Die Funktionsweise des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 6 und 7 stimmt vollständig mit derjenigen beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 überein.
Die Kolbenflügel (118a), (118b) erfüllen alle drei Funktionen des Ringkolbens (18) beim zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel, wobei nur dessen Axialbewegung durch eine Winkelbewegung ersetzt wird.
Beim Verdrehen der Ventilspindel (113) muß das fließfähige, schmierende Medium aus den Teilen der geschlossenen Räume (149a), (149b), die in Bewegungsrichtung vor den Kolbenflügeln (118a), (118b) liegen, über die als Verdrängungsweg dienende Nut (154) in diejenigen Teile der geschlossenen Räume (149a), (149b) gedrückt werden, die in Bewegungsrichtung hinter den Kolbenflügeln (118a), (118b) liegen. Dabei entsteht eine sich der Verdrehung der Ventilspindel (113) widersetzende Bremskraft, deren Größe von der Viskosität des fließfähigen, schmierenden Mediums und vom Querschnitt der Nut (154) abhängt. -5-

Claims (16)

  1. Nr. 391175 Beim Verdrehen der Kolbenflügel (118a), (118b) entsteht außerdem in dem System, welches das fließfähige, schmierende Medium enthält, ein erhöhter Druck, wodurch schmierendes Medium über die Durchgangsbohrungen (139), (140) der verdrehbaren Steuerscheibe (130) in den Spalt zwischen den Steuerscheiben (130), (141) eingepreßt wird. Schließlich dienen die Kolbenflügel (118a), (118b) im Zusammenwirken mit den Gehäuserippen (152), (153) als Endanschläge für die Drehbewegung der Ventilspindel (113). Das zweite Ausführungsbeispiel eines Absperrventil-Oberteils ist offensichtlich etwas einfacher als das erste: es enthält eine geringere Anzahl von Teilen; außerdem entfällt eine Einrichtung, welche die Drehbewegung der Ventilspindel in eine Axialbewegung des Ringkolbens umsetzt Bei beiden Ausführungsbeispielen ist es möglich, durch eine Variation des Querschnitts des Verdrängungsweges über dessen Längserstreckung hinweg und durch eine Anordnung des Kolbens direkt am Verdrängungsweg zu erreichen, daß die Bremswirkung und Pumpwirkung nicht über den ganzen Drehbereich der Ventilspindel hinweg konstant ist. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 wird hierzu statt oder zusätzlich zur Bohrung (22) im Ringkolben (18) eine axial verlaufende Nut in der Mantelfläche der oberen Stimbohrung (6) des unteren Gehäuseteils (lb) eingesetzt Im allgemeinen wird die Variation des Querschnitts des Verdrängungsweges so gewählt, daß eine nennenswerte Brems- und Pumpwirkung erst kurz vor der vollständigen Schließstellung des Absperrventils eintritt. Bei beiden Ausführungsbeispielen kann die Pumpwirkung des Kolbens dadurch wesentlich verbessert werden, daß in das Kanalsystem, welches zum Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben führt, eine als Rückschlagventil wirkende Einrichtung eingefügt wird. Diese ist so zu schalten, daß sie eine Förderbewegung des fließfähigen, schmierenden Mediums im wesentlichen nur in Richtung auf den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben zuläßt Eine zweite, entsprechende Einrichtung wird in das Kanalsystem eingesetzt welches zu einem Reservoir für das fließfahige, schmierende Medium führt Ein solches Reservoir ist beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 der oberhalb der Radialbohrung (36) liegende Bereich der Durchgangsbohrung (35) in der Ventilspindel (13). Als Rückschlagventil können beispielsweise Lippendichtungen verwendet werden, welche so an der Wand des zugehörigen Kanals anliegen, daß sie unter Druck von der einen Seite von dieser Wand äbheben, während sie durch Druck von der anderen Seite an die Wand angelegt werden. Die Positionen und Durchströmungsrichtungen derartiger Rückschlagventile sind in Fig. 1 schematisch bei den Bezugszeichen (54) bzw. (55) dargestellt. In der obigen Beschreibung sowie in den Ansprüchen werden zur Bestimmung der Relativpositionen von Teilen häufig der Einfachheit halber die Begriffe "oben" und "unten" verwendet. Dabei ist diejenige Anordnung des Absperrventil-Oberteils unterstellt, die in der Praxis am häufigsten vorkommt: mit annähernd senkrecht stehender Achse. Selbstverständlich sind jedoch andere Einbaulagen des beschriebenen Absperrventil-Oberteils möglich. PATENTANSPRÜCHE 1. Sanitäres Absperrventil-Oberteil mit einem Gehäuse, mit einer feststehenden Steuerscheibe, welche mindestens eine Wasser-Durchlaßöffnung enthält, mit einer verdrehbaren Steuerscheibe, welche mindestens eine Wasser-Durchlaßöffnung oder -Durchströmungsausnehmung umfaßt, die in unterschiedliche Überlappung mit der Wasser-Durchlaßöffnung der feststehenden Steuerscheibe gebracht werden kann, mit einer Ventilspindel, über welche die verdrehbare Steuerscheibe verdreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Ventilspindel (13; 113) antriebsmäßig eine Schmiermittelpumpe (18; 118a, 118b) verbunden ist, die an ein mit einem fließfähigen, schmierenden Medium gefülltes Kanalsystem (35, 36, 31, 32, 39, 40; 135, 136, 131, 132, 139, 140) angeschlossen ist, das in den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben (30, 41; 130, 141) führt, wobei insbesondere das fließfähige, schmierende Medium ein Silikonöl ist. -6- Nr. 391 175
  2. 2. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalsystem eine Radialbohrung (36, 136) und eine Axialbohrung (35,135) der Ventilspindel (13; 113) umfaßt.
  3. 3. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbohrung (35) eine Durchgangsbohrung und am oberen, außerhalb des Gehäuses (1) liegenden Ende der Ventilspindel (13) verschließbar ist.
  4. 4. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbohrung (135) eine nach oben verschlossene Blindbohrung ist
  5. 5. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 2, bei welchem die Drehbewegung von der Ventilspindel auf die verdrehbare Steuerscheibe über ein Führungsteil übertragen wird, welches eine Mitnahmeöffnung zur Aufnahme eines Mitnahmekopfes der Ventilspindel aufweist und in drehschlüssiger Verbindung mit der verdrehbaren Steuerscheibe steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalsystem mindestens einen Kanal (31, 32; 131, 132) umfaßt, der von der Mitnahmeöffnung (24; 124) zur unteren Stirnseite des Führungsteil (25; 125) verläuft.
  6. 6. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalsystem zwei Kanäle (31, 32; 131,132) umfaßt, welche von der Mitnahmeöffnung (24; 124) ausgehen und divergierend zur unteren Stirnseite des Führungsteils (25; 125) verlaufen.
  7. 7. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kanalsystem zwei Durchgangsbohrungen (39, 40; 139, 140) im radial äußeren Bereich der verdrehbaren Steuerscheibe (30; 130) umfaßt, welche mit den beiden Kanälen (31, 32; 131, 132) des Führungsteils (25; 125) kommunizieren.
  8. 8. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Wasser-Durchlaßöffnungen (37, 38, 42, 43; 137, 138, 142, 143) in mindestens einer Steuerscheibe (30, 41; 130, 141) von der Form eines Kreisringsegmentes durch eine Einbuchtung (51) abweicht.
  9. 9. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermittelpumpe einen Kolben (18; 118) umfaßt, der in einem im wesentlichen geschlossenen, mit dem fließfähigen, schmierenden Medium angefüllten Raum (49; 149) angeordnet ist, den er in zwei Teilräume unterteilt, von denen mindestens einer mit dem Kanalsystem (35, 36, 31, 32, 39, 40; 135, 136, 131, 132, 139, 140) verbunden ist, und daß eine Einrichtung (17; -) vorgesehen ist, welche die Drehbewegung der Ventilspindel (13; 113) in eine Bewegung des Kolbens (18; 118a, 118b) umsetzt.
  10. 10. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen geschlossene Raum (49) ein die Ventilspindel (13) umgebender Ringraum ist, daß der Kolben (18) ein die Ventilspindel (13) umgebender Ringkolben ist, daß der Kolben (18) auf einem Außengewinde (17) der Ventilspindel (13) verschraubbar ist und daß eine Einrichtung (19,20) vorgesehen ist, welche eine Verdrehung des Kolbens (18) gegenüber dem Gehäuse (1) verhindert.
  11. 11. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (19, 20), welche die Verdrehung des Kolbens (18) gegenüber dem Gehäuse (1) verhindert, eine radial vorstehende Rippe (19) des Kolbens (18) umfaßt, welche in eine axial verlaufende Nut (20) des Gehäuses (1) eingreift.
  12. 12. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) ein oberes, im wesentlichen glockenförmiges Gehäuseteil (la) und ein unteres Gehäuseteil (lb) umfaßt, wobei das untere Gehäuseteil (lb) eine obere Blindbohrung (6), innerhalb welcher der im wesentlichen geschlossene Raum (49) ausgebildet ist, und eine untere Blindbohrung (7), innerhalb welcher die beiden Steuerscheiben angeordnet sind, umfaßt.
  13. 13. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen geschlossene Raum mindestens ein Ringraumsegment (149a, 149b) umfaßt, das in Umfangsrichtung durch zwei nach innen ragende Rippen (152,153) des Gehäuses (101) begrenzt ist und die Ventilspindel (113) teilweise umgibt, und daß der Kolben mindestens einen Kolbenflügel (118a, 118b) umfaßt, der von der Ventilspindel (113) radial nach außen in das Ringraum-Segment (149a, 149b) ragt.
  14. 14. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenflügel (118a, 118b) mit der Ventilspindel (113) einstückig ist. -7- Nr. 391175
  15. 15. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach den Ansprüchen 1,2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß in das Kanalsystem (35) eine als Rückschlagventil arbeitende Einrichtung (54) eingefügt ist, welche eine Förderbewegung des fließfähigen, schmierenden Mediums in Richtung auf den Spalt zwischen den beiden Steuerscheiben (30), (41) bevorzugt. 5
  16. 16. Sanitäres Absperrventil-Oberteil nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in das Kanalsystem (35) eine als Rückschlagventil arbeitende Einrichtung (55) eingefügt ist, welche eine Förderbewegung des fließfähigen, schmierenden Mediums aus einem Reservoir zur Schmiermittelpumpe (18) bevorzugt. 10 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 15 -8-
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