AT38835B - Verfahren zur Herstellung von Kunstdünger. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstdünger.

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   Die Temperatur, bei welcher die chemische Umsetzung zwischen den Ätzkalk und dem verwendeten Material vor sich geht, lässt sich ebenfalls nicht genau festlegen. So genügt bei manchen Tonen eine Femperatur von   1200,   während man Braunkohlen und vulkanische Asche nur auf etwa 800 zu erhitzen braucht, um die betreffenden Kalkhydrosilikate-Aluminate etc. herzustellen. Bei dem Feldspat muss eine Temperatur von etwa   160-1800 angewendet   werden. 



   Die Umwandlung der Braunkohlenasche geht schon bei Anwendung von unter AtmosphärenDruck stehenden Dampfe und in kurzer Zeit vor sich, während beim Feldspat und bei anderen schweren umsetzbaren Materialien ein Überdruck von   6. 8   bis 10 Atmosphären vorhanden sein und die Einwirkung des Dampfes mehrere Stunden lang andauern muss. 



   Zur Durchführung des Verfahrens bedient man sich mit Vorteil der bei der Fabrikation von Kalksandsteine benutzten bekannten Lösch-, Misch-,   Lager-und Druckbehandlungs-   Methoden und Vorrichtungen. Diese bekannten und bewährten Einrichtungen mit ihren mannigfachen Arten des Löschens und Zumischens des Kalkes, der Lagerung des Gemisches in Silos und den verschiedenen Härte-Methoden der Presslinge lassen sich für die Zwecke des vorliegenden Verfahrens mit grossem Vorteile verwenden. 
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 nunmehr in einem Zustande, in welchem sie den Ackerboden die wichtige Absortionsfähigkeit verleihen,   sodass   die Bestandteile von der Pflanze leicht aufgenommen weiden. 



   Da das fertige Produkt durch die Behandlung mit Wasserdampf   steiil   geworden ist, so kann es gegebenenialls von Wichtigkeit sein, diese sterile Masse mit geeigneten, für die Pflanzenernährung wichtigen Bakterien zu impfen, dadurch Reinkulturen zu erzielen und die so   behandfite   Masse dem Ackerboden zuzuführen. 



   Das vorliegende Verfahren ist für die   Kalidüngung   von besonderer Bedeutung, da die hei der Düngung mit Chloralkalien vielfach auftretenden, nachteiligen Begleiterscheinungen durch den   künstlichen,   nach dem vorliegenden Verfahren erhaltenen Dünger vermieden werden. 



   Sand-, Heide-, Moorboden werden, wenn sie mit entsprechenden Mengen des nach dem   voi-   liegenden Verfahren hergestellten Düngers gedüngt werden, die Unfruchtbarkeit verlieren und in nutzbringendes Ackerland veiwandelt. 
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