AT381647B - Bandfilterpresse - Google Patents

Bandfilterpresse

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AT381647B
AT381647B AT0341984A AT341984A AT381647B AT 381647 B AT381647 B AT 381647B AT 0341984 A AT0341984 A AT 0341984A AT 341984 A AT341984 A AT 341984A AT 381647 B AT381647 B AT 381647B
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Helfried Dipl Ing Enzi
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Andritz Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/04Filters with filtering elements which move during the filtering operation with filtering bands or the like supported on cylinders which are impervious for filtering
    • B01D33/042Filters with filtering elements which move during the filtering operation with filtering bands or the like supported on cylinders which are impervious for filtering whereby the filtration and squeezing-out take place between at least two filtering bands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D33/056Construction of filtering bands or supporting belts, e.g. devices for centering, mounting or sealing the filtering bands or the supporting belts
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    • B01D33/46Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes nozzles or the like acting on the cake-side of the filtering element
    • B01D33/463Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes nozzles or the like acting on the cake-side of the filtering element nozzles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
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    • B01D33/58Handling the filter cake in the filter for purposes other than for regenerating the filter cake remaining on the filtering element
    • B01D33/60Handling the filter cake in the filter for purposes other than for regenerating the filter cake remaining on the filtering element for washing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


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 EMI2.1 
 

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    bzw.Bandführungsgitter --31'-- am Rahmenteil --1'-- in   der gewünschten Stellung festgeschraubt. 



  Auch eine Kombination der in Fig. 2 und 3 bzw. 3a dargestellten Systeme ist möglich. 



   Die beiden mit gleicher oder verschieden grosser Zugspannung beaufschlagten Filterbänder --2 und 3-- werden mit dem zwischen ihnen eingeschlossenen Material bzw. Gut nach der oben 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
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 --27-- umPresswalze --9,9',9",9'''-- gegeben sein muss, sondern dass in Bandlaufrichtung aufeinanderfolgende Presswalzen auch denselben Durchmesser aufweisen können ; insgesamt soll jeder der Walzendurchmesser abnehmen. Die von den   Filterbändern --2   und 3-- von oben umschlungenen Presswal-   zen --9" und 9"'-- weisen   vorzugsweise, aber nicht zwingend, einen perforierten Mantel zum leichteren Abführen der ausgepressten Flüssigkeit auf. 



   Die direkt nach der keilförmigen Zone anschliessende Presswalze --9-- zeichnet sich durch einen extrem grossen Durchmesser sowie einen extrem grossen Umschlingungswinkel von mindestens 1800 aus und ist in jedem Fall perforiert. 



   Eine zusätzliche Drucksteigerung auf das zu behandelnde Material kann dadurch erreicht werden, dass ein zusätzliches   Druckband --33-- mit   Hilfe einer beweglichen Spannwalze --28-und fixen   Umlenkwalzen --8"-- die beiden Filterbänder --2   und 3-- mit dem dazwischen eingeschlossenen Material an eine der   Presswalzen --9'" --,   vorzugsweise an die oder eine der letzten drückt. Derartige Einrichtungen können auch für mehrere Presswalzen vorgesehen sein. Im Falle, dass dieses Druckband --33-- eine geschlossene Oberfläche aufweist, ist der Mantel der Presswal-   ze --9'" -- perforiert.    



   An Stelle des Druckbandes --33-- können auch mehrere über die gesamte Breite der Walze   - -9','-- und/oder   anderer Walzen parallel angeordnete Druckriemen verwendet werden. In diesem Fall kann die   Presswalze-9'''--auch   einen vollen Walzenmantel aufweisen. Eine zusätzliche anschliessende, sehr erwünschte Drucksteigerung ist schliesslich dadurch möglich, dass eine oder mehrere   Presswalzen mittels   pneumatisch betätigten   Bälgen --26-- direkt   an jeweils eine oder mehrere Presswalze   --9'-- gedrückt   werden und damit einen oder mehrere   Pressnip (s)   bilden. 



   Das Band --2-- - hier willkürlich als oberes Filterband bezeichnet - wird im oberen Bereich der Fig. 1 entlang einer im wesentlichen waagrechten Strecke geführt. Über dieser ist ein Verteilkasten --19-- angeordnet, welcher mit einer   Leitung --21-- mit   dem zu behandelnden Gut versorgt wird. 



   Aufgabe dieses   Verteilkastens--19--mit   den darin befindlichen Einbauten --20 oder 20'-ist es, das zu behandelnde Material in einer möglichst konstanten Schichtdicke über die gesamte Breite des Bandes --2-- zu verteilen und damit dafür Sorge zu tragen, dass in den nachgeschalteten Pressstufen das zu behandelnde Material mit möglichst konstantem Druck quer zur Bandlaufrichtung R beaufschlagt wird. Die konstruktive Gestaltung der die eigentliche Verteilung bewerkstelligenden Bauteile --20 oder   20'-hängt   wesentlich von der Beschaffenheit des zur Verarbeitung gelangenden Gutes ab. Als Gut kommen alle   wasserhältigen   Nahrungsmittel in Frage, insbesondere Früchte, gegebenenfalls in vorbearbeiteter Form. 



   Insbesondere beim Verarbeiten von Weintrauben und Beerenfrüchten bzw. ihrer Maischen ist die Leitung --21-- mit einem   Verbindungsstück --22-- an   einen   Schwenkrüssel --20-- ange-   schlossen, der von einem entsprechenden Motor, welcher in der Fig. 4 nicht dargestellt ist, zum 

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 Schwenken in Richtung der Pfeile K in einer vertikalen, in bezug auf das Band --2-- transversalen Ebene gebracht wird. 



   Insbesondere bei andern Fruchtmaischen,   z. B.   beim Verarbeiten von Apfelmaische, erfolgt das Verteilen durch eine im Verteilkasten --19-- entgegen der Bandlaufrichtung R, d. h. in Richtung des Pfeiles L laufenden   Verteilschnecken--20'-. Fig. 5   zeigt das zuletzt genannte Verteilungssystem schematisch. 



   Der Verteilkasten --19-- geht in jedem Fall in ein Paar Seitenteile --24-- über, die entlang des   Bandes --2-- bis   in die Nähe der Spannwalze --6-- verlaufen. Die Seitenteile --24-- sind mit   Gummilippen--34-versehen (Fig. 5a),   welche direkt am oberen Filterband --2-- gleiten und den seitlichen Austritt des Materials verhindern. Zwischen den Seitenteilen --24-- - der sogenannten Formatbegrenzung - sind eine oder mehrere Stangen--23--, z. B. mit quadratischem Querschnitt, angeordnet, welche im allgemeinen das   Band --2-- berühren   und mittels eines oder mehrerer Motors (Motoren), welche (r) in den Zeichnungen nicht dargestellt sind (ist), in Richtung des Pfeiles M rotiert werden.

   In ähnlicher Weise wie die   Stangen --23-- können   auch quer über das obere Filterband --2-- gespannte Schnüre oder Seile --35-- zum Einsatz gelangen, welche direkt auf dem Band --2-- aufliegen und unter einer Vorspannung in den Seitenteilen--24-mittels Zugschrauben --36-- befestigt sind. 



   Während des Betriebes gelangt das zu verarbeitende Gut durch die   Zuführleitung --21--   in den Verteilkasten --19-- und wird durch den   Schwenkrüssel --20-- oder   die Verteilschnecke - gleichmässig über die gesamte Breite des Bandes --2-- verteilt. Infolge der Fortbewegung des   Bandes --2-- gelangt   das Gut zu den Stangen --23-- bzw. Seilen --35-- und wird von diesen einerseits vorgepresst sowie anderseits vom Band --2-- kurz abgehoben. Das kurze Abheben des Gutes vom   Band --2-- bewirkt,   dass das Gut (Maische) umgeschichtet wird und damit laufend neue Drainagekanäle im zu behandelnden Gut freigelegt werden.

   Dies kann auch durch den Einbau der zuvor beschriebenen   Schnüre --35-- oder   einer Kombination von   Schnüren --35-- und   rotierenden Stangen --23-- erreicht werden. 



   Das zu verarbeitende Material gelangt schliesslich auf dem Filterband --2-- bis zur Spannwalze --6-- und wird dort in Richtung des Pfeiles Q auf das hier willkürlich als unteres Filter- 
 EMI4.1 
 pressten Materialreste gelangen auf herkömmliche Weise an jener Stelle aus der Presse, wo sich die   Bänder --2   und 3--trennen. 



   Es lassen sich somit grundsätzlich drei verschiedene Entsaftungsbereiche-bzw.-zonen innerhalb der Bandfilterpresse unterscheiden : Eine im wesentlichen horizontale Entsaftungszone, welche durch die Seitenteile --24-- begrenzt wird und in welcher das Entsaften grundsätzlich durch die Schwerkraft erfolgt, wobei durch die Einbauten --23 und/oder 23'-- ein Vorpressen und/oder wiederholtes Freilegen von Drainagekanälen bewirkt wird. Eine keilförmige Zone --27--, in welcher - hervorgerufen durch die Verengung des Keilspaltes in Bandlaufrichtung - eine kontinuierliche Steigerung des Pressdruckes auf das Gut erfolgt. Eine sogenannte Presszone, in welcher der Pressdruck durch Verringerung der Walzenradien in Bandlaufrichtung gesteigert wird. Gegebenenfalls ist noch eine Endauspressungsstufe vorgesehen. 



   Das in den einzelnen Entsaftungszonen ausgepresste Filtrat (der Saft) wird in den jeweils unter diesen Zonen bzw. unter Bereichen dieser Zonen angebrachten Sammelwannen (Filtratwannen,   Saftwannen) --10, 11, 12, 13, 14, 15--   aufgefangen und kann   mittels, an Stutzen --10', 11', 12', 13', 14',   15'-- angebrachten, in den Zeichnungen nicht dargestellten, Rohrleitungen und/oder flexiblen Schläuchen abgeführt werden. 



   Je nach den Anforderungen an die endgültige Qualität des erzeugten Saftes ist es nun möglich, den in den einzelnen Entsaftungszonen anfallenden Saft separat voneinander abzuführen und die einzelnen anfallenden Filtratströme (Saftströme) einer gesonderten Nachbehandlung zuzuführen. 



   Letzteres kann   z. B.   dann von Vorteil oder unumgänglich sein, wenn die Filtratströme aus den einzelnen Entsaftungszonen (oder aus den einzelnen Sammelwannen) eine unterschiedliche Be- 

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 lastung mit Feststoffen (Trübstoffen) oder auf Grund der unterschiedlich lange einwirkenden Presszeit eine unterschiedliche Oxydationsstufe aufweisen. 



   Ist ein getrenntes Abführen der einzelnen Filtratströme nicht notwendig oder nicht erwünscht, so können diese aus den Sammelwannen --10 bis 15-- mittels an deren Ablaufstutzten --10' bis 15'--befestigten, in den Zeichnungen nicht dargestellten, Rohren oder Schläuchen in die unter- 
 EMI5.1 
 Transportschnecke geleitet werden. Mit diesem   Trommelsieb --17-- können   eventuelle vorhandene restliche feste Teile (Trübstoffe, Kern- und Schalenreste) aus dem Filtrat (dem Saft) beseitigt werden, indem sie durch die Transportschnecke axial nach aussen befördert werden, während der Saft durch die Siebmaschen in den   Sammelzylinder--17'-gelangt   und über den Anschlussstutzen - abgeleitet wird. 



   Die beiden Bänder --2 und   3-- können   jeweils mit einer Waschvorrichtung, in Fig. 1 allgemein   mit --25-- gekennzeichnet,   versehen sein. Der genauere Aufbau dieser Waschvorrichtungen ist in Fig. 6 und 6a dargestellt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind diese Waschvorrichtungen --25-insbesondere ausserhalb der eigentlichen Arbeitszonen (Entsaftungszonen) der   Siebbänder --2, 3--   sowie insbesondere vor der Zuführstelle des zu verarbeitenden Materials und nach dem Abwurf des Pressrückstandes positioniert.

   Die Waschvorrichtungen --25-- bestehen jeweils aus einem geteilten kastenförmigen   Körper --39--   (dem sogenannten   Waschkasten),   welcher mit Schlitzen --40--, durch welche das jeweilige Band läuft, mit einem Rohr --41--, dessen   Strahldüsen --42-- gegen   das jeweilig darunter laufende Band gerichtet sind, und mit einem Anschlussstück --38-- für die Versorgung mit Waschflüssigkeit versehen ist. Das Rohr --41-- ist auf der dem   Anschlussstück   -   gegenüberliegenden   Seite mit einem   Teil --36-- verlängert   ausgeführt, an dessen Ende 
 EMI5.2 
 wasser oder Kondensat aus den Konzentrieranlagen) aus dem Kastenunterteil derart abgeführt werden, dass diese mit dem Filtrat (dem Saft) nicht vermischt wird.

   Um einerseits das Mitschleppen von Waschflüssigkeit durch die   Bänder --2   und 3--und damit die Verdünnung des gewonnenen 
 EMI5.3 
 sie das jeweilige Band berühren. Es ist nun möglich, die Bänder --2 und 3-- ohne Unterbrechung des Betriebes der Bandpresse kontinuierlich zu waschen und damit die ursprünglichen Filtrationseigenschaften dieser Bänder nahezu zu 100% aufrecht zu erhalten. 



   Dazu wird die Waschflüssigkeit unter Druck in das Rohr --41-- über das Anschlussstück --38-- eingeleitet und mittels der Strahldüse --42-- auf das jeweils darunter verlaufende Band   - 2   oder   3-- gesprüht.   



   Die gemäss der Erfindung verbesserte kontinuierliche Bandfilterpresse weist einen bei weitem verbesserten Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Systemen auf. 



   Als Siebmaterial kommen Kunststoff, Metall, usw. bzw. übliche Siebmaterialien in Frage. 



   An Stelle der Bandführungswalzen --31-- können auch, insbesondere perforierte, Platten vorgesehen werden. 



   Die Maschenweite der   Bänder--2, 3--   entspricht den üblichen Weiten und wird allenfalls in Abhängigkeit von dem zu pressenden Gut gewählt. 



   Allenfalls kann ausgepresstes Gut in gewissem Ausmass zur Verbesserung der Presseigenschaften des zu pressenden Gutes diesem zugesetzt werden, bevor es in die Keilzone eintritt. 



   Zu bemerken ist, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn das Zerkleinern der Früchte bzw. die Maischenherstellung, direkt bzw. erst im Verteilkasten --19-- bzw. auf der Bandfilterpresse erfolgt,   z. B.   mit einer Zerkleinerungsvorrichtung üblicher Bauart, Schnecken, Messerwalzen   od. dgl.   

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   Man erreicht damit, dass der erste (und beste) austretende Saft sofort   (Sammelwanne --10--)   auf- gefangen und abgeleitet werden kann. Bei herkömmlicher Zerkleinerung entfernt von der Presse treten eine Oxydation der Maische und des Saftes und damit ein Qualitätsverlust ein. Die bei fortschreitender Zeitdauer der Behandlung weitergehende Oxydation bestimmt auch die Qualität des in verschiedenen Zonen entnommenen Saftes. 



   Mit der erfindungsgemässen Verteileinrichtung wird somit der in der, auch dem Verteilkasten -   -19-- zugeordneten, Sammelwanne --10-- erhaltene   Saft bester Qualität vermehrt, da der erste
Saftaustritt auf Grund einer mechanischen Einwirkung bzw. Zerkleinerung erst im Verteilkasten eintritt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kontinuierliche Bandfilterpresse mit, vorzugsweise endlos gewebten oder endlos verwebten, Sieb- bzw. Pressbändern, zum Pressen von Flüssigkeit enthaltenden Nahrungsmitteln, insbesondere Fruchtmaischen und Fruchttrebern, sowie zum gegebenenfalls wiederholten Nachpressen von insbesondere angemaischten Fruchttrestern, wobei mindestens zwei Pressbänder vorgesehen sind, welche, vorzugsweise in ihrem Berührungsbereich, in gleicher Richtung angetrieben werden und eine Keilzone bilden, und wobei ein Verteilkasten bzw.

   Einfülltrichter für die Versorgung der Presse, insbesonderes des jeweils oberen Bandes mit dem zu verarbeitenden Gut sowie Vorrichtungen zur Veränderung des Konvergenzwinkels der Bänder in der Keilzone vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Band (2) in bekannter Weise entlang einer im wesentlichen waagrechten Strecke geführt ist, dass der Verteilkasten bzw.

   Einfülltrichter (19) in bekannter Weise über dieser im wesentlichen waagrechten Strecke angeordnet ist, dass Verteileinrichtungen, insbesondere eine Verteilschnecke (20') für die Verteilung des zu verarbeitenden Gutes über die gesamte Breite des oberen Bandes vorgesehen sind, dass gegebenenfalls   Vorpress- oder   Zerkleinerungseinrichtungen, vorzugsweise Stangen (23), Schnüre (35) für das Gut vorgesehen sind, und dass zur Ableitung des anfallenden Filtrates Sammelwannen   (11, 12, 13, 14, 15, 16)   vorgesehen sind, von welchen die Filtratströme einer Nachbehandlung zuführbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Bandfilterpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilkasten bzw.
    Einfülltrichter (19) mit einem Schwenkrüssel (20) versehen ist, dessen Austrittsöffnung in einer etwa vertikalen und in bezug auf das obere Band (2) transversalen Ebene schwenkbar ist, wobei dieser Schwenkrüssel (20) an die Zuführleitung (21) des zu verarbeitenden Gutes angeschlossen ist.
    3. Bandfilterpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilschnecke (20') zum Verteilen des zu verarbeitenden Gutes quer zum oberen Band (2) angeordnet ist, nahe bzw. unmittelbar bis zur Bandoberfläche reicht und entgegen der Bandlaufrichtung angetrieben ist.
    4. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilkasten bzw. Einfülltrichter (19) mit einem Paar von Seitenteilen (24) verbunden ist, die zumindest entlang der im wesentlichen waagrechten Strecke des oberen Bandes (2) dieses begrenzen, wobei vorzugsweise zwischen diesen Seitenteilen (24) zumindest eine Vorpress- bzw. Zerkleinerungseinrichtung für das zu verarbeitende Gut angebracht ist, die vorteilhafterweise das Band berührt oder sich in dessen unmittelbarer Nähe befindet.
    5. Bandfilterpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorpress- bzw. Zerkleinerungseinrichtung von zumindest einer, etwa quer zum zugehörigen Band angeordneten, um ihre eigene Achse drehenden Stange (23) beliebigen, vorzugsweise jedoch quadratisch oder Kanten besitzenden, Querschnittes gebildet ist, welche vorteilhafterweise auf ihrer gesamten Länge eine rauhe Oberfläche aufweist.
    6. Bandfilterpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorpress- bzw. Zerkleinerungseinrichtung zumindest ein etwa quer zum zugehörigen Band gespanntes Seil bzw. Band (35) ist.
    7. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei entlang des Verlaufes des <Desc/Clms Page number 7> jeweiligen Bandes, insbesondere ausserhalb der Arbeitszonen der Bänder, insbesondere vor der Zuführstelle des zu verarbeitenden Gutes und nach der Abführung des ausgepressten Materials, Waschvorrichtungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtungen (25) aus einem kastenförmigen Körper (39) bestehen, durch den, insbesondere durch Schlitze (40) in dessen Seitenwänden, das entsprechende Band (2, 3) frei bewegbar ist und der mit Düsen (42) und/oder mit einem Rohr mit Spritzdüsen zur Beaufschlagung des Bandes (2, 3) mit Wasser oder Druckluft versehen ist.
    8. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der keilförmigen Zone eine Presszone nachgeschaltet ist, in welcher der auf das Gut wirkende Pressdruck kontinuierlich gesteigert wird, wobei gegebenenfalls die diese Presszone bildenden Presswalzen (9, 9', 9", 9",) in Bandlaufrichtung einen abnehmenden Walzendurchmesser aufweisen.
    9. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden eigentlichen Filterbänder (2, 3) und das zwischen ihnen befindliche, zu behandelnde Gut durch zumindest ein weiteres, drittes, sogenanntes Pressband oder weitere Pressbänder an eine oder mehrere der Presswalzen angepresst sind.
    10. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur abschliessenden Drucksteigerung auf das zu behandelnde Gut eine oder mehrere parallele direkt aneinander gedrückte Walze (n) vorgesehen sind (ist), die einen oder mehrere Pressnip (s) bilden.
    11. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilkasten bzw. Einfülltrichter (19) zugleich als Vorpresseinrichtung bzw. Zerkleinerungsvorrichtung bzw. Reibmühle ausgeführt ist und die Herstellung der Fruchtmaische aus dem zu behandelnden, zugeführten Gut übernimmt.
    12. Bandfilterpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Keilzone zumindest eines der Bänder (2, 3) von Rollen (31) oder Platten abgestützt ist, die mit dem jeweils andern Band einen Winkel einschliessen und die Bänder einander annähern und gegebenenfalls auf einem verschwenkbaren Träger (1') gelagert sind.
AT0341984A 1984-10-25 1984-10-25 Bandfilterpresse AT381647B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2127974A1 (de) * 1971-06-05 1972-12-14 Alb. Klein Kg, 5241 Niederfischbach Bandfilter zum Entwässern von vorzugsweise zu Schlämmen eingedickten Suspensionen
AT323199B (de) * 1973-06-12 1975-06-25 Klein Alb Kg Bandfilter od. dgl. vorrichtung zum entwässern von schlammartigem aufgabegut sowie verfahren dazu
DE2854168B2 (de) * 1978-12-15 1981-01-29 Alb. Klein Gmbh & Co Kg, 5241 Niederfischbach Siebbandpresse zum kontinuierlichen Entwässern einer Suspension, insbesondere eines Abwasserschlammes

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