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bzw.Bandführungsgitter --31'-- am Rahmenteil --1'-- in der gewünschten Stellung festgeschraubt.
Auch eine Kombination der in Fig. 2 und 3 bzw. 3a dargestellten Systeme ist möglich.
Die beiden mit gleicher oder verschieden grosser Zugspannung beaufschlagten Filterbänder --2 und 3-- werden mit dem zwischen ihnen eingeschlossenen Material bzw. Gut nach der oben
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--27-- umPresswalze --9,9',9",9'''-- gegeben sein muss, sondern dass in Bandlaufrichtung aufeinanderfolgende Presswalzen auch denselben Durchmesser aufweisen können ; insgesamt soll jeder der Walzendurchmesser abnehmen. Die von den Filterbändern --2 und 3-- von oben umschlungenen Presswal- zen --9" und 9"'-- weisen vorzugsweise, aber nicht zwingend, einen perforierten Mantel zum leichteren Abführen der ausgepressten Flüssigkeit auf.
Die direkt nach der keilförmigen Zone anschliessende Presswalze --9-- zeichnet sich durch einen extrem grossen Durchmesser sowie einen extrem grossen Umschlingungswinkel von mindestens 1800 aus und ist in jedem Fall perforiert.
Eine zusätzliche Drucksteigerung auf das zu behandelnde Material kann dadurch erreicht werden, dass ein zusätzliches Druckband --33-- mit Hilfe einer beweglichen Spannwalze --28-und fixen Umlenkwalzen --8"-- die beiden Filterbänder --2 und 3-- mit dem dazwischen eingeschlossenen Material an eine der Presswalzen --9'" --, vorzugsweise an die oder eine der letzten drückt. Derartige Einrichtungen können auch für mehrere Presswalzen vorgesehen sein. Im Falle, dass dieses Druckband --33-- eine geschlossene Oberfläche aufweist, ist der Mantel der Presswal- ze --9'" -- perforiert.
An Stelle des Druckbandes --33-- können auch mehrere über die gesamte Breite der Walze - -9','-- und/oder anderer Walzen parallel angeordnete Druckriemen verwendet werden. In diesem Fall kann die Presswalze-9'''--auch einen vollen Walzenmantel aufweisen. Eine zusätzliche anschliessende, sehr erwünschte Drucksteigerung ist schliesslich dadurch möglich, dass eine oder mehrere Presswalzen mittels pneumatisch betätigten Bälgen --26-- direkt an jeweils eine oder mehrere Presswalze --9'-- gedrückt werden und damit einen oder mehrere Pressnip (s) bilden.
Das Band --2-- - hier willkürlich als oberes Filterband bezeichnet - wird im oberen Bereich der Fig. 1 entlang einer im wesentlichen waagrechten Strecke geführt. Über dieser ist ein Verteilkasten --19-- angeordnet, welcher mit einer Leitung --21-- mit dem zu behandelnden Gut versorgt wird.
Aufgabe dieses Verteilkastens--19--mit den darin befindlichen Einbauten --20 oder 20'-ist es, das zu behandelnde Material in einer möglichst konstanten Schichtdicke über die gesamte Breite des Bandes --2-- zu verteilen und damit dafür Sorge zu tragen, dass in den nachgeschalteten Pressstufen das zu behandelnde Material mit möglichst konstantem Druck quer zur Bandlaufrichtung R beaufschlagt wird. Die konstruktive Gestaltung der die eigentliche Verteilung bewerkstelligenden Bauteile --20 oder 20'-hängt wesentlich von der Beschaffenheit des zur Verarbeitung gelangenden Gutes ab. Als Gut kommen alle wasserhältigen Nahrungsmittel in Frage, insbesondere Früchte, gegebenenfalls in vorbearbeiteter Form.
Insbesondere beim Verarbeiten von Weintrauben und Beerenfrüchten bzw. ihrer Maischen ist die Leitung --21-- mit einem Verbindungsstück --22-- an einen Schwenkrüssel --20-- ange- schlossen, der von einem entsprechenden Motor, welcher in der Fig. 4 nicht dargestellt ist, zum
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Schwenken in Richtung der Pfeile K in einer vertikalen, in bezug auf das Band --2-- transversalen Ebene gebracht wird.
Insbesondere bei andern Fruchtmaischen, z. B. beim Verarbeiten von Apfelmaische, erfolgt das Verteilen durch eine im Verteilkasten --19-- entgegen der Bandlaufrichtung R, d. h. in Richtung des Pfeiles L laufenden Verteilschnecken--20'-. Fig. 5 zeigt das zuletzt genannte Verteilungssystem schematisch.
Der Verteilkasten --19-- geht in jedem Fall in ein Paar Seitenteile --24-- über, die entlang des Bandes --2-- bis in die Nähe der Spannwalze --6-- verlaufen. Die Seitenteile --24-- sind mit Gummilippen--34-versehen (Fig. 5a), welche direkt am oberen Filterband --2-- gleiten und den seitlichen Austritt des Materials verhindern. Zwischen den Seitenteilen --24-- - der sogenannten Formatbegrenzung - sind eine oder mehrere Stangen--23--, z. B. mit quadratischem Querschnitt, angeordnet, welche im allgemeinen das Band --2-- berühren und mittels eines oder mehrerer Motors (Motoren), welche (r) in den Zeichnungen nicht dargestellt sind (ist), in Richtung des Pfeiles M rotiert werden.
In ähnlicher Weise wie die Stangen --23-- können auch quer über das obere Filterband --2-- gespannte Schnüre oder Seile --35-- zum Einsatz gelangen, welche direkt auf dem Band --2-- aufliegen und unter einer Vorspannung in den Seitenteilen--24-mittels Zugschrauben --36-- befestigt sind.
Während des Betriebes gelangt das zu verarbeitende Gut durch die Zuführleitung --21-- in den Verteilkasten --19-- und wird durch den Schwenkrüssel --20-- oder die Verteilschnecke - gleichmässig über die gesamte Breite des Bandes --2-- verteilt. Infolge der Fortbewegung des Bandes --2-- gelangt das Gut zu den Stangen --23-- bzw. Seilen --35-- und wird von diesen einerseits vorgepresst sowie anderseits vom Band --2-- kurz abgehoben. Das kurze Abheben des Gutes vom Band --2-- bewirkt, dass das Gut (Maische) umgeschichtet wird und damit laufend neue Drainagekanäle im zu behandelnden Gut freigelegt werden.
Dies kann auch durch den Einbau der zuvor beschriebenen Schnüre --35-- oder einer Kombination von Schnüren --35-- und rotierenden Stangen --23-- erreicht werden.
Das zu verarbeitende Material gelangt schliesslich auf dem Filterband --2-- bis zur Spannwalze --6-- und wird dort in Richtung des Pfeiles Q auf das hier willkürlich als unteres Filter-
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pressten Materialreste gelangen auf herkömmliche Weise an jener Stelle aus der Presse, wo sich die Bänder --2 und 3--trennen.
Es lassen sich somit grundsätzlich drei verschiedene Entsaftungsbereiche-bzw.-zonen innerhalb der Bandfilterpresse unterscheiden : Eine im wesentlichen horizontale Entsaftungszone, welche durch die Seitenteile --24-- begrenzt wird und in welcher das Entsaften grundsätzlich durch die Schwerkraft erfolgt, wobei durch die Einbauten --23 und/oder 23'-- ein Vorpressen und/oder wiederholtes Freilegen von Drainagekanälen bewirkt wird. Eine keilförmige Zone --27--, in welcher - hervorgerufen durch die Verengung des Keilspaltes in Bandlaufrichtung - eine kontinuierliche Steigerung des Pressdruckes auf das Gut erfolgt. Eine sogenannte Presszone, in welcher der Pressdruck durch Verringerung der Walzenradien in Bandlaufrichtung gesteigert wird. Gegebenenfalls ist noch eine Endauspressungsstufe vorgesehen.
Das in den einzelnen Entsaftungszonen ausgepresste Filtrat (der Saft) wird in den jeweils unter diesen Zonen bzw. unter Bereichen dieser Zonen angebrachten Sammelwannen (Filtratwannen, Saftwannen) --10, 11, 12, 13, 14, 15-- aufgefangen und kann mittels, an Stutzen --10', 11', 12', 13', 14', 15'-- angebrachten, in den Zeichnungen nicht dargestellten, Rohrleitungen und/oder flexiblen Schläuchen abgeführt werden.
Je nach den Anforderungen an die endgültige Qualität des erzeugten Saftes ist es nun möglich, den in den einzelnen Entsaftungszonen anfallenden Saft separat voneinander abzuführen und die einzelnen anfallenden Filtratströme (Saftströme) einer gesonderten Nachbehandlung zuzuführen.
Letzteres kann z. B. dann von Vorteil oder unumgänglich sein, wenn die Filtratströme aus den einzelnen Entsaftungszonen (oder aus den einzelnen Sammelwannen) eine unterschiedliche Be-
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lastung mit Feststoffen (Trübstoffen) oder auf Grund der unterschiedlich lange einwirkenden Presszeit eine unterschiedliche Oxydationsstufe aufweisen.
Ist ein getrenntes Abführen der einzelnen Filtratströme nicht notwendig oder nicht erwünscht, so können diese aus den Sammelwannen --10 bis 15-- mittels an deren Ablaufstutzten --10' bis 15'--befestigten, in den Zeichnungen nicht dargestellten, Rohren oder Schläuchen in die unter-
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Transportschnecke geleitet werden. Mit diesem Trommelsieb --17-- können eventuelle vorhandene restliche feste Teile (Trübstoffe, Kern- und Schalenreste) aus dem Filtrat (dem Saft) beseitigt werden, indem sie durch die Transportschnecke axial nach aussen befördert werden, während der Saft durch die Siebmaschen in den Sammelzylinder--17'-gelangt und über den Anschlussstutzen - abgeleitet wird.
Die beiden Bänder --2 und 3-- können jeweils mit einer Waschvorrichtung, in Fig. 1 allgemein mit --25-- gekennzeichnet, versehen sein. Der genauere Aufbau dieser Waschvorrichtungen ist in Fig. 6 und 6a dargestellt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind diese Waschvorrichtungen --25-insbesondere ausserhalb der eigentlichen Arbeitszonen (Entsaftungszonen) der Siebbänder --2, 3-- sowie insbesondere vor der Zuführstelle des zu verarbeitenden Materials und nach dem Abwurf des Pressrückstandes positioniert.
Die Waschvorrichtungen --25-- bestehen jeweils aus einem geteilten kastenförmigen Körper --39-- (dem sogenannten Waschkasten), welcher mit Schlitzen --40--, durch welche das jeweilige Band läuft, mit einem Rohr --41--, dessen Strahldüsen --42-- gegen das jeweilig darunter laufende Band gerichtet sind, und mit einem Anschlussstück --38-- für die Versorgung mit Waschflüssigkeit versehen ist. Das Rohr --41-- ist auf der dem Anschlussstück - gegenüberliegenden Seite mit einem Teil --36-- verlängert ausgeführt, an dessen Ende
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wasser oder Kondensat aus den Konzentrieranlagen) aus dem Kastenunterteil derart abgeführt werden, dass diese mit dem Filtrat (dem Saft) nicht vermischt wird.
Um einerseits das Mitschleppen von Waschflüssigkeit durch die Bänder --2 und 3--und damit die Verdünnung des gewonnenen
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sie das jeweilige Band berühren. Es ist nun möglich, die Bänder --2 und 3-- ohne Unterbrechung des Betriebes der Bandpresse kontinuierlich zu waschen und damit die ursprünglichen Filtrationseigenschaften dieser Bänder nahezu zu 100% aufrecht zu erhalten.
Dazu wird die Waschflüssigkeit unter Druck in das Rohr --41-- über das Anschlussstück --38-- eingeleitet und mittels der Strahldüse --42-- auf das jeweils darunter verlaufende Band - 2 oder 3-- gesprüht.
Die gemäss der Erfindung verbesserte kontinuierliche Bandfilterpresse weist einen bei weitem verbesserten Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Systemen auf.
Als Siebmaterial kommen Kunststoff, Metall, usw. bzw. übliche Siebmaterialien in Frage.
An Stelle der Bandführungswalzen --31-- können auch, insbesondere perforierte, Platten vorgesehen werden.
Die Maschenweite der Bänder--2, 3-- entspricht den üblichen Weiten und wird allenfalls in Abhängigkeit von dem zu pressenden Gut gewählt.
Allenfalls kann ausgepresstes Gut in gewissem Ausmass zur Verbesserung der Presseigenschaften des zu pressenden Gutes diesem zugesetzt werden, bevor es in die Keilzone eintritt.
Zu bemerken ist, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn das Zerkleinern der Früchte bzw. die Maischenherstellung, direkt bzw. erst im Verteilkasten --19-- bzw. auf der Bandfilterpresse erfolgt, z. B. mit einer Zerkleinerungsvorrichtung üblicher Bauart, Schnecken, Messerwalzen od. dgl.
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Man erreicht damit, dass der erste (und beste) austretende Saft sofort (Sammelwanne --10--) auf- gefangen und abgeleitet werden kann. Bei herkömmlicher Zerkleinerung entfernt von der Presse treten eine Oxydation der Maische und des Saftes und damit ein Qualitätsverlust ein. Die bei fortschreitender Zeitdauer der Behandlung weitergehende Oxydation bestimmt auch die Qualität des in verschiedenen Zonen entnommenen Saftes.
Mit der erfindungsgemässen Verteileinrichtung wird somit der in der, auch dem Verteilkasten - -19-- zugeordneten, Sammelwanne --10-- erhaltene Saft bester Qualität vermehrt, da der erste
Saftaustritt auf Grund einer mechanischen Einwirkung bzw. Zerkleinerung erst im Verteilkasten eintritt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kontinuierliche Bandfilterpresse mit, vorzugsweise endlos gewebten oder endlos verwebten, Sieb- bzw. Pressbändern, zum Pressen von Flüssigkeit enthaltenden Nahrungsmitteln, insbesondere Fruchtmaischen und Fruchttrebern, sowie zum gegebenenfalls wiederholten Nachpressen von insbesondere angemaischten Fruchttrestern, wobei mindestens zwei Pressbänder vorgesehen sind, welche, vorzugsweise in ihrem Berührungsbereich, in gleicher Richtung angetrieben werden und eine Keilzone bilden, und wobei ein Verteilkasten bzw.
Einfülltrichter für die Versorgung der Presse, insbesonderes des jeweils oberen Bandes mit dem zu verarbeitenden Gut sowie Vorrichtungen zur Veränderung des Konvergenzwinkels der Bänder in der Keilzone vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Band (2) in bekannter Weise entlang einer im wesentlichen waagrechten Strecke geführt ist, dass der Verteilkasten bzw.
Einfülltrichter (19) in bekannter Weise über dieser im wesentlichen waagrechten Strecke angeordnet ist, dass Verteileinrichtungen, insbesondere eine Verteilschnecke (20') für die Verteilung des zu verarbeitenden Gutes über die gesamte Breite des oberen Bandes vorgesehen sind, dass gegebenenfalls Vorpress- oder Zerkleinerungseinrichtungen, vorzugsweise Stangen (23), Schnüre (35) für das Gut vorgesehen sind, und dass zur Ableitung des anfallenden Filtrates Sammelwannen (11, 12, 13, 14, 15, 16) vorgesehen sind, von welchen die Filtratströme einer Nachbehandlung zuführbar sind.