AT380595B - Schaltungsanordnung fuer netzunabhaengiges widerstandsbremsen elektrischer triebfahrzeuge mitdrehstrommotoren - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer netzunabhaengiges widerstandsbremsen elektrischer triebfahrzeuge mitdrehstrommotoren

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AT380595B
AT380595B AT162983A AT162983A AT380595B AT 380595 B AT380595 B AT 380595B AT 162983 A AT162983 A AT 162983A AT 162983 A AT162983 A AT 162983A AT 380595 B AT380595 B AT 380595B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für netzunabhängiges Widerstandsbremsen elektrischer Triebfahrzeuge mit Drehstrommotoren, die im Fahrbetrieb über eine einphasige löschbare, unsymmetrische Brückenschaltung (LUB) gespeist werden, bestehend aus einem löschbaren Hauptthyristor-Zweigpaar mit zwei seriengeschalteten Hauptthyristoren, dem ein nichtsteuerbares Gleichrichterventilzweigpaar mit zwei seriengeschalteten Gleichrichterventilen gleichsinnig parallel geschaltet ist, sowie einem gleichsinnig parallelgeschalteten steuerbaren Löschthyristorzweigpaar mit zwei seriengeschalteten Löschthyristoren und einem zwischen den Hauptthyristoren und den Löschthyristoren quergeschalteten Kommutierungskondensator. 



   Für Triebfahrzeuge mit Drehstromfahrmotoren und primärer Gleichstromversorgung ist es bekannt, die Motoren   z. B.   über Pulsumrichter zu speisen. Bei Wechselstromversorgung derartiger Triebfahrzeuge geschieht dies unter zusätzlicher Erstellung eines Gleichstromzwischenkreises. Beim Bremsbetrieb wird den Bremswiderständen über separate Bremsteller die Bremsenergie zugeführt   (z. B. Zeitschrift"Technische   Mitteilungen   AEG-TELEFUNKEN" 67 [1977]   7, S. 311,312). 



   Auch ist es bekannt, für aus Wechselstromnetzen speisbare elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere mit Gleichstrommotoren, im Fahrbetrieb einphasige Netzgleichrichter in löschbarer, unsymmetrischer Brückenschaltung (LUB) zu verwenden   (z. B.   DE-OS 2126111,   Fig. 3).   



   Aufgabe der Erfindung ist es, den   schaltungs- und geräte technischen   Aufwand bei elektrischen Triebfahrzeugen mit Drehstrommotoren, die eine solche LUB-Brückenschaltung im Fahrbetrieb verwenden, für den Bremsbetrieb zu mindern und die Schaltung zu vereinfachen. 



   Diese Aufgabe wird für eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass mindestens das eine mit Zwangslöschung ausgebildete Hauptthyristorzweigpaar der Brückenschaltung bei Widerstandsbremsbetrieb als Thyristorstelle für wenigstens den einen Bremswiderstand vorgesehen ist, dass jeweils der Bremswiderstand, der den Positiv- oder den Negativausgang des Hauptthyristorzweigpaares und an den gleichartig gepolten Ausgang des nichtsteuerbaren Gleichrichterventilzweigpaares angeschlossen ist, durch einen Bremsschalter überbrückbar ist, der bei Bremsbetrieb geöffnet ist, und dass beide über die Löschthyristoren mit dem Kommutierungskondensator zwangslöschbaren Hauptthyristoren des Hauptthyristorzweigpaares abwechselnd als Widerstandssteller ohne Umschwinginduktivität dienen. 



   Durch Einsparung der sonst notwendigen besonderen Bremssteller und durch Doppelausnutzung der von Mischstromfahrzeugen her für Fahrbetrieb bekannte Netzgleichrichter mit Sektorsteuerung ergibt sich so eine wirtschaftliche Lösung. Im Bremsbetrieb kann bis in die Nähe des Stillstandes. voll gebremst werden. Für Drehstromtriebfahrzeuge mit Wechselstromeinspeisung kann die Erfindung in solchen Fällen Anwendung finden, wo kein sinus-förmiger Fahrleitungsstrom erforderlich ist und ein Leistungsfaktor   À = 0, 85   bis 0, 95 ausreicht. 



   Sinnvoll kann es in Ausbildung der Erfindung noch sein, wenn parallel zu dem Kommutierungskondensator ein Anpassungskondensator mit einem in Reihe liegenden Schalter geschaltet ist,   d. h.   wenn ein Teil des Kommutierungskondensators abstellbar ist. Das kann zur besseren Anpassung der Kommutierungskapazität im Bremsbetrieb dienen. 



   An Hand von schematischen Beispielen wird die Erfindung im nachstehenden näher erläutert. 



  Es   zeigen : Fig. 1   eine bekannte Fahrschaltung mit einem Netzgleichrichter in löschbarer unsymmetrischer Brückenschaltung mit einem Löschkondensator (LUB-IC-Schaltung), Fig. 2 eine Schaltung für 
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 dung ausgegangen wird ; der Ladezweig ist vernachlässigt. Sie entspricht der bereits genannten Schaltung nach der DE-OS 2126111, Fig. 3. Diese Schaltung verwendet eine löschbare, unsymmetrische Stromrichterbrücke als Netzgleichrichter mit einem Löschkondensator, eine sogenannte LUB-   -1C-Schaltung.   Sie weist zwei ungesteuerte   Zweige --a   und b-- mit Gleichrichterventilen --1 und 2-- und zwei steuerbare   Zweige --c   und d-- mit Hauptthyristoren --3 und 4-- auf. Die Gleich- 
 EMI1.2 
 der4-- der steuerbaren Zweige --c und d--.

   Die beiden Hauptthyristoren --3 und 4-- sind durch parallelliegende, reihengeschaltete   Löschthyristoren --5   und 6-- gleicher Durchlassrichtung sowie einen   Kommutierungskondensator --7-- löschbar   ausgeführt. Letzterer ist zwischen den Haupt- 

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 thyristoren --3 und 4-- und den   Löschthyristoren --5 und 6-- quergeschaltet.   Gespeist wird die Stromrichterbrücke über einen Schalter --9-- von einer Wechselspannungsquelle, hier einen Transformator --8--. Mit --10-- ist eine Glättungsinduktivität, mit --11-- ein Verbraucher, hier   z. B.   ein Motor, dargestellt. 
 EMI2.1 
 gebene Polarität umlädt.

   In der nachfolgenden Halbwelle der Netzspannung wird der Hauptthyristor -   gezündet.   Dieser kann später über den   Löschthyristor --5-- und   den auf die Klammerwerte umgeladenen Kondensator --7-- wieder gelöscht werden. Dabei schwingt der Kondensator --7-erneut zur folgenden Löschung des Thyristors --4-- um. Schaltungen mit zwei und drei Kondensatoreinheiten sind in der Funktionsweise vergleichbar. 



   Damit besteht die Möglichkeit, aus der Netzspannung Spannungssektoren mit nahezu beliebiger Lage innerhalb einer Sinushalbwelle durch Anschnitt- und Abschnittswinkelsteuerung herauszuschneiden und somit neben dem Steuern der Antriebsleistung die Phasenlage des aufgenommenen Netzstroms mit dem Ziel der Leistungsfaktorverbesserung zu beeinflussen. 



   Die Erfindung nutzt diese bekannte Schaltung für netzunabhängige Widerstandsbremsung bei Drehstromantrieben, wobei wesentliche Schaltungselemente erhalten bleiben. Für gleichgebliebene Schaltungselemente wurden im folgenden die gleichen Bezugszeichen weiterverwendet. 



   Fig. 2 zeigt eine solche Schaltungsanordnung für netzunabhängige Widerstandsbremsung bei Drehstromantrieben für einen Betrieb mit eingeprägtem, nichtlückendem Zwischenkreisstrom unter Verwendung von z. B. Phasenfolgewechselrichtern. Drehstrommotoren und Phasenfolgewechselrichter sind bekannt und hier nicht weiter dargestellt. 



   Der Bremswiderstand liegt in Fig. 2 parallel zu der durch einen Schalter --17-- aufgetrennten Verbindung der Negativausgänge der   Brückenzweig   und und ist   und ist mit --19-- bezeich-   net. Für den Bremsbetrieb sind wieder die Schalter --9 und   17--geöffnet.   



   In der ersten Phase sind alle Haupt- und Löschthyristoren gesperrt und der Kommutierungs-   kondensator --7-- soll   sich in der klammerlosen Polarität befinden. Der Bremsgleichstrom Id des Drehstromantriebes (Drehstrommotor/Phasenfolgewechselrichter) durchläuft zunächst die ungesteuerten 
 EMI2.2 
 und c--. In der dritten Phase wird der   Löschthyristor --6-- gezündet   und der Energieeinhalt von   Kommutierungskondensator --7-- löscht   den Hauptthyristor --4--. Anschliessend wird der Kommutierungskondensator --7-- vom Strom Id wieder über den   Löschthyristor --6-- auf   die eingeklammerte Polarität aufgeladen.

   Mit steigender Spannung am Kondensator verläuft der Bremsstrom wieder über den Bremswiderstand --19-- und die ungesteuerten   Brückenzweig-a   und b--, während der Strom zum Kommutierungskondensator --7-- zu Null geht. Wird der Hauptthyristor --4-erneut gezündet, dann geht der Strom Id wieder auf den Freilaufkreis über. Der Kommutierungs-   kondensator --7-- weist   jetzt die eingeklammerte Polarität auf und ist zur Löschung des Haupt-   thyristors --3-- über Löschthyristor --5-- bereit.   Wird der   Hauptthyristor --3-- gelöscht,   dann verläuft der Strom   Id   kurzzeitig über   Hauptthyristor --4-- und Löschthyristor --5-- unter   Wiederaufladung des   Kommutierungskondensators --7-- auf   die klammerlose Polarität.

   Mit steigender Spannung am   Kondensator --7-- wächst   der Strom über dem Bremswiderstand --19-- an, während der Ladestrom zu Null wird. Danach wird wieder   Hauptthyristor --4-- gelöscht   usw. 



   Über einen Schalter --21-- kann eine Anpassung der Kommutierungskapazität im Stellerbetrieb durch Abschalten des Zusatzkondensators --20-- erfolgen. 



   Sinngemäss sind auch voll- oder unsymmetrisch löschbare Brückenschaltungen mit zwei oder drei Kondensatoreinheiten einsetzbar und zum erfindungsgemässen Einsatz modifizierbar. 



   Durch die Erfindung kann eine kostensparende, einfache Mehrfachausnutzung von ihm Fahrbetrieb vorhandenen Bauelementen für eine wirksame, zusätzliche Widerstandsbremsung erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für netzunabhängiges Widerstandsbremsen elektrischer Triebfahrzeuge mit Drehstrommotoren, die im Fahrbetrieb über eine einphasige löschbare unsymmetrische Brückenschaltung (LUB) gespeist werden, bestehend aus einem löschbaren Hauptthyristorzweigpaar mit zwei seriengeschalteten Hauptthyristoren, dem ein nichtsteuerbares Gleichrichterventilzweigpaar mit zwei seriengeschalteten Gleichrichterventilen gleichsinnig parallelgeschaltet ist, sowie einem gleichsinnig parallelgeschalteten steuerbaren Löschthyristorzweigpaar mit zwei seriengeschalteten Löschthyristoren und einem zwischen den Hauptthyristoren und den Löschthyristoren quergeschalteten Kommutierungskondendator, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale :
    - mindestens das eine mit Zwangslöschung ausgebildete Hauptthyristorzweigpaar (c, d) der Brückenschaltung ist bei Widerstandsbremsbetrieb als Thyristorsteller für we- nigstens den einen Bremswiderstand (19) vorgesehen, - jeweils der Bremswiderstand (19), der an den Positiv- oder den Negativausgang des Hauptthyristorzweigpaares (c, d) und an den gleichartig gepolten Ausgang des nicht- steuerbaren Gleichrichterventilzweigpaares (a, b) angeschlossen ist, ist durch einen Bremsschalter (17) überbrückbar, der bei Bremsbetrieb geöffnet ist, - beide über die Löschthyristoren (5,6) mit dem Kommutierungskondensator (7) zwangs- löschbaren Hauptthyristoren des Hauptthyristorzweigpaares (c, d) dienen abwechselnd als Widerstandssteller ohne Umschwinginduktivität.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem Kommutierungskondensator (7) ein Anpassungskondensator (20) mit einem in Reihe liegenden Schalter (21) geschaltet ist.
AT162983A 1979-05-11 1983-05-03 Schaltungsanordnung fuer netzunabhaengiges widerstandsbremsen elektrischer triebfahrzeuge mitdrehstrommotoren AT380595B (de)

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DE2919530A DE2919530C2 (de) 1979-05-11 1979-05-11 Anordnung für netzunabhängiges Widerstandsbremsen elektrischer Triebfahrzeuge
AT0244980A AT373744B (de) 1979-05-11 1980-05-08 Schaltungsanordnung fuer netzunabhaengiges widerstandsbremsen elektrischer triebfahrzeuge mitmischstrommotoren
AT162983A AT380595B (de) 1979-05-11 1983-05-03 Schaltungsanordnung fuer netzunabhaengiges widerstandsbremsen elektrischer triebfahrzeuge mitdrehstrommotoren

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ATA162983A ATA162983A (de) 1985-10-15
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2126111A1 (de) * 1971-05-21 1972-11-30 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zur Herabsetzung des Bhndleistungsbedarfs einer unsymme trischen, halbgesteuerten Emphasen Gleich nchterbrucke
DE1931093B2 (de) * 1969-06-19 1977-05-18 Bbc Ag Brown, Boveri & Cie, Baden (Schweiz) Einrichtung zur bremsung eines kollektormotors
US4092577A (en) * 1976-02-19 1978-05-30 Associated Electrical Industries Limited Dynamic braking of direct current motors

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